Kategorie: Rezeptekiste

Rezpte von A bis Z

{Happy, Happy Halloween} Die besten Halloween-Party-Ideen

halloween

Rund um Halloween

Ach, was war das für ein Trubel: kleine Hexen, Vampire, ein kleiner Kürbis, und manche Gruselgestalt mehr tummelten sich am Wochenende auf der ersten Halloween-Party des Backfräuleins. Wie es zu der Party gekommen ist, habe ich euch hier schon einmal erzählt.

Nachdem ich also sehr überraschend zum Party-Ausrichter geworden bin, habe ich mich mächtig ins Zeug gelegt um ein tolles Fest für das beste Backfräulein der Welt zu organisieren. Spiele suchen und vorbereiten, Gruselbuffet zusammenstellen und natürlich auch die Deko basteln: an dieser Stelle kann ich euch verraten, dass mir in den letzten Wochen definitiv nicht langweilig geworden ist.

Aber mit etwas Zeit und einem gut gefüllten Ideenboard bei Pinterest kann eigentlich nichts schief gehen.

Und was soll ich euch sagen? Die Vorbereitungen haben sich absolut gelohnt, denn die Party war einfach toll! Und weil die kleinen Gruselwesen so viel Freude hatten, erzähle ich euch nun doch einmal ein wenig von dem, was es bei uns gab. Vielleicht braucht der ein oder andere von euch ja noch Ideen? Gleichzeitig habe ich eine feine Gedankenstütze fürs nächste Jahr, denn das Backfräulein hat schon verkündet, dass es eine Gruselparty nun jedes Jahr möchte.

Halloween-Party-Deko

Wir haben zwei große Spinnennetze gekauft und alle Möbel und Ecken mit Spinnennetzen überzogen und natürlich noch mit einigen Spinnen geschmückt.

Aus Butterbrotpapiertüten haben wir kleine Gespensterlichter gebastelt: dazu haben wir mit Edding Augen und Mund aufgemalt, Marmeladengläser reingestellt und Teelichter (wir hatten aus Sicherheitsgründen LEDs verwendet) angezündet.

Halloween Party: Bastelidee: kleine Gespenster aus Butterbrotpapier

Aus normalem weißem Din A 4 Papier haben wir Spiralgeister ausgeschnitten, die dann zarte Kreise gedreht haben.

Halloween-Gespenster aus Papier

Einweggummihandschuhe haben wir mit Süßigkeiten gefüllt. Jedes Kind durfte sich eine Geisterhand mitnehmen.

halloween

Aus Taschentüchern haben wir kleine Geister gebastelt, die dann durch den Raum gespannt an einer langen Schnur hingen. Und mit Stampin Up haben wir kleine Serviettenringe gebastelt:

Serviettenringe für die Halloweenparty

Halloween-Party-Spiele

Halloween-Bingo: Die Vorlagen für das Bingo-Spiel habe ich hier zum Gratisdownload für euch. Das Spiel machte uns allen total viel Freude. Wir haben Glasnuggets benutzt um die einzelnen Felder zu markieren.

Ein Bild findet ihr am Ende des Beitrags.

Dann gab es noch Hexen-Stopp-Tanz und da wirbelten nicht nur die kleinen Geister über die Tanzfläche. Auf die Klänge der Toccata, die mein Mann auf seinem Keyboard einspielte, tanzten die Partygäste ausgelassen über das Parket. Ach, wie war das herrlich. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den besten Ehemann von allen (an diesem Abend alias „Der verrückte Professor“). Es war so stimmungsvoll.

Ein kleines Halloweenquiz in der Art von 1, 2 oder 3 fragte dann das Wissen über Halloween bei den Kindern ab.

Dann hatten wir Malvorlagen vorbereitet und jeder konnte kleine Monster ausmalen und Gesichter zeichnen. Die Vorlage habe ich hier gefunden.

halloween

Ein wirklich lustiges Spiel habe ich bei wayfair gefunden: in der Art von Blinde Kuh mussten die Kinder hier einem Vampir die Zähne in den Mund kleben.

halloween

halloween Party Spiel: Pinn die Zähne des Vampirs

Auch ein kleines Halloween-Tabu gab es.

Und dann durfte sich jedes Kind auch noch eine kleine Fledermaus basteln, die dann mit Gummibärchen gefüllt wurde. Die Grundform ist die Pillowbox von Stampin Up, die ich sowas von liebe!

halloween

Halloween-Party-Rezepte

halloween

Zwei Leckereien muss ich euch auf den Bildern leider vorenthalten: meine wunderbare Freundin Mèlanie hat leckere Gruselfinger und Mumien gebacken. Und ich habe doch glatt versäumt sie für euch zu fotografieren. Aber ich verrate euch: sie waren sooo lecker. Und danke noch einmal an meine weltbeste Hexenfreundin und Aufräumfee Mèlanie und ihren Zombiemann Peter. Ihr seid die Besten!

Was gabe es noch:

Gespensterkekse und Vampire

Halloween Gespenster Kekse - Party Rezept Ideen

halloween

halloween

Spinnencookies

Halloween

Halloween Gruselkekse Kekse - Party Rezept Ideen - Spinnenkekse

Augenmuffins

halloween

halloween

Lebkuchenvampire

halloween

Gespensterschokolade (die ich nicht richtig temperiert habe)

halloween

Gespensterkacke

halloween

und Blut!

halloween

Ach das Blut (Kirschsirup): das war der absolute Hit bei allen. Die Kinder konnten sich die Spritzen mit dem Blut nehmen und in Sprite oder Wasser spritzen. Mein persönliches Abendhighlight war der Moment in dem mein Kleiner mit seinen zwei Jahren verzückt ausruft: „Blut ist soooo lecker!“

Heute Vormittag verkündete er dann direkt schon: „Julian will Blut trinken. Blut ist so gut.“ Ui!

halloween

Die Rezepte werde ich nach und nach verbloggen. Zumindest ist das der Vorsatz. Deshalb sagt mir einfach, wenn euch ein Rezept besonders interessiert. Dass das Buffet so schön halloweenig war, verdanke ich einem feinen Sponsoring von Sugar Queen ehemals rheinbags. Als ich noch relativ neu am Bloggen war und auf anderen Blogs die tollen Verpackungen, Strohhälme etc bewundert habe, bin ich auf den Shop aufmerksam geworden und habe dort einen großen Teil meiner ersten Grundausstattung an Papierstrohhälmen, Muffinförmchen, Verpackungsboxen und manchem mehr bestellt. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich euch heute die Strohhälme, die kleinen Cookiekisten und die Cupcake-Wrapper (unter denen sich passende Muffinförmchen verbergen) zeigen darf. Die Kinder waren vor allem von den Wrappern so begeistert, dass fast alle sie mit nach Hause genommen haben. Danke an dich, Silke!

So, und nun hat es sich ausgegruselt und das Fräulein B. legt sich gleich gemütlich auf das Sofa und vielleicht trinke ich noch eine Spritze voll Blut.

Gruseltastische Grüße

Christine

P.S.: Und solltet ihr tolle Ideen für Halloween haben: ich bin immer froh, über weitere Ideen. Nächstes Jahr wird es zum Beispiel noch ein Mumieneinwickeln geben. Also her mit Tipps und gerne auch Links dazu!

Ideen für deine Halloween Party: Halloween Rezept-Ideen, gruselige Basteltipps und Partyspiele rund um Halloween - jede Menge DIY und Rezeptideen findest du auf dem Blog

Merken

Merken

Halloween-Bingo zum Gratisdownload: perfekt um an Halloween mit Kindern zu spielen. Das kleine Partyspiel macht Freude und ist ganz einfach.

{Tea Time} Sternstunden – Marmorkuchen mal anders…

       Marmorkuchen

Der erste Sonntag im Monat ist wieder ganz unserer Tea-Time gewidmet. Ilona vom Süßblog und ich haben uns dieses Mal überlegt, wie wir den Mamorkuchen ein wenig aus der verstaubten Klassiker-Ecke befreien können. Jede von uns hat sich eine Variante überlegt die wir euch heute zeigen wollen. Bei Ilona geht es dabei ganz saisonal um den Kürbis. Lecker!

Ich nehme euch mit auf die Geburtstagsfeier meines Sohnes, der vor Kurzem zwei geworden ist. Unter dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ haben wir ihn kräftig hochleben lassen und ein feines Buffett für ihn zusammengestellt. Das Motto war aber auch einfach wunderbar zum Umsetzen und meine Familie und Freundinnen haben mich toll unterstützt.

Marmorkuchen

Weil wir erst wenige Tage vorher aus dem Urlaub gekommen waren und die obligatorischen Wäscheberge mitgebracht haben, das Haus noch geputzt werden musste und so manches mehr erledigt werden wollte, hatte ich mir überlegt, einen Marmorkuchen zu backen, der direkt eine ordentliche Ladung gibt und einen Teil des Teigs zusätzlich zu Cake-Pops zu verarbeiten. Sozusagen 2 in 1. Das mache ich in letzter Zeit generell öfter mal: ein wenig Teig von einem Rührkuchen abzweigen und daraus dann ein Duzent Cake Pops zusätzlich machen.

Schon ganz lange habe ich vor, dass ich mich auch einmal an einem Kuchen mit Motiv drin versuche. Und das Sonne, Mond und Sterne-Motto fand ich dann prima um mit einem Sternenmotiv einmal herumzuexperimentieren.

Es ist total einfach, wenn man weiß wie es geht und ich werde das Ganze demnächst auf jeden Fall mit anderen Motiven wiederholen.

Marmorkuchen

Aber zur Tea-Time, denn um die geht es ja heute: Jetzt, wo die Tage und vor allem die Abende kühler werden, trinke ich noch mehr Tee wie sonst. Mein Kräutergarten hat mir eine reiche Ernte beschert und momentan genieße ich es sehr, fast täglich in den Garten zu gehen und mir frisch vom Strauch weg Teekräuter abschneide und mir Mischungen daraus zubereite. Die Zitronenverbene duftet schon, wenn ich nur kurz über ihre Blätter streife, verschiedene Minzarten verbreiten ihr würziges Aroma und meist gebe ich noch zwei drei andere Kräuter hinzu und nun auch gelegentlich ein Stück Ingwer und ein Zweiglein Salbei.

Heute habe ich viele der Sträucher stark zurück geschnitten und abgeerntet und nun hängen an der Kräuterkrone viele Kräutersträuße und verbreiten im Haus einen wundervollen Duft.

Doch nun zum Kuchen. Hier ist das Rezept für den Marmorkuchen mal anders.

Stairway to Heaven – Marmorkuchen mit Sternchen drin

Zutaten:

375 g Butter

375 g Zucker

6 Eier

1 P Vanillezucker

375 g Mehl

ca. 1/4 l Milch

3/4 P Backpulver

1 1/2 TL Kakao

etwas rosa Lebensmittelfarbe

200 g Kuvertüre

Marmorkuchen

Marmorkuchen

So geht es:

Fettet eine große Kastenform gut aus.

Rührt die Butter und den Zucker (auch den Vanillezucker) schön schaumig. Dann fügt ihr nach und nach die Eier hinzu und rührt jedes einzelne einmal kurz mit dem Handrührgerät unter.

Vermischt Mehl und Backpulver miteinander und fügt diese abwechselnd mit der Milch unter die Zucker-Butter-Eimischung. Milch gebt ihr soviel dazu, dass der Teig geschmeidig bleibt, aber nicht zu dünnflüssig wird. Die Menge lag bei mir irgendwo zwischen 1/4 und 1/8 l.

Nun teilt ihr den Teig in zwei Portionen. In einen rührt ihr das Kakaopulver ein. Den anderen färbt ihr mit Lebensmittelfarbe ein. Ihr könnt die Lebensmittelfarbe natürlich auch weglassen und einen Teil des Teigs einfach hell lassen.

Der Teig den ihr für euer Motiv wollt, wird nun auf einem Backblech, das mit Backpapier auslegt ist, ca. 1 – 2 cm dick ausgestrichen und ca. 15 Minuten bei 180° C gebacken. Kurz auskühlen lassen und dann das Motiv ganz oft ausstechen.

In die Kastenform ein wenig von dem zweiten Teig geben und das ausgestochene Motiv ganz oft und eng hintereinander setzen. Mit dem zweiten Teig auffüllen und bei 180° C Ober- und Unterhitze 50 Minuten backen (das können je nach Ofen aber auch mal 10 Minuten mehr oder 5 Minuten weniger sein). Macht einfach mal die Stäbchenprobe, um sicher zu gehen ob der Kuchen durch ist.

Lasst ihn in der Form abkühlen und stürzt ihn dann auf ein Kuchengitter. Nun schmelzt ihr die 200 g Schokolade und verziert damit und gegebenenfalls mit weiterer Schokoladen- oder Zuckerdeko den Kuchen.

Der Kuchen schmeckt auch noch nach zwei, drei Tagen richtig schön saftig.

Marmorkuchen

Ich habe noch einige Sterne übrige gehabt und habe diese dann natürlich auch gleich noch verwendet: einfach nen Cake-Pop-Stiel rein, mit Schokolade bestreichen und dekorieren. Ich habe kleine Sterne mit einer Stanze aus Eßpapier ausgestochen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Die Kuchenreste der ausgestochenen Sterne habe ich dann auch gleich weiterverarbeitet: daraus wurden dann Cake-Pops. Dazu habe ich die Masse einfach nur zerbröselt und mit etwas Butter und Puderzucker (Mengen einfach nach Bauchgefühl, bis die Masse schön geschmeidig ist und nicht zerfällt) verkneten und zu kleinen Kugeln formen.

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Marmorkuchen

Und eine Verlosung wird es diesen Monat auch wieder geben. Damit ihr euch eure eigenen kleinen Kuchen backen könnt, haben uns die Backfreunde.de ein MiniKastenform Blech zur Verlosung zu Verfügung gestellt.

231535_2_3

Wenn ihr das Blech gewinnen möchtet und eine deutsche Adresse habt, kommentiert hier und/oder bei Ilona bis zum Samstag Abend 18 Uhr vor der nächsten Teatime auf den Blogs und verratet uns, was ihr für einen „aufgepeppten“ Marmorkuchen backen würdet, oder vielleicht habt ihr ja sogar einen link für uns?. Jeder Kommentar zählt als ein Los. Pro Blog gibt es eine Stimme. Wir werfen alle in einen großen Lostopf und losen von beiden Blogs zusammen aus. Jeder kann nur einmal gewinnen. Vergesst nicht, eure Mailadresse mit anzugeben und uns zum Thema zu schreiben, sonst ist der Eintrag nicht gültig, denn dann können wir euch nicht erreichen. Wir drücken euch die Daumen!

Die süßesten Grüße

Christine

{Hochstapler} Ein neuer Crêpes-Maker, schokoladig gefüllte Pancakes und ein Hauch von Haferflocken+

In meiner Küche gibt es eine äußerst große Auswahl an Küchengeräten. Arbeitskollegen meines Mannes scherzen gerne, ob es ein Gerät gibt, das wir nicht haben. Um dem vorab zu greifen: Ja, da gibt es tatsächlich noch so manches was ich gerne hätte.

Aber zugegeben: ich nenne zum Beispiel eine Zuckerwattemaschine mein Eigen. OK, sie wird nur etwa jedes Schaltjahr einmal benutzt. Aber ich besitze sie.

Wesentlich häufiger kommt in letzter Zeit jedoch mein Crêpes-Maker zum Einsatz. Seit mich die Pancake-Art begeistert, habe ich den Crêpes-Maker ziemlich regelmässig im Einsatz. Denn für das Zeichnen von kleinen Figuren ist dieses Küchengerät viel viel besser geeignet, als beispielsweise eine Pfanne: man kann die Temperatur besser regulieren und so die Bräunungsgrade besser im Auge behalten. Zudem stört beim Malen kein Pfannenrand.

chocolate filled pancakes Bis vor einigen Wochen musste ich mir allerdings immer einen Crêpes-Maker ausleihen. Dank eines sehr lieben Sponsorings der Firma Severin (von denen ich auch schon das ein oder andere Küchengerät in meiner Küche stehen habe) habe ich nun endlich ein eigenes Gerät und ich liebe es!

Es ist sehr gut verarbeitet und die Antihaftbeschichtung ist sehr sehr gut. Gerade für die Pancake-Art ist das von enormem Vorteil. Man kommt ohne Fett aus und das lässt die Figuren gleichmäßiger werden. Außerdem kann man die Temperatur in sechs unterschiedlichen Stufen regeln, was ebenfalls für mich ganz wunderbar ist.

Seit unserem Urlaub ist der kleine Backbub total fasziniert von sämtlichem Meeresgetier und deshalb gab es dann kürzlich für ihn auch Meeresfrüchte zum Frühstück.

chocolate filled pancakes

Doch auch ganz normale Pancakes kann man mit dem Gerät zubereiten. Ein sehr leckeres Rezept habe ich mir hier für euch ausgedacht:

Chocolate filled Pancakes. Also Pancakes, die als kleine Überraschung in der Mitte einen flüssigen Nutellakern haben.

Klingt lecker? Und schmeckt noch viel besser als es klingt. Wer es gesund mag, der kann sich das Rezept schön reden: denn zarte Haferflocken sind auch enthalten. Und dass ich diese kleinen Fitmacher in den Teig gemischt habe, verdanke ich einem Produktpaket das ich vor Kurzem von der Firma Kölln bekommen habe. Darin waren unter anderem zarte Haferflocken, die mich dann spontan auf die Idee gebracht haben, zumindest ein kleines gesundes Gegengewicht zum schokoladigen Kern zu geben.

Ihr wollt das Rezept? Es reicht für ca. 16 Pancakes mit einem Durchmesser von 10 cm.

3-DSC_7236

Chocolate filled Pancakes

1 Ei

500 ml Buttermilch

2 EL weiche Butter

250 g Mehl

60 g Blütenzarte Köllnflocken

1 TL Backpulver

1 Prise Meersalz

2 EL Ahornsirup (wer den Teig süßer mag, verdoppelt die Menge)

etwas Pflanzenöl für die Pfanne

chocolate filled pancakes

Für die Füllung:

weiche Nutella bzw. Nussnougatcreme

Zum Servieren:

Ahornsirup

So geht es:

Vermischt Mehl, Salz, Backpulver und Haferflocken miteinander.

Nun gebt ihr Ei, Buttermilch, weiche Butter und den Ahornsirup dazu und schlagt den Teig kurz aber kräftig mit dem Schneebesen auf.

In der Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen (entfällt, wenn ihr den Crêpes-Maker benutzt, hier müsst ihr nur erhitzen), dann bei mittlerer Hitze ca. 10 Zentimeter große flache Teigfladen auftragen (die Pancakes gehen noch auf, deshalb wirklich nicht zu viel Teig auftragen). Auf jeden Pancake in die Mitte einen Teelöffel Nutella geben und ca. 1 Eßlöffel Teig darüber geben.

Wenn der Teig anfängt, Blasen zu werfen, wenden und zweite Seite ausbacken bis beide Seiten goldbraun sind.

Im vorgeheizten Ofen bei 50° C auf einem mit einem Geschirrtuch bedeckten Teller warm halten, bis alle Pancakes ausgebacken sind.

Immer einige Pancakes übereinander stapeln und großzügig mit Ahornsirup übergießen… und dann genießen!

Kleine Anmerkung: auch beim Ausbacken der Pancakes bietet der Crêpes-Maker einen großen Vorteil: er hat eine große Fläche und so seid ihr viel schneller fertig weil ihr mehr Pancakes gleichzeitig ausbacken könnt.

Ihr merkt, der Crêpes-Maker hat es mir wirklich angetan und das schreibe ich nicht, weil ich das Gerät gesponsert bekommen habe, sondern weil ich tatsächlich einfach total begeistert bin und ihn ganz oft im Einsatz habe.

pancakeart

Ein ganz liebes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle aber an Andrea von der Firma Severin für den netten Kontakt und die Geduld loswerden. Tausend Dank an dich! Weiter Pancakes folgen! Versprochen!

pancakeart

Noch ein kleiner Pancake-Tipp: dass das Gesicht so viele kleine Luftblasen hat, liegt an einem übereifrigen Backhelfer. Statt einer Prise Backpulver war auf einmal ein ganzes Päckchen im Teig gelandet. Also: am Besten kein Backpulver oder sehr wenig verwenden. Aber so ist das nun einmal, wenn man kleine Küchenhelfer am Start hat.

Die süßesten Grüße

Christine

{Spätsommerglück} Fruchtige Tomatenquiche mit frischem Basilikum

TomatenquicheSpätsommerglück

Frisch aus dem Urlaub zurück mit dem ich den Hochsommer um zwei Wochen verlängert habe, genießen wir hier den herrlichen Spätsommer. Warme Tage, Spaziergänge über Felder und durch den Wald, Blätter sammeln zum Trocknen und Basteln, Hagebutten zum Dekorieren pflücken und Fallobst finden, das anschließend zu Kuchen verarbeitet wird. Wir genießen das Wochenende und manchen milden Abend aus vollen Zügen.

So auch gestern: bereits 18 Uhr war es als wir zu einem spontanen Spaziergang über die Felder aufbrachen. Ausgestattet mit einer Stofftasche um ein wenig Naturmaterialien zu sammeln starteten wir zu einem Abendspaziergang. Das Backfräulein war erst gar nicht so begeistert aber Mamas Idee ein Knicklicht mitzunehmen falls es zwischendurch dunkel wird, lies die Motivationskurve rasant in die Höhe schnellen („Wenn es dunkel ist, mache ich euch eine Lichtershow“). Auch der Bruder wurde natürlich mit einem „Zauberstab“ – so nannte er sein Knicklicht – ausgestattet und unter gemurmeltem „Hokus Pokus- Fidibus“ und wildem Leuchtstabschwenken marschierten wir dann tatsächlich los. Plötzlichen Zuwachs bekam unsere kleine Wandergruppe dann von unseren beiden Katzen, die spontan beschlossen, mit uns zu gehen. Naja, zumindest bis wir zu den Kühen kamen: die waren den beiden Stubentigerinnen dann doch eine Nummer zu groß.

Unterwegs sammelten wir Laub, das sich schön verfärbt hatte und manche Hagebutte und die Tasche füllte sich rasant. Mittlerweile war es schon etwas am Dämmern und die Knicklichter zeigten ihre Leuchtkraft. Die Kinder waren schwer begeistert. Höhepunkt war dann ein Bauer, der noch zu später Stunde am Kartoffelernten war. Mit Traktor und großem Gerät. Ein wenig Platz war noch in der Tasche und dank des netten Bauern wurde die Tasche dann mit selbstgesammelten Kartoffeln gefüllt (das Backfräulein ist davon überzeugt, dass das die besten Bratkartoffeln der Welt werden).

Wärend sich das Backfräulein also fleißig nach Kartoffeln bückte, wollte ihr kleiner Bruder natürlich fleißig mithelfen: doch der Unterschied zwischen dreckiger Kartoffel und einfach nur dreckigem Erdklumpen war in der mittlerweile angebrochenen Dunkelheit dann nicht mehr so genau zu erkennen.

Ein herrlicher Abendspaziergang war das und ich bin sicher, dass wir diesen Spaziergang unternommen haben, lag an der zuvor verspeisten köstlichen Tomatenquiche. Diese war herrlich fruchtig-frisch und lag uns so gar nicht schwer im Magen.

Tomatenquiche

Ob es an ihr lag oder wir einfach nur besonders viel Energie hatten, werden wir wohl nie restlos klären können. Restlos gegessen haben wir die Tomatenquiche aber ganz schnell und weil sie so allerleckerst und zudem total einfach und schnell zu machen ist, gibt es heute einmal etwas Herzhaftes für euch aus meiner Küche (was ja eher selten vorkommt).

Wir waren absolut begeistert von ihr und werden sie wohl noch so manches Mal genießen.

Tomatenquiche mit frischem Basilikum

(für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser)

250 g Blätterteig (frisch)

300 g Kirschtomaten

1/2 Topf Basilikum

1 kleine Zwiebel

200 g Schmand

60 g Parmesan (ich habe Parmesanspäne genommen)

4 Eier

Salz, Pfeffer, wer mag etwas Chili

Deko:

einige Basilikumblätter

Tomatenquiche

So geht es:

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Fettet die Tarteform ein und legt den Blätterteig hinein. Lasst dabei die Ränder etwas über den Rand stehen. Mit einer Gabel stecht ihr den Boden einige Male ein.

Tomaten waschen, trocknen und auf dem Blätterteig verteilen.

Basilikum waschen und etwas ausschütteln, anschließend die Blätter in feine Streifen schneiden.

Zwiebel schälen und fein würfeln.

Schmand, Eier, Zwiebel, Basilikum und Parmesan mit dem Handrührgerät miteinander verrühren. Kräftig abschmecken mit Salz und Pfeffer (wer etwas mehr Würze mag, nimmt noch etwas Chili).

Masse über die Tomaten schütten und im Ofen 30-35 Minuten backen.

Mit einigen Basilikumblättern garnieren. Fertig!

Tomatenquiche

Tomatenquiche

Variante: wer mag, kann zusätzlich auch noch ein wenig Feta zerbröseln und zwischen die Tomaten streuen.

Ach, und wenn ich diesen Beitrag gerade für euch schreibe, hätte ich doch auch schon gerade wieder Lust auf ein Stück der Quiche. Verratet ihr mir eure liebsten Rezepte für eine Quiche oder Tarte? Ich möchte meine Tarteform in nächster Zeit öfter einsetzen und suche gerade noch nach feinen Rezepten dafür. Die Tarteform habe ich übrigens von Städter und bin hin und weg von der Qualität und Antihaftbeschichtung und vor allem von dem heraushebbaren Boden. (Und das schreibe ich jetzt nicht weil es in irgendeiner Form gesponsert wäre, sondern weil ich lange nach einer wirklich guten Form gesucht habe.)

Wie immer die süßesten Grüße!

Christine

Perfekt für den Sommer: Tomatenquiche mit frischem Basilikum

Merken

Merken

{WOW – We love it!} Der saftigste Apfel-Gugelhupf der je meinen Ofen verlassen hat

Apfelgugel       Das Backfräulein war krank. Eine richtige Sommergrippe mit mächtig viel Fieber, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Einfach-alles-tut-weh-Schmerzen und dem ersten Antibiotikum ihres Lebens. Fazit: Krank sein ist schrecklich, wer hat so was Blödes nur erfunden?

Tapfer hat sie Medizin geschluckt, Nasenspray bekommen, die Augen getropft bekommen (eine Bindehautentzündung kam auch noch dazu) und war sehr, sehr tapfer. So viele Ferienpläne sind in der Zeit ausgefallen und sie war oft ganz traurig, wenn ich Verabredungen und Aktionen absagen musste.

Deshalb habe ich mir doppelt und dreifach Mühe gegeben, ihr den Genesungsweg so angenehm wie möglich zu gestalten und ein paar feine Aktionen daheim zu planen, die sie nicht zu sehr anstrengten, die aber dafür sorgten, dass die Tage ausgefüllt mit Schönem waren. Warum ich euch das erzähle? Weil der heutige Kuchen Teil des Wer-schnell-wieder-gesund-Programms war.

Die Sonne schien, die Bienen summten, die Wespen waren überall, ein typischer Sommertag und wir mittendrin. Tags zuvor hatten wir Kräuter geerntet und zum Trocknen ausgelegt um Gartentee daraus zu machen. Ein paar wilde Brombeerranken hatten sich zwischen die Himbeeren geschlichen und trugen nun schwarzglänzende Früchte die ich für die Kinder pflückte. Doch der Hunger war groß und so bemerkte das Backfräulein etwas Rotgoldenes auf dem Wiesengrundstück neben unserem Haus.

Auf dem Nachbargrundstück steht unter anderem ein Apfelbaum der gerade fleißig Äpfel trägt. Zahlreiche lagen auf dem Boden und so dachte ich, dass wir ja ein paar sammeln könnten (Erlaubnis vom Nachbarn liegt vor). Ausgestattet mit einem kleinen Körbchen und zwei tatkräftigen Helferkindern machten wir uns auf und suchten unter dem Baum nach nichtmatschigen Äpfeln und schnell war das Körbchen gefüllt.

Apfelgugel

Die Kinder waren vom Sammeln so begeistert, dass ich nun schon überlege, was wir demnächst alles noch ernten können. Doch erst einmal mussten wir nun überlegen, was wir aus den Äpfeln machen wollten. Es waren eindeutig zu viele um sie alle zu verputzen und so befragte ich meinen besten Freund Pinterest nach Apfelinspiration. Ich liebe Pinterest und auch bei der Apfelsuche wurde ich nicht enttäuscht.

Julia von Kochliebe hat ein Rezept für einen supersaftigen Apfelkuchen gepostet, den ich als Grundlage für dieses Rezept nahm. Ihren Blog mag ich generell sehr gerne und kann euch nur sagen, dass sich ein Besuch bei ihr lohnt.

Ausgestattet mit unseren Äpfeln (das Backfräulein wagt die Behauptung, dass es die besten Äpfel sind, die sie je gegessen hat) schaute ich gleich nach, ob wir soweit alles im Haus hatten (hatten wir) und so gingen wir gleich ans Werk.

Vor allem der kleine Bruder des Backfräuleins war in äußerster Helferlaune und schon bald sah unsere Küche ein wenig chaotisch und die Kinder mehlweiß aus.

Apfelgugel

Wir haben zwei Kuchen aus dem Rezept gemacht: eine kleine Gugelform gefüllt und noch eine kleine Kastenform. Ich denke, das Rezept reicht allgemein für einen normalgroßen Gugel.

Und weil uns der Kuchen dann anschließend auch total begeistert hat, möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Es war wirklich WOW (der beste Apfelkuchen, den wir je gebackt haben meinte das Backfräulein).

Apfelgugel

Hier kommt also das Rezept für euch.

Supersaftiger Apfelgugel

Apfelgugel

Apfelgugel

Apfelgugel

Ihr braucht:
100g Butter
160g Zucker
1/2 TL Zimt
3 Eier
2 EL Mohn
150g Aprikosenjoghurt
200g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Milch
6 mittlere säuerliche Äpfel

etwas Puderzucker zum Bestäuben

So geht es:

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.
Butter mit Zucker und Zimtpulver mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Eier und Joghurt unterrühren. Mehl und Backpulver mit dem Mohn mischen und Milch dazugeben.
Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Unter den Teig mischen (wenn man sie mit Mehl bestäubt sinken sie nicht alle auf den Grund des Kuchens). In die Kuchenform füllen.
Im Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.

Blitzschnell gemacht und wahnsinnig lecker.

Apfelgugel

Apfelgugel

Und wenn ihr nun Lust auf noch mehr Apfelinspiration bekommen habt, hätte ich auch noch eine feine Apfeltarte für euch. Und was wir auch sehr lieben sind diese Apfelkompott-Cupcakes.

Welche Apfelrezepte lassen eure Herzen denn schneller schlagen vor Begeisterung?

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Am Ende des Tages stand übrigens folgendes Motto für mich fest:

1-img_5524