Lichthäuser im Advent

Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Viren und Adventsgefühle

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Pssst! Hört ihr es? Der Advent klopft an die Tür! – Das habe ich meinen Kindern vor Kurzem gesagt worauf die Beiden einen Moment still geworden sind und andächtig gelauscht haben. Naja, es war nur der Wind der an den Fensterläden gerappelt hat und ein dicker Nieser aus meiner verschnupften Nase. Und trotzdem war ihnen gleich bewusst, was ich gemeint habe: eine Ahnung von Advent lag in der Luft.

Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Am nächsten Tag wurden die ersten Plätzchen gebacken. Die ersten Fenstersterne sind gebastelt. Ok, an dieser Stelle bin ich ehrlich: in diesem Jahr hängen Viren an unseren Fenstern. Das klingt jetzt eckliger als es ist. Aber der ein oder andere hat ja mitbekommen, dass ich zwei Wochen lang mit verstopften Neben- und Stirnhöhlen und einer Kehlkopfentzündung ziemlich flach gelegen habe. Und wie das so ist, auch im fast komatösen Zustand produziert mein Hirn immer noch reichlich kreative Ideen rund um Bücher und Vorleseideen für Kinder.

Es gibt ein unglaublich schönes Sachbuch über einen Virus: „Willi Virus“ heißt es und darin erzählt der Rhinovirus Willi wie er und seine Familie von Mensch zu Mensch gelangen und was sie in unserem Körper so bewirken. Selbst von zahlreichen Willis umgehauen, dachte ich nun darüber nach, dass das so eine super Gruppenstunde für die Lese- und Schreibwerkstatt wäre. Das ist doch ein geniales Thema! Da wir zu Büchern auch immer basteln, backen, spielen oder experimentieren, habe ich mir überlegt, die vielen verschiedenen Virenformen die im Buch abgebildet werden, aus Transparentpapier zu basteln. Zuhause haben wir also zwei drei Viren ausprobiert und ja, die hängen nun eben statt Schneeflocken bei uns am Fenster.

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Doch genug von den Viren! So kurz vor Weihnachten will ich die ganz weit aus meinem Umfeld verbannen! Stattdessen sehnen wir alle uns nach Kerzen, ruhiger Musik (Tochter und ich, Mann und Sohn wollen es auch im Winter laut und rockig) und vielen Bastelstunden.

Lichterhäuser stimmen auf den Advent ein

So sind auch diese kleinen Lichterhäuser entstanden. Wie ihr wisst, sammle ich ja unglaublich gerne. Klopapierrollen, Eierkartons und Weinkorken sind meine Schätze des Alltags. Und so haben sich auch schon einige Tetrapacks seit Herbst in mein Bastelsammelsurium verirrt um von dort verbastelt zu werden.

Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Eigentlich hatte ich an Halloween gruselige Spukhäuser daraus machen wollen. Aber juchuuu, da sind wir wieder beim Thema Viren: da hatten meine Kinder der Reihe nach einen Magendarm-Virus und wir hatten so gar keine Zeit und Lust zum Basteln.

So hatte ich überlegt, dass ich sie eben für die Adventszeit gestalten möchte und mich gefragt, welche Farbe ich verwende, damit sie gut auf der Beschichtung hält. Und genau da bin ich auf Sabines wundervollem Blog Insel der Stille doch über wunderschöne Adventshäuser gestolpert. Sie nutzt ihre Häuser als Adventskranz, was eine sehr schöne Idee ist. Und sie hat eine sehr schöne Anleitung geschrieben, die ich jedem empfehlen kann.

Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Ich selbst habe bei ihr dann auch gleich die Lösung für mein Farbproblem gefunden: Sabine entfernt die äußere Papierschicht. Das ist natürlich klasse, denn so hält jede Farbe. Und ich wäre selbst gar nicht darauf gekommen.

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Das Schöne an dieser Idee ist ja, dass ihr unglaublich viel Spielraum bei der Gestaltung habt. Ob helle oder dunkle Häuser oder auch im Regenbogenlook: ihr könnt euren Häusern einen individuellen Touch geben. Auch bei der Verzierung gibt es keine Grenzen. Wir haben Sterne ausgestanzt und mit einem Edding-Lackstift einige Dekoelemente eingefügt. Den Stift haben meine Tochter und ich ständig im Gebrauch. Im Herbst hatten wir damit auch unsere Kastanien bemalt. Demnächst wollen wir auch die Kreidestifte testen und unsere Fenster bemalen. Hat damit vielleicht schon jemand Erfahrung?

Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Ja, und nun stehen sie da, unsere Lichterhäuser und verbreiten abends einen warmen Kerzenschein. Ich habe LED-Teelichter verwendet, die leicht flackern. Man könnte aber auch Gläser in die Lichterhäuser stellen und in diese dann Teelichter geben.

Und tatsächlich höre auch ich nun den Advent an die Tür klopfen. Ich freue mich auf die nächsten Wochen. Gleichzeitig staune ich darüber, wie schnell dieses Jahr wieder einmal vergangen ist.

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So sehen die Lichterhäuser dann im Dunklen aus: Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen. Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Seid ihr in Adventsstimmung?

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

Oh und schaut auf jeden Fall auf den kreativen Seiten von creadienstag kreativ durcheinander und Elfis Kartenblog vorbei wenn ihr noch die ein oder andere superkreative und selbstgemachte Idee sucht!

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Super Upcycling Idee für leere Tetrapacks: Lichthäuser die stimmungsvoll zur Adventszeit passen.

Adventsspirale – Besinnliches für den Advent

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Licht im Advent mit der Adventsspirale

Vor einigen Monaten bin ich im Internet auf den Begriff „Adventsspirale“ gestoßen und ich habe angefangen darüber einiges zu lesen. Aus der Walddorfpädagogik stammt dieser Begriff und wird dort im Advent seit vielen Jahren in besonderen Feiern eingesetzt.

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.  Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.  Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Mir hat diese Idee gleich sehr gut gefallen. Die Spirale ist ja ein sehr bedeutungsvolles Symbol. Vom Weiten geht es ins Enge. Auch in der Meditation geht es ja oft darum: zu sich selbst finden, zur Ruhe kommen. Vielleicht weil ich in diesem Jahr mit der Meditation angefangen habe, kam mir eine Adventsspirale statt eines Adventskranzes sehr passend vor.

Die Kinder waren von der Idee auch gleich begeistert. Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten wie eine Adventsspirale aussehen kann.

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Sie wird oft aus Tannengrün gelegt und mit verschiedenen Lichtern erhellt. Wir wollten es so machen, dass unsere Spirale die 24 Adventstage symbolisiert. Sehr schön erklärt sind die Ursprünge der Adventsspirale oder des Adventsgärtleins übrigens auf der Seite Erziehungskunst.

Eine Adventsspirale aus Holz

Unsere Adventsspirale sollte aus Holz sein. Holz ist allerdings so gar nicht mein Arbeitsmedium. Ich habe es ja eher mit Papier. Deshalb habe ich meinen äußerst praktisch veranlagten Papa gefragt, ob er mir eine Spirale in eine Holzscheibe fräsen (sagt man so?) kann. Klar konnte er das. Und so hat unsere Adventsspirale ihre Form angenommen. Wir haben für Kerzen und Murmeln 24 Löcher vorgesehen. Mein Papa ist für solche Projekte immer ganz wunderbar zu haben. Er kann so ziemlich alles abdecken, was ich nicht kann. Aus Metall hat er uns in diesem Jahr beispielsweise auch ganz wundervolle Sterne und einen Tannenbaum gelötet. Wir sind hin und weg!

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Zuerst wollten wir jeden Tag eine Kerze mehr anzünden. Dann hat das aber in der Praxis eher wie ein Geburtstagskuchen ausgesehen. So habe ich mir überlegt, dass wir Murmeln in die Löcher legen und unser Adventslicht – eine einzelne Kerze – jeden Tag eins weiter rücken lassen bis es in der Mitte ankommt.

Das wirkt meiner Meinung nach viel ruhiger und bringt auch die Spiralform mehr zur Geltung. Die Spirale hat mein Papa dann noch mit Mayagold farblich etwas verdeutlicht.

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Heute haben wir nun das erste Licht angezündet und es war wunderbar. Dieser ganze Tag war schon so richtig adventlicht. Heute Vormittag ist in der Lese- und Schreibwerkstatt unser „Geschichtenzauber im Advent“ gestartet. Wir haben zu „Dr. Brumm feiert Weihnachten“ Bärenmuffins verziert und Tannenbäume und Bären gebastelt. Auf der Lesenische werde ich bald mehr darüber schreiben.

Mittags hatte meine Tochter mit der Schulband einen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt. Und im Anschluss haben wir mit Oma und Opa spontan den Advent bei uns zuhause eingeläutet. Mein Mann und meine Kinder sind ja sehr musikalisch. So wurde Klavier und Gitarre gespielt und wir haben jede Menge Weihnachtslieder gesungen und Gedichte aufgesagt. Richtig stimmungsvoll war das und ich bin jetzt in der totalen Adventsstimmung. Die Plätzchenproduktion läuft auch schon auf Hochtouren.

Wir haben in diesem Jahr auch wieder eine Vorlesegeschichte in 24 Kapiteln und vielleicht machen wir es als Abendritual so, dass wir abends die Adventsspirale anzünden und in der Zeit singen und vorlesen.

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Geschichten und Lieder spielen bei uns im Advent eine ganz große Rolle. Hin und wieder schreibe ich selbst auch kleine Geschichten, zum Beispiel Licht sein, eine Nikolausgeschichte oder aktuell Mit dem Herzen sehen. Die könnt ihr euch auch gerne auf dem Blog durchlesen.

Seid ihr heute gut in die Adventszeit gestartet?

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

Adventsspirale aus Holz - besinnlich durch den Advent. Eine Alternative zum Adventskalender oder Adventskranz.

Adventskalender to go – mit Freebies zum Ausdrucken

Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.

Schnelle Adventskalender

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In diesem Jahr habe ich etwas so ratzifatizges als Adventskalender gebraucht. Zwei Wochen krank, haben meinen voradventlichen Zeitplan total über den Haufen geworfen. Aber davon möchte ich mich nicht stressen lassen. Vielmehr bin ich gerade sehr entspannt, was die Adventszeit angeht. Die Kinder haben von Oma und Opa einen Schokoladenadventskalender bekommen. Und dann wollten sie gemeinsam einen Adventskalender von Tiptoi. Also habe ich überlegt, nicht noch einen Kalender mit größerem Inhalt zu basteln, sondern nur symbolisch einen kleinen Kalender zu schenken. Süßigkeiten haben sie in der Adventszeit eh genug.

Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.
Ich weiß ja nicht wie es bei euch läuft, aber bei uns ist Ende Dezember eine solche Nikolaus- und Schokoladenansammlung anzutreffen, dass ich im Januar mindestens drei Schokokuchen backe um die ganze Schokolade wieder wegzubekommen. Viel zu viel zum Aufessen! Und ganz ehrlich: beim Kühlschrankaufräumen habe ich neulich sogar noch einen Osterhasen gefunden, der sich ganz hinten in der Ecke vor den sommerlichen Temperatur versteckt hat und dann dort vergessen wurde.

Adventskalender to go

Für meine Kinder habe ich deshalb diese kleinen Adventskalender to go gebastelt. Dazu habe ich einfach ein Motiv entworfen. Das stelle ich euch auch sehr gerne zum Ausdrucken zur Verfügung: Adventskalender to go

Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.

Bei der Grafik können die Kinder jeden Tag einen Advenstag durchstreichen und innen auch für jeden Sonntag ein Kreuz zeichnen.

Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.

Die Bilder habe ich ausgeschnitten und auf Blankostreichhholzschachteln (z. B. diese hier) geklebt, 24 Smarties rein (stammen noch aus der Zwei-Kilo-Süßigkeitensammlung von Halloween) und fertig ist der kleine Kalender. Wer mag, macht wie ich noch eine farbige Manschette aus Tonkarton um die Streichholzkiste und klebt darauf dann erst die Grafik.

Die Kinder sind begeistert, ich auch (schnell, einfach und musste noch nicht mal was kaufen – war alles im Haus) und der Advent kann kommen.

Adventskalender-Liebe

Liebt ihr Adventskalender auch so sehr? Ich bin ja ein riesengroßer Adventskalenderfan und tatsächlich ist es so, dass ich meistens leer ausgehe. Oder einen Ui-ist schon-erster-Advent-Verlegenheitsgeschenk-Adventskalender von meinem Mann am zweiten Dezember nachgeschenkt bekomme.

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Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.

Um so mehr habe ich mich gefreut, dass ich in diesem Jahr ganz überraschend einen Kalender von meiner Freundin geschenkt bekommen habe. Einfach so! Jetzt sehe ich mal, wie es den Kindern geht, wenn sie immer um ihre Kalender rumschleichen und gespannt sind was drinnen ist. Ich mache es genau so und bin ganz neugierig, was sich in den Tüten verbirgt. An dieser Stelle: DANKE Steffi! Ich habe mich soooo gefreut!

Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.

Jetzt noch schnell für Weihnachten schmücken und wir läuten bei uns offiziell die Adventszeit im little. red. temptations.-Haus ein. Die Kinder üben fleißig Weihnachtslieder auf dem Klavier und Gedichte für den Nikolaus und die ersten Plätzchendosen sind ebenfalls schon gefüllt.

Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go. Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.       Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go. Und nach den Vintage Schneeflocken und meiner diesjährigen Weihnachtsgeschichte für euch, wird es spätestens jetzt so richtig weihnachtlich auf dem Blog. Versprochen! Und noch viel mehr Weihnachtstimmung findet ihr auf meinem Instagram-Account und auf meinem Pinterest Weihnachtsboard!

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

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Der schnellste Adventskalender der Welt: ratzfatz gemacht und für Kinder total niedlich ist dieser Adventskalender to go.

Vintage Schneeflocken aus Papier

Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

Stern oder Schneeflocke

Seit Jahren ist es ja mein Wunsch es endlich einmal zu schaffen, den Tannenbaum nur mit selbstgemachten Sachen zu schmücken. Aber Weihnachten kommt einfach immer so verdammt plötzlich. Und schwupp ist der 23.12. und schwupp wird der Baum geschmückt. Und irgendwie habe ich es wieder nicht geschafft, Christbaumschmuck zu basteln.

Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

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Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

In diesem Jahr habe ich beschlossen, es ein wenig früher zu versuchen und habe die ersten Schneeflocken aus Papier gebastelt. Schneeflocken-Sterne sind es geworden, denn ein wenig erinnern sie mich auch an Sternenfunkeln. Ich hatte bei Pinterest auf irgendeiner Seite ein Foto von solchen gebastelten Schneeflocken gesehen und habe einfach mal ausprobiert, wie sie gehen können.

Es ist total einfach, das Ergebnis gefällt mir und meinem Backfräulein total gut, so dass wir in den nächsten Tagen vielleicht in die Großproduktion starten. Papierreste haben wir genug und es hat tatsächlich etwas sehr beruhigendes, diese Schneeflocken zu basteln. Außerdem kann man jede anders gestalten, so wie es bei Schneeflocken ja auch tatsächlich in der Natur der Fall ist.

Während das Backfräulein am Klavier die ersten Weihnachtslieder übt, übe ich mich also im Papierreste-Schneiden. Wenn ihr die Schneeflocken nachmachen wollt, zeige ich euch gerne wie ich sie gemacht habe.

Schneeflocken aus Papier

Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

Du brauchst:

dünnes Tonpapier oder alte Buchseiten

Schere, Kleber, Lineal

Heißkleber

Glitzerpulver

Garn

Optional: Straßstein für in die Mitte und Wäscheklammern zum Fixieren

So wird es gemacht:

Schneide 6 Papierstreifen mit 1 cm Breite. Die Länge hängt davon ab, wie groß deine Schneeflocken werden sollen. Ganz gut ist eine Länge von 12-15 cm.

Schneide 12 Papierstreifen mit 1 cm Breite. Das werden die kürzeren Teile, deshalb nimmst du ca. 2 – 3 cm weniger von der Länge.

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Nun legst du dir jeweils einen langen und zwei kurze Streifen zurecht: auf ein Ende des langen Streifens kommt etwas Kleber. Dann drückst du die Enden zu einer Schlaufe zusammen.Wiederhole das mit den beiden kürzeren Stücken.

 

Gib nun auf die größte Schlaufe links und rechts auf der schmalen Seite ebenfalls Kleber und drücke nun alle drei Schlaufen zu einer zusammen. Ich fixiere das immer mit einer Wäscheklammer. Dann habe ich die Hände direkt wieder frei und muss nicht warten, bis der Kleber getrocknet ist.

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So fährst du fort, bis du sechs Teile hast. Nun schneidest oder stanzt du dir zwei kleine Kreise aus. Auf einen Kreis gibst du einen dicken Tropfen Heißkleber. In diesen drückst du die sechs einzelnen Schneeflockenteile. Dann gibst du einen Tropfen Heißkleber obendrauf und klebst zum Fixieren den zweiten Kreis darauf.

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Auf den Kreis habe ich einen kleinen Straßstein geklebt. Das ist ein netter Blickfang.

Die Oberseite der Schneeflocke wird nun mit Kleber (ich nutze den Tombow Bastelleim oder Uhu Bastelleim) bestrichen und darauf wird im letzten Schritt reichlich Glitzer gestreut.

Noch ein Band zum Aufhängen durchziehen.

Fertig sind die Schneeflocken.

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Tipp: Ich drücke die Papierbögen immer am Ende noch ein wenig in Form.

Der Advent kann kommen

In dieser Woche soll es ja tatsächlich schneien. Je nachdem wo wir wohnt, hat es vielleicht sogar schon den ersten Schnee gegeben. Ich liebe Schnee so sehr. Außer beim Autofahren. Da bin ich ein totaler Angsthase was Schnee und Glätte angeht.

Bis der erste Schnee nun kommt, haben wir hier die ersten Flöckchen fertig. Denn ich bin ja fassungslos: so quasi steht Weihnachten schon wieder vor der Tür! Dabei habe ich das Gefühl, die Nadeln vom letzten Baum erst aus dem Haus gekehrt zu haben.

Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Wir wollen uns in diesem Jahr ganz viel Zeit im Advent nehmen. Doch ich sage euch: die Weihnachtsfeier-Einladungen trudeln schon von allen Seiten ein. Und wenn man sich den Dezember noch so frei hält: am Ende ist er doch immer ganz schnell voll mit Terminen. Aber was soll es: die dunkle Jahreszeit mit Menschen zu verbringen, die man gerne hat, ist doch wunderbar.

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Und wer weiß? Vielleicht komme ich ja sogar noch dazu zwei drei weitere Sachen für den Baum zu basteln. Dann hätte ich in ein paar Jahren mein Ziel erreicht und könnte den Baum komplett mit Homemade Weihnachtsschmuck behängen. Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.   Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus. Und solltest du noch auf der Suche nach einem besinnlichen Text sein: drei Geschichten habe ich in den letzten Jahren geschrieben, die dich vielleicht ein wenig in Weihnachtsstimmung bringen! Hier findest du Licht sein, eine Nikolausgeschichte und (meine neueste Geschichte) Mit dem Herzen sehen. Für mich ist die Adventszeit immer eine ganz besonders schöne Zeit zum Lesen aber auch Vorlesen. Ich liebe es mich mit den Kindern auf dem Sofa einzukuscheln und dann gemeinsam mit ihnen in Büchern zu stöbern. Teelichter an, gemütliches Licht. Das ist so wunderbar!

Hier gab es übrigens schon ein Probe-Tannenbaum-hängen am Baum vor der Tür:

Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

Und zwei schöne Aktionen habe ich noch für euch wenn ihr auf der Suche nach Inspirationen seid: auf dem creadienstag zeigen heute wieder viele kreative Menschen total schöne Bastel- und Nähideen. Und auf kreativ durcheinander dreht sich gerade alles um Sterne und Glitzer. Da findet ihr auch sicherlich die ein oder andere kreative Bastelidee.

Ein wenig Vintage-Look: Schneeflocken aus Papier sind ein echter Blickfang um den Tannenbaum zu schmücken. Auf dem Blog zeige ich dir, wie du ganz einfach diese Schneeflocken nachbasteln kannst. Die DIY-Idee ist einfach und sieht total schön aus.

Mit dem Herzen sehen – eine besinnliche Geschichte

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Zeit zum Besinnen

Fast ist es schon eine kleine Tradition, dass ich irgendwann in der Zeit vor Weihnachten zwischen all den Rezepten und DIY-Ideen eine kleine Geschichte für euch habe. Im vergangenen Jahr war es Licht sein und bereits im Jahr 2013 Eine Nikolausgeschichte.

Und was mich immer wieder ganz stark berührt, sind eure vielen Mails zu diesen beiden Geschichten. Ich weiß gar nicht, wie viele Menschen mich gefragt haben, ob sie diese Geschichten nutzen dürfen: für Basteleien zu befüllen, um sie in Altenheimen, Schulen oder Kindergärten vorzulesen oder sie in Pfarrbriefen abzudrucken.

Damit hätte ich niemals gerechnet und ich bin ganz gerührt, dass diese Zeilen, die mir irgendwann in den Sinn kommen, so viele von euch wirklich berühren.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Die Geschichte in diesem Jahr geht auf eine Begebenheit in unserer Gemeinde zurück, die mich im vergangenen Jahr sehr nachdenklich gemacht hat und die mir gezeigt hat, wie leicht es ist, wegzuschauen. Bei uns lebte auch ein Mann auf der Straße und so viele Menschen haben ihn immer gesehen und auch bemerkt, dass er in immer größere gesundheitliche Not geriet. Ehrlich: ich bin bestimmt auch schon oft an ihm vorbei gefahren und haben ihn einfach nie wahrgenommen.

Im Nachhinein hat mich das erschüttert: dass da ein Mensch in Not ist und wir können ihn einfach ausblenden. Wir sprechen nicht von anonymer Großstadt sondern von einem Dorf.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Um ein wenig vorzugreifen: die Gemeinde konnte diesem Menschen helfen und heute geht es ihm gut. Für mich war es aber tatsächlich eine Situation in der ich gelernt habe, meine Augen und ja, das klingt kitschig, mein Herz offen zu halten. Und was ich auch gesehen habe: da gibt es Menschen, die die Gabe hatten hinzuschauen und zu erkennen, dass da Hilfe her muss und die durch viele Dreck- und Lumpenschichten hindurch auf den Menschen sehen konnten.

Aus dem kleinen Prinzen stammt der Satz „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Diesen Spruch hat mir in meiner Kindheit unsere damalige Gemeindereferentin in mein Poesiealbum geschrieben (Mal Hand hoch: wer hat denn seines noch?). Schon als Kind fand ich diesen Spruch so aussagekräftig und so tiefsinnig und ich habe als Kind oft darüber nachgedacht, was man mit dem Herzen alles erkennen kann. Zu dem Zeitpunkt ungefähr war mein Berufswunsch auch Nonne (meine Mama lacht sich heute noch kaputt darüber).

Nonne bin ich nicht geworden, aber den Spruch versuche ich zu beherzigen und zu der diesjährigen Adventsgeschichte passt er, glaube ich, auch ganz gut.

Und hier habe ich sie für euch. Evi, dir widme ich sie.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Mit dem Herzen sehen

Unter tausend Kleiderschichten begraben, saß er vor dem Kaufhaus. Seine schmutzige Hand umklammerte einen Pappbecher und hin und wieder klapperte eine Münze hinein, die ihm ein eiliger Passant im Vorbeihasten hinwarf.

Sein Gesicht war von Furchen durchzogen, Spuren eines Lebens in dem es tiefe Täler gegeben hatte. Dreckig waren Kleider, Haare und Haut und wer ihm zu nahe kam, wurde von seinem Geruch schnell wieder auf Abstand gehalten. Doch allzu viele waren es nicht, die nahe genug an ihn heran traten um den Gestank wahrzunehmen.

Es war ein kalter Dezemberabend und die Menschen hasteten auf der Suche nach Konsum und Geschenken – was im Grunde auch das Gleiche war – durch die Geschäfte der Einkaufspassage vor der er kauerte.

Ihm war kalt und auch seine Kleiderschichten konnte die klirrende Dezemberkälte nicht davon abhalten ihm tief in die Knochen zu dringen.

Wenn die Menschen ihn wahrnahmen sahen sie einen Bettler, einen Penner, Obdachlosen oder Verwahrlosten auf dem Boden kauern. Einen Schnorrer oder Schmarotzer wurde er gelegentlich auch genannt. Und er selbst hatte keinen besseren Namen für sich. Was er einmal gewesen war, wer er einmal gewesen war, schien unwichtig geworden zu sein.

Wann ihn zum letzten Mal jemand mit seinem Namen angesprochen hatte, konnte er nicht mehr sagen. Was waren schon Namen, dachte er, in einem Moment der Trübsal.

Das Leben hatte ihm übel mitgespielt und irgendwann hatte er die Kraft für die großen und kleinen Spielchen verloren und hatte aufgegeben. Langsam, Stück für Stück, war das Leben, das er einst besessen hatte weggebrochen und mit seiner Wohnung, seinen Freunden und seiner Familie war irgendwann auch sein Name und seine Würde verschwunden.

Nun war er der Penner, der Alte, der Zottelbart der immer an dieser Stelle saß und bettelte. Vorsichtig pustete er in seine Hände um sie ein wenig aufzuwärmen. Da bemerkte er ein kleines Kind das einige Meter von ihm entfernt stand und ihn anstarrte.

So bewusst hatte ihn schon lange niemand mehr betrachtet und plötzlich schämte er sich für den Anblick den er bieten musste.  Nachdenklich legte das Kind den Kopf schief und schien intensiv nachzudenken. Dann zupfte es seine Mutter an der Hand und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Nun starrte auch sie ihn an. Ihr Blick musterte ihn abwertend. Dann ging die geflüsterte Unterhaltung unterbrochen von gelegentlichen Seitenblicken auf ihn weiter. Die Mimik der Frau veränderte sich während des Gespräches und wurde weicher.

Schließlich kamen die Beiden Hand in Hand zu ihm. „Weißt du,“ sprach das Kind ihn an. „Ich darf mir heute etwas aussuchen.“ Der Alte nickte und murmelte: „Lass mich raten: du hast bestimmt ganz viele Wünsche.“ Das Kind nickte. „Du auch?“ Nachdenklich sah der Alte das Kind an. Ob er Wünsche hatte? Abends eine Schlafmöglichkeit die halbwegs warm war, genug Geld um nicht zu hungern. An größere Dinge wagte er nicht zu denken. Abwartend sah das Kind ihn an. Um es nicht hinzuhalten, murmelte er: „Ein heißer Kaffee und ein warmer Ort zum Schlafen. Mehr brauche ich nicht.“

Das Kind lächelte ihn an und warf ihm eine Münze in den Becher. Dann folgte es seiner Mutter ins Kaufhaus.

Lange blickte der Alte dem Kind nach. Ohne es zu wissen, hatte es ihm ein Geschenk gemacht. Es hatte ihn wahrgenommen. Unter all dem Dreck hatte es einen Menschen erkannt.

Eine Stunde mochte vergangen sein und noch immer dachte der Alte an das Kind. Da tippte ihm plötzlich jemand auf die Schulter. Da stand es wieder, voll beladen mit Einkaufstüten. „Ich habe mir was aussuchen dürfen.“ wiederholte es glücklich lächelnd. „Dann wünsche ich dir viel Spaß mit deinen Sachen,“ erwiderte der Alte und lächelte dem Kind zu. „Nein, ich wünsche dir viel Spaß mit deinen Sachen.“ Antwortete dieses und legte einen warmen Schlafsack und eine dicke Jacke vor dem Alten ab. „Weißt du, was meine Mama mir immer sagt bevor ich abends schlafen gehe?“ fragte das Kind den staunenden Alten. „Gute Nacht?“ vermutete dieser. „Das auch. Aber sie sagt noch etwas: Versuche jeden Tag die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ein Stückchen nur für irgendjemand. Dann ist schon viel getan.“ Verlegen schaute der Alte die Mutter an. Doch diese nickte. „Ihnen heute ein wenig Wärme zu schenken, war alles, was sich mein Kind heute ausgesucht hat.“ Gerührt schaute der Alte zwischen den Beiden hin und her. Die Mutter beugte sich zu ihm herab und drückte ihm einen Schein in die Hand. „Machen Sie es gut. Und frohe Weihnachten.“ Dann verschwanden die beiden in der Menschenmenge.

Als der Alte abends in seinem neuen Schlafsack lag, legte sich ein Lächeln auf sein Gesicht. „Anton,“ dachte er. „Ich heiße Anton und ich bin ein Mensch.“ Eine kleine Träne rann seine Wange hinab.

Ja, das ist sie also – meine diesjährige Geschichte. Ich werde sie an einige besondere Menschen verschenken und verpacken. Vielleicht mache ich dazu kleine Herzen aus Fimo oder Kaltporzellan als Tannenbaumanhänger. Da bin ich noch am überlegen.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Gerne dürft ihr sie weiterverwenden. Hier habe ich sie auch als PDF: Mit dem Herzen sehen.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Ich sende euch ein Lächeln und wünsche euch eine besinnliche Adventszeit voll mit wertvollen Menschen und Momenten.

Christine

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.