Kategorie: Geschenke aus meiner Küche

{Kleines Give-Away und ein sprudelndes Badevergnügen} Happy Birthday to me

Windowbox Libellen Stampin Up

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Badepralinen als Wichtelgeschenk

Zwischen den Feiertagen Geburtstag zu haben fand ich schon immer fies: da gibt es einmal im Jahr dann gaaaanz viele Geschenke. Dafür aber zwischendrin nix mehr.

Und das Schlimmste für einen totalen Post- und Briefliebhaber wie mich: kombinierte Geburtstags- und Weihnachtsgrüße. Wisst ihr wie gerne ich extra zu Geburtstag manchmal Post bekommen würde? Zugegeben: das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau, denn damit komme ich zum Guten wenn man am 29.12. geboren ist. Man kann immer auf den Tag feiern, denn 95 % der Gäste hat frei und das ist natürlich klasse. Und ich kann die Partyverköstigung draußen lagern. In ebenfalls 95 % der Fälle ist es da nämlich kalt genug.

Heute wird also ordentlich gefeiert und gleichzeitig habe ich aber auch was zu verschenken. Für meine wunderbaren Blogleser verlose ich zwei meiner „Pancakes“-Bücher. Wer mag, bekommst seines auch gerne signiert und eine selbstgebastelte Karte bekommt ihr auch dazu.

Und zum Thema „selbstgemacht“: in diesem Jahr haben wir in der Lese- und Schreibwerkstatt als Team beschlossen selbstgemachte Dinge zu wichteln. Und weil wir das heute an meinem Geburtstag gleich tun werden, kann ich euch jetzt schon verraten, was ich für meine Wichtelpartnerin gemacht habe. Von Stampin Up habe ich zu Weihnachten das Set mit den Libellen bekommen und mich gleich ganz heftig verliebt und so habe ich ein wenig was damit zusammen gestellt: Lesezeichen, Karte, Notizblock und eine kleine Verpackung. Darin befinden sich selbstgemachte sprudelnde Badepralinen.

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Meine Kinder haben letztere schon in der Badewanne getestet und waren sehr begeistert. Die Badepralinen sprudeln richtig klasse und die Haut wird schön gepflegt durch die Kakaobutter.

Hier habe ich das Rezept für euch. Die Menge reichte bei mir für drei Silikonformen mit kleinen Motiven.

Sprudelnde Badebomben

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200 g Natron

100 g Zitronensäure

50 g Speisestärke

70 g Kakaobutter

1 – 2 TL Lavendelöl (oder ein anderes hochwertiges Duftöl)

Wer mag: etwas Lebensmittelfarbe

So wird es gemacht:

Vermischt Natron, Zitronensäure und Speisestärke miteinander.

Über dem Wasserbad schmelzt ihr vorsichtig die Kakaobutter und fügt dann das Öl hinzu. Wichtig: die Butter darf nicht zu heiß werden!

Solltet ihr die Badepralinen einfärben wollen, fügt ihr nun auch die Lebensmittelfarbe hinzu.

Die geschmolzene Kakaobutter über die übrigen Zutaten schütten und alles gut vermischen. Die Masse drückt ihr nun in kleine Silikonformen und stellt diese zum Trocknen für eine Stunde in den Kühlschrank.

Danach vorsichtig aus den Formen lösen und trocken und wasserdicht aufbewahren (z. B. in einer Plätzchendose aus Metall).

Pro Bad könnt ihr 3-5 Badepralinen verwenden.

Und bevor gleich die ersten Gäste kommen, verrate ich euch noch, wie ihr in den Lostopf gelangt. Verratet mir doch bitte in einem Kommentar, welche Ideen ihr für ein „Selbstgemacht“-Wichteln hättet. Ihr habt bis zum 05.01.2017 Zeit zum Mitmachen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den Beitrag in euren social media-Kanälen teilt. Welcher Blog freut sich nicht über etwas Werbung hin und wieder?

Und ein paar Badepralinen lege ich den Büchern dann auch gerade noch bei.

So, let´s Paaaarty!

Süße Grüße vom Geburtstagskind

Christine

Die Gewinner stehen fest: jeweils ein Pancake-Buch haben gewonnen:

Birgit und Johanna

Bitte sendet mir eure Adresse zu und schreibt mir, wenn ihr die Bücher signiert haben möchtet, für wen ich sie signieren soll!

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{Gripspillen für euch!} Und was diese feinen No bake Oreo-Pralinen mit Leseförderung zu tun haben

Pralinen

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Dieser Herbst ist so erfüllt von kreativen Tagen. Ich komme einfach nicht mehr nach zu schreiben, was wir hier alles am Werkeln sind. Wir waren beispielsweise reichlich Kastanien sammeln und bei gefühlten 500 Kastanien muss man sich ja einigen einfallen lassen. Hoch im Kurs steht bei meinen Kindern beispielsweise diese Katzenkiste mit der wir ein Kastanienwurfspiel spielen (fütter die Katze mit Leckerlis).

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Meine Tochter ist auch ganz verliebt in die kleinen Webrahmen die wir aus Kastanien gebastelt haben.

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Auf dem Rechner türmen sich Fotos von Beiträgen die ich alle noch schreiben möchte. Aber hui, die Tage vergehen so rasant.

Doch diese No bake Oreo-Pralinen, die es heute bei uns in der Lese- und Schreibwerkstatt gab, die darf ich euch einfach nicht vorenthalten. Ach was sage ich „Pralinen“ – Gripspillen sind es natürlich, denn wir haben heute ein herrliches Thema gehabt. Der Regen prasselte an die Scheiben der Kinder- und Jugendbücherei, einen Hund hätte man nicht vor die Tür geschickt und trotzdem kamen 15 kleine (und auch schon größere) Leseratten um in die Welt der Bücher einzutauchen. Aber als ich das Thema für heute verraten hatte, staunten sie nicht schlecht, denn heute sollte sich alles um Kacka gedreht. Ja, ich glaube das ist der erste Blogbeitrag in dem dieses Wort vor kommt. Und wer mehr wissen möchte, was diese Pralinen mit Gripspillen, Schafs-AA, einem herrlich schrägen Buch und einem trotteligen Truthahn zu tun haben, den verweise ich an dieser Stelle auf die Lesenische, wo ihr einen schönen Einblick in meinen Vormittag findet.

Wer sich aber von so viel Gespräch um braune Häuflein nicht davon abschrecken lässt, diese Pralinen einmal nachmachen zu wollen, dem gebe ich an dieser Stelle gerne das Rezept mit auf den Weg.

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Ihr braucht

2-3  Pakete klassische Oreo-Kekse oder 1 Rolle Prinzenrolle

ca. 150 – 180 g Frischkäse

200 g  Kuvertüre Zartbitter oder Vollmilch

Schokoladendeko

So wird es gemacht.

Gebt immer einige Kekse in einen verschließbaren Zippbeutel und zerkrümelt sie mit einem Nudelholz.

Alternative: Kekse in eine Küchenmaschine geben und darin klein hacken.

Nun gebt ihr den Frischkäse unter die Masse und verknetet alles bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Fangt mit 150 g Frischkäse an und fügt den Rest schrittweise dazu, wenn ihr merkt, dass die Masse noch zu krümelig ist.

Nun formt ihr kleine Kugeln aus dem Teig.

Hackt die Kuvertüre fein und schmelzt sie vorsichtig über dem Wasserbad.

Nun taucht ihr nacheinander mit einer Gabel die Kekskugeln in die Schokolade, lasst sie kurz abtropfen und legt sie auf ein Backpapier. Dekorieren und trocknen lassen und fertig sind die „Gripspillen“ bzw. die Keks-Pralinen.

Bewahrt sie wegen des Frischkäses im Kühlschrank auf.

Tipp: Eine weihnachtliche Variante könnt ihr mit Spekulatiuskeksen herstellen.

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Süße Grüße

Christine

{Zitrus-Hasen} Da wird selbst der süßeste Osterhase leicht sauer

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Kurz vor Ostern haben wir (das Backfräulein, ihr eifriger Bruder und ich) die Keksausstecherkiste durchwühlt. Das war ein ambitioniertes Unterfangen denn die Ausstechersammlung ist mit dem Schreiben dieses Blogs aufs Äußerste angewachsen und es gibt wenige Themen die ich nicht mit einem passenden Keks verbacken könnte.

Meine Kinder lieben meine Keks-Ausstecher-Sammelwut und so sortierten wir in der Kiste nach Weihnachten und Katzen (ja, dadurch dass das Backfräulein der Welt größte Katzenfreundin ist habe ich davon auch schon eine kleine Sammlung in der großen Sammlung), nach Tieren allgemein und Natur und dann lag doch auf einmal ein kleiner Osterhase vor uns.

Entzücktes Aufschreien des Backfräuleins: „Oh ein Osterhasenausstecher. Dann können wir ja an Ostern Hasenkekse machen.“ Kleiner Bruder stimmt sofort mit ein: „Hasenkekse, Hasenkekse!“ In solchen Momenten weißt du, dass du überstimmt bist und so haben wir gestern dann tatsächlich noch ein paar Hasenkekse in den Ofen geschoben. Damit sie schön frisch schmecken haben wir ein wenig Zitronenschalenabrieb in den Teig gegeben und einen Zuckerguss mit frisch gepresstem Orangensaft zum Schluss aufgetragen. In meinem letzten Beitrag habe ich euch ja erzählt, wie froh ich mit meiner Bio-Frischekiste bin, die ich nun immer einmal in der Woche bekomme und auch die Zitrone und die Orange haben mich aus der Box so angelacht, dass sie gleich verbackt wurden.

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Heute trifft Am Montag traf sich die ganze Familie zum Osterkaffee und vielleicht schaffen wir es bis dahin ja sogar noch die kleinen Hasen hübsch zu verpacken. (Nachtrag: Nee schafften wir nicht mehr, die Hasen kamen dann einfach in einer hübschen Keksdose auf den Tisch) Für das nächste Jahr werde ich mir die Keksidee vormerken und dann jedem Gast einen Hasen mit Namen darauf backen.

Für euch habe ich nun aber erst einmal das Rezept. Es ist ein einfaches Butterplätzchenrezept.

Zitrus-Hasen

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Zutaten (für zwei Backbleche)

300 g Mehl und etwas Mehl für die Arbeitsfläche

100 g Zucker

1-2 TL Zitronenschalenabrieb (kommt ganz darauf an wie dominant der Zitronengeschmack sein soll)

200 g kalte Butter

1 Ei

Für den Zuckerguss:

200 g Puderzucker

etwas Orangensaft

Deko:

Zuckerperlen und Blumen

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So geht es:

Gebt das Mehl in eine Schüssel. Nun den Zucker, die Zitronenschalen und die in Würfel geschnittene Butter untermischen und mit dem Ei rasch zu einem glatten Teig verarbeiten.

Diesen in Frischehaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden kühl stellen.

Anschließend den Teig auf etwas Mehl ca. 4-5 mm dick ausrollen. Die Hasen ausstechen und auf zwei mit Backpapier ausgelegten Blechen auslegen.

Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen und die Kekse darin ca. 8-10 Minuten backen bis sie anfangen sich leicht zu bräunen.

Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Nun etwas Orangensaft mit dem Puderzucker vermischen bis ein steifer Zuckerguss entsteht. Mit einem Pinsel auf die Hasen auftragen und jeden Hasen noch mit einem Auge und einem Blümchen am Ohr verzieren.

Fertig ist die Hasenbande.

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Und passend zu Ostern ist dieser Keks auch unser Keks den Monates.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

 

 

{Glückskekse} Süße Naschereien nett verpackt

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Über das Glück könnte man unendlich viel schreiben. Glücklich sein das möchten wir schließlich alle. Gerade zum Jahreswechsel denken viele ja darüber nach, was sie glücklich macht (ok, der ein oder andere sieht vielleichth auch nur was ihn unglücklich macht) und im neuen Jahr werden Vorsätze gefasst, wie man das Leben glücklicher gestalten möchte.

Ich selbst habe gar keinen Vorsatz. Nichts. Ich lasse mich vielmehr durch das Jahr treiben und versuche aus jeder Situation, aus jedem Tag das Beste zu machen. Ganz spontan, ohne großen Plan was ich in den nächsten 365 Tagen erreichen möchte. In mir drin sind zwar jede Menge Ideen und Projekte am Reifen. Aber es gibt eigentlich nichts, was mich denken lässt: genau das willst oder musst du 2016 zwingend erreichen.

Das lässt mich jeden Tag sehr entspannt angehen denn mit zwei kleinen Kindern in der Hand ist die morgendliche to-do-Liste abends meist genau so lange wenn nicht noch länger und natürlich heißt dieses Leben ohne Vorsatz nicht, dass ich keine Ziele oder Pläne habe – nein das nicht. Aber es gibt auch nichts, was ich unbedingt erreichen will (abnehmen, mehr Geld – klar würde ich schon nehmen, wenn ich es bekäme, mehr Sport, gesünder essen). Vielmehr ist es ein entspanntes Nachdenken darüber, was mir wirklich wichtig ist im Leben, was meine Gedanken momentan lenkt und das sind natürlich meine Familie und Freunde, die Lese- und Schreibwerkstatt, meine Bastel- und Buchprojekte und meist kommen dann sehr spontan noch die ein oder anderen Herzenssachen hinzu.

Im Augenblick versorge ich manche Menschen um mich herum mit kleinen „Glückskeksen“, sei es weil ich sie aus irgendeinem Grund gerade einfach einmal beschenken möchte oder sei es weil ich das Gefühl habe, sie können in ihrer momentanen Situation ein wenig Glück gebrauchen.

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Und weil ich selbst immer für solche Inspirationen dankbar bin, dachte ich mir ich zeige euch hier meine kleine persönliche Glückskeks-Variante.

Für die Vanille- und Orangenkekse braucht ihr:

(je nach Ausstechergröße bekommt ihr ca. 30-40 Glückspilze heraus)

200 g weiche Butter

175 g Zucker

400 g Mehl

1 Ei

Abrieb einer Bioorange

1/4 Vanillepulver (z. B. bei alnatura oder aus der Vanillemühle von Dr. Oetker)

Dekoration:

1 Päckchen weißer Fondant

roter, grüner Lebensmittelstift

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So wird es gemacht:

Für den Mürbeteig schneidet ihr die Butter in Stücke und gebt sie zusammen mit dem Ei und dem Zucker  in eine Knetschüssel und verknetet den Teig.

Nun hebt ihr das Mehl unter und knetet es gut ein.

Halbiert den Teig und mischt einer Teighelfte den Orangenabrieb unter, der anderen Hälfte ca. 1/4 TL Vanillepulver.

Rollt die beiden Hälften jeweils in Frischhaltefolie ein und lasst sie mindenstens zwei Stunden im Kühlschrank kalt werden.

Eine halbe Stunde vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Arbeitsfläche dünn mit Mehl bestäuben und Teig ca 0,5 cm dick ausrollen.

Pilze ausstechen und im vorgeheizten Backofen (175° Umluft) ca. 13 Minuten backen bis die Kekse beginnen braun zu werden. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Weißen Fondant weich kneten und dünn ausrollen (evt. die Fläche mit etwas Puderzucker dünn bestäuben.

Pilze ausstechen und dünn mit Wasser einpinseln. Den Fondant mit der befeuchteten Seite auf die Pilzkekse legen und zart andrücken.

Die Fliegenpilze mit einem roten oder grünen Lebensmittelstift einfärben.

Ich habe um einige der Kekse noch ein kleines Schleifchen gebunden.

Verpackung:

Hier habe ich die Pillow-Box verwendet. Sie hat bei den Framelits ja schon ein kleines Fenster dabei mit dem ich eine Seite ausgestanzt habe. Dieses habe ich dann mit Folie aus dem Copyshop beklebt.

Das neue Timeless Textures-Set habe ich ständig im Gebrauch und damit habe ich die Box dezent bestempelt.

Mit der Herzstanze dann drei Kleeblätter ausstanzen, einen kleinen Stiel dran und etwas Goldband drumherum. Fertig. Nee, fast. Denn momentan geht nichts mehr ohne meinen Wink of Stella und so habe ich mit dem Glitzerstift noch kleine goldene Akzente gesetzt die auf Fotos aber einfach nicht zur Geltung kommen.

Dann etwas Seidenpapier hinein und einen Glückspilz dazu und schon habt ihr ein feines kleines Geschenk.

Und hier noch eine kleine Karteninspiration dazu.

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Wie immer die süßesten Grüße für euch

Christine

die das Glück stets in den kleinen Dingen sucht.

Und weil wir in diesem Jahr den Keks des Monats einmal wieder einführen wollen, sind diese Glückskekse unsere Januarkekse.

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{Teatime} Feine Pralinen und genau so feine GIVE-AWAYS

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Pralinen selbst zu machen finde ich grandios. Seit ich zum ersten Mal in die Eigenproduktion gegangen bin, bin ich restlos begeistert vom Pralinenmachen. Das Besondere an Pralinen liegt zum Einen natürlich in ihrem Geschmack. Ich liebe es aber auch, wie man sie verzieren kann, wie man mit Geschmäckern spielen kann.

Und natürlich auch, dass sie sich als Geschenke so gut eignenen. Denn Geschenke aus der Küche finde ich immer wieder wundervoll. So lange ist es gar nicht mehr bis Weihnachten und so mancher von euch überlegt sich vielleicht gerade auch schon, was er in diesem Jahr an Selbstgemachtem verschenken soll.

Da dachten Ilona vom süßblog und ich, dass wir diese Teatime ganz ins Zeichen der Pralinen setzen und euch damit vielleicht die ein oder andere Idee liefern.

Pralinen

Und tolle Sponsoren für Give-Aways haben wir auch gefunden. Einen Gewinn zeige ich euch gleich hier. Wenn es etwas gibt, was für Pralinen wichtig ist, dann ist es die Qualität der Zutaten. Ich mag ja eh sehr gerne Bio- und Fairtrade-Produkte und so habe ich mich sehr gefreut, als mich vor einigen Wochen eine Mitarbeiterin der Aspermühle anschrieb und fragte ob ich Lust hätte, ihre Produkte kennen  zu lernen. Nach einem Besuch auf ihrer Seite wusste ich gleich, dass mir die Firmenphilosophie sehr gut gefällt und so durfte ich ein paar Artikel testen. Ich kann euch sagen, dass der Honig sensationell schmeckt und ich durch das Päckchen tatsächlich Chia-Samen für mich entdeckt habe, die nun täglicher Teil meines Frühstücks sind.

Und die Goji-Beeren habe ich gleich für die Pralinen verwendet. Dazu trinke ich den Cistus-Tee. Auch etwas, was ich ganz neu entdeckt habe. Ach, ihr merkt, ich bin wirklich begeistert von der Mühle. Hier ein Foto meines Testpaketes:

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Un das Beste: Ein ähnlich feines Paket gibt es für euch auch zu gewinnen. Darin enthalten sind:

250g Goji-Beeren
1x Wabenhonig
1x Akazienhonig im Honigbär
250g Bio Cistus
1 Schreibbuch mit Hülle
1 Geburtstagskalender

Wie ihr gewinnen könnte, erfahrt ihr wie immer am Ende des Beitrages. Doch nun zu den Pralinen, bei denen das Backfräulein von A bis Z wieder mit Hand angelegt hat. Ach, eine bessere Helferin könnte ich mir in der Küche gar nicht wünschen.

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Heute habe ich wahre Blitzpralinen für euch.

Espresso-Pralinen mit Goji-Beeren

für ca. 45 Stück

150 g Zartbitterschokolade

125 g weiche Butter

125 g Puderzucker

2 EL Kakaopulver

1 TL Instant-Espressopulver

6 cl Baileys

Zur Dekoration

Goji-Beeren

Kakao-Nipps

Zuckerperlen

Pralinenförmchen

So geht es:

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Die Butter mit dem Puderzucker cremig rühren.

Kakaopulver, Espresso, Baileys und die geschmolzene Schokolade nach und nach zu der Buttermasse geben.

Die Masse ca. 15 Minuten kalt stellen.

Dann in einen Spritzbeutel füllen und in die Pralinenkapseln immer einen Kleks Schokoladenmasse spritzen.

Mit Gojibeeren, Kakaonipps oder Zuckerperlen verzieren.

Pralinen

Und noch ein zweites Rezept habe ich für euch. Allerdings kein Pralinenrezept. Sondern eines für selbstgemachte Gummibärchen. Seit einigen Wochen besitze ich eine wundervolle neue Silikonform von Silikomart. Ich habe schone mehrere Produkte der Firma im Schrank und kann euch sagen, dass es im Bereich der Silikonformen wohl kaum bessere Formen gibt. Ich finde das Material so genial. Alles lässt sich so leicht aus den Formen lösen, Und man erkennt auch Feinheiten so gut.

Diese Form heißt passenderweise „Tea-Time“ und ich finde die Idee so süß. Man bekommt Kekse, einen Honigtopf, die Uhr die Five o clock anzeigt und Tassen, Kannen und Cupcakes. Demnächst werde ich sie auch für Pralinen nutzen, doch auch die Gummibärchen fand ich sehr hübsch und vor allem auch lecker.

Gummibärchen

Für die Gummibären braucht ihr:

ein Päckchen Götterspeise (ich habe Zitrone genommen)

6 EL Zucker

100 ml Wasser

So geht es:

Vermischt alle Zutaten miteinander und erwärmt die Masse bis sich alles gelöst hat. Die Flüssigkeit darf nicht kochen.

Dann gießt ihr die Götterspeise in die Form und lasst sie gut auskühlen.

Fertig. Das Rezept hatte ich irgendwo im Internet gefunden, weiß aber nicht mehr wo (sollte jemand den Ursprung kennen, sagt mir Bescheid, damit ich verlinken kann).

Auch die Gummibärchen sind übrigens eine nette Idee um sie zu verschenken. Wir wollten einige dem Opa schenken, aber die Naschfreude der Kinder war dann doch zu groß und wir müssen erst wieder nachfabrizieren.

Und nun haben wir noch einen zweiten Gewinn für euch:

Neu auf dem Büchermarkt ist das Buch „Chocqlate – Feinste Schokolade selber machen“. Erschienen ist es im südwest-Verlag in der Kombination Buch plus Gießform für drei Tafeln. Ich werde das Buch ganz bald einmal für euch testen und bin selbst schon total gespannt auf das Ergebnis.

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Wenn ihr das Buchset oder das Päckchen der Aspermühle gewinnen möchtet und eine deutsche Adresse habt, kommentiert hier und/oder bei Ilona bis zum Samstag Abend 18 Uhr vor der nächsten Teatime auf den Blogs und verratet uns, was eure Lieblingspraline ist, oder vielleicht habt ihr ja sogar einen link für uns?. Jeder Kommentar zählt als ein Los. Pro Blog gibt es eine Stimme. Wir werfen alle in einen großen Lostopf und losen von beiden Blogs zusammen aus. Jeder kann nur einmal gewinnen. Vergesst nicht, eure Mailadresse mit anzugeben und uns zum Thema zu schreiben, sonst ist der Eintrag nicht gültig, denn dann können wir euch nicht erreichen. Wir drücken euch die Daumen!

Und nun die süßesten Grüße

Christine

{Oster-DIY} Osternester aus dem Eierkarton

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Eierkartons sind momentan ja schwer in. Es gibt sie in allen möglichen Farben und mit ein wenig Papier und Bastelkram sind sie ganz schnell in Szene gesetzt.

Als die Firma wayfair mich gefragt hat, ob ich für sie ein Oster-DIY machen möchte, habe ich gleich an die Eierkartons gedacht. Ich wollte nichts Kompliziertes basteln, weil die Ideen ja zum Nachmachen anregen sollen. Die Idee, Eierkartons als Osternester zu gestalten ist einfach umzusetzen und gleichzeitig hat man natürlich einen riesigen Spielraum beim Nachmachen denn die Grundidee lässt sich beliebig variieren und erweitern.

Ich selbst bin ja eher so ein Drauflosbastler: ich sehe etwas und mache Pi mal Daumen meine eigene Variation dazu. Und seit ich die unglaubliche Welt von stampin´ up für mich entdeckt habe mit all den tollen Stempeln und Stanzen sind das Backfräulein und ich im Bastelrausch. Oder wie das Backfräulein selbst sagte: „Jetzt bin ich nicht nur dein Backfräulein, jetzt bin ich auch dein Bastelmädchen. Und der Juli ist unser Bastelbub!“

Ja, so sieht es aus. Wir basteln für alle Gelegenheiten, der Bastelbub ist total besessen von meinen Stempeln und das Back Bastelfräulein ist im Papierrausch und wirft mit Begriffen wie „Dieses Stempelkissen ist espresso“ um sich. Backen, Basteln, Bücher lesen: so sieht mein Alltag zu großen Teilen aus. Und ich kann mir nix Schöneres vorstellen!

Protestgeschrei gab es neulich von mir nur, als der kleine Bastelteufel meine Stempel die Treppe runter werfen wollte. „Platsch“ machen löst bei ihm momentan große Begeisterungsanfälle aus und wenn wir im Garten sind, muss ich höllisch aufpassen, dass nicht alles in den Gartenteich geworfen wird.

Sind wir bei Regen drin, wird dort geschaut, was sich zum Platsch-Machen eignet und meine Stempel gehören auf keinen Fall dazu.

Aber nicht nur daheim sind wir fleißig am Basteln: auch für meine Kolumne „Buchstabensuppe und Backfantasie“ die ich für die Stiftung Lesen schreibe, habe ich das Osternest gebastelt. Mit vielen tollen Helferhänden haben wir mit den Kindern der Lese- und Schreibwerkstatt jede Menge ganz besondere Nester gebastelt. Vorlesetipps zu Ostern findet ihr ebenfalls in der aktuellen Kolumne.

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Und wer Schritt für Schritt lesen möchte, wie man die Nester basteln kann, der klickt nun am Besten auf wayfair, da habe ich alles ganz genau beschrieben.

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Ich wünsche euch ein paar frohe Osterfeiertage!

Süße Grüße

Christine

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{Teatime} Amarettoschokogugl mit Karamellcrispies und einem feinen Give Away

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Der erste Sonntag im Monat verheißt euch wie immer einen ganz besonderen Beitrag: es ist Zeit für die Teatime, die Ilona vom Süßblog und ich nun schon seit einigen Monaten für euch veranstalten.

Mit im Gepäck ist auch dieses Mal wieder ein Give-Away, eine kulinarische Köstlichkeit und einen netten Gast haben wir auch noch für euch.

In diesem Monat nimmt der Kuchenbäcker Tobi an der virtuellen Teetafel Platz und wir drei haben jeder ein Guglrezept für euch entworfen. Ilona hat beispielsweise für euch Quark-Gries-Minis gemacht – wenn das nicht mal richtig lecker klingt. Und Tobi? Na schaut schnell vorbei und lasst euch überraschen!

Ich habe für euch Amarettoschokogugl mit feinen Karamellcrispies gebackt und ich hatte Schwierigkeiten, die kleinen Köstlichkeiten lange genug vor meiner hungrigen Familie zu retten, damit ich sie noch fotografieren konnte. Aber bei Gugln ist bei uns immer Eile geboten, denn lange überleben die kleinen Kuchen bei uns nie.

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Gugl sind aber auch einfach etwas wunderbares. So klein, so fein, so unglaublich vielfältig und dazu auch noch schnell gemacht. Perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch. Ich weiß gar nicht, wie viele Varianten ich mittlerweile schon ausprobiert habe, aber es waren sehr, sehr viele.

Und da ich ja begeisterte Teetrinkerin bin, kann ich euch verraten, dass Gugl und Tee einfach perfekt zusammen passen. Zu den Schokoamarettogugln hatte ich einen Roiboos mit feinem Karamellgeschmack. Das hat sich sehr gut ergänzt.

Doch nun zu dem Rezept, denn vielleicht mag der ein oder andere von euch ja selbst mal wieder gugln.

Amarettoschokogugl mit feinen Karamellcrispies

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(ergibt ca. 18 Stück)

20 g Butter und etwas Mehl für die Form

30 g weiche Butter

30 g Puderzucker

2 EL Amaretto oder für die alkoholfreie Variante Amarettoöl

1 Ei

15 g Sahne

30 g Mehl

10 g Mandeln

40 g Schokolade gehackt

Für den Guss:

ca. 50 g Kuvertüre, gehackt

1-2 EL Karamellcrispies

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So geht es:

Alle Zutaten (außer die für den Guss) miteinander vermischen (ja, ich habe die Ratzfatzmethode angewendet) und in die gefettete und gemehlte Guglform geben.

Das geht besonders gut, wenn man den Teig in einen Spritzbeutel füllt und mit diesem den Teig jeweils zu 2/3 in die Mulde drückt.

Im Backofen (vorgeheizt auf 200° Umluft) für 14 Minuten backen. Danach auskühlen lassen und aus der Form lösen.

In der Zeit Kuvertüre schmelzen und die Gugl nacheinander in die Kuvertüre tauchen. Auf die noch feuchte Schokolade Karamellcrispies (zb. Pativersand) streuen.

Fertig und schnell sein, denn eins zwei drei sind die kleinen Kuchenpralinen auch schon wieder verschwunden.

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Sollte doch noch ein Gugl etwas länger überleben, eignet sich dieser übrigens auch wunderbar als Geschenk. Seit einigen Monaten begeistern mich ja die tollen Stempel, Stanzen und mehr von stampin up und so habe ich für einen Verschenk-Gugl noch schnell eine kleine Verpackung gebastelt:

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Passend zum monatlichen Guglmotto haben wir dieses Mal auch das Give-Away für euch. Denn der Gugl selbst ist im März unser Sponsor und wir können unter euch Ostersets vom Gugl verlosen. Drei Sets verlosen wir.

Was ihr tun müsst? Wir wüssten gerne von euch, welchen Gugl ihr am Liebsten mögt. Ich selbst mag z.B. Schokolade und Marzipan immer sehr gerne. Erdbeeren gehen auch immer, wenn die Saison ist. Wie sieht es denn bei euch aus? Verratet uns eure Favoriten!

Mitmachen könnt ihr wie immer bis zum ersten Samstag des darauf folgenden Monats (also in diesem Fall dem ersten Samstag im April). Wir versenden nur nach Deutschland und ihr müsst über 18 sein. Kommentiert ihr anonym gebt uns eure Mailadressen an, damit wir euch im Gewinnfall auch benachrichtigen können.

Sowohl die Kommentare bei Ilona als auch bei mir bringen euch je ein Los. Und wer unsere Teatime dann auch noch bei fb, twitter etc teilt, bekommt auch dafür ein Los. Vermerkt uns das im Kommentar.

Die süßesten Grüße

Christine

{Pralinenglück} Wie wäre es mit weißen Schokoladen-Trüffeln?

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Ich bin ein Mensch der selten jammert. Aber heute jammere ich doch ein wenig. Hinter mir liegen ein paar sehr kurze Nächte, denn der Reihe nach sind das Backfräulein und der Kleine krank geworden. Nichts Schlimmes. Fieber und ein wenig Husten (ich glaube das halbe Deutschland leidet gerade an diesen oder ähnlichen Viren). Das Backfräulein hat es tapfer auf den Punkt gebracht: Hauptsache kein Magendarm. Und da stimme ich zu. Lieber eine Woche erkältet sein, als einen Tag den Magendarmvirus.

Während das Backfräulein schon wieder munter ist, ist der Kleine noch ein wenig angeschlagen und das bedeutet: Mama – rund um die Uhr. Und eben oder gerade auch nachts. Nun schläft er sich gerade gesund und vor mir türmen sich Berge von Hausarbeiten. Geschirr, Wäsche, Spielzeug überall auf dem Boden der Wohnung…

Und was mache ich? Ich lasse jetzt kurz mal alles liegen und blogge endlich wieder einen Beitrag für euch. Denn trotz mächtig viel Arbeit und noch mächtig müderen Augen brauchen ja auch Mamas mal eine kleine Auszeit und das Schreiben, Fotos bearbeiten und das ganze Drumherum entspannen mich. Jetzt fehlt nur noch jemand, der mir in der Zeit den verspannten Rücken massiert, aber man kann ja nicht alles haben.

Neben mir steht eine dampfende Tasse Tee. Daneben liegen die letzten drei zwei Pralinen… und Stille ist im Haus. Zeit um euch endlich wieder einen Beitrag zu posten.

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Es ist ja Fastenzeit und für den ein oder anderen mag ja das Anschauen von dem ganzen Süßkram eine echte Herausforderung bedeuten. Ich faste übrigens auch gemeinsam mit Steffi. Wir fasten Schlaf! (Darauf hat mich Steffi neulich in der Lese- und Schreibwerkstatt aufmerksam gemacht und ja, Recht hat sie: im Schlaffasten sind wir beide gerade richtig gut)

Das virtuelle Anschauen von süßen Leckereien hat ja einen Vorteil: man nimmt dabei keine Kalorien zu. Es sei denn man neigt wie ich dazu, dann gleich zum Süßigkeitenschrank zu flitzen und sich ein Stück Schokolade zu stibitzen. Aber wer so viel Schlaffasten macht wie ich, der darf sich am Tag dann ruhig auch mal ein paar zusätzliche Glücklichmacher nehmen.

Und ein paar dieser kleinen Glücklichmacher gibt es jetzt auch für euch:

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Weiße Schokoladen-Trüffel mit rotem Hütchen

Zutaten für ca. 30 Stück

90 ml Sahne

180 g weiße Schokolade

2 EL Vanillelikör

30 weiße Trüffelhohlkörper

100 g weiße Kuvertüre

Deko: getrocknete Kirschcrispies oder Fruchtpulver z. B. mit Kirschgeschmack

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So geht es:

Die Sahne wird in einem kleinen Topf erhitzt. Die Schokolade fein hacken und in der heißen Sahne schmelzen.

Likör unterrühren und vom Herd nehmen. Bei Zimmertemperatur abkühlen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Die Trüffelmasse nun mit dem Handrührgerät luftig aufschlagen und in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Masse in die Hohlkörper spritzen und in den Kühlschrank stellen.

Kuvertüre temperieren. Trüffelkugeln aus dem Kühlschrank nehmen und einzeln in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und auf ein Pralinengitter setzen und kühl stellen.

Variante: wer mag streut zum Schluss ein wenig Fruchtpulver auf die noch feuchte Kuvertüre. Oder: man setzt auf jede Praline ein oder zwei Kirschcrispies (z.B. Pati-Versand).

Man kann auch hier den Likör durch beliebige Sirupsorten ersetzten und so geschmacklich viel variieren.

Die süßesten Grüße

P.S.: Bis ich den Beitrag dann endgültig fertig hatte, sind doch glatt noch einmal drei Tage verstrichen und ich habe schon wieder eine ganze Mütze voll Schlaf nachgeholt. Der Kleine hat noch ein wenig Schnupfen und ist ansonsten schon wieder voller guter Ideen. Die neueste Idee: das Trockenfutter der Katzen in die Wasserschale der Katzen kippen. Den Katzen hat es geschmeckt, der Bub war nass und glücklich und mir wird garantiert niemals langweilig!

{Valentinstags-Challenge} – Eigentlich wollte ich doch gar keinen Valentinstagsbeitrag machen…

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Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail vom Hobbybäckerversand. Ich habe den Versand in der Vorweihnachtszeit entdeckt, als sich das Marketing-Team eine sehr liebe Wichtelaktion überlegt hat und ich  sowohl sehr lieb bewichtelt wurde als auch anderen Bloggern eine Freude machen durfte.

Nun gibt es wieder eine neue Idee, die mir sehr gut gefällt und bei der ich deshalb auch gerne mitwirke: eine Valentinstags-Challenge. Wie das aussieht? Alle Blogger, die bei der Aktion mitmachen, bekommen ein Päckchen mit ein paar geheimen Zutaten. All diese Produkte (und die Zutaten, die man noch zusätzlich einsetzen möchte) werden nun in ein Rezept verwandelt. Ein herziges natürlich, denn es ist ja eine Valentinstags-Challenge.

kirschtrüffel

Ich selbst bin gar kein großer Freund vom Valentinstag. Ich verschenke zwar supergerne und oft kleine Dinge und machen anderen gerne eine Freude, aber der Valentinstag ist mir eigentlich schon zu kommerziealisiert. Dieser Zwang: heute muss ich etwas kaufen und der hetzige Gang von vielen, die dann auf die letzte Minute eine wenig liebevoll ausgesuchte Rose oder so etwas kaufen… naja, ist halt nicht so meins.

Der ursprüngliche Gedanke aber – dass man denen, die man liebt einfach mit einer kleinen Geste zu verstehen gibt, dass man sie mag, den mag ich dann wiederum.

Ich finde nur, dass dazu eigentlich nicht unbedingt ein extra Tag notwendig sein sollte. Aber ich gestehe auch, dass ich mich trotzdem über eine hektisch nach der Arbeit organisierte Rose freue, weil der Mann im letzten Moment überlegt hat, dass Valentinstag ist und er irgendetwas haben möchte – auch wenn wir ihn gar nicht groß feiern.

Und weil ich nun diese feinen Artikel für die Challenge hier stehen hatte, habe ich mich auch daran gemacht, etwas Süßes für meinen Mann zu erfinden. Im Paket waren Vanillearomaöl, Dekorierschokolade in der Tube, kleine Zuckerherzen, Herzausstecher und kleine Pralinenverpackungen.

Letztere haben mich dann auch inspiriert, Pralinen herzustellen. Wer dem Blog in den letzten Wochen gefolgt ist, weiß ja, dass ich momentan den Pralinen erlegen bin und viel am Experimentieren bin.

Ich habe also einen Ganache aus einer Mischung von Zartbitter- und Vollmilchschokolade hergestellt und diese mit dem Vanillearoma aromatisiert. Am nächsten Tag wurde aus dieser Mischung dann der fertige Trüffel, den ich dann in weißem Schnee (den ich mit Kirschpulver aufgepeppt habe) und in einer zweiten Variante dunklem Kakaopulver gewälzt und mit der Dekoschokolade auf Bruchschokolade (hier in Herzform ausgestochen) gesetzt habe.

Und ein klein wenig verliebt habe ich mich tatsächlich in die Pralinen. Gleich schenke ich sie meinem Mann und hoffe dann doch sehr, dass er meine Begeisterung teilt.

kirschtrüffel

kirschtrüffel

Und egal wie ihr zum Valentinstag steht: ich wünsche euch heute einen wundervollen Tag – mit lieben Menschen, rosigen Gedanken und dem Gefühl ein wenig auf Wolke 7 zu schweben.

Ich nasche jetzt noch eine Praline und hebe dann einfach mal ab! Vorher gibt es aber für euch noch das Rezept für ca. 30 Vanille-Kirsch-Trüffel.

Vanille-Kirsch-Trüffel

180 g Zartbitterkuvertüre

90 g Vollmilchkuvertüre

50 ml Sahne

2 TL Vanillearoma

weißer Schnee und evt. Kirschpulver zum Rollen

Backkakao

Für die Bruchschokolade:

ca. 100 g gute Schokolade (egal ob Zartbitter oder Vollmilch)

1 TL Vanillearoma

Zuckerherzen

Dekoschokolade zum Befestigen

ca. 30 Pralinenförmchen

kirschtrüffel

So geht es:

Zerkleinert die Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre und schmelzt sie im Wasserbad.

Nun kocht ihr die Sahne und das Aroma auf und gießt sie über die geschmolzene Kuvertüre.

Lasst die Masse etwas abkühlen und rührt sie dann noch einmal gründlich durch. Nun füllt ihr sie in eine Spritztülle mit Lochtülle. Auf Backpapier werden nun kleinen Kugeln gespritzt und diese lässt man dann im Kühlschrank vollständig erstarren.

Die Trüffel in der Hand leicht zu Kugeln formen, in der Kuvertüre und anschließend im Zucker wälzen und dann in Pralinenförmchen setzen.

Optional:

Schokolade temperierien und mit Vanillearoma verfeinern

Auf einem Backblech dünn ausstreichen und mit Zuckerherzen bestreuen.

Nach dem Aushärten mit Herzförmchen ausstechen.

kirschtrüffel

Ein wenig Dekoschokolade auf das Schokoherz geben und darauf eine Praline befestigen.

kirschtrüffel

Kühl und dunkel lagern.

Als Geschenk kann man sie dann noch schön in kleine Geschenkschachteln setzen und dem Liebsten überreichen – und das nicht nur am Valentinstag.

Die süßesten Grüße

Christine

* Auch wenn mir im Rahmen der Challenge vom Hobbybäckerversand Produkte überreicht wurden: meine Meinung ist wie immer davon unbeeinflusst.

{Pralinenprinzessin} Amarettotrüffel und Kirschpraline oder Kirschtrüffel und Amarettopraline oder am Besten einfach alles…

pralinen

Bald ist Valentinstag und auch wenn der Tag bei uns gar nicht sonderlich gewürdigt wird, bekommt er in diesem Jahr von mir doch eine besondere Aufmerksamkeit. Ich gebe zur Zeit nämlich Pralinenkurse speziell für den Valentinstag. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und in meinem Kurs erkläre ich den TeilnehmerInnen wie sie besonders feine Liebesbeweise herstellen können. Geschmacksproben gibt es dabei auch reichlich und jede Teilnehmerin hat danach auch feine Pralinen für ihren Liebsten.

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Ich liebe diese Kurse, denn es macht mir unglaublich viel Freude gemeinsam mit den Teilnehmerinnen die Pralinen zuzubereiten, fein zu verzieren und zu sehen, wie der Funke überspringt. Und der aktuelle Kurs enthält besonders viele leckere Sorten. Ich habe ja vorab alle in der heimischen Küche ausprobiert und bin schwer begeistert. Das Backfräulein hat auch hier wieder fleißig geholfen und so habe ich diese hübschen Pralinen auch ihrer geduldigen Hand zu verdanken. Denn sie hat die ganzen Kirschtrüffel gerollt.

Kirschtrüffel

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Für ca. 30 Stück

180 g Zartbitterkuvertüre

90 g Vollmilchkuvertüre

50 ml Sahne

50 ml Kirschwasser

50 g dunkle Kuvertüre

Zucker zum Rollen

ca. 30 Pralinenförmchen

pralinen

So geht es:

Zerkleinert die Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre und schmelzt sie im Wasserbad.

Nun kocht ihr die Sahne auf und gießt sie über die geschmolzene Kuvertüre. Anschließend rührt ihr das Kirschwasser ein.

Lasst die Masse etwas abkühlen und rührt sie dann noch einmal gründlich durch. Nun füllt ihr sie in eine Spritztülle mit Lochtülle. Auf Backpapier werden nun kleinen Kugeln gespritzt und diese lässt man dann im Kühlschrank vollständig erstarren.

In dieser Zeit kann man schon einmal die dunkle Kuvertüre fein raspeln (wer eine Küchenmaschine wie z. B. die Kitchen Aid hat, nutzt sie dafür am Besten und spart sich damit ordentlich Arbeit).

Die Trüffel in der Hand leicht zu Kugeln formen, in der Kuvertüre und anschließend im Zucker wälzen und dann in Pralinenförmchen setzen.

Kühl und dunkel lagern.

Wer es alkoholfrei mag, nimmt statt des Kirschwassers Kirschsirup.

   pralinen

Amaretto-Pralinés

Für ca. 40 Stück

300 g Vollmilchkuvertüre

70 ml Sahne

2 TL Glukosesirup

20 g Butter

6 cl Amaretto

Schokoladenhohlkörper

Zur Verzierung: Kakaonips

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So geht es:

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen

Sahne mit Glucose aufkochen und mit der Butter nach und nach in die Kuvertüre einrühren. Amaretto gut einrühren.

Ganache mit dem Handrührgerät in kreisenden Bewegungen für ca 3 Minuten aufschlagen.

In die Schokoladenhohlkörper verteilen, einige Kakaonips darüber streuen und über Nacht an einem kühlen Ort fest werden lassen.

Variante: auch hier kann der Alkohol durch einen Sirup ersetzt werden.

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Und nun kann man auch den Alkohol in beiden Pralinensorten einfach tauschen und hat Kirsch-Pralines und Amarettotrüffel. Hab ich schon probiert und ist ebenfalls total lecker. Ihr seht: hier könnt ihr ganz einfach geschmacklich variieren.

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Die beiden Pralinen habe ich in dem Buch „Pralinen und Konfekt selber machen“ aus dem NGV-Sortiment entdeckt. Bei den Amaretto-Pralines habe ich lediglich noch die Kakaonips dazugemacht und sie teilweise in Hohlformen gefüllt.

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Das Buch ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe auch schon einige weitere Rezepte ausprobiert. Ich bin sehr begeistert. Es ist sehr gut aufgebaut, hat leckere Rezepte die auch sehr abwechslungsreich sind und auch die Fotos sind schön.

Kategorien findet man folgende:

Mit Schokolade – Mit Nüssen, Mandeln und Co, Mit Kaffee, Mit Frucht, Trendy.

Dazu gibt es vorab eine Einführung, in der die wichtigsten Dinge beim Pralinenmachen erklärt werden. Zudem findet man auch zu vielen Rezepten kleine Tipps oder Möglichkeiten, wie man das Rezept variieren kann.

Wer gerne ins Pralinenmachen einsteigen möchte, wird mit dem Buch sicherlich viel Freude haben. Mir ist es zur Zeit ein treuer Begleiter.

Die süßesten Grüße

Christine