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Teatime – und dazu Schokogugl*

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

Endlich wieder eine Teatime

Heute lade ich euch auf eine Tasse Tee zu mir ein. Blogleser, die mir schon länger die Treue halten, erinnern sich vielleicht noch an die Teatime-Reihe, die Ilona vom Süßblog und ich über viele Monate hinweg als Blogevent hatten. Unsere Blogbeiträge drehten sich um Tees, Teehersteller, Rezepte mit denen man die Teatime versüßen kann. Wenn euch interessiert, was ich damals alles zur Teatime gebacken habe, könnt ihr hier alle Beiträge aus der Zeit finden.

Für eine Teetrinkerin wie mich, ist Tee ein nicht enden wollendes Thema. Ich liebe es, immer neue Sorten zu entdecken. Hersteller zu finden, die mich begeistern oder mir hin und wieder eine hübsche neue Tasse zuzulegen. Treu bleibe ich dabei immer meinem Augenöffnertee dem Earl Grey. Mit einer Tasse dieses Tees beginnt stets mein Tag. Danach bin ich offen für Neues.

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

Vor einigen Wochen habe ich einen neuen Teehersteller kennengelernt. Smecket heißt er und drei seiner Teemischungen durfte ich für euch testen. Das habe ich natürlich sehr gerne gemacht. Der Früchtetee Ananas Kokos, ein weißer Biotee mit dem Aroma von Rosenblüten und Vanille sowie ein grüner Biotee Lemongras Minze bereichern nun mein Teeregal (ähhm, meine Teeregale, ich habe mittlerweile drei).

Was ich total süß finde, ist die Entstehung des Namens. Smecket heißt der Tee deshalb, weil die Tochter des Manufakturinhabers als kleines Kind immer smecket gesagt hat, wenn ihr etwas geschmeckt hat. Wenn das mein Sohn gewesen wäre, würde Smecket jetzt „Ich will noch mehr“ heißen, denn mit dieser Aufforderung meines kleinen Backhelfers wusste ich immer, wenn etwas besonders fein war.

Was mich am Teetrinken fasziniert, ist die Zeit die man sich nehmen muss. Tee muss ziehen, er verlangt von dir, dass du wartest. Darauf, dass er seinen Geschmack entfalten kann oder darauf, dass das Wasser erst einmal seine richtige Temperatur erreicht hat. Teetrinken ist sinnlich. Du öffnest die Dose und nimmst den Duft des Tees wahr. Du gießt das Wasser auf, beobachtest, wie der Tee das Wasser verfärbt, wie sich der Teeduft entfaltet. Und du hast so viel Auswahl. Du kannst für jede Stimmungslage den passenden Tee finden.

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

Mit Freundinnen gemeinsam habe ich die Tees von Smecket nun schon einige Male getrunken oder vielmehr genossen. Denn sie sind geschmacklich richtig fein und besonders. Gerade der weiße Tee hat es mir besonders angetan mit der feinen Vanillenote und den Rosenblüten. Die Tees kommen in Metalldosen an, die man wieder auffüllen kann. Zudem sind sie aromaschutzversiegelt. Meine Freundin meinte, dass alleine die Dosen schon ein Grund wären, den Tee an Teeliebhaber zu verschenken. Man sieht von außen schon, dass das besonderer Tee ist. Und Recht hat sie. Der Tee ist wundervoll. Und die Dosen auch. Schlicht und edel. Das trifft es ganz gut und ich habe schon eine kleine Geburtstagsliste gemacht, wer in Zukunft von mir zum Geburtstag Smecket-Tee bekommt.

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag Besucherinnen serviere ich natürlich nicht nur gerne Tee, sondern habe fast immer auch süße selbstgemachte Kleinigkeiten im Haus die ich dazu reichen kann. Ich bin ja einfach eine Gugl-Liebhaberin und nutze die Guglformen um Eiskonfekt zu machen, Seifen zu gießen und natürlich auch um ständig neue Rezepte auszuprobieren. Passend zum Tee habe ich mir gedacht, dass ich die Gugl einfach einmal mit Tee aromatisiere. Mit Tee könnt ihr wundervoll aromatisieren. Ich habe damit schon oft Pralinen veredelt.

Schokogugl mit Kokosflocken

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

(für 18 Minigugl)

Zutaten:

75 g weiche Butter

75 g Puderzucker

1 Ei

15 g Backkakao

40 ml Sahne

20 g Kokosraspeln

50 g Mehl

1 – 2 EL losen Früchtetee (in diesem Fall Ananas Kokos von Smecket)

Für die Glasur:

etwas Puderzucker und Milch

Kokosraspeln

So wird es gemacht:

Backofen auf 180° C Umluft vorheizen und die Guglform fetten und mit Mehl bestäuben.

Die Sahne aufkochen und über den Tee gießen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach den Tee gut ausdrücken.

Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren und das Ei unterheben.

Backkakao, Mehl und Kokosraspen mischen und unter die Masse heben.

Aromatisierte Sahne hinzufügen und alles kurz verrühren.

In die Guglform füllen (besonders einfach geht das, wenn ihr den Teig in einen Spritzbeutel füllt) und im Ofen für ca. 14 Minuten backt.

Auskühlen lassen und aus der Form lösen.

Bereitet aus Puderzucker und Milch einen steifen Zuckerguss zu und taucht die Gugl mit den Spitzen hinein. Mit Kokosstreuseln bestreuen und fertig.

In der Regel sind die Gugl nach kurzer Zeit spurlos verschwunden.

Give-Away

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen seid und gerne einmal selbst den Tee von Smecket probieren wollt, dann probiert euer Glück bei einem kleinen und sehr feinen Give-Away aus. Eine Dose Smecket-Tee verlose ich heute. Verratet mir in einem Kommentar, welche Sorte ihr euch wünschen würdet und ihr seid im Lostopf. Das Gewinnspiel läuft bis zum 13. August 2017. Versendet wird innerhalb Deutschlands.

And the winner is… foodqueen Julia: du hast den Früchtetee deiner Wahl gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bitte sende mir deine Daten zu!

Teatime - Schokogugl mit Kokos: perfekt für kleine Auszeiten vom Alltag

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

 

Teatime - diese kleinen Schokogugl sind perfekt wenn du eine kleine Süßigkeit zum Tee oder Kaffee servieren möchtest.

* sponsored Post: die Tees von Smecket wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Natürlich ändert das nichts an meiner Meinung. Wie immer teste ich und schreibe meine ehrliche Meinung zum Produkt.

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{Punkt, Punkt, Komma, Strich} Bunte Stifte und bunte Gugl in der Temptations-Küche

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Meine Küche wurde von Invasoren befallen. Längst ist sie nicht mehr nur Back- und Kochstube. Nein, momentan ist sie auch zum Bastelreich geworden.

Mein wunderbarer, kleiner Bastelbub erweitert tagtäglich seinen Wortschatz: Und Stempe(ln) steht ganz oben auf der Liste der Lieblingswörter, dicht gefolgt von Neeeeein, Allleeeeine (der Bub ist schließlich schon fast 2 und sehr selbständig), Lizaaaa (das Backfräulein) und Juchuuuu.

Daneben kommen tatsächlich jeden Tag neue Wörter hinzu und so langsam kommen auch schon zwei, drei Wörter aneinandergereiht zu Sätzen vor. Eine spannende Zeit ist das, in der der kleine Bastler uns immer deutlicher sagen kann was er will oder eben auch nicht will. In der Regel werden oben genannte Lieblingsworte möglichst laut und möglichst in die Länge gezogen ausgesprochen. Und Stempe-Machen würde er am Liebsten schon morgens ganz früh, ach was sage ich würde: heute saßen wir um 6.45 Uhr am Küchentisch, bewaffnet mit Stempelkissen, diversen Stempeln, Papier und waren kreativ.

Nach der ersten Tasse Tee (schwarz und koffeinreich) konnte ich dann auch zu den Stempeln die passenden Lieder singen, denn so läuft das bei uns ab: Der Bub stempelt Schneeflocken – Mama singt „Schneeflöckchen, Weißröckchen“. Der Bub stempelt eine Katze und Mama singt den „Katzentatzentanz“: musikalische Frühförderung (soweit das meine nicht vorhandene Gesangskunst zulässt) und kreatives Entdecken in einem.

Ist ein Stift in der Nähe werde ich direkt verdonnert zum Pumt Pumt-Machen: Punkt, Punkt, Komma, Strich…

Tja, die Geister die ich rief. Ich freue mich ja sehr, dass meine Kinder meine Begeisterung für Basteln, Backen und Bücher teilen, doch ich hätte auch nichts dagegen mit den diversen Tätigkeiten nach 7.00 (vorzugsweise 8.00) Uhr zu beginnen.

Doch der kleine Bastler ist morgens früh fit und Mama versucht ab dann irgendwie Schritt zu halten mit der morgendlichen Power.

Doch neben vielen, vielen Bastelprojekten der letzten Zeit habe ich für euch heute auch endlich wieder ein Rezept.

schokogugl

Von der Firma Birkmann bzw. den Backfreunden habe ich netterweise ein Überraschungspäckchen bekommen, gefüllt mit Candymelts (die warten noch auf ihren Einsatz) und „bunten Punkten“, so heißen sie bei Backfräulein und Bastelbub (ok, bei letzterem hört sich das eher nach bumpe Pumpe an, aber wir wissen was gemeint ist).

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Und bunte Punkte kommen auch in bzw auf diesem schnellen, feinen Minigugl-Rezept zum Einsatz. Vorab muss ich euch noch sagen, dass das Backfräulein ganz alleine dekoriert hat (Mama, das musst du schreiben, damit die Leute wissen, wer die Gugl so schön gemacht hat).

Triple-Chocolate-Gugl

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Für ca. 18 Stück braucht ihr:

20 g Butter und etwas Mehl für die Form

einige Umdrehungen aus der Vanillemühle

30 g weiche Butter

1 Ei

30 g Puderzucker

30 g Sahne

30 g Mehl

20 g Backkakaopulver

20 g Schokoraspeln

Für die Deko:

30-50 g dunkle Kuvertüre

ein klein wenig Kokosfett

nach Belieben Zuckerdeko: wie oben genannte bunte Punkte, Schokoladenraspeln, oder auch Minimarshmallows etc

So geht es:

Fettet die Miniguglform ein und mehlt sie dann.

Heizt den Ofen auf 210° C Ober- und Unterhitze vor.

Rührt die Butter schaumig und gebt dann den Puderzucker dazu. Kurz unterrühren und das Ei hinzufügen und ebenfalls gründlich unterrühren.

Nun die trockenen Zutaten miteinander verrühren und abwechseln mit der Sahne unter den Teig rühren.

Den Teig in die Guglform füllen (das geht besonders gut wenn ich den Teig vorher in einen Spritzbeutel füllt) und im Ofen ca. 15 Minuten backen.

Kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen. Vollständig auf einem Kuchenrost abkühlen lassen.

Kuvertüre vorsichtig zusammen mit dem Kokosfett (z. B. Palmin) schmelzen. Bei kleinen Mengen schmelze ich die Schokolade gerne in der Mikrowelle in kurzen Zeitintervallen und auf niedriger (!) Stufe.

Dann die Gugl kopfüber in die Kuvertüre tauchen und nach Herzenslust verzieren. Wir haben dieses Mal in jede Mitte einen Minimarshmallow getan und dann mit verschiedensten Zuckerdekorationen verziert.

Und wie immer wenn ich Gugl mache, kann ich euch verraten, dass die bunten Kerlchen nicht lange überlebt haben.

schokogugl

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Die süßesten Grüße

Christine

{Give-Away} Buchtipp: Feine FestGugl

Gugl

Vor einigen Wochen habe ich vom südwest-Verlag das Buch Feine FestGugl zum Rezensieren bekommen. Wenn ihr die Kategorien auf dem Blog anschaut, seht ihr ja gleich an der Anzahl der Gugl-Rezepte, dass ich ein Faible für die süßen kleinen Guglhupfe habe.

Und so habe ich mich sehr gefreut, in dem neuesten Band (ich habe sie mittlerweile alle) zu stöbern. Dieses Mal ist keine Silikonform dabei. Stattdessen findet man einige Verpackungen zu Basteln, was ich als Idee (gerade vor Weihnachten) total schön finde.

festgugl

Bevor es mit den Rezepten los geht, findet man neben einem Vorwort auch ein paar Gedanken zur Adventszeit. Das Buch stimmt uns also schon gleich auf Weihnachten ein. Die Rezepte sind unterteilt in die Kategorien:

Das war, das ist, das bleibt

Die wichtigste Zutat: Ideen

Was an Weihnachten leuchtet

Gugl hoch zwei.

Und dahinter verbergen sich wieder unglaublich viele abwechslungsreiche und feine Rezepte. Zudem sind sie alle auch wieder total schön fotografiert und beim Durchschauen möchte man gleich losbacken. Gut, dass Gugl so schön schnell gehen, denn dann kann man auch gleich etwas nachbacken. Und genau das habe ich auch getan.

Ich habe für euch das Rezept „Zweierlei Schoko-Gugl“ gebackt und gleichzeitig auch ein wenig verändert. Irgendwie fällt es mir bei Gugln immer schwer, mich genau ans Rezept zu halten, weil man so vieles variieren kann und man dadurch schnell neue Rezeptideen umsetzen kann.

Gugl 5-DSC_4888 Gugl

Für eine Silikonform braucht ihr:

1 großes Ei

40 g Puderzucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

1/2 P. Backpulver

40 g Schlagsahne

80 g Mehl

40 g Kakaopulver

etwas Milch

Für die Deko: einige Blaubeeren, etwas Puderzucker und Spekulatiusganache (ich hatte einen kleinen Rest von diesem Rezept)

Gugl

Gugl

So geht es: (Christines Ruckzuck-Variante)

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen.

Alle Zutaten bis auf die für die Deko miteinander verrühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Diesen in die gefettete Silikonform füllen und für 15 Minuten im Ofen backen.

Gugl abkühlen lassen und aus der Form stürzen.

Auf jeden Gugl einen kleinen Spritzer Spekulatiusganache mit einer kleinen Sterntülle spritzen und mit einer Blaubeere verzieren. Etwas Puderzucker drüber stäuben und fertig.

GIVE-AWAY

Na, wer ja jetzt Lust auf eine Runde Gugl? Ich darf euch ein Buch mit Bastelzubehör „Feine FestGugl“ verlosen. (Danke an den südwest-Verlag)

Ihr wollt das neue Buch haben? Dann verratet mir in einem Kommentar doch einfach, was an Weihnachten bei euch nicht fehlen darf.

Gugl

Das Kleingedruckt:

Mitmachen können alle mit Wohn- oder Versandadresse in Deutschland.

Seid ihr noch nicht 18, braucht ihr die Erlaubnis eurer Eltern.

Aus allen Kommentaren lose ich einen Gewinner aus, der dann von mir per Mail benachrichtigt wird. Kommentiert ihr anonym müsst ihr mir also eure Mailadresse dabei schreiben.

Folgt ihr dem Blog per fb, twitter, instagram, bloglovin? Schreibt es mir, dann gibt es ein Extralos für euch.

Und auch fürs Teilen dürft ihr euch über ein Extralos freuen.

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 21. Dezember.

Ich drücke euch die Daumen!

Die süßesten Grüße

Christine

Das Buch gewonnen hat:  Laura!

Hallo Christine—so ein schöner Gewinn—das Buch hätte ich natürlich gerne—also zu Weihnachten gehören—Kerzen—toll Familien Filme im Fernsehen—Kekse backen—Glühwein—Tannenduft–Schnee–jede Menge Weihnachtsmusik im Radio—ach ja und für mich da ich selbständig bin und bis zum 24 für Andere Herschenke einpacke—ganz ganz ganz viel Ruhe und Zeit mit und für die Familie :Laura

Und meine kleinen Schokogugl reiche ich nun auch noch bei einem rockigen X-Mas-Blogevent ein. Auf Rock and Owl findet ihr gerade eine wunderbare Rezeptesammlung von ausgefallen, schrägen bis klassischen Beiträgen. Meine Gugl sind vielleicht nicht der schrägste Beitrag, wurden aber gebackt, während wir dabei fleißig die Ramones hörten. Das rockt!

Xmas rocks quer

Ein Grundteig – Zwei Gugl – Doppelter Genuss

1-februar142       ChristinebloggtVor einigen Wochen hat mich die liebe Tina vom Blog Praliné Surprise angeschrieben und gefragt, ob ich bei ihrer Geburtstagsaktion mitmache. Klar, gerne, dachte ich und habe seitdem überlegt, was ich für sie machen könnte. Doch das Was sollte dann gar nicht das Entscheidende sein. Vielmehr rückte auf einmal das Wann in den Mittelpunkt.

Die Backhelferin ist ja eigentlich immer direkt bereit mit mir den Schneebesen zu schwingen. Aber der zukünftige Backhelfer ist mit seinen nun schon sechs Monaten so gar nicht bereit auf die Aufmerksamkeit von Mama zu verzichten. Mama ist wunderbar und das rund um die Uhr. Und Mama soll deshalb nach Möglichkeit auch rund um die Uhr nach dem kleinen Herrn schauen.

Hui, da bekommt man auf einmal doch recht wenig im Haushalt erledigt. Denn wenn der Kleine schläft, steht ja erst einmal nicht nur der Haushalt an. Die kleine Backhelferin soll ja auch etwas von Mama haben. Und kaum aufgestanden, ist es momentan auch schon wieder Abend. Und die imaginäre Checkliste, die man sich morgens voller guter Dinge im Bett zurechtüberlegt hat, weist erstaunlich wenige Häckchen auf, von Dingen die erledigt sind. Dafür sind die Kinder glücklich. Der Berg Bügelwäsche etwas weiter angewachsen, die Staubschicht noch nicht beseitigt und die Zeitungen noch nicht entsorgt. Naja, die verlieren ja auch nicht die Geduld, der Nachwuchs allerdings schon.

Die ein oder andere Mama unter euch wird jetzt vielleicht den Kopf schütteln oder aber auch verständnisvoll nicken.

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Naja, jedenfalls bin ich nicht dazu gekommen fristgerecht etwas für das Pralinchen zu machen und so bekommt sie nun einfach ein paar Blitzgugl nachgeliefert. Per Expressversand sozusagen und Ratzifatzi gemacht. Nämlich einfach alles zusammengerührt und ab in den Ofen. Kein „Erst der Zucker und die Butter, dann die Eier einzeln“. Nee, dieses Mal nicht. Zack, rein in die Schüssel und ordentlich umgerührt. Fertig! Und dann aber total lecker! Und das ist doch schließlich das Wichtigste, oder?

Und hier kommen sie: die schnellsten Gugl aus der Little-Red-Temptations-Küche:

Ratzi-Fatzi-Gugl

Für 36 Gugl braucht ihr:

2 Eier

100 g Puderzucker

75 g Butter

120 g Birne (püriert)

100 g Mehl

30 g Mandeln gemahlen

30 g weiße Schokolade

80 ml Sahne

Für die zweite Variante:

1 TL Kakao

4 Amarettini zerbröselt

ein wenige gehackte Schokolade

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So geht es:

Bringt alle Zutaten auf Zimmertemperatur. Dann gebt ihr alle Zutaten bis auf die beiden letztgenannten in eine Schüssel und rührt alles ordentlich mit dem Handrührgerät durch.

Teilt den Teig in zwei Portionen. In eine der Portionen gebt ihr nun noch den Kakao und die zerbröselten Amarettini. Dann noch die Schokolade dazu und fertig.

Nun gebt ihr die beiden Teigvarianten in die Gugl-Formen und backt diese ca. 15 Minuten lang bei 180° C Umluft.

Lasst sie in der Form auskühlen und löst sie dann vorsichtig heraus.

Ich benutze seit Kurzem übrigens Backtrennspray um die Formen einzufetten. Das funktioniert ganz einfach und geht ruckizucki.

Süße Grüße

Christine

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Cranberry-Schokogugl – und das vegan

Heute haben wir einen veganen Beitrag in unserer Gugl-Reihe. Er stammt von Jessi die euch auch gleich erzählen wird, wie sie zum Veganer geworden ist. Auf ihrem Blog schreibt sie darüber, wie es ist vegan zu leben, aber auch viele Rezepte und andere Themen findet ihr dort. Schaut also einfach einmal bei ihr vorbei. Es macht Spaß auf ihrem Blog zu stöbern. Für uns hat sie leckere Cranberry-Schokogugl gebacken und ich weiß jetzt schon, dass ich dieses vegane Rezept auf jeden Fall einmal nachbacken werde.

Jessi, vielen Dank für deinen Beitrag. Wir haben uns sehr gefreut dich und deinen Blog kennen zu lernen.

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Mit 16 Jahren, während meiner Ausbildung zur Tierarzthelferin, beschloß ich das erste Mal, mich vegetarisch zu ernähren. „Ich hatte das Gefühl, das es sich nicht vereinbaren lässt, einerseits Tieren zu helfen und andererseits, sie zu essen.“ Nachdem ca. 1,5 Jahre später verschiedene Lebensumstände dazu führten, das ich doch wieder anfing, Fleisch zu essen, kam Anfang diesen Jahres mit dem „Lasagneskandal“ das erneute Umdenken. „Mich störte, das die Leute sich darüber aufregten, womöglich Pferd gegessen zu haben, und hinterfragte meine eigene Denkweise. Warum ist es scheinbar normal, ein Schwein zu essen, nicht aber einen Hund? Sind nicht eigentlich alle Lebewesen gleich viel wert?“ Nachdem ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt hatte, ging ich diesmal noch einen Schritt weiter und ernähre mich seitdem vegan.
In meinem Blog beveggie-goingvegan.blogspot.de berichte ich wie es dazu kam, und aus meinem täglichen Leben. Ich liebe es zu kochen und zu backen und immer wieder Neues auszuprobieren und teile dann gern meine Erfahrungen! Beim stöbern auf anderen „Food-Blogs“ bin ich immer wieder mal auf „Mini-Gugl“ gestoßen, und fand die kleine „Nascherei“ einfach super. Die Neugierde siegte und so musste ich auch unbedingt eine „Mini-Gugl-Form“ haben um die süßen Minis backen zu können.
Seitdem gibt es sie in vielen verschiedenen Variationen immer wieder, und gern auch als „Geschenk aus meiner Küche“ für Freunde…

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Cranberry-Schoko-Gugl

200g Margarine
150g Rohrohrzucker
1 EL Zitronensaft
10 EL Apfelmus
200g Mehl
1 Tl Backpulver
60g Cranberrys
60g Zartbitter Raspelschokolade

bei 175 Grad ca. 20-25min.

Minigugl