ChristinebloggtIch bin ja ganz verliebt in das neueste Buch in meinem Back- und Kochbuchregal: Die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni. Und weil ich dieses wunderbare Werk so toll finde, musste ich einen Tag nach Erhalt auch direkt schon etwas ausprobieren.

Mir als bekennendem Erdbeerfan wird ja das Herz schwer, dass die Saison der roten Früchtchen sich nun schon wieder dem Ende entgegen neigt. Aber heute beim Einkaufen habe ich noch einmal herrlich-rote und supersaftige Erdbeeren gefunden und ganz schnell in den Einkaufswagen gepackt.

Zuhause angekommen habe ich dann direkt die zweite Marmeladenproduktion meines Lebens gestartet, nachdem ich vor einigen Tagen meine Premiere mit dieser Amaretto-Kirschmarmelade gefeiert habe. Denn als Marmelade verarbeitet, werde ich die süßen Früchtchen auch in der kühlen Jahreszeit genießen können.

Das Besondere an dieser Erdbeermarmelade: sie wird mit frischer Minze verfeinert. Und da mein Garten momentan ganz reich an Minze ist, habe ich natürlich gerne reichlich davon geerntet.

ab August134

Aber nun zum Rezept. Was ihr dafür braucht:

Zutaten:

1 kg Erdbeeren

1kg Gelierzucker 1:1 (oder eben 500 g 1:2)

ca. 1/4 l Minzeblätter

Saft einer mittleren Zitrone

Und so geht es:

Nachdem ihr die Erdbeeren gewaschen und geputzt habt, schneidet ihr sie in kleine Stücke. Gebt die Stücke zusammen mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker in einen Topf und bringt die Masse zum Kochen. In der Zeit schneidet ihr die frische Minze sehr klein. Wenn die Masse kocht, lasst ihr sie 3-4 Minuten kochen und gebt kurz vor Ablauf der Zeit die Minze hinzu.

Nun füllt ihr sofort die Marmelade in vorbereitete und supersaubere Gläser (am Besten eignen sich Twist-Off-Gläser). Dreht die Gläser fest zu und lasst sie vollständig erkalten bevor ihr sie wegräumt.

Wieder ein kleiner Dekotipp für die Gläser: Dieses Mal habe ich einfach Packpapier genommen und um die Deckel gemacht. Befestigt mit Gummi und einem Stück Bast sieht das Ganze schon recht nett aus. Als kleines Extra habe ich aus Filzrollen Erdbeeren geschnitten und mit Heißkleber auf den Bast geklebt.

Die Beschriftung variiert zwischen Handgeschrieben auf Packpapier, Masking Tape bis hin zu meinem Prägegerät. Ich mag es persönlich recht gerne, wenn jedes Glas ein wenig anders aussieht.

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