Kategorie: Fingerfood

Partytime – mediterrane Muffins und ein wahres Blitzrezept dazu

Mediterrane Muffins

Christinebloggt

Yvonne von dem schönen Blog „Experimente aus meiner Küche“ hat dazu aufgerufen ihr Partyrezepte zu schicken. Momentan habe ich zwar keine Party in Aussicht, aber wenn bei uns gefeiert wird, steht meistens sehr viel Fingerfood an. Klein, arbeitsintensiv, dafür aber soooo lecker.

Neben den kleinen filigranen Häppchen habe ich auch schon oft diese nicht ganz so kleinen herzhaften Happen gemacht. Muffins, mit mediterranen Kräutern. Blitzeschnell hat man da ein Blech voll beisammen – ideal auch wenn ein spontaner Besuch vor der Tür steht, dem man genau so spontan etwas servieren möchte.

Für ein 12er-Muffin-Blech braucht ihr:

70 g Chorizo

80 g Gouda

3 Eier

3 EL Olivenöl

etwas Rosmarin und/oder Thymian

ein paar Oliven nach Geschmack

125 g Buttermilch

190 g Weizenmehl

1 P Backpulver

Salz, Paprika

Butter und Semmelbrösel für die Form

Und so geht es:

Heizt den Ofen auf 180° C (Umluft) vor und fettet die Muffinform mit Butter. Verteilt die Semmelbrösel in den Mulden.

Schneidet die Chorizo (wer keine mag, kann auch Salami nehmen) und den Käse in kleine Würfelchen. Wollt ihr Oliven in die Masse geben, schneidet ihr diese ebenfalls klein. Hackt die Kräuter fein.

Dann vermischt ihr alle Zutaten miteinander (Mehl und Backpulver gut miteinander mischen bevor ihr es zu den Zutaten gebt) und würzt mit Salz und Paprika.

Gebt die Masse in die Muffinform und backt alles ca. 25 Minuten.

Kurz abkühlen lassen und warm oder kalt servieren.

Als Mama eines kleinen Herren, der die ganze Zeit im Tragetuch getragen werden will, kann ich übrigens sagen, dass sich dieses Rezept tatsächlich superschnell zubereiten lässt. Selbst mit Baby vorm Bauch habe ich das Ganze fix zubereitet bekommen.

Partyrezepte

Urlaubsfeeling – ein kulinarischer Ausflug nach Mallorca

 ChristinebloggtIst das jetzt ein Gastblog oder nicht, wenn man das posted, was dieses Mal der Ehemann für einen zubereitet hat? Da ich leider momentan viel liegen muss und daher nicht wie gewohnt durch die Küche wirbeln kann, hat sich mein Mann dem heimischen Backofen zugewand. Nicht dass dieser uns noch ganz verstaubt. Nach der Devise – Wenn schon backen, dann aber mit Fleisch – ist ein wunderbarer Urlaubsgruß entstanden. Denn diese leckeren Teilchen haben wir in Mallorca kennen und lieben gelernt.

Dort findet man die Teigteilchen in jeder Bäckerei und in jedem Supermarkt. Und jeder Bäcker und jede Hausfrau hat ihr eigenes spezielles Rezept, wie sie zubreitet werden. Ob mit Zwiebeln, Erbsen, Fleisch oder Fisch gefüllt – lecker waren bisher alle Varianten, die wir probiert haben. Vor allem bei unseren Wandertouren, die uns oft an sehr entlegene Stellen von Mallorca geführt haben, waren diese Teilchen immer gern gesehener Teil des Picknicks.

Collage Mallorca1

Zur Zeit sind einige unserer Freunde auf Mallorca und meinen Mann plagt ganz doll das Reisefieber. Aber da Ende des Monats unser zweites Kind auf die Welt kommt, bleibt das Fernweh erst einmal unerfüllt. Damit zumindest ein klein wenig Urlaubsfeeling aufkommt, hat er uns dann aber diese kleinen Gaumenfreuden zubereitet und jaaaa, beim Essen haben wir uns schon auf die Ferieninsel träumen können. Anschließend wurden dann ganz schnell die Urlaubsfotos herausgekramt und da haben wir uns doch schon fast auf die Insel träumen können.

Empanadas

Für alle, die nun spontan auch das Urlaubsfeeling gepackt hat, findet ihr hier das Rezept.

Panades amb llom – Empanadas com Lomo – Pasteten mit Schweinefleisch

für 6 Empanadas braucht ihr:

Für den Teig:

50 g Schweineschmalz

1/8 l Olivenöl

etwas Salz

500 g Mehl

So geht es:

Vermischt das Schmalz, das Öl und etwa 1/8 l Wasser mit dem Salz in einer Schüssel. Nach und nach gebt ihr so viel Mehl hinzu, dass ein formbarer, fester Teig entsteht.

Teilt diesen in 6 Portionen auf. Von jeder Portion nehmt ihr ein Stückchen weg (das wird der Pastetendeckel). Die restlichen Teigportionen fomrt ihr zu kleinen Bällen.

Die Bälle werden auf die Arbeitsfläche gesetzt und von der Mitte aus drückt ihr eine Mulde, die ihr nach außen vergrößert, indem ihr den Teig mit den Fingern immer weiter zu einem kleinen Körbchen ausdehnt.

Nun gebt ihr die Füllung (siehe unten) in die Pasteten und formt aus den beiseite gelegten Stücken jeweils einen Deckel für die Pasteten. Drückt den Rand Stück für Stück zusammen und stecht ihn dann mehrmals mit der Gabel ein, damit die heiße Luft entweichen kann.

Im vorgeheizten Backofen brauchen die Empanadas 50-60 Minuten bei 160° Umluft.

Für die Füllung:

500 g Schweinelende

1 kleine Zwiebel

2 Zweige Petersilie

2 EL Erbsen

einige Tropfen Olivenöl

Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß

6 Stückchen luftgetrockneter Schinken

So geht es:

Schneidet das Fleisch in kleine Stücke. Zieht die Zwiebel ab und schneidet sie in kleine Würfel. Petersilie fein hacken. Gebt das Fleisch, die Zwiebel, Petersielie und die Erbsen mit dem Olivenöl in eine kleine Schüssel. Würzt die Masse gut und füllt sie in die Pasteten ein. Auf jede Füllung legt ihr einen Streifen Schinken. Dann die Pastete wie oben beschrieben verschließen und ab in den Ofen.

Genießen und vom Urlaub träumen! Ein paar Urlaubsimpressionen gibt es in diesem Post gerade mit für euch.

Das Rezept habe ich übrigens aus dem Buch „Köstliches Mallorca“ von Claudia Bittau und Michael Möser.

Collage Mallorca

Süß, süßer, Schokolinos

  Fingerfood ChristinebloggtNun neigt sich unsere Fingerfoodwoche doch schon glatt dem Ende zu. Wie hat euch denn unsere erste Themenwoche gefallen? Ich selbst hätte mich durch diese ganze Woche futtern können und bin froh, dass Steffi so viele der Rezepte gebloggt hat. Sonst wäre ich jetzt sicherlich ein zwei Kilo schwerer.

Einen echten Hüftgoldbereiter halte ich heute allerdings noch einmal für euch bereit. Ja, ich gebe es zu. Ich bin froh, dass ich die genaue Kalorienangabe zu diesen süßen Kerlchen nicht kenne. So kann ich sie mir froh in den Mund stecken und versuche mir nicht vorzustellen, dass ich mit einem dieser Teilchen wahrscheinlich die Tagesration an Punkten bei den Waight Watchers in mich hineingefuttert habe.

Allerdings… soooo viele dieser leckeren Nutella-Schnecken habe ich auch gar nicht verdrückt. Dazu waren sie viel zu schnell von Nachbarschaft, Freunden und Familie aufgegessen. Teilen ist eben etwas Tolles.

Ich glaube die Berechtigung als Fingerfood zu gelten, haben die kleinen Schokolinos alleine schon deshalb verdient, weil meine wunderbare Küchenhelferin E. hier ganz oft die Finger im Spiel hatte. Und weil sie am Ende der Zubereitung ihre Finger am Liebsten aufgegessen hätte, so verlockend süß waren sie. Von ihr stammt auch der herrliche Begriff „Schokolinos“ – ich hätte sie ganz prosaisch „Nutellaschnecken“ genannt.

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Ihr wollt diese kleinen Kaloriensünden nachbacken? Nichts leichter als das. Alles was ihr braucht ist:

Zutaten:

1 Blätterteig (ich nehme immer eine fertige Rolle, die ich dann nur noch zu entrollen brauche)

Nutella

Zucker

Mandelkrokant

evt. ein wenig Zimt

Und so geht es:

Heizt den Backofen auf 200° C (Umluft) vor und legt zwei Bleche mit Backpapier aus.

Entrollt den Blätterteig und streicht ihn mit Nutella ein. Wie viel ihr da verwendet, liegt ganz bei euch. Habt ihr, wie ich, eine Küchenhelferin die euch beim Auftragen hilft, kann es gut sein, dass die Schicht ein wenig üppiger ausfällt. Auf diese Schicht streut ihr großzügig Mandelkrokant.

Rollt den Teig ein und legt ihn für 20 Minuten in den Kühlschrank.

Dann schneidet ihr die Rolle stückweise an und legt die Schnecken auf das Backpapier. Lasst ein wenig Abstand zwischen den einzelnen Teilchen. Nun streut ihr Zucker (wer mag, mischt ein wenig Zimt unter) über die Schnecken und schiebt sie in den Ofen. Backt sie ca. 15-20 Minuten. Sie sollten goldbraun werden. Nehmt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter auskühlen.

ab Juni13

Optisch hübsch ist es, wenn ihr direkt nach dem Backen Lollie-Stiele in die Schnecken – Schokolinos –  steckt und sie als kleine Lutscher anbieten könnt. In diesem Fall müsst ihr aber schnell sein, denn nach dem Abkühlen bricht euch der Blätterteig sonst auseinander.

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Viel Spaß beim blitzschnellen Nachbacken!

Fingerfood Gastbeitrag – Gekräuterte Ofenkartöffelchen

Fingerfood

Am Montag hatte Christines Küchenhelferin Geburtstag und viele Gäste haben etwas Leckeres mitgebracht. So auch unsere heutige Gastbloggerin Marie. Ihre Ofenkartöffelchen gingen weg wie warme Semmel und natürlich zählen sie auch zum Fingerfood.

Christine und ich habe nicht lange gefackelt und Marie gebeten einen Gastbeitrag zu verfassen und wir mussten sie nicht lange überreden. Nun übergebe ich, Steffi, aber das Wort:

Gekräuterte Ofenkartöffelchen

Marie

Für eine schöne Portion Ofenkartöffelchen nehme man:
ca. 10-12 möglichst kleine Kartoffeln und kocht sie 25 Minuten lang in Salzwasser.
Zwischenzeitlich verrührt man einen Becher Créme frâiche mit ca. 100gr Reibekäse und Kräutern nach Wahl.

Ich nehme alles, was in meinem Garten so wächst; Rosmarin, Petersilie, Maggikraut..
Etwas Salz und Pfeffer dazu und man hat schon die Füllung.

Wenn die Kartöffelchen fertig gekocht sind, halbiert man sie und höhlt sie etwas aus. Nicht zu viel, aber so, dass ein TL der Créme frâiche-Füllung hineinpasst.

Hat man die Füllung hinein gefüllt, legt man die Kartöffelchen nebeneinander in eine Auflaufform und backt sie bei 200 Grad etwa 12-15 Minuten lang. Wenn sie leicht braun werden, sind sie gut.

Am besten schmecken sie lauwarm. Mann kann sie also ruhig bei Zimmertemperatur „abkühlen“ lassen.

Guten Appetit!

Sommerlich-herzhaft: Crêpes gefüllt mit Schinken und Frischkäse

Fingerfood für Sommerpartys

Heute wird es herzhaft! Ich habe ein Finger-Food-Rezept für euch, das ich immer wieder gerne zubereite, denn es ist zum einen richtig lecker und einfach zu machen und sieht zum anderen auch noch optisch schön aus. Dass ich dieses Rezept gerade jetzt wieder ausgegraben habe, liegt an dem schönen Blogevent von „Schätze aus meiner Küche“. Dort werden zur Zeit sommerlich-herzhafte Gerichte gesucht. Die Crêpes habe ich schon auf so mancher Gartenparty herumgereicht, ein wirklich netter kleiner Snack für warme Sommerabende.

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ich liebe Fingerfood. So fein, so klein und man kann so viele verschiedene Sorten probieren. In meinem Freundeskreis wissen alle eh schon wer in der Regel der Erste am Buffet ist und deshalb ist mein Fingerfood-Teller auf jeder Party auch direkt gut gefüllt. Mit kleinen Kindern kann man ja immer die Ausrede benutzen, dass die Kinder sooo großen Riesenhunger haben.

Nein, Spaß beiseite. Ich scheine ernsthaft das Talent zu besitzen, immer dann am Buffet zu stehen, wenn es eben gerade eröffnet wird. Ok, vielleicht drücke ich mich auch dezent um die Leckereien herum bis es soweit ist.

Aber wenn doch alles so lecker ist! Was seid ihr denn für Buffet-Gänger? Wartet ihr erst einmal den ersten Ansturm ab oder heißt es bei euch: wer zuerst kommt, isst zuerst?

Wenn ihr herzhafte Fingerfoodsnacks mögst, dann habe ich auch hier sehr feine und herrlich knusprige Blätterteigteilchen für euch. Blitzschnell gemacht und leicht zu variieren. Und was auf Sommerpartys bei mir auch nie mehr fehlen wird, ist dieses knusprige Last-Minute-Fladenbrot.

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Crêpes gefüllt mit Schinken und Frischkäse

Zutaten für ca. 5-6 Crêpes (die dann jeweils ca. fünf  Häppchen ergeben)

120 g Mehl

1/2 TL Salz

2 Eier (geschlagen)

300 ml Milch

50 g Butter

So geht es:

Gebt das Mehl und das Salz in eine Schüssel. Drückt eine Vertiefung in die Mitte und gebt die geschlagenen Eier hinein. Vorsichtig vermischen und unter ständigem Rühren die Milch hinzugeben. Ein dünnflüssiger Teig entsteht, den ihr 30 Minuten lang abgedeckt ruhen lasst.

Die Butter wird in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen. Füllt die Butter in eine kleine Schüssel und stellt diese neben dem Herd bereit.

Mit einer kleinen Schöpfkelle gebt ihr Teig in die Pfanne (möglichst dünn) und lasst den Teig eine Minute backen bis er leicht braun ist. Anschließend wendet ihr die Crêpe und backt die Rückseite ebenfalls für ca. 30 Sekunden. Nehmt die Crêpe aus der Pfanne und stellt sie zum Abkühlen auf Seite. Mit dem restlichen Teig wiederholt ihr den Vorgang.

Füllung:   Crepes

ca. 125 g Frischkäse

1 TL Senf

1 TL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Oregano

5-6 Scheiben Schinken (je nach Geschmack roher oder gekochter)

So geht es:

Verrührt den Frischkäse mit Senf, Tomatenmark und den Gewürzen (bei den Gewürzen kann man nach Herzenslust auch ein wenig experimentieren. Wer den Geschmack von Estragon mag, kann z. B. auch diesen dazu geben).

Dann werden die Crêpes dünn mit der Masse bestrichen, mit Schinken belegt und aufgerollt. Mit Alufolie oder Frischhaltefolie eng umwickeln. Am Besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Beim Aufschneiden werden die Enden abgeschnitten und die Röllchen dann immer schräg und gerade im Wechsel geschnitten.

Wunderbar als kleine Finger-Food-Häppchen zu servieren!

Ich schicke euch ein Lächeln!

Christine

… die gerade feststellt, dass sie gaaaanz dringend neue Fotos zu dem Beitrag machen muss. Was habe ich mir nur bei diesem rosa Rahmen damals gedacht?

Crepes1

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