Schlagwort: Himbeeren

Knusprige Beerenkörbchen – Perfekt fürs Sommerpicknick

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

Ruckzuck zum Partyglück

Es gibt Rezepte, die man immer wieder und wieder gerne macht. Weil sie immer gelingen, schnell gehen und auch einfach immer schmecken. Ein solches Lieblingsrezept habe ich heute für euch dabei. Ich singe ja gerne ein Hochlied auf den Blätterteig, wenn es schnell gehen soll. Er ist so vielseitig einsetzbar und du kannst herzhafte Rezepte ebenso wie süße Teilchen daraus zubereiten. Gerade für Partys arbeite ich sehr gerne damit, denn dann hat man meistens eh alle Hände voll zu tun und ist dankbar für schnelle Blitzrezepte, die die Gäste glücklich machen.

Glückliche Gäste = Glückliche Gastgeber = Perfekte Feste!

So ungefähr könnte eine Glücksformel für gelungene Feste aussehen. Das Wichtigste ist doch, dass es den Gästen gefällt, dass alle Spaß haben und dass das Essen glücklich macht.

Vor einigen Jahren habe ich irgendwo einmal kleine Blätterteigteilchen mit fruchtigen Beeren gegessen die wahnsinnig lecker waren. Ich hatte nicht nach dem Rezept gefragt und zuhause überlegt, wie ich sie wohl nachbacken könnte. Meine Überlegungen und Tests sind in diesem Rezept zusammengefasst. Ich hatte ein wenig hin und her probiert und mag sie so sehr gerne.

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

Mein Sohn liebt sie und ich muss sie vorab stets vor ihm verstecken, weil unsere Gäste sonst nicht mehr allzu viel davon abbekommen würden. Sie sind aber auch tatsächlich in der Regel schnell weggenascht. Gerade im Sommer sind die Beerenkörbchen perfekt. Du naschst sie schnell aus der Hand, nix verschmiert mit Schokolade oder du musst Angst um die Sahne haben, die verderben könnte. Nee, nix. Backen, hinstellen, aufgegessen. Fertig. Dir bleiben nur noch die Krümel, die du wegwischen musst.

Auch für Picknicks haben wir die Beerenkörbchen schon im Gepäck gehabt. Die Kinder (und ich natürlich auch) lieben es zu picknicken und wenn wir irgendwo hin fahren – und sei es nur der Spielplatz – ist in der Regel auch gleich eine Picknicktasche gepackt. Wir können auch bei Regen das Wohnzimmer zur Picknickzone umbauen. Gar kein Problem! Da werden Decken zu Wiesen und Kissen zu ähh Kissen. Und an die Krümel denke ich in dem Moment nicht.

Wenn ihr jetzt Lust auf knusprigen Blätterteig und fruchtige Beerenfüllung bekommen habt, dann habe ich hier das Rezept für euch.

Beerenkörbchen

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

(für ca. 12-15 Beerenkörbchen)

1 Rolle Blätterteig

1 Eigelb

3 EL Aprikosenmarmelade

ca. 40 ml Sahne

10 g Puderzucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

Für den Belag:

ca. 150 g Beeren, gewaschen (Blaubeeren, Himbeeren,…)

Puderzucker

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 200° C Umluft vor und fettet ein Muffinblech dünn ein. Alternativ könnt ihr die Beerenkörbchen auch in Muffinförmchen in Tulipform backen.

Stecht aus dem Blätterteig Kreise aus, die ca. 8 cm Durchmesser haben. Legt die Kreise vorsichtig in die Blechmulden oder Muffinformen und stecht sie mit der Gabel einmal ein.

Nun verrührt ihr Puderzucker, Sahne, Eigelb und Marmelade und gebt ein wenig Vanille dazu. Verteilt die Masse auf die Förmchen so dass der Boden jeweils dünn bedeckt ist.

Nun dreht ihr den Ofen auf 180° C Umluft zurück und backt die Blätterteigkörbchen ca. 15 Minuten lang (der Teig sollte leicht gebräunt sein).

Nehmt sie aus dem Ofen und drückt direkt in jedes Körbchen einige Beeren.Nach dem Auskühlen werden sie noch mit Puderzucker bestäubt.

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

Und wenn hier schon so fleißig geknuspert wird, dann ist es fast schon Pflicht, dass ich diesen Beitrag Sarahs Knuspersommer widme. Denn dort wird auch in diesem Jahr wieder fleißig geknuspert und ihr findet dort eine Sammlung mit herrlichen Sommerrezepten.

Knuspersommer

Und bei kreativ durcheinander geht es dieses Mal auch um süße Sommerideen. Habt ihr denn Lieblingssommerrezepte? Eher süß oder eher herzhaft?

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung
Für schnelles Partyglück: Beerenkörbchen mit fruchtiger Füllung

 

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{Ist da gerade ein Tannenbaum vorbei geflogen?} Stürmische Liebe

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Draußen stürmt es und zum Leidwesen vieler Narren sind zahlreiche Umzüge heute ins Wasser gefallen (denn sonst wären sie vielleicht vom Winde verweht worden).

Ja, die ein oder andere stürmische Böe habe ich heute auch erlebt. Zum Glück nur aus dem regenbesprenkelten Fenster heraus, denn die Familie B. liegt mehr oder weniger flach. Erkältungsviren, die sich ja momentan auch im Sturm verbreiten, haben uns seit geraumer Zeit im Griff und seit heute sind wir alle vier fleißig am Tempo-Tücher-Verbrauchen.

Aber das Backfräulein kann dem Ganzen auch gute Seiten abgewinnen: viel Zeit zum Spielen, viel Zeit zum Vorlesen (zum Glück sind Mamas Halsschmerzen mittlerweile weg), viel Zeit zum Fernseh-Schauen (ja auch das darf einmal etwas mehr an sein, wenn alles krank ist) und so nutze ich nun die Gunst der Stunde (oder wenn wir im Wortspiel-Modus bleiben: die Ruhe vor dem Sturm) und komme dazu, endlich wieder etwas zu Bloggen.

Und weil Valentin vor der Tür steht, kommt dieser Beitrag besonders von und mit Herzen daher. Zum einen bastel ich momentan manch Herziges und zwei Karten habe ich hier für euch. Wenn ihr Fragen zu den Karten habt (was ich benutzt habe etc)., schreibt mir einfach.

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Und dann geht Liebe natürlich auch immer durch den Magen und da meine Kinder ja krank sind und Eis bekanntlich immer beim Gesundwerden hilft, gab es gestern noch spontanes Waldbeeren-Sorbet und passende Milchshakes dazu. Die Shakes wurden allerdings so Ratz-Fatz vertilgt, dass ich euch davon keine Fotos mehr zeigen kann und das Sorbet war ähnlich schnell verzehrt. Einzig ein klitzekleiner Rest wurde von mir noch schnell zu kleinen Eisherzen gefroren, die es dann heute als Nachtisch gab.

Gemacht habe ich das Eis mit meinem Cook Processor von Kitchen Aid (habe ich schon gesagt wie sehr ich ihn liebe?). Das Rezept habe ich allerdings so in der Art auf einem Thermomix-Abend bei meiner Freundin Mèlanie (wenn du das liest: habe ich den Strich richtig rum?) kennen gelernt.

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Was ihr für das Eis braucht:

300 g Tiefkühl-Waldbeeren (oder eine andere Beerenmischung)

60-100 g Puderzucker (je nachdem wie süß ihr das Sorbet wollt)

100 ml Sahne

plus für die Milchshakes: 200-300 ml Milch (je nachdem wie zähflüssig der Shake sein soll)

Wer mag nimmt noch ein paar Minzblätter hinzu und verleiht dem Ganzen noch ein besonderes Aroma.

So geht es:

Wenn ihr weder Thermomix noch Cook Processor habt, braucht ihr einen guten Mixer. Dann sollte es auch funktionieren. Die Beeren müssen dann eventuell in zwei drei Portionen zerkleinert werden.

Mit dem CP:

Bestückt den CP mit dem Messereinsatz und gebt die Waldbeeren in den Rührtopf. Deckel zu und einige Sekunden auf Pulse drücken. Die Beeren vom Rand abstreifen und wiederholt auf Pulse drücken. Nun gebt ihr den Puderzucker und die Sahne hinzu und beginnt langsam die Geschwindigkeit zu steigern bis ihr eine homogene Masse habt.

(Wer die Minzevariante mag, gibt diese direkt von Anfang an mit in den Topf).

In kleine Dessertgläser füllen und direkt servieren.

Für die Shakes habe ich einen Teil des Sorbets im Topf gelassen und Milch dazu gegeben. Deckel wieder schließen und einige Sekunden auf Pulse drücken.

Und für die Herzen: da habe ich einen Teil des Sorbets einfach in kleine Pralinenformen gefüllt (aus Silikon) und diese dann über Nacht in den Tiefkühlschrank gestellt. Schon habt ihr kleine Eispralinen

Das Ganze dauert nicht einmal zehn Minuten zusammen und ihr habt dreierlei Leckereien gezaubert.

Ach, ich liebe solche einfachen Blitzrezepte. Wenn ihr einfache, schnelle Rezepte habt, dürft ihr gerne hier verlinken. Ich freue mich immer über Inspirationen!

Und a propos Blitz: hier gibt es zwar kein Gewitter, aber gerade eben sehe ich den Tannenbaum vom Nachbarn an meinem Fenster vorbei fliegen. Der lag wohl zum Verbrennen oder Vermodern auf dem Kompost und wurde von einer Sturmböe wohl eben mal so mitgerissen.

Ach was ich bin gerade so froh, dass ich nicht mehr raus muss heute.

Süße Grüße an euch

Christine

die sich jetzt gleich den nächsten Tee einschenkt und zur restlichen Familie auf die Couch und unter die Decke kuscheln geht.

{Kekskrümel und Kuchenduft} Ein Himbeerbuttercremetörtchen für die Backschwestern und LeseZeichen für den Kinder-Hospizdienst

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Ich liebe es Törtchen zu backen. Oder noch ausladender formuliert: ich liebe es zu backen. Ob Törtchen, Torte, Donuts, Muffins, Cupcakes, Kekse… das Kneten von Teig ist mein Alltagsyoga. Es entspannt mich total wenn ich Zutaten bereitstelle und abwiege, wenn ich Formen einfette und die fertigen Werke dekoriere. Ich liebe es Backhefte zu durchblättern und mir eigene Rezepte auszudenken. Auf anderen Blogs Rezepte und Bilder zu bewundern lässt mein Herz regelmäßig schneller schlagen.

Der ein oder andere von euch hat den vergangenen Wochen wahrscheinlich gemerkt, dass auf dem Blog nicht viel los war mit Alltagsyoga. Der März war backtechnisch gesehen sehr abstinent. Das hat nichts mit der Fastenzeit zu tun sondern vielmehr mit einem ausgefüllten Terminkalender.

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Bücher, Bücher und noch mehr Bücher füllten den März aus. Denn seit Jahren veranstalte ich mit und für die Lese- und Schreibwerkstatt riesige Bücherflohmärkte. Vor einigen Jahren habe ich die Aktion „Bücher helfen!“ ins Leben gerufen. Der Sinn dahinter: Menschen spenden uns Bücher und wir verkaufen sie für einen sozialen Zweck weiter. Mit einem Teil des Erlöses bauen wir die Kinder- und Jugendbücherei weiter aus in der Kinder kostenlos Bücher leihen können, wir veranstalten Autorenlesungen, Lesenächte und vieles mehr. Und ein Teil wird eben immer gespendet. Wohin das Geld geht, entscheiden die Kinder und Jugendlichen der Gruppe.

In den Wochen vor dem Bücherflohmarkt steht mein Telefon dann nicht mehr still. Von überall rufen Menschen an, die Bücher spenden wollen und tausend Sachen müssen organisiert werden. Wer backt Kuchen, wer übernimmt Standdienste? Presseartikel werden geschrieben, Werbung muss gemacht werden und und und.

Da bleibt der heimische Backofen still, denn das Backfräulein und der kleine Backhelfer (ja, so langsam will er nun überall mitmischen) sollen ja auf keinen Fall zu kurz kommen.

In diesem Jahr gab es dann noch eine ganz besondere Premiere auf dem Bücherflohmarkt. Kurz vor knapp entstand in meinem Kopf dann nämlich noch die Aktion „Ein LeseZeichen setzen – Lesen mit Herz“. Mehr darüber habe ich hier schon geschrieben.

Und diese Lesezeichenaktion war wirklich unglaublich. Ich kann immer noch nicht fassen, wie viele tolle Bastlerinnen aus ganz Deutschland Lesezeichen für den Kinder-Hospizdienst Saar gebastelt haben. Wir haben bisher schon über 500 € durch die Lesezeichen eingenommen und haben die Spendensumme auf 1000 € aufgestockt.

Wer noch gerne Lesezeichen basteln möchte: gerne, gerne, gerne! Denn wir haben nun auch Buchhandlungen und Büchereien, die die Lesezeichen für den Kinder-Hospizdienst verkaufen wollen.

Im SR kam dann sogar ein Bericht über uns: Ein LeseZeichen setzen. Da könnt ihr mich dann tatsächlich mal „in Echt“ sehen und vielleicht entdeckt die ein oder andere Bastlerin sogar eines ihrer Lesezeichen!

Doch so ganz ohne Backen ging es dann doch nicht und so habe ich für meine Kolumne bei den Backschwestern dieses Himbeerbuttercreme-Törtchen gezaubert. Und es ist so lecker, wie es aussieht! Das Backfräulein hat das Törtchen gleich in „Mädchentörtchen“ umgetauft. Essen durften dann aber auch Papa und Bruder. Für die Kolumne zu backen, macht mich immer ganz besonders glücklich weil ich es einfach nur herrlich finde, neue Rezepte zu erfinden, Produkte zu testen und euch zu zeigen, was man mit den Backschwester-Produkten so alles backen kann. Für die nächsten Monate habe ich schon ein paar feine Ideen. Das Rezept findet ihr bei den Backschwestern. Lediglich ein paar Fotos habe ich für euch im Gepäck.

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Der April bringt dann hoffentlich auch wieder mehr Backeinsätze mit sich und mir etwas mehr Entspannung. Nach den vielen Bücherkisten schleppen musste ich Anfang der Woche nämlich erst einmal zum Arzt weil ich mir eine fiese Blockade eingefangen habe. Aber das war es wert.

Und so ganz zum Schluss erinnere ich euch noch an unser Cookie-Event: das haben wir verlängert bis Mitte April und würden und wahnsinnig freuen, wenn der ein oder andere von euch die Gelegenheit ergreift und mit uns „Vier gewinnt“ spielt.

Banner Cookie Event

Die süßesten Grüße

Christine

{Himbeer-Crumble-Tarte mit Shortbread-Boden } 3,2,1 – Very berry Shortbread

shortbread    Fast hätte es diesen Beitrag gar nicht gegeben. Denn als ich diesen sündhaft leckeren Kuchen gebackt habe, hatte ich wohl kleine Mäuslein in der Küche, die ratzifatzi ständig am Naschen waren. Und irgendwann waren sowohl die saftigen Himbeeren, die knusprigen Nüsse als auch die süßen Teigkrümel bedenklich in ihrer Menge zusammengeschrumpft.

Da musste ich ganz schön drauf halten um diesen herrlichen Kuchen doch noch schnell in den Ofen zu bekommen. Und meine neue Form wollte ich doch auch noch einweihen. Zum Glück ist sie nicht zu groß und so war dann von allem noch genug übrig, um die Form und anschließend die Bäuche zu füllen. Mancher Bauch war ja bereits gefüllt mit Naschwerk.

Und auch wenn das Teig- und Beerennaschen schon lecker war, der fertige Kuchen hat dann noch einmal alles getoppt.

Und warum 3,2,1? Weil das das Erfolgsgeheimnis des schottischen Nationalgebäcks, dem Shortbread ist.Und da Persis von Yumlaut (früher Ein Keks für unterwegs) gerade ein Shortbread-Event am Laufen hat und ich Shortbread schon ewig einmal ausprobieren wollte, habe ich mich dann durch google ein wenig weitergebildet in Sachen Shortbread.

Shortbread = in Schottland sehr beliebt und auch als Mitbringsel gern gesehen und noch lieber gegessen.

Shortbread = 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker so lautet das klassische Mischungsverhältnis

Shortbread = mürbes und äußerst passendes Gebäck zu einer Tasse Tee

shortbread

Nun, Kekse gehen in unserem Haus eigentlich immer. Und Tee, das wissen die meisten von euch, ist mein liebstes Lieblingsgetränk und wird jeden Tag in rauhen Mengen konsumiert. Also dachte ich mir, nix wie ran an die Rührschüssel und loslegen. Und da das Backfräulein (oder in diesem Fall eines der Mäuslein) ja immer gerne mit mir gemeinsam ans Backwerk geht, haben wir gemeinsam unsere Shortbread-Premiere gefeiert.

Wir haben die Kekse gebackt und dann mit süßen Himbeeren belegt, einige Mandeln gehackt und geröstet und für den Rand und die Haube eine ordentliche Portion Streusel hergestellt. Das Ergebnis ist eine wunderbare Himbeer-Crumble-Tarte, die ich in anderer Form in der letzten Lecker Bakery gesehen und dann abgewandelt habe.

Für die Mengenangaben kann ich allerdings nicht 100ige Garantie übernehmen, da eben ganz schön viel genascht wurde.

Himbeer-Crumble-Tarte mit Shortbread-Boden

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Für eine schmale Tarteform (11 mal 35 cm)

Für die Streusel:

75 g Butter

110 g Mehl

50 g Zucker

40 g Mandeln, gehackt

etwas Fleur de Sel

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

etwas Zimt

Für den Shortbread-Boden:

150 g Mehl

100 g Butter

50 g Zucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

etwas Zimt

Für die Füllung:

230 g Himbeeren (TK)

40 g Mandeln, gehackt

und etwas Puderzucker zum Bestäuben

So geht es:

Für das Shortbread rührt ihr die Butter schaumig, fügt Vanille, Zimt, Mehl und Zucker hinzu und verknetet die Zutaten miteinander bis ein krümeliger Teig entsteht. Diesen drückt ihr nun in die leicht gefettete Backform.

Darauf verteilt ihr nun die TK-Himbeeren und die gehackten Mandeln. Wer den Geschmack der Mandeln intensivieren möchte, röstet sie vorher in der Pfanne kurz an.

Für die Streusel schmelzt ihr die Butter und vermischt die übrigen Zutaten miteinander. Die geschmolzene Butter dazu geben und mit dem Knethaken alles zu groben Streuseln verkneten. Diese gebt ihr nun großzügig über die Himbeeren (ich habe sie auch um den Rand der Form gedrückt weil mein Shortbread-Teig ja auf geheimnissvollem Weg immer weniger geworden ist und ich nicht mehr genug für den Rand hatte).

Die Tarte backt ihr nun für 30 Minuten im vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze 160°C). Lasst sie vollständig auskühlen.

Ich habe eine Form mit Hebeboden und da lässt sich die Tarte sehr leicht aus der Form lösen, mit Puderzucker dick bestäuben und ab auf den Tisch.

Nun dürfen alle Naschkatzen und -mäuslein sich die Bäuche nach Herzenslust vollschlagen.

Shortbreadpremiere gelungen!

shortbread

Und an dieser Stelle einen ganz fetten Gruß an Persis. Es gibt Blogs, die liebt man einfach und so geht es mir mit Yumlaut. Persis hat einen ganz wundervollen und einzigartigen Schreibstil und zaubert in der Küche die herrlichsten Rezepte. Ich bin immer wieder aufs neue fasziniert, was da alles entsteht und mit welcher Raffinesse hier gebackt wird. Sollte jemand von euch den Blog noch nicht kennen, dann huscht jetzt ganz schnell dort vorbei!

Noch mehr Lust auf Himbeeren? Dann hätte ich noch Himbeer-Cookies mit weißer Schokolade für euch.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Kleiner Tipp: Beim zweiten Backen habe ich kein Shortbread gebackt sondern einfach nur den Teig für die Crumble verdoppelt und einen Teil davon als Boden verwendet. Schmeckt auch super und ihr habt Arbeit gespart.

Yumlaut
Fruchtige Tarte mit frischen Himbeeren und reichlich Streuseln. Hier findest du das Rezept.
Fruchtige Tarte mit frischen Himbeeren und reichlich Streuseln. Hier findest du das Rezept.

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Himbeerlikör und Vanilleextrakt aus eigener Herstellung

ChristinebloggtNoch nie habe ich so viel in meiner Küche hergestellt, wie in den vergangenen Monaten. Das liegt mit Sicherheit an der Bloggerei. Nicht nur an meiner eigenen, sondern auch an den vielen tollen Beiträgen und Ideen, die ich ständig in anderen Blogs kennen lerne. Da gibt es ja tausend fantastische Inspirationsquellen. Und natürlich schaue ich auch gerne in Backbücher und – hefte.

Zwei herrliche und kinderleichte Ideen habe ich in zwei meiner neuen Lieblingsbücher gefunden. Einmal einen Himbeerlikör auf den ich schon sehr gespannt bin und dann selbstgemachtes Vanilleextrakt.

Letzteren habe ich bei Cynthia Barcomi  in Let´s bake entdeckt. Dieses Buch habe ich euch hier schon einmal vorgestellt.

Der Himbeerlikör stammt aus einem anderen Buch, das ich nicht mehr missen möchte. „Geschenke aus meiner Küche“ von Annik Wecker. Auch zu diesem Buch findet ihr eine Rezension: Klick.

Himbeerlikör

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Für ca. 2 Liter braucht ihr:

400 g Zucker

1 Vanilleschote

500 g Himbeeren (TK oder frisch)

750 ml Wodka

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Und so geht es:

Schneidet die Vanilleschote längs auf und lasst sie mit dem Zucker und 400 ml Wasser in einem Topf langsam aufkochen. Von Zeit zu Zeit rührt ihr um, damit sich der Zucker vollständig auflöst. Lasst die Masse 5 Minuten köcheln und nehmt dann den Topf vom Herd. Nach dem Abkühlen gebt ihr die Himbeeren dazu und füllt mit Wodka auf. Nun kommt alles in ein großes Glas, das fest verschlossen wird. Lasst den Likör gute zwei Wochen durchziehen und füllt ihn dann in sterile Flaschen um. Die Himbeeren könnt ihr im Likör lassen. Optisch sieht das gut aus.

Der Likör ist ca. ein Jahr haltbar. Und was ihr auf den Bildern sehr schön erkennen könnt, ist meine neu entdeckte Liebe zur „Casa di Falcone“. Dort findet man diese tollen Etiketten, Stempel und ganz vieles mehr. Da macht das Schönmachen der Flaschen genau so viel Freude wie die Zubereitung.

ab Juni138

Vanilleextrakt

Ihr braucht für 250 ml Extrakt:

1 Vanilleschote

250 ml Wodka oder einen anderen 40%igen Alkohol (ich habe Rum genommen)

1 Glas mit Schraubverschluss

So geht es:

Schneidet die Vanilleschote in zwei bis drei Stücke und gebt sie in das Glas. Dann gießt ihr den Alkohol darüber, so dass die Schoten vollständig bedeckt sind.

Auch hier ist nun ein wenig Geduld gefragt. Denn das Extrakt muss mindestens zwei Wochen durchziehen. Schüttelt das Ganze zwei bis drei Mal die Woche gut durch.

Der Extrakt hält sich durch den Alkohol ewig und kann auch immer wieder mit etwas Alkohol oder einem neuen Stück Vanilleschote aufgefüllt werden.

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