Kategorie: Muffins und Cupcakes

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

 

Wenn ich momentan in unseren Garten gehe, bin ich sofort glücklich. Alles ist so grün und jede Menge Blumen bringen ein richtiges Farbenmeer zum Leuchten. Das Unkraut übersehe ich gekonnt. Stattdessen erfreuen das Backfräulein, der Kleine und ich uns an der üppigen Himbeerpracht an unseren Sträuchern. Wir essen und essen und ich denke dabei auf keinen Fall daran, wie schlecht Himbeerflecken aus Kinderkleidern gehen. Stattdessen freue ich mich, dass es eine Waschmaschine gibt und Fleckenmittel und wie wunderbar es doch ist, Kinder zu haben die so gerne Obst essen.

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Wir haben sogar so viele Himbeeren, dass wir sie kaum noch alle frisch von der Hecke essen können und deshalb wird ein Teil auch einfach verbackt oder im Joghurt gegessen, zu Eis verarbeitet…

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Ein sehr leckeres Rezept habe ich für euch aufgeschrieben, denn es hat uns alle begeistert. Schokocupcakes mit Himbeerfrosting. Schoko und Himbeeren in einem Rezept sind ja eh wunderbar. Neulich habe ich euch ja schon meine absolut liebsten Cookies gepostet, die genau diese Mischung enthalten (Klick).

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Auch diese Cupcakes bestechen durch die Süße der Schokolade und den leicht sauren Geschmack der Himbeeren, wobei der Geschmack hier wesentlich süßer durch den Puderzucker ist.

Der Teig ist herrlich fluffig und das Topping setzt dem Ganzen tatsächlich das Krönchen auf. A propos Krönchen: die Himbeeren und die Kräuter hat mein kleines Backfräulein (so will sie in der Küche jetzt immer genannt werden) alle selbst dekoriert („schreib das auch auf deinem Blog, dass ich das alleine war“ – so der genaue Wortlaut von ihr. Jetzt wisst ihr, wer diese Cupcakes so schön verziert hat).Und ich bin ganz schön stolz auf meine fast Vierjährige.

Hier ist das Rezept für euch.

 

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

Für 12 Cupcakes braucht ihr:

125 g weiche Butter

150 g Zucker

1 P Vanillezucker

2 Eier

2 EL Kakaopulver

150 g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

1 Prise Fleur de Sel

100 g Schmand

Papierförmchen für das Blech

Für das Frosting:

100 g weiche Butter

120 g Puderzucker, gesiebt

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

20 – 30 g Himbeeren, zerdrückt und durch ein Sieb gestrichen

+ einige Himbeeren zum Verzieren und etwas Minze, Melisse, Blüten oder ähnliches

Schokocupcakes mit Himbeerfrosting

So geht es:

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor und gebt in jede Vertiefung des Muffinblechs ein Papierförmchen.

Schlagt die Butter mit dem Zucker cremig. Rührt die Eier einzeln ein.

Mehl, Backpulver, Salz, Kakaopulver vermischen und unter die Butter-Zuckermischung heben, Schmand dazugeben und verrühren. Die Teigmasse gleichmäßig in die Papierförmchen verteilen und im Often ca. 20-25 Minuten backen. Jeder Ofen backt anders, also lieber einmal die Stäbchenprobe machen, wenn ihr nicht sicher seid.

Anschließend vollkommen auskühlen lassen.

In dieser Zeit das Frosting vorbereiten:

Die Himbeeren werden zerdrückt und durch ein Sieb gestrichen. Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät verrühren bis eine cremige Masse entsteht. Einige Umdrehungen mit der Vanillemühle in die Masse geben und Himbeeren hinzufügen. Noch einmal verrühren und bis zur Verwendung im Kühlschrank kalt stellen.

Auf jeden Cupcake einen kleinen Cremetupfer spritzen (z. B. mit einer Sterntülle). Mit einer oder mehreren Himbeeren und den Kräutern verzieren. Fertig.

Ich sende euch ein Lächeln.

Chrissi

 

Dieses Törtchen rettet vielleicht einmal ein Leben

02-14-01-29 Christine (38)

ChristinebloggtEin Törtchen als Lebensretter? Naja, zugegeben dieses Törtchen selbst wird tatsächlich kein Leben retten. Dieser Beitrag vielleicht aber schon. Er ist mir auch ein echtes Herzensanliegen und deshalb habe ich euch eines meiner liebsten Törtchen sozusagen als Köder vorgelegt.

Jetzt seid ihr hier und ich verspreche euch: am Ende des Beitrages gibt es auch das Törtchenrezept für euch.

Warum denke ich, dass dieser Beitrag vielleicht einmal ein Leben retten wird?

Vor einigen Wochen habe ich bei fb einen geteilten Beitrag der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) gesehen. Ein kleines Baby war abgebildet, wenige Wochen alt, an Blutkrebs erkrankt. Mein Sohn ist jetzt fünf Monate alt und ich muss gestehen, dass ich mir gar nicht vorstellen möchte, was die Eltern dieses kleinen Mädchens durchmachen. Hoffen, dass man einen Spender findet, jeden Tag die neue Angst, was dieser Tag bringt.

Dieses Bild, dieses Schicksal hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Auch andere Aufrufe für Knochenmarkspender haben mich bisher tief bewegt und so habe ich mir dann auch ein Set auf der Seite angefordert um mich selbst typisieren zu lassen. Vielleicht bin ich irgendwann einmal derjenige der gesucht wird.

Wie man sich typisieren lassen kann, habe ich für euch jetzt einfach einmal festgehalten und nehme euch jetzt mit zu mir nach Hause um euch zu zeigen, wie schnell und einfach das geht. Und ganz vielleicht wird es so weiter gehen: du selbst fühlst dich angesprochen und lässt dich auch typisieren. Du selbst wirst vielleicht einmal für jemanden der lebensrettende Spender sein.

Und dann hätte das versprochene Törtchen doch tatsächlich ein Leben gerettet!

Ich denke oft, dass sich die Welt nicht im Großen verändern lässt, dass wir aber im Kleinen und im Alltag unglaublich viel bewegen können. Dieser Beitrag ist ein kleiner Teil davon, für irgendjemanden wird er aber vielleicht etwas Großes und Bedeutsames werden.

So und nun lade ich euch zu mir nach Hause ein und ihr könnt mich dabei begleiten, wie ich mich typisiert habe.

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Auf der Seite der DKMS habe ich mir ein Spenderset bestellt. Vorab kann man dort auch durch die Beantwortung einiger Fragen direkt feststellen, ob man als Spender in Frage kommt.

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Nach einigen Tagen hatte ich dann das Set, bestehend aus zwei Wattestäbchen für die Gewebeprobe, Infomaterial, einem Fragebogen bzw. einer Einverständniserklärung und einem Formular für eine Spende, sowie einem Rückumschlag, in meinem Briefkasten.

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Nachdem ich mir alles noch einmal genau durchgelesen hatte und die Unterlagen ausgefüllt hatte…

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… kam dann kurz das Wattestäbchen in die Wangentasche. Ein wenig hin und her bewegen und kurz trocknen lassen…

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… dann zusammen mit der unterschriebenen Erklärung ab in den Briefumschlag und zurück an die DKMS.

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Ganz einfach! Wer dann genug Geld für eine zusätzliche Spende hat, kann dies dann auch noch tun.

Wenn man zur Blutspende geht, gibt es ja immer etwas Süßes und so gibt es jetzt auch für euch die versprochene Leckerei. Eines meiner Lieblings-Cupcake-Rezepte.

Vorab aber noch ein ganz liebes Dankeschön an Isabell Wadel, die für mich die Fotos gemacht hat. Schaut doch mal bei ihr vorbei, sie macht einfach immer wundervolle Fotos! Wer mag, kann ja ein Däumchen für sie da lassen.

Lieblings-Cupcakes – All time favorites

 Für 12 Cupcakes braucht ihr:

Für den Teig:

60 g Butter

150 g Zucker

2 Eier

175 g Mehl

30 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

½ TL Zimt, gemahlen

125 ml Milch

 Für das Frosting:

100 g weiche Butter

250 g Puderzucker (gesiebt)

150 g zimmerwarme Mascarpone

Für die Deko:

Zum Bestreuen: nach Belieben Glitzerzucker, Perlchen, Fondantsterne…

Und so geht es:

Gebt Papierförmchen in ein Muffinblech und heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Die Butter wird schaumig geschlagen. Dann gebt ihr den Zucker hinzu  und verrührt alles ordentlich mit dem Schneebesen des Handrührgerätes. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt diese gründlich in den Teig ein.

Vermischt Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt miteinander und hebt diese Mischung dann nach und nach unter den Teig. Gebt dann die Milch dazu.

Verteilt den Teig in den Förmchen und lasst sie ca. 25 Minuten backen. Nach dem völligen Auskühlen dekoriert ihr sie mit der Creme.

 Und diese geht so:

Verrührt die Zutaten für das Frosting mit dem Schneebesen des Handrührgerätes auf höchster Stufe miteinander bis eine cremige und klümpchenfreie Masse entsteht. Stellt diese kalt, damit sie sich nachher gut aufspritzen lässt.

Gebt die Masse in einen Spritzbeutel und verziert die Cupcakes dann ganz nach Belieben.

Die Zuckersterne habe ich aus Fondant ausgestochen und trocknen lassen.

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Cupcake-Shooter – Leckere Kuchen to go

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Christinebloggt

Im vergangenen Sommer habe ich bei einem Blogevent Cupcake-Shooter von rheinbags gewonnen. Etwas ratlos habe ich die Plastikteile erst einmal betrachtet und so richtig wusste ich erst nicht, wie ich sie anwenden soll. Nun, es war kurz vor der Geburt meines Sohnes und ich hatte eh keine Gelegenheit zum Backen und so sind die Shooter dann erst einmal in meinem Schrank eingezogen.

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Dort lagen sie einige Wochen. Ende des Jahres, an meinem Geburtstag, hat es mich aber dann doch gereizt, sie endlich auszuprobieren. Ich hatte einen kleinen Sweet Table geplant und da auch viele Kinder zu Gast waren, dachte ich mir, dass die Cupcake-Shooter eine leckere und lustige Spielerei für die Kleinen sind. Man drückt bequem den Teig hoch, die Hände verglibbern nicht und Spaß macht es auch noch.

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Die Kinder waren auch begeistert! Aber die meisten erwachsenen Partygäste waren es auch! „Das ist ja wie Ed von Schleck!“, diesen Ausruf hörte ich ganz oft und tatsächlich versetzen die Shooter wohl so manchen ein klein wenig in die Kindheit.

Auch wenn die Shooter nicht mit Eis, sondern mit Kuchen gefüllt sind!

Wer die Cupcake-Shooter noch nicht kennt, bekommt sie ganz kurz von mir erklärt: sie bestehen jeweils aus vier Teilen. Dem eigentlichen Gefäß für den Kuchen und die Creme (gibt es in verschiedenen Formen), einem Deckel, einem Holm zum Hochdrücken und einem kleinen Einsatz, den man unten in das Gefäß legt und mit dem der Kuchen dann nach oben gedrückt wird.

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Das ganze ist wirklich kinderleicht: aus einem Biskuit stecht ihr mit dem Gefäß Teig aus. Diesen legt ihr auf Seite. Je nachdem wie dick der Biskuit ist, könnt ihr zwei bis drei Schichten einlegen.

In das Füllgefäß legt ihr nun den kleinen Einsatz. Dann beginnt ihr mit einer Ladung Teig, darauf gebt ihr die Füllung (das geht am Besten mit einer Spritztülle, weil ihr so mittig die Füllung einspritzen könnt und der Rand nicht versaut wird). Dann wieder Biskuit, Füllung usw. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zuletzt immer Creme drauf geben und hier darauf achten, dass ich nicht zu hoch füllt, weil sonst der Deckel nicht mehr passt bzw. mit Creme verschmiert wird. Dann gebt ihr die Shooter in den Kühlschrank und lasst die Füllung schön fest werden (mache ich immer über Nacht). Ihr könnt sie auch ins Gefrierfach legen, wenn ihr es richtig kalt wollt).

Zum Essen nehmt ihr dann den Deckel ab und drückt mit dem Holm die Masse hoch.

Hier habe ich euch einfach schon einmal ein paar Rezeptvarianten aufgeschrieben, die ich ausprobiert habe. Inzwischen habe ich die Shooter nämlich schon einige Male im Einsatz gehabt. Die Menge lasse ich dieses Mal weg, weil es ja darauf ankommt, wie viele Shooter ihr befüllen wollt. Pie mal Daumen, sozusagen.

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Fotos habe ich ehrlich gesagt bei den ersten Shootern immer vergessen zu machen. Hier seht ihr die fruchtigen Shooter mit Himbeeren, auf dem Foto von meinem Sweet Table sind die Schwarzwälder Kirsch-Shooter und die Smarties-Shooter zu sehen.

Schwarzwälder Kirsch-Shooter

Dunkler Biskuit und eine Creme aus geschlagener Sahne mit Mascarpone und Puderzucker und etwas Kirschwasser, auf jede Schicht kommen ein paar Kirschen, auch oben auf die letzte Cremeschicht kommt eine Kirsche und darauf ein paar Schokostreusel

Smartie-Shooter (hat die Küchenhelferin erfunden, sollte eigentlich ganz anders befüllt werden)

Dunkler Biskuit und eine Creme aus geschlagener Sahne mit Nutella, auf jede Schicht haben wir ein paar Minismarties gelegt (diese immer schön am Rand, damit man sie im Shooter auch schön sieht)

Fruchtige Shooter

Heller Biskuit und Rama Creme fine Vanille, geschlagen (mit etwas Sahnefest), auf die mittlere Cremeschicht Himbeeren (oder Blaubeeren, ganz nach Geschmack), auf die obere Schicht ebenfalls Früchte oder etwas Zuckerdeko

Frankfurter Kranz-Shooter

Heller Biskuit, geschlagene Sahne mit Mascarpone und Puderzucker, Belegkirschen und Krokant für die Schichten und zum Belegen.

Das waren meine bisherigen Experimente und ich muss sagen, dass ich die Shooter wirklich sehr schätze wegen dieser Vielfalt an unterschiedlichen Möglichkeiten.

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Ich werde die Liste meiner Cupcake-Shooter-Rezepte fortsetzen. Vielleicht habt ihr ja auch schon damit experimentiert? Gerne dürft ihr den Link zu euren Blogs unter diesem Post einfügen.

Wir machen Mundpropaganda: Kirsche küsst Schokolade und ich küsse beim Kuchenbäcker

kirsch3         ChristinebloggtDer heutige Blogpost ist mir ein richtiges Herzensanliegen. Vor einigen Tagen durfte ich beim Kuchenbäcker Tobi zu Gast sein. Dieser hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen:

Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb doch wen du willst!

Mit diesem Aufruf rufen er und mit ihm fünfzig andere Foodblogger gegen Homophobie auf. Und auch ich bin ein Teil der Aktion und habe für Tobi ein Rezept und einen Blogpost verfasst. Ihr könnt ihn auf seiner Seite oder an dieser Stelle nachlesen.

Lieben wen man mag, eigentlich sollte das in unserer heutigen aufgeklärten Zeit doch ganz selbstverständlich sein. Oder?
Aber leider ist das immer noch nicht so und das nicht nur in anderen Ländern, sondern auch immer wieder bei uns im toleranten Deutschland.
Die GQ hat deshalb eine große Kampagne gestartet: Mundpropaganda. Dort küssen Stars gleichgeschlechtliche Freunde, Mannschafts- oder Schauspielkollegen.
Das Ziel: Aufmerksam machen, dass man lieben kann, wen man mag. Egal, ob gleichgeschlechtlich oder nicht.
Der Kuchenbäcker Tobi hat dieses Thema nun aufgegriffen und Gastblogger gesucht – frei nach dem Motto: “Der Kuchenbäcker knutscht – Lieb’ doch wen Du willst”.
Auch ich möchte gerne sein Event unterstützen und habe ihm diesen Post gewidmet.
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Nun fragt ihr euch vielleicht, warum ich mich für ein braves Mutter-Kind-Kuss-Foto entschieden habe. Klar, ich hätte auch eine Freundin küssen können, aber als ich von Tobis Eventidee gehört habe, ist mir eigentlich gleich die Idee mit dem Mutter-Kind-Kuss gekommen.
Der Sinn dahinter: Als Mutter möchte ich meinen Kindern so manches mit auf ihren Lebensweg geben. Eines gehört da auf jeden Fall dazu und jede Mama und jeder Papa werden mich da verstehen. Ich möchte, dass mein Kind glücklich wird im Leben. Und dazu gehört auch, dass es einmal lieben kann, wen es mag. Frei nach dem Motto:
„Egal wen du einmal lieben wirst, ich liebe dich immer und stehe zu dir!“
Denn genau das ist doch das Wichtige: Jeder Mensch wählt einen Weg für sich aus, der ihn glücklich macht und dieser Weg ist für jeden Menschen anders und einzigartig. Einen Partner zu finden, der diesen Weg gemeinsam mit einem geht, ist eines der wundervollsten Dinge, die uns passieren kann. Und da sollte es uns doch einfach egal sein, ob dieser Partner das gleiche Geschlecht hat oder nicht. Was zählt ist letztendlich doch nur, dass wir uns auf diesen Menschen verlassen können, dass er es schafft, uns ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, dass er da ist, wenn wir lachen, und dass er auch oder gerade in den Momenten an unserer Seite steht, wenn wir ihn am dringendsten benötigen.
Und genau das wünsche ich mir auch für meine Kinder. Ganz egal, wie ihr Lebensweg einmal aussehen wird. Ganz egal, wen sie sich aussuchen, um ihren Weg mit ihnen zu gehen.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der jeder Mensch frei sagen kann, wen er liebt. Ganz ohne Rechtfertigung. Sondern weil es einfach sein Grundrecht ist. Deshalb teile ich diesen Kuss mit euch.
Und weil sowohl der Kuchenbäcker als auch ich echte Naschkatzen sind, habe ich natürlich auch noch ein süßes Rezept für euch. Wenn wir gerade beim Küssen sind, möchte ich euch auch einen kulinarischen Kuss schenken und habe mir deshalb diese schokoladigen Cupcakes einfallen lassen.
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Kirsche küsst Schokolade
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Zutaten für 12 Cupcakes
Für die Cupcakes:
150 g Zartbitterschokolade
12 TL Nutella
3 Eier
50 g Zucker
2 EL Vanillezucker
80 g Butter
125 g Mehl
½ P. Backpulver
50 g gemahlene Mandeln
Für das Frosting:
300 ml Crème double
3 EL Puderzucker (gesiebt)
1 TL Bourbonvanillearoma
Zum Dekorieren:
12 Kirschen (aus dem Glas)
Einige rote Zuckerstreusel
Schokostäbchen in schwarz-weiß
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So geht es:
Hackt die Schokolade grob. Verrührt die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Butter zu einer cremigen Masse. Vermischt das Mehl, die Mandeln und das Backpulver miteinander und hebt die Mischung unter die Zucker-Buttermasse. Dann gebt ihr die Schokolade dazu.
Heizt den Backofen auf 160° C Umluft vor und bestückt ein Muffinblech mit Förmchen. Nun füllt ihr diese jeweils zur Hälfte mit Teig. Gebt in jedes Förmchen einen Teelöffel Nutella und bedeckt die Muffins mit dem restlichen Teig.
Backt die Muffins für ca. 20 – 25 Minuten im Ofen. Lasst sie danach vollständig auskühlen.
In dieser Zeit könnt ihr das Frosting vorbereiten.
Schlagt die Crème double mit dem Puderzucker und dem Vanillearoma steif. Füllt die Creme in einen Spritzbeutel und spritzt auf jeden Cupcake eine Cremehaube.
Auf diese legt ihr jeweils eine Kirsche, dekoriert mit zwei Schokostäbchen und streut ein wenig roten Zucker darüber.
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Glitzer und Glanz auf den Cupcakes – so sieht es aus, wenn die beste Küchenhelferin der Welt freie Hand beim Dekorieren hat

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ChristinebloggtGlitzer, Glitzer und nochmal Glitzer – so sah unser Küchentisch aus, nachdem die wundervollste aller Küchenhelferinnen mir beim Dekorieren geholfen hat. Ach was, geholfen hat. Ich durfte ja gar nix dekorieren. Nur die Creme drauf spritzen. Ab dann waren die Cupcakes einzig und allein Angelegenheit von der Küchenhelferin E., die eifrig Anweisungen gab, welche Perlchen und welchen Zucker ich bereitzustellen hatte.

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Und seid mal ehrlich, für ihre 3 Jahre hat sie das schon ganz schön schick gemacht!

Was sie hier so eingeglitzert hat, sind Cupcakes mit einer leckeren Kirschcreme. Und dass es dieses Mal so glitzerig wurde, lag nicht nur in der Auswahl meiner Tochter sondern auch an einem schönen Event, an dem wir mit diesen Cupcakes teilnehmen. Auf dem Blog von olles Himmelsglitzerdings findet passend zum Namen ein Glitzerevent statt.

olleshimmelsglitzerdings

Kirschcreme-Cupcakes

Und zu meinem Geburtstag war dann eine wunderbare Gelegenheit um etwas Glitzerndes zu backen. Was ihr für die Kirschcreme-Cupcakes braucht:

Zutaten (für 12 Muffins)
2 Eier
150 g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
100 ml Pflanzenöl
100 g Naturjogurt
175 g Mehl
1 TL Backpulver

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Für das Frosting
100 g Kirschen
60 g weiche Butter
60 g Doppelrahmfrischkäse
250 g gesiebter Puderzucker

1-2 EL Kirschsaft

nach Lust und Laune: Perlchen, Glitzerzucker…

Das Rezept habe ich mit Himbeeren statt Kirschen und ohne Glitzer auf einem meiner Lieblingsblogs entdeckt, nämlich bei Daniela bzw. ullatrulla backt und bastelt. Ihre Cupcakes haben so verführerisch ausgesehen, dass ich sie schon längst einmal nachmachen wollte und für den Sweet Table zu meinem Geburtstag habe ich das Vorhaben dann auch in die Tat umgesetzt. Ihr Frosting ist auch um einiges schöner aufgespritzt als das meine. Aber meine Küchenhelferin hatte einfach nicht die Geduld zu warten, bis die Creme komplett abgekühlt war, zu groß war der Schaffensdrang.

sweet tableUnd so macht ihr die Cupcakes:

Vermischt die Eier, den Zucker, Vanillezucker und das Pflanzenöl gut miteinander. Dann gebt ihr den Joghurt dazu. Mehl und Backpulver vermischt ihr und hebt es dann unter den Teig. Gebt die Masse in zwölf Muffinförmchen und backt sie bei 180° C Umluft ca. 20-25 Minuten.

In dieser Zeit könnt ihr das Frosting herstellen. Butter und Frischkäse verrührt ihr ordentlich miteinander und gebt dann nach und nach den Puderzucker hinzu. Im Originalrezept sind es etwa 100 g mehr. Ich habe mich für die etwas weniger süße Variante entschieden (ist dann immer noch ordentlich süß). Die Kirschen (aus dem Glas) habe ich püriert und das Muss zusammen mit 1 EL Kirschsaft zu dem Topping gegeben. Wer das Topping besonders fest mag, nimmt mehr Puderzucker und weniger Kirschen.

Nach dem Abkühlen der Muffins spritzt ihr das Topping auf und dekoriert nach Herzenslust. Garniert mit frischen Früchten machen sich die Cupcakes optisch auch ganz wunderbar.

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