Kategorie: Rezeptekiste

Rezpte von A bis Z

Für meine Mutter gab’s: Erdbeersahne-Windbeutel und für die Gäste: Bananen-Sahne-Rolle

Steffibloggt

Gestern hatte meine liebe Mama Geburtstag. Ich muss gleich dazu sagen, dass sie keinen Kuchen mag. Andererseits hatte sie auch Gäste die gerne Kuchen essen.

Eine kleine Süßigkeit mag meine Mutter aber sehr gerne. Windbeutel. Als sie fragte, was sie sich wünscht hat sie mir genau dies ins Ohr geflüstert. Und da meine Mama immer so lieb zu mir ist, hat sie sie auch bekommen und zwar in einer großen Menge. Und für alle anderen Gäste habe ich einen Bananen-Sahne-Rolle gebacken.

Zuerst möchte ich euch mein Windbeutelrezept vorstellen:

Zutaten:

– 110g Mehl 944270_3179802111587_670910863_n

– 175g Wasser

– 1/2 TL Salz

– 75g Butter

– 3 Eier

So gehts:

Wasser, Salz und Butter bei mittlerer Hitze in einen Topf geben. Kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.

Das Mehl hinzugeben und rühren bis alles gut vermischt ist, der Teig glatt ist und sich vom Rand löst.

Vom Herd nehmen und die Eier nacheinander hineinschlagen. Je 1 Ei gründlich unterrühren bevor das nächste hinzugefügt wird.

Backofen auf 180Grad vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln walnussgroße Portionen setzen bis der Teig aufgebraucht ist. 35 Min goldbraun backen. Die Windbeutel nach dem Backen warm aufschneiden und auskühlen lassen.

Füllung:

– 300g Sahne

– 1Pck Sahnesteif

– 150g Erdbeeren klein geschnitten

Sahne mit Sahnsteif schlagen bis Spitzen entstehen. Klein geschnittene Erdbeeren unterheben und je einen Teelöffel Sahne suf die untere Hälfte der Windbeutel geben und die Obere darauf setzen.

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Und nun mein neuer kleiner Lieblingskuchen. Die Bananen-Sahne-Rolle!

Zutaten:

– 5 Eier

– 140g Zucker      296197_3222322654574_1113235375_n

– 85g Weizenmehl

– 2EL Speisestärke

– 2EL Kakao

– 400g Sahne

– 2Pck Sahnesteif

– 2 Bananen

Damit der Biskuitteig locker wird müssen Eier und Zucker mit dem Handrührgerät kräftig geschlagen werden, dass sich die Masse verdoppelt. Nun Mehl, Speisestärke und Kakao unterheben und das Ganze erneut gut aufschlagen. Backofen auf 180Grad vorheizen und Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Den Biskuitteig 10 – 15Min backen, bis er fest ist. Aus dem Ofen nehmen und mit einem Geschirrtuch abdecken während er abkühlt.

Bananen längs halbieren. Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Nach Bedarf noch mit Schokostreuseln verfeinern. Ist der Boden abgekühlt löst ihr ihn vom Backpapier und legt die Bananen  ziemlich weit vorne einem waagerecht auf den Boden und gebt die Sahne darauf. Lasst hier vorne und hinten je einen Zentimeter Platz. Nun rollt ihr den Kuche fest auf.

Ich habe meine Rolle mit Sahne überzogen. Etwas Sahne habe ich mit Kakao verfeinert und mit einem Spritzbeutel Tupfer auf den Kuchen geben.

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Blaubeer-Tiramisu mit Holunder-Crumble

    ChristinebloggtWenn ich momentan einkaufen gehe, wundere ich mich fast, dass es noch Blaubeeren gibt. Miss Blueberrymuffins Blogevent begeistert ja zur Zeit so viele, dass die kleinen blauen Beeren schon fast restlos ausverkauft sein müssen. Auch mich hat ihr Aufruf, etwas mit Blaubeeren zu zaubern, inspiriert: Zu einem Blaubeer-Tiramisu mit Holunder-Crumble. BlaubeerzeitBanner1Das Rezept hat heute seine Premiere gefeiert und ich muss sagen, dass ich es in Zukunft bestimmt noch öfter machen werde. Und passend zu diesem sommerlichen Dessert kam heute Mittag sogar kurz die Sonne heraus. Da hieß es nur noch: ran an die Löffel, genießen und die Seele baumeln lassen. Aber ich bin sicher, auch ohne Sonne hätte es uns auch ganz prima geschmeckt!blaubeer

Ihr braucht:

150 g Blaubeeren

Für die Creme:

250 g Mascarpone

100 g Naturjoghurt

1 EL Zitronensaft

2 EL Zucker

1 P Vanillezucker

50 ml Holunderblütensirup

Für die Streusel:blaubeer1

150 g Mehl

150 g Zucker

60 g Butter (kühlschrankkalt)

60 g gemahlene Mandeln

So wird das Tiramisu zubereitet:

Die Beeren werden gewaschen.

Mascarpone, Joghurt, Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft mit dem Handrührer cremig rühren.

Die Zutaten für die Streusel zügig verkneten und die bröselige Masse auf ein Backblech streichen. Ca. 15-20 Minuten im Ofen bei 180° Umluft backen (die Brösel sollten leicht bräunlich werden). Auskühlen lassen.

blaubeer3In vier Gläsern (ich habe die Gelegenheit genutzt und endlich die wunderschönen Mason-Gläser eingeweiht) wird das Tiramisu aufgeschichtet. Erst kommt eine Schicht von den Bröseln. Diese werden mit dem Holunderblütensirup beträufelt. Dann kommt eine Schicht Creme, eine Schicht Beeren. Das Ganze wird noch einmal wiederholt. Ganz zuoberst sind die Beeren.

Nach Belieben können die Gläser noch garniert werden, z. B. mit Melissenblättern, Beerenspießchen…blaubeer4

Bis zum Verzehr kalt stellen.

Kleiner Tipp: den Holunderblütensirup kann man beispielsweise auch durch Orangenlikör ersetzen.

Cake-Pops in der Vollwertküche – Voll lecker!

Ausflug in die Vollwertküche

Lang habe ich es euch ja schon versprochen: meinen Ausflug in die Vollwertbäckerei aufzuschreiben. Vor einigen Wochen hat mich meine Freundin Melanie ja in die Besonderheiten des vollwertigen Backens eingeführt. Und ehrlich gesagt habe ich mich schon vorher gefragt, ob das wohl schmeckt. So ganz ohne Zucker. Ich bin ja doch eher eine Zuckerschnute.

Fester Bestandteil in Melanies Küche ist eine Getreidemühle. Und es  ist schon richtig toll, wenn man die Körner ganz frisch zu Mehl mahlt. Das macht auch den wirklich großen Unterschied zu dem, wie ich sonst backe (Mehltüte auf, abwiegen, fertig) aus. Und natürlich der Verzicht auf Zucker.

vollwert1Wir haben für die Cake-Pops einen ganz „normalen“ Rührteig hergestellt. Auch die Schokolade für die Cake-Pops wurde von uns selbst gemacht. Das war für mich ebenfalls ganz neu. Keine Kuvertüre schmelzen, sondern Schoko selbst zubereiten.

Cake-Pops in der Vollwertküche (für ca. 25-30 Cake-Pops)

Rührteig aus:
– 170 g Butter
– 2 Eßlöffel Honig (wer es süßer mag, nimmt mehr)
– 4 Eier
– abgeriebene Schale einer halben Zitrone
– 1 Prise Salz
250 g frisch gemahlenes Dinkelvollkornmehl (oder Kamut)
– 1 Teelöffel Backpulver

für die Schoko
250 g Butter auf niedrigster Stufe verlaufen lassen
ca 4 Eßlöffel dunklen, ungesüßten Kakao
ca 2 Eßlöffel Honig

Deko: Kokosflocken, Sesamkörner, gemahlene Nüsse oder Mandeln

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Und so geht es:

Butter und Honig miteinander verrühren, Eier hinzufügen und die abgeriebene Schale der halben Zitrone untermischen. Mehl, Salz und Backpulver vermischen und unterheben.

Wir haben die Cake-Pops portionsweise im Cake-Pop-Maker gebackt. Ansonsten wird aus den Zutaten ein Rührkuchen gebackt und dieser dann nach dem Abkühlen vom festen Rand befreit und zerbröselt (dann noch etwas Butter, Schoko oder eine andere „Bindezutaten“ hinzufügen und Kugeln von Hand formen).

Nach dem Abkühlen der Bällchen wird die Schokolade zubereitet.

250 g Butter lässt man bei niedrigster Stufe zerlaufen, dann werden ca. 4 Eßl dunkler, ungesüßter Kakao hinzugegeben und ca. 2 Eßl Honig (auch hier: wer es süßer mag, nimmt entsprechend mehr). Fertig ist eure Schokolade.

Taucht die Stiele in die Schokolade und steckt sie in die Cake-Pops, ca. 15 Minuten im Kühlschrank antrocknen lassen und dann die Cake-Pops in die Schokolade tauchen und nach Herzenslust verzieren.

Fertig!

Alleine die Optik fand ich schon richtig schön. Mal kein buntes Dekozeug. Das war für mich auch mal was anderes. Beim nächsten Mal werde ich allerdings doch ein klein wenig mehr Honig nehmen. Noch einmal vielen Dank an Melanie für diesen schönen Ausflug in die Vollwertküche!

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Kleiner Nachtrag: mittlerweile besitze ich auch eine Getreidemühle und bin begeistert von der Möglichkeit sein Mehl selbst zu mahlen. Hier findet ihr  ein Rezept für Orangenmuffins, mit denen ich meine eigene Mühle eingeweiht habe. Oder ihr schaut euch die süßesten Kekse an, die jemals meinen Ofen verlassen haben: diese Igel sind so niedlich, dass man sie gar nicht essen mag!

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

Cake-Pops aus der Vollwertküche - ohne Zucker und mit selbstgemachter Schokolade

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Das ABC der Leckerbissen – D wie Donauwelle

Christinebloggt

Manchmal hat man Geistesblitze, die so schön sind, dass man sie einfach umsetzen muss. Steffi von dem Food-Blog Baking and Cooking with Love hatte vor einigen Wochen eine solch schöne Inspiration. Sie stellte sich ein ABC vor, bei dem jeder Buchstabe einem leckeren Gericht zugeordnet wird. Und die einzelnen Buchstaben werden an viele Blogger vergeben. So entsteht ein

Für dieses delikate ABC habe ich den Buchstaben D zugewiesen bekommen und weil ich ja ein bekennender Schokoladenliebhaber bin,  habe ich mir aus diesem Grund auch etwas Schokoladiges ausgesucht. Der Buchstabe D hat mich zu einer Donauwelle inspiriert. Ein Kuchen, den meine Mutter schon Jahrzehnte backt und genau so lange wird er auch schon von der Familie verschlungen. Kein Wunder, dass ihr Rezept dann auch in mein Backbuch gewandert ist. Und nun gebe ich es an euch weiter. 

Donauwelle

Für den Teig braucht ihr:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 1 Fläschchen Rumaroma
  • 350 g Mehl
  • ¾  Päckchen Backpulverhen
Aus diesen Zutaten macht ihr einen Rührteig (also Butter und Zucker schaumig rühren, Eier und Rumaroma dazugeben, Mehl und Backpulver vermischen und unterheben). 
Die Hälfte des Teigs streicht ihr auf ein großes Backblech. Unter die andere Hälfte rührt ihr einen Eßl Kakaopulver und gebt ihn darüber. 
1 Glas Schattenmorellen lasst ihr gut abtropfen, dann verteilt ihr die Kirschen über den Teig. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180° 30 Minuten lang backen und anschließend abkühlen lassen.
Für die Buttercreme braucht ihr:
  • 250 g Butter (zimmertemperatur)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 3 EL Zucker
  • 500 ml Milch
Den Pudding kocht ihr nach Packungsanleitung mit der Milch und dem Zucker. Lasst ihn anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen. Dann verrührt ihr ihn gut mit der Butter. Die Creme streicht ihr auf den vollkommen ausgekühlten Kuchenboden. 
Zum Schluss wird ein Päckchen Kuvertüre geschmolzen und über die Buttercreme gestrichen. Das typische Donauwellenmuster bekommt ihr hin, indem ihr mit der Gabel wellenförmig über die noch weiche Schokolade streicht. Schokolade fest werden lassen. 
Fertig!
Neugierig geworden, was sich hinter den anderen Buchstaben verbirgt? Jeden Mittwoch wird ein weiteres Gericht veröffentlicht. Schaut doch einfach mal auf Steffis Blog vorbei!
 
 

Unser erster Gastbeitrag: Marmorbrötchen mit Rotkornweizen

Heute freue ich mich sehr, dass ich unseren ersten Gastbeitrag anmoderieren darf. Gestern habe ich ja mit Melanie zusammen vomelaniellwertig gebackt. Für mich eine Premiere. Für sie ist es Alltag, denn sie ist als Gesundheitsberaterin richtig fit in allen möglichen Ernährungfragen. Klick. Während sie mir also die Besonderheiten der Vollwertbäckerei erklärt hat, habe ich ihr im Gegenzug die Grundlagen der Cake-Pop-Herstellung erläutert. Dazu bald mehr, jetzt gebe ich das Wort ab an Melanie (und muss sie bald auch noch fragen, wo man die Weizensorten bekommt).

Melanie

Ich hab mich als Vollwertköchin und Bäckerin riesig auf Christine gefreut um mit ihr und den kleinen Küchenhelferinnen vollwertige Cake-Pops auszuprobieren. Ich finde, sie sind super geworden, das könnt ihr bei Christine auch bald nachlesen!

Als Nebenprodukt sind diese wunderschönen Marmorbrötchen entstanden und Christine konnte mich für einen Gastbeitrag begeistern 😉

Es werden dafür zwei Teige angesetzt:melanie1

Erster Teig

300 g Kamut, sehr fein gemahlen

8 g Meersalz im Mehl verteilen

60 g Sahne

110 g warmes Wasser

10 g Hefe, im Wasser auflösen

Zweiter Teig

300 g Rotkornweizen, sehr fein gemahlen

8 g Meersalz im Mehl verteilen

60 g Sahne

110 g warmes Wassermelanie2

10 g Hefe, im Wasser auflösen

Die beiden Teige getrennt ansetzen und ca 2 Stunden zugedeckt ruhen lassen. Dann den Kamutteig ausrollen auf ca. 40×40, den Rotkornteig ebenso und dann die Teige aufeinanderlegen. Die Teigplatte wird dann zu einer dicken Rolle aufgerollt und in etwa 2 cm dicke Scheiben geschnitten. Ihr könnt die Scheiben auch direkt abbacken. Schön sieht es aber auch aus, wenn ihr die Scheiben halbiert und dann zusammensteckt. Bei 250°C Ober-Unterhitze 15 bis 20 Minuten mit Wasserdampf backen.

Für den Wasserdampf eine Backblech auf der untersten Schiene mit aufheizen und sobald die Brötchen im Backofen sind eine Tasse Wasser darauf geben. Nach 8 Minuten den Dampf wieder ablassen.

Abkühlen lassen und fertig.    melanie3 melanie4