{Abschied vom Kindergarten} Krümelmonstermuffins und herzige DIY-Wachsmalstifte

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Vor einigen Wochen hieß es für das Backfräulein Abschied nehmen vom bisherigen Kindergarten, denn seit wenigen Tagen besucht sie einen Neuen. Damit der Abschied ein wenig versüßt werden sollte, haben wir für die Kinder Kekse und Krümelmonster-Muffins gemacht. Zudem haben Erzieherinnen und Kinder jeweils kleine DIY-Wachsmalstifte bekommen. In Herzform, weil es ja laut Backfräulein „von ganzem Herzen“ kommt.

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Und weil das kleine Backfräulein so ziemlich alles im Leben von und mit ganzem Herzen macht, hat sie sich auch beim Verpacken ganz schön ins Zeug gelegt und so haben wir die Herzen für die Kinder in kleine Tüten verpackt, die meine Tochter dann bestempelt hat.

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Wie die Wachsmalstifte gehen, erzähle ich euch gleich, aber auch wie ich die Krümelmonster-Muffins zubereitet habe, habe ich für euch in diesem Blogpost. Ganz wichtig dabei war natürlich unser neues Lieblingsküchengerät: die hawos-Mühle. Denn seit wir unser Mehl selbst mahlen, fallen meinen Kindern fast täglich Gründe ein, wofür wir Mehl brauchen.

Beim Spazieren gehen heute Mittag wollten sie tatsächlich vom Ährenfeld Ähren pflücken, die Körner heraus sortieren und zuhause mahlen. Aber nicht nur die Kinder sind begeistert. Auch ich bin es nach wie vor und kaum ein Küchengerät nutzen wir so gerne, wie die Mühle. Und nach wie vor stehen meine Kinder staunend davor: oben Körner rein, unten das Mehl raus. Dieses Mal hatten wir Dinkel und Weizen gemahlen. Wer sic für die Mühle interessiert, der findet hier meinen Testbericht. Klick.

Für ca. 12 Krümelmonster-Muffins braucht ihr:

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125 g weiche Butter

100 g Zucker

100 g brauner Zucker

eine Prise Vanillepulver

3 Eier

150 g Weizenvollkornmehl

150 g Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Backpulver

150 ml Milch (evt. etwas mehr)

100 g Schokotropfen

Für die Dekoration:

Zuckeraugen (alternativ könnt ihr die Augen auch aus Marzipanrohmasse rollen und mit einem Schokopunkt als Pupille machen)

200 g Puderzucker

100 g Kokosraspeln

etwas blaube Lebensmittelfarbe (ich verwende Pastenfarben)

Kekse

So wird es gemacht:

Backofen auf 180°C vorheizen und das Muffinblech mit Papierbackförmchen auslegen.

Die Kokosraspel in eine Schüssel geben und mit etwa der Hälfte der in etwas Wasser aufgelösten Lebensmittelfarbe einfärben. Dafür am besten Küchenhandschuhe überziehen weil eure Hände sonst ebenfalls blau werden.

Die weiche Butter mit Zucker und Vanillepulver schaumig rühren. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt sie gründlich unter. Mehl und Backpulver mischen und hinzufügen. Gießt die Milch dazu und rührt alles zu einem glatten Teig. Nun die Schokotropfen unterrühren.

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen. Die Förmchen müssten sehr voll werden, damit die Muffins gut aufgehen.  Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen.
Nach dem Herausnehmen die Muffins kurz in der Form lassen und dann auf einem Kuchengitter  vollständig auskühlen lassen.

Aus dem restlichen Puderzucker und etwas blauer Lebensmittelfarbe rührt ihr nun einen dickflüssigen Guss an. Die Farbe löst ihr in etwas Wasser an. Die Muffinoberfläche damit einpinseln (etwas Guss für die Augen zurückbehalten) und die Muffins kopfüber in die blauen Kokosraspel tauchen. Mit etwas Zuckerguss die Augen festkleben. Jeden  Muffin schräg einmal einschneiden und je einen kleinen Keks als Mund hineinstecken.

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Und wenn der Ofen schon gerade heiß ist, könnt ihr ihn auf 230° C heizen und dann auch noch ans Wachsmalstift-Schmelzen gehen.

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Hier haben wir einfach nur einige Wachsmalstifte klein gebrochen. Ihr könnt sie auch mit einem Messer klein schneiden. In eine Silikonform (z. B. kleine Herzen) gebt ihr einige Wachsmalstiftstücke. Besonders schön sehen nachher ähnliche Farben aus. Und auch silberne oder goldene Wachsmalstifte lassen die Herzen ganz besonders schön werden.

Versucht möglichst viele Stücke in die Form zu bekommen, weil sie durch das Schmelzen stark ineinander zusammen sacken.

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Im Ofen brauchen die Wachsmalstifte ca. 10 Minuten bei 230°C. Danach haben wir sie dann ins Gefrierfach gestellt und dann waren die Herzen ganz schnell kalt und fest.

Bei jedem aus der Form gelösten Herz war mein Backfräulein in begeistertes Jubeln ausgebrochen. Jedes Herz ist so einzigartig und besonders. Und auch die Empfänger fanden die Herzen richtig klasse.

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Ein paar besonders schöne Herzen sind dann natürlich in der Sammlung gelandet. Gleich neben der Pancake-Art-Katze die zu süß zum Essen war.

Und ich selbst fand die Idee mit den Herzen so schön, dass ich sie vielleicht demnächst einmal als Gastgeschenk machen werde.

Süße Grüße

Christine

1-augustSeptember164

 

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{Endlich Sommer! …und dann krank!} – Gesundbastelideen für Kinder: Eiswürfelmalen und Karten basteln

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Da haben wir so lange auf ihn gewartet: den Sommer, den Richtigen, den richtig Heißen. So mit Schwimmbad, Pool und Endlich-den-Bikini-an. Und kaum erreichten die Temperaturen bei uns die 30° C und mehr, hat das Backfräulein doch eine Sommergrippe erwischt. Mit tagelangem Fieber, mit Gliederschmerzen und viel Kopfweh.

Davor war bereits der kleine Backhelfer krank und kaum war dieser wieder auf den Beinen lag das sommerherbeisehnende Backfräulein vollkommen ermattet abwechseln im Bett und auf dem Sofa. Da war guter Rat teuer! Viel Trinken, viel Vorlesen, viele Hörspiele (und ja auch viel Fernsehen) und noch viel mehr Schlaf standen auf dem Programm.

Sobald es dann aber endlich wieder bergauf ging, mussten Beschäftigungsideen her. Denn Schwimmbad war noch verboten, zu wildes Planschen im Planschbecken auch. Ein paar kleine Wasserbombenschlachten haben wir aber doch eingebaut und ganz viel gebastelt.

Und diese Ideen teilen wir nun sehr gerne mit euch, denn sowohl Backfräulein als auch Backhelfer alias die Bastelbande hatten sehr viel Freude. Vor allem am Eiswürfel-Malen.

Die Idee habe ich einmal auf Pinterest entdeckt und fand sie total klasse.

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Ihr braucht ein paar Eiswürfelbehälter (oder kleine Silikon-Muffinförmchen), etwas flüssige Malfarbe (z. B. Fingerfarbe), ein paar Löffel zum Einfüllen, Zeitungen zum Unterlegen und etwas Wasser. Schon kann es losgehen.

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Füllt die Eiswürfelbehälter ca. zur Hälfte mir Farbe und rührt ein wenig Wasser ein, so dass die Behälter insgesamt dreiviertel voll sind. Wichtig ist, dass ihr Wasser und Farbe gut vermischt. Das Ganze lasst ihr im Tiefkühlfach gefrieren.

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Und dann einfach nur noch aus der Silikonform lösen und losmalen. Beim Schmelzen wird die Farbe frei gesetzt und es entstehen erfrischende Farbbilder.

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Wenn man schon nicht ins Wasser kann, findet man bei dieser Malerei auf jeden Fall Abkühlung!

Dann haben wir noch Katzenkarten gewerkelt. Mit unseren Stampin Up-Sachen haben wir diese Katzen hergestellt, die nun auf dem Nachttisch des Backfräuleins stehen und abends hübsch die Augen funkeln lassen.

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Demnächst zeige ich euch noch weitere Karten und unsere Feen- bzw. Elfenwelt die ebenfalls in der Kind-ist-krank-Phase entstanden ist.

Ich hoffe, ihr könnt die Sonne genießen!

Süße Grüße

Christine

1-augustSeptember163

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{Forscherparty} Kinder für Forschung begeistern

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Vor einigen Wochen ist mein kleines Backfräulein sagenhafte sechs Jahre alt geworden und wie in jedem Jahr durfte das Motto nicht fehlen. Die diesjährige Party sollte eine Forscherparty werden und so haben wir vorab viele Versuche zusammen gesucht, die für Kinder gefahrlos machbar und gleichzeitig auch unterhaltsam und auch ein wenig lehrreich sein sollten.

Da mein Mann ja Forscher ist, fand das Backfräulein „Forschen“ eh schon immer faszinierend und als wir im vergangenen Jahr mit der Lese- und Schreibwerkstatt eine Forscherlesenacht veranstaltet haben über die auch der SR berichtet hat, war ihre Begeisterung noch ein Stückchen mehr angefeuert. In der Lese- und Schreibwerkstatt sind wir zudem auch seit Wochen dabei, die Lust auf Bücher mit dem Interesse an den sogenannten MINT-Themen zu verknüpfen und so sind unsere Gruppenstunden auch stark von Forschergeist und Experimentierlust geprägt. Zu Kuhlmanns genialem Buch Lindbergh haben wir beispielsweise gerade in der vergangenen Woche Flugexperimente gemacht. Mehr dazu findet ihr auf der Lesenische.

Mich fasziniert momentan der Gedanke, wie wir mit Büchern eben auch den Forschergeist der Kinder reizen können, wie wir Bücher zum Anlass nehmen können, um sie fürs Forschen und Erfinden zu öffnen. Vielleicht wird die nächste Lesenacht eine Astronomie-Nacht werden. Da gehen mir gerade viele Gedanken im Kopf herum.

Doch zurück zur Forscherparty und den zehn forscherfreudigen Gästen.

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Im Vorfeld haben wir uns Gedanken über das Buffett gemacht. Hier gab es weiße (Labor)Mäuse zum Naschen, eine themenorientierte Geburtstagstorte, die Steffi für mich gemacht hat (noch einmal vielen Dank an dieser Stelle). Besonders süß fand ich die Idee, den Namen in Form eines Periodensystems anzubringen.

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Es gab zum Beispiel Ascorbinsäure in Form von Obsttüten. Ja – es gibt tatsächlich mehr Kinder als man denkt, die frische Früchte dem reinen Geburtstagssüß vorziehen. Ich war selbst überrascht, wie gut die Ascorbinsäure-Fruchttütchen gefuttert wurden.

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Und auch Forscherkekse haben wir im Vorfeld angefertigt. Beim Verzieren hat mir meine Tochter zu jedem Forscherglas erzählt, welcher Forschertrank gerade hergestellt wird und was er bewirkt.

Ein paar Spiel- und Forscherideen habe ich aber auch noch für euch. Zuerst gab es das Spiel „Hilfe, die Labormaus ist entkommen“. Dabei habe ich eine weiße Schaumgummi-Maus im Garten versteckt und alle Kinder mussten sie suchen. Wer sie fand, durfte sie dann essen und die nächste Maus verstecken.

Danach experimentierten wir, wie man einen Luftballon aufblasen kann, ohne eine Pumpe oder den Mund zu benutzen. Die Kinder füllten dazu Backpulver in eine Weinflasche, gaben Essig dazu und stülpten mit unserer Hilfe schnell einen Ballon über den Flaschenhals. Das entstehende Gas blähte den Ballon dann auf. Mein Mann erklärte den Kindern dann ganz genau, welches Gas da entstand und warum es den Ballon aufblähte.

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Danach spielten wir das Spiel „Bei Nuss ist Schluss“. Um den Bezug zur Forscherparty herzustellen, erklärte ich den Kindern, dass Forscher ja oft vergesslich sind und dass zum Beispiel die Brille vergessen wird. Ohne Brille kann man aber natürlich nichts sehen und muss sich auf seinen Tastsinn verlassen. (An dieser Stelle kann man auch abfragen, welche Sinne es denn noch gibt)

Und weil der Forscher nichts sieht (und im Spiel die Augen verbunden hat) muss er tasten: auf dem Tisch liegen viele Süßigkeiten die er einsammeln darf. Doch dazwischen liegen eben auch die Nüsse. Und sobald eine solche berührt wird, ist Schluss und der nächste Forscher ist dran.

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Auch bei dem Spiel „Supersauger“ ging es weniger ums Forschen selbst, sondern eher um den Spielspaß: ausgerüstet mit einem Strohhalm pro Kind und zahlreichen Smarties auf dem Tisch mussten die Kinder die Smarties mit dem Strohhalm ansaugen und in ihre Becher befördern 0hne dass diese auf dem Weg dorthin hinfielen.

Dazu habe ich als Einleitung erklärt, dass Forscher eben oft einen langen Atem haben müssen weil Forschung oft sehr langwierig ist und nicht immer beim ersten Mal klappt. Und dass wir nun testen, wer von ihnen den längsten Atem hat. Um auf so eine Hinführung zu kommen, braucht man übrigens auch Erfindergeist.

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Ein weiterer Versuch folgte. Dieses Mal haben wir die Forscher in zwei Forschergruppen eingeteilt, die gegeneinander antreten musste. Wir probierten die Ballonrakete aus. Dazu wird pro Team eine Schnur durch das Zimmer oder den Garten gespannt. Auf die Schnur wird ein Strohhalm eingefädelt und an diesen wird ein aufgeblasener, aber nicht zugebundener Ballon geklebt. Gleichzeitig lassen die Manschaften den Ballon los und es wird geschaut, welcher zuerst die andere Seite erreicht.

Hier kann man sehr schön das Prinzip des Rückstoßes erklären und Kindern zeigen wie beispielsweise eine Rakete startet oder auch wie ein Tintenfisch sich durchs Meer fortbewegt.

Mein persönliches Highlight war das Moleküle-Bauen. Hier haben wir den Kindern ganz vereinfacht erklärt, wie sich die Welt aus Atomen zusammen setzt und wie alle Stoffe aus Molekülen bestehen, die alle eine besondere Form haben. Nun gab es verschiedene Moleküle vorgegeben die die kleinen Forscher dann aus Gummibonbons und Zahnstochern nachbauen mussten.

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Und auch der abschließende Versuch der Chromatographie fand enormen Anklang bei den Partygästen. Hier haben wir das Prinzip der Chromatographie erklärt, indem die Kinder mit Filzstiften Punkte auf Filterpapier gegeben haben und diese Papiere in Wasser gelegt haben. Durch das durchziehende Wasser werden die einzelnen Farben die z. B. in Schwarz stecken dann auseinander getrennt und für Kinder ist das absolut faszinierend zu sehen.

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Ein Mitgebsel hatten wir dann auch noch für jeden Partygast: von Kosmos gab es für jeden ein kleines Experiment mit nach Hause. Unsere Kinder hatten am nächsten Tag sehr viel Spaß mit ihren Experimenten und ich werde mir nun auch immer ein paar Experimente als Mitbringgeschenke auf Seite legen.

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Und nun verabschiede ich mich mit den süßesten Grüßen und wünsche euch einen schönen Sonntag

Christine

 

{Kreativ-Rausch} oder: Ran an die Schneidebretter Mädels!

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Heute nehme ich euch nicht mit in meine Küche sondern auf einen Bastelworkshop – obwohl: zumindest ein Teil der Gäste hat ja in der Küche gebastelt. Von daher gibt es heute zwar kein Rezept aber doch Einblicke in mein umfunktioniertes Küchenreich, das gestern zur Bastelzone geworden ist, nebst meinem Esszimmer.

Wer dem Blog schon länger folgt, weiß ja, dass ich dank Ilona vom süßblog dem Stampin Up-Virus erlegen bin und seit zwei Jahren auch als Demo nebenher Kreativkurse gebe. Manchmal bei Kundinnen und manchmal eben auch bei mir zuhause.  Bis heute weiß ich nicht ob ich Ilona ewig dankbar dafür sein soll, dass ich durch sie Stampin Up kennen gelernt habe oder ihr den Hals umdrehen sollte, denn ich gebe es gerne zu, meine Wunschliste ist nicht unerheblich lang. Und dann kommen so Gedanken wie „Brauch ich eine private Altersvorsorge?“ oder „Ist ein Bausparvertrag wirklich so wichtig?“

Gestern war ich selbst also die Gastgeberin einer Stempelparty und habe mir im Vorfeld so manchen Gedanken gemacht, was wir gemeinsam basteln wollen. Da ich sowohl ein paar erfahrene Bastlerinnen erwartete, wie auch Teilnehmerinnen die zum ersten Mal Stampin Up kennen gelernt haben, sollte es nicht zu schwer werden und natürlich auch einiges aus dem neuen Katalog geben. Eine total süße Verpackungsidee habe ich bei Pinterest auf Claudias Kreativblog gefunden.

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Die Grundidee für diese Karten habe ich von Nicole die den wunderschönen Blog Wertschatz schreibt.

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Tagelang habe ich vorab Karten gewerkelt und für jeden Gast natürlich auch ein Gastgeschenk gemacht. Ich habe die Popcorn-Schachtel dazu zum ersten Mal getestet und bin sehr begeistert von dieser neuen Verpackung.

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Zum ersten Mal hat jeder Gast eine Art Tischset bekommen, auf das ich die neuen Stempelfarben gestempelt habe. 03-DSC_8525

Zehn bastelwillige Mädels fanden sich so am Morgen bei mir ein und schon bald wurde äußerst kreativ gebastelt. Was mich auf jedem Workshop aufs Neue fasziniert, sind die wunderschönen Ideen, die dann entstehen. Ich liebe es einfach, inmitten von so viel Kreativität und Bastelfreude zu stehen.

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Da es speziell ein Set, den „Wald der Worte“, nur in diesem Monat gibt, habe ich hier noch zwei Kartenideen für diejenigen, die am Überlegen sind, ob sie das Set brauchen oder auch für die, die es haben und Inspiration suchen.

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Und ein weiteres Set ist nicht im Katalog erwähnt, aber ab jetzt bestellbar. „Von mir gestempelt“ heißt es und ich finde es großartig weil ich ja so wahnsinnig gerne selbstgemachte Sachen verschenke.

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Ich werde am Sonntag (14.08.) die nächste Bestellung aufgeben.

Hier noch zwei Werke von meinen Teilnehmerinnen:

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Für die Nichtbastlerinnen unter euch zum Trost: ganz bald wird auch wieder der Ofen angeworfen und ich versorge euch mit Rezeptideen. Aber momentan bin ich im absoluten Bastelrausch! Selbst das Backfräulein schwelgt im Glück und will zusammen mit dem kleinen Bruder basteln. Wie könnte ich da Nein sagen?

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

P.S.: Und speziell für Saskia noch der Link zu meinem Pinterest-Valentinstags-Board auf der du auch die süße Herzverpackung findest!

{Im Wald der Worte} Endlich wieder ein Einsatz am Basteltisch

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Neben dem Backen und Büchern schlägt mein Herz ja noch ganz doll für ein drittes B – dem Basteln. Und das habe ich in den vergangenen Monaten immer ganz hinten angestellt. Höchstens im dringendsten Geburtstagskarten-Notfall bin ich schnell in die Bastelecke gehuscht und habe im Eiltempo für mich hingewerkelt. Abends wenn die Kinder im Bett waren.

Denn sobald ich tagsüber den Weg zur Bastelecke einschlage kommt es sofort dazu, dass die Kinder begeistert basteln wollen. Das finde ich generell recht klasse, habe ich selbst aber etwas vor, weiß ich in solchen Momenten dass mein eigenes Projekt gerade außerhalb meiner Reichweite gerutscht ist. Denn Kinder-Bastel-Projekte laufen in der Regel so ab:

Der Bub entdeckt die Stampin Up-Tierbabys und die Dinos und will sofort stempeln. Das bedeutet. Stempelkissen, Stempelblock, Farbe, Papier, Saubermachkiste auf den Tisch und ohne dass wir überhaupt gestartet sind, ist der Tisch schon gut gefüllt.

Doch dann fehlt ja noch die Tochter: die sucht großzügig gefühlte zwanzig Stempelsets und ebenso viele Stempelkissen heraus, braucht auch gleich eine große Papierauswahl und ich bin eine Viertelstunde locker damit beschäftigt, die Sachen aus der Bastelecke an den großen Eßtisch zu schleppen, der sich langsam zum Stempel-Mekka entwickelt, auf dem sich nun Papiere, Stempel und Farben lustig türmen.

Dann geht es los und bald sind zwei Kinder im Stempelrausch und die Hände werden in Rekordzeit immer bunter. Mit wachsendem Buntheitsgrad der Kinder und des Papiers erwachsen dann auch Geschichten zu den Stempelbildern in ihren Köpfen.

Ich bekomme von Dinokämpfen erzählt und von den lieben Pflanzenfressern. Das Backfräulein alias Bastelfräulein erzählt mir von Elfenwelten in denen es zahlreiche Zauberblumen gibt. Und so vergeht dann locker ein halber Nachmittag. Ich werde zum Handlanger degradiert der Stempelkissen öffnen und schließen darf, für neues Papier sorgen kann und die Stempel noch einmal gründlich nachreinigt bevor sie zurück in die Verpackung kommen.

Doch abends nach ausgiebiger Aufräumaktion kann ich dann eben hin und wieder mein Bastelreich zurück erobern und was dabei zum Beispiel entsteht, habe ich hier für euch einmal dabei.

Es ist eine Schüttelkarte mit der wir uns bei den Erzieherinnen meiner Tochter für die schöne Kindergartenzeit bedankt haben. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, wie viel Zeug ich für die Karte verwendet habe, kann ich nun sagen, dass ich weiß warum der Basteltisch der Kinder immer so wüst aussieht: eindeutig haben sie diese Veranlagung von mir geerbt. Muss in den Genen liegen, dass wir beim Basteln in den totalen Materialrausch geraten.

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Nur diesen Monat gibt es von SU ein Stempelset das „Wald der Worte“ heißt und in das ich schon sehr verliebt bin wie ihr an der Karte sehen könnt.

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Für die BastlerInnen unter euch: ich werde am 15. August eine Sammelbestellung machen und falls ihr etwas braucht, meldet euch doch einfach. Auch wenn ihr den neuen Herbst-Winter-Katalog braucht, schreibt mich an. Ich schicke ihn euch dann rechtzeitig zu.

Der Wald der Worte wurde bei uns schon im Feenreich verbastelt (Tochter: „Oh, das ist der Baum der Lebensfreude und wer unter dem sitzt kann immer glücklich sein“) und für die Dinos gab es „Blätter für die lieben Pflanzenfresser“ die wir mit der Big Shot dann fleißig ausgestanzt und unter die Dinos geklebt haben.

Ich muss euch mal Fotos von den Bastelwerken der Kinder machen.

So, und nun husche ich noch einmal zurück zum Basteln, denn die nächsten Projekte stehen an und ich nutze schnell die Zeit der frühmorgendlichen Ruhe.

Grüße aus der Bastelwelt

Christine