Kategorie: Verschiedene Dinge

DerZirbenlüfter – Langzeittest und Duftgenuss

Der Zirbenlüfter im Praxistest

Duftiges Zuhause

Luft ist Leben. Wie unglaublich wichtig frische Luft ist, zeigen mir nicht nur die Bilder von atemschutzbedeckten Menschen aus chinesischen Großstädten. Mich erschüttern diese grauen, düsteren Smogbilder immer. In solchen Momenten wird mir immer ganz bewusst, was für ein Luxus es ist, eine reine Luft um mich zu haben. Wir leben auf dem Land, da gibt es über die Luftqualität selten zu meckern. An warmen Sommertagen beispielsweise, liebe ich es morgens diesen frischen Duft nach gemähtem Gras in mich aufzunehmen.
Wenn ich im Wald unterwegs bin, ertappe ich mich oft dabei, wie ich tief einatme. Dieser Duft nach Tannen und dem typischen Waldaroma! Ich liebe ihn ganz einfach.

Zuhause erschaffe ich mir meine eigenen Duftoasen. Jahrelang habe ich mit Düften experimentiert um in unserem Haus ein Wohlfühlaroma zu haben. Einen Duft, der einen umfängt, sobald man die Haustür öffnet und der einen umhüllt, wenn man sich im Herbst gemütlich auf das Sofa kuschelt.
Ganz wichtig: das Schlafzimmer! Abends öffnet man die Tür und wird von einem Duft empfangen, der einen direkt in eine schlummerige Stimmung versetzt.

Der Zirbenlüfter im Praxistest

Ich hatte Duftstäbchen, Duftlampen, aromatisierte Kerzen. Im Grunde war mir alles too much. Ein Zuviel an Gerüchen und oft auch ein zu unnatürlicher Duft. Manchmal war es auch umgekehrt: dann waren die Duftergebnisse so schwach, dass ich sie nicht wahrgenommen habe.

Die Entdeckung der Zirbe

Dann, Ende des vergangenen Jahres, bin ich auf ein Produkt gestoßen, das mich so neugierig gemacht hat, dass ich gleich Kontakt mit der Firma aufnehmen musste. Ich hatte im Internet von einem ZirbenLüfter® gelesen.

Praxistest

Der Zirbenlüfter im Praxistest

Wahrscheinlich wäre ich darüber gar nicht gestolpert, wenn ich nicht wenige Wochen vorher mit einer Arbeitskollegin über einen Weihnachtsmarkt gebummelt wäre. An einem Stand kaufte sie sich ein Stück Zirbenholz. Vorher hatte ich noch nie davon gehört. Überrascht fragte ich, was an dem Holz denn so besonders wäre, dass sie dafür 15 € bezahlte. Ehrlich gesagt dachte ich, dass man sich im Wald doch nur bücken braucht und ein Stück Holz zum Nulltarif bekam. Ich Ahnungslose!

Ihre Antwort bestand darin, dass sie mich an der Zirbel schnuppern ließ! Ich war beeindruckt. Dieses Stück Holz roch so angenehm und wohltuend, dass ich mir direkt vorstellen konnte, wie wunderbar dieser Duft bei mir zuhause wohl wäre. So begann ich nach der Zirbel zu suchen, die mein Herz im Sturm erobert hatte und fand zum Zirbenlüfter.

Ein Dreiviertel Jahr lang habe ich ihn nun und ich hätte nie gedacht, dass es ein Gerät geben könnte, dass in meiner TOP 5 vor meinen liebsten Küchengeräten kommt. Aber der Zirbenlüfter hat sich seinen Platz auf dem Siegertreppchen erobert. Ich liebe ihn! Und nicht nur ich, auch meine Kinder lieben ihn. Während des Jahres habe ich ihn in verschiedenen Räumen stehen gehabt. In meinem Schlafzimmer (wo er auch jetzt seinen Dauerparkplatz hat), im Kinderzimmer und im Wohnzimmer. In jedem Raum bemerkte man gleich beim Betreten diesen zarten und unglaublich wohltuenden Geruch.

Meine Tochter hat mit Allergien zu tun und ich habe beispielsweise gemerkt, dass der Zirbenlüfter ihr tatsächlich Linderung bringt. Vielleicht mag es daran liegen, dass der Zirbenlüfter Pilze, Bakterien und Keime reduziert oder es hat seine Ursache darin, dass die Luftqualität generell verbessert wird. Schadstoffe werden durch die Luftzirkulation reduziert. Wir stellten fest, dass es weniger rote Augen am Morgen gab.
Und dann dieser entspannende Wohlfühlduft!

Wir testen und testen…

Mein ZirbenLüfter® ist der kleine Cube für c. 15 m² große Räume. Da waren Kinderzimmer und mein Schlafzimmer genau die richtige Größe. Für das Wohnzimmer, das bei uns eine wirklich große Fläche einnimmt, bräuchte ich auf jeden Fall ein wesentlich größeres Gerät (Auf dem Wunschzettel steht es schon!). Als ich den Zirbenlüfter dort eingesetzt habe, habe ich immer in der Nähe des Geräts den Duft wahrgenommen.

Im Schlafzimmer ist es tatsächlich so: ich öffne abends die Tür und werde von Zirbenduft empfangen. Es ist, als ob ich in den Bergen Urlaub machen würde.

Der Zirbenlüfter im Praxistest

Im Wohnzimmer nutze ich im Moment oft einen Duftdiffusor in den ich dann einfach einige Tropfen Zirbenöl einfülle. Das ist generell ein Tipp: wer sich so gar nicht sicher ist, ob ein ZirbenLüfter® das Richtige für ihn ist, der kann sich mit dem Zirbenöl eine kleine Prise Vorgeschmack kaufen oder einen Raumduft (den nutze ich auch total gerne nach dem Kochen).

Der Zirbenlüfter im Praxistest

Zugegeben: der ZirbenLüfter® ist nicht billig. Es ist Qualität. Handgemacht und aus hochwertigen Materialien. Das hat mich persönlich auch so überzeugt: rein vom optischen sieht das Gerät einfach edel aus mit dem fein verarbeiteten Holz. Meine Kinder lieben den Farbwechsler total. Für Kinder ist das tatsächlich dann gleich noch das Schlaflicht mit. Und was tut man nicht alles, für schlafende Kinder! Es geht mir ja selbst so: der Zirbenduft beruhigt mich. Ich merke selbst, dass ich tiefer und ruhiger atme.

Ich habe für mein Zuhause nun den Wohlfühlduft gefunden, nach dem ich lange gesucht habe. Nach und nach werde ich mir für die anderen Zimmer nun auch eine Brise „Zirbe“ gönnen.

Gerade seit ich Yoga mache, spielt das Atmen und damit auch die Luft eine besondere Rolle für mich. Beim Yoga spielt die Atmung ja eine ganz besondere Rolle. Meine Yogalehrerin sagt so oft „Atem ist Leben! Und genau das ist es. Wir kümmern uns um hochwertige Lebensmittel, nachhaltige Lebensweisen. Warum also nicht auch in einem besonderen Maße um die Luft, mit der wir uns zuhause umgeben?

Der Zirbenlüfter im Praxistest

Nach meinem Langzeit-Intensivtest möchte ich auf den ZirbenLüfter® nicht mehr verzichten. Selten hat mich ein Produkt so absolut überzeugt. So sehr, dass ich es mit euch heute auch gerne teilen möchte. Denn das ist ja immer wieder das Spannende im medialen Zeitalter: wir können uns vernetzen, wir können Erfahrungen teilen. Und was mich begeistert, gebe ich immer so gerne weiter. Gleichzeitig weiß ich, wie oft mein Kaufverhalten davon bestimmt wird, dass ich mir authentische Berichte zu Produkten durchlese und mir ein Bild mache durch die Erfahrungen, die andere bereits gemacht haben.

Neben dem Duft sorgt der  ZirbenLüfter® aber auch für ein besseres Raumklima mit einem auf natürliche Weise funktionierenden Luftreiniger und Luftbefeuchter.

Was reduziert wird:

Luftschadstoffe
Feinstaub
unangenehme Gerüche und
Bakterien und Pilzsporen.

Die Reinigung ist easypeasy: Die Zirbenlamellen werden einfach unter fließendem Wasser abgespült.

Noch ein Tipp aus der Praxis: Der ZirbenLüfter® sollte immer durchlaufen, da er so das Raumklima am besten regeneriert und verbessert.

Solltest du also tatsächlich am Überlegen sein, ob der ZirbenLüfter® etwas für dich ist: für mich ist es Liebe!

Ganz viele Informationen (gerade zu den technischen Details) findest du auf der Website. Gerne beantworte ich dir aber auch Fragen, die du mir zu meinen Erfahrungen stellen magst.

Ich sende dir ein Lächeln.

Christine

P.S.: Und so sieht es in der Praxis aus: da passt man kurz nicht auf. Und schwupp, wird er ins Kinderzimmer geschleppt.       Der Zirbenlüfter im Praxistest

Bilderhalter aus Fimo – Kleine Dekoidee

Süße Geschenkidee: Bilderhalter aus Fimo - Perfekte Größe für Instax Bilder oder kleine Sprüchekärtchen zu verschenken

Dieser Beitrag enthält Werbung!*

Mit der Tochter im Fimo-Rausch

Der Nikolaus hat meiner Tochter im letzten Jahr Fimo geschenkt. Davon habe ich euch ja schon erzählt, als ich euch die niedlichen Glückspilze gezeigt habe, die wir zu Silvester gemacht haben. Wir, das sind in diesem Fall das Backfräulein und ich, denn wir haben gemeinsam unsere Lust am Formen und Modellieren entdeckt.

Während das Backfräulein und ich also hingebungsvoll kleine Dinge modellieren, sitzt der Backhelfer mit seinen fünf Jahren mit am Tisch und malt einen Pokemon nach dem anderen aus. Und ich bin so dankbar, dass er so langsam die Freude am Malen findet. Lange Zeit dachte ich, ich schaffe es nie, ihn fürs Stifthalten zu begeistern. Doch nun entstehen hier Berge an Ausmalbildern.

Süße Geschenkidee: Bilderhalter aus Fimo - Perfekte Größe für Instax Bilder oder kleine Sprüchekärtchen zu verschenken

Und das Backfräulein und ich tauchen in die Welt von Fimo ein. Ich fühle mich jedes Mal zurück versetzt in meine Kindheit wenn ich mit Modelliermasse arbeite oder mit den Kindern zusammen knete.

DIY-Geschenkidee

Vor Weihnachten hat meine Tochter für die Betreuer in den Vereinen und ihre Lehrerinnen eine total nette Geschenkidee mit mir gewerkelt. Und sie ist so herrlich einfach! Wir haben für jeden kleine Bildhalter geformt.

Süße Geschenkidee: Bilderhalter aus Fimo - Perfekte Größe für Instax Bilder oder kleine Sprüchekärtchen zu verschenken

Aus jeweils zwei Farben Fimo haben wir zusammen einfach Kugeln gerollt. So entsteht ein hübscher Marmoriereffekt. Man kann den Effekt noch verstärken, indem man die Kugel zwischendurch länglich rollt oder die Kugel in der Mitte teilt und dann noch einmal rollt.

In die Kugeln kamen dann Metallclips. Wir haben unsere bei amazon bestellt. Ich fand das Preis-Leistungsverhältnis dort sehr gut und die Clips sind klasse.

Dann haben wir die Bilderhalter bei 100 °C für 30 Minuten im Ofen zusammen mit den Metallclipsen aushärten lassen. Beim Rausnehmen muss man natürlich ein wenig warten mit Anfassen, damit man sich nicht verbrennt.

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Wir haben keine Bilder in die Clipse gesteckt, sondern Glücksmantras to go und Mantras to go verwendet. Diese kleinen Bildkarten habe ich mal in einer Buchhandlung entdeckt und war so begeistert. Ich stecke oft auch ein kleines Mantrakärtchen an ein Geschenk oder nutze sie als Tischdeko indem ich einige Kärtchen bei Besuch einfach mittig auf dem Tisch verteile. Meine Freundin Verena habe ich auch schon mantrafiziert. Sie verziert nun auch Geschenke, Karten etc. mit diesen niedlichen Sprüchen.

Süße Geschenkidee: Bilderhalter aus Fimo - Perfekte Größe für Instax Bilder oder kleine Sprüchekärtchen zu verschenken

Meine Tochter hat mit total viel Liebe Sprüche ausgesucht. Die Bilderhalter haben wir dann in kleine Tüten gepackt, ein paar feine Naschereien dabei gepackt und fertig waren liebevolle kleine Geschenke.

Passende Sprüche findet ihr aber auch in meinem Beitrag zu den Komplimentekärtchen. Einfach ausdrucken und ausschneiden!

Auch auf meinem Schreibtisch steht nun ein kleiner Bilderhalter an dem ich von Zeit zu Zeit das Kärtchen austausche.

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Ein kleiner Tipp vom Backfräulein: rollt die Kugeln nicht zu klein, denn dann kippt euer Bilderhalter um. Leider ist es bei ihr bei einigen Kugeln passiert (Material sparen lohnt sich an dieser Stelle ehrlich nicht!).

Und nicht nur ich scheine im Moment ein Modelliermassen-Revival zu feiern. Auch bei 5 Blogs 1000 Ideen findet ihr soooo schöne Ideen was sich aus Modelliermasse zaubern lässt. Schaut zum Beispiel bei Dani von Gingered Things vorbei oder bei Filiz von Filizity oder ihr schaut was bei titatoni gezaubert wurde. Fehlen noch Bonny und Kleid und dekotopia (übrigens mit einer Hammeridee, die ich ganz schnell auch testen muss) und schwupp habt ihr alle kreativen Köpfe die hinter der Challenge stecken.

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

* Affiliate Links: Wenn ihr über einen der Links bei amazon einkauft, bekomme ich dafür eine kleine Provision. Euer Einkauf wird dadurch natürlich nicht teurer!

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Mit dem Herzen sehen – eine besinnliche Geschichte

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Zeit zum Besinnen

Fast ist es schon eine kleine Tradition, dass ich irgendwann in der Zeit vor Weihnachten zwischen all den Rezepten und DIY-Ideen eine kleine Geschichte für euch habe. Im vergangenen Jahr war es Licht sein und bereits im Jahr 2013 Eine Nikolausgeschichte.

Und was mich immer wieder ganz stark berührt, sind eure vielen Mails zu diesen beiden Geschichten. Ich weiß gar nicht, wie viele Menschen mich gefragt haben, ob sie diese Geschichten nutzen dürfen: für Basteleien zu befüllen, um sie in Altenheimen, Schulen oder Kindergärten vorzulesen oder sie in Pfarrbriefen abzudrucken.

Damit hätte ich niemals gerechnet und ich bin ganz gerührt, dass diese Zeilen, die mir irgendwann in den Sinn kommen, so viele von euch wirklich berühren.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Die Geschichte in diesem Jahr geht auf eine Begebenheit in unserer Gemeinde zurück, die mich im vergangenen Jahr sehr nachdenklich gemacht hat und die mir gezeigt hat, wie leicht es ist, wegzuschauen. Bei uns lebte auch ein Mann auf der Straße und so viele Menschen haben ihn immer gesehen und auch bemerkt, dass er in immer größere gesundheitliche Not geriet. Ehrlich: ich bin bestimmt auch schon oft an ihm vorbei gefahren und haben ihn einfach nie wahrgenommen.

Im Nachhinein hat mich das erschüttert: dass da ein Mensch in Not ist und wir können ihn einfach ausblenden. Wir sprechen nicht von anonymer Großstadt sondern von einem Dorf.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Um ein wenig vorzugreifen: die Gemeinde konnte diesem Menschen helfen und heute geht es ihm gut. Für mich war es aber tatsächlich eine Situation in der ich gelernt habe, meine Augen und ja, das klingt kitschig, mein Herz offen zu halten. Und was ich auch gesehen habe: da gibt es Menschen, die die Gabe hatten hinzuschauen und zu erkennen, dass da Hilfe her muss und die durch viele Dreck- und Lumpenschichten hindurch auf den Menschen sehen konnten.

Aus dem kleinen Prinzen stammt der Satz „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Diesen Spruch hat mir in meiner Kindheit unsere damalige Gemeindereferentin in mein Poesiealbum geschrieben (Mal Hand hoch: wer hat denn seines noch?). Schon als Kind fand ich diesen Spruch so aussagekräftig und so tiefsinnig und ich habe als Kind oft darüber nachgedacht, was man mit dem Herzen alles erkennen kann. Zu dem Zeitpunkt ungefähr war mein Berufswunsch auch Nonne (meine Mama lacht sich heute noch kaputt darüber).

Nonne bin ich nicht geworden, aber den Spruch versuche ich zu beherzigen und zu der diesjährigen Adventsgeschichte passt er, glaube ich, auch ganz gut.

Und hier habe ich sie für euch. Evi, dir widme ich sie.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Mit dem Herzen sehen

Unter tausend Kleiderschichten begraben, saß er vor dem Kaufhaus. Seine schmutzige Hand umklammerte einen Pappbecher und hin und wieder klapperte eine Münze hinein, die ihm ein eiliger Passant im Vorbeihasten hinwarf.

Sein Gesicht war von Furchen durchzogen, Spuren eines Lebens in dem es tiefe Täler gegeben hatte. Dreckig waren Kleider, Haare und Haut und wer ihm zu nahe kam, wurde von seinem Geruch schnell wieder auf Abstand gehalten. Doch allzu viele waren es nicht, die nahe genug an ihn heran traten um den Gestank wahrzunehmen.

Es war ein kalter Dezemberabend und die Menschen hasteten auf der Suche nach Konsum und Geschenken – was im Grunde auch das Gleiche war – durch die Geschäfte der Einkaufspassage vor der er kauerte.

Ihm war kalt und auch seine Kleiderschichten konnte die klirrende Dezemberkälte nicht davon abhalten ihm tief in die Knochen zu dringen.

Wenn die Menschen ihn wahrnahmen sahen sie einen Bettler, einen Penner, Obdachlosen oder Verwahrlosten auf dem Boden kauern. Einen Schnorrer oder Schmarotzer wurde er gelegentlich auch genannt. Und er selbst hatte keinen besseren Namen für sich. Was er einmal gewesen war, wer er einmal gewesen war, schien unwichtig geworden zu sein.

Wann ihn zum letzten Mal jemand mit seinem Namen angesprochen hatte, konnte er nicht mehr sagen. Was waren schon Namen, dachte er, in einem Moment der Trübsal.

Das Leben hatte ihm übel mitgespielt und irgendwann hatte er die Kraft für die großen und kleinen Spielchen verloren und hatte aufgegeben. Langsam, Stück für Stück, war das Leben, das er einst besessen hatte weggebrochen und mit seiner Wohnung, seinen Freunden und seiner Familie war irgendwann auch sein Name und seine Würde verschwunden.

Nun war er der Penner, der Alte, der Zottelbart der immer an dieser Stelle saß und bettelte. Vorsichtig pustete er in seine Hände um sie ein wenig aufzuwärmen. Da bemerkte er ein kleines Kind das einige Meter von ihm entfernt stand und ihn anstarrte.

So bewusst hatte ihn schon lange niemand mehr betrachtet und plötzlich schämte er sich für den Anblick den er bieten musste.  Nachdenklich legte das Kind den Kopf schief und schien intensiv nachzudenken. Dann zupfte es seine Mutter an der Hand und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Nun starrte auch sie ihn an. Ihr Blick musterte ihn abwertend. Dann ging die geflüsterte Unterhaltung unterbrochen von gelegentlichen Seitenblicken auf ihn weiter. Die Mimik der Frau veränderte sich während des Gespräches und wurde weicher.

Schließlich kamen die Beiden Hand in Hand zu ihm. „Weißt du,“ sprach das Kind ihn an. „Ich darf mir heute etwas aussuchen.“ Der Alte nickte und murmelte: „Lass mich raten: du hast bestimmt ganz viele Wünsche.“ Das Kind nickte. „Du auch?“ Nachdenklich sah der Alte das Kind an. Ob er Wünsche hatte? Abends eine Schlafmöglichkeit die halbwegs warm war, genug Geld um nicht zu hungern. An größere Dinge wagte er nicht zu denken. Abwartend sah das Kind ihn an. Um es nicht hinzuhalten, murmelte er: „Ein heißer Kaffee und ein warmer Ort zum Schlafen. Mehr brauche ich nicht.“

Das Kind lächelte ihn an und warf ihm eine Münze in den Becher. Dann folgte es seiner Mutter ins Kaufhaus.

Lange blickte der Alte dem Kind nach. Ohne es zu wissen, hatte es ihm ein Geschenk gemacht. Es hatte ihn wahrgenommen. Unter all dem Dreck hatte es einen Menschen erkannt.

Eine Stunde mochte vergangen sein und noch immer dachte der Alte an das Kind. Da tippte ihm plötzlich jemand auf die Schulter. Da stand es wieder, voll beladen mit Einkaufstüten. „Ich habe mir was aussuchen dürfen.“ wiederholte es glücklich lächelnd. „Dann wünsche ich dir viel Spaß mit deinen Sachen,“ erwiderte der Alte und lächelte dem Kind zu. „Nein, ich wünsche dir viel Spaß mit deinen Sachen.“ Antwortete dieses und legte einen warmen Schlafsack und eine dicke Jacke vor dem Alten ab. „Weißt du, was meine Mama mir immer sagt bevor ich abends schlafen gehe?“ fragte das Kind den staunenden Alten. „Gute Nacht?“ vermutete dieser. „Das auch. Aber sie sagt noch etwas: Versuche jeden Tag die Welt ein Stückchen besser zu machen. Ein Stückchen nur für irgendjemand. Dann ist schon viel getan.“ Verlegen schaute der Alte die Mutter an. Doch diese nickte. „Ihnen heute ein wenig Wärme zu schenken, war alles, was sich mein Kind heute ausgesucht hat.“ Gerührt schaute der Alte zwischen den Beiden hin und her. Die Mutter beugte sich zu ihm herab und drückte ihm einen Schein in die Hand. „Machen Sie es gut. Und frohe Weihnachten.“ Dann verschwanden die beiden in der Menschenmenge.

Als der Alte abends in seinem neuen Schlafsack lag, legte sich ein Lächeln auf sein Gesicht. „Anton,“ dachte er. „Ich heiße Anton und ich bin ein Mensch.“ Eine kleine Träne rann seine Wange hinab.

Ja, das ist sie also – meine diesjährige Geschichte. Ich werde sie an einige besondere Menschen verschenken und verpacken. Vielleicht mache ich dazu kleine Herzen aus Fimo oder Kaltporzellan als Tannenbaumanhänger. Da bin ich noch am überlegen.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Gerne dürft ihr sie weiterverwenden. Hier habe ich sie auch als PDF: Mit dem Herzen sehen.

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Ich sende euch ein Lächeln und wünsche euch eine besinnliche Adventszeit voll mit wertvollen Menschen und Momenten.

Christine

Eine besinnliche Geschichte für die Weihnachtszeit oder den Advent: Mit dem Herzen sehen. Zum Vorlesen in Altenheimen, Kindergärten oder Schulen.

Der Regenbogenfisch – bunte Regenbogenfische aus Salzteig

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Vorlesen im Kindergarten

Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung.

Heute bloggt wieder das Backfräulein. Sie hat euch eine tolle Bastelei mitgebracht und nimmt euch mit in eine Vorlesestunden in ihrem alten Kindergarten.

Erinnert ihr euch an meinen ersten Blogbeitrag? Da habe ich die Geschichte „Die Maus sucht ein Haus“ vorgelesen. Mir hat das Vorlesen ganz viel Spaß gemacht und deshalb habe ich nun wieder im Kindergarten vorgelesen.

Dieses Mal habe ich den Kindern den Regenbogenfisch vorgelesen. Das Buch habe ich gewählt weil:

  • man sieht beim Regenbogenfisch, dass es nicht darauf ankommt, nur schön zu sein, sondern dass man im Inneren schön sein muss – also ein gutes Herz haben soll.
  • es vom Alter gut in den Kindergarten passt.
  • weil die Kinder damit gut verstehen, dass wenn man nicht nett zu anderen ist, sie auch nicht nett zu einem sind.

Ich hatte für die Kinder mit meiner Mama eine Erzählkiste gebastelt.

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Den Kindern hat sie sehr gut gefallen. Die Fische konnte man bewegen und wir hatten eine Lichterkette eingebaut. Ich habe alles alleine gemacht bis auf das Festkleben mit Heißkleber. Da hat mir meine Mama geholfen und bei dem Schneiden des Schlitzes in dem die Fische stecken.

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Salzteigfische basteln

Ich habe mit den Kindern nach dem Vorlesen noch etwas gebastelt. Wir haben Regenbogenfische aus Salzteig gemacht. Die Kinder konnten das alles sehr gut mitmachen. Den Kindern hat es gefallen und sie waren am Ende ganz froh mit ihrem Werk. Jeder Fisch war am Ende ganz schön geworden.

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Ich erkläre euch, wie es gemacht wird:

Anleitung: Regenbogenfische aus Salzteig

Du brauchst:

2 Tassen Mehl

1 Tasse Salz

1 Tasse Wasser

blaue Lebensmittelfarbe

Deko:

bunte Pailletten

kleine Perlen für die Augen

Fischausstecher

So wird es gemacht:

Färbe das Wasser mit blauer Lebensmittelfarbe ein. (Wir benutzen Wilton Pastenfarben)

Vermische die Zutaten für den Salzteig. Ist der Teig zu feucht, füge etwas Mehl oder Salz hinzu. Ist er zu trocken, gib etwas Wasser hinzu.

Rolle den Teig aus und stich mit dem Fischausstecher einen Fisch aus.

Nimm dir für das Auge eine kleine Perle und drücke sie vorsichtig in den Teig.

Dann nimmst du Pailletten und stecke sie dem Fisch als Schuppen vorsichtig in den Salzteig rein.

Lasse den Fisch an der Luft trocknen. Drehe ihn zwischendurch um, damit auch die Unterseite trocknen kann.

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Nach dem Vorlesen haben alle Kinder noch ein tolles Poster vom Regenbogenfisch bekommen die uns der Verlag geschenkt hatte.

Verlosung! Gewinne den Jubiläumsband vom Regenbogenfisch

Bastelidee für den Regenbogenfisch: Regenbogenfische aus Salzteig. Ein kinderleichtes DIY für Kinder und eine tolle Ergänzung zum Vorlesen.

Der NordSüd-Verlag hat uns ein Buch zum Verlosen geschenkt. Wollt ihr es gewinnen? Schreibe bis zum 25.11.2018 einen Kommentar hier, bei fb oder Instagram und erzähle uns, welches Buch du besonders schön zum Vorlesen findest. Gerne darfst du auch schreiben, wie dir der Beitrag gefallen hat. Wir versenden innerhalb von Deutschland, Österreich oder der Schweiz und losen unter allen Kommentaren einen Gewinner aus.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (Das hat meine Mama ergänzt)

Nutzt euer Leben!

Backfräulein Elisa

Das war er also, der neueste Beitrag meiner achtjährigen Tochter. Und wenn ihr euch jetzt fragt: hat da die Mama mitgeholfen? Dann sage ich euch: nur bei der Rechtschreibung oder als Hilfe beim Formulieren mancher Sätze. Immer wieder frage ich mich dann, wo mein Kind solche Sätze herholt wie sie das beschreibt, warum man den Regenbogenfisch lesen sollte. Da habe ich nix umformuliert.

Mittlerweile hat sie im Kindergarten abgeklärt, dass sie einmal im Monat nach der Schule zum Vorlesen kommt und eine feste Vorlesestunde hat. Ich kann nur staunen und denke mir immer wieder, wenn es mehr Backfräuleins auf der Welt gäbe, dann wäre die Welt wohl ein friedlicher Ort.

Schenkt ihr gerne einen Moment eurer Zeit und schreibt ihr einen Kommentar. Sie freut sich so unsagbar darüber.

Vergiss mein nicht – Abschied nehmen

Abschied nehmen: mit Vergissmeinnicht von einem Menschen Abschied nehmen

Wenn das Leben in Moll spielt

Zwei Wochen lang habe ich überlegt, ob ich diesen Beitrag schreiben möchte. Denn er ist sehr persönlich und auch wenn ich euch generell immer gerne viel von mir auf dem Blog erzähle, gibt es manche Themen die ich hier außen vor lasse.
Letztendlich waren es dann tatsächlich einige Nachrichten, die mich zu einem Instagram-Bild erreicht hatten, die mich nun dazu bewegt haben, euch einen sehr persönlichen und tiefen Blick in mein Seelenleben werfen zu lassen.
Vor einigen Wochen ist meine Oma gestorben und das hat mich sehr mitgenommen. Wir nehmen immer so gerne an, dass die Menschen die uns nahe sind, eine Ewigkeitsgarantie zu sein haben, was natürlich nicht der Fall ist.
Mir hat vor allem die Hilflosigkeit zugesetzt, mit der wir am Ende alle nur noch zuschauen und warten konnten. Da sein, reden, berühren. Nicht wissen, was der Mensch der da im Bett vor dir liegt noch mitbekommt. Was er vielleicht noch empfindet. Hat er Angst? Ist er bereit zu gehen?
Daran habe ich auch im Moment noch sehr zu verarbeiten und ich denke sehr viel über das Leben und den Tod nach. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass es eine Gnade ist, da sein zu dürfen: noch einmal sagen können, was man an diesem Menschen gemocht hat, woran man sich immer wieder erinnern wird.
Für meine Kinder ist es das erste Mal, dass ein Mensch aus der Familie geht. Während es dem Backhelfer noch recht egal ist (wer ist jetzt meine neue Uroma?) – er ist einfach noch zu klein und hat zu wenig bewusste Erinnerungen an die Uroma – ist das Backfräulein voll mit Fragen über den Tod, aber auch über das Leben.

Abschied nehmen: mit Vergissmeinnicht von einem Menschen Abschied nehmen
Wir sprechen viel darüber, warum es den Tod geben muss. Warum Leben und Tod zusammengehören. Ich erzähle ihr, warum wir immer versuchen sollten, das Beste aus einem Tag zu machen und dass das nicht heißt, dass jeder Tag der Beste sein soll. Nein, aber ich denke wir sollten vielmehr so leben, dass wir das Bestmögliche aus unserem Leben herausholen. Dass wir kleine Freuden im Alltag finden. Dass uns ein Sonnenaufgang mit Glück erfüllt. Dass wir ein Lied im Radio laut aufdrehen und mitsingen. Dass wir den Nachtisch zuerst essen, denn das Leben ist nun einmal irgendwann vorbei.
Ich wünsche mir, dass meine Kinder dieses Wunder des Lebens bewusst erkennen. Ich wünsche mir, dass sie das Leben als Geschenk betrachten. Als Geschenk, zu dem auch der Tod und die Endlichkeit gehören, das aber voll ist von so vielen Momenten die uns glücklich machen können und die uns Zufriedenheit schenken. Und dass es vor dem Tod ein Leben gibt, das es mit Leben zu erfüllen gibt.
Anfangs hatte ich euch erzählt, dass ich diesen Beitrag schreibe, weil ich über Instagram einige Nachrichten bekommen habe. Ich hatte das Bild von einer Trauerkarte gepostet, die ich gebastelt habe und einige haben mich daraufhin angeschrieben und verschiedene Dinge gefragt, zum Beispiel ob ich etwas wüsste, was man im Todesfall als Symbol schenken kann. Oder auch wie man eine Freundin unterstützen kann, die einen Elternteil verloren hat.
Nun bin ich in der Situation, dass ich selbst traurig bin und mit dieser Trauer umgehen muss. Für mich selbst ist das Schreiben immer ein Ventil mit dem ich Gefühle verarbeiten kann. Und so habe ich auch in der Phase in der wir gemerkt haben, dass meine Oma uns bald verlässt, Gedichte geschrieben.

Vergissmeinnicht

Meine Oma hat eines sehr geliebt: das war ihr Garten (ok, gutes Essen auch). Sie hat Stunden in ihrem Garten verbracht und die herrlichsten Blumen dort gehabt. So kamen mir folgende Zeilen in den Sinn, die ich dann aufgeschrieben habe und die ihr (denke ich) gefallen hätten:

Trauergedicht - Abschied nehmen: Vergiss mein nicht.

Das Vergissmeinnicht ist für mich ein Symbol, das ich sehr berührend finde: eine kleine, zarte Blume die mit ihrer Leuchtkraft doch immer einen besonderen Farbtupfer im Garten darstellt. Und die immer wieder kommt. Nach jedem Winter findet sich das Leben neu, scheint sie uns zu sagen.
Und das ist etwas, was die Natur uns generell vorlebt mit den Jahreszeiten: das Vergehen, das Sterben im Winter und dem immer wieder neuen Erwachen im Frühling.

Der ewige Kreislauf des Lebens.

So habe ich für meine Kinder überlegt, dass wir kleine Blumentöpfe mit Vergissmeinnicht an der Beerdigung an die Familie verschenken. Als Symbol, dass wir nicht vergessen wollen. Als Symbol dafür, dass die Erinnerung hilft, einen Menschen im Herzen zu behalten.
Für die Kinder ist eine solche Geste glaube ich sehr schön, um tatsächlich ein Stück Erinnerung weiterzutragen. Das Gedicht habe ich daran befestigt.

Abschied nehmen: mit Vergissmeinnicht von einem Menschen Abschied nehmen
Als ich die Vergissmeinnicht fertig hatte, kam mir der Gedanken, dass ich euch diese Geste gerne weitergeben möchte. Denn vielleicht ist der ein oder andere auf der Suche nach genau einer solchen Möglichkeit, wie man Abschied nehmen kann. Selbst wenn es kein Todesfall ist, ich glaube diese Vergissmeinnicht sind auch für den Abschied im Kindergarten, im alten Job oder beim Umzug ein sehr liebevolles Geschenk.
Vielleicht findet jemand Trost in den Gedichtzeilen. Als ich gemerkt habe, dass es gerade einige Menschen gibt, die die Trauerkarte gesehen haben und sich dadurch an mich gewandt haben, weil sie gerade in einer ähnlichen Situation sind, war es für mich die Entscheidung euch eben auch in ein trauriges Kapitel abseits von Rezepten und DIY-Ideen mitzunehmen.

Abschied nehmen: mit Vergissmeinnicht von einem Menschen Abschied nehmen
Abschied nehmen tut weh, gerade wenn wir wissen, dass er endgültig ist. Gleichzeitig merke ich aber auch ganz deutlich, dass ich das Leben nun noch einmal wertvoller betrachte. Dass ich dieses unglaubliche Geschenk am Leben zu sein, noch einmal ganz besonders würdigen möchte und meine Tage erfüllen möchte mit guten Gedanken, guten Handlungen und meinen Kindern zeigen möchte, wie sie in kleinen Dingen Wunderbares erkennen können.
Wenn ich an meine Oma denke, sehe ich eine Frau, die ein absolutes Steh-auf-Männchen war. Sie hat nie geklagt, sich nie beschwert und im Grunde allen Stürmen im Leben getrotzt.
Ich denke an sie und trage sie tief in meinem Herzen. Und wenn wir im nächsten Jahr unsere Vergissmeinnicht im Garten einsäen, werden wir immer ganz besonders an sie denken.

Ich sende euch ein Lächeln… denn ein Lächeln ist auch etwas, was im Herzen weiterbesteht.

Christine