Monat: November 2013

Knecht Ruprechts Traum – Wintereis mit Apfel, Nuss und Mandelkern

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Christinebloggt

„Von draus vom Walde komm ich her,

ich möchte euch sagen, es weihnachtet sehr…“

Was habe ich dieses Gedicht als Kind geliebt (und liebe es auch heute noch). Es war für mich der Inbegriff von Weihnachtszeit. Dem Nikolaus habe ich es am Nikolausabend immer ganz brav aufgesagt und stellte mir vor, wie Knecht Ruprecht mit seinem großen Geschenkesack durch die winterweiße Welt stapft, auf dem Weg zu den Kindern.

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„Apfel, Nuss und Mandelkern“ für die Kinder haben mich dann auch zu diesem winterlichen Eisgenuss inspiriert. Die Idee ein winterliches Eis zu erfinden, kam mir übrigens durch ein Blogevent, das gerade bei Emma Bee stattfindet. Die sucht nämlich Eissorten, die eine saisonale Obstzutat enthält. Ich dachte an Äpfel, an Nüsse… und da war es dann, besagtes Gedicht.

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So bekommt Knecht Ruprecht also ein Eis gewidmet und sicherlich bringt er mir in diesem Jahr auch nicht die Rute mit. Wo ich ihm doch so brav ein leckres Eis gemacht habe. Aber vielleicht wäre ihm nach so viel Schneegestapfe ja auch ein heißer Glühwein lieber gewesen? Wer weiß? Meinem Mann, meiner Tochter und mir hat das Eis auf jeden Fall ganz wunderbar geschmeckt und euch will ich das Rezept auch nicht vorenthalten. Es ist übrigens ganz schnell und einfach gemacht und da ich ja zur Zeit die Gugl so liebe, habe ich es in die Guglform gefüllt. So macht es optisch gleich noch mal so viel daher. Und man kann es auch herrlich als kleines Dessert servieren. Etwas Schokolade dabei, ein paar geröstete Nüsse drüber oder Spekulatius klein zerbröselt drüber gestreut… hmmmm!

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Und was ihr dafür braucht, verrate ich euch nun:

250 g Apfelkompott (ich habe welches mit Sandorn verwendet, das gibt einen besonders feinen Geschmack)

200 g Schmand

300 g Naturjoghurt mild, 3,5 %

3 – 5 EL Puderzucker (je nachdem wie süß ihr das Eis wollt. Ich nehme 3)

3 EL Mandeln gehackt

3 EL Nüsse gehackt (ich habe Paranüsse verwendet)

Zimt (je nach Geschmack auch andere weihnachtliche Gewürze)

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Und so geht es:

Röstet die Mandeln und Nüsse kurz in der Pfanne an bis sie leicht gebräunt sind.

Dann verrührt ihr Schmand, Naturjoghurt und Apfelkompott miteinander. Wer mag, gibt ein wenig Zimt hinzu. Die Mandeln und Nüsse hebt ihr nach dem Abkühlen unter die Masse und rührt gut unter.

Gebt die Masse in eine gefrierschrankgeeignete Form und rührt alle zwei Stunden einmal um (nutzt ihr eine Guglform entfällt das Umrühren).

Das fertige Eis schmeckt besonders gut, wenn es mit etwas Schokoladensoße und gerösteten Mandeln serviert wird.

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Mädchenkekse für das Kochmädchen – wir sind von der Rolle

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Christinebloggt

Einfach aber köstlich. Das trifft auf den nächsten Beitrag absolut zu. Im Internet (bei Tortenlust auf fb) habe ich vor Kurzem Fotos von diesen Keksen gesehen und ich fand sie von der Optik einfach klasse. Meine Tochter übrigens auch und diese war es dann auch, die die Farbe der Kekse aussuchen durfte.

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Die rosanen Kekse werden allen Hello-Kitty-Fans sicherlich gefallen und besonders gut schmecken. Als wir unsere aus dem Ofen genommen haben (zum Glück kühlen sie schnell ab), griff meine Küchenhelferin direkt zu und meinte ganz entzückt: „Das sind ja Mädchenkekse!“ Tja, wo sie Recht hat, hat sie Recht. Und der Name passt tatsächlich auf diese kleinen rosa Röllchen.

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A propos „Röllchen“: ein schönes Blogevent hat sich das Kochmädchen ausgedacht. Sie sucht die „Flotte Rolle“. Leckereien, die gerollt sein müssen. Und da gehören diese Kekse ja wunderbar dazu. Mädchenkekse für das Kochmädchen!

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Ich habe folgendes Rezept für den Teig verwendet:

125 g Butter

125 Zucker

1 P. Vanillezucker

1 Ei

220 g Mehl

30 g Mandeln

rote Lebensmittelfarbe

Zuckerstreusel

Die Butter rührt ihr mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig, dann gebt ihr das Ei dazu und rührt es gut unter. Fügt das Mehl und die Mandeln hinzu. Knetet den Teig solange durch, bis er schön geschmeidig in euren Händen ist. Dann teilt ihr den Teig in zwei Hälften.

Die eine Hälfte färbt ihr mit ein wenig Lebensmittelfarbe ein.

Rollt beide Hälften nacheinander etwa gleichgroß ca.  3-5 mm dick aus und legt sie dann übereinander. Je dicker die einzelnen Teighälften sind, desto deutlicher sieht man nachher auch die Farbunterschiede bei den Keksen.

Nun rollt ihr den Teig fest auf. Diese Rolle wird nun in die Zuckerstreusel gedrückt. Ich habe die Streusel in ein kleines Gefäß gegeben und die Rolle dann von allen Seiten fest hineingedrückt.

Sind überall genügend Zuckerperlchen schneidet ihr die Rolle in ca. 0,3 cm breite Stücke. Diese legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (es werden ca. 1 1/2 Bleche) und backt sie ca. 12 -15 Minuten bei 180 ° C Umluft.

Lasst die Kekse auf einem Abkühlgitter auskühlen. Und dann nix wie ab in den Mund mit den Mädchenkeksen.

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Und wieder wollen wir mit euch gugln – heute gibt es Marzipan!

Nun habt ihr schon jede Menge Rezepte aus der Welt der Gugl von uns erhalten. Aber die Kuchenpralinen lassen ja auch tausend Möglichkeiten der Zubereitung zu. Schnin von dem Blog Schnin´s Kitchen hat sich eine weitere leckere Variante für euch überlegt und verwöhnt heute die Marzipanfreunde unter euch mit einer süßen Köstlichkeit. Marzipan ist ja so eine Zutat die man entweder liebt oder hasst, ich selbst gehöre zu den Liebhabern und könnte es auch so pfundsweise essen. Deshalb freue ich mich auch ganz besonders über dieses Rezept. Vielen Dank Schnin für deinen tollen Beitrag! Schaut doch mal bei ihr vorbei. Ihr findet auf ihrem Blog tolle und kreative Rezepte und ich bin ja ein bekennender Fan ihrer DIY!

Hallo Ihr Lieben,

mein Name ist Schnin (von Schnin’s Kitchen) & ich bin süchtig nach Gugeln. Ihr auch? Dann seid Ihr ja hier richtig, denn bei den lieben Little Red Temptations wird ja zur Zeit gegugelt was das Zeug hält. Auch ich habe eine Einladung von ihnen bekommen & ein schönes Rezept für die kleinen Küchlein für Euch mitgebracht. Letztes Jahr vor Weihnachten zum 1.Mal ausprobiert & für Euch jetzt wieder hervorgeholt, denn was gibt es besseres als Marzipan-Gugel zu dieser Jahreszeit?! Nicht viel, wenn Ihr mich fragt. 😉

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Mini-Marzipan-Gugel

evtl. Fett & Mehl für die Form
100g Marzipanmasse, kalt
3 Eier
125g + 3 EL Puderzucker
1 Tütchen Vanillezucker
125ml Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Öl)
100g Mehl
1 TL Backpulver

Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Je nach Erfahrung mit Eurer Gugel-Form evtl. einfetten & mehlen. Silikonformen z.B. müssen eigentlich nicht gefettet werden, jedoch werden die Gugel so etwas knuspriger.

Das Marzipan mit einer Küchenreibe raspeln, dann mit den Eiern, dem Puderzucker (bis auf die 3 EL) & dem Vanillezucker mit den Rührbesen des Mixers schaumig rühren. Das Öl dabei nach & nach einrühren. Backpulver & Mehl vermischen, auf die Teigmasse sieben & unterrühren.

Mit einem Spritzbeutel die Mulden der Backform jeweils etwa zu 2/3 füllen, den restlichen Teig für später kalt stellen. Die Gugel ca. 10 Minuten backen, danach 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausstürzen & auf einem Kuchengitter weiter abkühlen lassen. Den restlichen Teig genauso einfüllen & backen. Je nach Backform solltet Ihr vielleicht Eure Form zwischen den einzelnen Back-Runden abwaschen & neu fetten & mehlen.

Eure fertigen, abgekühlten Gugel mit dem Puderzucker bestäuben & zack – ab in den Mund.

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Sie sind schnell gebacken für Zwischendurch, aber auch ein schönes Mitbringsel als Gastgeschenk oder zum Geburtstag. Ganz egal, einfach jeder liebt die kleinen Küchlein.

Falls Euch meine Gugel gefallen haben, freue ich mich natürlich auch sehr über einen Besuch auf Schnin’s Kitchen. Auf meinem Blog findet ihr alles, was (mich) glücklich macht…

Hauptsächlich Süßes & Gebackenes, aber auch herzhafte Gerichte, Marmeladen & Getränke sind dabei. Ab & zu gibt es auch etwas DIY, allerdings auch hier meist aus meiner Küche, nämlich selbstgemachtes Peeling, Badebomben, Dusch-Jelly oder demnächst die Weihnachtsdeko. Wie Ihr merkt, ich experimentiere gern.

Neuigierig? Dann ♡-lich Willkommen auf meinem Blog und/oder bei Facebook 🙂

Alles Liebe, Schnin

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(Rezept: Lecker Bakery 1/2013 S. 67)

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Ein Kekstrio zum Bloggeburtstag – wenn Mumien und Rentiere um die Geburtstagskerze tanzen

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Wer meine Beiträge verfolgt weiß, dass ich viele Blogs sehr gerne mag und diese auch immer mal wieder gerne erwähne und verlinke. Ein Blog der mir ganz besonders am Herzen liegt ist der wundervolle Blog von Stephie „Meine Küchenschlacht„. Nicht nur dass mich ihr Name immer an meine Küche nach dem Backen erinnert, nein, da ist jemand der seinen Blog mit ganz viel Leben und Seele füllt und aus oft einfachen Zutaten die fantastischten Kreationen zaubert. Kreativ und immer wieder ganz besonders.

Also fast schon selbstverständlich, dass ich für ihr Blogevent einen Beitrag beisteuern möchte. Gewünscht hat sich Stephie einen Beitrag, der zu ihrem Blog passt und vielleicht sogar auf einem ihrer Rezepte basiert. Und eine kleine rosa Kerze sollte dann auch noch ins Bild gezaubert werden.

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Ich habe ein ganz einfaches Rezept gewählt und vielleicht wundert sich der ein oder andere (oder Stephie selbst) warum ich solch simple Kekse beisteuere. Aber ich finde gerade hier zeichnet sich die Besonderheit von Stephie eben aus. Sie schafft es, aus einem einfachen Grundteig etwas so Tolles wie die Mumienkekse (s.u.) zu erfinden. Genial! Und dass man noch mehr aus dem gleichen Ausstecher machen kann, habe ich dann im Internet gefunden: herausgekommen sind diese wunderbaren Rentiere. Tja, und ein paar kleine Fans  von Stephies Blog in Form von Pfefferkuchenmännern habe ich dann auch noch gebackt.

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Diese kleinen Gingermänner (und -mädchen) durfte dann die kleine Küchenhelferin E. mit äußerst viel Liebe dekorieren. Ganz toll hat sie das gemacht und die rosa Perlchen werde ich nun erst einmal wieder auffüllen müssen.

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Ein Grundrezept und ein Ausstecher und drei so unterschiedliche Möglichkeiten, was man daraus zubereiten möchte. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was man noch machen kann. Genau deshalb habe ich dieses Rezept ausgesucht, um es als Beitrag einzureichen.

Naja, und natürlich auch, weil es sich gut mit einer Küchenhelferin umsetzen lässt und selbst dann noch backbar ist, wenn man den zukünftigen Backhelfer im Tragetuch vor sich gebunden hat.

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Wie es geht? Ihr braucht für zwei Bleche voll Pfefferkuchenmänner/Mumien/Rentiere:

260 g Mehl

125 g Butter

125 g Zucker

1 Ei

1,5 TL Backpulver

für den hellen Teig der Mumien: Abrieb von einer Biozitrone und für die Deko 3 Packungen Zitronenglasur sowie einige Minismarties

für den dunklen Teig der Rentiere und Mumien: 1 – 2 EL Kakao und für die Deko weiße Zuckerschrift, Smarties und Minismarties und Deko nach Belieben

So geht es:

Für den Teig mischt ihr alle Zutaten bis auf die Deko zusammen und knetet ihn gut durch bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Diesen legt ihr eine Stunde in den Kühlschrank.

Bereitet zwei Bleche vor, indem ihr sie mit Backpapier auslegt. Dann heizt ihr den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Rollt den Teig ca. 3 mm dick auf einer mit Mehl bestäubten Fläche aus und stecht große und kleine Figuren aus. Für die Mumien verändert ihr die Glieder des Pfefferkuchenmannes, indem ihr sie etwas in die Länge drückt.

Gebt diese auf die Bleche und backt sie für ca. 10 Minuten (+/- 2 Minuten) und lasst sie kurz abkühlen. Zum Auskühlen legt ihr sie aufs Kuchengitter und verziert sie nach dem Erkalten nach Herzenslust.

Bei den Mumien gebt ihr die Zitronenglasur mit einer Lochtülle auf die Kekse, indem ihr erst quer und dann längs Streifen auftragt.

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An dieser Stelle sage ich noch einmal Happy Birthday, liebe Küchenschlacht. Stephie überrasch uns noch mit vielen tollen Rezepten.

Küchenschlacht

Partytime – mediterrane Muffins und ein wahres Blitzrezept dazu

Mediterrane Muffins

Christinebloggt

Yvonne von dem schönen Blog „Experimente aus meiner Küche“ hat dazu aufgerufen ihr Partyrezepte zu schicken. Momentan habe ich zwar keine Party in Aussicht, aber wenn bei uns gefeiert wird, steht meistens sehr viel Fingerfood an. Klein, arbeitsintensiv, dafür aber soooo lecker.

Neben den kleinen filigranen Häppchen habe ich auch schon oft diese nicht ganz so kleinen herzhaften Happen gemacht. Muffins, mit mediterranen Kräutern. Blitzeschnell hat man da ein Blech voll beisammen – ideal auch wenn ein spontaner Besuch vor der Tür steht, dem man genau so spontan etwas servieren möchte.

Für ein 12er-Muffin-Blech braucht ihr:

70 g Chorizo

80 g Gouda

3 Eier

3 EL Olivenöl

etwas Rosmarin und/oder Thymian

ein paar Oliven nach Geschmack

125 g Buttermilch

190 g Weizenmehl

1 P Backpulver

Salz, Paprika

Butter und Semmelbrösel für die Form

Und so geht es:

Heizt den Ofen auf 180° C (Umluft) vor und fettet die Muffinform mit Butter. Verteilt die Semmelbrösel in den Mulden.

Schneidet die Chorizo (wer keine mag, kann auch Salami nehmen) und den Käse in kleine Würfelchen. Wollt ihr Oliven in die Masse geben, schneidet ihr diese ebenfalls klein. Hackt die Kräuter fein.

Dann vermischt ihr alle Zutaten miteinander (Mehl und Backpulver gut miteinander mischen bevor ihr es zu den Zutaten gebt) und würzt mit Salz und Paprika.

Gebt die Masse in die Muffinform und backt alles ca. 25 Minuten.

Kurz abkühlen lassen und warm oder kalt servieren.

Als Mama eines kleinen Herren, der die ganze Zeit im Tragetuch getragen werden will, kann ich übrigens sagen, dass sich dieses Rezept tatsächlich superschnell zubereiten lässt. Selbst mit Baby vorm Bauch habe ich das Ganze fix zubereitet bekommen.

Partyrezepte