{Mit den Kindern einen Hasen schlachten} Feenglück und die besten Schokoladencupcakes

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Osterhaseninvasion

After-Osterwoche. Berge von Süßigkeiten türmen sich in der Casa B. Der Osterhase war bei uns so was von fleißig und hat die Kinder überhäuft mit Schokoeiern und -hasen. Dabei habe ich selbst genau Null! Schokolade gekauft. Aber das sind eben Hasen: einmal kurz nicht aufgepasst, vermehren sie sich blitzschnell und schon stehst du vor der (Oster)haseninvasion!

Da hilft nur eines: schlachten! Gnadenlos! Und das haben wir getan. Als Familie. Alle zusammen. Aber weil wir so viele Hasen gar nicht alle essen können (die Kinder könnten schon), wird nun auch so mancher Hase in feinste Ganache verwandelt oder beendet sein Leben als superschokoladiger Cupcake. Und bevor ich euch nachher noch mit zu den Feen und in den Orient nehme, verrate ich euch doch gleich das Rezept für 12 dieser schokoladigen Sünden. Schokocupcake

Schokocupcakes

(PDF zum Ausdrucken: Schokocupcakes)

Zutaten:

Für den Teig:

60 g Butter

150 g Zucker

2 Eier

175 g Mehl

30 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

½ TL Zimt, gemahlen

125 ml Milch

1 kleinen Osterhasen (oder ca. 50 g Vollmilchschokolade), klein gehackt

Für die Ganache:

200 ml Sahne

200 g Vollmilchschokolade

Für die Deko:

Zum Bestreuen: weiße Schokoladenraspeln

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Und so geht es:

Gebt Papierförmchen in ein Muffinblech und heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Die Butter wird schaumig geschlagen. Dann gebt ihr den Zucker hinzu  und verrührt alles ordentlich mit dem Schneebesen des Handrührgerätes. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt diese gründlich in den Teig ein.

Vermischt Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt miteinander und hebt diese Mischung dann nach und nach unter den Teig. Gebt dann die Milch dazu. Zum Schluss rührt ihr die Schokolade unter.

Verteilt den Teig in den Förmchen und lasst sie ca. 20-25 Minuten backen. Nach dem völligen Auskühlen dekoriert ihr sie mit der Ganache.

Und diese geht so:

Erhitzt die Sahne in einem Topf. Hackt die Schokolade klein. Wenn die Sahne anfängt zu kochen, nehmt ihr sie vom Herd und rührt die Schokolade unter bis diese vollständig geschmolzen ist.

Die Ganache muss nun abkühlen bis sie Kühlschranktemperatur erreicht hat. Dann wird sie noch einmal mit dem Handrührgerät aufgeschlagen bis sie eine cremige Konsistenz bekommt.

Gebt die Masse in einen Spritzbeutel und verziert die Cupcakes dann ganz nach Belieben.

Frühlingserwachen mit Blumenelfen

blumenelfe

Nach Ostern haben wir eh genug von Hasen. Und deshalb muss auch die Osterdeko nun rasch weichen und gegen frühlingsfrische Ideen ausgetauscht werden. Die liebste Idee meiner Tochter zeige ich euch heute einmal. Denn wir haben kleine Feen gebastelt. Die Idee dafür habe ich irgendwann einmal bei Pinterest entdeckt. Auf Antjes Rappelkiste findet ihr die Originale. Zauberhaft oder?  Also: Ran an die Restekiste, Eierkartons sind nach Ostern eh in großen Mengen vorhanden und schon ging es los: jede Fee einzigartig zusammengesetzt aus Draht, Perlen, Garn, Glitzerstaub, Märchenwolle… selbst mein kleiner Sohn war mit seinen drei Jahren tatkräftig dabei, die Eierkartons zu bemalen.

Eierkarton

blumenfee

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In größeren Mengen sind die Feen schon ein wenig zeitaufwendig zu gestalten, weil das Befestigen von Armen, Kopf und Beinen nicht ganz so einfach ist. Aber dafür haben wir am Ende dann einen ganzen Strauch voller Elfen gehabt (und einige Eierkartonkleidchen liegen noch bereit um daraus Feen zu machen, aber das muss ich in einem ruhigen Moment nachholen). Und eine der Feen ist dann gerade auch noch zu der Challenge von Kreativ durcheinander gehüpft.

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frühlingsfee

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Ausflug in den Orientpalast

Kreativ ging es bei mir auch am Basteltisch zu. Die Zeit dafür habe ich gezwungenermaßen durch ein paar Tage ohne Stimme und mit ordentlich Heiserkeit „geschenkt“ bekommen. Da ich weder vorlesen, noch groß reden konnte, hat mein Mann mir ein wenig Zeit zum Basteln ermöglicht und mit den Kindern wilde Piratenschlachten und Rockpartys veranstaltet.

So konnte ich viel früher als erhofft doch gleich das neue Orientpalast-Set von Stampin Up ausprobieren. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich etwas Neues habe (sei es zum Basteln oder zum Backen, von ungelesenen Büchern ganz zu schweigen), dann kann ich es kaum abwarten, es endlich auszuprobieren (im Fall der Bücher natürlich in die Welt zwischen den Buchdeckeln einzutauchen).

So bin ich gestern dann das erste Mal in die Welt des Orientpalastes abgetaucht und habe mich gleich in die Vielseitigkeit des Sets verliebt.

Für die Bastlerinnen unter euch: das Set wird es im Mai vorab zum neuen Katalog in zwei unterschiedlichen Sets geben und die Wartezeit auf den Katalog ein wenig verkürzen. Anfang Mai gibt es dann auch einen orientalischen Bastelworkshop bei mir. Ideen, was man mit dem Set so alles werkeln kann, habe ich hier für euch auch schon gesammelt.

Hier mein erstes Austesten des Sets.

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Man sagt ja, dass selten im Leben etwas so schlecht ist, dass nicht auch etwas Gutes dabei heraus kommen kann und in diesem Fall bin ich ja fast dankbar, dass mich die Heiserkeit so dermaßen erwischt hat. Dank literweise Salbeitee bekomme ich heute auch die ersten halbwegs ungekrächzten Sätze wieder heraus.

Verratet ihr mir zum Schluss, ob der Frühling bei euch dekorationsmäßig schon Einzug gehalten hat? Tipps gegen Heiserkeit sind ebenfalls willkommen!

Ich sende euch ein Lächeln

Christine

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{Mit dem Zimtduft kommt die Weihnacht} Knusprige Kekse und knallige Boxen

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Wo ist denn so plötzlich die Adventszeit her gekommen? Es war doch gerade noch Sommer Herbst. Ok, die Temperaturen passen eindeutig zum Winter und seit letztem Wochenende ist unser Haus auch vorweihnachtlich dekoriert. Aber dennoch kommt es mir so vor, als ob dieses Jahr einige Monate ausfallen gelassen hat, denn gefühlt kann dieses Jahr nie und niemer schon kurz vorm Ende stehen.

Doch am Adventskranz brennt seit heute die zweite Kerze. Die ersten Keksdosen sind gefüllt und die Weihnachtsstempelkiste ist aus dem obersten Regal hervor gekramt worden. Und es duftet nach Weihnachten. Das liegt mit Sicherheit an den zimtigen Cookies, die ich heute mit meinen Kindern gebacken habe. Die Grundidee für die Cookies habe ich bei Miss Blueberrymuffin gefunden, die ja für mich die heimliche Cookiequeen unter den Backbloggern ist. Was habe ich da schon herrliche Cookies entdeckt.

Weil ich mich nicht so ganz an das Rezept gehalten habe, habe ich hier auch meine Variante für euch.

Zimtschnecken-Cookies

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So geht es:

Teig
240 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Salz
170 g Butter
120 g brauner Zucker
1 Ei

Füllung
80 g brauner Zucker
2 TL Zimt
40 g weiche Butter

2 EL Backkakao

Guss
ca. 100 g Puderzucker
etwas Milch

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Mehl, Backpulver und Salz  miteinander vermischen. Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen und das Ei unterrühren. Dann die Mehlmischung dazu geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel rollen und in Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 170° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den kalten Teig dünn rechteckig ausrollen, dann mit der weichen Butter bestreichen und Zimt-Zucker-Kakao darauf verteilen. Teig einrollen und ihn in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese dann mit Abstand auf den Backblechen verteilen und leicht andrücken.
Ca. 12 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Danach einen Zuckerguss mit etwas Puderzucker und Milch anrühren. Er sollte eine dünnflüssige Konsistenz haben. In einen Spritzbeutel füllen und eine kleine Ecke des Beutels abschneiden. Dann Streifen über die Cookies ziehen und fertig.
Ich fürchte ja, allzu lange werden diese Cookies bei uns nicht überleben. Sie sind so lecker wie sie auch schon beim Backen duften. Hmmm!
Eine kleine Bastelei habe ich aber auch noch für euch. Es ist eine kleine Explosionsbox, hier als Variante eines „Adventskalenders to go“. Ich habe aber auch eine Variante aus dem letzten Jahr als „15 Minuten Weihnachten„. Das ist übrigens der beliebteste Beitrag zur Zeit auf dem Blog.
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Mit meinen Kindern habe ich Teelichter ein wenig aufgewertet.
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Dazu haben wir runde Papierkreise in Größe von Teelichtern angemalt. Dann haben wir die Kerzen aus der Aluminiumhülle genommen, die Papierkreise auf den Boden gelegt und die Kerzen wieder darauf gestellt.
Beim Abbrennen erscheint dann irgendwann die Zeichnung (oder die kleinen Stempelbilder), die man vorher angefertigt hat. Das hat einen total überraschenden Effekt (vor allem wenn man es nicht erwartet) und wir haben schon einige der Überraschungslichter verschenkt.
Total einfach, aber ein sehr hübscher Effekt. Die Kinder sind jedes Mal auch total gespannt, welches Motiv erscheint.

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Nun gehe ich noch einen Keks oder vielleicht auch zwei drei naschen und wünsche euch einen ruhigen zweiten Advent.
Wie immer die süßesten Grüße
Christine

1-oktobernovember162

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{Abschied vom Kindergarten} Krümelmonstermuffins und herzige DIY-Wachsmalstifte

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Vor einigen Wochen hieß es für das Backfräulein Abschied nehmen vom bisherigen Kindergarten, denn seit wenigen Tagen besucht sie einen Neuen. Damit der Abschied ein wenig versüßt werden sollte, haben wir für die Kinder Kekse und Krümelmonster-Muffins gemacht. Zudem haben Erzieherinnen und Kinder jeweils kleine DIY-Wachsmalstifte bekommen. In Herzform, weil es ja laut Backfräulein „von ganzem Herzen“ kommt.

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Und weil das kleine Backfräulein so ziemlich alles im Leben von und mit ganzem Herzen macht, hat sie sich auch beim Verpacken ganz schön ins Zeug gelegt und so haben wir die Herzen für die Kinder in kleine Tüten verpackt, die meine Tochter dann bestempelt hat.

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Wie die Wachsmalstifte gehen, erzähle ich euch gleich, aber auch wie ich die Krümelmonster-Muffins zubereitet habe, habe ich für euch in diesem Blogpost. Ganz wichtig dabei war natürlich unser neues Lieblingsküchengerät: die hawos-Mühle. Denn seit wir unser Mehl selbst mahlen, fallen meinen Kindern fast täglich Gründe ein, wofür wir Mehl brauchen.

Beim Spazieren gehen heute Mittag wollten sie tatsächlich vom Ährenfeld Ähren pflücken, die Körner heraus sortieren und zuhause mahlen. Aber nicht nur die Kinder sind begeistert. Auch ich bin es nach wie vor und kaum ein Küchengerät nutzen wir so gerne, wie die Mühle. Und nach wie vor stehen meine Kinder staunend davor: oben Körner rein, unten das Mehl raus. Dieses Mal hatten wir Dinkel und Weizen gemahlen. Wer sic für die Mühle interessiert, der findet hier meinen Testbericht. Klick.

Für ca. 12 Krümelmonster-Muffins braucht ihr:

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125 g weiche Butter

100 g Zucker

100 g brauner Zucker

eine Prise Vanillepulver

3 Eier

150 g Weizenvollkornmehl

150 g Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Backpulver

150 ml Milch (evt. etwas mehr)

100 g Schokotropfen

Für die Dekoration:

Zuckeraugen (alternativ könnt ihr die Augen auch aus Marzipanrohmasse rollen und mit einem Schokopunkt als Pupille machen)

200 g Puderzucker

100 g Kokosraspeln

etwas blaube Lebensmittelfarbe (ich verwende Pastenfarben)

Kekse

So wird es gemacht:

Backofen auf 180°C vorheizen und das Muffinblech mit Papierbackförmchen auslegen.

Die Kokosraspel in eine Schüssel geben und mit etwa der Hälfte der in etwas Wasser aufgelösten Lebensmittelfarbe einfärben. Dafür am besten Küchenhandschuhe überziehen weil eure Hände sonst ebenfalls blau werden.

Die weiche Butter mit Zucker und Vanillepulver schaumig rühren. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt sie gründlich unter. Mehl und Backpulver mischen und hinzufügen. Gießt die Milch dazu und rührt alles zu einem glatten Teig. Nun die Schokotropfen unterrühren.

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen. Die Förmchen müssten sehr voll werden, damit die Muffins gut aufgehen.  Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen.
Nach dem Herausnehmen die Muffins kurz in der Form lassen und dann auf einem Kuchengitter  vollständig auskühlen lassen.

Aus dem restlichen Puderzucker und etwas blauer Lebensmittelfarbe rührt ihr nun einen dickflüssigen Guss an. Die Farbe löst ihr in etwas Wasser an. Die Muffinoberfläche damit einpinseln (etwas Guss für die Augen zurückbehalten) und die Muffins kopfüber in die blauen Kokosraspel tauchen. Mit etwas Zuckerguss die Augen festkleben. Jeden  Muffin schräg einmal einschneiden und je einen kleinen Keks als Mund hineinstecken.

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Und wenn der Ofen schon gerade heiß ist, könnt ihr ihn auf 230° C heizen und dann auch noch ans Wachsmalstift-Schmelzen gehen.

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Hier haben wir einfach nur einige Wachsmalstifte klein gebrochen. Ihr könnt sie auch mit einem Messer klein schneiden. In eine Silikonform (z. B. kleine Herzen) gebt ihr einige Wachsmalstiftstücke. Besonders schön sehen nachher ähnliche Farben aus. Und auch silberne oder goldene Wachsmalstifte lassen die Herzen ganz besonders schön werden.

Versucht möglichst viele Stücke in die Form zu bekommen, weil sie durch das Schmelzen stark ineinander zusammen sacken.

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Im Ofen brauchen die Wachsmalstifte ca. 10 Minuten bei 230°C. Danach haben wir sie dann ins Gefrierfach gestellt und dann waren die Herzen ganz schnell kalt und fest.

Bei jedem aus der Form gelösten Herz war mein Backfräulein in begeistertes Jubeln ausgebrochen. Jedes Herz ist so einzigartig und besonders. Und auch die Empfänger fanden die Herzen richtig klasse.

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Ein paar besonders schöne Herzen sind dann natürlich in der Sammlung gelandet. Gleich neben der Pancake-Art-Katze die zu süß zum Essen war.

Und ich selbst fand die Idee mit den Herzen so schön, dass ich sie vielleicht demnächst einmal als Gastgeschenk machen werde.

Süße Grüße

Christine

1-augustSeptember164

 

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{Glückskekse} Süße Naschereien nett verpackt

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Über das Glück könnte man unendlich viel schreiben. Glücklich sein das möchten wir schließlich alle. Gerade zum Jahreswechsel denken viele ja darüber nach, was sie glücklich macht (ok, der ein oder andere sieht vielleichth auch nur was ihn unglücklich macht) und im neuen Jahr werden Vorsätze gefasst, wie man das Leben glücklicher gestalten möchte.

Ich selbst habe gar keinen Vorsatz. Nichts. Ich lasse mich vielmehr durch das Jahr treiben und versuche aus jeder Situation, aus jedem Tag das Beste zu machen. Ganz spontan, ohne großen Plan was ich in den nächsten 365 Tagen erreichen möchte. In mir drin sind zwar jede Menge Ideen und Projekte am Reifen. Aber es gibt eigentlich nichts, was mich denken lässt: genau das willst oder musst du 2016 zwingend erreichen.

Das lässt mich jeden Tag sehr entspannt angehen denn mit zwei kleinen Kindern in der Hand ist die morgendliche to-do-Liste abends meist genau so lange wenn nicht noch länger und natürlich heißt dieses Leben ohne Vorsatz nicht, dass ich keine Ziele oder Pläne habe – nein das nicht. Aber es gibt auch nichts, was ich unbedingt erreichen will (abnehmen, mehr Geld – klar würde ich schon nehmen, wenn ich es bekäme, mehr Sport, gesünder essen). Vielmehr ist es ein entspanntes Nachdenken darüber, was mir wirklich wichtig ist im Leben, was meine Gedanken momentan lenkt und das sind natürlich meine Familie und Freunde, die Lese- und Schreibwerkstatt, meine Bastel- und Buchprojekte und meist kommen dann sehr spontan noch die ein oder anderen Herzenssachen hinzu.

Im Augenblick versorge ich manche Menschen um mich herum mit kleinen „Glückskeksen“, sei es weil ich sie aus irgendeinem Grund gerade einfach einmal beschenken möchte oder sei es weil ich das Gefühl habe, sie können in ihrer momentanen Situation ein wenig Glück gebrauchen.

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Und weil ich selbst immer für solche Inspirationen dankbar bin, dachte ich mir ich zeige euch hier meine kleine persönliche Glückskeks-Variante.

Für die Vanille- und Orangenkekse braucht ihr:

(je nach Ausstechergröße bekommt ihr ca. 30-40 Glückspilze heraus)

200 g weiche Butter

175 g Zucker

400 g Mehl

1 Ei

Abrieb einer Bioorange

1/4 Vanillepulver (z. B. bei alnatura oder aus der Vanillemühle von Dr. Oetker)

Dekoration:

1 Päckchen weißer Fondant

roter, grüner Lebensmittelstift

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So wird es gemacht:

Für den Mürbeteig schneidet ihr die Butter in Stücke und gebt sie zusammen mit dem Ei und dem Zucker  in eine Knetschüssel und verknetet den Teig.

Nun hebt ihr das Mehl unter und knetet es gut ein.

Halbiert den Teig und mischt einer Teighelfte den Orangenabrieb unter, der anderen Hälfte ca. 1/4 TL Vanillepulver.

Rollt die beiden Hälften jeweils in Frischhaltefolie ein und lasst sie mindenstens zwei Stunden im Kühlschrank kalt werden.

Eine halbe Stunde vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben und Teig ca 0,5 cm dick ausrollen.

Pilze ausstechen und im vorgeheizten Backofen (175° Umluft) ca. 13 Minuten backen bis die Kekse beginnen braun zu werden. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Weißen Fondant weich kneten und dünn ausrollen (evt. die Fläche mit etwas Puderzucker dünn bestäuben.

Pilze ausstechen und dünn mit Wasser einpinseln. Den Fondant mit der befeuchteten Seite auf die Pilzkekse legen und zart andrücken.

Die Fliegenpilze mit einem roten oder grünen Lebensmittelstift einfärben.

Ich habe um einige der Kekse noch ein kleines Schleifchen gebunden.

Verpackung:

Hier habe ich die Pillow-Box verwendet. Sie hat bei den Framelits ja schon ein kleines Fenster dabei mit dem ich eine Seite ausgestanzt habe. Dieses habe ich dann mit Folie aus dem Copyshop beklebt.

Das neue Timeless Textures-Set habe ich ständig im Gebrauch und damit habe ich die Box dezent bestempelt.

Mit der Herzstanze dann drei Kleeblätter ausstanzen, einen kleinen Stiel dran und etwas Goldband drumherum. Fertig. Nee, fast. Denn momentan geht nichts mehr ohne meinen Wink of Stella und so habe ich mit dem Glitzerstift noch kleine goldene Akzente gesetzt die auf Fotos aber einfach nicht zur Geltung kommen.

Dann etwas Seidenpapier hinein und einen Glückspilz dazu und schon habt ihr ein feines kleines Geschenk.

Und hier noch eine kleine Karteninspiration dazu.

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Wie immer die süßesten Grüße für euch

Christine

die das Glück stets in den kleinen Dingen sucht.

Und weil wir in diesem Jahr den Keks des Monats einmal wieder einführen wollen, sind diese Glückskekse unsere Januarkekse.

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{Happy, Happy Halloween} Let´s paaaarty!

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Ach, was war das für ein Trubel: kleine Hexen, Vampire, ein kleiner Kürbis, und manche Gruselgestalt mehr tummelten sich am Wochenende auf der ersten Halloween-Party des Backfräuleins. Wie es zu der Party gekommen ist, habe ich euch hier schon einmal erzählt.

Nachdem ich also sehr überraschend zum Party-Ausrichter geworden bin, habe ich mich mächtig ins Zeug gelegt um ein tolles Fest für das beste Backfräulein der Welt zu organisieren. Spiele suchen und vorbereiten, Gruselbuffet zusammenstellen und natürlich auch die Deko basteln: an dieser Stelle kann ich euch verraten, dass mir in den letzten Wochen definitiv nicht langweilig geworden ist.

Aber mit etwas Zeit und einem gut gefüllten Ideenboard bei Pinterest kann eigentlich nichts schief gehen.

Und was soll ich euch sagen? Die Vorbereitungen haben sich absolut gelohnt, denn die Party war einfach toll! Und weil die kleinen Gruselwesen so viel Freude hatten, erzähle ich euch nun doch einmal ein wenig von dem, was es bei uns gab. Vielleicht braucht der ein oder andere von euch ja noch Ideen? Gleichzeitig habe ich eine feine Gedankenstütze fürs nächste Jahr, denn das Backfräulein hat schon verkündet, dass es eine Gruselparty nun jedes Jahr möchte.

Die Deko:

Wir haben zwei große Spinnennetze gekauft und alle Möbel und Ecken mit Spinnennetzen überzogen und natürlich noch mit einigen Spinnen geschmückt.

Aus Butterbrotpapiertüten haben wir kleine Gespensterlichter gebastelt: dazu haben wir mit Edding Augen und Mund aufgemalt, Marmeladengläser reingestellt und Teelichter (wir hatten aus Sicherheitsgründen LEDs verwendet) angezündet.

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Aus normalem weißem Din A 4 Papier haben wir Spiralgeister ausgeschnitten, die dann zarte Kreise gedreht haben.

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Einweggummihandschuhe haben wir mit Süßigkeiten gefüllt. Jedes Kind durfte sich eine Geisterhand mitnehmen.

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Aus Taschentüchern haben wir kleine Geister gebastelt, die dann durch den Raum gespannt an einer langen Schnur hingen. Und mit Stampin Up haben wir kleine Serviettenringe gebastelt:

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Die Spiele:

Halloween-Bingo: Die Vorlagen für das Bingo-Spiel habe ich hier gefunden und ausgedruckt und auch laminiert. Das Spiel machte uns allen total viel Freude. Wir haben Glasnuggets benutzt um die einzelnen Felder zu markieren.

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Dann gab es noch Hexen-Stopp-Tanz und da wirbelten nicht nur die kleinen Geister über die Tanzfläche. Auf die Klänge der Toccata, die mein Mann auf seinem Keyboard einspielte, tanzten die Partygäste ausgelassen über das Parket. Ach, wie war das herrlich. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den besten Ehemann von allen (an diesem Abend alias „Der verrückte Professor“). Es war so stimmungsvoll.

Ein kleines Halloweenquiz in der Art von 1, 2 oder 3 fragte dann das Wissen über Halloween bei den Kindern ab.

Dann hatten wir Malvorlagen vorbereitet und jeder konnte kleine Monster ausmalen und Gesichter zeichnen. Die Vorlage habe ich hier gefunden.

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Ein wirklich lustiges Spiel habe ich bei wayfair gefunden: in der Art von Blinde Kuh mussten die Kinder hier einem Vampir die Zähne in den Mund kleben.

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Auch ein kleines Halloween-Tabu gab es.

Und dann durfte sich jedes Kind auch noch eine kleine Fledermaus basteln, die dann mit Gummibärchen gefüllt wurde. Die Grundform ist die Pillowbox von Stampin Up, die ich sowas von liebe!

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Das Buffet

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Zwei Leckereien muss ich euch auf den Bildern leider vorenthalten: meine wunderbare Freundin Mèlanie hat leckere Gruselfinger und Mumien gebacken. Und ich habe doch glatt versäumt sie für euch zu fotografieren. Aber ich verrate euch: sie waren sooo lecker. Und danke noch einmal an meine weltbeste Hexenfreundin und Aufräumfee Mèlanie und ihren Zombiemann Peter. Ihr seid die Besten!

Was gabe es noch:

Gespensterkekse und Vampire

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Spinnencookies

Halloween

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Augenmuffins

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Lebkuchenvampire

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Gespensterschokolade (die ich nicht richtig temperiert habe)

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Gespensterkacke

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und Blut!

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Ach das Blut (Kirschsirup): das war der absolute Hit bei allen. Die Kinder konnten sich die Spritzen mit dem Blut nehmen und in Sprite oder Wasser spritzen. Mein persönliches Abendhighlight war der Moment in dem mein Kleiner mit seinen zwei Jahren verzückt ausruft: „Blut ist soooo lecker!“

Heute Vormittag verkündete er dann direkt schon: „Julian will Blut trinken. Blut ist so gut.“ Ui!

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Die Rezepte werde ich nach und nach verbloggen. Zumindest ist das der Vorsatz. Deshalb sagt mir einfach, wenn euch ein Rezept besonders interessiert. Dass das Buffet so schön halloweenig war, verdanke ich einem feinen Sponsoring von Sugar Queen ehemals rheinbags. Als ich noch relativ neu am Bloggen war und auf anderen Blogs die tollen Verpackungen, Strohhälme etc bewundert habe, bin ich auf den Shop aufmerksam geworden und habe dort einen großen Teil meiner ersten Grundausstattung an Papierstrohhälmen, Muffinförmchen, Verpackungsboxen und manchem mehr bestellt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich euch heute die Strohhälme, die kleinen Cookiekisten und die Cupcake-Wrapper (unter denen sich passende Muffinförmchen verbergen) zeigen darf. Die Kinder waren vor allem von den Wrappern so begeistert, dass fast alle sie mit nach Hause genommen haben. Danke an dich, Silke!

So, und nun hat es sich ausgegruselt und das Fräulein B. legt sich gleich gemütlich auf das Sofa und vielleicht trinke ich noch eine Spritze voll Blut.

Gruseltastische Grüße

Christine

P.S.: Und solltet ihr tolle Ideen für Halloween haben: ich bin immer froh, über weitere Ideen. Nächstes Jahr wird es zum Beispiel noch ein Mumieneinwickeln geben. Also her mit Tipps und gerne auch Links dazu!