Kategorie: Rezeptekiste

Rezpte von A bis Z

Muttertag: Törtchen und Briefe aus der Lese- und Schreibwerkstatt

Zwei große Leidenschaften verbinden Steffi und mich. Das ist einmal die Lese- und Schreibwerkstatt, in der wir seit 2005 in unserer Freizeit Kinder und Jugendliche für die Welt der Bücher und Geschichten begeistern wollen und zum anderen das Backen, das wir seit einigen Wochen nun auf diesem Blog auch mit euch teilen.marmor3

Wie schön war es für uns an diesem Samstag, dass wir diese beiden Leidenschaften miteinander verbinden konnten. Denn dieses Mal haben wir uns für Muttertag kleine Kuchen überlegt, die wir mit den Kindern gemeinsam backen wollten. Die Begeisterung war groß und mit viel Tatendrang ging es ans Werk. Während Steffi die Küche unter ihrem Komando hatte, habe ich den Bastel-/Schreibteil übernommen: die Aufgabe neben dem Backen: kleine Dekorationen für die Minikuchen herstellen und einen Brief für die Mamas schreiben, ob Text, Brief, Gedicht – das war jeder Leseratte selbst überlassen und schon bald füllten sich die leeren Seiten mit den schönsten Ergebnissen.

marmorSicherlich werden einige Mamas sehr, sehr glücklich beim Lesen sein. In der Zeit halfen abwechselnd immer zwei bis drei Leseratten Steffi in der Küche beim Teig machen und vorbereiten. Während die Kuchen am Backen und abschließend am Abkühlen waren, hatte jeder die Gelegenheit vorzustellen, was er in dieser Zeit geschrieben oder gebastelt hatte.

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Und dann das Wichtigste: das Dekorieren! Genau das ist das Schöne, wenn man mit Kindern arbeitet – tausend Ideen sind auf einmal im Raum und nix ist genau gleich. Inspiration in der Luft!

Kein Wunder, dass da lauter kleine Kunstwerke entstanden sind. Liebe Mamas: genießt eure Kuchen und lasst euch feiern! Und wenn ihr das Rezept nachbacken wollt, hier folgen die Angaben. Die Menge reicht für einen Marmorkuchen oder eben für viele kleine Kuchen oder Muffins.

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Marmorkuchen oder: Muttertagstörtchenmarmor2

400 g Butter

350 g Zucker

6 Eier

400 g Mehl

1 P. Backpulver

1 Becher Sahne

Rumaroma (wenige Tropfen)

Kakao nach Gefühl

Zum Verzieren: Kuvertüre und Deko nach Lust und Laune

So geht es:

Butter schaumig rühren und den Zucker hinzufügen. Eier einzeln hinzugeben und gut unterrühren. Backpulver und Mehl vermischen und unterheben, dann die Sahne zugießen. Teig aufteilen und in eine Hälfte Kakao und Rumaroma einrühren. Von jedem Teig in die Form geben und mit einem Schaschlikspieß miteinander vermischen, so dass der Marmoriereffekt entsteht.

Bei 180° im vorgeheizten Ofen backen (als Marmorkuchen 1 Stunde in einer 28er Form, die kleine Kuchen oder Muffins brauchen 15-20 Minuten).

Abkühlen lassen, mit Kuvertüre überziehen und verzieren.

Backen und Bücher – eine gute Kombination!     marmor4  marmor6

Sauereien im Internet – meine erste Schweinetorte

ChristinebloggtAch geben wir es doch zu. Diese Torte führt uns doch, nicht nur was Wortspiele angeht, in Versuchung. Schon einige Male habe ich Fotos von diesen Schweinchentorten gesehen und jedes Mal habe ich mich aufs Neue in sie verliebt. Sieht aber auch zu schön aus!

Nun habe ich endlich die Gelegenheit genutzt (30. Geburtsttag meines Bruders) um sie einmal nachzubacken. Lustigerweise hatte Steffi fast zeitgleich die gleiche Idee und wir staunten nicht schlecht, als wir uns gegenseitig von unseren Backplänen fürs Wochenende erzählten. Und obwohl wir die gleiche Torte planten, ist dann doch zweimal alles ganz anders, was die einzelnen Komponenten angeht. Lest euch also ruhig beide Posts durch!schwein

Das Innenleben meiner Torte bildet ein Schokomandel-Kuchen. Gebackt habe ich ihn in einer 20er-Form und mit großen Kitkats verkleidet. Das Schlammbad ist eine Ganache, die Schweine sind aus Marzipan geformt.

Ihr braucht:

2-3 5er-Packungen von den großen Kitkats

100-150 g Marzipan und ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe für die Schweine

Für dich Ganache:

300 ml Sahne

80 g Butter

250 g Zartbitterkuvertüre

Für den Teig:

225 g Zartbitterschokolade

1 EL Wasser

150 g brauner Zucker

175 g weiche Butter

30 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

5 Eier getrennt

100 g gehackte Mandeln

So geht es:

Am Tag vorher bereitet ihr die Ganache zu, da diese über Nacht im Kühlschrank durchkühlen muss. Die Sahne wird dazu aufgekocht, dann kommt die Butter und die Schokolade hinzu. Alles verrühren bis die Schokolade vollkommen geschmolzen ist. Abkühlen lassen.

Die Schweine können auch schon einen Tag vorher vorbereitet werden. Dazu wird das Marzipan mit der Lebensmittelfarbe rosa eingefärbt. Anschließend nach Lust und Laune Schweine (Beine, Popos…) formen. Wer mag, kann den Schweinen mit etwas geschmolzener Kuvertüre auch noch Augen und einen Mund malen. schwein1

Der Teig: Eine Springform (20er) wird gefettet, der Ofen auf 180° vorgeheizt.

Die Schokolade wird im Wasserbad geschmolzen (mäßige Hitze, ständig Rühren). Zucker hinzugeben und rühren bis er sich aufgelöst hat, Butter hinzufügen und unterrühren. Topf vom Herd nehmen und nach und nach das Mehl, das Backpulver und die Mandeln unterrühren (diese drei Zutaten vorher miteinander vermischen).

Eier trennen. Eigelbe nacheinander unterrühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Schokomasse heben. Die gehackten Mandeln zum Schluss unterheben und alles in die Springform geben.

Im Backofen ca. 45 Minuten backen, bis der Kuchen fest ist (er platzt beim Backen auf). Mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen geben.

Die Schweinchentorte:

Der ausgekühlte Kuchen wird nun mit der Ganache bestrichen. Die Ränder müssen genug Creme haben, damit die Kitkats gut halten. Oben dient die Ganache als Schlamm, in dem die Schweine versinken. Die Kitkats brecht ihr jeweils in zwei Riegel und klebt diese dann fest, indem ihr sie an die Ganache drückt. So umrandet ihr den Kuchen. Ich habe zum Schluss eine Schleife herum gebunden. Sieht schön aus und fixiert das Ganze nochmal.

Zum Schluss die Schweine im Trog drapieren und fertig! Bis zum Verzehr kalt stellen und dann genießen. Und auf keinen Fall an die Kalorien denken! Das wäre ne Schweinerei!   schwein2

Ein Keks sagt mir als tausend Worte – Muttertagscookies

ChristinebloggtHui, schon steht der Muttertag wieder vor der Tür. Geschenke gekauft, gebastelt oder gebackt? Zusammen mit meiner wunderbaren kleinen Küchenhelferin E. habe ich in diesem Jahr kleine Kekse gebackt. Vor einiger Zeit hatte der Tchibo Keksstempel im Angebot und seitdem habe ich auf eine Gelegenheit gewartet, Kekse damit zu bestempeln.

Für den Keksteig habe ich ein klassisches Rezept aus meiner Weihnachtsplätzchen-Sammlung genommen. Zwei Bleche voller Kekse erhaltet ihr.

Zutaten:MamaKeks

150 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

150 g weiche Butter

70 g Puderzucker

40 g Speisestärke

3 Eigelb

einige Tropfen Zitronen- und Vanillearoma

evt. etwas Kuvertüre zum Verzieren

So geht es:

Butter, Zucker und Eigelb rasch miteinander verrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Dieser kommt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Ofen auf 180° vorheizen

Arbeitsfläche mehlen und den Teig ca. 5 mm dick ausrollen. Plätzchen ausstechen und mit dem Keksstempel (ich liebe ihn!) bestempeln). Bleche ca. 10 – 15 Minuten in den Ofen geben (die Ränder der Kekse sollten sich leicht bräunen). Vollständig auskühlen lassen und nach Belieben noch verzieren.

Kleiner Tipp: Eine Etagere für die Kekse lässt sich ganz leicht aus einer Kaffeetasse und einem Unterteller improvisieren (kann man auch mit mehreren Tassen in die Höhe stapeln). Gerade wenn die Kaffeetafel schon voll ist, lässt sich hier ein wenig Platz schaffen.  MamaKeks1

Wenn mal nicht alles im Haus ist – Schoko-Kaffee-Kuchen

Steffibloggt

Am Donnerstag war Vatertag. Eigentlich war es gar nicht geplant den Vätern etwas zu backen. Aber da ich meinen Papa kenne und er es doch schon irgendwie von mir erwartet, habe ich spontan entschieden doch ein Küchlein zu backen. Doch was ist der Nachteil an der Spontanität? Man muss holen, was im Haus ist. Ich hatte noch Bananen, Instantkaffee, KitKat und Sahne. Also habe ich geschaut, was dabei rauskommt.

Und hier das Ergebnis bzw. die Ergebnisse, denn mein Freund wollte für seinen Papa den Kuchen etwas anders:

(links: Schoko-Kaffee-Torte mit Sahne, rechts: Schoko-Kaffeetorte mit Banane und Schokosahne)

Vatertag6Vatertag1

           Ihr braucht (reicht für 2 Törtchen):

– 150g Butter                                                                                  

– 1Ei                                                                                                   

– 150g Zucker                                                                                   

– 2EL Instantkaffeepulver                                                           

– 1/2 Pck Backpulver

– 125g gemahlene Haselnüsse

– 125g Mehl

– 100ml Milch

 – 3 EL Kakao

– 1 Banane

 – 3 Blatt Gelantine

– 400ml Sahne

 

Die Böden:

Butter, Zucker, Ei und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren. Kaffee in eine Espressotasse geben und mit heißen Wasser aufgießen, dass sich das Pulver auflöst. Backpulver, Mehl und Nüsse in einer Schüssel mischen. Kaffee und Mehlmischung zum Teig geben und erneut mit dem Handrührgerät verrühren. Milch unter den Teig rühren.

Eine (oder wenn vorhanden zwei) Springform mit einem Durchmesser von 18cm gut einfetten. Die Hälfte des Teiges einfüllen und ca 30min backen (Stäbchentest). Ist dieser fertig und ausgekühlt, Form erneut fetten und den zweiten Teil backen. Böden auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

Gelantine kurz in lauwarmen Wasser einweichen. Sahne steif schlagen. Gelantine in einem Topf auslösen und unter die Sahne rühren.Vatertag4 Sahne bis zum Gebrauch kühl stellen.

Für die 1. Torte:

Boden in einen Tortenring stellen und die Hälfte der Sahne darauf geben und glatt streichen.

Bei Bedarf Schokostreusel drauf streuen.

Torte für ca. 2Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach den Tortenring vorsichtig lösen.

Fertig ist Kuchen Nr.1!

Vatertag5Für die 2. Torte:

Den Boden am oberen Rand glatt schneiden. Bananen in Scheiben schneiden und auf den Kuchen legen. In die zweite Hälfte der Sahne gebt ihr ein Päckchen Vanillinzucker und 3EL Backkakao. Dies gut verrühren. Sahne auf dem Kuchen und am Rand verteilen.

Den Kuchen ebenfalls für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wollt ihr auch eine Schweinchentorte machen, dann stellt ca. 14 MiniKitKat um den Kuchen und formt aus gefärbtem Fondant oder Marzipan kleine Schweinchen und legt diese Kurz vor dem Verzehr bzw. Verschenken  auf den Kuchen, da sich diese sonst auflösen (wie es mir leider passiert ist).

Fertig ist die zweite Torte.

Interessant für mich wäre es zu wissen was ihr denkt. Welche Torte war für meinen Vater und welche für den Vater meines Schatzes?

Eure Steffi

Spontanes Muttertagstörtchen

SteffibloggtKennt ihr das? Ihr wisst einfach nicht, was ihr eure Mutter schenken sollt? Sie hat schon alles oder möchte nichts. Aber Arbeit abnehmen kann man ihr doch immer. Also was tut man? Man macht ihr Frühstück, spült das Geschirr oder übernimmt die Bügelwäsche. Natürlich darf aber auch etwas ganz wichtiges nicht fehlen: Das Muttertagstörtchen.

Ich habe mich dieses Jahr für Himbeeren entschieden. Herzküchlein mit Vanilleglasur! (Aber natürlich wird es noch etwas Anderes geben, was meine Mutter nicht hier im Blog vorher schon lesen kann!)

Und das braucht ihr:

(reicht für 2 kleine Herzchen ca. 10cm Durchmesser)

– 60g Himbeeren (frisch)

– 80g Butter

– 80g Zucker

– 1 Ei

– 120g Mehl

– 1/4Pck Backpulver

– 2EL Himbeermarmelade

– 1Pck Vanillekuchenglasur

Zunächst fettet ihr die Förmchen ordentlich ein. Anschließend legt ihr ca 5-6Himbeeren zur Seite und pürriert den Rest mit etwas Zitronensaft. Nun verrührt ihr Ei, Zucker und Butter mit dem Handrührgerät und gebt Mehl und Backpulver (vorher bereits gemischt) nach und nach dazu. Den Teig in zwei Hälften teilen und unter die Eine die pürrierten Himbeeren rühren. Ich musste bei den anderen Hälfte noch etwas Sahne unterrühren, da der Teig recht fest war. Nun gebt ihr abwechselnd je 1TL Teig in die Förmchen. Das Ganze für 20min in den Ofen.Muttertag1

(Fotos sind leider etwas verschmommen)

Die fertigen Küchlein lasst ihr gut auskühlen (am Besten auf einem Kuchengitter). Sind beide Kuchen ausgekühlt, schneidet ihr sie glatt und bestreicht die eine Seite mit der Marmelade und legt die Andere ordentlich darauf.

Die Kuchenglasur müsst ihr nun im Wasserbad (nach Packungsanleitung) schmelzen und auf den Kuchen geben. Die restlichen Himbeeren nach Geschmack auf die noch feuchte Glasur setzen. Ich habe noch mit Zuckerschrift Muster auf die Glasur gemalt.

Auskühlen lassen und der lieben Mama schenken.

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