Kategorie: Plätzchen und Kleingebäck

{Gripspillen für euch!} Und was diese feinen No bake Oreo-Pralinen mit Leseförderung zu tun haben

Pralinen

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Dieser Herbst ist so erfüllt von kreativen Tagen. Ich komme einfach nicht mehr nach zu schreiben, was wir hier alles am Werkeln sind. Wir waren beispielsweise reichlich Kastanien sammeln und bei gefühlten 500 Kastanien muss man sich ja einigen einfallen lassen. Hoch im Kurs steht bei meinen Kindern beispielsweise diese Katzenkiste mit der wir ein Kastanienwurfspiel spielen (fütter die Katze mit Leckerlis).

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Meine Tochter ist auch ganz verliebt in die kleinen Webrahmen die wir aus Kastanien gebastelt haben.

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Auf dem Rechner türmen sich Fotos von Beiträgen die ich alle noch schreiben möchte. Aber hui, die Tage vergehen so rasant.

Doch diese No bake Oreo-Pralinen, die es heute bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt gab, die darf ich euch einfach nicht vorenthalten. Ach was sage ich „Pralinen“ – Gripspillen sind es natürlich, denn wir haben heute ein herrliches Thema gehabt. Der Regen prasselte an die Scheiben der Kinder- und Jugendbücherei, einen Hund hätte man nicht vor die Tür geschickt und trotzdem kamen 15 kleine (und auch schon größere) Leseratten um in die Welt der Bücher einzutauchen. Aber als ich das Thema für heute verraten hatte, staunten sie nicht schlecht, denn heute sollte sich alles um Kacka gedreht. Ja, ich glaube das ist der erste Blogbeitrag in dem dieses Wort vor kommt. Und wer mehr wissen möchte, was diese Pralinen mit Gripspillen, Schafs-AA, einem herrlich schrägen Buch und einem trotteligen Truthahn zu tun haben, den verweise ich an dieser Stelle auf die Lesenische, wo ihr einen schönen Einblick in meinen Vormittag findet.

Wer sich aber von so viel Gespräch um braune Häuflein nicht davon abschrecken lässt, diese Pralinen einmal nachmachen zu wollen, dem gebe ich an dieser Stelle gerne das Rezept mit auf den Weg.

Kekspralinen

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Ihr braucht

2-3  Pakete klassische Oreo-Kekse oder 1 Rolle Prinzenrolle

ca. 150 – 180 g Frischkäse

200 g  Kuvertüre Zartbitter oder Vollmilch

Schokoladendeko

So wird es gemacht.

Gebt immer einige Kekse in einen verschließbaren Zippbeutel und zerkrümelt sie mit einem Nudelholz.

Alternative: Kekse in eine Küchenmaschine geben und darin klein hacken.

Nun gebt ihr den Frischkäse unter die Masse und verknetet alles bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Fangt mit 150 g Frischkäse an und fügt den Rest schrittweise dazu, wenn ihr merkt, dass die Masse noch zu krümelig ist.

Nun formt ihr kleine Kugeln aus dem Teig.

Hackt die Kuvertüre fein und schmelzt sie vorsichtig über dem Wasserbad.

Nun taucht ihr nacheinander mit einer Gabel die Kekskugeln in die Schokolade, lasst sie kurz abtropfen und legt sie auf ein Backpapier. Dekorieren und trocknen lassen und fertig sind die „Gripspillen“ bzw. die Keks-Pralinen.

Bewahrt sie wegen des Frischkäses im Kühlschrank auf.

Tipp: Eine weihnachtliche Variante könnt ihr mit Spekulatiuskeksen herstellen.

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Süße Grüße

Christine

{Herbst auf dem Blog} Süße Igelkekse

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Herbst in der Luft

Jetzt ist er da und ich freue mich ohne Ende: Spätsommer oder die ersten Herbsttage. Ich liebe diese goldenen Tage an denen es morgens schon empfindlich kühl ist, je nachdem wann man das Haus verlässt und die uns dann später mit Stunden voll von warmem Sonnenschein belohnen.

Auf einen solchen herrlichen Tag blicke ich heute zurück. Mit den Kindern waren wir wieder im Wald unterwegs. Ausgerüstet mit Bollerwagen und Essen (ja, selbst wenn das Mittagessen gerade erst vorbei ist, müssen meine Kinder Brotboxen für den Wald gepackt bekommen. Sobald sie Bäume sehen, fällt ihnen fast automatisch ein, dass sie ausgehungert sind), neuem Schuhwerk an meinen Füßen das heute eingeweiht wurde, konnte es los gehen und wir haben uns auf zu einem schönen Spaziergang gemacht.

Naja, so der Plan von meinem Mann und mir. Die Kinder haben leider meine äußerst ausgeprägten Sammelgene mitvererbt bekommen und so sieht dann tatsächlich ein Waldspaziergang aus.

Minuten 1 bis 5: ankommen, Bollerwagen aufbauen und Rucksack anziehen. Zehn Meter in den Wald gehen. Kind 1: „Ohhhh, da ist ja das Tannenzapfenparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Tannenzapfen gefunden.“  Kind 2 fällt das auch ein und die Minuten 5 bis 10 verbringen mein Mann und ich damit den Kindern zuzuschauen, wie sie uns massenhaft Tannenzapfen anschleppen. Ab Minute 10 versuchen mein Mann und ich dann einfach schon einmal langsam vorzugehen und nachdem die Kinder uns dann doch folgen, ertönt spätestens ab Minute 15: „Ohhh, da ist doch das Stöckeparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Stöcke gefunden.“ Ja, das haben wir und mein Mann und ich wissen schon, wie wir die nächsten fünf Minuten verbringen werden.

So geht das dann weiter. Unser Wagen füllt sich in rasender Geschwindigkeit mit Bucheckern, Ästen, Stöcken und irgendwann dann auch mit dem jüngsten Mitglied des Hauses B. Denn dem fällt dann ein, dass er nun dringend essen muss und das am Besten im Sitzen im Wagen kann. Der Tochter fällt natürlich auch ein, dass sie massiven Hunger hat und so werden zumindest die Vorräte weniger.

Irgendwann kommen wir dann tatsächlich in einen Spaziermodus und wenn mein Mann nicht hinschaut, bücke ich mich zwischendurch und sammle ein paar Buchecker, Tannenzapfen. Man weiß ja nie, wofür man die mal brauchen kann.

Bei so viel Herbst habe ich für euch heute auch ein paar ganz süße Kekse im Gepäck: kleine Igel, die doch perfekt in den Wald (und in die Bäuche der Kinder) passen.

Igelkekse – fast zu süß zum Vernaschen

Schokoladen-Mandel-Igel

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Rezept für 1 Backblech

Zutaten:

100 g Puderzucker

200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten

250 g Weizenvollkornmehl

50 g gemahlene Mandeln

1 Ei

1 Prise Vanillepulver

Für die Dekoration:

150 g Vollmilchkuvertüre

etwas Zartbitterkuvertüre

100 g gemahlene Mandeln

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So wird es gemacht:

Verknetet die Zutaten für den Teig miteinander. Packt diesen in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank eine Stunde ruhen.

Heizt den Ofen auf 170°C Umluft vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.

Nun formt ihr aus dem Teig kleine Kugeln. Diese setzt ihr auf das Backblech, drückt sie etwas platt und formt mit Daumen und Zeigefinger die Augen/Nasenpartie. Dazu den Teig vorne etwas zusammendrücken und die Nase modellieren.

Die Igel lasst ihr ca. 13-15 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. Nehmt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Nun die Vollmilchkuvertüre hacken und schmelzen. Die geschmolzene Schokolade mit einem Pinsel auf die Igelkörper streichen und diese dann in die gemahlenen Mandeln tauchen.

Danach etwas Zartbitterkuvertüre schmelzen und damit Augen und Nasen aufmalen.

Ab in die Brotbox – Funny Food für den Kindergarten

Die Kinder haben ein paar der Igel auch in ihre neuen Brotboxen von Monbento gepackt bekommen, zusammen mit allerhand Herbstlichem wie Brombeeren, Äpfeln und Brot mit selbstgemachter Aronia-Marmelade.

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Ich habe seit längerem nach einer guten Brotbox gesucht, die schadstofffrei ist, ein paar kleine Abteilungen für kleinere Essensrationen hat und dazu auch stabil ist. Und vor einigen Monaten bin ich auf Monbento gestoßen. Wir sind total begeistert von den Brotboxen und das Backfräulein liebt seine pinke Box heiß und innig. Vor allem weil man oben in den Deckel verschiedene Motive eindrehen kann.

Was für Kinder manchmal ausschlaggebend ist!

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In der nächsten Zeit werde ich euch noch ein paar weitere Ideen für Lunchboxen oder Bento-Boxen vorstellen. Im Moment interessiert mich das Thema sehr.

Ein Thema das hingegen meine Tochter sehr interessiert sind Feen: in Büchern, in Malheften und in ihrer reichlich vorhanden Fantasie. Und weil das ganze Zeug das wir von jedem Waldspaziergang heimschleppen ja auch verwendet werden muss, bauen wir unter anderem Feenlandschaften. Hier nur mal ein kleiner Ausschnitt davon:

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Aus dem dm haben wir kleine Feenfiguren die nun in die zauberhaftesten Landschaften gesetzt werden.

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Und kleine Häuschen haben wir aus dem neuen Stampin Up-Sortiment gewerkelt. Wir werden demnächst noch welche mit kleinen LED-Lichtern darin basteln. Hier aber schon mal ein Eindruck vom Prototypen.

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Ach, dieser Beitrag war jetzt wirklich aus dem Alltag gegriffen: ein wenig was von allem was gerade so mein Leben ausmacht zwischen Kindern, Backen, Basteln und Draußen-Sein!

Und solltest du noch ein paar weitere Keksideen brauchen: weitere Ideen für verrückte, süße und leckere Kekse gibt es hier.

Und nun sende ich euch ein paar süße Sonnabend-Grüße.

Christine

PS: Danke an die Firma monbento die mir netterweise zwei tolle Boxen (die Zweite zeige ich bald) zur Verfügung gestellt hat. Natürlich entspricht das was ich über die Boxen geschrieben habe trotzdem meiner persönlichen Meinung.

Funny Food: diese süßen Igelkekse sind nicht nur im Herbst der Renner. Kleine süße feine Plätzchen die schon fast zu schade zum Vernaschen sind. Das Rezept gibt es auf dem Blog.

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{Weltbeste Marmelade und frische Scones} Rückblick auf eine aufregende Woche

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Eine spannende, witzige, vollgepackte und sehr schöne Woche liegt hinter mir. Manchmal passiert in einer Woche einfach mehr als sonst in einem ganzen Monat und auf eine solche Ein-Monat-in-einer-Woche-Woche blicke ich gerade zurück.

Und noch etwas war die Woche: süß! Denn um süße Leckereien drehte sich bei mir in den letzten Tagen ganz viel. Den Dienstag und Mittwoch haben mein Mann und ich in Baden-Baden verbracht und dort haben wir die Marmeladenfee Christine Ferber kennen gelernt. Was hinter dieser – nicht zufälligen – Begegnung stand, verrate ich euch an dieser Stelle noch nicht. Aber in einigen Wochen werde ich euch auf jeden Fall noch ein wenig mehr über diese wunderbare Begegnung verraten und dann erzähle ich euch auch noch ein wenig mehr über die Dritte auf dem Bilde Julia Buch (ganz rechts, Christine Ferber in der Mitte).

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Aber über Christine kann ich euch schon ein zwei Sätze schreiben, vielleicht kennt sie sogar jemand von euch denn sie hat schon einige Bücher geschrieben. Besonders bekannt ist ihre „Marmeladenbibel“. Die Elsässerin zählt nämlich zu den besten Marmeladenherstellerinnen der Welt und nachdem ich ihre Marmeladen kosten durfte kann ich nur bestätigen, dass sie unglaublich gut schmecken. Ihre Marmeladen werden in die ganze Welt verkauft und in Gourmetrestaurants gereicht. Und wenn ihr sie über Marmeladen sprechen hört: ach, aus jedem Wort schwingt da die Liebe zu ihrer Arbeit mit.

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Wieder zuhause angekommen hat mich dann auch gleich die Backlust überkommen und ich habe gleich eine Ladung frische Scones backen müssen zu denen die Marmelade perfekt passt. Für die Kinder gab es eine Ladung mit kleinen Schokotröpfchen darin, für mich gab es einige ohne, damit die Marmelade am Besten zur Geltung kommt.

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Scones sind wunderbar einfach und schnell zubereitet und als begeisterte Teetrinkerin finde ich sie herrlich passend zum Tee.

Das Rezept habe ich natürlich auf für euch an dieser Stelle notiert.

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Scones

Für ca. 10 Scones braucht ihr:

225 g Mehl

2 TL Backpulver

60 g kalte Butter

1-2 EL Zucker

150 ml Sahne

etwas Butter und Sahne zum Bestreichen

Optional:

50 g Schokotropfen

und/oder 2 EL Kaffeesirup (ich habe die Sorte Cookies von Monin verwendet)

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 180°C (Umluft) vor und legt ein Blech mit Backpapier aus.

Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver. Knetet mit den Händen die Butter (in kleinen Flöckchen) ein und gebt den Zucker und (wer mag) die Schokotropfen dazu. Fügt die Sahne dazu und knetet alles zu einem locker-klebrigen Teig. Wollt ihr mit Sirup etwas zusätzliches Aroma einbringen, lasst ihr von der Sahne ca 20 ml weg und ersetzt diese Menge durch 2 El Sirup.

Dann könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2,5 cm dick ausrollen und ihn in zehn etwa gleich große Teile schneiden. Ich steche immer mit einem kleine Glas Kreise aus.

Schmelzt etwas Butter und vermischt sie mit einem Schluck Sahne und pinselt mit dieser Mischung die Scones ein.

Dann gehen sie für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bis sie leicht gebräunt sind. Kurz abkühlen und am Besten noch lauwarm servieren.

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Scones waren übrigens eines der ersten Rezepte die ich gebloggt hatte und eben bin ich gerade über meinen alten Beitrag gestolpert und musste staunen, wie sich der Blog in dieser Zeit doch verändert hatte. Vor allem wenn ich die Fotos von damals und heute vergleiche! Hier könnt ihr mal in die Anfänge des Blogs springen klick.

Aber ich habe ja schon gesagt: die Woche war wirklich süß. Denn gestern habe ich noch einen Pralinenkurs bei den Backschwestern gegeben. Acht interessierte und supernette Teilnehmerinnen wollten die Grundlagen des Pralinenmachens beigebracht bekommen. Und in dem neuen und wunderschönen Seminarraum der Backschwestern wurde da ganz eifrig gewerkelt und am Ende hatte jede Teilnehmerin wunderschöne und noch viel wichtiger sehr leckere Pralinen gemacht und dazu natürlich viel darüber erfahren, was man bei der Herstellung beachten muss, welche Utensilien man braucht, wie man Schokolade temperiert und vieles mehr. Und ein paar Eindrücke aus dem Kurs zeige ich euch. Die Bilder hat Backschwester Andrea Juchem gemacht:

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Am 30. April gebe ich von 15-18 Uhr noch einen Zusatztermin und falls ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr euch hier anmelden.

Und nun tausche ich die Backschürze erst einmal gegen den Piratenhut, denn meine Kinder warten schon darauf, dass ich mich ins Piratenleben stürze und aus dem Kinderzimmer höre ich schon wilde Piratenlieder die mein Mann gerade am Anstimmen ist.

Süße Grüße und Ahoi!

Christine

{Zitrus-Hasen} Da wird selbst der süßeste Osterhase leicht sauer

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Osterhasenkekse

Kurz vor Ostern haben wir (das Backfräulein, ihr eifriger Bruder und ich) die Keksausstecherkiste durchwühlt. Das war ein ambitioniertes Unterfangen denn die Ausstechersammlung ist mit dem Schreiben dieses Blogs aufs Äußerste angewachsen und es gibt wenige Themen die ich nicht mit einem passenden Keks verbacken könnte.

Meine Kinder lieben meine Keks-Ausstecher-Sammelwut und so sortierten wir in der Kiste nach Weihnachten und Katzen (ja, dadurch dass das Backfräulein der Welt größte Katzenfreundin ist habe ich davon auch schon eine kleine Sammlung in der großen Sammlung), nach Tieren allgemein und Natur und dann lag doch auf einmal ein kleiner Osterhase vor uns.

Entzücktes Aufschreien des Backfräuleins: „Oh ein Osterhasenausstecher. Dann können wir ja an Ostern Hasenkekse machen.“ Kleiner Bruder stimmt sofort mit ein: „Hasenkekse, Hasenkekse!“ In solchen Momenten weißt du, dass du überstimmt bist und so haben wir gestern dann tatsächlich noch ein paar Hasenkekse in den Ofen geschoben. Damit sie schön frisch schmecken haben wir ein wenig Zitronenschalenabrieb in den Teig gegeben und einen Zuckerguss mit frisch gepresstem Orangensaft zum Schluss aufgetragen. In meinem letzten Beitrag habe ich euch ja erzählt, wie froh ich mit meiner Bio-Frischekiste bin, die ich nun immer einmal in der Woche bekomme und auch die Zitrone und die Orange haben mich aus der Box so angelacht, dass sie gleich verbackt wurden.

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Heute trifft Am Montag traf sich die ganze Familie zum Osterkaffee und vielleicht schaffen wir es bis dahin ja sogar noch die kleinen Hasen hübsch zu verpacken. (Nachtrag: Nee schafften wir nicht mehr, die Hasen kamen dann einfach in einer hübschen Keksdose auf den Tisch) Für das nächste Jahr werde ich mir die Keksidee vormerken und dann jedem Gast einen Hasen mit Namen darauf backen.

Für euch habe ich nun aber erst einmal das Rezept. Es ist ein einfaches Butterplätzchenrezept.

Zitrus-Hasen

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Zutaten (für zwei Backbleche)

300 g Mehl und etwas Mehl für die Arbeitsfläche

100 g Zucker

1-2 TL Zitronenschalenabrieb (kommt ganz darauf an wie dominant der Zitronengeschmack sein soll)

200 g kalte Butter

1 Ei

Für den Zuckerguss:

200 g Puderzucker

etwas Orangensaft

Deko:

Zuckerperlen und Blumen

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So geht es:

Gebt das Mehl in eine Schüssel. Nun den Zucker, die Zitronenschalen und die in Würfel geschnittene Butter untermischen und mit dem Ei rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.

Diesen in Frischehaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden kühl stellen.

Anschließend den Teig auf etwas Mehl ca. 4-5 mm dick ausrollen. Die Hasen ausstechen und auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen auslegen.

Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen und die Kekse darin ca. 8-10 Minuten backen bis sie anfangen sich leicht zu bräunen.

Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Nun etwas Orangensaft mit dem Puderzucker vermischen bis ein steifer Zuckerguss entsteht. Mit einem Pinsel auf die Hasen auftragen und jeden Hasen noch mit einem Auge und einem Blümchen am Ohr verzieren.

Fertig ist die Hasenbande.

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Und passend zu Ostern ist dieser Keks auch unser Keks den Monates.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

 

 

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{Eine runde Sache} Cookie-Pizza, eine Ladung Grippeviren und ein kleines DIY

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Die beiden letzten Wochen waren sehr bescheiden bei mir. Ein Grippevirus hat mich so aus der Bahn geworfen, dass ich tatsächlich total flach gelegen habe. Manchmal denke ich, dass diese kleinen äußerst fiesen Kerle die eigentliche Weltherrschaft haben. Da kann der Mensch sich an der Krönung der Schöpfung wähnen wie er will. Aber wenn dich so ein Virus packt: zack, dann geht nichts mehr. Viren faszinieren mich ja irgendwie schon. Ein äußerst einfacher und effektiver Organismus und dabei so veränderbar und anpassungsfähig.

Die spanische Grippe hatte zum Beispiel in den Jahren 1918-20 eine weltweite Pandemie ausgelöst, die mehr Tote hervorbrachte wie der erste und zweite Weltkrieg zusammen an Todesopfern erreichte.

Und auch ich muss gestehen, dass ich so schnell keinen näheren Kontakt mit Viren egal welcher Art wünsche. Doch es geht aufwärts! Da will ich nicht klagen. Was man ja generell braucht, wenn einen Krankheiten schlauchen, sind kleine Aufmunterungen. Deshalb habe ich für euch heute einen definitiven Tagesversüßer: eine Cookie-Pizza randvoll gepackt mit Süßigkeiten.

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Cookie-Pizza

Für eine 26er Springform braucht ihr:

Für den Cookieteig:

125 g Zucker

175 g Mehl

150 g weiche Butter

1 EL Backpulver

100 g Schokotröpfchen

1/2 weiche Banane

1 Prise Vanillepulver (z. B. bei dm von Alnatura)

wer es knusprig mag: 2 EL gehackte Mandeln

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Für die Creme:

200 g Sahne

1 Päckchen Sahnefest

1 Päckchen Vanillezucker

einige EL weiche Nutella

Für den Belag:

reichlich Süßigkeiten ganz nach Belieben

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So geht es:

Backofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Springform fetten.

Butter mit Zucker und Vanille mit dem Handrührgerät cremig rühren. Banane mit einer Gabel etwas zermatschen und hinzufügen. Mehl mit Backpulver vermischen und unter den Teig heben. Wer mag, gibt auch die gehackten Mandeln nun dazu.

Alles kurz vermischen und dann die Schokotröpfchen unterheben.

Den Teig in die Springform streichen und im Backofen 20-25 Minuten backen bis der Teig goldbraun ist. Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Die Sahne aufschlagen und dabei Sahnefest und Vanillezucker einrieseln lassen. Einige Eßlöffel Nutella unterheben (hier entscheidet euer Schokoladengeschmack). Wer die Creme etwas fester mag, nimmt nur 150 ml Sahne.

Schokosahnecreme auf dem Cookie verteilen und nun nach Belieben mit Süßkram verzieren.

Kleiner Tipp: Ihr könnt die Cookie-Pizza auch schon vor dem Abkühlen in Stücke schneiden, aber auch nachher lässt sich der Keks gut schneiden.

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Was mir die Grippe noch versüßt hat, waren übrigens ein paar ganz liebe Briefe und Karten die in der Zeit bei mir eingetroffen sind. Das hat mich so gefreut und ich kann den Schreiberinnen an dieser Stelle nur noch einmal ganz lieb dafür danken.

Für die Bastler unter euch habe ich aber auch noch eine kleine Verpackung mit der man Merci sagen kann. Die Anleitung für diese tolle Box habe ich auf dem Blog Elviras Stempelzimmer entdeckt und war direkt ganz verzaubert von dieser schönen Idee. Seit ich SU entdeckt habe, werkel ich ja immer wieder gerne kleine Verpackungen und Geschenke. Einzig die Zeit fehlt so oft.

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So, und nun werde ich mich noch ein kleines Weilchen ausruhen, bevor die Kinder wieder durch das Haus wirbeln.

Die süßesten Grüße für euch

Christine