Kategorie: Sirup und Getränke

Goldgelb auf den Wiesen – Löwenzahnhonig selbstgemacht

ChristinebloggtVor einigen Jahren hat mir eine Arbeitskollegin gezeigt,  wie man aus Löwenzahnblüten einen wunderbaren Sirup herstellt. Jedes Jahr stellt sie mit Kindern diesen leckeren Sirup her. Die Kinder sammeln die Löwenzahnblüten und dann ist es gar nicht mehr schwer, daraus den süßen Honig zu gewinnen. In diesem Jahr habe ich mir am 1. Mai meine kleine Küchenhelferin geschnappt und wir sind ebenfalls in unserem Garten auf Löwenzahnjagd gegangen. Zur Zeit blüht er ja überall und bringt die Wiesen zum Leuchten.löwenzahn

Schnell haben wir ein Sieb voller Blüten gepflückt. Und so wird daraus der Sirup gewonnen: Die Blüten werden mit einem Liter Wasser zum Kochen gebracht. Man lässt sie einmal kräftig aufwallen, dann lässt man den Sud über Nacht stehen. Am nächsten Tag gießt man die Blüten ab und drückt sie über einem Sieb noch einmal kräftig aus. In diesen Sud kommt eine halbe Zitrone in Scheiben (wenn es eine Biozitrone ist, dann mit Schale, ansonsten wird die Schale entfernt). Ein Kilo Zucker wird eingerührt und dann wird der Sud bei kleiner Hitze (Stufe 1) erwärmt, damit die Vitamine darin enthalten bleiben.löwenzahn1

Ich lasse den Sud ca. 2 Stunden ohne Deckel vor sich hin köcheln. Dann lasse ich ihn abkühlen und wiederhole das Ganze ein bis zweimal, so dass ein klarer Sirup entsteht. Man merkt beim Erkalten, ob der Sirup noch zu dünnflüssig ist. Ist dies der Fall, erwärmt man ihn noch einmal. Hat er die richtige Konsistenz, kommen die Zitronenschalen raus und der Sirup wird in Gläser abgefüllt.

In diesem Jahr ist mein Sirup etwas dickflüssiger geraten, beim 2. Aufkochen habe ich der kleinen Küchenhelferin E. zwischendrin zu lange vorgelesen und habe vergessen,  nach dem Sirup zu sehen. Deshalb ist er uns dieses Mal etwas kristallisiert. Die Geschmacksprobe hat er allerdings bestanden. Sehr lecker!

Also: ab nach draußen zum Löwenzahnernten!  löwenzahn3

Kennt ihr das auch? Blaubeergelage im Frühling!

SteffibloggtGestern wurde ich gefragt, welches Rezept bei mir im Frühling nicht fehlen darf. Anfangs dachte ich „Hmmm spezielles Frühlingsrezept? Gibt es nicht.“

Dann habe ich einen Blick in meinen Kühlschrank geworfen und zwei Schälchen Blaubeeren gefunden. Und dann war mir klar: Frühling ohne Blaubeermuffins, das geht nicht.

Also habe ich losgelegt. Aber nicht nach meinem üblichen Rezept. Ich wollte einmal riesen Muffins mit Streuseln machen (wie man sie in Starbucks und co sieht) und habe experimentiert. Und passend dazu gibt es Blaubeermilch.

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So geht’s:

Weiche Butter, Ei und Zucker mit dem Rührgerät ca. 3min auf höchster Stufe cremig rühren. In einer zweiten Schüssel, Zitrone, Mehl, Backpulver und Mandeln mischen. Milch und Mehlmischung nach und nach unter die Zuckermischung mixen. Das Ganze auf höchster Stufe erneut 3min cremig rühren. Nun die gewaschenen Blaubeeren unterheben.

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Backofen auf 180Grad vorheizen. Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen oder die Form gut fetten. Jedes Förmchen 3/4 mit dem Teig füllen, damit die Muffins schön hoch gehen. Die Muffins jetzt für ca. 8min in den Backofen.

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Jetzt alle Zutaten für die Streusel mit dem Handrührgerät vermischen. Muffins aus dem Ofen holen und jeden Muffin mit einem Teelöffel Streusel bestreuen. Blech erneut für 10-15min in den Ofen. Stäbchentest!

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Muffins im Blech kurz auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter setzten und fertig auskühlen lassen.

Für die Blaubeermilch:

Ein Schälchen Blaubeeren und einen Liter Milch in den Standmixer geben und ca. 3min durchmixen lassen (geht auch mit dem Pürierstab). Fertig ist ein leckerer Milchshake.

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Tipp:

Besonders nett sieht der Milchshake aus, wenn ihr ihn in kleinen Milchfläschchen serviert

Sonnige Grüße und viel Spaß beim Nachbacken

Steffi