Kategorie: Cakepops

{Stairway to heaven} Sterne satt für euch und ein kleines Give-Away

Cake Pops aus Lebkuchen

Der

sterne

Kennt ihr den alten Led Zeppelin-Song „Stairway to heaven“? Der wirklich laaaaange Song begleitet mich schon mein halbes Leben und wenn er (was selten vorkommt) im Radio läuft, wird er prompt ordentlich aufgedreht. Mit zwei kleinen Kindern kann das simple Im-Auto-Radio-Hören schnell zu einer nervlichen Belastungsprobe werden, wenn die zwei Kinder zwei sehr unterschiedliche Sachen hören wollen.

Große Schwester: „Ich will Radio (SR 1) hören.“

Kleiner Bruder: „Ich will Rock hören. Mach mir Volbeat an.“ (Ja, der dreijährige Sohn hat den musikalischen Geschmack vom Rock-Papa geerbt und fordert seinen musikalischen Stil bei jeder Autofahrt lautstark ein.

Ich: „Das heißt „Bitte kann ich Rock hören.“ (Irgendwann landet man doch bei den Sätzen die man nie zu seinen Kindern sagen wollte, weil sie wie die Sätze der eigenen Eltern klingen)

Kleiner Bruder: „Bitte mach mir Volbeat an. Lied 1.“

Große Schwester: „Ich will aber bitte SR 1 hören.“

Und in diesem Moment beginnt im Radio „Stairway to heaven“ zu spielen.

Ich: „So ein Glück, im Radio läuft ja gerade Rock. Und so ein toller Song. Den hat die Mama immer schon gehört als sie noch klein war.“ (Noch so ein Satz, der verdammt nach meiner Mama klingt)

Kleiner Bruder: „Ist das guter Rock?“

Ich: „Jaaaa, das ist großartig. Das gefällt dem Papa auch gut.“

Und das Wunder geschieht: die Köpfe der Kinder wippen im Gleichklang und bis der Song aus ist, sind wir am Ziel angekommen. Und damit sind wir mitten im Thema. Denn heute habe ich jede Menge Sterne für euch. Wenn das nicht mal eine geschickte Hinleitung zum Thema ist.

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In diesem Jahr sind wir hier im totalen Bastelrausch und viele in meinem Umfeld bekommen diese Sternenkarten geschenkt:

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Die Idee habe ich bei Christina gefunden und sie gleich für mich umgesetzt.

Und weitere Explosionsboxen haben wir auch gewerkelt. Wir = ich + Tochter + Sohn. Vor allem meine Tochter bringt mich immer zum Staunen, wie selbständig sie schon Ideen umsetzt. Ich zeige euch demnächst mal ein total süßes Lesezeichen von ihr.

15minutenweihnachten

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explosionsbox

Und ganz ohne Rezepte geht es natürlich auch nicht. Heute habe ich sogar zwei für euch.

Für diese Lebkuchenkugeln braucht ihr tatsächlich nur drei Zutaten und auf die genauen Mengenangaben verzichte ich dieses Mal weil es tatsächlich so einfach ist, dass man schnell loslegen kann:

Lebkuchenkugeln

weihnachtskugeln

Lebkuchen

Doppelrahm-Frischkäse

Kuvertüre

Und nach Belieben etwas Deko.

So wird es gemacht:

Nehmt einige Lebkuchen (ich nehme immer die Sorte die es mit Herzen, Brezeln und Sternen gibt) und zerkrümelt diese fein.

Wer eine Kitchen Aid oder eine andere hochwertige Küchenmaschine hat, lässt sich von der auch schnell die Arbeit abnehmen.

Dann kommen einige Eßlöffel Frischkäse hinzu und werden untergeknetet. Ihr merkt von der Menge her wann es genug ist, wenn die Masse gut formbar wird und ihr daraus gut kleine Kugeln rollen könnt.

Formt den Teig dann portionsweise zu kleinen Kugeln (ca.2- 3 cm Durchmesser) und stellt sie für 20 Minuten in den Kühlschrank.

Wer einen Stiel oder wie ich Strohhalme nutzt. sticht diese vorher noch in die Kugeln.

Nun wird Kuvertüre kleingeschnitten und im Wasserbad vorsichtig erwärmt. In die flüssige Kuvertüre taucht ihr nach und nach die Kugeln, lasst sie gut abtropfen und setzt sie dann vorsichtig zum Trocknen ab.

Tipp: ich schlage immer ein größeres Schneidebrett mit Alufolie ein und setze die Kugeln darauf.

Nun mit Dekoration (hier mit kleinen Sternen) verzieren und fertig.

Wegen dem Frischkäse lagert ihr die Kugeln am Besten im Kühlschrank bis zum Essen.

lebkuchenballchen

sternballchen

Und dann habe ich noch einen Sternanis-Punsch für euch und gleichzeitig mache ich ein wenige Werbung für Kivanta, ein Onlineshop der mich total begeistert und der ein wunderschönes Sortiment für nachhaltige Produkte hat.

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Dazu eine kleine Vorgeschichte: in diesem Jahr habe ich mit der Lese- und Schreibwerkstatt das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit gehabt. Wir hatten Bücher zum Thema angeschafft, haben ganz viel mit den Kindern dazu gearbeitet, gebastelt und diskutiert und dann sogar den ersten Platz bei einer Nachhaltigkeitskampagne der saarländischen Staatskanzlei erreicht.

Und während ich die Kinder bewegen wollte sich mehr Gedanken zu Klimawandel und Umweltschutz zu machen, bin ich selbst ebenfalls sehr ins Grübeln gekommen. Auch ich habe angefangen, mein Leben in manchen Bereichen zu verändern, zum Beispiel versuchen wir Plastik so gut es geht, zu vermeiden. Und das ist gar nicht so einfach. Auf der Suche nach nachhaltigen Brotboxen und Getränkeflaschen bin ich dann auf Kivanta gestoßen und die Produkte und auch der Firmengedanke haben mich sehr angesprochen. Schaut auf der Seite vorbei und stöbert euch mal durch.

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Und einige Produkte durfte ich in der Zwischenzeit schon für sie testen. Vor allem die Brotbox ist im Dauereinsatz und mein Sohn liebt sie heiß und innig. Aber auch Getränkelösungen habe ich für mich und die Kinder gefunden. Und wo es heute so sternig hier zugeht, dachte ich mir, dass ich euch das Rezept für einen total leckeren Punsch verrate. Fruchtig und schön weihnachtlich. Die Idee zu dem Rezept habe ich von einer Mama aus unserem Kindergarten-Förderverein.

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Ihr braucht:

1/2 l Waldfruchttee

1/2 l Apfelsaft

1 EL Zitronensaft

den Saft einer ausgepressten Bio-Orange und deren Schalenabrieb

2-4 EL brauner Zucker

5 Sternanis

1 Zimtstange

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So wird es gemacht:

Kocht den Waldfruchttee auf und lasst ihn zugedeckt für zehn Minuten ziehen. Nehmt die Teebeutel (oder den losen Tee) heraus und gebt alle anderen Zutaten hinzu und kocht das Ganze noch einmal auf. Auf mittlerer Stufe ca. zehn Minuten köcheln lassen.

Dann den Anis und die Zimtstange herausnehmen. Und fertig ist der Punsch.

Ja, und wer ihn dann für unterwegs schön heiß möchte, der kann beispielsweise auf die tollen Trinkgefäße von Kivanta zurück greifen. Sie halten Getränke sehr lange, schön warm und dazu tut ihr der Umwelt etwas Gutes.

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Zum Give-Away:

Für einen von euch packe ich bis Jahresende ein sterniges Überraschungspaket.

Was ihr dazu tun müsst? Verratet mir doch einfach in einem Kommentar euren persönlichen Tipp, wie man selbst nachhaltiger leben kann. Das kann ruhig etwas ganz Simples sein.

Bitte kommentiert bis zum 27.12.2016. Aus allen Kommentaren lose ich dann einen aus und gebe ihn hier bekannt.

Und nach so viel Stern werde ich mich nun entspannt zurück lehnen und ganz in Ruhe noch einmal „Stairway to heaven“ anhören.

Süße Grüße

Christine

Der Gewinner steht fest: es ist Nicole Bock. Liebe Nicole, bitte schicke mir deine Adresse damit ich dir das Paket zusenden kann.

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{Tea Time} Sternstunden – Marmorkuchen mal anders…

       Marmorkuchen

Der erste Sonntag im Monat ist wieder ganz unserer Tea-Time gewidmet. Ilona vom Süßblog und ich haben uns dieses Mal überlegt, wie wir den Mamorkuchen ein wenig aus der verstaubten Klassiker-Ecke befreien können. Jede von uns hat sich eine Variante überlegt die wir euch heute zeigen wollen. Bei Ilona geht es dabei ganz saisonal um den Kürbis. Lecker!

Ich nehme euch mit auf die Geburtstagsfeier meines Sohnes, der vor Kurzem zwei geworden ist. Unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ haben wir ihn kräftig hochleben lassen und ein feines Buffett für ihn zusammengestellt. Das Motto war aber auch einfach wunderbar zum Umsetzen und meine Familie und Freundinnen haben mich toll unterstützt.

Marmorkuchen

Weil wir erst wenige Tage vorher aus dem Urlaub gekommen waren und die obligatorischen Wäscheberge mitgebracht haben, das Haus noch geputzt werden musste und so manches mehr erledigt werden wollte, hatte ich mir überlegt, einen Marmorkuchen zu backen, der direkt eine ordentliche Ladung gibt und einen Teil des Teigs zusätzlich zu Cake-Pops zu verarbeiten. Sozusagen 2 in 1. Das mache ich in letzter Zeit generell öfter mal: ein wenig Teig von einem Rührkuchen abzweigen und daraus dann ein Duzent Cake Pops zusätzlich machen.

Schon ganz lange habe ich vor, dass ich mich auch einmal an einem Kuchen mit Motiv drin versuche. Und das Sonne, Mond und Sterne-Motto fand ich dann prima um mit einem Sternenmotiv einmal herumzuexperimentieren.

Es ist total einfach, wenn man weiß wie es geht und ich werde das Ganze demnächst auf jeden Fall mit anderen Motiven wiederholen.

Marmorkuchen

Aber zur Tea-Time, denn um die geht es ja heute: Jetzt, wo die Tage und vor allem die Abende kühler werden, trinke ich noch mehr Tee wie sonst. Mein Kräutergarten hat mir eine reiche Ernte beschert und momentan genieße ich es sehr, fast täglich in den Garten zu gehen und mir frisch vom Strauch weg Teekräuter abschneide und mir Mischungen daraus zubereite. Die Zitronenverbene duftet schon, wenn ich nur kurz über ihre Blätter streife, verschiedene Minzarten verbreiten ihr würziges Aroma und meist gebe ich noch zwei drei andere Kräuter hinzu und nun auch gelegentlich ein Stück Ingwer und ein Zweiglein Salbei.

Heute habe ich viele der Sträucher stark zurück geschnitten und abgeerntet und nun hängen an der Kräuterkrone viele Kräutersträuße und verbreiten im Haus einen wundervollen Duft.

Doch nun zum Kuchen. Hier ist das Rezept für den Marmorkuchen mal anders.

Stairway to Heaven – Marmorkuchen mit Sternchen drin

Zutaten:

375 g Butter

375 g Zucker

6 Eier

1 P Vanillezucker

375 g Mehl

ca. 1/4 l Milch

3/4 P Backpulver

1 1/2 TL Kakao

etwas rosa Lebensmittelfarbe

200 g Kuvertüre

Marmorkuchen

Marmorkuchen

So geht es:

Fettet eine große Kastenform gut aus.

Rührt die Butter und den Zucker (auch den Vanillezucker) schön schaumig. Dann fügt ihr nach und nach die Eier hinzu und rührt jedes einzelne einmal kurz mit dem Handrührgerät unter.

Vermischt Mehl und Backpulver miteinander und fügt diese abwechselnd mit der Milch unter die Zucker-Butter-Eimischung. Milch gebt ihr soviel dazu, dass der Teig geschmeidig bleibt, aber nicht zu dünnflüssig wird. Die Menge lag bei mir irgendwo zwischen 1/4 und 1/8 l.

Nun teilt ihr den Teig in zwei Portionen. In einen rührt ihr das Kakaopulver ein. Den anderen färbt ihr mit Lebensmittelfarbe ein. Ihr könnt die Lebensmittelfarbe natürlich auch weglassen und einen Teil des Teigs einfach hell lassen.

Der Teig den ihr für euer Motiv wollt, wird nun auf einem Backblech, das mit Backpapier auslegt ist, ca. 1 – 2 cm dick ausgestrichen und ca. 15 Minuten bei 180° C gebacken. Kurz auskühlen lassen und dann das Motiv ganz oft ausstechen.

In die Kastenform ein wenig von dem zweiten Teig geben und das ausgestochene Motiv ganz oft und eng hintereinander setzen. Mit dem zweiten Teig auffüllen und bei 180° C Ober- und Unterhitze 50 Minuten backen (das können je nach Ofen aber auch mal 10 Minuten mehr oder 5 Minuten weniger sein). Macht einfach mal die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen ob der Kuchen durch ist.

Lasst ihn in der Form abkühlen und stürzt ihn dann auf ein Kuchengitter. Nun schmelzt ihr die 200 g Schokolade und verziert damit und gegebenenfalls mit weiterer Schokoladen- oder Zuckerdeko den Kuchen.

Der Kuchen schmeckt auch noch nach zwei, drei Tagen richtig schön saftig.

Marmorkuchen

Ich habe noch einige Sterne übrige gehabt und habe diese dann natürlich auch gleich noch verwendet: einfach nen Cake-Pop-Stiel rein, mit Schokolade bestreichen und dekorieren. Ich habe kleine Sterne mit einer Stanze aus Eßpapier ausgestochen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Die Kuchenreste der ausgestochenen Sterne habe ich dann auch gleich weiterverarbeitet: daraus wurden dann Cake-Pops. Dazu habe ich die Masse einfach nur zerbröselt und mit etwas Butter und Puderzucker (Mengen einfach nach Bauchgefühl, bis die Masse schön geschmeidig ist und nicht zerfällt) verkneten und zu kleinen Kugeln formen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Und eine Verlosung wird es diesen Monat auch wieder geben. Damit ihr euch eure eigenen kleinen Kuchen backen könnt, haben uns die Backfreunde.de ein MiniKastenform Blech zur Verlosung zu Verfügung gestellt.

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Wenn ihr das Blech gewinnen möchtet und eine deutsche Adresse habt, kommentiert hier und/oder bei Ilona bis zum Samstag Abend 18 Uhr vor der nächsten Teatime auf den Blogs und verratet uns, was ihr für einen „aufgepeppten“ Marmorkuchen backen würdet, oder vielleicht habt ihr ja sogar einen link für uns?. Jeder Kommentar zählt als ein Los. Pro Blog gibt es eine Stimme. Wir werfen alle in einen großen Lostopf und losen von beiden Blogs zusammen aus. Jeder kann nur einmal gewinnen. Vergesst nicht, eure Mailadresse mit anzugeben und uns zum Thema zu schreiben, sonst ist der Eintrag nicht gültig, denn dann können wir euch nicht erreichen. Wir drücken euch die Daumen!

Die süßesten Grüße

Christine

{Bullerbü und Suppenschüssel} Fika ruf ich und will nach Schweden!

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Gerade bereite ich meinen diesjährigen „Geschichtenzauber im Advent“ vor. An jedem Adventssamstag lade ich seit vielen Jahren Kinder in die Lese- und Schreibwerkstatt ein zum Basteln, Backen und natürlich zum Vorlesen. In den vergangenen Jahren haben ich und meine fleißigen Helfer die Kinder mit auf weihnachtliche Weltreise genommen. Wir haben an jedem Adventssamstag ein Land besucht und haben viel über die Weihnachtstraditionen dort erfahren. Oft waren auch Muttersprachler dabei und haben viel dazu erzählt.

Auch Schweden war schon an der Reihe. Luciabrötchen hatten wir damals gebacken. In diesem Jahr werden wir zwar keine Länder besuchen aber natürlich wieder backen, basteln und vorlesen. Ich wälze gerade Weihnachtsbücher und suche die diesjährigen Geschichten aus. Eine habe ich schon ganz sicher. Der Michel aus Lönneberga wird in diesem Jahr die Pastorsfrau küssen. Und in diesem Zusammenhang werden wir auch etwas Schwedisches backen.

Schwedische Backwaren kommen mir eh sehr entgegen. Hefe, Zimt und Zucker, Äpfel, Marzipan sind alles Zutaten die ich sehr mag. Und so habe ich beim Stöbern im Astrid-Lindgren-Weihnachtsbuch Weihnachten mit Astrid Lindgren: Die schönsten Geschichten von Pippi Langstrumpf, Michel, Madita, den Kindern aus Bullerbü u. a. auch eine unglaubliche Lust bekommen schon vorab etwas zu backen.

Und auf einem Blog den ich sehr gerne lese, dem Holunderweg 18, gibt es doch auch passenderweise ein schönes Event dazu. Deshalb geht es jetzt einfach nach Schweden. Wir denken uns meterhohen Schnee, sehen die Kinder von Bullerbü, den Michel, vielleicht auch Pippi wie sie den Weihnachtsbaum plündert… und nun ganz tief in Astrid Lindgrends bezaubernder Welt gibt es für euch ein paar Zimtschnecken.


Vollgepackt mit allen Zutaten, die ich so liebe. Und ein wenig Schokolade gibt es auch noch dazu. Und wenn ich schon dabei bin, gibt es auch noch eine Handvoll gerösteter Mandeln obendrauf. Weil das Backfräulein sehr auf Cake-Pops steht, naschen wir ja in letzter Zeit oft mit Stiel. Und so habe ich auch einige der Zimtschnecken für das Backfräulein aufgespießt. Für Kinder schmeckt das irgendwie gleich noch mal so fein, hab ich den Eindruck.

Zutaten für eine Ladung frischer Zimtschnecken

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1 Hefeteig (entweder selbstgemacht oder gekauft)

ca. 30 g Butter, zerlassen

1 TL Zimt

4 EL Zucker

1 kleiner Apfel, geschält und gewürfelt

50 g Marzipan (in kleinen Würfeln)

1 EL Backkakao

3 EL Mandeln

etwas Milch

So geht es:

Heizt den Backofen auf 180° C vor und legt ein Blech mit Backpapier aus.

Rollt den Hefeteig ca. 0,5 cm dick aus. Er sollte annähernd rechteckig sein, damit ihr ihn nachher gut aufrollen könnt.

Bestreicht den Teig mit der zerlassenen Butter.

Zucker, Zimt und Backkakao werden miteinander vermischt und über den Teig gestreut.

Mandeln in der Pfanne rösten, bis sie leicht braun werden und etwas abkühlen lassen

Schält den Apfel und würfelt ihn in kleine Stücke. Auch das Marzipan würfelt ihr fein. Die Würfelchen werden nun ebenfalls auf dem Teig verteilt.

Nun rollt ihr den Teig von der Längsseite her fest auf und schneidet von dieser Rolle ca. 2 cm dicke Teigstücke ab. Diese drückt ihr etwas fest und legt sie auf das Backblech. Wer mag, gibt nun einen Cake-Pop-Stiel hinein (kann man auch nach dem Backen noch machen). Ich finde besonders schön sieht es aus, wenn man die Schnecken nah beieinander legt und sie beim Backen zusammengehen.

Nun werden die abgekühlten Mandeln darüber gestreut. Ich bepinsel die Schnecken zusätzlich noch mit Milch.

Die Schnecken wandern nun für ca. 25 Minuten in den Backofen bis sie goldbraun sind.

Perfekte Wartezeit um mal wieder eine Geschichte von Astrid Lindgren zu lesen.

Kurz abkühlen und am besten direkt lauwarm genießen.

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Die süßesten Grüße

Christine

Und nun noch eine kleine Geschichte zu den Fotos: die gab es schon mal auf dem Blog: Anfang des Jahres. Denn die Fotos, die ich dieses Mal von den Zimtschnecken gemacht habe sind… hmmm, ja irgendwie verschollen. Der Kleine hat nun die Höhe erreicht, in der er meinen Computer wohl genauer betrachten konnte und da hat er wohl den Chip aus dem Fach gezogen. Den mit den Bildern drauf. Vom letzten Urlaub und ja, auch von diesen Zimtschnecken. Wir suchen zur Zeit noch und solange gibt es für euch die Fotos der letzten Zimtschnecken (da sie optisch und vom Rezept her ziemlich identisch sind).

Drückt mir die Daumen, dass wir das Geheimversteck von dem Kleinen bald gefunden haben. Und ich werde meinen Computer nun immer schön in Sicherheit bringen.

{Caramel-Cake-Pops} Stielvoller Genuss und eine Geburtstagssause

Caramel-Cake-PopsCake Pops zum Geburtstag

Cake-Pops sind wunderbar. Ich bin den kleinen Kuchen am Stiel restlos verfallen. Klein, handlich, leicht zu variieren, ein Hingucker, mit ein zwei Bissen im Mund… Das einzige Manko: sie sind doch recht arbeitsintensiv. Mit zwei kleinen Kindern passen sie leider oft nicht in das Zeitraster, das fürs Backen zur Verfügung steht. Da musste schon ein besonderer Grund her, damit sie dann doch einmal wieder Einzug in meine Küche fanden. Und dieser war mit dem Geburtstag meiner Mama auch schnell gefunden (ach, sind wir doch ehrlich: gute Gründe finden sich immer ganz leicht, wenn man etwas wirklich machen will. Genau so wie sich auch immer zahlreiche Gründe dafür finden, etwas nicht tun zu können auf das man eh keine Lust hat).

Zum Geburtstag der weltbesten Mama (ja, das ist sie tatsächlich) haben das Backfräulein und ich uns sehr ins Zeug gelegt. Wir haben neben den Cake-Pops ein Espressotörtchen gebacken (mein erstes Törtchen mit drei Böden – ich mach ja sonst eher kleinere Backwerke), eine Toffifee-Schokotarte, Schokoladenmacarons und supersaftige und schokoladige Brownies.Die Brownies habe ich dieses Mal vorab in kleine Stücke geschnitten und mit Backpapier und Garn etwas aufgebrezelt.

Schokoladige Brownies

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Geburtstagskekse für die Gäste

Jetzt im Nachhinein frage ich mich gerade wie ich das alles mit den beiden Kindern geschafft habe, denn im Vorfeld gab es auch noch für jeden Gast einen Gastkeks zu backen und verzieren (die Idee habe ich bei der wunderbaren Karin von Lisbeths gesehen).

Wie ich (und das Backfräulein, das jedes kleine Blümchen ausgestochen und mit Perlen verziert hat) die Kekse gemacht haben, werde ich euch demnächst noch einmal extra erzählen.

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Aber nun blicke ich stolz und glücklich und auch ein ganz winzig kleines bischen müde in den vollen Kühlschrank und warte auf den morgigen Geburtstag.

(Der ist nun schon ein paar Tage herum, aber irgendwie bin ich nicht eher dazu gekommen, euch den Blogbeitrag fertig zu machen – eben Leben mit zwei kleinen und sehr glücklichen Kindern)

Für euch habe ich hier aber schon einmal das Rezept für die Caramel-Cake-Pops. Es reicht für 24 Cakepops, die ich (aus besagten Zeitgründen) in der Regel fix im Cake-Pop-Maker backe.

Caramel-Cake-Pops

Klick hier für die Druckversion: Caramel-Cake-Pops

Caramel-Cake-Pops

Zutaten:

100 g Butter

70 g Zucker

100 g Mehl

1 Ei

1 TL Backpulver

4 EL Sahne

3 EL Karamell-Sirup (ich nehme den von Monin)

1 Prise Fleur de Sel (oder Meersalz)

Außerdem 24 Cake-Popstiele

Zartbitterschokolade (ca. 200 g )

Deko nach Lust und Laune

optional:

kleine Papiermanschetten und etwas Goldstaub (habe ich von Städter: klick)

Caramel-Cake-Pops

So geht es:

Verrührt Butter und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes so lange, bis ihr eine weiche Masse habt. Nun gebt ihr das Ei hinzu und rührt es ca. 1 Minute lang in den Teig ein.

Vermischt Mehl, Salz und Backpulver miteinander.

Auch Sahne und Sirup verrührt ihr miteinander.

Gebt beide Mischungen abwechselnd unter den Teig und rührt alles gut ein.

Nun gebt ihr jeweils einen Eßlöffel in die Mulde des Cake-Popmakers und backt diese für 5-6 Minuten.

Vollständig auskühlen lassen.

Schmelzt ein wenig Zartbitterschokolade und taucht jeweils einen Cake-Pop-Stiel hinein. Diesen steckt ihr nun vorsichtig in eine Teigkugel. Die Kugeln müssen nun zehn Minuten im Kühlschrank auskühlen, damit die Schokolade fest wird.

Schmelzt die übrige Schokolade vorsichtig und taucht die Cake-Pops hinein. Lasst die Schokolade abtropfen und stellt sie vorsichtig auf ein Brett, das ihr mit Alufolie umwickelt (so lassen sich die Cake-Pops ganz leicht abmachen wenn sie getrocknet sind). Verzieren, solange die Schokolade noch weich ist. Ich habe Kokosflocken, Amarettinibrösel, Zuckerperlchen, Fondantblumen etc genommen. Hier seid ihr frei in der Gestaltung.

Einen edlen Glanz bekommen sie durch das Goldpulver mit dem das Backfräulein sie nach dem Trocknen noch eingepinselt hat. An die Stiele haben wir zudem aus Masking Tape kleine Fähnchen geklebt. Die Cake-Pops haben wir dann auch in Papierförmchen gestellt, damit sie noch etwas hübscher anzuschauen sind.

Wie sieht es denn bei euch aus? Sind euch Cake-Pops zu viel Arbeit oder seid ihr den kleinen Kerlchen ebenfalls verfallen?

Caramel-Cake-Pops

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

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Miau – das Backfräulein wird 4

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Nun ist das Backfräulein vier Jahre alt und noch bin ich immer leicht fassungslos wo diese vier Jahre hingeflogen sind. So ganz kann ich noch gar nicht fassen, dass aus dem Baby mit einem Mal ein großes Mädchen geworden ist.

Mitlesende Mamas werden hier vielleicht verständnisvoll nicken. War es im letzten Jahr noch eine wilde Piratenparty, die gefeiert wurde und überall Totenköpfe und Goldduplonen die Deko stellten, sah es in diesem Jahr dann doch viel mädchenhafter aus. Rosa-weiß die Deko und der Sweet Table, das Backfräulein in kurzem Röckchen, die blonden Haaren zum Pferdeschwanz gebunden.

Katzenparty war das Motto in diesem Jahr und ich habe mich zusammen mit ihr in den letzten beiden Wochen mächtig ins Zeug gelegt, um ihr einen schönen Geburtstag zu bereiten. Es wurde gebastelt, Spiele überlegt, ein Sweet Table zusammengestellt („Ich will einen rosa Katzenkuchen“) und und und. Die Vorfreude war richtig greifbar im Haus.

Mit Masking Tape, Schere und ähnlichem bewaffnet bastelten wir Einladungen (herrliche Idee bei san von familienfreundlich gefunden) und Platzkarten, Cupcaketopper und vieles mehr.

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Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle schon mal an Melina von Melinas süßes Leben, die mir die süßesten Katzenbildchen designt hat, die wohl je ein kleines Mädchen zu ihrem Geburtstag bekommen hat. Und das Beste: Melina hat die Topper und co nicht nur für mich designt. Ich darf sie euch zum Download zur Verfügung stellen. In einem der nächsten Posts könnt ihr euch die niedlichen Kätzen hier als Freebie nehmen.

Neben dem Basteln stand dann aber natürlich das Backen im Mittelpunkt. Es gab Katzenkekse mit Fondantkleidchen, Katzenkekse mit Himbeerglasur, Cat-Pops und Marshmellow-Kittys, eine Katzentorte und einen Katzenkuchen, Katzencupcakes und herzhafte Käsekatzenkekse (mein persönlicher Favorit). Und jetzt einfach einmal ein kleiner (mittelgroßer) Bilderreigen für euch.

Live aus der Backstube, kurz vor Ansturm der Gäste.

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Die Katzenkäsekekse… nie hat Katze besser geschmeckt.

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Hier seht ihr die Vorbereitungen für die Cupcakes. Diese waren einfache Vanillemuffins mit einer sehr leckeren Ganache aus weißer Schokolade. Die Topper aus Fondant gaben dann den Katzenlook.

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So sah der Sweet-Table aus. Eine tolle Katzentorte von Steffi fehlt an dieser Stelle noch. Mehr Katze geht einfach nicht.

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Jedes eingeladene Kätzchen bekam ein Platzset mit Strohhalm, Serviette und Holzlöffel und -gabel. Diese Idee habe ich im wunderbaren Back- und Dekobuch von Jessi vom herrlichen Blog Törtchenzeit gefunden. Da hatte das Backfräulein beim Basteln ganz viel Freude gehabt und war eifrig mit dem Masking Tape zu Gange gewesen.

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Ein kleiner Überblick über das Buffett. Miau.

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Die kleinen Marshmellowkatzen wollen gerne im Kakao baden. Dazu habe ich einfach auf einer Seite eine Kerbe geschnitten und diese in Schokolade und Perlchen getaucht. Mit Schokolade hab ich dann ein Gesicht aufgemalt und fertig. Wer keinen Kakao mochte, konnte Katzenbrause trinken.

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Und überall Fondant. Rosa, süß und fein anzuschauen. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich ihn total eklig finde? Die kleinen Gäste sahen das zum Glück ganz anders.

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Diese kleinen Katzen wollte das Backfräulein erst nicht essen, weil sie „einfach zu süß“ aussehen. Letztendlich haben sie dann aber auch sehr lecker geschmeckt.

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Und das Geburtstagstörtchen für das Katzenkind. Mit einer selbstgemachten Icing-Rose in der Mitte, die ich auf dem Bloggertag bei Städter hergestellt habe. Zu diesem wunderbaren Tag werde ich euch bald noch mehr erzählen.

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Auch abends gab es dann noch einmal Katze. Hier durfte sich jedes Kind eine Katzenpizza belegen. Da waren sogar ein paar Vitamine im Spiel.

In den nächsten Tagen/Wochen würde ich euch einige der Rezepte und DIY-Ideen vorstellen, auch mit Verlinkungen und Herstellerhinweisen wo ich was gefunden habe und was ich zum Teil an Material benutzt habe. Hättet ihr da denn einen Wunsch, was euch besonders interessieren würde?

Zur Wahl stehen:

das Fondanttörtchen

die Vanillecupcakes

die Käsekatzen

die Einladung (+ Freebies)

das Tischset

die Katzenkekse mit Fondant

die Katzenkekse mit Schokomuster

die Catpops findet ihr bereits hier.

Wären Spielideen für euch interessant? Da hätte ich auch noch einiges im Angebot.

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So, mehr Katze geht jetzt aber nicht.

Die süßesten Grüße

Christine

 

{Miau} Catpops und Johannisbeercupcakes

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Ich kann es noch gar nicht glauben und frage mich wo die Zeit hingegangen ist. Vier Jahre ist meine kleine Backhelferin, mein Backfräulein, nun schon und es kommt mir tatsächlich noch wie gestern vor, dass ich sie zum ersten Mal in den Armen gehalten habe.

Ein Gefühl, das man einfach nicht beschreiben kann. Nun steht bei uns der Kindergeburtstag an und wir sind schon fleißig am Planen und Backen. Der Geburtstag für Oma, Opa und co liegt schon hinter uns und auch da haben sich ein paar Katzen auf die Kaffeetafel geschlichen.

Besonders verliebt hat sich das kleine Backfräulein in die Cat-Pops. Die fand sie fast zu süß zum Essen. Letztendlich wurden sie dann aber doch alle ratzeputz aufgegessen.

Auch die Johannisbeercupcakes mit Vanille fanden großen Anklang bei unseren Gästen. Richtig schön fluffig ist der Teig und die Johannisbeeren bringen einen angenehmen leicht säuerlichen Geschmack, der gut zu dem süßen Topping harmoniert.

Das Topping hat mir übrigens echt Kopfschmerzen bereitet, denn es ist mir gar nicht so toll gelungen. Vielleicht lag es daran, dass es unglaublich schwül an diesem Tag war aber die Creme wollte einfach nicht die Konsistenz annehmen, die ich gerne gehabt hätte. Dem Geschmack hat das zum Glück aber nichts gemacht.

Für 12 Johannisbeercupcakes und acht Catpops braucht ihr:

Catpops

150 g Butter

100 g Zucker

50 g brauner Zucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

2 Eier

150 g Mehl

50 g Mandeln

2 TL Backpulver

100 ml Buttermilch

50 g griechischer Joghurt

etwas Fleur de Sel

Catpops

Für das Topping:

einige Johannisbeerrispen

150 g Butter

150 g Frischkäse

6 EL Puderzucker

Für die Cat-Pop-Deko:

rosa und/oder weiße Glasur

Zuckerherzen für die Nasen

schwarzer Lebensmittelstift

Zuckerkonfetti für die Augen

Eßpapier für die Ohren

braune oder weiße Schokolade um einige Streifen aufzumalen

 Catpops

So geht es:

Verrührt die Butter und den Zucker miteinander bis ihr eine cremige Masse habt. Hebt die Eier einzeln unter und gebt die Vanille hinzu.

Vermischt Mehl, Backpulver, Mandeln, Fleur de Sel miteinander.

Gebt diese Mischung abwechseln mit der Milch und dem Joghurt unter den Teig und verrührt alles, bis ihr eine glatte Masse habt.

Diese füllt ihr in die mit Papierförmchen ausgelegten Mulden eines Muffinblechs. (Wer Cat-Pops machen möchte, hebt sich ein klein wenig Teig auf.)  Bei 180° C Umluft backt ihr ca. 20 Minuten lang. Danach lasst ihr die Muffins vollständig auskühlen.

Für das Topping (das bei mir dieses Mal in die Hose gegangen ist):

Schlagt die Butter und den Frischkäse cremig und gebt den Puderzucker nach und nach hinzu. Lasst die Masse im Kühlschrank etwas fest werden und füllt sie dann in einen Spritzbeutel mit Sterntülle.

Spritzt auf jeden Cupcake einen kleinen Cremetuff und legt eine Johannisbeerrispe darauf.

 Catpops

Cat-Pops

Catpops

Gebt etwas von dem Teig (s.o.) in die Vertiefungen eines Cakepop-Makers und backt acht Kugeln. Diese lasst ihr auskühlen und schmelzt ein wenig Schokolade oder Glasur. In diese taucht ihr die Cakepop-Stiele und steckt diese dann bis ungefähr in die Mitte der Teigkugeln. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Catpops

Die Glasur vorsichtig über dem Wasserbad schmelzen. Dann die Cakepops in die Glasur tunken und während des Trocknens langsam drehen so dass die Schokoade abtropft.

In die noch leicht feuchte Glasur Augen und Nase drücken und ganz trocknen lassen. Aus Eßpapier Ohren schneiden und ebenfalls in die feuchte Glasur stecken.

Mit einem Lebensmittelstift Pupille, Mund und Barthaare zeichnen (ich habe noch keinen wirklich guten Lebensmittelstift dafür gefunden. Wenn ihr Tipps habt, dann schreibt mir die doch bitte in einem Kommentar).

Ein wenig Schokolade schmelzen und mit einem Zahnstocher einige Streifen auf die Wange und die Stirn der Katzen malen.

Wer mag, bindet noch ein kleines Satinschleifchen und fertig sind die Catpops.

     Catpops

Last but not least, habe ich sehr passend zu diesem Beitrag ein Blog-Event gefunden. Bei Becky dreht sich gerade alles um Joghurt. Schaut doch mal bei ihr vorbei:

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Logikwolken, Babelfische und die Antwort ist 42

per anhalter durch die galaxis

Durch Ilona und ihren Süßblog habe ich von einem wirklich nerdigen Backevent erfahren: Per Backofen durch die Galaxis heißt es und wird von den Backschwestern veranstaltet.

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Natürlich kenne ich das Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“, naja… zumindest vom Namen nach und den halben Film habe ich auch geschaut bis mich der Schlaf bezwungen hatte. Wer mich kennt weiß, dass ich eine wirkliche Leseratte bin. Mein Haus ist voll Bücher, ich habe eine kleine Kinder- und Jugendbücherei gegründet und durch die Lese- und Schreibwerkstatt habe ich jede Woche mit vielen kleinen Bücherjunkies zu tun. Wenn man an einem so speziellen Backevent mitmachen möchte und absolut keinen Schimmer hat, um was es eigentlich geht, hilft eigentlich neben googlen nur noch eins: man ruft den belesensten Freund an, den man hat und vertraut auf dessen Ideenreichtum.

Den größten Bücherjunkie von allen habe ich deshalb auch direkt einmal um Hilfe gebeten und der hat ein wahres Ideenfeuerwerk gezündet. Wow! An dieser Stelle vielen Dank, Ret Samys. Wie immer: genial!

Was mir ganz besonders gut gefallen hat war seine Idee Babelfische zu backen und auch die Logikwolke (von mir immer versehentlich Chaoswolke genannt – mein Mann meint, dass ich sie unterbewusst deshalb so nenne, weil ich einfach aus allem Chaos herstellen kann – leider haben meine Kinder dieses Talent von mir geerbt).

per anhalter durch die galaxis

Da wir in der Lese- und Schreibwerkstatt zudem gerade literarisch mit dem Thema Fisch jonglieren, habe ich mir gedacht, dass ich die galaktischen Plätzchen einfach mit meinen Leseratten gemeinsam backe. So ist ein wundervoller Ozean voll glitzernder, wundersüßer Babelfische entstanden und auch das ein oder andere Logikwölkchen schwebte in die Münder der Leseratten, die an diesem Tag zu Naschkatzen wurden.

Wenn ich mit Kindern arbeite, freue ich mich immer, wenn ich einfache Rezepte anwenden kann, die diese auch schnell mal nachbacken können. So habe ich für die Kekse auch ein einfaches Butterplätzchenrezept verwendet, das mit etwas Zitronenschalenabrieb verfeinert wurde. Allerdings lassen sich die Kekse ganz leicht variieren und so hat man ganz verschiedene (bestimmt 42) Möglichkeiten, wie man die Kekse gestalten kann.

 per anhalter durch die galaxis 

per anhalter durch die galaxis

Ihr braucht für ca. 2-3 Bleche:

300 g Mehl

100 g Zucker

200 g Butter

1 Ei

1 EL Vanillezucker

etwas Zitronenschalenabrieb (je nachdem wie stark ihr die Zitrone herausschmecken wollt)

Für die Deko:

Puderzucker

etwas Wasser oder Zitronensaft

Lebensmittelfarbe

und reichlich Zuckerdeko

auch Fondant lässt sich gut verwenden

per anhalter durch die galaxis

So geht es:

Vermischt die trockenen Zutaten für den Teig miteinander. Dann gebt das Ei und die kalte Butter (in kleinen Würfel geschnitten) dazu.

Verknetet alles kräfig bis ihr einen geschmeidigen Teig habt.

Dieser muss mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen.

Heizt den Backofen auf 180° C Umluft vor und legt zwei große Bleche mit Backpapier aus.

Rollt den Teig auf einer bemehlten Fläche ca. 5 mm dick aus und stecht die Plätzchen aus.

Die Plätzchen backt ihr ca. 8-10 Minuten, bis sie am Rand leicht (wirklich nur hell)braun werden.

Lasst sie abkühlen und rührt den Zuckerguss an: dazu gebt ihr einige Tropfen Wasser oder Zitronensaft in den Puderzucker und verrührt gut. Wer mag, färbt mit etwas Lebensmittelfarbe den Zuckerguss ein.

Nach Herzenslust mit Streudeko verzieren.

Variante: Wer Cookie-Pops daraus machen möchte, kann vor dem Backen einfach Cake-Pop-Stiele in den Teig drücken und mit etwas Teig fixieren.

Variante mit Fondant: Fondant dünn ausrollen und mit den gewählten Ausstechförmchen ausstechen.  Plätzchen mit Marmelade oder Nutella dünn bestreichen und den Fondant auflegen. Man kann den Fondant aber auch nur ganz sachte mit Wasser bestreichen und ohne Zwischenschicht auftragen.

Don´t panic, wenn die Plätzchen ganz schnell aufgegessen sind, einfach schnell neue backen und ich werde auf jeden Fall demnächst, irgendwann das Buch lesen. Versprochen!

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Osterhasenkekse in giftiggrün und grellem Pink

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Christinebloggt

Jaaa, ich sage es euch gleich: die Farbauswahl der Osterhasenkekse geht nicht auf meine Kappe. Dass bei uns Osterhasen in giftigem Grün hoppeln und ein wenig so aussehen, als ob es einen Chemieunfall bei uns in der Nähe gegeben hätte, ist ganz alleine die kleine Backhelferin schuld. Denn die durfte die Farben aussuchen und lange waren ihr die Hasen nicht grün genug.

Sie hatte aber auch wirklich nur die besten Argumente: „Mama, wenn der Hase so grün ist, dann findet ihn auch niemand im grünen Gras“. Genau – der ist nämlich jetzt perfekt getarnt und somit habe ich die Ehre euch die ersten Tarnhasen zu präsentieren. Vielleicht nicht die Schönsten, die zur Zeit durchs Internet hoppeln, aber sicherlich sehr originell.

Wir haben beim Backen eine ganze Geschichte um die Hasen überlegt und da ein paar Hasen auch Geschenke zwischen den Blumen verstecken, gibt es nun auch noch den pinken Tulpenhasen zu bestaunen. Vielleicht schreibe ich einmal die entstandene Geschichte auf und blogge sie euch.

Einige der Hasenkekse haben wir übrigens auf Cake-Pop-Stiele gemacht und werden sie als Namensschilder beim Osterbrunch verwenden.

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Dazu haben wir mit weißer Zuckerschrift die Namen darauf geschrieben, ein kleines Schwänzchen gemalt und mit Hilfe von einigen Zuckerperlen auch Augen und Nase angeklebt.

Den süßen Keksstempel gibt es übrigens vom Verlag arsEdition, den ich als Leseratte wirklich sehr liebe. Dort findet ihr übrigens auch für kleine BackhelferInnen passend schöne Bilderbücher, nicht nur zum Thema Ostern.

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Das Rezept das ich für die Kekse verwendet habe ist dieses. Ich habe es mit Zitronenschalen geschmacklich frühlingsfrisch aufgepeppt. Wir werden vor Ostern aber noch ein paar braune Hasen backen, da mische ich dann einfach einen Teelöffel Kakao unter den Teig.

 

Dieses kleine Hasengedicht ist übrigens beim Backen dann auch noch so nebenher entstanden und wir sagen es jetzt immer auf beim Keksessen:

Im grünen Grase

saß ein Hase

nur ein Ohr

schaut hervor.

Grasgrün ist der kleine Hase

bis auf seine rote Nase.

Getarnt wie ein Chamäleon

versteckt die Eier, hüpft davon.

Zwischen Tulpen frühlingsschön

kann man seinen Bruder sehn,

ganz in rot, schon hüpft er fort,

lässt nur ein paar Eier dort.

Denn der Hasen Tagesmission:

Ostereiversteckaktion!

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Summerfeeling – oder eine süße Ménage-à-trois

Ach diese heißen Sommertage. Wie haben wir sie nach diesem regnerisch-kalten Frühjahr herbeigesehnt. Wobei seid ehrlich: hat der ein oder andere von euch insgeheim nicht schon zwischenzeitlich über die heißen Temperaturen geflucht?

Ich genieße es momentan im Garten zu liegen, den Duft der Blumen und Kräuter in mich aufzunehmen und meiner Tochter beim Planschen im Wasser zuzuschauen. In solchen Momenten denke ich oft, dass man die Zeit anhalten müsste.

Was ich am Sommer auch so mag, ist die Vielfalt der sommerlichen Küche. Es wird gegrillt, man bereitet sommerlich-leichte Salate zu und natürlich ist auch die Bäckerei eine andere. Bei hochsommerlichen 30° C schwindet mein Hunger auf Sahnekuchen automatisch. Stattdessen mag ich alles, was mit zitronigem oder Kokosgeschmack daher kommt. Und eine Verbindung aus diesen beiden Geschmäckern habe ich mir auch ausgesucht, um bei dem schönen Blogevent von Meine Küchenschlacht mitzumachen. „Summerfeeling“ heißt der passende Titel und gerne stelle ich diesen Beitrag unter das Motto.

Summerfeeling

Eine Gelegenheit zum Backen hat mir dieses Mal mein Bruder geboten: Süßes für seinen Polterabend! Ursprünglich hatte ich überlegt, ob ich mich da passend zum Motto an meine erste Motivtorte wagen sollte. Aber da ich gelesen habe, dass es bei dem Wetter gar nicht so toll ist mit Fondant zu arbeiten, habe ich mich für eine kleine süße Ménage-à-trois entschieden. Drei Leckereien, die man locker aus der Hand essen kann. Alles in warmen Sonnengelb mit Zitronennote und Kokosflocken.

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Zitronen-Muffins und Cake-Pops mit Kokosflocken

Ein Grundrezept und zwei ganz unterschiedliche Zubereitungen habe ich hier vereint. Aus dem Grundrezept bekommt ihr ein 12er Blech Muffins und ca. 12 Cake-Pops (alternativ ergibt es auch einen Zitronenkuchen in der Kastenform)

Zutaten:

250 g Butter (Zimmertemperatur)

180 g Zucker

4 Eier

200 g Mehl

100 g Speisestärke

1 P Vanillezucker

1 P Backpulver

Salz

1 Biozitrone

Für die Muffins als Guss:

Saft von einer halben  Zitrone (hier müsst ihr einfach schauen, wann der Puderzucker sich gut gelöst hat, das kann ein wenig mehr oder weniger sein)

250 g Puderzucker

Kokosflocken

Für die Cakepops:

Kuchenglasur mit Zitronengeschmack

gelbe Lebensmittelfarbe

Palmin soft

Kokosflocken

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Und so geht es:

Heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor und gebt Muffinförmchen in die Kuhlen eines Muffinblechs.

Verrührt die Butter, den Vanillezucker und den Zucker gut miteinander und gebt dann nach und nach die Eier dazu.

Vermischt in einer Schüssel Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und Stärke gut miteinander und hebt diese Mischung nach und nach vorsichtig unter die Butter-Zucker-Eimasse. Reibt die Schale der Biozitrone ab und gebt diese und ca. 3-5 EL Zitronensaft zu dem Teig. Noch einmal verrühren und in die Förmchen füllen. Für 20 – 25 Minuten im Ofen backen und auskühlen lassen.

Die Teigmenge, die bei mir übrig geblieben ist, hat für 12 Cake-Pops gerreicht, die ich im Cake-Pop-Maker 5 Minuten lange gebackt habe.

Für den Muffinguss rührt ihr nun Zitronensaft mit Puderzucker an, bis ihr eine Glasur erhaltet, die nicht zu dünn, aber auch frei von Puderzuckerklümpchen ist. Den Puderzucker siebt ihr vorher am Besten. Taucht die Muffins erst in die Glasur, dann in die Kokosflocken.

Zusätzlich habe ich noch kleine Fondantblumen auf die Muffins gesetzt. Die Idee, kleine Schirme zum Dekorieren zu benutzen, stammt übrigens von Stephie von „Meine Küchenschlacht“. Als ich gesehen habe, wie hübsch sie diese kleinen Schirmchen eingesetzt hat, musste ich direkt selbst welche kaufen und einsetzen. Liebe Stephie, das waren nicht die letzten Schirme, die ihren Weg auf Muffins und ähnliches Kleingebäck gefunden haben.

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Der Guss für die Cake-Pops:

Hier braucht ihr entweder gelbe Candy Melts oder fertige Zitronenkuvertüre. Ich habe mich für die Kuvertüre entschieden, weil Candymelts ja meist nach Vanille schmecken. Die Kuvertüre habe ich nach dem Schmelzen gelb eingefärbt mit Pastenfarbe. Es kann sein, dass die Kuvertüre dadurch dickflüssiger wird. In diesem Fall gebt ihr Palmin soft hinzu, erwärmt das Ganze kurz und könnt dann die Cake-Pops glasieren.

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Dazu taucht ihr erst die Stiele in die Schokolade und stecht diese dann in die Cake-Pops. 15 Minuten im Kühlschrank kalt stellen, damit die Schokolade fest wird und die Cake-Pops auf dem Stiel halt haben. Beim Glasieren taucht ihr die Cake-Pops in die Kuvertüre, dreht ein wenig, damit überschüssige Schokolade abtropfen kann und dekoriert anschließend. Ich habe auch hier mit Kokos gearbeitet und auf einige auch Fondantblumen geklebt. Die gelben Stiele habe ich übrigens von rheinbags. Da gibt es jede Menge tolle Farben zur Auswahl. Ich habe ein ganzes Farbsortiment mittlerweile und bin ein großer Fan von der Firma.

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Macarons mit Zitronenbuttercreme-Füllung

Vervollständigt wird dieser sommerliche Dreier von Macarons. Wie man diese herstellt, habe ich hier schon einmal ganz ausführlich beschrieben.

Die einzige Abwandlung besteht dieses Mal in einer anderen Macaronfarbe (gelb) und einer anderen Füllung.

Zitronenbuttercreme:

125 ml Milch

2-3 TL Mehl

100 g Butter (Zimmertemperatur)

110 g Puderzucker

1/2 P Vanillezucker

und je nachdem wie zitronig eure Creme schmecken soll, Saft aus einer Zitrone (ich habe ca. 2 EL genommen)

So geht es:

Gebt Milch und Mehl in einen Topf und bringt sie zum erhitzen, bis eine puddingartige Masse entsteht. Diese rührt ihr im Wasserbad kalt.

In einer Schüssel verrührt ihr die Butter mit dem Puder- und Vanillezucker zu einer cremigen Masse. Gebt den Zitronensaft dazu und rührt die Milch-Mehlmasse unter bis ihr eine gleichmässige Masse erhaltet.

Gebt sie für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit sie beim Auftragen auf die Macarons schön kalt ist.

Füllt die Masse in einen Spritzbeutel und gebt auf jeweils eine Macaronhälfte einen Klecks davon. Klappt die Macarons zusammen und stellt sie bis zum Verzehr kalt (am Besten in einer Metalldose).

Die Füllung hält sich gekühlt 2-3 Tage.

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Tja, und dann braucht ihr eigentlich nur noch ein paar Naschkatzen, die mit euch das Summerfeeling genießen! Habt einen schönen Sommer!

Cake-Pops in der Vollwertküche – Voll lecker!

ChristinebloggtLang habe ich es euch ja schon versprochen: meinen Ausflug in die Vollwertbäckerei aufzuschreiben. Vor einigen Wochen hat mich meine Freundin Melanie ja in die Besonderheiten des vollwertigen Backens eingeführt. Und ehrlich gesagt habe ich mich schon vorher gefragt, ob das wohl schmeckt. So ganz ohne Zucker. Ich bin ja doch eher eine Zuckerschnute.

Fester Bestandteil in Melanies Küche ist eine Getreidemühle. Und es  ist schon richtig toll, wenn man die Körner ganz frisch zu Mehl mahlt. Das macht auch den wirklich großen Unterschied zu dem, wie ich sonst backe (Mehltüte auf, abwiegen, fertig) aus. Und natürlich der Verzicht auf Zucker.vollwert1

Wir haben für die Cake-Pops einen ganz „normalen“ Rührteig hergestellt. Auch die Schokolade für die Cake-Pops wurde von uns selbst gemacht. Das war für mich ebenfalls ganz neu. Keine Kuvertüre schmelzen, sondern Schoko selbst zubereiten.

Was ihr für ca. 25-30 Cake-Pops braucht:

Rührteig aus:
– 170 g Butter
– 2 Eßlöffel Honig (wer es süßer mag, nimmt mehr)
– 4 Eier
– abgeriebene Schale einer halben Zitrone
– 1 Prise Salz
250 g frisch gemahlenes Dinkelvollkornmehl (oder Kamut)
– 1 Teelöffel Backpulver

für die Schoko
250 g Butter auf niedrigster Stufe verlaufen lassen
ca 4 Eßlöffel dunklen, ungesüßten Kakao
ca 2 Eßlöffel Honig

Deko: Kokosflocken, Sesamkörner, gemahlene Nüsse oder MandelnVollwertcakepop

Und so geht es:

Butter und Honig miteinander verrühren, Eier hinzufügen und die abgeriebene Schale der halben Zitrone untermischen. Mehl, Salz und Backpulver vermischen und unterheben.

Wir haben die Cake-Pops portionsweise im Cake-Pop-Maker gebackt. Ansonsten wird aus den Zutaten ein Rührkuchen gebackt und dieser dann nach dem Abkühlen vom festen Rand befreit und zerbröselt (dann noch etwas Butter, Schoko oder eine andere „Bindezutaten“ hinzufügen und Kugeln von Hand formen).

Nach dem Abkühlen der Bällchen wird die Schokolade zubereitet.

250 g Butter lässt man bei niedrigster Stufe zerlaufen, dann werden ca. 4 Eßl dunkler, ungesüßter Kakao hinzugegeben und ca. 2 Eßl Honig (auch hier: wer es süßer mag, nimmt entsprechend mehr). Fertig ist eure Schokolade.vollwert3

Taucht die Stiele in die Schokolade und steckt sie in die Cake-Pops, ca. 15 Minuten im Kühlschrank antrocknen lassen und dann die Cake-Pops in die Schokolade tauchen und nach Herzenslust verzieren.

Fertig!

Alleine die Optik fand ich schon richtig schön. Mal kein buntes Dekozeug. Das war für mich auch mal was anderes. Beim nächsten Mal werde ich allerdings doch ein klein wenig mehr Honig nehmen. Noch einmal vielen Dank an Melanie für diesen schönen Ausflug in die Vollwertküche!  vollwert2