Monat: August 2013

Dreamteam: Erdbeermarmelade mit frischer Minze

ChristinebloggtIch bin ja ganz verliebt in das neueste Buch in meinem Back- und Kochbuchregal: Die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni. Und weil ich dieses wunderbare Werk so toll finde, musste ich einen Tag nach Erhalt auch direkt schon etwas ausprobieren.

Mir als bekennendem Erdbeerfan wird ja das Herz schwer, dass die Saison der roten Früchtchen sich nun schon wieder dem Ende entgegen neigt. Aber heute beim Einkaufen habe ich noch einmal herrlich-rote und supersaftige Erdbeeren gefunden und ganz schnell in den Einkaufswagen gepackt.

Zuhause angekommen habe ich dann direkt die zweite Marmeladenproduktion meines Lebens gestartet, nachdem ich vor einigen Tagen meine Premiere mit dieser Amaretto-Kirschmarmelade gefeiert habe. Denn als Marmelade verarbeitet, werde ich die süßen Früchtchen auch in der kühlen Jahreszeit genießen können.

Das Besondere an dieser Erdbeermarmelade: sie wird mit frischer Minze verfeinert. Und da mein Garten momentan ganz reich an Minze ist, habe ich natürlich gerne reichlich davon geerntet.

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Aber nun zum Rezept. Was ihr dafür braucht:

Zutaten:

1 kg Erdbeeren

1kg Gelierzucker 1:1 (oder eben 500 g 1:2)

ca. 1/4 l Minzeblätter

Saft einer mittleren Zitrone

Und so geht es:

Nachdem ihr die Erdbeeren gewaschen und geputzt habt, schneidet ihr sie in kleine Stücke. Gebt die Stücke zusammen mit dem Zitronensaft und dem Gelierzucker in einen Topf und bringt die Masse zum Kochen. In der Zeit schneidet ihr die frische Minze sehr klein. Wenn die Masse kocht, lasst ihr sie 3-4 Minuten kochen und gebt kurz vor Ablauf der Zeit die Minze hinzu.

Nun füllt ihr sofort die Marmelade in vorbereitete und supersaubere Gläser (am Besten eignen sich Twist-Off-Gläser). Dreht die Gläser fest zu und lasst sie vollständig erkalten bevor ihr sie wegräumt.

Wieder ein kleiner Dekotipp für die Gläser: Dieses Mal habe ich einfach Packpapier genommen und um die Deckel gemacht. Befestigt mit Gummi und einem Stück Bast sieht das Ganze schon recht nett aus. Als kleines Extra habe ich aus Filzrollen Erdbeeren geschnitten und mit Heißkleber auf den Bast geklebt.

Die Beschriftung variiert zwischen Handgeschrieben auf Packpapier, Masking Tape bis hin zu meinem Prägegerät. Ich mag es persönlich recht gerne, wenn jedes Glas ein wenig anders aussieht.

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Buchtipp: Die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni

Christinebloggt

Es gibt Bücher, die nimmt man in die Hand, schlägt sie auf und weiß, dass man einen wahren Schatz gefunden hat. Einen solchen Schatz stellt sicherlich die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni dar.

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Das im Löwenzahnverlag erschienene Buch sticht alleine schon durch seinen Umfang aus der Masse der Einkochbücher hervor. Aber auch was den Inhalt angeht, setzt die Einkochbibel sicherlich neue Massstäbe, was Vielfalt, Hintergründe und Genauigkeit angeht. Gut über 300 Seiten umfasst das Buch. Einen Großteil davon nehmen natürlich die Rezepte ein, die alphabetisch aufgelistet sind. Aber auch eine sehr gründliche Hinführung zum Thema Einkochen findet sich. Es finden sich Kapitel, wie man Gläser und Flaschen sterilisiert, wie man die fertigen Produkte richtig lagert oder auch wie man kandiert. Alles ausführlich ohne ausufernd zu werden. Und immer in Verbindung mit vielen wunderbaren Fotos.

Zu allen gängigen Früchten, zu Kräutern und Gemüsen finden sich in der Regel mehrere Vorschläge, wie man sie weiterverarbeiten kann. Man findet viele klassische Rezepte und auch die Zutaten beschränken sich meist auf einige wenige.  Das finde ich persönlich sehr gut.

Man merkt Zeni an, dass er ein großes Hintergrundwissen mitbringt und weiß, wovon er schreibt. Der Autor ist in der Tat seit über 10 Jahren als Fachberater für Obstverarbeitung an der Landwirtschaftskammer in Tirol tätig. Er gibt Seminare über die Verarbeitung von Obst und Gemüse und hat schon unzählige Fragen zum Thema Einkochen beantwortet.

Ich bin verliebt in dieses Buch!  Schon kleben auf vielen der Seiten kleine Markierungen und die ersten beiden Rezepte habe ich auch schon daraus ausprobiert. Weitere werden im Laufe der Zeit mit Sicherheit folgen.

Ich kann euch die Einkochbibel einfach nur ans Herz legen. Es lohnt sich, den Preis für das Buch auszugeben, denn man erhält ein unglaubliches Sammelsurium an Tipps und Rezepten.

Dem Löwenzahnverlag danke ich für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplar. Ein Besuch auf der Verlagsseite lohnt sich auf jeden Fall, denn dort findet man noch so manches tolle Kochbuch.

Rezepte, die ich bereits nachgekocht habe:

Erdbeerkonfitüre mit Minze

Erdbeersirup

Eiskalte Schönheiten für heiße Sommertage: Erdbeereiskonfekt

  ChristinebloggtPassiert euch das auch manchmal? Ihr stöbert im Internet durch Rezepteforen, klickt euch durch Blogs, lasst euch inspirieren von den tollen Bildern und Rezepten die ihr dort findet, und plötzlich – BÄHM – seht ihr etwas, was ihr unbedingt und eigentlich sofort nachmachen müsst?

Mir ging es vor einigen Tagen so als ich auf der Seite von Dr. Oetker gelandet bin. Da habe ich ein Rezept für „Eisige Blüten“ entdeckt und alleine das Foto hat mir so gut gefallen, dass ich es direkt schon nachmachen wollte. Da ich nicht alles im Haus hatte, ging es schnell zum Einkaufen und dann ans Nachmachen. Es ist ein wahres Blitzrezept und unglaublich lecker. Gerade wenn das Thermometer wieder fleißig am Klettern ist!

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Meine leicht veränderte Variante des Rezeptes stelle ich euch an dieser Stelle nun aber erst einmal vor.

30 g Zartbitterschokolade

1 P. Dr. Oetker Quarkfein Erdbeergeschmack

150 g griechischer Joghurt

150 g Schmand

4-6 kleingeschnittene Erdbeeren

Silikonformen (z. B. für Minigugl, Pralinen etc.)

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Und so geht es:

Hackt die Schokolade fein. Dann verrührt ihr das Päckchen Quarkfein mit dem Joghurt und dem Schmand. Nun hebt ihr die Schokolade und die Erdbeerstückchen unter und füllt die Masse gleichmäßig in eine oder mehrere Silikonformen.  Ich habe drei Pralinenformen genommen. Das hat von der Menge her gut gepasst.

Nun lasst ihr die Masse mindestens eine Stunde im Gefrierschrank, bis sie vollständig erstarrt ist. Sobald euch die süße Naschlust überkommt, könnt ihr das Eiskonfekt aus dem Gefrierschrank nehmen und aus der Form lösen. Kurz antauen lassen und ab in den Mund damit!

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Auch ohne die Erdbeerstücke habe ich das Rezept noch einmal probiert. Schmeckt auch dann sehr fruchtig und lecker. Und bei 30° C aufwärts sorgt es für eine – zumindest kleine – Abkühlung.

Und weil es auf der wunderbaren Küchenplausch-Seite gerade ein Erdbeer-Event gibt, setze ich euch ganz schnell auch noch einen Link dorthin. Wer die Community noch nicht kennt: schaut einmal vorbei. Ihr findet tolle Rezepte und nette Menschen.

Erdbeer Rezepte auf kuechenplausch.de