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{Spätsommerglück} Fruchtige Tomatenquiche mit frischem Basilikum

TomatenquicheSpätsommerglück

Frisch aus dem Urlaub zurück mit dem ich den Hochsommer um zwei Wochen verlängert habe, genießen wir hier den herrlichen Spätsommer. Warme Tage, Spaziergänge über Felder und durch den Wald, Blätter sammeln zum Trocknen und Basteln, Hagebutten zum Dekorieren pflücken und Fallobst finden, das anschließend zu Kuchen verarbeitet wird. Wir genießen das Wochenende und manchen milden Abend aus vollen Zügen.

So auch gestern: bereits 18 Uhr war es als wir zu einem spontanen Spaziergang über die Felder aufbrachen. Ausgestattet mit einer Stofftasche um ein wenig Naturmaterialien zu sammeln starteten wir zu einem Abendspaziergang. Das Backfräulein war erst gar nicht so begeistert aber Mamas Idee ein Knicklicht mitzunehmen falls es zwischendurch dunkel wird, lies die Motivationskurve rasant in die Höhe schnellen („Wenn es dunkel ist, mache ich euch eine Lichtershow“). Auch der Bruder wurde natürlich mit einem „Zauberstab“ – so nannte er sein Knicklicht – ausgestattet und unter gemurmeltem „Hokus Pokus- Fidibus“ und wildem Leuchtstabschwenken marschierten wir dann tatsächlich los. Plötzlichen Zuwachs bekam unsere kleine Wandergruppe dann von unseren beiden Katzen, die spontan beschlossen, mit uns zu gehen. Naja, zumindest bis wir zu den Kühen kamen: die waren den beiden Stubentigerinnen dann doch eine Nummer zu groß.

Unterwegs sammelten wir Laub, das sich schön verfärbt hatte und manche Hagebutte und die Tasche füllte sich rasant. Mittlerweile war es schon etwas am Dämmern und die Knicklichter zeigten ihre Leuchtkraft. Die Kinder waren schwer begeistert. Höhepunkt war dann ein Bauer, der noch zu später Stunde am Kartoffelernten war. Mit Traktor und großem Gerät. Ein wenig Platz war noch in der Tasche und dank des netten Bauern wurde die Tasche dann mit selbstgesammelten Kartoffeln gefüllt (das Backfräulein ist davon überzeugt, dass das die besten Bratkartoffeln der Welt werden).

Wärend sich das Backfräulein also fleißig nach Kartoffeln bückte, wollte ihr kleiner Bruder natürlich fleißig mithelfen: doch der Unterschied zwischen dreckiger Kartoffel und einfach nur dreckigem Erdklumpen war in der mittlerweile angebrochenen Dunkelheit dann nicht mehr so genau zu erkennen.

Ein herrlicher Abendspaziergang war das und ich bin sicher, dass wir diesen Spaziergang unternommen haben, lag an der zuvor verspeisten köstlichen Tomatenquiche. Diese war herrlich fruchtig-frisch und lag uns so gar nicht schwer im Magen.

Tomatenquiche

Ob es an ihr lag oder wir einfach nur besonders viel Energie hatten, werden wir wohl nie restlos klären können. Restlos gegessen haben wir die Tomatenquiche aber ganz schnell und weil sie so allerleckerst und zudem total einfach und schnell zu machen ist, gibt es heute einmal etwas Herzhaftes für euch aus meiner Küche (was ja eher selten vorkommt).

Wir waren absolut begeistert von ihr und werden sie wohl noch so manches Mal genießen.

Tomatenquiche mit frischem Basilikum

(für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser)

250 g Blätterteig (frisch)

300 g Kirschtomaten

1/2 Topf Basilikum

1 kleine Zwiebel

200 g Schmand

60 g Parmesan (ich habe Parmesanspäne genommen)

4 Eier

Salz, Pfeffer, wer mag etwas Chili

Deko:

einige Basilikumblätter

Tomatenquiche

So geht es:

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Fettet die Tarteform ein und legt den Blätterteig hinein. Lasst dabei die Ränder etwas über den Rand stehen. Mit einer Gabel stecht ihr den Boden einige Male ein.

Tomaten waschen, trocknen und auf dem Blätterteig verteilen.

Basilikum waschen und etwas ausschütteln, anschließend die Blätter in feine Streifen schneiden.

Zwiebel schälen und fein würfeln.

Schmand, Eier, Zwiebel, Basilikum und Parmesan mit dem Handrührgerät miteinander verrühren. Kräftig abschmecken mit Salz und Pfeffer (wer etwas mehr Würze mag, nimmt noch etwas Chili).

Masse über die Tomaten schütten und im Ofen 30-35 Minuten backen.

Mit einigen Basilikumblättern garnieren. Fertig!

Tomatenquiche

Tomatenquiche

Variante: wer mag, kann zusätzlich auch noch ein wenig Feta zerbröseln und zwischen die Tomaten streuen.

Ach, und wenn ich diesen Beitrag gerade für euch schreibe, hätte ich doch auch schon gerade wieder Lust auf ein Stück der Quiche. Verratet ihr mir eure liebsten Rezepte für eine Quiche oder Tarte? Ich möchte meine Tarteform in nächster Zeit öfter einsetzen und suche gerade noch nach feinen Rezepten dafür. Die Tarteform habe ich übrigens von Städter und bin hin und weg von der Qualität und Antihaftbeschichtung und vor allem von dem heraushebbaren Boden. (Und das schreibe ich jetzt nicht weil es in irgendeiner Form gesponsert wäre, sondern weil ich lange nach einer wirklich guten Form gesucht habe.)

Wie immer die süßesten Grüße!

Christine

Perfekt für den Sommer: Tomatenquiche mit frischem Basilikum

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{Himbeer-Crumble-Tarte mit Shortbread-Boden } 3,2,1 – Very berry Shortbread

shortbread    Fast hätte es diesen Beitrag gar nicht gegeben. Denn als ich diesen sündhaft leckeren Kuchen gebackt habe, hatte ich wohl kleine Mäuslein in der Küche, die ratzifatzi ständig am Naschen waren. Und irgendwann waren sowohl die saftigen Himbeeren, die knusprigen Nüsse als auch die süßen Teigkrümel bedenklich in ihrer Menge zusammengeschrumpft.

Da musste ich ganz schön drauf halten um diesen herrlichen Kuchen doch noch schnell in den Ofen zu bekommen. Und meine neue Form wollte ich doch auch noch einweihen. Zum Glück ist sie nicht zu groß und so war dann von allem noch genug übrig, um die Form und anschließend die Bäuche zu füllen. Mancher Bauch war ja bereits gefüllt mit Naschwerk.

Und auch wenn das Teig- und Beerennaschen schon lecker war, der fertige Kuchen hat dann noch einmal alles getoppt.

Und warum 3,2,1? Weil das das Erfolgsgeheimnis des schottischen Nationalgebäcks, dem Shortbread ist.Und da Persis von Yumlaut (früher Ein Keks für unterwegs) gerade ein Shortbread-Event am Laufen hat und ich Shortbread schon ewig einmal ausprobieren wollte, habe ich mich dann durch google ein wenig weitergebildet in Sachen Shortbread.

Shortbread = in Schottland sehr beliebt und auch als Mitbringsel gern gesehen und noch lieber gegessen.

Shortbread = 3 Teile Mehl, 2 Teile Butter, 1 Teil Zucker so lautet das klassische Mischungsverhältnis

Shortbread = mürbes und äußerst passendes Gebäck zu einer Tasse Tee

shortbread

Nun, Kekse gehen in unserem Haus eigentlich immer. Und Tee, das wissen die meisten von euch, ist mein liebstes Lieblingsgetränk und wird jeden Tag in rauhen Mengen konsumiert. Also dachte ich mir, nix wie ran an die Rührschüssel und loslegen. Und da das Backfräulein (oder in diesem Fall eines der Mäuslein) ja immer gerne mit mir gemeinsam ans Backwerk geht, haben wir gemeinsam unsere Shortbread-Premiere gefeiert.

Wir haben die Kekse gebackt und dann mit süßen Himbeeren belegt, einige Mandeln gehackt und geröstet und für den Rand und die Haube eine ordentliche Portion Streusel hergestellt. Das Ergebnis ist eine wunderbare Himbeer-Crumble-Tarte, die ich in anderer Form in der letzten Lecker Bakery gesehen und dann abgewandelt habe.

Für die Mengenangaben kann ich allerdings nicht 100ige Garantie übernehmen, da eben ganz schön viel genascht wurde.

Himbeer-Crumble-Tarte mit Shortbread-Boden

shortbread

Für eine schmale Tarteform (11 mal 35 cm)

Für die Streusel:

75 g Butter

110 g Mehl

50 g Zucker

40 g Mandeln, gehackt

etwas Fleur de Sel

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

etwas Zimt

Für den Shortbread-Boden:

150 g Mehl

100 g Butter

50 g Zucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

etwas Zimt

Für die Füllung:

230 g Himbeeren (TK)

40 g Mandeln, gehackt

und etwas Puderzucker zum Bestäuben

So geht es:

Für das Shortbread rührt ihr die Butter schaumig, fügt Vanille, Zimt, Mehl und Zucker hinzu und verknetet die Zutaten miteinander bis ein krümeliger Teig entsteht. Diesen drückt ihr nun in die leicht gefettete Backform.

Darauf verteilt ihr nun die TK-Himbeeren und die gehackten Mandeln. Wer den Geschmack der Mandeln intensivieren möchte, röstet sie vorher in der Pfanne kurz an.

Für die Streusel schmelzt ihr die Butter und vermischt die übrigen Zutaten miteinander. Die geschmolzene Butter dazu geben und mit dem Knethaken alles zu groben Streuseln verkneten. Diese gebt ihr nun großzügig über die Himbeeren (ich habe sie auch um den Rand der Form gedrückt weil mein Shortbread-Teig ja auf geheimnissvollem Weg immer weniger geworden ist und ich nicht mehr genug für den Rand hatte).

Die Tarte backt ihr nun für 30 Minuten im vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze 160°C). Lasst sie vollständig auskühlen.

Ich habe eine Form mit Hebeboden und da lässt sich die Tarte sehr leicht aus der Form lösen, mit Puderzucker dick bestäuben und ab auf den Tisch.

Nun dürfen alle Naschkatzen und -mäuslein sich die Bäuche nach Herzenslust vollschlagen.

Shortbreadpremiere gelungen!

shortbread

Und an dieser Stelle einen ganz fetten Gruß an Persis. Es gibt Blogs, die liebt man einfach und so geht es mir mit Yumlaut. Persis hat einen ganz wundervollen und einzigartigen Schreibstil und zaubert in der Küche die herrlichsten Rezepte. Ich bin immer wieder aufs neue fasziniert, was da alles entsteht und mit welcher Raffinesse hier gebackt wird. Sollte jemand von euch den Blog noch nicht kennen, dann huscht jetzt ganz schnell dort vorbei!

Noch mehr Lust auf Himbeeren? Dann hätte ich noch Himbeer-Cookies mit weißer Schokolade für euch.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Kleiner Tipp: Beim zweiten Backen habe ich kein Shortbread gebackt sondern einfach nur den Teig für die Crumble verdoppelt und einen Teil davon als Boden verwendet. Schmeckt auch super und ihr habt Arbeit gespart.

Yumlaut
Fruchtige Tarte mit frischen Himbeeren und reichlich Streuseln. Hier findest du das Rezept.
Fruchtige Tarte mit frischen Himbeeren und reichlich Streuseln. Hier findest du das Rezept.

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