Schlagwort: Geburtstag

Melonenpizza und Melonensticks

Erfrischung für den Sommer: fruchtige Melonenpizza

Erfrischung für den Sommer: fruchtige Melonenpizza

Mit Melonenpizza Geburtstag feiern

Jedes Jahr aufs Neue stelle ich mir Anfang Juli die Frage, wo die Zeit da nur immer wieder hinrennt. Denn dann wird meine Tochter, mein Backfräulein, ein Jahr älter. In diesem Jahr nun schon sieben Jahre und damit habe ich bald ein Schulkind. Da stehen Veränderungen ins Haus!

Aus dem Kleinkind, das mit mir auf dem Blog schon so unzählige Rezepte gebacken hat, ist ein junges Mädchen geworden. Mein Backfräulein ist sie wie eh und je.

Nichts lässt einen das Vergehen der Zeit so absolut erkennen, wie das Größerwerden der Kinder. Zu sehen, wie aus einem kleinen, komplett von dir abhängigen Säugling ein eigenständiger Mensch wird, mit Interessen, Vorlieben, Hoffnungen: das ist ein unglaublich schöner Prozess.

Wie spannend ist es festzustellen, welche Persönlichkeit sich im Laufe der Zeit entfaltet und welche Neigungen oder auch Abneigungen sich entwicklen. Was hat das Kind von dir? Was hat es von Papa? Wo stecken Oma und Opa drin und wo ist da etwas, das neu ist und noch nie in der Familie war?

Meine Tochter hat die Backleidenschaft ebenso von mir geerbt, wie die Liebe zum Basteln und Kreativsein, zum Malen, zum Geschichtenerfinden und natürlich auch zu den Büchern. Meinem Mann verdankt sie mit Sicherheit ihre Musikalität, denn da kann ich aufrichtig sagen, dass von meiner Seite da nicht viel zu holen war und von meinen Eltern auch nicht.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass unsere Familie im Ganzen immer ein wenig so klingt, wie eine Versammlung streunender Katzen die nachts den Mond anheult. Motto: nicht schön muss es sein, sondern laut. Und einstimmen kann jeder, wann er will. So sind unsere Geburtstagsständchen nicht unbedingt die musikalisch wertvollsten, werden aber aus tiefstem Herzen und mit voller Kehle gesungen geschmettert.

Der musikalische Mann bekommt regelmäßig die Krise wenn er diverse Instrumente für uns spielt und wir den Einsatz doch jedes Mal grandios vergeigen. Ja, vergeigen können wir, wenn das auch zur Musikalität zählt.

Doch weg von schiefen Tönen, hin zum Geburtstagskind. Gefragt nach Kuchenwünschen, kam in diesem Jahr neben der obligatorischen Buttercremetorte von Oma Anne: „Ich will was mit Melone.“

Gerade aus Spanien zurück gekommen, stecken da bestimmt noch die Erinnerungen an die Melonen von spanischen Märkten in dem Backfräulein, die wir immer auf der Terasse der Finca gegessen hatten.

 

Ein frischer Sommersnack ist diese Melonenpizza. Hier geht es zum Rezept.

Aber einfach klein geschnittene Melone ist ja jetzt nicht so der Partybringer. Bei Pinterest hatte ich vor Ewigkeiten einmal eine Melonenpizza entdeckt und ehrlich gesagt schon längst wieder vergessen. Auf dem sehr süßen Blog Mama Kreativ habe ich dann gerade ganz frisch die Idee der Melonenpizza wieder entdeckt und direkt Melone auf den Einkaufszettel geschrieben.

Um eine Melonenpizza zu machen, braucht ihr lediglich die Melone in dicke Scheiben zu schneiden und diese wiederum wie Kuchenstücke einzuteilen. Wir haben Erdbeerjoghurt darauf verteilt, Blaubeeren und Bergpfirsische darüber gestreut. Beim nächsten Mal werde ich noch „Parmesan“  in Form von weißer, geraspelter Schokolade darüber streuen.

Bei dem Belag ist es wie bei Pizza: erlaubt ist, was schmeckt.

Die Melonenpizza kam bei den Kindern wahnsinnig gut an und war ratzifatzi aufgegessen.

Ein frischer Sommersnack ist diese Melonenpizza. Hier geht es zum Rezept.

Ein frischer Sommersnack ist diese Melonenpizza. Hier geht es zum Rezept.

Zudem hatten wir sehr spontan auch noch aus den restlichen Blaubeeren und ein paar ausgestochenen Melonenstücken Melonenspieße gemacht. Das sind kleine Küchenspielereien die nicht viel Zeit kosten, auf der Kaffeetafel aber (gerade bei Kindern) gleich Begeisterung auslösen können.

Ein frischer Sommersnack sind diese Fruchtspieße.
Ein frischer Sommersnack sind diese Fruchtspieße.

Ein frischer Sommersnack sind diese Fruchtspieße.

Und bei knackigen 32° C kommt nicht nur Kindern jede Erfrischung recht. Deshalb haben wir abends das Fest auch mit großer Wasserbombenschlacht und dem intensiven Einsatz des Gartenschlauchs ausklingen lassen.

Habt ihr ein paar coole Erfrischungstipps für den Sommer?

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Erfrischung für den Sommer: fruchtige Melonenspieße
Erfrischung für den Sommer: fruchtige Melonenspieße
Erfrischung für den Sommer: fruchtige Melonenpizza

Stadt, Land, Gruss – Kreative Abende am Basteltisch

Stadt, Land, Gruss - das neue Stempelset für Gastgeberinnen

Stadt, Land, Gruss - das neue Stempelset für Gastgeberinnen

Stadt, Land, Gruss

Für uns Bastlerinnen ist der Tag an dem der neue SU-Katalog erscheint, ja schon so eine kleine Offenbarung. Als Demo bekomme ich die Sachen ja schon vorab. Aber wisst ihr was dann schlimm ist? Wenn sie da liegen. So neu und unbenutzt. Du hast den Kopf voller Ideen was du alles damit anfangen könntest. Aber Haushalt, Kinder, Alltag: wuuuusch! Schon ist wieder Abend. Und der Haushalt ist manchmal ja auch am Abend noch präsent.

Stadt, Land, Gruss - das neue Stempelset für Gastgeberinnen

So lag das neue Stadt, Land, Gruss-Set also erst einmal eine ganze Weile auf meinem Basteltisch. Die Ideen begannen so langsam Gestalt anzunehmen und als dann diese Woche

a) die Kinder im Bett und

b) der Mann in der Bandprobe war (die aus der er mir die vielen Kronkorken mitgebracht hat, von denen ich im letzten Blogpost erzählt habe)

c) und der Haushalt einfach einmal Haushalt sein durfte,

da gab es dieses First Date mit mir und dem Neuen (Stempelset natürlich). Ahhh, dieses Kribbeln, diese Erwartung was da auf mich zukommt. Sozusagen erste Kreativ-Liebe.

Ach ich mache es kurz. Ich bin verzaubert. Sooo viele Möglichkeiten! Soooo vielseitig.

Stadt, Land, Gruss - das neue Stempelset für Gastgeberinnen

Meine Tochter war am nächsten Morgen direkt ganz begeistert und die erste Stunde des Tages verbrachten wir damit, gemeinsam eine Stadt zu stempeln. Also: sie hat gestempelt, ich durfte die Stempelkissen öffnen und schließen. Und der Bruder war der Farbenmeister und hat uns mit seinen drei Jahren fachmännisch über die unterschiedlichen Farbtöne beraten. „Mama, ist das dunkle Blau das Jeansblau?“ Wow, wenn das nicht mal ein Profibastler wird. Antwort der Tochter war übrigens: „Nein, das ist das Ozeanblau. Jeansblau ist dunkler!“ Ich sag es ja: Profis an der Arbeit. So entstand mit „Stadt, Land, Gruss“ die Regenbogenstadt von der ich nun einzigartige Geschichten erzählt bekomme. Ich weiß, in welchem Haus ich dort wohne. Welche Kuchen in der Bäckerei sind und wohin wir mit dem Flugzeug in Urlaub fliegen.

Stadt, Land, Gruss - das neue Stempelset für Gastgeberinnen Dass dieses Set also nicht nur viele Stempel sondern noch mehr Geschichten in sich birgt: das hätte ich am Anfang gar nicht erwartet. Aber mit Kindern gemeinsam ist es ein unglaubliches Erlebnis zu sehen, wie die Fantasie sich dabei entwickelt. Ich zeige demnächst mal die Karte meiner Tochter.

Und da heute die Kinder

a) im Bett sind und

b) der Mann Probe hat,

komme ich sogar dazu, die Karten zu verbloggen.

Und der Haushalt? Ach, von dem reden wir jetzt einfach einmal nicht.

Wie gefallen dir denn die Karten? Hat es sich gelohnt, die Bügelwäsche auf morgen zu verschieben?

Stadt, Land, Gruss - das neue Stempelset für Gastgeberinnen

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

 

Stempeln mit Stadt Land Gruß

.

Und als ich dann fertig gebastelt habe, entdeckte ich doch noch eine für mich neue Aktion, an der ich mich gleich beteilige.

Merken

Merken

Merken

Merken

Knusprige Kräuterbrötchen für die Grillsaison

Kräuterbrötchen mit Parmesan

Kräuterbrötchen mit Parmesan

Meine Kinder und mein Mann haben für die diesjährige Grillsaison (der Saarländer sagt Schwenksaison, denn bei uns wird ja geschwenkt) eine neue Lieblingsbeilage: knusprige Kräuterbrötchen mit frischen Kräutern aus dem heimischen Garten.

Ich gerate ja jedes Jahr aufs Neue ins Schwärmen, wenn das erste Gartengrün Farbe ins Spiel bringt. Winter vorbei. Winterjacken gaaanz weit nach hinten in den Schrank. In diesem Jahr sind die Winterjacken noch ganz schön lange im Einsatz gewesen und deshalb genießen wir den Sommereinbruch nun doppelt und dreifach. Wir halten uns fast nur draußen auf, haben unser Familienleben ins Grüne verlegt und genießen die Sonne, die Wärme und eben auch die ersten Gartenkräuter.

Die verarbeiten wir zu Tee, Eiswürfeln und nutzen sie auch zum Kochen. Und ganz neu im Rezepterepertoire: in leckeren Kräuterbrötchen. Außen knusprig, innen fluffig und dazu eine würzige Parmesanbutter. Da kann die Grillsaison beginnen! Ich bräuchte eigentlich schon nix weiteres mehr und könnte mich an den mit Butter bestrichenen Kräuterbrötchen schon satt essen. Vor allem der jüngste Familiensproß stibitzt sich von der Brötchensonne heimlich ein Brötchen nach dem anderen.

Da musste ich mich mit den Fotos auf einmal richtig beeilen, so groß war die Gier.

Kräuterbrötchen mit Parmesan

Bei den Kräuterbrötchen haben die Kinder ganz viel mithelfen können. Vom Zerbröseln der Hefe (ihr wisst ja die Hefe und ich: wir haben die alten Meinungsverschiedenheiten beigelegt und sind seit Neuestem die besten Freunde), über das Auswählen der Kräuter bis hin zum Formen der Brötchen: alles gemeinsam im Teamwork. Das klingt so idyllisch und war es auch, solange ich darauf geachtet habe, dass ja jeder gleich viele Aufgaben hatte, gleich tolle Aufgaben hatte und permanten beschäftigt war.

Und falls du selbst jetzt auch schon ein wenig Hunger bekommst, habe ich gleich das Rezept für dich.

Kräuterbrötchen mit Parmesan

(PDF zum Ausdrucken: Kräuterbrötchen mit Parmesan)

Kräuterbrötchen mit Parmesan

(ca. 20 kleine Brötchen)

Du brauchst:

1 Würfel Hefe

300 g Weizenmehl(Typ 550)

200 g Weizenvollkornmehl

200 ml lauwarmes Wasser

1 EL Honig

80 g Butter

1 Ei

1 TL Salz

2 EL gehackte Kräuter (Rosmarin, Thymian, Petersilie, Schnittlauch)

1 TL Paprikapulver

50 g geriebener Parmesan

Außerdem:

50 g weiche Butter

1 TL Salz

20 g Parmesan

1 EL gehackte Kräuter

1 kleines Eigelb mit etwas Milch verquirlt

Zum Bestreuen: geriebener Parmesan

So geht es:

Verühre die Hefe mit dem Honig und dem lauwarmen Wasser und lasse diesen Vorteig ca. 10 Minuten an einem warmen Ort ruhen.

Nun vermische die Mehle und das Salz miteinander und gib es zusammen mit den anderen Teigzutaten zu der Hefemischung.

Verknete den Teig bis er geschmeidig ist (das dauert ca. 5-8 Minuten).

Lasse ihn abgedeckt an einem warmen Ort ca. 90-120 Minuten ruhen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppelt haben.

Vermische nun weiche Butter mit Parmesan, Salz und den gehackten Kräutern. Forme aus dem Teig ca. 20 kleine Kugeln und wälze diese jeweils in der Buttermischung.

Lege die Brötchen mit kleinem Abstand auf ein mit Backpapier abgedecktes Backblech und lasse die Brötchen noch einmal abgedeckt ca. eine halbe Stunde lang aufgehen.

Heize den Ofen auf 180°C Umluft vor. Streiche die Brötchen mit der Butter-Milchmischung ein und bestreue sie mit Parmesan. Nun backst du sie für ca. 15-20 Minuten.

Parmesan-Kräuterbutter

Kräuterbrötchen mit Parmesan

Du kannst auch etwas mehr Butter mit Parmesan, Salz und Kräutern zubereiten. Diese stellst du einfach in den Kühlschrank und hast eine perfekte Beigabe für die Brötchen. Frisch aus dem Ofen mit der Butter bestrichen sind die Brötchen ein wahres Gedicht.

 

Explosionsbox zum Geburtstag

Als frisch hefeverliebte Bäckerin freue ich mich ja immer wie ein kleines Kind, wenn ich beim Aufgehen des Teigs unter das Tuch spitze und sehe, wie der Teig größer wird. Zum Thema Aufgehen habe ich aber auch noch eine kleine Bastelei für euch: (Na, ist das mal eine Überleitung?) Eine Explosionsbox, die ich für einen 30. Geburtstag gebastelt habe. Beim Abheben des Deckels steigen Schmetterlinge empor und die Box enthüllt ihre Geburtstagsbotschaft.

Explosionsbox mit Schmetterlingen von Stampin Up

Explosionsbox mit Schmetterlingen von Stampin Up

Explosionsbox mit Schmetterlingen von Stampin Up

Explosionsbox mit Schmetterlingen von Stampin Up

Noch eine dezente thematische Überleitung: Nicht nur ich war kreativ. Auch die Kinder sind viel am Basteln. Wir haben in dieser Woche die letzten Projekte für mein neues Buch fertig gemacht und da wurde jede Gelegenheit genutzt, um gemeinsam zu basteln. Bei dem schönen Wetter waren wir natürlich ganz viel im Garten.

Ketten basteln

In dieser Woche haben wir die letzten Shootings gehabt. Das war schon ein tolles Gefühl. Ich freue mich schon wie ein Schneekönig. Wollt ihr das Cover schon einmal sehen? Schaut mal bei meinem Verlag vorbei, da könnt ihr es schon sehen.

Und jetzt verratet mir wenn ihr mögt doch noch eure liebste Grillbeilage. Ich freue mich immer, wenn ich ein wenig Abwechslung an Ideen zum Grillen habe.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

… die wieder bei Kreativ durcheinander mitmacht.

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

{Happy Birthday kleines Backfräulein} Den saftigsten Orangen-Mandel-Kuchen der Welt für dich

Orangenkuchen

5 Jahre wird es heute alt, mein kleines Backfräulein. Und mit jedem Jahr das vergeht, frage ich mich aufs Neue wo die Zeit so schnell dahingeht. Es ist unglaublich! Fünf Jahre! Als Mama darf man an solchen Tagen doch tatsächlich ganz gerührt sein, wenn man sein Kind morgens in den Arm nimmt. Abends ging ein vierjähriges Mädchen ins Bett und morgens halte ich ein fünfjähriges Mädchen im Arm.

Ich denke ganz oft daran, wie wichtig es ist, dieses eine Leben das wir haben, so intensiv zu leben wie wir nur können. Damit meine ich, dass man die kleinen glücklichen Momente auskostet, die der Alltag uns oft schenkt. Dass wir versuchen, uns möglichst oft vor Augen zu halten, wie viel Gutes uns im Leben widerfährt. Oder auch, dass wir die Möglichkeit Menschen zu sagen, dass wir sie lieben, gerne haben oder einfach nur schätzen.

Gerade an Geburtstagen, die ja immer auch kleine Meilensteine im Lebenslauf sind, denke ich über solche Dinge ganz oft nach. Aber auch über profanere Dinge wie zum Beispiel, welchen Kuchen ich dem Backfräulein serviere.

Da die Woche knackig heiß war, fielen Sahne-, schwere Creme- oder Schokotorten weg. Stattdessen wollten wir es leicht angehen. Mit einem Eistörtchen (folgt bald) und eben einem einfachen Rührkuchen, der supersaftig und ganz wunderbar nach Orangen schmeckt. Den hat sich das Backfräulein gewünscht und dekoriert hat sie ihn sich auch gleich selbst.

Orangenkuchen

Orangenkuchen

Für ein kleines Orangen-Mandeltörtchen braucht ihr:

16-18er Backform

2 Bioorangen

50 g gemahlene Mandeln

50 g gehackte Mandeln

175 g weiche Butter

150 g Zucker

25 g Muskovadozucker (wer keinen hat, ersetzt die Menge durch normalen Zucker)

3 Eier

175 g Mehl

1 TL Backpulver

ca. 150 g Puderzucker

nach Belieben: Dekoration

Orangenkuchen

Orangenkuchen

So geht es:

Fettet die Kuchenform gut ein und heizt den Ofen auf 180° C vor.

Nun reibt ihr die Schalen der Orangen ab und presst die Orangen aus.

Verrührt die Butter und den Zucker in einer Schüssel cremig miteinander und fügt dann nach und nach die Eier hinzu.

Vermischt Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und den Orangenschalenabrieb miteinander und rührt diese Mischung dann unter die Teigmischung.

Nehmt von dem Orangensaft drei-vier Eßlöffel ab und stellt diese aufseite. Den Rest des Saftes gebt ihr in den Teig und rührt ihn unter.

Nun werden die gehackten Mandeln untergehoben.

Teig in die Kuchenform geben und ca. 45 Minuten backen lassen. Nach 40 Minuten die Stäbchenprobe machen.

Kuchen in der Form etwas auskühlen lassen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Puderzucker mit dem übrigen Orangensaft anrühren bis ein cremiger Zuckerguss entsteht. Ist dieser zu dünn: etwas mehr Puderzucker hinzugeben, ist er zu fest, gebt ihr mehr Saft oder Wasser dazu.

Über den Kuchen gießen und nach Herzenslust dekorieren.

Statt Zuckerguss könnt ihr aber auch nur Puderzucker über den Kuchen stäuben.

Orangenkuchen

Was mag ich so an diesem Kuchen? Er ist wirklich gelingsicher, gut vorzubereiten, schmeckt auch noch nach Tagen frisch und saftig. Einer meiner liebsten „trockenen“ Kuchen (das Wort verdient er wirklich nicht).  Am Samstag folgt dann der Kindergeburtstag. Der wird übrigens ein „Backgeburtstag“ – wenn das nicht mal passt.

Ich gehe jetzt mal feiern.

Die süßesten Grüße für euch.

Christine

{Caramel-Cake-Pops} Stielvoller Genuss und eine Geburtstagssause

Caramel-Cake-PopsCake Pops zum Geburtstag

Cake-Pops sind wunderbar. Ich bin den kleinen Kuchen am Stiel restlos verfallen. Klein, handlich, leicht zu variieren, ein Hingucker, mit ein zwei Bissen im Mund… Das einzige Manko: sie sind doch recht arbeitsintensiv. Mit zwei kleinen Kindern passen sie leider oft nicht in das Zeitraster, das fürs Backen zur Verfügung steht. Da musste schon ein besonderer Grund her, damit sie dann doch einmal wieder Einzug in meine Küche fanden. Und dieser war mit dem Geburtstag meiner Mama auch schnell gefunden (ach, sind wir doch ehrlich: gute Gründe finden sich immer ganz leicht, wenn man etwas wirklich machen will. Genau so wie sich auch immer zahlreiche Gründe dafür finden, etwas nicht tun zu können auf das man eh keine Lust hat).

Zum Geburtstag der weltbesten Mama (ja, das ist sie tatsächlich) haben das Backfräulein und ich uns sehr ins Zeug gelegt. Wir haben neben den Cake-Pops ein Espressotörtchen gebacken (mein erstes Törtchen mit drei Böden – ich mach ja sonst eher kleinere Backwerke), eine Toffifee-Schokotarte, Schokoladenmacarons und supersaftige und schokoladige Brownies.Die Brownies habe ich dieses Mal vorab in kleine Stücke geschnitten und mit Backpapier und Garn etwas aufgebrezelt.

Schokoladige Brownies

brownies

brownies

Geburtstagskekse für die Gäste

Jetzt im Nachhinein frage ich mich gerade wie ich das alles mit den beiden Kindern geschafft habe, denn im Vorfeld gab es auch noch für jeden Gast einen Gastkeks zu backen und verzieren (die Idee habe ich bei der wunderbaren Karin von Lisbeths gesehen).

Wie ich (und das Backfräulein, das jedes kleine Blümchen ausgestochen und mit Perlen verziert hat) die Kekse gemacht haben, werde ich euch demnächst noch einmal extra erzählen.

14-DSC_3763

Aber nun blicke ich stolz und glücklich und auch ein ganz winzig kleines bischen müde in den vollen Kühlschrank und warte auf den morgigen Geburtstag.

(Der ist nun schon ein paar Tage herum, aber irgendwie bin ich nicht eher dazu gekommen, euch den Blogbeitrag fertig zu machen – eben Leben mit zwei kleinen und sehr glücklichen Kindern)

Für euch habe ich hier aber schon einmal das Rezept für die Caramel-Cake-Pops. Es reicht für 24 Cakepops, die ich (aus besagten Zeitgründen) in der Regel fix im Cake-Pop-Maker backe.

Caramel-Cake-Pops

Klick hier für die Druckversion: Caramel-Cake-Pops

Caramel-Cake-Pops

Zutaten:

100 g Butter

70 g Zucker

100 g Mehl

1 Ei

1 TL Backpulver

4 EL Sahne

3 EL Karamell-Sirup (ich nehme den von Monin)

1 Prise Fleur de Sel (oder Meersalz)

Außerdem 24 Cake-Popstiele

Zartbitterschokolade (ca. 200 g )

Deko nach Lust und Laune

optional:

kleine Papiermanschetten und etwas Goldstaub (habe ich von Städter: klick)

Caramel-Cake-Pops

So geht es:

Verrührt Butter und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes so lange, bis ihr eine weiche Masse habt. Nun gebt ihr das Ei hinzu und rührt es ca. 1 Minute lang in den Teig ein.

Vermischt Mehl, Salz und Backpulver miteinander.

Auch Sahne und Sirup verrührt ihr miteinander.

Gebt beide Mischungen abwechselnd unter den Teig und rührt alles gut ein.

Nun gebt ihr jeweils einen Eßlöffel in die Mulde des Cake-Popmakers und backt diese für 5-6 Minuten.

Vollständig auskühlen lassen.

Schmelzt ein wenig Zartbitterschokolade und taucht jeweils einen Cake-Pop-Stiel hinein. Diesen steckt ihr nun vorsichtig in eine Teigkugel. Die Kugeln müssen nun zehn Minuten im Kühlschrank auskühlen, damit die Schokolade fest wird.

Schmelzt die übrige Schokolade vorsichtig und taucht die Cake-Pops hinein. Lasst die Schokolade abtropfen und stellt sie vorsichtig auf ein Brett, das ihr mit Alufolie umwickelt (so lassen sich die Cake-Pops ganz leicht abmachen wenn sie getrocknet sind). Verzieren, solange die Schokolade noch weich ist. Ich habe Kokosflocken, Amarettinibrösel, Zuckerperlchen, Fondantblumen etc genommen. Hier seid ihr frei in der Gestaltung.

Einen edlen Glanz bekommen sie durch das Goldpulver mit dem das Backfräulein sie nach dem Trocknen noch eingepinselt hat. An die Stiele haben wir zudem aus Masking Tape kleine Fähnchen geklebt. Die Cake-Pops haben wir dann auch in Papierförmchen gestellt, damit sie noch etwas hübscher anzuschauen sind.

Wie sieht es denn bei euch aus? Sind euch Cake-Pops zu viel Arbeit oder seid ihr den kleinen Kerlchen ebenfalls verfallen?

Caramel-Cake-Pops

Wenn du Cake Pops genau so magst, wie ich hätte ich für dich noch eines meiner ersten Rezepte. Biene Maja-Cake-Pops. Wer also die Anfänge des Blogs mal hautnah erleben möchte. Oh je, wie habe ich am Anfang gebloggt! Ich bekomme ja ehrlich gesagt manchmal Gänsehaut vor Grusel, wenn ich an die ersten Blogschritte denke.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

 

so süß und so klein: Karamell-Cake-Pops

Merken