Kategorie: Dekokiste

Kleines DIY – Kreativ mit Muggelsteinen

DIY Kühlschrankmagnete und Erzählsteine

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Muggelsteine und Bastelrausch

Regelmäßige Blogleser wissen: ich habe einen leichten Hang zum Sammeln. Mein Sammeltrieb ist tatsächlich so ausgeprägt, dass ich in der Steinzeit sicherlich zu den Top-Ernährern gehört hätte, weil ich sämtliche Pilze, Beeren und Früchte in meiner Höhle gehortet hätte.

Und obwohl ich in diesem Jahr schon Kisten, ach Autos voll Zeug ausgmistet habe, die Kleiderschränke entrümpelt und Berge von Kleidern in die Kleiderkammer gebracht habe, Geschirr, häuslicher Krimskrams etc in Sozialkaufhäuser weitergegeben habe, ist das Haus immer noch voll. Das Weggeben fällt mir ja schon schwer. Aber das Wegwerfen!

Ach, das Wegwerfen ist für mich immer eine ganz große Herausforderung. So habe ich gerade Altpapier sortiert. Alte Kinderzeitschriften, alte SU-Kataloge. Und als ich kurz davor war, sie wegzuwerfen, ist mir dann doch noch schnell etwas eingefallen, was die Kinder und ich heute noch damit machen können.

Wir haben uns Muggelsteine genommen, Glitzerkleber, Scheren, Kleber, einige Kronkorken, Bleistifte und zum Schluss auch noch Magnete. Und bereit waren wir zum Erzählsteine- und Kühlschrankmagnete-Basteln. Und dann waren wir so im Bastelrausch, dass am Ende des Beitrags sogar noch ein kleines Give-Away auf euch wartet.

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich für die Stiftung Lesen deutschlandweit immer wieder als Referentin für Leseförderung unterwegs bin. Für die Stiftung gebe ich Workshops für Lehrer, Erzieher, Bibliothekare und ehrenamtliche Vorlesepaten. Darin geht es um alles, was mit Leseförderung zu tun hat. Wie man Kinder und Jugendliche für die Welt der Bücher begeistert, ist ja meine ganz große Liebe. Seit 2005 denke ich mir in der Lese- und Schreibwerkstatt jede Woche Aktionen zu Büchern aus, erfinde Rezepte, überlege mir Spiele, Basteleien oder mache mit Kindern Experimente zu Geschichten. Mehr darüber erfahrt ihr auf der Lesenische, meinem zweiten Blog, den ich gemeinsam mit einem guten Freund führe.

Auf vielen Workshops habe ich diese Muggelsteine dabei und erkläre damit, wie man diese beispielsweise als Erzählsteine nutzen kann oder zum Geschichtenerfinden. Aber auch als einfacher Küchenmagnet sind diese Muggelsteine einfach klasse. Man kann sie mit den eigenen Kindern genau so gut einsetzen, wie in der Grundschule oder im Kindergarten. Erzählen macht ja immer Spaß. Klebt man statt Bildern Buchstaben rein, kann man sogar eine Art Scrabbel damit spielen oder einfache Wortfindespiele.

Für mich war es heute wunderbar, die Stampin Up-Kataloge noch sinnvoll einzusetzen und mit den Kindern aus den alten Kinderzeitschriften noch was Schönes zu gestalten. Da ist das Wegwerfen der zerschnippelten Hefte nicht mehr schwer gefallen. Dafür haben wir dann im Garten lustige Geschichten erfunden und ich staune immer, welche Fantasie meine Kinder bei solchen Spielen entwickeln.

Wenn ihr die Idee gerne nachmachen wollt (eure Männer werden sich freuen, wenn ihr sie darum bittet für euch mal extra viel Bier zu trinken weil ihr dringend Kronkorken braucht), habe ich hier die Erklärung wie es geht:

Doch vorab ein spezielles Dankeschön an die wunderbaren Smoke Kings. Die rockige Band meines Mannes hatte nämlich von meiner akuten Kronkorkenunterversorgung beim Basteln erfahren und die Jungs haben sich in ihrer Bandprobe nicht gescheut, das eine oder andere Bier mehr für meine Kinder und mich zu trinken, damit wir genug Kronkorken zum Basteln hatten. Jungs! Ihr seid super! Wer mehr über die fantastische und äußerst rockige (und auch bierdurstige) Band erfahren will, klickt sich hier zu den Smoke Kings.

Erzählsteine und Kühlschrankmagnete aus Muggelsteinen

DIY Kühlschrankmagnete und Erzählsteine

Ihr braucht:

alte Zeitschriften oder Kataloge

Kleber und Glitzerkleber

Kronkorken

Muggelsteine

Schere und Bleistift

Suche dir ein Motiv aus, lege den Muggelstein darauf und fahre es mit dem Bleistift nach.

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Dann schneidest du dein Motiv aus und gibt einen Tropfen Kleber auf die flache Seite des Muggelsteins, Motiv draufdrücken und dann Kleber in den Kronkorken geben und den Muggelstein vorsichtig rein drücken.

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Noch schöner wird es, wenn man den Rand nun mit buntem Glitzerkleber nachfährt.

Hier habe ich meine Stampin Up-Motive.

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Hier sind die Erzählsteine der Kinder.

Muggelsteine als Erzählsteine oder Kühlschrankmagnete

Wer einen Kühlschrankmagneten machen möchte, klebt auch die Rückseite schnell noch einen Magneten und ab an den Kühlschrank damit.

Kleines Give-Away

Da bei uns eine ganze Ladung Muggelsteine entstanden ist, würde ich einige an einen von euch weiterverschenken. Verratet mir doch einfach, für was ihr die Steine verwenden würdet. Kühlschrankmagnete? Erzählspiel?

Unter allen Kommentaren die bis zum 08.06.2017 bei uns eingehen, verlose ich eine Handvoll Muggelsteine (und eine handgemachte Karte) und schicke sie euch per Post. Gerne dürft ihr den Beitrag auch in den Social Media-Kanälen teilen. Da gibt es dann gleich noch ein zweites Los.

Bei einer meiner letzten Aussortier-Aktionen sind übrigens diese Blumenelfen entstanden. Die waren auch das Ergebnis von äußerster Sammelleidenschaft. Es hat also durchaus seine Berechtigung, dass man ich Sachen horte.

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

… und wenn das nicht kreativ durcheinander ist.

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{Mit den Kindern einen Hasen schlachten} Feenglück und die besten Schokoladencupcakes

Schokoladencupcakes mit Schokoladenganache mit Rezept

schokocupcakes

Osterhaseninvasion

After-Osterwoche. Berge von Süßigkeiten türmen sich in der Casa B. Der Osterhase war bei uns so was von fleißig und hat die Kinder überhäuft mit Schokoeiern und -hasen. Dabei habe ich selbst genau Null! Schokolade gekauft. Aber das sind eben Hasen: einmal kurz nicht aufgepasst, vermehren sie sich blitzschnell und schon stehst du vor der (Oster)haseninvasion!

Da hilft nur eines: schlachten! Gnadenlos! Und das haben wir getan. Als Familie. Alle zusammen. Aber weil wir so viele Hasen gar nicht alle essen können (die Kinder könnten schon), wird nun auch so mancher Hase in feinste Ganache verwandelt oder beendet sein Leben als superschokoladiger Cupcake. Und bevor ich euch nachher noch mit zu den Feen und in den Orient nehme, verrate ich euch doch gleich das Rezept für 12 dieser schokoladigen Sünden. Schokocupcake

Schokocupcakes

(PDF zum Ausdrucken: Schokocupcakes)

Zutaten:

Für den Teig:

60 g Butter

150 g Zucker

2 Eier

175 g Mehl

30 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

½ TL Zimt, gemahlen

125 ml Milch

1 kleinen Osterhasen (oder ca. 50 g Vollmilchschokolade), klein gehackt

Für die Ganache:

200 ml Sahne

200 g Vollmilchschokolade

Für die Deko:

Zum Bestreuen: weiße Schokoladenraspeln

schokoladencupcakes

Und so geht es:

Gebt Papierförmchen in ein Muffinblech und heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Die Butter wird schaumig geschlagen. Dann gebt ihr den Zucker hinzu  und verrührt alles ordentlich mit dem Schneebesen des Handrührgerätes. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt diese gründlich in den Teig ein.

Vermischt Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt miteinander und hebt diese Mischung dann nach und nach unter den Teig. Gebt dann die Milch dazu. Zum Schluss rührt ihr die Schokolade unter.

Verteilt den Teig in den Förmchen und lasst sie ca. 20-25 Minuten backen. Nach dem völligen Auskühlen dekoriert ihr sie mit der Ganache.

Und diese geht so:

Erhitzt die Sahne in einem Topf. Hackt die Schokolade klein. Wenn die Sahne anfängt zu kochen, nehmt ihr sie vom Herd und rührt die Schokolade unter bis diese vollständig geschmolzen ist.

Die Ganache muss nun abkühlen bis sie Kühlschranktemperatur erreicht hat. Dann wird sie noch einmal mit dem Handrührgerät aufgeschlagen bis sie eine cremige Konsistenz bekommt.

Gebt die Masse in einen Spritzbeutel und verziert die Cupcakes dann ganz nach Belieben.

Frühlingserwachen mit Blumenelfen und Gartenfeen

blumenelfe

Nach Ostern haben wir eh genug von Hasen. Und deshalb muss auch die Osterdeko nun rasch weichen und gegen frühlingsfrische Ideen ausgetauscht werden. Die liebste Idee meiner Tochter zeige ich euch heute einmal. Denn wir haben kleine Gartenfeen gebastelt. Die Idee dafür habe ich irgendwann einmal bei Pinterest entdeckt. Auf Antjes Rappelkiste findet ihr die Originale. Zauberhaft oder?  Also: Ran an die Restekiste, Eierkartons sind nach Ostern eh in großen Mengen vorhanden und schon ging es los: jede Gartenfee einzigartig zusammengesetzt aus Draht, Perlen, Garn, Glitzerstaub, Märchenwolle… selbst mein kleiner Sohn war mit seinen drei Jahren tatkräftig dabei, die Eierkartons zu bemalen.

Eierkarton

blumenfee

blütenelfe

blumenfeen

In größeren Mengen sind die Gartenfeen schon ein wenig zeitaufwendig zu gestalten, weil das Befestigen von Armen, Kopf und Beinen nicht ganz so einfach ist. Aber dafür haben wir am Ende dann einen ganzen Strauch voller Elfen gehabt (und einige Eierkartonkleidchen liegen noch bereit um daraus Feen zu machen, aber das muss ich in einem ruhigen Moment nachholen). Und eine der Feen ist dann gerade auch noch zu der Challenge von Kreativ durcheinander gehüpft.

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frühlingsfee

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Ausflug in den Orientpalast

Kreativ ging es bei mir auch am Basteltisch zu. Die Zeit dafür habe ich gezwungenermaßen durch ein paar Tage ohne Stimme und mit ordentlich Heiserkeit „geschenkt“ bekommen. Da ich weder vorlesen, noch groß reden konnte, hat mein Mann mir ein wenig Zeit zum Basteln ermöglicht und mit den Kindern wilde Piratenschlachten und Rockpartys veranstaltet.

So konnte ich viel früher als erhofft doch gleich das neue Orientpalast-Set von Stampin Up ausprobieren. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich etwas Neues habe (sei es zum Basteln oder zum Backen, von ungelesenen Büchern ganz zu schweigen), dann kann ich es kaum abwarten, es endlich auszuprobieren (im Fall der Bücher natürlich in die Welt zwischen den Buchdeckeln einzutauchen).

So bin ich gestern dann das erste Mal in die Welt des Orientpalastes abgetaucht und habe mich gleich in die Vielseitigkeit des Sets verliebt.

Für die Bastlerinnen unter euch: das Set wird es im Mai vorab zum neuen Katalog in zwei unterschiedlichen Sets geben und die Wartezeit auf den Katalog ein wenig verkürzen. Anfang Mai gibt es dann auch einen orientalischen Bastelworkshop bei mir. Ideen, was man mit dem Set so alles werkeln kann, habe ich hier für euch auch schon gesammelt.

Hier mein erstes Austesten des Sets.

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Man sagt ja, dass selten im Leben etwas so schlecht ist, dass nicht auch etwas Gutes dabei heraus kommen kann und in diesem Fall bin ich ja fast dankbar, dass mich die Heiserkeit so dermaßen erwischt hat. Dank literweise Salbeitee bekomme ich heute auch die ersten halbwegs ungekrächzten Sätze wieder heraus.

Verratet ihr mir zum Schluss, ob der Frühling bei euch dekorationsmäßig schon Einzug gehalten hat? Tipps gegen Heiserkeit sind ebenfalls willkommen!

Ich sende euch ein Lächeln

Christine

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{Mit dem Zimtduft kommt die Weihnacht} Knusprige Kekse und knallige Boxen

Zimtschnecken kombiniert mit knusprigen Cookies

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Wo ist denn so plötzlich die Adventszeit her gekommen? Es war doch gerade noch Sommer Herbst. Ok, die Temperaturen passen eindeutig zum Winter und seit letztem Wochenende ist unser Haus auch vorweihnachtlich dekoriert. Aber dennoch kommt es mir so vor, als ob dieses Jahr einige Monate ausfallen gelassen hat, denn gefühlt kann dieses Jahr nie und niemer schon kurz vorm Ende stehen.

Doch am Adventskranz brennt seit heute die zweite Kerze. Die ersten Keksdosen sind gefüllt und die Weihnachtsstempelkiste ist aus dem obersten Regal hervor gekramt worden. Und es duftet nach Weihnachten. Das liegt mit Sicherheit an den zimtigen Cookies, die ich heute mit meinen Kindern gebacken habe. Die Grundidee für die Cookies habe ich bei Miss Blueberrymuffin gefunden, die ja für mich die heimliche Cookiequeen unter den Backbloggern ist. Was habe ich da schon herrliche Cookies entdeckt.

Weil ich mich nicht so ganz an das Rezept gehalten habe, habe ich hier auch meine Variante für euch.

Zimtschnecken-Cookies

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So geht es:

Teig
240 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Salz
170 g Butter
120 g brauner Zucker
1 Ei

Füllung
80 g brauner Zucker
2 TL Zimt
40 g weiche Butter

2 EL Backkakao

Guss
ca. 100 g Puderzucker
etwas Milch

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Mehl, Backpulver und Salz  miteinander vermischen. Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen und das Ei unterrühren. Dann die Mehlmischung dazu geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel rollen und in Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 170° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den kalten Teig dünn rechteckig ausrollen, dann mit der weichen Butter bestreichen und Zimt-Zucker-Kakao darauf verteilen. Teig einrollen und ihn in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese dann mit Abstand auf den Backblechen verteilen und leicht andrücken.
Ca. 12 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Danach einen Zuckerguss mit etwas Puderzucker und Milch anrühren. Er sollte eine dünnflüssige Konsistenz haben. In einen Spritzbeutel füllen und eine kleine Ecke des Beutels abschneiden. Dann Streifen über die Cookies ziehen und fertig.
Ich fürchte ja, allzu lange werden diese Cookies bei uns nicht überleben. Sie sind so lecker wie sie auch schon beim Backen duften. Hmmm!
Eine kleine Bastelei habe ich aber auch noch für euch. Es ist eine kleine Explosionsbox, hier als Variante eines „Adventskalenders to go“. Ich habe aber auch eine Variante aus dem letzten Jahr als „15 Minuten Weihnachten„. Das ist übrigens der beliebteste Beitrag zur Zeit auf dem Blog.
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Mit meinen Kindern habe ich Teelichter ein wenig aufgewertet.
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Dazu haben wir runde Papierkreise in Größe von Teelichtern angemalt. Dann haben wir die Kerzen aus der Aluminiumhülle genommen, die Papierkreise auf den Boden gelegt und die Kerzen wieder darauf gestellt.
Beim Abbrennen erscheint dann irgendwann die Zeichnung (oder die kleinen Stempelbilder), die man vorher angefertigt hat. Das hat einen total überraschenden Effekt (vor allem wenn man es nicht erwartet) und wir haben schon einige der Überraschungslichter verschenkt.
Total einfach, aber ein sehr hübscher Effekt. Die Kinder sind jedes Mal auch total gespannt, welches Motiv erscheint.

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Nun gehe ich noch einen Keks oder vielleicht auch zwei drei naschen und wünsche euch einen ruhigen zweiten Advent.
Wie immer die süßesten Grüße
Christine

1-oktobernovember162

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{Abschied vom Kindergarten} Krümelmonstermuffins und herzige DIY-Wachsmalstifte

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Vor einigen Wochen hieß es für das Backfräulein Abschied nehmen vom bisherigen Kindergarten, denn seit wenigen Tagen besucht sie einen Neuen. Damit der Abschied ein wenig versüßt werden sollte, haben wir für die Kinder Kekse und Krümelmonster-Muffins gemacht. Zudem haben Erzieherinnen und Kinder jeweils kleine DIY-Wachsmalstifte bekommen. In Herzform, weil es ja laut Backfräulein „von ganzem Herzen“ kommt.

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Und weil das kleine Backfräulein so ziemlich alles im Leben von und mit ganzem Herzen macht, hat sie sich auch beim Verpacken ganz schön ins Zeug gelegt und so haben wir die Herzen für die Kinder in kleine Tüten verpackt, die meine Tochter dann bestempelt hat.

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Wie die Wachsmalstifte gehen, erzähle ich euch gleich, aber auch wie ich die Krümelmonster-Muffins zubereitet habe, habe ich für euch in diesem Blogpost. Ganz wichtig dabei war natürlich unser neues Lieblingsküchengerät: die hawos-Mühle. Denn seit wir unser Mehl selbst mahlen, fallen meinen Kindern fast täglich Gründe ein, wofür wir Mehl brauchen.

Beim Spazieren gehen heute Mittag wollten sie tatsächlich vom Ährenfeld Ähren pflücken, die Körner heraus sortieren und zuhause mahlen. Aber nicht nur die Kinder sind begeistert. Auch ich bin es nach wie vor und kaum ein Küchengerät nutzen wir so gerne, wie die Mühle. Und nach wie vor stehen meine Kinder staunend davor: oben Körner rein, unten das Mehl raus. Dieses Mal hatten wir Dinkel und Weizen gemahlen. Wer sic für die Mühle interessiert, der findet hier meinen Testbericht. Klick.

Für ca. 12 Krümelmonster-Muffins braucht ihr:

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125 g weiche Butter

100 g Zucker

100 g brauner Zucker

eine Prise Vanillepulver

3 Eier

150 g Weizenvollkornmehl

150 g Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Backpulver

150 ml Milch (evt. etwas mehr)

100 g Schokotropfen

Für die Dekoration:

Zuckeraugen (alternativ könnt ihr die Augen auch aus Marzipanrohmasse rollen und mit einem Schokopunkt als Pupille machen)

200 g Puderzucker

100 g Kokosraspeln

etwas blaube Lebensmittelfarbe (ich verwende Pastenfarben)

Kekse

So wird es gemacht:

Backofen auf 180°C vorheizen und das Muffinblech mit Papierbackförmchen auslegen.

Die Kokosraspel in eine Schüssel geben und mit etwa der Hälfte der in etwas Wasser aufgelösten Lebensmittelfarbe einfärben. Dafür am besten Küchenhandschuhe überziehen weil eure Hände sonst ebenfalls blau werden.

Die weiche Butter mit Zucker und Vanillepulver schaumig rühren. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt sie gründlich unter. Mehl und Backpulver mischen und hinzufügen. Gießt die Milch dazu und rührt alles zu einem glatten Teig. Nun die Schokotropfen unterrühren.

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen. Die Förmchen müssten sehr voll werden, damit die Muffins gut aufgehen.  Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen.
Nach dem Herausnehmen die Muffins kurz in der Form lassen und dann auf einem Kuchengitter  vollständig auskühlen lassen.

Aus dem restlichen Puderzucker und etwas blauer Lebensmittelfarbe rührt ihr nun einen dickflüssigen Guss an. Die Farbe löst ihr in etwas Wasser an. Die Muffinoberfläche damit einpinseln (etwas Guss für die Augen zurückbehalten) und die Muffins kopfüber in die blauen Kokosraspel tauchen. Mit etwas Zuckerguss die Augen festkleben. Jeden  Muffin schräg einmal einschneiden und je einen kleinen Keks als Mund hineinstecken.

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Und wenn der Ofen schon gerade heiß ist, könnt ihr ihn auf 230° C heizen und dann auch noch ans Wachsmalstift-Schmelzen gehen.

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Hier haben wir einfach nur einige Wachsmalstifte klein gebrochen. Ihr könnt sie auch mit einem Messer klein schneiden. In eine Silikonform (z. B. kleine Herzen) gebt ihr einige Wachsmalstiftstücke. Besonders schön sehen nachher ähnliche Farben aus. Und auch silberne oder goldene Wachsmalstifte lassen die Herzen ganz besonders schön werden.

Versucht möglichst viele Stücke in die Form zu bekommen, weil sie durch das Schmelzen stark ineinander zusammen sacken.

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Im Ofen brauchen die Wachsmalstifte ca. 10 Minuten bei 230°C. Danach haben wir sie dann ins Gefrierfach gestellt und dann waren die Herzen ganz schnell kalt und fest.

Bei jedem aus der Form gelösten Herz war mein Backfräulein in begeistertes Jubeln ausgebrochen. Jedes Herz ist so einzigartig und besonders. Und auch die Empfänger fanden die Herzen richtig klasse.

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Ein paar besonders schöne Herzen sind dann natürlich in der Sammlung gelandet. Gleich neben der Pancake-Art-Katze die zu süß zum Essen war.

Und ich selbst fand die Idee mit den Herzen so schön, dass ich sie vielleicht demnächst einmal als Gastgeschenk machen werde.

Süße Grüße

Christine

1-augustSeptember164

 

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{Glückskekse} Süße Naschereien nett verpackt

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Über das Glück könnte man unendlich viel schreiben. Glücklich sein das möchten wir schließlich alle. Gerade zum Jahreswechsel denken viele ja darüber nach, was sie glücklich macht (ok, der ein oder andere sieht vielleichth auch nur was ihn unglücklich macht) und im neuen Jahr werden Vorsätze gefasst, wie man das Leben glücklicher gestalten möchte.

Ich selbst habe gar keinen Vorsatz. Nichts. Ich lasse mich vielmehr durch das Jahr treiben und versuche aus jeder Situation, aus jedem Tag das Beste zu machen. Ganz spontan, ohne großen Plan was ich in den nächsten 365 Tagen erreichen möchte. In mir drin sind zwar jede Menge Ideen und Projekte am Reifen. Aber es gibt eigentlich nichts, was mich denken lässt: genau das willst oder musst du 2016 zwingend erreichen.

Das lässt mich jeden Tag sehr entspannt angehen denn mit zwei kleinen Kindern in der Hand ist die morgendliche to-do-Liste abends meist genau so lange wenn nicht noch länger und natürlich heißt dieses Leben ohne Vorsatz nicht, dass ich keine Ziele oder Pläne habe – nein das nicht. Aber es gibt auch nichts, was ich unbedingt erreichen will (abnehmen, mehr Geld – klar würde ich schon nehmen, wenn ich es bekäme, mehr Sport, gesünder essen). Vielmehr ist es ein entspanntes Nachdenken darüber, was mir wirklich wichtig ist im Leben, was meine Gedanken momentan lenkt und das sind natürlich meine Familie und Freunde, die Lese- und Schreibwerkstatt, meine Bastel- und Buchprojekte und meist kommen dann sehr spontan noch die ein oder anderen Herzenssachen hinzu.

Im Augenblick versorge ich manche Menschen um mich herum mit kleinen „Glückskeksen“, sei es weil ich sie aus irgendeinem Grund gerade einfach einmal beschenken möchte oder sei es weil ich das Gefühl habe, sie können in ihrer momentanen Situation ein wenig Glück gebrauchen.

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Und weil ich selbst immer für solche Inspirationen dankbar bin, dachte ich mir ich zeige euch hier meine kleine persönliche Glückskeks-Variante.

Für die Vanille- und Orangenkekse braucht ihr:

(je nach Ausstechergröße bekommt ihr ca. 30-40 Glückspilze heraus)

200 g weiche Butter

175 g Zucker

400 g Mehl

1 Ei

Abrieb einer Bioorange

1/4 Vanillepulver (z. B. bei alnatura oder aus der Vanillemühle von Dr. Oetker)

Dekoration:

1 Päckchen weißer Fondant

roter, grüner Lebensmittelstift

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So wird es gemacht:

Für den Mürbeteig schneidet ihr die Butter in Stücke und gebt sie zusammen mit dem Ei und dem Zucker  in eine Knetschüssel und verknetet den Teig.

Nun hebt ihr das Mehl unter und knetet es gut ein.

Halbiert den Teig und mischt einer Teighelfte den Orangenabrieb unter, der anderen Hälfte ca. 1/4 TL Vanillepulver.

Rollt die beiden Hälften jeweils in Frischhaltefolie ein und lasst sie mindenstens zwei Stunden im Kühlschrank kalt werden.

Eine halbe Stunde vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben und Teig ca 0,5 cm dick ausrollen.

Pilze ausstechen und im vorgeheizten Backofen (175° Umluft) ca. 13 Minuten backen bis die Kekse beginnen braun zu werden. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Weißen Fondant weich kneten und dünn ausrollen (evt. die Fläche mit etwas Puderzucker dünn bestäuben.

Pilze ausstechen und dünn mit Wasser einpinseln. Den Fondant mit der befeuchteten Seite auf die Pilzkekse legen und zart andrücken.

Die Fliegenpilze mit einem roten oder grünen Lebensmittelstift einfärben.

Ich habe um einige der Kekse noch ein kleines Schleifchen gebunden.

Verpackung:

Hier habe ich die Pillow-Box verwendet. Sie hat bei den Framelits ja schon ein kleines Fenster dabei mit dem ich eine Seite ausgestanzt habe. Dieses habe ich dann mit Folie aus dem Copyshop beklebt.

Das neue Timeless Textures-Set habe ich ständig im Gebrauch und damit habe ich die Box dezent bestempelt.

Mit der Herzstanze dann drei Kleeblätter ausstanzen, einen kleinen Stiel dran und etwas Goldband drumherum. Fertig. Nee, fast. Denn momentan geht nichts mehr ohne meinen Wink of Stella und so habe ich mit dem Glitzerstift noch kleine goldene Akzente gesetzt die auf Fotos aber einfach nicht zur Geltung kommen.

Dann etwas Seidenpapier hinein und einen Glückspilz dazu und schon habt ihr ein feines kleines Geschenk.

Und hier noch eine kleine Karteninspiration dazu.

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Wie immer die süßesten Grüße für euch

Christine

die das Glück stets in den kleinen Dingen sucht.

Und weil wir in diesem Jahr den Keks des Monats einmal wieder einführen wollen, sind diese Glückskekse unsere Januarkekse.

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{Happy, Happy Halloween} Let´s paaaarty!

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Ach, was war das für ein Trubel: kleine Hexen, Vampire, ein kleiner Kürbis, und manche Gruselgestalt mehr tummelten sich am Wochenende auf der ersten Halloween-Party des Backfräuleins. Wie es zu der Party gekommen ist, habe ich euch hier schon einmal erzählt.

Nachdem ich also sehr überraschend zum Party-Ausrichter geworden bin, habe ich mich mächtig ins Zeug gelegt um ein tolles Fest für das beste Backfräulein der Welt zu organisieren. Spiele suchen und vorbereiten, Gruselbuffet zusammenstellen und natürlich auch die Deko basteln: an dieser Stelle kann ich euch verraten, dass mir in den letzten Wochen definitiv nicht langweilig geworden ist.

Aber mit etwas Zeit und einem gut gefüllten Ideenboard bei Pinterest kann eigentlich nichts schief gehen.

Und was soll ich euch sagen? Die Vorbereitungen haben sich absolut gelohnt, denn die Party war einfach toll! Und weil die kleinen Gruselwesen so viel Freude hatten, erzähle ich euch nun doch einmal ein wenig von dem, was es bei uns gab. Vielleicht braucht der ein oder andere von euch ja noch Ideen? Gleichzeitig habe ich eine feine Gedankenstütze fürs nächste Jahr, denn das Backfräulein hat schon verkündet, dass es eine Gruselparty nun jedes Jahr möchte.

Die Deko:

Wir haben zwei große Spinnennetze gekauft und alle Möbel und Ecken mit Spinnennetzen überzogen und natürlich noch mit einigen Spinnen geschmückt.

Aus Butterbrotpapiertüten haben wir kleine Gespensterlichter gebastelt: dazu haben wir mit Edding Augen und Mund aufgemalt, Marmeladengläser reingestellt und Teelichter (wir hatten aus Sicherheitsgründen LEDs verwendet) angezündet.

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Aus normalem weißem Din A 4 Papier haben wir Spiralgeister ausgeschnitten, die dann zarte Kreise gedreht haben.

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Einweggummihandschuhe haben wir mit Süßigkeiten gefüllt. Jedes Kind durfte sich eine Geisterhand mitnehmen.

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Aus Taschentüchern haben wir kleine Geister gebastelt, die dann durch den Raum gespannt an einer langen Schnur hingen. Und mit Stampin Up haben wir kleine Serviettenringe gebastelt:

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Die Spiele:

Halloween-Bingo: Die Vorlagen für das Bingo-Spiel habe ich hier gefunden und ausgedruckt und auch laminiert. Das Spiel machte uns allen total viel Freude. Wir haben Glasnuggets benutzt um die einzelnen Felder zu markieren.

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Dann gab es noch Hexen-Stopp-Tanz und da wirbelten nicht nur die kleinen Geister über die Tanzfläche. Auf die Klänge der Toccata, die mein Mann auf seinem Keyboard einspielte, tanzten die Partygäste ausgelassen über das Parket. Ach, wie war das herrlich. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den besten Ehemann von allen (an diesem Abend alias „Der verrückte Professor“). Es war so stimmungsvoll.

Ein kleines Halloweenquiz in der Art von 1, 2 oder 3 fragte dann das Wissen über Halloween bei den Kindern ab.

Dann hatten wir Malvorlagen vorbereitet und jeder konnte kleine Monster ausmalen und Gesichter zeichnen. Die Vorlage habe ich hier gefunden.

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Ein wirklich lustiges Spiel habe ich bei wayfair gefunden: in der Art von Blinde Kuh mussten die Kinder hier einem Vampir die Zähne in den Mund kleben.

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Auch ein kleines Halloween-Tabu gab es.

Und dann durfte sich jedes Kind auch noch eine kleine Fledermaus basteln, die dann mit Gummibärchen gefüllt wurde. Die Grundform ist die Pillowbox von Stampin Up, die ich sowas von liebe!

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Das Buffet

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Zwei Leckereien muss ich euch auf den Bildern leider vorenthalten: meine wunderbare Freundin Mèlanie hat leckere Gruselfinger und Mumien gebacken. Und ich habe doch glatt versäumt sie für euch zu fotografieren. Aber ich verrate euch: sie waren sooo lecker. Und danke noch einmal an meine weltbeste Hexenfreundin und Aufräumfee Mèlanie und ihren Zombiemann Peter. Ihr seid die Besten!

Was gabe es noch:

Gespensterkekse und Vampire

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Spinnencookies

Halloween

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Augenmuffins

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Lebkuchenvampire

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Gespensterschokolade (die ich nicht richtig temperiert habe)

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Gespensterkacke

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und Blut!

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Ach das Blut (Kirschsirup): das war der absolute Hit bei allen. Die Kinder konnten sich die Spritzen mit dem Blut nehmen und in Sprite oder Wasser spritzen. Mein persönliches Abendhighlight war der Moment in dem mein Kleiner mit seinen zwei Jahren verzückt ausruft: „Blut ist soooo lecker!“

Heute Vormittag verkündete er dann direkt schon: „Julian will Blut trinken. Blut ist so gut.“ Ui!

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Die Rezepte werde ich nach und nach verbloggen. Zumindest ist das der Vorsatz. Deshalb sagt mir einfach, wenn euch ein Rezept besonders interessiert. Dass das Buffet so schön halloweenig war, verdanke ich einem feinen Sponsoring von Sugar Queen ehemals rheinbags. Als ich noch relativ neu am Bloggen war und auf anderen Blogs die tollen Verpackungen, Strohhälme etc bewundert habe, bin ich auf den Shop aufmerksam geworden und habe dort einen großen Teil meiner ersten Grundausstattung an Papierstrohhälmen, Muffinförmchen, Verpackungsboxen und manchem mehr bestellt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich euch heute die Strohhälme, die kleinen Cookiekisten und die Cupcake-Wrapper (unter denen sich passende Muffinförmchen verbergen) zeigen darf. Die Kinder waren vor allem von den Wrappern so begeistert, dass fast alle sie mit nach Hause genommen haben. Danke an dich, Silke!

So, und nun hat es sich ausgegruselt und das Fräulein B. legt sich gleich gemütlich auf das Sofa und vielleicht trinke ich noch eine Spritze voll Blut.

Gruseltastische Grüße

Christine

P.S.: Und solltet ihr tolle Ideen für Halloween haben: ich bin immer froh, über weitere Ideen. Nächstes Jahr wird es zum Beispiel noch ein Mumieneinwickeln geben. Also her mit Tipps und gerne auch Links dazu!

{Teatime} Amarettoschokogugl mit Karamellcrispies und einem feinen Give Away

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Der erste Sonntag im Monat verheißt euch wie immer einen ganz besonderen Beitrag: es ist Zeit für die Teatime, die Ilona vom Süßblog und ich nun schon seit einigen Monaten für euch veranstalten.

Mit im Gepäck ist auch dieses Mal wieder ein Give-Away, eine kulinarische Köstlichkeit und einen netten Gast haben wir auch noch für euch.

In diesem Monat nimmt der Kuchenbäcker Tobi an der virtuellen Teetafel Platz und wir drei haben jeder ein Guglrezept für euch entworfen. Ilona hat beispielsweise für euch Quark-Gries-Minis gemacht – wenn das nicht mal richtig lecker klingt. Und Tobi? Na schaut schnell vorbei und lasst euch überraschen!

Ich habe für euch Amarettoschokogugl mit feinen Karamellcrispies gebackt und ich hatte Schwierigkeiten, die kleinen Köstlichkeiten lange genug vor meiner hungrigen Familie zu retten, damit ich sie noch fotografieren konnte. Aber bei Gugln ist bei uns immer Eile geboten, denn lange überleben die kleinen Kuchen bei uns nie.

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amarettogugl

Gugl sind aber auch einfach etwas wunderbares. So klein, so fein, so unglaublich vielfältig und dazu auch noch schnell gemacht. Perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch. Ich weiß gar nicht, wie viele Varianten ich mittlerweile schon ausprobiert habe, aber es waren sehr, sehr viele.

Und da ich ja begeisterte Teetrinkerin bin, kann ich euch verraten, dass Gugl und Tee einfach perfekt zusammen passen. Zu den Schokoamarettogugln hatte ich einen Roiboos mit feinem Karamellgeschmack. Das hat sich sehr gut ergänzt.

Doch nun zu dem Rezept, denn vielleicht mag der ein oder andere von euch ja selbst mal wieder gugln.

Amarettoschokogugl mit feinen Karamellcrispies

amarettogugl

amarettogugl

(ergibt ca. 18 Stück)

20 g Butter und etwas Mehl für die Form

30 g weiche Butter

30 g Puderzucker

2 EL Amaretto oder für die alkoholfreie Variante Amarettoöl

1 Ei

15 g Sahne

30 g Mehl

10 g Mandeln

40 g Schokolade gehackt

Für den Guss:

ca. 50 g Kuvertüre, gehackt

1-2 EL Karamellcrispies

amarettogugl

amarettogugl

So geht es:

Alle Zutaten (außer die für den Guss) miteinander vermischen (ja, ich habe die Ratzfatzmethode angewendet) und in die gefettete und gemehlte Guglform geben.

Das geht besonders gut, wenn man den Teig in einen Spritzbeutel füllt und mit diesem den Teig jeweils zu 2/3 in die Mulde drückt.

Im Backofen (vorgeheizt auf 200° Umluft) für 14 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen.

In der Zeit Kuvertüre schmelzen und die Gugl nacheinander in die Kuvertüre tauchen. Auf die noch feuchte Schokolade Karamellcrispies (zb. Pativersand) streuen.

Fertig und schnell sein, denn eins zwei drei sind die kleinen Kuchenpralinen auch schon wieder verschwunden.

amarettogugl

Sollte doch noch ein Gugl etwas länger überleben, eignet sich dieser übrigens auch wunderbar als Geschenk. Seit einigen Monaten begeistern mich ja die tollen Stempel, Stanzen und mehr von stampin up und so habe ich für einen Verschenk-Gugl noch schnell eine kleine Verpackung gebastelt:

 amarettogugl

amarettogugl

amarettogugl

Passend zum monatlichen Guglmotto haben wir dieses Mal auch das Give-Away für euch. Denn der Gugl selbst ist im März unser Sponsor und wir können unter euch Ostersets vom Gugl verlosen. Drei Sets verlosen wir.

Was ihr tun müsst? Wir wüssten gerne von euch, welchen Gugl ihr am Liebsten mögt. Ich selbst mag z.B. Schokolade und Marzipan immer sehr gerne. Erdbeeren gehen auch immer, wenn die Saison ist. Wie sieht es denn bei euch aus? Verratet uns eure Favoriten!

Mitmachen könnt ihr wie immer bis zum ersten Samstag des darauf folgenden Monats (also in diesem Fall dem ersten Samstag im April). Wir versenden nur nach Deutschland und ihr müsst über 18 sein. Kommentiert ihr anonym gebt uns eure Mailadressen an, damit wir euch im Gewinnfall auch benachrichtigen können.

Sowohl die Kommentare bei Ilona als auch bei mir bringen euch je ein Los. Und wer unsere Teatime dann auch noch bei fb, twitter etc teilt, bekommt auch dafür ein Los. Vermerkt uns das im Kommentar.

Die süßesten Grüße

Christine

Miau – das Backfräulein wird 4

katzengeburtstag

Nun ist das Backfräulein vier Jahre alt und noch bin ich immer leicht fassungslos wo diese vier Jahre hingeflogen sind. So ganz kann ich noch gar nicht fassen, dass aus dem Baby mit einem Mal ein großes Mädchen geworden ist.

Mitlesende Mamas werden hier vielleicht verständnisvoll nicken. War es im letzten Jahr noch eine wilde Piratenparty, die gefeiert wurde und überall Totenköpfe und Goldduplonen die Deko stellten, sah es in diesem Jahr dann doch viel mädchenhafter aus. Rosa-weiß die Deko und der Sweet Table, das Backfräulein in kurzem Röckchen, die blonden Haaren zum Pferdeschwanz gebunden.

Katzenparty war das Motto in diesem Jahr und ich habe mich zusammen mit ihr in den letzten beiden Wochen mächtig ins Zeug gelegt, um ihr einen schönen Geburtstag zu bereiten. Es wurde gebastelt, Spiele überlegt, ein Sweet Table zusammengestellt („Ich will einen rosa Katzenkuchen“) und und und. Die Vorfreude war richtig greifbar im Haus.

Mit Masking Tape, Schere und ähnlichem bewaffnet bastelten wir Einladungen (herrliche Idee bei san von familienfreundlich gefunden) und Platzkarten, Cupcaketopper und vieles mehr.

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Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle schon mal an Melina von Melinas süßes Leben, die mir die süßesten Katzenbildchen designt hat, die wohl je ein kleines Mädchen zu ihrem Geburtstag bekommen hat. Und das Beste: Melina hat die Topper und co nicht nur für mich designt. Ich darf sie euch zum Download zur Verfügung stellen. In einem der nächsten Posts könnt ihr euch die niedlichen Kätzen hier als Freebie nehmen.

Neben dem Basteln stand dann aber natürlich das Backen im Mittelpunkt. Es gab Katzenkekse mit Fondantkleidchen, Katzenkekse mit Himbeerglasur, Cat-Pops und Marshmellow-Kittys, eine Katzentorte und einen Katzenkuchen, Katzencupcakes und herzhafte Käsekatzenkekse (mein persönlicher Favorit). Und jetzt einfach einmal ein kleiner (mittelgroßer) Bilderreigen für euch.

Live aus der Backstube, kurz vor Ansturm der Gäste.

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Die Katzenkäsekekse… nie hat Katze besser geschmeckt.

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Hier seht ihr die Vorbereitungen für die Cupcakes. Diese waren einfache Vanillemuffins mit einer sehr leckeren Ganache aus weißer Schokolade. Die Topper aus Fondant gaben dann den Katzenlook.

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So sah der Sweet-Table aus. Eine tolle Katzentorte von Steffi fehlt an dieser Stelle noch. Mehr Katze geht einfach nicht.

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Jedes eingeladene Kätzchen bekam ein Platzset mit Strohhalm, Serviette und Holzlöffel und -gabel. Diese Idee habe ich im wunderbaren Back- und Dekobuch von Jessi vom herrlichen Blog Törtchenzeit gefunden. Da hatte das Backfräulein beim Basteln ganz viel Freude gehabt und war eifrig mit dem Masking Tape zu Gange gewesen.

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Ein kleiner Überblick über das Buffett. Miau.

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Die kleinen Marshmellowkatzen wollen gerne im Kakao baden. Dazu habe ich einfach auf einer Seite eine Kerbe geschnitten und diese in Schokolade und Perlchen getaucht. Mit Schokolade hab ich dann ein Gesicht aufgemalt und fertig. Wer keinen Kakao mochte, konnte Katzenbrause trinken.

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Und überall Fondant. Rosa, süß und fein anzuschauen. Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich ihn total eklig finde? Die kleinen Gäste sahen das zum Glück ganz anders.

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Diese kleinen Katzen wollte das Backfräulein erst nicht essen, weil sie „einfach zu süß“ aussehen. Letztendlich haben sie dann aber auch sehr lecker geschmeckt.

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Und das Geburtstagstörtchen für das Katzenkind. Mit einer selbstgemachten Icing-Rose in der Mitte, die ich auf dem Bloggertag bei Städter hergestellt habe. Zu diesem wunderbaren Tag werde ich euch bald noch mehr erzählen.

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Auch abends gab es dann noch einmal Katze. Hier durfte sich jedes Kind eine Katzenpizza belegen. Da waren sogar ein paar Vitamine im Spiel.

In den nächsten Tagen/Wochen würde ich euch einige der Rezepte und DIY-Ideen vorstellen, auch mit Verlinkungen und Herstellerhinweisen wo ich was gefunden habe und was ich zum Teil an Material benutzt habe. Hättet ihr da denn einen Wunsch, was euch besonders interessieren würde?

Zur Wahl stehen:

das Fondanttörtchen

die Vanillecupcakes

die Käsekatzen

die Einladung (+ Freebies)

das Tischset

die Katzenkekse mit Fondant

die Katzenkekse mit Schokomuster

die Catpops findet ihr bereits hier.

Wären Spielideen für euch interessant? Da hätte ich auch noch einiges im Angebot.

katzenparty

katzenparty

So, mehr Katze geht jetzt aber nicht.

Die süßesten Grüße

Christine

 

Ein Dankeschön an meine Liebsten – Schokokekse

Steffibloggt

Muttertag, Vatertag, Valentinstag… Alles Tage, an denen man seinen Liebsten eine besondere Freude macht. Aber eigentlich könnte man doch auch mal einfachso Danke sagen. Das hat sich auch Faboulus Food gedacht und ein tolles Sommerevent ins Leben gerufen. Viele von uns wurden dadurch mal wieder daran erinnert Danke zu sagen.

sommerevent21

Ein Keks sagt doch mehr als tausend Worte.

Und deswegen habe ich mir gedacht, ich sage mal Danke an alle meine Liebsten und nicht nur einer Person allein.

Kekse

Dazu gehören:

– an erster Stelle meine Eltern. An sie geht auf jeden Fall die größte Tüte Kekse. Die beiden sind immer für mich da, hören mir zu egal welche Probleme ich habe und würden alles für mich machen! Danke!

– an zweiter Stelle kommt mein Liebster. Er darf ja so oder so immer naschen und hat von dieser Portion eine spezielle „Festivalration“ bekommen. Unsere Facebookfollowers haben ja schon gesehen, wie toll er mich mit Ikea überrascht hat und allein das sind schon Kekse wert. Danke für alles!

– und dann werde ich den Rest der Kekse schön verpacken und an meine tollen Freunde. verteilen. Mit ihnen kann ich immer lachen, Spaß haben und mit einer ganz besonderen Freundin auch bloggen!!! Danke ihr Lieben!

Und nun zum Rezept:

Zuerst schneidet ihr 175g kalte butter in Würfel und verknetet diese mit 100g Puderzucker, 1Pck Vanillinzucker, 1Eigelb und einer Prise Salz mit Hilfe des Knethaken.

250g Mehl und 30g Kakao darübersieben und alles gut verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank.

2 Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180Grad vorheizen. Teig erneut kurz durchkneten und auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 4mm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (Größe nach Wahl) Kreise ausstechen, auf das Blech legen und mit Buchstabenstempel Worte einprägen. Anschließend die Kekse ca.10cm backen.

Schön verpacken und verschenken (oder selbst naschen).

Verpackungstipp:

Es müssen nicht immer teure Papiertüten sein! Macht sie doch selbst.

Ihr nehmt etwas Seidenpapier und beklebt die vordere Seite einer normale Brottüte mit diesem Papier. Oder ihr dekoriert sie mit Maskingtape.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Einfach mal Danke sagen – Leckerer Mandel-Aprikosenkuchen aus der Konservenbüchse bestäubt mit Rosenzucker

ChristinebloggtIn einem meiner liebsten Rezeptbücher „Geschenke aus meiner Küche“ habe ich vor einiger Zeit eine Kuchenidee entdeckt, die mir nicht mehr aus dem Kopf ging: Kuchen in der Dose backen. Das sah optisch so toll aus, dass ich angefangen habe, Konservenbüchsen zu sammeln und auf Seite zu stellen. Nun ist mir das Buch wieder in die Hände gefallen beim Suchen, was ich meiner „Post aus meiner Küche“ Partnerin in dieser Runde schicken soll und zudem wollte ich meinen Eltern eine kleine spontane Freude bereiten.

Also sind die Dosen endlich zu ihrem ersten Einsatz gekommen und ich kann euch vorab schon verraten: die Idee ist wunderbar. Ich werde in Zukunft mich Sicherheit noch den ein oder anderen Kuchen in Konserven backen und verschenken. Vor allem, wie schön man die Konserven verpacken kann, hat es mir wirklich angetan.

nusskuchen

Mandel-Aprikosenkuchen

Ihr braucht für 8 Dosen à 200 ml (oder für zwei Dosen und ein Blech voller Muffins)

230 g weiche Butter

200 g Zucker

60 g Zuckerrübensirup

5 Eier

350 g Mehl

1 P Backpulver

2 TL Zimt

1/4 TL Salz

200 g gemahlene Mandeln

100 g gehackte Schokolade (mit einem Kakaogehalt von 60-70 %)

3 – 4 EL Aprikosenmarmelade

Zum Bestäuben Puderzucker oder Rosenzucker

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Und so geht es:

Spült die Dosen gründlich aus und entfernt die Etiketten und Kleberreste. Lasst sie gut trocknen und fettet sie mit 30 g Butter ein.

Die restliche Butter schlagt ihr mit Zucker und Zuckerrübensirup mit dem Rührbesen des Handmixers schaumig. Nach und nach fügt ihr die Eier ein und rührt sie einzeln gut unter.

Mehl, Backpulver, Zimt, Mandeln und Salz vermengt ihr nun in einer Schüssel gut miteinander und hebt diese Mischung nach und nach vorsichtig unter den Teig. Nun fügt ihr die gehackte Schokolade und die Marmelade dazu, vermengt alles noch einmal miteinander und füllt es in die Dosen, so dass diese zu 2/3 gefüllt sind.

Ich habe zwei Dosen zubereitet und den restlichen Teig in zwölf Muffinförmchen verteilt. Wenn ihr auch Muffins backt, dann kommt das Blech für 20-25 Minuten bei 175° C Ober- und Unterhitze in den Ofen.

Die Dosen brauchen bei gleicher Einstellung ca 40 – 45 Minuten.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Muffins habe ich einfach mit ein wenig geschmolzener Schokolade verziert. Bei den Dosen können sich die Kreativen unter euch aber so richtig austoben. Hier kann man mit Geschenkpapier, Masking-Tape, Stoffresten, Bändern, Geschenkanhängern so richtig tolle Verzierungen herstellen und die Dosen zu kleinen Kunstwerken machen.

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Rosenzucker:

Die Idee, Rosenzucker herzustellen, habe ich von Cakes, Cookies and more. Schaut unbedingt einmal auf dem Blog vorbei, wenn ihr ihn noch nicht kennt. Ich liebe ihn! Da bei uns gerade die Rosen so wunderbar blühen, habe ich mich direkt ans Pflücken und Trocknen gemacht und bin nun ganz begeistert von dem Ergebnis: einem leicht duftenden und zart rosafarbenen Zucker.

So geht es:

Trocknet über mehrere Tage einige Handvoll ungespritzter Rosenblätter. Je stärker die Blumen duften, desto aromatischer duftet nachher natürlich auch euer Zucker. Wenn die Blätter komplett trocken sind, zerstäubt ihr ca. 2 Handvoll mit 200-300 g Zucker (ich habe es mit meinem Allrounder dem Magic Butler gemacht). Dann füllt ihr den Zucker in ein Glas, etikettiert und verpackt es hübsch und habt ein wunderbares Mitbringsel.

Nachdem die eigene Rosenernte geplündert ist, würde ich am Liebsten die Nachbargärten durchstreifen und weiter fleißig Rosen ernten.

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Als ich dieses Rezept entdeckt habe, musste ich nicht nur an die Konserven im Keller denken, die seit längerem auf ihren ersten Einsatz warten, auch ein sehr schönes Blogevent ist mir eingefallen. Auf Fabulous Food   habe ich vor einigen Tagen das Event „Was zaubere ich als Dankeschön“ entdeckt. Ich fand alleine die Idee bezaubernd. Denn es ist ganz oft so, dass ich gerne kleine Freuden mache und als ich diesen Kuchen gesehen habe, sind mir direkt meine Eltern eingefallen, die nicht nur die besten Eltern sondern auch Großeltern der Welt sind. Meine Küchenhelferin und ich haben einen Dosenkuchen also direkt einmal eingepackt und dort im Garten im Schatten des Kirschbaums mit ihnen gemeinsam genascht. Dazu haben wir ein Glas Rosenzucker gepackt, mit dem wir den Kuchen auch eingestäubt haben. So haben wir indirekt sogar noch ein paar Blumen mitverschenkt. Ein Dankeschön… einfach nur so.

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Vielleicht macht der ein oder andere ja auch bei dem Event mit? Kleine Freuden oder ein einfaches Dankeschön kann man ja eigentlich nie genug in die Welt hinaustragen!