Kategorie: Sirup und Getränke

{Ein eigenes Backbuch!} Vorfreude und Pancakes satt

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Was wären wir Menschen ohne unsere Wünsche und Träume? Eine große Macht liegt in unseren Wünschen verborgen, denn sie tragen uns manchmal im Leben auf ein gewisses Ziel zu oder lassen uns anfangen von Dingen zu träumen.

Für mich war ein solcher Wunschtraum zum Beispiel immer, dass ich einmal ein eigenes Buch schreiben möchte. Für einen Buchmenschen wie mich gar kein so ungewöhnlicher Gedanke den sicherlich viele andere auch hegen.

Ehrlich gesagt wusste ich auch nie so wirklich was ich für ein Buch schreiben möchte. Ich habe schon die ein oder andere Kindergeschichte geschrieben und in der Schublade liegen, kleine Kurzgeschichten sind in einigen Anthologien erschienen, doch letztendlich ist mein erstes „richtiges“ Buch dann ein Backbuch geworden. Im Juni wird es erscheinen und inhaltlich geht es um Pancakes. Süße Pancakes, herzhafte Pancakes und auch ein wenig Pancake-Art. Dabei zeige ich dann zusätzlich in kleinen Videos wie das Ganze funktioniert.

Ich bin supergespannt und natürlich auch aufgeregt, wie es angenommen wird. Bei den großen Online-Buchhändlern kann man es schon sehen und vorbestellen.

In den vergangenen Monaten haben mich die Pancakes also sehr beschäftigt und ich habe unzählige Rezepte entwickelt. Ein großes Glück für mich waren dabei meine Pancake-Girls: Freundinnen und Bekannte die sich bereit erklärt haben, die Rezepte für mich zu testen. Die Mädels waren super, haben geschaut, ob die Rezepte verständlich sind, ob sie funktionieren und vor allem natürlich ob sie auch schmecken.

All die Tipps und Rückmeldungen haben mir dabei geholfen ein (hoffentlich) schönes, rundes und vielfältiges Buch über Pancakes zu erstellen.

Befreundete Fotografen haben für mich dann noch Autorenfoto, Gruppenfotos und den Rezepteteil mit den Pancake-Art-Fotos fotografiert. Eine Freundin hat die kleinen Filme mit mir gedreht. Danke euch allen!!!

Meine Familie war zudem gerne bereit als Testesser herzuhalten und auch hier konnte ich dann an den Gesichtern direkt ablesen, ob ich ein Rezept fürs Buch gefunden hatte oder ob ich die Rezeptur lieber noch etwas bearbeite.

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Zudem habe ich eine ganz wundervolle Lektorin, die mit viel Zeit und Liebe dem Buch den letzten Schliff verliehen hat und mir auch währenddessen so viele Tipps und Hilfen gegeben hat. (Vielen lieben Dank an Anja Halveland vom Bassermann-Verlag an dieser Stelle)

Und dann der Food-Fotograf: da habe ich dann gleich noch einmal ein großes Glück gehabt: der Food-Fotograf, Koch und verhinderte Rockstar Udo Einenkel hat die Fotos gemacht und meine Rezepte unendlich schön in Szene gesetzt. Die Bilder sind so toll geworden! Erst nach ein paar Telefonaten habe ich übrigens herausgefunden, mit wem ich da telefoniere: Der Mann ist ja ein richtiger Name in seinem Metier. (Udo, ich bin so begeistert, wie du die Rezepte ins rechte Licht gerückt hast).

Ja, und wenn ich euch jetzt so viel über Pancakes erzähle, dann bringe ich euch doch einfach auch das Rezept mit, das ich heute Morgen für meine Familie ausgetüffelt habe. Wir haben nämlich alle befunden, dass es zu lecker ist, um es geheim zu halten und ins Buch kann es ja nicht mehr rein.

Kokos-Pancakes mit frischer Erdbeer-Soße

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Für ca. 12-14 Pancakes mit einem Durchmesser von ca. 10 cm

Zutaten:

3 Eier

100 ml Milch

125 g Mehl

25 g Kokos (wer mehr Kokosgeschmack mag, verdoppelt die Menge und gibt etwas mehr Milch dazu)

200 g griechischer Joghurt

3 EL Zucker

1 Prise Meersalz

Einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

Optional: einen Teil der Milch durch Kokosmilch ersetzen)

Öl für die Pfanne

Für die Erdbeersoße:

500 g Erdbeeren*

60 g Zucker

1 Prise Vanillepulver

3-4 EL Wasser

Zum Garnieren:

Puderzucker, frische Früchte, Kokosflocken

So wird es gemacht:

Den Ofen auf 50 °C vorheizen und einen Teller hineinstellen. Die Eier schaumig aufschlagen und Zucker, Salz und Vanille unterrühren. Milch und Joghurt hinzufügen, Backpulver, Mehl und Kokosflocken miteinander vermischen und alles unterrühren bis ein relativ dünnflüssiger Teig entsteht.

Nun etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Teig portionsweise hineingeben, so dass ca. 10 cm große Teigfladen entstehen. Backen lassen, bis sich auf der Oberseite Blasen bilden, wenden und von der anderen Seite zu Ende backen.

Fertige Pancakes im Ofen abgedeckt warm halten.

Für die Soße die Erdbeeren waschen und vierteln. In einem kleinen Topf mit den übrigen Zutaten zum Kochen bringen und ca. zehn Minuten köcheln lassen.

Dann jeweils drei oder vier Pancakes übereinander stapeln, mit etwas Soße übergießen und eventuell noch mit Puderzucker und Kokosflocken gestäuben.

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Wenn keine Erdbeersaison ist, könnt ihr auch Tiefkühlfrüchte zurück greifen.

*Wenn keine Erdbeersaison ist und ihr habt beim Einkaufen zwei erdbeerverrückte Kinder im Einkaufswagen sitzen, kann es aber auch sein, dass auch schon außerhalb der Saison zwei Körbe Erdbeeren ganz gegen eure Überzeugung in den Einkaufswagen hüpfen.

Zweijährige sind in solchen Fällen auch nicht mit Argumenten zu überzeugen: die verlockende Röte der Früchte überwiegend in diesem Fall alles und Mütter sind geneigt, ihre innersten Überzeugungen in solchen Momenten auch einmal zu beugen, denn die Alternative sieht Tränen kurz vor der Kasse vor begleitet von bitteren Schreien nach Erdbeeren.

Aber in letzterem Fall hätte es ja dieses Rezept auch nicht gegeben und so muss ich wohl dankbar dafür sein, dass ich eine Familie habe, die Erdbeeren so lautstark liebt.

Und so sieht dann auch die Kinder-Variante auf dem Teller aus:

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Wie immer die süßesten Grüße für euch

Christine

{Ist da gerade ein Tannenbaum vorbei geflogen?} Stürmische Liebe

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Draußen stürmt es und zum Leidwesen vieler Narren sind zahlreiche Umzüge heute ins Wasser gefallen (denn sonst wären sie vielleicht vom Winde verweht worden).

Ja, die ein oder andere stürmische Böe habe ich heute auch erlebt. Zum Glück nur aus dem regenbesprenkelten Fenster heraus, denn die Familie B. liegt mehr oder weniger flach. Erkältungsviren, die sich ja momentan auch im Sturm verbreiten, haben uns seit geraumer Zeit im Griff und seit heute sind wir alle vier fleißig am Tempo-Tücher-Verbrauchen.

Aber das Backfräulein kann dem Ganzen auch gute Seiten abgewinnen: viel Zeit zum Spielen, viel Zeit zum Vorlesen (zum Glück sind Mamas Halsschmerzen mittlerweile weg), viel Zeit zum Fernseh-Schauen (ja auch das darf einmal etwas mehr an sein, wenn alles krank ist) und so nutze ich nun die Gunst der Stunde (oder wenn wir im Wortspiel-Modus bleiben: die Ruhe vor dem Sturm) und komme dazu, endlich wieder etwas zu Bloggen.

Und weil Valentin vor der Tür steht, kommt dieser Beitrag besonders von und mit Herzen daher. Zum einen bastel ich momentan manch Herziges und zwei Karten habe ich hier für euch. Wenn ihr Fragen zu den Karten habt (was ich benutzt habe etc)., schreibt mir einfach.

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Und dann geht Liebe natürlich auch immer durch den Magen und da meine Kinder ja krank sind und Eis bekanntlich immer beim Gesundwerden hilft, gab es gestern noch spontanes Waldbeeren-Sorbet und passende Milchshakes dazu. Die Shakes wurden allerdings so Ratz-Fatz vertilgt, dass ich euch davon keine Fotos mehr zeigen kann und das Sorbet war ähnlich schnell verzehrt. Einzig ein klitzekleiner Rest wurde von mir noch schnell zu kleinen Eisherzen gefroren, die es dann heute als Nachtisch gab.

Gemacht habe ich das Eis mit meinem Cook Processor von Kitchen Aid (habe ich schon gesagt wie sehr ich ihn liebe?). Das Rezept habe ich allerdings so in der Art auf einem Thermomix-Abend bei meiner Freundin Mèlanie (wenn du das liest: habe ich den Strich richtig rum?) kennen gelernt.

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Was ihr für das Eis braucht:

300 g Tiefkühl-Waldbeeren (oder eine andere Beerenmischung)

60-100 g Puderzucker (je nachdem wie süß ihr das Sorbet wollt)

100 ml Sahne

plus für die Milchshakes: 200-300 ml Milch (je nachdem wie zähflüssig der Shake sein soll)

Wer mag nimmt noch ein paar Minzblätter hinzu und verleiht dem Ganzen noch ein besonderes Aroma.

So geht es:

Wenn ihr weder Thermomix noch Cook Processor habt, braucht ihr einen guten Mixer. Dann sollte es auch funktionieren. Die Beeren müssen dann eventuell in zwei drei Portionen zerkleinert werden.

Mit dem CP:

Bestückt den CP mit dem Messereinsatz und gebt die Waldbeeren in den Rührtopf. Deckel zu und einige Sekunden auf Pulse drücken. Die Beeren vom Rand abstreifen und wiederholt auf Pulse drücken. Nun gebt ihr den Puderzucker und die Sahne hinzu und beginnt langsam die Geschwindigkeit zu steigern bis ihr eine homogene Masse habt.

(Wer die Minzevariante mag, gibt diese direkt von Anfang an mit in den Topf).

In kleine Dessertgläser füllen und direkt servieren.

Für die Shakes habe ich einen Teil des Sorbets im Topf gelassen und Milch dazu gegeben. Deckel wieder schließen und einige Sekunden auf Pulse drücken.

Und für die Herzen: da habe ich einen Teil des Sorbets einfach in kleine Pralinenformen gefüllt (aus Silikon) und diese dann über Nacht in den Tiefkühlschrank gestellt. Schon habt ihr kleine Eispralinen

Das Ganze dauert nicht einmal zehn Minuten zusammen und ihr habt dreierlei Leckereien gezaubert.

Ach, ich liebe solche einfachen Blitzrezepte. Wenn ihr einfache, schnelle Rezepte habt, dürft ihr gerne hier verlinken. Ich freue mich immer über Inspirationen!

Und a propos Blitz: hier gibt es zwar kein Gewitter, aber gerade eben sehe ich den Tannenbaum vom Nachbarn an meinem Fenster vorbei fliegen. Der lag wohl zum Verbrennen oder Vermodern auf dem Kompost und wurde von einer Sturmböe wohl eben mal so mitgerissen.

Ach was ich bin gerade so froh, dass ich nicht mehr raus muss heute.

Süße Grüße an euch

Christine

die sich jetzt gleich den nächsten Tee einschenkt und zur restlichen Familie auf die Couch und unter die Decke kuscheln geht.

{Last Minute Chocolate} Kurz vorm Fest eine feine Sache

Schokolade

Bald bricht er an, der Heilige Abend. Bei uns zuhause ist alles definitiv weihnachtlich. Der Tisch ist gedeckt, das Essen vorbereitet, der Baum erstrahlt in 2,5 Meter hoher Pracht (der Mann war dieses Jahr ohne mich den Baum aussuchen und es ist der absolut größte Tannenbaum den wir je hatten), die Geschenke seit gestern verpackt und nun ist noch ein kleiner Moment der Erholung bevor wir nachher Gäste bekommen.

Seit einigen Jahren richten mein Mann und ich bei uns das Weihnachtsfest aus und laden unsere Eltern und meinen Bruder mit dessen Familie ein. In diesem Jahr ist wieder ein Familienmitglied dazu gekommen und die Tochter meines Bruders wird zum ersten Mal Weihnachten erleben. Wir freuen uns alle!

Das Backfräulein ist schon ganz aufgeregt und spitzt des öfteren aus dem Fenster. Der Kleine hält noch ein Schläfchen damit er heute Abend unterm Tannenbaum auch fit ist und mit tanzen kann (das kann er schon ganz allerliebst).

Für euch habe ich noch eine ordentliche Portion Schokolade im Gepäck. Schokolade geht doch eigentlich immer, oder? Und als absolutes Last Minute Geschenk kann sie auch ganz schön was daher machen.

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Ich habe deshalb vor einigen Tagen eine ziemliche Ladung guter Schokolade (Callebaut in Vollmilch und Zartbitter) geschmolzen und temperiert und dann in verschiedene Formen und Geschmäcker aufgeteilt. Herausgekommen sind weihnachtliche Pralinen mit Orangencrispies, Bruchschokolade mit Kakaoschalenstückchen und Karamell sowie eine mit Orangencrispies und eine mit Schneeflöckchen. Auch Transferfolie habe ich hier benutzt um die Schokolade ein wenig aufzuhübschen.

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Dann habe ich Trinkschokolade hergestellt mit kleinen Marshmallows darin. Dazu habe ich kleine Holzspatel mit Masking Tape umklebt und mit einer Büroklammer verziert. Die Schokolade habe ich gut temperiert in kleine Pralinenformen gefüllt und sobald die Schokolade ein wenig fester wird, dann die Spatel hineingesteckt. Wer mag nimmt eben noch Marshmallows als Zutat hinzu. Einige der Pralinen habe ich ohne Stäbchen darin gemacht, die kann man dann so naschen oder auch zusätzlich in den Kakao geben.

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Eine Backmischung gab es noch mit Schokoladendrops zum Selberbacken.

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Und die ein oder andere Praline für mich selbst. So zum Probieren sozusagen.

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Die ganze Schokolade habe ich vorher mit Tonkabohnen aromatisiert und der Geschmack ist unglaublich gut. Die Tonkabohne verleiht der Schokolade ein ganz besonderes und sehr raffiniertes Aroma. Ich habe meine Tonkabohnen von den Backschwestern bezogen. Die Gewürzfirma heißt Rimoco und hat mich sehr begeistert. Im Shop der Backschwestern findet ihr auch eine sehr schöne Beschreibung zu dem Gewürz. Ich werde in nächster Zeit auf jeden Fall öfter in der Küche mit dem Geschmack experimentieren.

So kann man mit wenigen (aber dafür hochwertigen) Zutaten wirklich besondere kleine Geschenke aus der Küche zaubern. Eingepackt in eine kleine Tüte kann die Schokolade so heute Abend dann unter den Tannenbaum wandern und dann ganz schnell in die Bäuche meiner Familienmitglieder.

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Und nun wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen und verbringt die Zeit mit den Menschen, die eurem Herzen wichtig sind!

Die süßesten Grüße

Christine

Zitronensüßes aus Dorne – GOT

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Auch heute reise ich wieder mit euch in die fantastische Welt von George R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer auch bekannt als „A Game of Thrones“. Heute geht es nach Dorne und ich habe einen zitronensüßen Trank für euch.

Das Wetter könnte etwas heißer sein für diesen supererfrischenden Drink. Der Hochsommer kann kommen und wir werden ihm mit jeder Menge Zitronenpower die Stirn bieten.

Aus dem offiziellen Kochbuch zur Serie habe ich nun das Rezept für euch.

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Zitronensüß

Ihr braucht:

6 Zitronen

2 Orangen

250 g Puderzucker

600 ml stilles Wasser oder (wenn es nicht ganz so mittelalterlich anmuten muss: Wasser mit Kohlensäure)

Und so geht es:

Schält eine halbe Zitrone und eine halbe Orange.

Nun drückt ihr alle Früchte über einer großen Schale oder einem großen Krug aus. Gebt den Zucker und die Schalen dazu und rührt kräftig um.

Dann gießt ihr die Limonade durch ein sauberes Küchentuch so dass Fruchtfleischreste hinausfiltriert werden und die Schalen entfernt werden.

Nun gießt ihr das Wasser dazu und stellt das Getränk kalt.

Am Besten serviert ihr direkt aus dem Kühlschrank.

Morgen geht es dann auch auf Sky wieder weiter mit der Serie. Ich bin schon ganz gespannt und freue mich darauf, wie es weiter geht.

Einen schönen Sonntag

Christine

Abschied vom Erdbeerland! Süßes aus der Flasche und aus dem Eisfach

ChristinebloggtWas bin ich glücklich mit meiner Einkochbibel. Ich würde das Buch am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Gerade da ich neu aufs Einkochen gekommen bin, hält das Buch jede Menge Tipps für mich bereit. Zur Zeit verarbeite ich fleißig die letzten Erdbeeren, da die Saison ja so gut wie abgeschlossen ist. Und ein Rezept das mich beim Lesen direkt begeistert hat, war der Erdbeersirup.

Ich stellte mir Sekt, Eis, Pudding vor – übergossen mit herrlich aromatischem Erdbeersirup. Hmmm, lecker!

Also habe ich mich an den Sirup gewagt und kann euch schon einmal verraten, dass das Ergebnis einfach nur köstlich ist. Ich habe es schon auf Vanilleeis und im sommerlich-kalten Getränk versucht: köstlich!

Wenn ihr euch den Sommergeschmack noch etwas verlängern wollt, habe ich hier das Rezept für euch:

Zutaten:

1 kg frische Erdbeeren

Saft von 2 Limetten

7 Pfefferminzblätter

600 g Kristallzucker

Und so geht es:

Schneidet die Erdbeeren nach dem Waschen klein und gebt sie mit dem Limettensaft und den Pfefferminzblättern in einen Topf und erwärmt alles auf ca. 80°C. Haltet die Temperatur für 5 Minuten.

Den heißen Fruchtbrei lasst ihr anschließend durch ein feines Tuch abtropfen. (Das war für mich der schwierigste Schritt: ich habe mich etwas schwer damit getan, die heiße Fruchtmasse durch das Tuch zu filtern und habe wohl auch zuviel ausgedrückt. Dadurch ist der Saft dunkler geworden).

Der filtrierte Saft wird nun mit etwas Wasser auf 1/2 l aufgefüllt und zusammen mit dem Zucker auf ca. 85°C erhitzt. Wenn sich der Zucker gelöst hat, füllt man den heißen Sirup in Flaschen und verschließt diese zügig. Die Flaschen legt man zum Auskühlen um, damit die heiße Masse den Deckel berührt und diesen so sterilisiert. Nach dem Abkühlen kann der Sirup kühl und dunkel bis zu drei Monaten gelagert werden.

Erdbeersiurp

Angebrochene Flaschen werden im Kühlschrank aufbewahrt.

Ich freue mich schon sehr darauf, auszutesten, wozu ich diesen wunderbaren Sirup noch nutzen werde.

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Und manchmal führen im Leben ja die Zufälle zu den schönsten Ergebnissen. So habe ich die wohl schönsten Eiswürfel, die ich in meinem Leben bisher angefertigt habe, der Eisbegeisterung meiner kleinen Tochter zu verdanken. Denn wie so oft war meine kleine Küchenhelferin auch in der letzten Zeit wieder fleißig mit mir in der Küche am werken. Seit sie eine eigene kleine Schürze hat, würde sie am Liebsten den ganzen Tag backen, kneten und kochen. Vor einigen Tagen haben wir ja bereits Eiskonfekt hergestellt, gestern dann Minzeeiswürfel und so fragte sie mich, ob wir den Sirup (sie sagt Erdbeersaft dazu) auch zu Eis machen. Warum nicht, dachte ich. Leider waren alle Eiswürfelformen bereits belegt. Dann sah ich die Gugl-Form und dachte „Warum nicht?“, wenn die Küchenhelferin doch so gerne Erdbeereiswürfel hätte. Das Ergebnis seht ihr hier:

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Ich fürchte nur, dass sie äußerst schnell verschwunden sein werden, denn sowohl mein Mann als auch meine Tochter haben großen Gefallen an den roten Eisgugln gefunden.

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Wenn euch die Gugl gefallen, kann ich euch übrigens noch einen ganz tollen Blog empfehlen. Viele von euch werden ihn schon kennen, wer das aber nicht tut, sollte ihm schleunigst einen Besuch abstatten: Lisbeth´s Cupcakes & Cookies. Die liebe Karin hat dort nicht auch schon tolle Strawberrygugl gemacht, sondern auch ein herrlich leckeres Rezept für Gugl aus weißer Schokolade erfunden, welches mir wirklich das Wasser im Munde zusammen laufen lässt.

Und einen weiteren schönen Blog mit einem Rezept für geeiste Gugl habe ich dann gerade eben noch entdeckt: Sandra´s Tortenträumereien. Dort findet ihr total leckere Eiskaffeeeis-Gugl. Die sehen auch sehr verführerisch aus.

Und weil die Küchenplausch-Community gerade ein Erdbeerevent veranstaltet, habe ich hier noch einen Link für euch: Wer die Community noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Nette Menschen und tolle Rezepte erwarten euch!

Erdbeer Rezepte auf kuechenplausch.de

Himbeerlikör und Vanilleextrakt aus eigener Herstellung

ChristinebloggtNoch nie habe ich so viel in meiner Küche hergestellt, wie in den vergangenen Monaten. Das liegt mit Sicherheit an der Bloggerei. Nicht nur an meiner eigenen, sondern auch an den vielen tollen Beiträgen und Ideen, die ich ständig in anderen Blogs kennen lerne. Da gibt es ja tausend fantastische Inspirationsquellen. Und natürlich schaue ich auch gerne in Backbücher und – hefte.

Zwei herrliche und kinderleichte Ideen habe ich in zwei meiner neuen Lieblingsbücher gefunden. Einmal einen Himbeerlikör auf den ich schon sehr gespannt bin und dann selbstgemachtes Vanilleextrakt.

Letzteren habe ich bei Cynthia Barcomi  in Let´s bake entdeckt. Dieses Buch habe ich euch hier schon einmal vorgestellt.

Der Himbeerlikör stammt aus einem anderen Buch, das ich nicht mehr missen möchte. „Geschenke aus meiner Küche“ von Annik Wecker. Auch zu diesem Buch findet ihr eine Rezension: Klick.

Himbeerlikör

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Für ca. 2 Liter braucht ihr:

400 g Zucker

1 Vanilleschote

500 g Himbeeren (TK oder frisch)

750 ml Wodka

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Und so geht es:

Schneidet die Vanilleschote längs auf und lasst sie mit dem Zucker und 400 ml Wasser in einem Topf langsam aufkochen. Von Zeit zu Zeit rührt ihr um, damit sich der Zucker vollständig auflöst. Lasst die Masse 5 Minuten köcheln und nehmt dann den Topf vom Herd. Nach dem Abkühlen gebt ihr die Himbeeren dazu und füllt mit Wodka auf. Nun kommt alles in ein großes Glas, das fest verschlossen wird. Lasst den Likör gute zwei Wochen durchziehen und füllt ihn dann in sterile Flaschen um. Die Himbeeren könnt ihr im Likör lassen. Optisch sieht das gut aus.

Der Likör ist ca. ein Jahr haltbar. Und was ihr auf den Bildern sehr schön erkennen könnt, ist meine neu entdeckte Liebe zur „Casa di Falcone“. Dort findet man diese tollen Etiketten, Stempel und ganz vieles mehr. Da macht das Schönmachen der Flaschen genau so viel Freude wie die Zubereitung.

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Vanilleextrakt

Ihr braucht für 250 ml Extrakt:

1 Vanilleschote

250 ml Wodka oder einen anderen 40%igen Alkohol (ich habe Rum genommen)

1 Glas mit Schraubverschluss

So geht es:

Schneidet die Vanilleschote in zwei bis drei Stücke und gebt sie in das Glas. Dann gießt ihr den Alkohol darüber, so dass die Schoten vollständig bedeckt sind.

Auch hier ist nun ein wenig Geduld gefragt. Denn das Extrakt muss mindestens zwei Wochen durchziehen. Schüttelt das Ganze zwei bis drei Mal die Woche gut durch.

Der Extrakt hält sich durch den Alkohol ewig und kann auch immer wieder mit etwas Alkohol oder einem neuen Stück Vanilleschote aufgefüllt werden.

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Kühle Erdbeermilch für heiße Tage

Christinebloggt

In diesem Jahr meint es der Wettergott ja nicht allzu gut mit uns. Doch hin und wieder gibt es sie: herrlich warme Tage angefüllt mit Sonnenschein und Vogelgezwitscher. Lange Abende, die man draußen auf der Terrasse verbringen kann. An diesen raren Sommertagen gibt es für mich fast nichts erfrischenderes wie eine kühle fruchtige Erdbeermilch. Jeder hat ja so seine Variante, wie er dieses einfache Getränk zubereitet. Und mich würde interessieren, wie ihr eure macht. Schreibt uns doch!

Hier habe ich die Erdbeermilch-Variante, die ich meistens zusammenmixe:

Ihr braucht für 2-3 große Gläser:

200 ml Milch

400 g Erdbeeren

1 Vanillezucker

150 g Naturjoghurt

etwas Minze oder Melisse zum Dekorieren

Sonnenschein wäre auch nicht schlecht, es schmeckt aber auch bei Regen

So geht es:

Mit dem Pürierstab püriert ihr die Erdbeeren. Die restlichen Zutaten fügt ihr hinzu und verrührt noch einmal gut. Wenn ihr einen Mixer habt, könnt ihr die Milch darin auch so richtig schön aufschäumen. In Gläser füllen, mit einem Minzblättchen garnieren und genießen.

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Ein prickelndes Vergnügen: Brausepulver homemade

  Christinebloggt

Was haben wir in den vergangenen Wochen den Sommer herbei gesehnt und tatatataaaaa: da ist er: 34° C. Das Thermometer steigt! Wie auch nicht gut? Zu heiß? Für alle, die bei den aktuellen Temperaturen nun doch ins Schwitzen geraten (und für alle, die einfach gerne Brause trinken), habe ich eine kleine Erfrischung: Brause. Selbstgemacht. Kalt, prickelnd, sauer-süß – ein Stück Kindheit das man beim Trinken wieder auf der Zunge spürt.

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Gesehen habe ich selbstgemachte Brause zum ersten Mal bei Jeannys Zucker, Zimt und Liebe. Und sofort ist der Experimentiergeist in mir erwacht. Und nicht nur in mir. Mein Mann, ein Chemiker, war selten so begeistert in der Küche zu Gange um mir zu helfen. Schnell sah unser Küchentisch dann auch wie ein kleines Labor aus, mit Zitronensäure, Natron und Mörser. Und auf für Kinder ist es superspannend die Brause zuzubereiten und dann zu trinken.

Aber nun genug der Worte. Schnell, einfach, lecker! Lasst eure Zungen prickeln!Brause

Brausepulver

 

Du brauchst:

Puderzucker, gesiebt

Zitronensäure

Backpulver oder Natron

Wackelpuddingpulver in verschiedenen Geschmack-srichtungen (muss zum Kochen sein, nicht Instant)

 

So geht es:

Das Wunderbare an der Brause ist, dass man selbst einfach austesten kann, welches Mischungsverhältnis einem gut schmeckt. So ähnelt die Küche auch schnell einem kleinen Labor. Folgendes Mischverhältnis habe ich genommen:

 

3 EL Puderzucker

1 TL Zitronensäure

½ TL Natron

2,5 TL Wackelpuddingpulver

 

Alles gut vermischen und luft- und vor allem wasserdicht verpacken. Mit Wasser je nach Geschmack auffüllen. Kalt schmeckt es besonders gut.

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Goldgelb auf den Wiesen – Löwenzahnhonig selbstgemacht

ChristinebloggtVor einigen Jahren hat mir eine Arbeitskollegin gezeigt,  wie man aus Löwenzahnblüten einen wunderbaren Sirup herstellt. Jedes Jahr stellt sie mit Kindern diesen leckeren Sirup her. Die Kinder sammeln die Löwenzahnblüten und dann ist es gar nicht mehr schwer, daraus den süßen Honig zu gewinnen. In diesem Jahr habe ich mir am 1. Mai meine kleine Küchenhelferin geschnappt und wir sind ebenfalls in unserem Garten auf Löwenzahnjagd gegangen. Zur Zeit blüht er ja überall und bringt die Wiesen zum Leuchten.löwenzahn

Schnell haben wir ein Sieb voller Blüten gepflückt. Und so wird daraus der Sirup gewonnen: Die Blüten werden mit einem Liter Wasser zum Kochen gebracht. Man lässt sie einmal kräftig aufwallen, dann lässt man den Sud über Nacht stehen. Am nächsten Tag gießt man die Blüten ab und drückt sie über einem Sieb noch einmal kräftig aus. In diesen Sud kommt eine halbe Zitrone in Scheiben (wenn es eine Biozitrone ist, dann mit Schale, ansonsten wird die Schale entfernt). Ein Kilo Zucker wird eingerührt und dann wird der Sud bei kleiner Hitze (Stufe 1) erwärmt, damit die Vitamine darin enthalten bleiben.löwenzahn1

Ich lasse den Sud ca. 2 Stunden ohne Deckel vor sich hin köcheln. Dann lasse ich ihn abkühlen und wiederhole das Ganze ein bis zweimal, so dass ein klarer Sirup entsteht. Man merkt beim Erkalten, ob der Sirup noch zu dünnflüssig ist. Ist dies der Fall, erwärmt man ihn noch einmal. Hat er die richtige Konsistenz, kommen die Zitronenschalen raus und der Sirup wird in Gläser abgefüllt.

In diesem Jahr ist mein Sirup etwas dickflüssiger geraten, beim 2. Aufkochen habe ich der kleinen Küchenhelferin E. zwischendrin zu lange vorgelesen und habe vergessen,  nach dem Sirup zu sehen. Deshalb ist er uns dieses Mal etwas kristallisiert. Die Geschmacksprobe hat er allerdings bestanden. Sehr lecker!

Also: ab nach draußen zum Löwenzahnernten!  löwenzahn3

Kennt ihr das auch? Blaubeergelage im Frühling!

SteffibloggtGestern wurde ich gefragt, welches Rezept bei mir im Frühling nicht fehlen darf. Anfangs dachte ich „Hmmm spezielles Frühlingsrezept? Gibt es nicht.“

Dann habe ich einen Blick in meinen Kühlschrank geworfen und zwei Schälchen Blaubeeren gefunden. Und dann war mir klar: Frühling ohne Blaubeermuffins, das geht nicht.

Also habe ich losgelegt. Aber nicht nach meinem üblichen Rezept. Ich wollte einmal riesen Muffins mit Streuseln machen (wie man sie in Starbucks und co sieht) und habe experimentiert. Und passend dazu gibt es Blaubeermilch.

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So geht’s:

Weiche Butter, Ei und Zucker mit dem Rührgerät ca. 3min auf höchster Stufe cremig rühren. In einer zweiten Schüssel, Zitrone, Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Milch und Mehlmischung nach und nach unter die Zuckermischung mixen. Das Ganze auf höchster Stufe erneut 3min cremig rühren. Nun die gewaschenen Blaubeeren unterheben.

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Backofen auf 180Grad vorheizen. Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen oder die Form gut fetten. Jedes Förmchen 3/4 mit dem Teig füllen, damit die Muffins schön hoch gehen. Die Muffins jetzt für ca. 8min in den Backofen.

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Jetzt alle Zutaten für die Streusel mit dem Handrührgerät vermischen. Muffins aus dem Ofen holen und jeden Muffin mit einem Teelöffel Streusel bestreuen. Blech erneut für 10-15min in den Ofen. Stäbchentest!

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Muffins im Blech kurz auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzten und fertig auskühlen lassen.

Für die Blaubeermilch:

Ein Schälchen Blaubeeren und einen Liter Milch in den Standmixer geben und ca. 3min durchmixen lassen (geht auch mit dem Pürierstab). Fertig ist ein leckerer Milchshake.

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Tipp:

Besonders nett sieht der Milchshake aus, wenn ihr ihn in kleinen Milchfläschchen serviert

Sonnige Grüße und viel Spaß beim Nachbacken

Steffi