Monat: Juli 2014

{Miau} Catpops und Johannisbeercupcakes

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Ich kann es noch gar nicht glauben und frage mich wo die Zeit hingegangen ist. Vier Jahre ist meine kleine Backhelferin, mein Backfräulein, nun schon und es kommt mir tatsächlich noch wie gestern vor, dass ich sie zum ersten Mal in den Armen gehalten habe.

Ein Gefühl, das man einfach nicht beschreiben kann. Nun steht bei uns der Kindergeburtstag an und wir sind schon fleißig am Planen und Backen. Der Geburtstag für Oma, Opa und co liegt schon hinter uns und auch da haben sich ein paar Katzen auf die Kaffeetafel geschlichen.

Besonders verliebt hat sich das kleine Backfräulein in die Cat-Pops. Die fand sie fast zu süß zum Essen. Letztendlich wurden sie dann aber doch alle ratzeputz aufgegessen.

Auch die Johannisbeercupcakes mit Vanille fanden großen Anklang bei unseren Gästen. Richtig schön fluffig ist der Teig und die Johannisbeeren bringen einen angenehmen leicht säuerlichen Geschmack, der gut zu dem süßen Topping harmoniert.

Das Topping hat mir übrigens echt Kopfschmerzen bereitet, denn es ist mir gar nicht so toll gelungen. Vielleicht lag es daran, dass es unglaublich schwül an diesem Tag war aber die Creme wollte einfach nicht die Konsistenz annehmen, die ich gerne gehabt hätte. Dem Geschmack hat das zum Glück aber nichts gemacht.

Für 12 Johannisbeercupcakes und acht Catpops braucht ihr:

Catpops

150 g Butter

100 g Zucker

50 g brauner Zucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

2 Eier

150 g Mehl

50 g Mandeln

2 TL Backpulver

100 ml Buttermilch

50 g griechischer Joghurt

etwas Fleur de Sel

Catpops

Für das Topping:

einige Johannisbeerrispen

150 g Butter

150 g Frischkäse

6 EL Puderzucker

Für die Cat-Pop-Deko:

rosa und/oder weiße Glasur

Zuckerherzen für die Nasen

schwarzer Lebensmittelstift

Zuckerkonfetti für die Augen

Eßpapier für die Ohren

braune oder weiße Schokolade um einige Streifen aufzumalen

 Catpops

So geht es:

Verrührt die Butter und den Zucker miteinander bis ihr eine cremige Masse habt. Hebt die Eier einzeln unter und gebt die Vanille hinzu.

Vermischt Mehl, Backpulver, Mandeln, Fleur de Sel miteinander.

Gebt diese Mischung abwechseln mit der Milch und dem Joghurt unter den Teig und verrührt alles, bis ihr eine glatte Masse habt.

Diese füllt ihr in die mit Papierförmchen ausgelegten Mulden eines Muffinblechs. (Wer Cat-Pops machen möchte, hebt sich ein klein wenig Teig auf.)  Bei 180° C Umluft backt ihr ca. 20 Minuten lang. Danach lasst ihr die Muffins vollständig auskühlen.

Für das Topping (das bei mir dieses Mal in die Hose gegangen ist):

Schlagt die Butter und den Frischkäse cremig und gebt den Puderzucker nach und nach hinzu. Lasst die Masse im Kühlschrank etwas fest werden und füllt sie dann in einen Spritzbeutel mit Sterntülle.

Spritzt auf jeden Cupcake einen kleinen Cremetuff und legt eine Johannisbeerrispe darauf.

 Catpops

Cat-Pops

Catpops

Gebt etwas von dem Teig (s.o.) in die Vertiefungen eines Cakepop-Makers und backt acht Kugeln. Diese lasst ihr auskühlen und schmelzt ein wenig Schokolade oder Glasur. In diese taucht ihr die Cakepop-Stiele und steckt diese dann bis ungefähr in die Mitte der Teigkugeln. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Catpops

Die Glasur vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen. Dann die Cakepops in die Glasur tunken und während des Trocknens langsam drehen so dass die Schokoade abtropft.

In die noch leicht feuchte Glasur Augen und Nase drücken und ganz trocknen lassen. Aus Eßpapier Ohren schneiden und ebenfalls in die feuchte Glasur stecken.

Mit einem Lebensmittelstift Pupille, Mund und Barthaare zeichnen (ich habe noch keinen wirklich guten Lebensmittelstift dafür gefunden. Wenn ihr Tipps habt, dann schreibt mir die doch bitte in einem Kommentar).

Ein wenig Schokolade schmelzen und mit einem Zahnstocher einige Streifen auf die Wange und die Stirn der Katzen malen.

Wer mag, bindet noch ein kleines Satinschleifchen und fertig sind die Catpops.

     Catpops

Last but not least, habe ich sehr passend zu diesem Beitrag ein Blog-Event gefunden. Bei Becky dreht sich gerade alles um Joghurt. Schaut doch mal bei ihr vorbei:

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Weiße Mäuse, ein nerdiges Backevent und Rezept Nummer 2

        johannisbeervanille

Ein ziemlich schräges Blogevent haben die Backschwestern da ja auf die Beine gestellt: Per Backofen durch die Galaxis heißt es und einen Beitrag und ein wenig was über das Event habe ich euch hier schon geschrieben: Klick.



Aber irgendwie hat mich das Thema nicht losgelassen und so ist dieser zweite Beitrag entstanden. Auf Wikipedia habe ich (da ich das Buch ja nicht gelesen habe, schäm) Folgendes gelesen:

Nachdem die Vogonen die Erde fünf Minuten vor Ablauf des 10 Millionen Jahre dauernden Programms zerstört haben, versuchen die Auftraggeber, eine Rasse hyperintelligenter, pandimensionaler Lebewesen in Gestalt von weißen Mäusen, Arthur sein Gehirn abzukaufen, da sie es für einen Teil der Computermatrix halten und hoffen, die Frage herausfiltern zu können. Nachdem Arthur ablehnt, versuchen die Mäuse, ihm das Gehirn mit Gewalt zu entnehmen.

Alles klar? Bei mir nicht wirklich, ich komme wohl einfach nicht am Buch vorbei. Und ok, ich sage euch gleich: es wird nix mit Gehirn geben. Pfui, das wäre mir doch zu eklig. Stattdessen haben mich die weißen Mäuse inspiriert.

johannisbeervanille  johannisbeervanille

Gerade bereite ich für meine seit heute vierjährige Backhelferin den Kindergeburtstag vor. Katzenparty – Miau, so ist das Motto und wir haben bereits Katzenkekse süß und herzhaft, Cat-Pops und vieles mehr gebacken. Bei so viel Katze darf eine Maus doch eigentlich nicht fehlen. Und so haben wir neben Katzencupcake-Toppern, die ihr bald zu sehen bekommt, auch extra für das Event einen Maustopper kreiert.

Die Muffins darunter sind unglaublich fluffige Johannisbeer-Vanillemuffins, versehen mit einem Klacks Ganache aus weißer Schokolade, damit der Topper hält. Ich fürchte allerdings, dass die Maus unter all den Katzen nicht lange überleben wird.

Hier habe ich aber nun erst einmal das Rezept für euch:

Johannisbeer-Vanillemuffins mit weißer Ganache und weißem Mäusetopper

johannisbeervanille

Vorab: die Topper bereitet ihr am Besten einen Tag vorher zu, damit sie trocknen können!

Für 12 Cupcakes braucht ihr:

150 g Butter

150 g Zucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

2 Eier

150 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

2 TL Backpulver

100 ml Milch

50 g griechischer Joghurt

eine Handvoll Johannisbeeren

eine Prise Fleur de Sel

Für die Ganache:

etwas Sahne und weiße Schokolade, gehackt (hier habe ich keine Mengenangaben, sondern ein wenig nach Pie mal Daumen gehandelt)

Für den Topper:

Rosa und weißer Fondant, rote oder rosa Perlchen für die Augen, Ausstecher Maus oder Ratte

johannisbeervanille

johannisbeervanille

johannisbeervanille

So geht es:

Heizt den Ofen auf 180°C Umluft vor und verteilt Muffinförmchen in die Mulden eines Muffinblechs.

Rührt die Butter, den Zucker und die Vanille mit dem Schneebesen schaumig. Dann rührt ihr die Eier einzeln unter.

Vermischt Mehl, Mandeln, Backpulver, Salz miteinander. Gebt die Mischung in zwei Etappen abwechselnd mit der Milch und dem Joghurt zu der Butterzuckermasse und verrührt alles zu einem glatten Teig.

Drückt die Johannisbeeren leicht an und hebt diese zum Schluss vorsichtig unter den Teig.

Verteilt den Teig auf die Förmchen und backt die Muffins für 20 Minuten. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Ganache kocht ihr die Sahne auf und lasst sie etwas abkühlen, dann gebt die kleingehackte weiße Schokolade dazu und rührt so lange, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen und nach dem Erkalten auf die Muffins aufspritzen.

Für den Topper den rosa Fondant ganz dünn ausrollen und einen Kreis ausstechen (in etwa in der Größe des Muffins), dann aus weißem Fondant eine Maus ausstechen und diese leicht mit Wasser auf der Rückseite befeuchten und dann auf den Kreis legen. Ein kleines Perlchen als Auge in die Maus drücken und am Besten über Nacht trocknen lassen.

Auf die Ganache auflegen und auch hier gilt: Don´t Panic! Auch wenn es weiße Mäuse sind.

So liebe Backschwestern, nun habt ihr mich doch neugierig auf das Buch gemacht. Das ist mal eine süße Art der Literaturvermittlung.

Mit Speck fängt man Mäuse, mit Büchern mich! Und ich bin euch eindeutig ins Netz gegangen.

Süße Grüße

Christine

johannisbeervanille

Ein Klassiker in neuem Kleid: Donauwelle

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Es gibt ja solche Kuchen, die begleiten einen einfach durchs Leben. Von der Mama früher schon gerne und oft gebacken, ist die Donauwelle auch in meinem Kader der Lieblingsrezepte nicht mehr wegzudenken.

Wisst ihr, was ich an diesem Kuchen als Kind immer besonders toll fand? Es war so viel da. Immer ein ganzes Blech voll. Ich war als Kind zwar nie der riesige Kuchenesser, aber es gab eben einige Kuchen die ich toll fand. Wie das bei Geschwistern so ist, fand mein Bruder aber meistens gerade die ebenfalls ganz ganz toll und der konnte essen, dass man wirklich beim Zusehen staunen konnte. Da saß so ein Spargeltarzan vor dem Teller und verputzte mal mir nix dir nix einen Erdbeerkuchen (Ja, ihr habt richtig gehört: einen Erdbeerkuchen und nix mit 16er oder 18er Form, Standardgröße). Auch eine halbe Buttercremetorte habe ich ihn schon verschlingen sehen und bis heute ist es uns allen ein Rätsel, wie er diese Mengen vertilgen konnte ohne zu einem kleinen Michelinmännchen zu mutieren.

donauwelle

Als Kind hat man da ja doch schon hin und wieder Angst zu kurz zu kommen und kein Krümelchen mehr abzubekommen. Auch an Weihnachten verschwanden auf ungeahnten Wegen immer meine Süßigkeiten vom Teller und ich kann nur vermuten, dass es die Weihnachtsmaus gewesen war. Wer dieses unglaublich schöne und amüsante Gedicht von James Krüss übrigens noch nicht kennt, muss es unbedingt einmal lesen (Klick).

Tja, auf jeden Fall würde selbst die Weihnachtsmaus keine ganze Donauwelle essen können und so war immer genug für die da, die eher zu den Genießern zählen und darauf hoffen, dass auch am nächsten Tag noch ein Stückchen Kuchen zum Naschen da ist.

donauwelle

Vor einigen Tagen waren wir bei einer sehr lieben Freundin zu Besuch, die komplett vollwertig kocht und backt. Das ist schon immer eine ganz andere Welt und ich bin jedes Mal verblüfft, was sich alles vollwertig zubereiten lässt und wie. Auf die Kaffeetafel brachte Melanie eine Donauwelle, angerichtet mit eßbaren Blüten und ich war alleine vom Hinsehen schon schwer begeistert. Und lecker war sie auch noch!

Deshalb habe ich dann einmal ganz lieb angefragt, ob Melanie mir nicht einen kleinen Gastbeitrag schreiben möchte und euch dieses Rezept ebenfalls geben kann. So ist das mit Foodbloggerfreunden, da wird man doch glatt noch am Kaffeetisch genötigt!

Melanie

Christine hat sich bei ihrem letzten Besuch sehr für meine vollwertige Donauwelle begeistert und brauchte auch nur ganz wenig Überredungskunst um mich zu einem Gastbeitrag zu überreden 😉

Hier also das Rezept meiner vollwertigen Donauwelle, die wir bei Christines Besuch sehr schön mit verschiedenen essbaren Blüten dekoriert hatten

      donauwelle

 

Donauwelle

Zutaten Teig

–      300 g Butter

–      375 g Honig

–      250 g Weizen, fein gemahlen

–      225 Buchweizen, fein gemahlen

–      3 Teelöffel Weinsteinbackpulver

–      300 g Saure Sahne

–      circa 700 g Kirschen

–      2 Eßlöffel Kakao, ungesüßt!

 donauwelle

donauwelle

donauwelle

Zutaten Pudding

–      180 g Buchweizen, fein gemahlen

–      335 ml Sahne

–      335 ml Wasser

–      ½ Teelöffel Bourbonvanille

–      235 g Honig

Zutaten für die Buttercreme

–      335 g Butter

–      60 g geriebene Haselnüsse

Zutaten Schokoladenguss

–      500 g Butter

–      14 Eßlöffel Kakao, ungesüßt

–      7 Eßlöffel Honig

–      ½ Teelöffel Bourbonvanille


Zubereitung Teig

Butter und Honig schaumig schlagen. Mehl mit dem Backpulver versmischen, danach zusammen mit der Sauren Sahne zu dem Butter-Honig-Gemisch geben und mit einem Schneebesen locker unterheben. Den Teig teilen. Die erste Hälfte auf ein mit Butter gut gefettetes Backblech geben, den restlichen Teig mit dem Kakao vermengen. Falls der Teig zu trocken wird, etwas Sahne zugeben und dann vorsichtig auf den hellen Teig streichen. Die Teigplatte dann dicht mit den Kirschen belegen und leicht andrücken.

Ofen auf 180°C vorheizen und den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten ca. 30 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

Zubereitung Pudding und Creme

Sahne und Wasser in einem Topf vermischen. Buchweizenmehl, Vanille und Honig hinzufügen und zu einer dicklichen klumpenfreien Masse verrühren. Die Masse unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Topf von der Kochstelle nehmen und zugedeckt erkalten lassen.

Die Butter cremig rühren und den kalten Pudding und die Haselnüsse löffelweise unter ständigem Rühren zugeben. Die Buttercreme auf dem abgekühlten Kuchen verteilen und wieder kühl stellen

Zubereitung Schokoguss

Butter vorsichtig auf der kleinsten Stufe schmelzen lassen. Wenn die Butter zu heiß wird, gerinnt sie! Kakao, Honig und Vanille unterrühren.

Über den kalten Kuchen gießen und mit einer Gabel oder Teigkarte mit Zacken Wellen über die Tortenplatte ziehen. Gut gekühlt servieren!

Die Donauelle lässt sich – am besten in einzelnen Stücken portioniert – super einfrieren.

 donauwelle

Liebe Melanie, vielen Dank, dass du das Rezept mit uns geteilt hast. Du siehst an diesem Beitrag, dass du mir ein Stück Kindheitserinnerung mit diesem Kuchen geschenkt hast. Und Kindheitserinnerungen lautet auch das Motto bei dem Monatsmotto beim Tastesheriff.

Ich finde die Donauwelle passt einfach wunderbar zu diesem Motto, auch wenn sie nicht von mir selbst gebacken sondern lediglich fotografiert und gegessen wurde.

Wer sich übrigens für Vollwerternährung interessiert, kann gerne einmal auf der Seite von Melanie vorbei schauen (Klick). Sie bietet oft Kurse an, vor allem auch Brotbackkurse mit Ute Olk (wer von Vollwerternährung Ahnung hat, der kennt diesen Namen bestimmt).

ichbacksmir

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

 

Wenn ich momentan in unseren Garten gehe, bin ich sofort glücklich. Alles ist so grün und jede Menge Blumen bringen ein richtiges Farbenmeer zum Leuchten. Das Unkraut übersehe ich gekonnt. Stattdessen erfreuen das Backfräulein, der Kleine und ich uns an der üppigen Himbeerpracht an unseren Sträuchern. Wir essen und essen und ich denke dabei auf keinen Fall daran, wie schlecht Himbeerflecken aus Kinderkleidern gehen. Stattdessen freue ich mich, dass es eine Waschmaschine gibt und Fleckenmittel und wie wunderbar es doch ist, Kinder zu haben die so gerne Obst essen.

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Wir haben sogar so viele Himbeeren, dass wir sie kaum noch alle frisch von der Hecke essen können und deshalb wird ein Teil auch einfach verbackt oder im Joghurt gegessen, zu Eis verarbeitet…

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Ein sehr leckeres Rezept habe ich für euch aufgeschrieben, denn es hat uns alle begeistert. Schokocupcakes mit Himbeerfrosting. Schoko und Himbeeren in einem Rezept sind ja eh wunderbar. Neulich habe ich euch ja schon meine absolut liebsten Cookies gepostet, die genau diese Mischung enthalten (Klick).

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Auch diese Cupcakes bestechen durch die Süße der Schokolade und den leicht sauren Geschmack der Himbeeren, wobei der Geschmack hier wesentlich süßer durch den Puderzucker ist.

Der Teig ist herrlich fluffig und das Topping setzt dem Ganzen tatsächlich das Krönchen auf. A propos Krönchen: die Himbeeren und die Kräuter hat mein kleines Backfräulein (so will sie in der Küche jetzt immer genannt werden) alle selbst dekoriert („schreib das auch auf deinem Blog, dass ich das alleine war“ – so der genaue Wortlaut von ihr. Jetzt wisst ihr, wer diese Cupcakes so schön verziert hat).Und ich bin ganz schön stolz auf meine fast Vierjährige.

Hier ist das Rezept für euch.

 

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Für 12 Cupcakes braucht ihr:

125 g weiche Butter

150 g Zucker

1 P Vanillezucker

2 Eier

2 EL Kakaopulver

150 g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

1 Prise Fleur de Sel

100 g Schmand

Papierförmchen für das Blech

Für das Frosting:

100 g weiche Butter

120 g Puderzucker, gesiebt

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

20 – 30 g Himbeeren, zerdrückt und durch ein Sieb gestrichen

+ einige Himbeeren zum Verzieren und etwas Minze, Melisse, Blüten oder ähnliches

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

So geht es:

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor und gebt in jede Vertiefung des Muffinblechs ein Papierförmchen.

Schlagt die Butter mit dem Zucker cremig. Rührt die Eier einzeln ein.

Mehl, Backpulver, Salz, Kakaopulver vermischen und unter die Butter-Zuckermischung heben, Schmand dazugeben und verrühren. Die Teigmasse gleichmäßig in die Papierförmchen verteilen und im Often ca. 20-25 Minuten backen. Jeder Ofen backt anders, also lieber einmal die Stäbchenprobe machen, wenn ihr nicht sicher seid.

Anschließend vollkommen auskühlen lassen.

In dieser Zeit das Frosting vorbereiten:

Die Himbeeren werden zerdrückt und durch ein Sieb gestrichen. Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät verrühren bis eine cremige Masse entsteht. Einige Umdrehungen mit der Vanillemühle in die Masse geben und Himbeeren hinzufügen. Noch einmal verrühren und bis zur Verwendung im Kühlschrank kalt stellen.

Auf jeden Cupcake einen kleinen Cremetupfer spritzen (z. B. mit einer Sterntülle). Mit einer oder mehreren Himbeeren und den Kräutern verzieren. Fertig.

Ich sende euch ein Lächeln.

Chrissi