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Die kleine Hexe kommt ins Kino

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Dieser Beitrag enthält Werbung!*

Die kleine Hexe – ein Lieblingskinderbuch

Zauberhaft geht es heute auf dem Blog zu. Denn heute nehme ich euch mit in die Welt der „Kleinen Hexe“. Es gibt Kinderbücher an denen einfach besonders viele Erinnerungen hängen und so geht es mir mit der „Kleinen Hexe“ von Otfried Preußler. Irgendwann in der Grundschulzeit habe ich das Buch gelesen und bin tief in die Geschichte eingetaucht. Was habe ich mit der kleinen Hexe ihre Abenteuer erlebt, gelitten als sie vom Blocksberg verbannt wurde und zu Fuß (ich fand spazieren gehen als Kind immer ganz furchtbar) den weiten Heimweg antreten musste.

Und was hätte ich gerne einen sprechenden Raben wie Abraxas gehabt. Ich muss ja gestehen, dass ich in unbeobachteten Momenten manchmal versucht habe, mit einem Raben ins Gespräch zu kommen. Aber geklappt hat das leider nie. In meiner Fantasie konnte ich natürlich auch zaubern und ich bin sicher, wenn ich es könnte, wäre ich auch eine gute Hexe geworden und hätte dem ein oder anderen heimlich geholfen.

Besonders gefallen hat mir immer die Episode mit dem armen Blumenmädchen, das so verloren auf dem Marktplatz steht und von allen Menschen übersehen wird, bis die kleine Hexe die Papierblumen zum Duften bringt.

Die kleine Hexe im Theater und nun im Kino

Ach ihr merkt: die kleine Hexe hat bleibenden Eindruck bei mir gemacht. Im vergangenen Winter ist das Theaterstück bei uns am Staatstheater gelaufen und meine Tochter besuchte mit ihrer Schulklasse das Stück. Danach haben wir mein altes Buch wieder hervorgekramt und angefangen daraus vorzulesen. Beim Lesen habe ich mich tatsächlich in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt und hatte immer wieder vor Augen, wie ich die Geschichte als Kind wahrgenommen hatte und welchen Eindruck damals auch die Zeichnungen auf mich gemacht haben. In der neueren Buchausgabe sind die Zeichnungen nachcoloriert was dem Buch sehr gut steht.

Nun kommt die kleine Hexe ins Kino und ehrlich: ich freue mich schon total auf den Film. So sehr, dass ich für meine Lese- und Schreibwerkstatt gleich eine Sonderfilmvorführung organisiert habe und bald mit den ganzen Leseratten in „Die kleine Hexe“ gehe. Danach werden wir natürlich auch das Buch in den Gruppenstunden behandeln und passend dazu basteln und backen. Das werden richtige Hexenwochen!

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Mit reichlich Fantasie gesegnet, hatte ich als Kind ganz schön Respekt vor den Hexen aus den verschiedenen Märchen. „Hänsel und Gretel“ war nicht gerade das Märchen meiner Wahl, wenn ich auch das Lebkuchenhaus wundervoll fand. Aber zum ersten Mal eine gute Hexe ist mir tatsächlich mit der kleinen Hexe begegnet (Bibi Blocksberg-Hörspielkassetten mal ausgenommen). Für mich war dann auch ganz wichtig, dass das Gute in der Geschichte den Sieg davon trägt.

Nun die kleine Hexe in einer Realverfilmung zu sehen, weckt bei mir Vorfreude, aber auch eine Erwartungshaltung. Wird der Zauber des Buches im Kinofilm auch so herüberkommen?

Mit meinen Kindern habe ich den Trailer schon mal vorab angeschaut und ich glaube, dass der Film richtig zauberhaft wird. Noch müssen wir uns bis zum Filmstart am 01. Februar gedulden.

Einen Vorgeschmack auf den Film gibt es hier.

Das Backfräulein ist auf jeden Fall schon enorm gespannt auf die Filmvorführung! Und ca. 30 Leseratten ebenfalls die alle ganz aus dem Häuschen sind um eine Sondervorstellung an einem Samstagvormittag zu bekommen. Für meine Gruppenstunden in der Schreibwerkstatt ist der Film ein Glücksgriff, denn

a) es ist eine Buchverfilmung (wir wollen ja auch einen Bezug zu unseren Gruppenstunden)

b) sie spricht kleine Kinder ebenso an wie größere (so kann ich wirklich mit allen Gruppen gemeinsam ins Kino gehen).

c) wir hatten in diesem Herbst unsere wahnsinnig tolle Harry Potter Lesenacht und sind noch alle ganz in der Welt der Zauberei und Magie gefangen.

d) der Film hat die Bewertung „Pädagogisch besonders wertvoll“ bekommen und das finde ich für einen Film den man mit vielen Kindern unterschiedlichen Alters besucht immer sehr gut weil man sicher sein kann, dass kein Kind Angst haben muss oder es zu gruselige Inhalte gibt.

e) es uns Leseratten automatisch in Glücksrausch versetzt, wenn wir irgendwo ein Buch in dieser Größe sehen:

Wir sind daheim auf jeden Fall schon im Hexentaumel und überlegen uns passende Basteleien für die Hexenwochen. Da mein Backfräulein vor einigen Jahren schon einmal eine Hexenparty gefeiert hat, liefert der Blog schon die ein oder andere Inspiration. Vor allem die eßbaren Hexenhüte hatten es uns damals total angetan und ich könnte mir vorstellen, auch meine Leseratten sind nicht abgeneigt diese Hüte zu machen.

Außerdem basteln wir Hexenhüte in allen Größen um uns zu verkleiden, zur Tischdekoration in in ganz klein um sie auf die Getränke zu stellen.

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Natürlich muss so ein Hexengetränk geheimnisvoll sein und wir haben uns für einen roten Zaubertrank entschieden (bei der Lesenacht haben wir ihn passend zum HP-Thema „Roter Weasley“ genannt, dieses Mal heißt er bei uns „Blockbergfeuer“ und als mein Sohn seine Dinoparty hatte, war es „Rote Lava“) – sozusagen ein Drink für alle Fälle!

Die kleine Hexe: ein roter Zaubertrank für ein Hexenbuffett - perfekt für jede Hexenparty und der Hit auf Kindergeburtstagen

Unser „Blocksbergfeuer“ enthält Mineralwasser und einen Schuß Kirschsirup. Eine Idee für eine warme Variante wäre aber auch dieses Punschrezept das wahnsinnig gerne von meinen Kindern getrunken wird und zudem gesünder ist.

Die kleine Hexe: ein roter Zaubertrank für ein Hexenbuffett - perfekt für jede Hexenparty und der Hit auf Kindergeburtstagen

Hexenhüte basteln

Für sämtliche Hüte braucht ihr immer einen Kreis aus Tonkarton und einen Viertelkreis. Je nachdem für welche Variante ihr die Hüte bastelt, braucht ihr entsprechend großes Papier.

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Unsere Tischdeko besteht beispielsweise aus zwei Din A4 Bögen: auf einen male ich den Kreis auf, der die Grundlage bildet, auf einen zweiten einen großen Viertelkreis, der dann den Kegel bildet.

Hier habe ich eine Anleitung für euch: DieKleineHexe_Hexenhut

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Wichtig ist für Kinder vor allem die Deko. Wir haben uns für Sterne entschieden, die die kleine Hexe auch auf dem Buch auf dem Hut hat. Und aus ein wenig Satinband haben wir noch Schärpen um die Hüte gebunden.

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Wer die Hutvariante bevorzugt, kann auch noch ein Gummiband jeweils links und rechts vom Kegel anbringen, so dass der Hut nicht gleich vom Kopf fällt. Wir waren heute endlich einmal wieder draußen an der Luft und haben die Hexenhüte draußen gerade schon einmal ausprobiert: Der Wind weht – das Gummiband hält.

Die kleine Hexe - Bastelidee: einfache Hexenhüte aus Tonkarton für Hexenpartys, Kindergeburtstage, Märchenpartys und vieles mehr.

Gewinne ein „Die Kleine Hexe“-Buchpaket!

Habe ich euch jetzt angesteckt mit meiner Schwärmerei von der kleinen Hexe? Vielleicht wollt ihr die Geschichte selbst (wieder) einmal lesen? Oder sie euren Kindern/Enkelkindern/Schülern vorlesen? Dann habe ich hier ein zauberhaftes Gewinnspiel für euch: Gleich zwei von euch haben die Chance, dieses wundervolle Buchpaket bestehend aus jeweils drei Buchtiteln zu gewinnen. Mehr „Die Kleine Hexe“ geht nicht!

Bis zum 11.02.2018 geht das Gewinnspiel. Was ihr tun müsst: verratet mir in einem Kommentar eines eurer liebsten Kinderbücher und warum es für euch so besonders ist.

Unter allen Kommentaren lose ich die zwei Gewinner aus (Versand erfolgt innerhalb Deutschlands) und veröffentliche sie hier im Beitrag. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

  • Das Gewinnspiel ist beendet: die beiden Gewinnerinnen sind Natascha Sommermann und Jennifer Höchst! Herzlichen Glückwunsch und viel Vorlesespaß mit den Büchern!

Und jetzt wünsche ich euch einen zauberhaften Tag!

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

*Dieser Beitrag ist vom Studiocanal gesponsert. Da ich die kleine Hexe als Thema einfach wunderbar finde, habe ich in diesem Beitrag gerne auf den Film hingewiesen. Meine persönliche Meinung ist wie immer unbeeinflusst von der Kooperation. Und wenn eine Kinoverfilmung nicht einmal eine gute Gelegenheit ist, „Die kleine Hexe“ auch wieder einmal als Buch zu lesen!

Die kleine Hexe kommt endlich ins Kino! Grund genug kleine Hexenhüte zu basteln. Ob für Fasching oder die nächste Hexenparty: diese kleinen Hexenhüte lassen sich schnell mit Kindern basteln.

{Ist das jetzt Vintage oder Shabby Chic(k)?} Zwischen Recycling und Upcling

stampin up Karte coloriert gestempelt im vintage look, cards

Hello Chick

Vintage oder Shabby Chic?

Zugegeben: ich kann so in etwa fast genau circa ungefähr definieren was sich hinter Vintage oder Shabby Chic verbirgt. Aber auch nur solala fast genau eben. Denn wenn ich jetzt sagen sollte, in welche Richtung ich gerade am Basteltisch vor mich hingewerkelt habe, dann fällt mir auf, dass ich dann doch nicht so genau weiß, wo der Unterschied zwischen Vintage und Shabby liegt.

Aber so Pi mal Daumen würde ich sagen, dürften diese Karten irgendwo dazwischen angesiedelt sein. Während die Familie osterträge auf dem Sofa liegt und einen Film schaut, habe ich am Basteltisch gewerkelt und ein paar Karten hergestellt.

Vintage Karten

Die Hühnchen/Chicken (ist das dann Shabby Chick(en)?) waren in diesem Jahr für die Familie die Osterkarten und wurden von meiner Tochter und mir schon in den vergangenen Tagen hergestellt. Ihr wisst ja, dass in meiner Brust ein Sammlerherz schlägt und wenn ich euch jetzt verrate, wie lange ich die Federn schon habe, weil ich irgendwann einmal was damit machen könnte, dann lacht ihr wahlweise oder schreit entsetzt auf: es sind sage und schreibe über 15 Jahre vergangen, seit ich mir die Federn gekauft und ins Bastelregal gepackt habe.

Aber das ist das Wundervolle an Stampin Up: seit ich SU für mich entdeckt habe, verwende ich so viel Bastelkram. Zugegeben: dafür kaufe ich aber noch viel mehr Bastelkram. Es ist also eigentlich eine Milchmädchenrechnung mit der ich mich eher selbst froh mache.

Aber ist das nicht auch ein Talent? Sich selbst das Leben schön reden?

Ran an die Restekiste!

Bei mir reichen da schon ein paar 15 Jahre alte Federn, etwas Papier und Stempelschnickschnack und ein fast hundertjähriges Buch, das ich für diese Karten am Zerreißen bin (und das ohne schlechtes Gewissen, denn es ist ein unglaublich schnulziger Heimatroman das im Verbasteln sicherlich seinen qualitativsten Zweck gefunden hat). Die neuen Aquarellstifte dazu, ein wenig Glitzerkleber: und ich bin im Glück zusammen mit meinem Backfräulein, das ebenso wie ich sehr, sehr gerne aquarelliert.

Einige Karten zeige ich euch einfach mal. Und wer wegen des Buchzerstörens ein schlechtes Gewissen hat: ihr könnt noch Reste der Geschichte entziffern. Na, was meint ihr? Besser verbastelt als gelesen, oder?

Karte VintageKarten VintagestyleLi(e)belleienLibellen Karte Stampin UpOsterkarteVintage Stampin UpVintagekarte

Das Papier ist zum Aquarellieren perfekt geeignet und sollte jemand von euch ein paar Seiten gebrauchen und kein altes Buch zur Hand haben, dann meldet euch. Ich habe noch so ca. 150 Seiten.

Ich hoffe, eure Osterfeiertage waren schön und ihr konntet die Zeit mit lieben Menschen und gutem Essen verbringen. Könnt ihr euch noch bewegen? Ich fühle mich so rund wie ein Osterei. Vielleicht liegt das daran, dass mir irgenwie ständig kleine Schokoeier in den Mund gehüpft sind. Als Mama muss man ja dafür Sorge tragen, dass die Kinder nicht zu viele Süßigkeiten essen. Unsere Osternester kamen pinterestinspiriert in diesem Jahr übrigens ganz hasenstylemäßig daher:

Osterhasenverpackung

Die zweite Variante im Smoothie-Becher habe ich euch ja bereits hier vorgestellt. Und wer mir jetzt noch den Unterschied zwischen Vintage und Shabby Chic erklärt, der macht mein Glück gerade vollkommen!

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

 

 

{Lesezeichen und Mitternachtscookies} Da können die Nächte ruhig kürzer sein

Schokoladencookies

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Zurück zum Start!

Springt ihr mit mir ins Jahr 2012? So kurz vor Silvester, so ziemlich genau zu meinem Geburtstag hin? Das war die Geburtsstunde dieses Blogs – nur wusste ich das damals noch nicht. Leicht sektbeschwippst und äußerst glücklich packte ich ein Geschenk nach dem anderen aus. Und blieb dann an einem hängen: „Klitzekleine Glücklichmacher“ von Foodbloggerin und Buchautorin Dani Klein. Ich war verliebt. Nicht in Dani. Aber in ihr Buch. Nachdem die Gäste weg waren, das Haus am nächsten Tag wieder wohnbar war und ich tiefenentspannt die Kuchenreste am vernichten, blätterte ich in Danis Buch und entdeckte eine für mich ganz ungewohnte Art des Backens: kleine, feine, süße Ideen. Total hübsch angerichtet und sooo schön fotografiert. Und dann bemerkte ich den Hinweis im Buch, dass Dani einen Blog hatte. Einen Blog? Ja, dass es Blogger gab davon hatte ich schon gehört. Gelesen hatte ich bis dahin noch nie einen. Aber ich war fasziniert und tauchte in die Welt der Foodblogger ein und das mit einer solchen Begeisterung, dass ich mit meiner Freundin gleich überlegte, selbst einen Blog zu beginnen. Mit ziemlich genau null Ahnung, Erfahrung und auch keinem Plan. Irgendwie wurde ein Name gesucht (da hätten wir mal besser ein wenig mehr Zeit rein investiert), die ersten Beiträge entstanden (und waren wirklich mies fotografiert), ach es fehlte uns eigentlich an allem.

Aber eines war direkt von Anfang an da: die Begeisterung. Mit der Zeit wurden die Texte länger, die Fotos besser (schlechter ging ja nicht mehr) und der ein oder andere Leser fand den Weg zu uns und noch ein Weilchen später schlichen sich auch andere Themen ein. Kreativ sein mit Stampin Up, Bastelprojekte mit Kindern und natürlich auch mein erstes Buch (ahhh, das zaubert mir noch immer ein Lächeln ins Gesicht). Nun wird der Blog bald schon vier Jahre, das Backfräulein kommt in diesem Jahr in die Schule und der kleine Bruder (der zu Beginn des Blogs noch in meinem Bauch herangewachsen war) wird im September auch schon vier. Wie schnell geht das?

Viele, viele Nächte waren in den vergangenen Jahren kurz. Die Mamas unter euch werden es vielleicht teilweise nachempfinden können. Seit einigen Monaten gibt es diese wunderbaren Nächte, die durchgeschlafen werden. Was für ein Luxus!

Doch als ein kleines Tribut an meine vielen durchwachten Nächte habe ich heute für euch Mitternachts-Cookies aus Danis zweitem Backbuch (so bekomme ich ganz elegant auch die Kurve zur Einleitung). Wenn die Nerven wirklich einmal Nervennahrung brauchen, dann gibt es kein besseres Cookie-Rezept, versprochen! Und für diejenigen, die gerne in schlaflosen Stunden (oder auch allgemein) ein Buch in die Hand nehmen, zeige ich euch noch ein Lesezeichen. Gute Literatur auf dem Nachtschrank hat mir schon manches Schlafdefizit versüßt und manches vielleicht auch verlängert.

Mitternachts-Cookies

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Für ca. 20 gaaanz leicht abgewandelte Cookies braucht ihr:

70 g Butter

140 g brauner Zucker

100 g Zartbitterkuvertüre

50 g Vollmilchkuvertüre

170 g Mehl

30 g Backkakao

1/2 TL Backpulver

1/4 TL Salz

1/2 Tonkabohne

1 Ei

etwas Puderzucker zum Bestäuben

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So wird es gemacht:

Butter, Zucker und Kuvertüre werden in einem Topf bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren geschmolzen. Lasst die Masse etwas abkühlen.

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Eine halbe Tonkabohne hinein reiben (z. B. mit einer Muskatreibe).

Das Ei in die lauwarme Schokoladenmasse einrühren.

Mit den Knethaken des Handrührgerätes (oder der Kitchen Aid) die Masse nach und nach zur Mehlmischung geben.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Dann aus dem Teig ca. 20 Kugeln formen und diese etwas flach drücken (Lieblingsaufgabe des kleinen Backhelfers in meiner Küche).

Für ca. 15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und fertig.

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Lesezeichen und Keksverpackung deluxe

Die Wartezeit der Kekse könnt ihr übrigens dann wunderbar mit einem Buch überbrücken. Und wer Kinder hat, kann ganz herrlich vorlesen in dieser Zeit. So haben wir es gemacht. Eingekuschelt auf dem Sofa haben wir das momentane Lieblingsbuch „Loni lacht!“ vorgelesen und wer eine wirklich süße Geschichte für Kinder sucht, die sich ums Glück finden dreht, dem sei dieses schöne Buch wärmstens empfohlen. Auf unserer Lesenische haben wir auch Aktionen passend zum Buch und ihr könnt sogar ein signiertes Buch gewinnen.

Und wenn ihr eine Pause beim Vorlesen macht (z.B. um die Kekse in den Ofen zu schieben), dann schnell das Lesezeichen an die passende Stelle des Buches geschoben.

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Ich liebe diesen Spruch und habe schon ganz viel mit dem Stempel gemacht.

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Und für die Kekse habe ich mir dann noch eine Deluxe-Verpackung gewerkelt, denn ein paar dieser sündhaft leckeren Köstlichkeiten gab es dann als Geschenk für eine Freundin.

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Nun nutze ich aber die Gunst der Stunde und ziehe mich mit einem Buch und dem letzten geretteten (da heimlich versteckten) Keks aufs Sofa zurück.

Die süßesten Grüße

Christine

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{Pancakes und ein Give-Away!} Mein erstes Backbuch ist draußen!

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Freu! Freu! Freu! Jetzt ist es endlich soweit: mein erstes Backbuch Pancakes ist im Bassermann-Verlag erschienen!

Was für eine Freude bereitet es mir, das Buch in den Händen zu halten und noch viel mehr, es aus den Händen geben zu können und es an Freunde, Bekannte, Verwandte weiterreichen zu können und zu sehen, wie glücklich ich damit mein Umfeld gerade mache (und mit jedem verschenkten und verkauften Buch werde ich gerade noch ein Stück glücklicher).

Viele Monate hat es gedauert von der ersten Idee – ein Buch über Pancakes zu machen – bis hin zu dem Ergebnis, das ich nun in meinen Händen halte und das mein Gesicht dazu bringt zu strahlen wie ein Honigkuchenpferd und nun hoffe ich sehr, dass es euch und den Pancake-Liebhabern dieser Welt gefällt.

Pancakes mit Downloadlinks zu Filmanleitungen von Christine Sinnwell-Backes
Pancakes mit Downloadlinks zu Filmanleitungen von Christine Sinnwell-Backes

Pancakes, Bassermann Verlag, ISBN: 978-3-8094-3614-0

Fotografie: © Bassermann Verlag/Udo Einenkel

In dem Buch findet ihr viele süße Rezepte mit passenden Sirup-, Kompott- und Rezeptvarianten, es gibt herzhafte Rezepte und ein Teil befasst sich mit Pancake-Art: also der Kunst aus Teig kleine Bilder in die Pfanne (oder den Crêpes-Maker) zu malen.

Im Buch findet ihr dazu neben den Rezepten auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen und zusätzlich jedes Mal ein kleines Video das ihr über QR-Code auf dem Handy oder Tablet anschauen könnt.

Ein kleines Pancake-Art-Video das nicht im Buch ist, habe ich hier auch für euch: sozusagen für meine fleißigen Bienchen die mich bei der Arbeit an dem Buch unterstützt haben:

Fleißigs Bienchen

Und jetzt geht es wie bei den Oscars zu und es folgt eine kleine Dankesrede:

Von Anfang an hat mich meine wundervolle Lektorin Anja Halveland auf diesem Weg begleitet und mir viele Tipps gegeben. Von Anfang an mussten durften meine Familie und Freunde die Rezepte die ich entwickelt habe, testen und bewerten. Dabei haben wir gemerkt, was direkt gut war, was ganz schnell verworfen wird (das war zum Glück nicht viel) und was man verändern kann.

Meine eifrigen Pancake-Girls haben sich mächtig ins Zeug gelegt um jedes Rezept mindestens einmal zu testen. Und ich danke euch an dieser Stelle so sehr für euren Einsatz: Steffi, Germaine, Verena, Sabrina, Cindy, Anne, Michaela, Tanja, Sigrid, Jenny, Isabel(l), Melanie (auch wenn die Vollwert-Pancakes es noch nicht zur Umsetzung geschafft haben). Und ich hoffe jetzt gerade sehr, dass ich hier nicht jemanden vergessen habe!

Neben meinen Testerinnen haben mich neben dem unglaublichen Udo Einenkel der die Foodfotos gemacht hat, aber auch gleich noch ein paar andere Fotografen und Filmer unterstützt. Von Annika stammen die kleinen Filme zur Pancake-Art die ihr per QR-Code abrufen könnt und auf youtube anschauen könnt. Carsten Schröder hat mir die Pancake-Art-Fotos gemacht und mir beim Pfannkuchenmalen mit seiner Kamera über die Schulter geschaut und Christel Gross hat mir dann das Autorenportrait und das Gruppenfoto gemacht. Schaut auf jeden Fall bei den Fotografen vorbei. Sie haben beide sehr sehr schöne Webseiten über ihre Arbeit.

Danke, danke, danke! Es ist ein unglaublich schönes Gefühl zu sehen, dass dieses Projekt eben nicht nur mir das Herz erwärmt hat, sondern dass sich so viele dafür begeistern konnten auf die unterschiedlichste Art und Weise Teil davon zu werden.

Oskar-Rede Ende

Wollt ihr mal einen Blick ins Buch werfen? Ein Rezept habe ich für euch ausgewählt.

Blaubeer-Polenta-Pancakes mit Chia-Samen

Blaubeer Polenta Pancakes 0010

Pancakes, Bassermann Verlag, ISBN: 978-3-8094-3614-0

 Fotografie: © Bassermann Verlag/Udo Einenkel

Hier könnt ihr das Rezept als pdf anschauen: Blaubeer-Polenta-Pancakes

Und natürlich könnt ihr mit etwas Glück eines von drei Büchern gewinnen. Dazu müsst ihr mir nur bis zum 10. Juli 2016  verraten, ob ihr gerne Pancakes esst und welche ihr besonders gerne mögt.

Wer mag, bekommt das Buch natürlich auch signiert.

Um mitmachen zu können müsst ihr über 18 sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern. Ein zweites Los gebe ich euch dazu wenn ihr den Beitrag bei fb, Instagram oder anderen Social Media-Kanälen erwähnt. Denn natürlich freue ich mich sehr über zusätzliche Werbung für das Buch.

Die süßesten Grüße

Christine

… die das Honigkuchenpferdlächeln einfach nicht mehr aus ihrem Gesicht bekommt (ich versuche es, ehrlich, aber es taucht sofort wieder auf)

 

{Weltbeste Marmelade und frische Scones} Rückblick auf eine aufregende Woche

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Eine spannende, witzige, vollgepackte und sehr schöne Woche liegt hinter mir. Manchmal passiert in einer Woche einfach mehr als sonst in einem ganzen Monat und auf eine solche Ein-Monat-in-einer-Woche-Woche blicke ich gerade zurück.

Und noch etwas war die Woche: süß! Denn um süße Leckereien drehte sich bei mir in den letzten Tagen ganz viel. Den Dienstag und Mittwoch haben mein Mann und ich in Baden-Baden verbracht und dort haben wir die Marmeladenfee Christine Ferber kennen gelernt. Was hinter dieser – nicht zufälligen – Begegnung stand, verrate ich euch an dieser Stelle noch nicht. Aber in einigen Wochen werde ich euch auf jeden Fall noch ein wenig mehr über diese wunderbare Begegnung verraten und dann erzähle ich euch auch noch ein wenig mehr über die Dritte auf dem Bilde Julia Buch (ganz rechts, Christine Ferber in der Mitte).

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Aber über Christine kann ich euch schon ein zwei Sätze schreiben, vielleicht kennt sie sogar jemand von euch denn sie hat schon einige Bücher geschrieben. Besonders bekannt ist ihre „Marmeladenbibel“. Die Elsässerin zählt nämlich zu den besten Marmeladenherstellerinnen der Welt und nachdem ich ihre Marmeladen kosten durfte kann ich nur bestätigen, dass sie unglaublich gut schmecken. Ihre Marmeladen werden in die ganze Welt verkauft und in Gourmetrestaurants gereicht. Und wenn ihr sie über Marmeladen sprechen hört: ach, aus jedem Wort schwingt da die Liebe zu ihrer Arbeit mit.

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Wieder zuhause angekommen hat mich dann auch gleich die Backlust überkommen und ich habe gleich eine Ladung frische Scones backen müssen zu denen die Marmelade perfekt passt. Für die Kinder gab es eine Ladung mit kleinen Schokotröpfchen darin, für mich gab es einige ohne, damit die Marmelade am Besten zur Geltung kommt.

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Scones sind wunderbar einfach und schnell zubereitet und als begeisterte Teetrinkerin finde ich sie herrlich passend zum Tee.

Das Rezept habe ich natürlich auf für euch an dieser Stelle notiert.

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Scones

Für ca. 10 Scones braucht ihr:

225 g Mehl

2 TL Backpulver

60 g kalte Butter

1-2 EL Zucker

150 ml Sahne

etwas Butter und Sahne zum Bestreichen

Optional:

50 g Schokotropfen

und/oder 2 EL Kaffeesirup (ich habe die Sorte Cookies von Monin verwendet)

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 180°C (Umluft) vor und legt ein Blech mit Backpapier aus.

Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver. Knetet mit den Händen die Butter (in kleinen Flöckchen) ein und gebt den Zucker und (wer mag) die Schokotropfen dazu. Fügt die Sahne dazu und knetet alles zu einem locker-klebrigen Teig. Wollt ihr mit Sirup etwas zusätzliches Aroma einbringen, lasst ihr von der Sahne ca 20 ml weg und ersetzt diese Menge durch 2 El Sirup.

Dann könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2,5 cm dick ausrollen und ihn in zehn etwa gleich große Teile schneiden. Ich steche immer mit einem kleine Glas Kreise aus.

Schmelzt etwas Butter und vermischt sie mit einem Schluck Sahne und pinselt mit dieser Mischung die Scones ein.

Dann gehen sie für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bis sie leicht gebräunt sind. Kurz abkühlen und am Besten noch lauwarm servieren.

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Scones waren übrigens eines der ersten Rezepte die ich gebloggt hatte und eben bin ich gerade über meinen alten Beitrag gestolpert und musste staunen, wie sich der Blog in dieser Zeit doch verändert hatte. Vor allem wenn ich die Fotos von damals und heute vergleiche! Hier könnt ihr mal in die Anfänge des Blogs springen klick.

Aber ich habe ja schon gesagt: die Woche war wirklich süß. Denn gestern habe ich noch einen Pralinenkurs bei den Backschwestern gegeben. Acht interessierte und supernette Teilnehmerinnen wollten die Grundlagen des Pralinenmachens beigebracht bekommen. Und in dem neuen und wunderschönen Seminarraum der Backschwestern wurde da ganz eifrig gewerkelt und am Ende hatte jede Teilnehmerin wunderschöne und noch viel wichtiger sehr leckere Pralinen gemacht und dazu natürlich viel darüber erfahren, was man bei der Herstellung beachten muss, welche Utensilien man braucht, wie man Schokolade temperiert und vieles mehr. Und ein paar Eindrücke aus dem Kurs zeige ich euch. Die Bilder hat Backschwester Andrea Juchem gemacht:

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Am 30. April gebe ich von 15-18 Uhr noch einen Zusatztermin und falls ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr euch hier anmelden.

Und nun tausche ich die Backschürze erst einmal gegen den Piratenhut, denn meine Kinder warten schon darauf, dass ich mich ins Piratenleben stürze und aus dem Kinderzimmer höre ich schon wilde Piratenlieder die mein Mann gerade am Anstimmen ist.

Süße Grüße und Ahoi!

Christine