Kategorie: Bücherkiste

Diese Koch-, Back- und Dekobücher empfehlen wir weiter.

{Frankfurter Buchmesse!} Bücher die glücklich machen und herzhafte Blätterteigteilchen zum glücklich essen!

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Wer von euch würde sich selbst denn als Büchermensch bezeichnen? Ich selbst liebe liebe liebe Bücher! Schon als kleines Kind habe ich es geliebt beim Vorgelesen bekommen, in diese zauberhafte, geheimnisvolle Welt zwischen den Buchdeckeln einzutauchen. Später, als ich selbst lesen konnte, gab es weniges was mich so begeistert hat, wie das ständige Entdecken neuer Welten in vielen, vielen Büchern und dann ein ganzes Stück später habe ich dann mit der Lese- und Schreibwerkstatt einen Großteil meiner Freizeit dazu genutzt, Kinder und später auch Jugendliche mit in diese faszinierenden Bücherwelten zu nehmen.

Darüber blogge ich übrigens zusammen mit Ret Samys ebenfalls und zwar auf der Lesenische. Da schreiben wir darüber, wie man mit Kindern mit Büchern arbeiten kann und stellen viele Ideen und Praxisbeispiele vor wie wir das bei uns in der Schreibwerkstatt so alles machen.

Ach ihr merkt: bei Büchern komme ich ins Schwärmen. Deshalb hat es mich auch ganz besonders gefreut, dass mich eine Lektorin des Bassermann-Verlages bei dem ich mein erstes Buch veröffentlicht habe (Klick), auf die Messe an den Fachbesuchertagen eingeladen hat.

Gestern waren meine Mama und ich zur Messe und haben dort einen wundervollen Tag verbracht. Angereist waren wir ganz entspannt mit dem Zug und bereits am Bahnhof erwartete uns eine nette Überraschung. Für Messebesucher hatte der Penguin-Verlag nämlich Velotaxis gebucht und wir wurden gerade in ein freies Taxi eingeladen und damit bis vor die Messetür gefahren.

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Und die Messe selbst: soooo toll! Meine Schultern schmerzen heute ganz doll weil ich in kürzester Zeit zehn Kilo (gefühlte zwanzig) an Katalogen, Lesezeichen und Postkarten mit mir herum schleppte.

Zufällig habe ich dann Torben Kuhlmann getroffen, der das wirklich geniale Buch Lindbergh geschrieben bzw. vielmehr gemalt hat. Wir hatten es vor einigen Wochen in der Schreibwerkstatt und waren alle so begeistert! Gerade ist auch sein neues Buch Armstrong erschienen und dazu habe ich schon tausend Ideen im Kopf was ich da mit den Kindern machen werde. Und ein signiertes Poster bringe ich für die Leseratten auch mit!

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Dann habe ich so manche Bücher von Bloggerkollegen entdeckt, z. B. das brandneue Buch vom Kuchenbäcker Tobi oder von Mara (lifeistfullofgoodies), da ist mir aber das Foto verwackelt.

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Ich bin ja ganz begeistert von Bloggerbackbüchern, weil ich mich immer total freue zu sehen, wenn aus Blogs die ich liebe, dann auch Buchprojekte entstehen.

Ganz besonders glücklich hat mich dann aber natürlich der Stand des Bassermann-Verlags gemacht, denn da habe ich dann mein eigenes Backbuch entdeckt und ich sage euch: ab dann ist das Grinsen einfach nicht mehr aus meinem Gesicht gewichen.

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Einen besonders netten Termin hatte ich dann auch gleich am Verlagsstand mit meiner Lektorin bzw. meinen Lektorinnen. Es ist so schön, wenn man die Menschen die man sonst nur von Mail und Telefon kennt, dann persönlich kennen lernt.

Und was habe ich herrliche Bücher für die Lese- und Schreibwerkstatt entdeckt. Ich habe viele Titel gleich abfotografiert damit ich unsere Bücherei damit ausstatten kann.

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Abends sind wir sehr müde aber auch sehr glücklich wieder mit dem Zug nach Hause gereist und auch dort haben wir nette Büchermenschen getroffen und noch manch nettes Gespräch geführt.

Und denjenigen von euch die noch in den nächsten Tagen zur Buchmesse fahren werden, wünsche ich ganz viel Spaß!

Bei so viel Leselust kommt nun aber auch noch ein kleiner Appetithappen. Ein kleiner Snack, den ihr prima beim Bücherlesen knabbern könnt.

Herzhafte Blätterteigsnacks

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(für ca. 16 Stück)

Ihr braucht:

1 Rolle Blätterteig

4 braune Champignons

1 EL Tomatenmark

100 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Paprika, Muskatnuss

1 Ei

100 g Reibekäse

2 EL Parmesan

etwas frischer Rosmarin

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So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vor und fettet zwei Muffinbleche ein.

Rollt den Blätterteig aus und stecht ca. 15 Kreise aus, die ca. 10 cm Durchmesser haben. Legt die Kreise in die Muffinförmchen und stecht mit der Gabel den Boden ein, damit nachher die Luft entweichen kann und der Teig nicht aufplatzt.

Nun wascht und würfelt ihr die Champignons und verteilt sie in den Muffinförmchen.

Tomatenmark, Sahne, Gewürze, Ei und Käse miteinander verrühren und diese Masse über die Champignons verteilen.

Im Ofen ca. 15 bis 20 Minuten bei 180°C backen. Kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Mit etwas frischem Rosmarin dekorieren und fertig.

Ihr könnt die Blätterteigsnacks gleich lauwarm servieren oder auch vollständig auskühlen lassen.

Varianten: wer mag, schneidet etwas Chorizo, Salamie oder Schinken hinein oder ergänzt mit etwas Feta.

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So, und nun geht es mit einem guten Buch aufs Sofa und ich lasse den Abend gemütlich ausklingen. Meine kataloggeschädigten Schultern brauchen dringend Erholung!

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

 

{Pralinenprinzessin} Amarettotrüffel und Kirschpraline oder Kirschtrüffel und Amarettopraline oder am Besten einfach alles…

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Bald ist Valentinstag und auch wenn der Tag bei uns gar nicht sonderlich gewürdigt wird, bekommt er in diesem Jahr von mir doch eine besondere Aufmerksamkeit. Ich gebe zur Zeit nämlich Pralinenkurse speziell für den Valentinstag. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und in meinem Kurs erkläre ich den TeilnehmerInnen wie sie besonders feine Liebesbeweise herstellen können. Geschmacksproben gibt es dabei auch reichlich und jede Teilnehmerin hat danach auch feine Pralinen für ihren Liebsten.

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Ich liebe diese Kurse, denn es macht mir unglaublich viel Freude gemeinsam mit den Teilnehmerinnen die Pralinen zuzubereiten, fein zu verzieren und zu sehen, wie der Funke überspringt. Und der aktuelle Kurs enthält besonders viele leckere Sorten. Ich habe ja vorab alle in der heimischen Küche ausprobiert und bin schwer begeistert. Das Backfräulein hat auch hier wieder fleißig geholfen und so habe ich diese hübschen Pralinen auch ihrer geduldigen Hand zu verdanken. Denn sie hat die ganzen Kirschtrüffel gerollt.

Kirschtrüffel

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Für ca. 30 Stück

180 g Zartbitterkuvertüre

90 g Vollmilchkuvertüre

50 ml Sahne

50 ml Kirschwasser

50 g dunkle Kuvertüre

Zucker zum Rollen

ca. 30 Pralinenförmchen

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So geht es:

Zerkleinert die Zartbitter- und Vollmilchkuvertüre und schmelzt sie im Wasserbad.

Nun kocht ihr die Sahne auf und gießt sie über die geschmolzene Kuvertüre. Anschließend rührt ihr das Kirschwasser ein.

Lasst die Masse etwas abkühlen und rührt sie dann noch einmal gründlich durch. Nun füllt ihr sie in eine Spritztülle mit Lochtülle. Auf Backpapier werden nun kleinen Kugeln gespritzt und diese lässt man dann im Kühlschrank vollständig erstarren.

In dieser Zeit kann man schon einmal die dunkle Kuvertüre fein raspeln (wer eine Küchenmaschine wie z. B. die Kitchen Aid hat, nutzt sie dafür am Besten und spart sich damit ordentlich Arbeit).

Die Trüffel in der Hand leicht zu Kugeln formen, in der Kuvertüre und anschließend im Zucker wälzen und dann in Pralinenförmchen setzen.

Kühl und dunkel lagern.

Wer es alkoholfrei mag, nimmt statt des Kirschwassers Kirschsirup.

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Amaretto-Pralinés

Für ca. 40 Stück

300 g Vollmilchkuvertüre

70 ml Sahne

2 TL Glukosesirup

20 g Butter

6 cl Amaretto

Schokoladenhohlkörper

Zur Verzierung: Kakaonips

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So geht es:

Kuvertüre im Wasserbad schmelzen

Sahne mit Glucose aufkochen und mit der Butter nach und nach in die Kuvertüre einrühren. Amaretto gut einrühren.

Ganache mit dem Handrührgerät in kreisenden Bewegungen für ca 3 Minuten aufschlagen.

In die Schokoladenhohlkörper verteilen, einige Kakaonips darüber streuen und über Nacht an einem kühlen Ort fest werden lassen.

Variante: auch hier kann der Alkohol durch einen Sirup ersetzt werden.

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Und nun kann man auch den Alkohol in beiden Pralinensorten einfach tauschen und hat Kirsch-Pralines und Amarettotrüffel. Hab ich schon probiert und ist ebenfalls total lecker. Ihr seht: hier könnt ihr ganz einfach geschmacklich variieren.

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Die beiden Pralinen habe ich in dem Buch „Pralinen und Konfekt selber machen“ aus dem NGV-Sortiment entdeckt. Bei den Amaretto-Pralines habe ich lediglich noch die Kakaonips dazugemacht und sie teilweise in Hohlformen gefüllt.

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Das Buch ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe auch schon einige weitere Rezepte ausprobiert. Ich bin sehr begeistert. Es ist sehr gut aufgebaut, hat leckere Rezepte die auch sehr abwechslungsreich sind und auch die Fotos sind schön.

Kategorien findet man folgende:

Mit Schokolade – Mit Nüssen, Mandeln und Co, Mit Kaffee, Mit Frucht, Trendy.

Dazu gibt es vorab eine Einführung, in der die wichtigsten Dinge beim Pralinenmachen erklärt werden. Zudem findet man auch zu vielen Rezepten kleine Tipps oder Möglichkeiten, wie man das Rezept variieren kann.

Wer gerne ins Pralinenmachen einsteigen möchte, wird mit dem Buch sicherlich viel Freude haben. Mir ist es zur Zeit ein treuer Begleiter.

Die süßesten Grüße

Christine

{Buchtipp} Feines Naschwerk – ich werfe eine Tüte Pünktchen-Bonbons an einen von euch

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Es gibt Bücher, in die verliebt man sich. Sofort und auf der Stelle. Ich bin ja durch und durch ein Büchermensch und würde am Liebsten in einem Bett aus Büchern schlafen (wenn es nur nicht so hart wäre), und so verliebe ich mich auch immer wieder und sehr oft in einzelne Bücher.

Auch heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das schon beim ersten Anblick mein Herz schneller schlagen ließ. „Feines Naschwerk“ heißt es und stammt von Annie Rigg. Auf dem Cover lacht uns eine Box prall gefüllt mit süßen Leckereien an und alleine dieser Anblick ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Erschienen ist es in der Edition Michael Fischer.

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Und dann das Innenleben! Das Buch ist herrlich! Ich kann es kaum noch aus der Hand legen, so randvoll gefüllt mit ausgefallenen, raffinierten und teilweise auch ganz einfachen aber trotzdem sehr eleganten Rezepten ist es.

Jede Menge gelbe Klebezettel verzieren in meiner Ausgabe schon die Seiten. Ich werde in nächster Zeit sicherlich noch das ein oder andere Rezept aus dem Buch vorstellen. Neben der Einführung in einige Grundlagen finden sich folgende Kategorien in dem Buch (bevor ihr sie lest: habt ihr etwas Süßes neben euch stehen? Denn wenn ihr gleich erfahrt, was es alles gibt, dann wollt ihr sicherlich eine Nascherei in Griffweite haben).

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Schokolade: Pralinen und mehr

Marshmallows

Fruchtiges

Karamellbonbons aller Art

Nugat, Nüsse und Honeycomb

Bonbons, Lollis und mehr

dazu noch einen kleine Kategorie: Geschenke verpacken sowie Tipps und Bezugsquellen.

Und alles so herrlich fotografiert. Zudem wird sehr gut erklärt und jedes Rezept wird vorab kurz anmodiert, oft auch mit kleinen zusätzlichen Tipps.

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Für die aktuelle „Schokokuss und Zuckergruß“-Tauschrunde habe ich auch eine Beigabe fürs Tauschpaket aus dem Buch: Pünktchen-Bonbons. Einfach, bunt, vielfältig ohne Ende und so lecker! Mein Backfräulein und ich schwärmen und beim Auftupfen der nahezu 700 Pünktchen hat mich das Backfräulein mit Spritzbeutel bewaffnet auch kräftig unterstützt. Fast ein Viertel der Pünktchen hat sie in liebevollster Arbeit aufgetupft.

In nächster Zeit werde ich euch noch das ein oder andere Rezept vorstellen. Beginnen möchte ich nun aber mit den Pünktchen-Bonbons:

Ihr braucht für ca. 700 Pünktchen:

8 g Eiweißpulver (z.B. von Städter)

250 – 275 g Puderzucker

natürliche Aromen (ich habe Orange verwendet)

verschiedene Lebensmittelfarben

So geht es:

Legt drei Bleche mit Backpapier aus.

Gebt das Eiweißpulver in eine Schüssel und fügt 50 ml kaltes Wasser und den Großteil des Puderzuckers hinzu.

Nun schlagt ihr diese Mischung bis ihr eine dicke, geschmeidige Masse bekommt.

Dass sie die richtige Konsistenz hat merkt ihr, wenn sie ein fluffiges Häufchen bildet wenn sie vom Löffel fällt. Hat sie ein spitzes Häubchen dann gebt ihr etwas mehr Wasser dazu, ist sie zu flüssig, dann kommt etwas mehr Puderzucker dabei.

Nun gebt ihr einige Tropfen des gewünschten Aromas dazu und rührt dieses unter.

Jetzt könnt ihr die Mischung entweder auf vier Gefäße verteilen und jede Mischung anders einfärben oder (so habe ich es gemacht): ihr nehmt einen Teil der Masse ab und färbt ganz zart in einem Farbton ein und spritzt die Pünktchen auf.

Dann wieder einen Teil der Masse nehmen und etwas mehr Farbe dazu geben und so weiter…

Ich hatte drei Farben mit der gleichen Lebensmittelfarbe bekommen und zusätzlich noch eine zweite Farbe dazu genommen für den letzten Rest der Masse.

Den Spritzbeutel, in den ihr die Masse füllt, sollte nur eine winzige Öffnung haben. Das reicht vollkommen aus für die kleinen Tupfen.

Über Nacht lasst ihr die Bonbons an einem kühlen und trockenen Ort fest werden. Dann könnt ihr sie ganz wunderbar verpacken und verschenken.

Pünktchenbonbons

Pünktchenbonbons

In einem der letzten Beiträge habe ich euch ja schon verraten, dass ich stampin up für mich entdeckt habe und nun jede Menge bastle.

Gerade für Verpackungen kann man mit den Stempeln und Stanzen die tollsten Dinge machen.

Hier habe ich zwei Ideen, wie man die Pünktchen-Bonbons in Szene setzen kann.

Na, wer mag sie mal nachmachen? Ich würde mich sehr über eure Bilder und Geschmacks- und Farbideen freuen. Ich selbst werde bald mit Orange und Gelb einfärben und dann Zitrone nehmen. Und Amaretto kommt auch noch dran und…

ach ich liebe diese Bonbons.

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Auch fb habe ich übrigens ein kleines Tütchen unter den Kommentaren verlost und weil ich so viele Tüten gebastelt habe und so viele Bonbons aufgetupft habe, werde ich auch hier noch eine Tüte verlosen.

Schreibt mir doch einfach, welche Farbe und welchen Geschmack ihr gerne einmal ausprobieren würdet.

Kommentieren könnt ihr bis Sonntag, den 18. Januar 2015. Ich lose unter allen Kommentaren aus.

Die süßesten Grüße

Christine

Das Buch ist mir vom Verlag netterweise zur Verfügung gestellt worden. Dieser Beitrag entspricht aber wie immer hundertprozentig meiner eigenen Meinung und wurde nicht gesponsert.

Und hier die Gewinnerinnen:

Auf dem Blog hat Jennifer Bartels gewonnen, bei den fb-Kommentaren Samantha Provenzano-Luikard.

Bittel meldet euch und schickt mir eure Adressen per Mail an christine_sinnwell@web.de

{Buchvorstellung} Mug Cakes 5-Minuten-Kuchen für Zuhause und Büro

mug cakes In den vergangenen Wochen habe ich viel in meinen Backbüchern gestöbert. Sowohl in denen, die mich nun schon seit vielen Jahren begleiten als auch in Neuen, die ich erst seit Kurzem besitze. Zu letzteren zählt „Mug Cakes“. Seit Wochen möchte ich doch endlich einmal einen Mug Cake ausprobieren. Auf Blogs bin ich immer wieder über die Tassenkuchen gestolpert und mich hat die Zubereitung (blitzschnell und dann auch noch in der Mikrowelle) einfach neugierig gemacht.

Kuchen aus der Mikrowelle? Und das soll schmecken? Die Frage habe ich mir mehr wie einmal gestellt und so bin ich auch mit einiger Skepsis ans Testen gegangen. Nachdem das Buch einige Wochen auf meinem Bücherstapel gelegen hatte, kam der Tag an dem nix Süßes (in Form von Kuchen, Cupcakes, Keksen oder sonstigem Süßkram) im Haus war und ich eine wahnsinnige Lust auf Schokolade hatte.

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In genau diesem Moment fiel mir das Buch ein. Jetzt so ein Mug Cake, das wäre schon was. Eine gute Freundin war gerade zu Besuch gekommen und auch diese war ebenso süßgelüstig wie experimentierfreudig und so gingen wir unterstützt vom Backfräulein ans Werk.

Es ist wirklich kinderleicht und die Rezepte sind sehr verständlich geschrieben. Schnell war eines herausgefunden, für das alle Zutaten im Haus waren und wir gingen ans Abwiegen und Vermischen der Zutaten (3 Minuten), ans Einfüllen in die Tassen (30 Sekunden) und dann durfte die Mikrowelle 1 1/2 Minuten die Tassen erwärmen. Fertig.

Doch auch lecker? Ja, ich war immer noch skeptisch. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Die Variante „Doppelt schokoladig“ für die ich mich entschieden hatte, war ein Traum! So dermaßen fluffig und schokoladig und so zart-schmelzend und so… hmmmm!

Seitdem habe ich sie übrigens schon dreimal gemacht und auch mein Mann ist von den Mug Cakes total begeistert.

Das Buch enthält 50 Rezepte, von süß bis herzhaft. Und viele der Ideen finde ich sehr einfach umzusetzen. Zudem gibt es immer noch Vorschläge für Varianten und auch zusätzliche Tipps findet man als Anmerkung bei vielen Rezeptvorschläge.

Unter dem Rezeptnamen findet man immer aufgelistet für wie viele Personen es gedacht ist, ob es z. B. preiswert und einfach zu machen ist, die Zubereitungszeit sowie die Backzeit.

Selbst für absolute Küchennullen ist dieses Buch geeignet, denn die Zubereitung der Mug Cakes ist kinderleicht (das Backfräulein könnte sie theoretisch ohne meine Hilfe).

Und die Fotos sind total schön. So macht es auch rein von der Optik richtig was daher. Es macht mir tatsächlich Freude, das Buch einfach nur durchzublättern. Doch dann kommt der Hunger und ich muss gleich wieder ein Rezept ausprobieren.

Wer also schon immer einmal einen Mug Cake ausprobieren wollte, kann das mit diesem Buch gleich tun. Und seid gewiss: macht ihr euch auf der Arbeit einen Mug Cake werden eure Arbeitskollegen mehr wie beneiden!

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Das Rezept für die doppelt schokoladigen Mug Cakes, die mich so begeistert haben, habe ich hier für euch. Wenn ihr es ausprobiert: verratet mir doch, ob es euch auch so gut geschmeckt hat wie mir.

Für zwei Tassen (ich habe mittelgroße Becher genommen) braucht ihr:

50 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakaoanteil

20 g Butter

1 Ei

100 ml flüssige Sahne

3 gehäufte EL Mehl

2 EL Zucker

1 EL dunkle Schokotropfen

So geht es:

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit der Butter in einer kleinen Schüssel in der Mikrowelle schmelzen lassen.

Sahne und Ei unter kräftigem Rühren hinzugeben.

Zucker und Mehl hinzufügen und gut vermischen. Dann die Schokotropfen unterheben.

Auf zwei Becher verteilen und bei 800 Watt für 1.30 in der Mikrowelle backen.

Etwas abkühlen lassen. Fertig.

Ich sammle übrigens Tassen und habe festgestellt, dass das mit meiner neuen Mug Cakes-Leidenschaft sehr gut harmoniert, denn so probiere ich meinen Schrankinhalt gerade durch und teste, welche Tasse besonders gut für die Tassenkuchen geeignet ist.

Die süßesten Grüße

Christine

P.S.: Auf den Fotos habe ich das Rezept mit Vollmilchschokolade gemacht. Dadurch werden die Mug Cakes etwas heller. Auch sehr lecker, aber die dunklere Variante ist dann doch mein Favorit.

Der Heel-Verlag war so nett und hat mir auf mein Nachfragen das Buch zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Meine persönliche Meinung bleibt davon natürlich unberührt!

{Give-Away} Buchtipp: Feine FestGugl

Gugl

Vor einigen Wochen habe ich vom südwest-Verlag das Buch Feine FestGugl zum Rezensieren bekommen. Wenn ihr die Kategorien auf dem Blog anschaut, seht ihr ja gleich an der Anzahl der Gugl-Rezepte, dass ich ein Faible für die süßen kleinen Guglhupfe habe.

Und so habe ich mich sehr gefreut, in dem neuesten Band (ich habe sie mittlerweile alle) zu stöbern. Dieses Mal ist keine Silikonform dabei. Stattdessen findet man einige Verpackungen zu Basteln, was ich als Idee (gerade vor Weihnachten) total schön finde.

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Bevor es mit den Rezepten los geht, findet man neben einem Vorwort auch ein paar Gedanken zur Adventszeit. Das Buch stimmt uns also schon gleich auf Weihnachten ein. Die Rezepte sind unterteilt in die Kategorien:

Das war, das ist, das bleibt

Die wichtigste Zutat: Ideen

Was an Weihnachten leuchtet

Gugl hoch zwei.

Und dahinter verbergen sich wieder unglaublich viele abwechslungsreiche und feine Rezepte. Zudem sind sie alle auch wieder total schön fotografiert und beim Durchschauen möchte man gleich losbacken. Gut, dass Gugl so schön schnell gehen, denn dann kann man auch gleich etwas nachbacken. Und genau das habe ich auch getan.

Ich habe für euch das Rezept „Zweierlei Schoko-Gugl“ gebackt und gleichzeitig auch ein wenig verändert. Irgendwie fällt es mir bei Gugln immer schwer, mich genau ans Rezept zu halten, weil man so vieles variieren kann und man dadurch schnell neue Rezeptideen umsetzen kann.

Gugl 5-DSC_4888 Gugl

Für eine Silikonform braucht ihr:

1 großes Ei

40 g Puderzucker

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

1/2 P. Backpulver

40 g Schlagsahne

80 g Mehl

40 g Kakaopulver

etwas Milch

Für die Deko: einige Blaubeeren, etwas Puderzucker und Spekulatiusganache (ich hatte einen kleinen Rest von diesem Rezept)

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So geht es: (Christines Ruckzuck-Variante)

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen.

Alle Zutaten bis auf die für die Deko miteinander verrühren bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.

Diesen in die gefettete Silikonform füllen und für 15 Minuten im Ofen backen.

Gugl abkühlen lassen und aus der Form stürzen.

Auf jeden Gugl einen kleinen Spritzer Spekulatiusganache mit einer kleinen Sterntülle spritzen und mit einer Blaubeere verzieren. Etwas Puderzucker drüber stäuben und fertig.

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Na, wer ja jetzt Lust auf eine Runde Gugl? Ich darf euch ein Buch mit Bastelzubehör „Feine FestGugl“ verlosen. (Danke an den südwest-Verlag)

Ihr wollt das neue Buch haben? Dann verratet mir in einem Kommentar doch einfach, was an Weihnachten bei euch nicht fehlen darf.

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Das Kleingedruckt:

Mitmachen können alle mit Wohn- oder Versandadresse in Deutschland.

Seid ihr noch nicht 18, braucht ihr die Erlaubnis eurer Eltern.

Aus allen Kommentaren lose ich einen Gewinner aus, der dann von mir per Mail benachrichtigt wird. Kommentiert ihr anonym müsst ihr mir also eure Mailadresse dabei schreiben.

Folgt ihr dem Blog per fb, twitter, instagram, bloglovin? Schreibt es mir, dann gibt es ein Extralos für euch.

Und auch fürs Teilen dürft ihr euch über ein Extralos freuen.

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 21. Dezember.

Ich drücke euch die Daumen!

Die süßesten Grüße

Christine

Das Buch gewonnen hat:  Laura!

Hallo Christine—so ein schöner Gewinn—das Buch hätte ich natürlich gerne—also zu Weihnachten gehören—Kerzen—toll Familien Filme im Fernsehen—Kekse backen—Glühwein—Tannenduft–Schnee–jede Menge Weihnachtsmusik im Radio—ach ja und für mich da ich selbständig bin und bis zum 24 für Andere Herschenke einpacke—ganz ganz ganz viel Ruhe und Zeit mit und für die Familie :Laura

Und meine kleinen Schokogugl reiche ich nun auch noch bei einem rockigen X-Mas-Blogevent ein. Auf Rock and Owl findet ihr gerade eine wunderbare Rezeptesammlung von ausgefallen, schrägen bis klassischen Beiträgen. Meine Gugl sind vielleicht nicht der schrägste Beitrag, wurden aber gebackt, während wir dabei fleißig die Ramones hörten. Das rockt!

Xmas rocks quer

{Pralinenwoche} Heute mit einem Buchtipp: Praline & Konfekt

pralinenundkonfekt Nun haben meine Gastblogger und ich euch in den letzten Tagen ja schon ein paar feine Pralinen vorgestellt. Und vielleicht ist der ein oder andere von euch nun in Versuchung geraten, auch einmal Pralinen selbst machen zu wollen.

Ich selbst habe mich in den vergangenen Monaten durch manches Pralinenbuch gelesen. Da habe ich ein paar ganz tolle Bücher im Bücherregal, die alle nach und nach auch hier vorgestellt werden.

In meinen Pralinenkursen habe ich auch immer ein wenig Literatur dabei, damit die Teilnehmer einen Überblick gewinnen können, was sie auf dem Büchermarkt zum Thema finden. Und was die Teilnehmerinnen dort besonders oft greifen, ist das kleine Büchlein „Pralinen & Konfekt“ aus der Reihe GU Küchenratgeber. Deshalb dachte ich, dass ich mit diesem Buch einfach einmal den Anfang mache. Ich habe mir das Buch in einem Set gekauft, in dem direkt auch schon drei Pralinengabeln und Papierförmchen dabei waren (finde ich übrigens auch eine schöne Idee für Weihnachten).

Das Buch besteht aus 64 Seiten und diese sind tatsächlich randvoll mit tollen und sehr abwechslungsreichen Rezepten und auch vielen Tipps.

Sehr gut beschrieben ist wie ihr Schokolade richtig temperiert. Das ist ja das A und O, wenn ihr mit Schokolade arbeitet und gerade bei der Pralinenherstellung eine absolute Grundlage. Auch hier kann ich mich wieder auf meine Kurse berufen: das Temperieren von Schokolade hat alle meine Teilnehmer sehr interessiert.

Die Autorin Karin Ebelsberger hat gleich zu Beginn ein paar Erfolgstipps zusammengestellt, die in kurzer Form zeigen, worauf man generell beim Pralinen machen achten sollte. Eine kurze Geschichte zur Karriere der Praline folgt am Anfang ebenso wie die Erklärung der wichtigsten Küchenutensilien.

Dann kommt das Herzstück: die Rezeptauswahl. Unterteilt sind die Rezepte in die Kategorien: Fruchtige Verführung, Würzig und fein, Mit Schuss und Kaffee sowie Nussig und knusprig. Am Ende gibt es zudem noch einige sehr süße Ideen, was man mit Resten machen kann wenn man z. B. Ganache oder Kuvertüre übrig hat. Das fand ich klasse.

Ich habe schon manche Praline ausprobiert und finde die Beschreibung der Rezepte sehr gut. Ihr findet immer die Auflistung der Zutaten, die benötigten Arbeitsutensilien sowie die Menge und Arbeitszeit aufgelistet. Das macht die Vorbereitung sehr einfach.

Schritt für Schritt seht ihr dann, wie das Rezept funktioniert.

Dabei sind einfache, exotische, auch etwas aufwendigere Pralinen vertreten. Kurz: gerade für Neueinsteiger ins Thema bietet das Buch den perfekten Einstieg.

Ich würde es tatsächlich als erstes Grundlagenbuch immer empfehlen. Die Grundidee zur Teepraline, die ich euch bei der Tea-Time im November mitgebracht habe, stammt z. B. aus diesem Buch.

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Wenn ich Sternchen vergeben würde, dann bekäme dieses Buch tatsächlich fünf von fünf.

Habt ihr selbst denn Bücher zum Thema Pralinen in euren Schränken? Und wenn ja, gibt es da einen Favoriten aus dem ihr gerne Rezepte verwendet?

Die süßesten Grüße

Christine

 

Zitronensüßes aus Dorne – GOT

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Auch heute reise ich wieder mit euch in die fantastische Welt von George R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer auch bekannt als „A Game of Thrones“. Heute geht es nach Dorne und ich habe einen zitronensüßen Trank für euch.

Das Wetter könnte etwas heißer sein für diesen supererfrischenden Drink. Der Hochsommer kann kommen und wir werden ihm mit jeder Menge Zitronenpower die Stirn bieten.

Aus dem offiziellen Kochbuch zur Serie habe ich nun das Rezept für euch.

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Ihr braucht:

6 Zitronen

2 Orangen

250 g Puderzucker

600 ml stilles Wasser oder (wenn es nicht ganz so mittelalterlich anmuten muss: Wasser mit Kohlensäure)

Und so geht es:

Schält eine halbe Zitrone und eine halbe Orange.

Nun drückt ihr alle Früchte über einer großen Schale oder einem großen Krug aus. Gebt den Zucker und die Schalen dazu und rührt kräftig um.

Dann gießt ihr die Limonade durch ein sauberes Küchentuch so dass Fruchtfleischreste hinausfiltriert werden und die Schalen entfernt werden.

Nun gießt ihr das Wasser dazu und stellt das Getränk kalt.

Am Besten serviert ihr direkt aus dem Kühlschrank.

Morgen geht es dann auch auf Sky wieder weiter mit der Serie. Ich bin schon ganz gespannt und freue mich darauf, wie es weiter geht.

Einen schönen Sonntag

Christine

Leckeres Mittelalter: Fladenbrote mit knusprigem Mohn

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Da macht man was mit, wenn man mit einer Foodbloggerin befreundet ist. Das dachte sich bestimmt meine Freundin Biggi (an dieser Stelle liebe Grüße an dich!), die diese wunderbaren Fladenbrote für unser Mittsommergrillen gebacken hat. Bevor sie uns das Fladenbrot auf den Tisch stellen konnte, habe ich die Kamera gezückt und es schnell mal fotografiert.

Ihr verdankt ihr indirekt übrigens meine aktuelle A Game of Thrones-Blog-Reihe. Denn durch sie bin ich der Welt von Westeros verfallen und bin nun passend zur Serie für euch am Bloggen. Morgen kommt schon die vierte Folge der neuen Staffel und ihr bekommt als kleinen Vorgeschmack wieder ein Rezept aus dem GOT-Kochbuch, das ihr bis heute Abend auch noch bei uns auf dem Blog gewinnen könnt (Klick).

Da ich wusste, dass Biggi diese leckeren Fladenbrote aus dem Kochbuch zubereitet, musste ich also dieses Mal gar nicht selbst in der Küche für euch werkeln sondern habe das Backen ihr überlassen und das hat sie auch richtig gut gemacht denn das Fladenbrot war einfach klasse. Schön locker, knuspriger Mohn obendrauf. Ein klein wenig mehr Salz könnte man einarbeiten. So erinnert das Brot an die salzarmeren Varianten wie man sie aus Italien oder Spanien oft kennt. Aber mit einigen leckeren Grilldips hat man da ja jede Menge Möglichkeiten den Geschmack zu variieren.

Wer die Bücher oder die Serie kennt, weiß, dass man reichlich Zeit mitbringen muss. Der Autor nimmt einen mit auf eine ganz besondere Reise. Er beschreibt so detailiert seine Figuren, seine Welt. Ja, und Zeit müsst ihr auch für die Fladenbrote mitbringen.

Und wer mich kennt, der kennt vielleicht auch einen meiner liebsten Buchorte: den Drachenwinkel. (auch hier: klick) So muss eine Buchhandlung aussehen, in der man nach Fantasy und mehr stöbert. Ich liebe den Laden. Dunkel, atmosphärisch, ganz oft Lesungen und zur Zeit auch einen GOT-Thementisch. Nette Ladenbesitzer und Angestellte, was will man mehr?

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Für die GOT-Fans unter euch: dieses Mal reisen wir nach Dorne. Dort bekommt Prinz Doran Martell dieses Fladenbrot zusammen mit Oliven, Käse und Kichererbsenbrei serviert.

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Fladenbrot

Fladenbrot

Für vier Fladenbrote braucht ihr:

350 ml Wasser

2 Päckchen Trockenhefe

1 TL Zucker

480 g Mehl

1 TL Salz

3 EL Olivenöl

1 Ei, verquirlt zum Glasieren

Schwarzer Mohn oder Sesam

Und so geht es:

Für den Hefenährteig erwärmt ihr 125 g Wasser, so dass es lauwarm ist. Löst die Hefe und den Zucker darin auf und lasst diese Mischung an einem warmen Ort ca. 10 Minuten gehen. Rührt 60 g Mehl ein, deckt die Schüssel locker mit einer Plastikfolie ab und lasst die Mischung weitere 30 Minuten ruhen.

Das restliche Wasser wird erwärmt (lauwarm). Nun gebt ihr das übrige Mehl in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine Mulde. Dort hinein gebt ihr den Hefenährteig, das Olivenöl, das Salz und das Wasser. Nun verknetet ihr den Teig vorsichtig bis er zu einer klebrigen Masse wird. Auf einer bemehlten Fläche knetet ihr den Teig nun ca. 15 Minuten (ja, das ist Training für die Oberarme). Dann gebt ihr den Teig in eine gebutterte Schale, deckt diese ab und lasst ihn wiederum an einem warmen Ort für eine Stunde gehen.

Den Teig knetet ihr noch einmal kurz durch, dann teilt ihr ihn in vier Stücke und rollt diese zu Kugeln. Locker abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 280° C vorheizen.

 Nun formt ihr die Kugeln mit feuchten Händen zu Fladen. Drückt die Kugeln flach und knetet sie auseinander bis der Teig noch ca. 1 cm dick ist. Diese Fladen bestreicht ihr nun großzügig mit Ei und streut ganz nach Belieben Sesam oder Mohn darüber.

Mit den Fingern drückt ihr nun in regelmäßigen Abständen tiefe Löcher in die Fladen. Diese schiebt ihr nun in den Ofen und backt sie für ca. 6-8 Minuten bis sie goldbraun sind.

Am Besten schmeckt das Brot noch warm mit Honig.

(Auch mit Grilldips war es sehr köstlich)

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Süße Grüße

Christine

Knuspriges Weizenbrot: Mein erster (erfolgreicher) Brotbackversuch

Weizenbrot

Der Hefeteig und ich: wir mögen uns nicht so besonders. Woran das liegt, kann ich gar nicht sagen. Ich von meiner Seite bin immer sehr nett zu ihm. Gebe ihm ordentlich Gratismassagen und knete ihn gut durch, lasse ihn gehen wenn er das möchte und wenn er sich aufplustert und den Dicken macht, freue ich mich sogar und bin gar nicht beleidigt.

Aber irgendwie will er sich oft gar nicht aufplustern und bleibt ganz bescheiden klein in seiner Schüssel. Was habe ich schon probiert. War das Wasser nicht warm genug oder zu warm für die Hefe? War der Ort zum Gehen lassen nicht gut genug temperiert?

Oder zickt der Teig einfach so herum, weil er mich nicht mag?

Naja, auf jeden Fall habe ich mich jetzt doch einmal wieder an die Hefe gewagt und im Rahmen der Game of Thrones-Wochen ein knuspriges Weizenbrot gebacken. Und soll ich euch etwas verraten? Es hat geklappt. Der Teig und ich: wir sind tatsächlich miteinander warm geworden. Bei dem Wetter ist das ja auch einfach. Ordentlich Sonne am Himmel, da konnte die Hefe wohl einfach nicht anders und der Teig ist endlich schön aufgegangen. Fast schon zu gut, denn er ist dann direkt übers Ziel hinausgeschossen und hat sich auf dem Gartentisch breit gemacht.

Es war aber noch genug übrige um zwei kleine sehr leckere und vor allem lockere Brote daraus zuzubereiten. Was bin ich gerade glücklich.

Weizenbrot

Weizenbrot

Das Rezept stammt aus dem wunderbaren und sehr ungewöhnlichen Kochbuch „A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch“. Zwischen meinen eher hellen Backbüchern kann ich dieses edle schwarze mit der herrlichen Goldprägung auch immer gleich herausgreifen.

Für Fans der Serie: Das Brot ist der Mauer zugeordnet.

„In der Großen Halle von Winterfell hing dichter Rauch und es duftete nach geröstetem Fleisch und frisch gebackenem Brot.“

(A Game of Thrones)

Wer dieses vielseitige und einfach nur herrliche Koch- und Backbuch gewinnen möchte, erfährt hier wie er das tun kann.

game of thrones

Ist eigentlich der ein oder andere Brotbäcker unter euch? Habt ihr vielleicht ein paar Anfängertipps für mich? Gerne dürft ihr unter diesem Beitrag einen Link zu passenden Blogbeiträgen setzen. Es würde mich sehr interessieren, ein paar Brotbacktipps zu bekommen.

Nun zurück in die Welt von Westeros.

Knuspriges Weizenbrot

Weizenbrot

Ihr braucht für zwei kleine Brote:

2 Päckchen Trockenhefe

1-2 EL Honig

700 ml warmes Wasser

800 g Mehl

1 EL grobkörniges Salz

40 g Maismehl

So geht es:

Gebt den Honig und die Hefe in das warme Wasser und verrührt alles ordentlich miteinander. Wenn die Hefe sich nicht vollständig löst, ist das nicht schlimm. In einer großen Schüssel vermischt ihr Mehl und Salz miteinander. Nun gießt ihr die Hefemischung darüber und fangt an das Ganze zu verkneten. Gebt die Mischung auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet sie ungefähr fünf Minuten lang immer wieder gründlich mit den Handballen auseinander und zusammen. Ist der Teig sehr klebrig, gebt ihr Mehl hinzu. Der Teig sollte anschließend eine homogene Masse sein.

Nun fettet ihr eine (sehr) große Schüssel mit ein wenig Butter ein und gebt den Teig dort hinein. Deckt die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lasst den Teig zwei Stunden ruhen.

Hat der Teig seine Größe mindestens verdoppelt, teilt ihr ihn in zwei Teile. Diese Stücke formt ihr nun zu runden oder ovalen Laiben und legt diese auf ein Backblech das ihr mit Backpapier ausgelegt habt. Bestäubt sie mit Mehl und schneidet sie mehrmals mit einem scharfen Messer ein. Streut das Maismehl darüber (wer mag kann auch ein paar feine Haferflocken darauf verteilen) und lasst die Laibe ohne Abdeckung noch einmal 40 Minuten gehen.

Heizt den Ofen auf 230° C Umluft vor. Füllt eine Auflaufform mit 500 ml Wasser und stellt sie auf das Grillblech ins untere Drittel des Backofens. Backt die Laibe ca. 30 Minuten. Sie sollten ein wenig hohl klingen wenn man auf die Kruste klopft.

Ein wenig abkühlen lassen. Und dann am Besten ganz dick mit Butter bestreichen, ein Glas Milch dazu und ich bin glücklich!

Yeah! Mein erstes eigenes Brot!

 Weizenbrot

Weizenbrot

Weizenbrot

Süße Grüße

Christine

 

Alles in einem Törtchen: Blaubeeren + Aprikosen + Zitrone + Game of Thrones + Give Away

blaubeertörtchenSeit einer Woche schlagen die Herzen der Game of Thrones-Freunde wieder höher. Denn jeden Montagabend kann man nun wieder eine neue Folge anschauen und sich in die abenteuerliche (und zugegebenermaßen recht blutige) Welt von Westeros entführen lassen.

game of thrones

Wer die Serie (und/oder die Bücher oder allgemein das Mittelalter) mag, der wird auch das offizielle Kochbuch dazu lieben. Mich selbst begeistert es sehr und deshalb habe ich es euch in der verganenen Woche ja auch gleich schon einmal vorgestellt (hier geht es zum Beitrag). Und ich freue mich sehr, dass ich heute eines an euch verlosen darf. Mehr zu dem Give-Away gibt es am Ende des Beitrages.

Auch in dieser Woche möchte ich euch ein Rezept, dieses Mal aus dem Süden, vorstellen. Da ich bis gestern in Urlaub war und deshalb etwas blitzeschnelles zubereiten wollte, habe ich mich für diese leckeren Blaubeertörtchen entschieden. Auch in dieser Woche habe ich mich für die moderne Variante entschieden, die mittelalterliche interessiert mich aber auch sehr und ich denke, dass ich euch auch diese Variation demnächst noch vorstellen werde.

blaubeertörtchen   blaubeertörtchen

Blaubeeren gehören zu meinen absoluten Lieblingsbeeren (neben den Erd- und Himbeeren) und da meine kleine Backhelferin diese Liebe mit mir teilt, kaufe ich meist noch ein Körbchen mehr, denn irgendwie verschwinden sie beim Backen immer ganz schnell.

Nun aber zurück in die kulinarische Welt von Westeros und hin zu den Blaubeertörtchen. Ich habe statt einem Törtchen mehrere kleine Tartelettes gebackt. Wenn ihr euch auch für diese Variante entscheidet, dann ergibt die Menge acht Förmchen.

  blaubeertörtchen   blaubeertörtchen

Für eine Form mit ca. 22 cm (wie es im Buch beschrieben wird) braucht ihr:

Für den Zitronengebäckteig:

150 g Mehl

2 EL Puderzucker

1 EL Speisestärke

1 Prise Salz

7 EL weiche Butter

abgeriebene Schale einer Zitrone

1/2 TL Vanilleextrakt (kein Vanillezucker, wie ihr Vanilleextrakt ganz leicht herstellen könnt: klick)

1 Ei

Für die Blaubeertörtchen:

900 g Blaubeeren (ich habe weniger genommen)

2 EL Zimtzucker

Puderzucker

zusätzlich in meiner Variante:

4 EL Aprikosenmarmelade

2 EL Sahne

einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

einen Spritzer Zitronensaft

 blaubeertörtchen   blaubeertörtchen

So geht es:

Für den Zitronengebäckteig vermischt ihr das Mehl, den Puderzucker, die Speisestärke und das Salz. Gebt die Butter hinzu und verknetet alles bis ihr einen krümeligen Teig habt. Nun gebt ihr den Abrieb der Zitrone und das Vanillextrakt hinzu und verknetet alles. Zuletzt kommt das Ei hinzu. Knetet alles so lange, bis ihr einen geschmeidigen Teig habt. Dieser kommt für eine halbe Stunden in den Kühlschrank.

In dieser Zeit wascht ihr die Blaubeeren.

Dann vermischt ihr die Aprikosenmarmelade mit der Sahne und gebt ein wenig Vanille hinzu. Ein kleiner Spritzer (oder wer es gerne etwas zitroniger mag, auch mehr) Zitrone hinzu und auf Seite stellen.

Den kalten Teig teilt ihr in acht Portionen (wenn ihr euch für die Tartelettes entschieden habt) oder gebt ihn im ganzen in die gefettete Form bzw. in die Förmchen.

Auf den Teig verteilt ihr die Aprikosen-Sahnemischung.

Auf diese wiederum kommen soviele Blaubeeren bis der Teig komplett bedeckt ist. Die restlichen Beeren stellt ihr auf Seite, diese kommen nach dem Backen darauf.

Nun verteilt ihr den Zimtzucker über den Beeren und ab geht es in den vorgeheizten (180° C Umluft) Ofen.

Backt ihr ein Blaubeertörtchen beträgt die Backzeit eine knappe Stunde, habt ihr Tartelettes gemacht, brauchen diese ca. 25-30 Minuten.

Danach lasst ihr die Törtchen vollständig auskühlen und belegt sie mit den restlichen Blaubeeren. Nun mit Puderzucker bestäuben und genießen!

Die Törtchen schmecken unglaublich fruchtig, der Teig hat eine feine Zitronennote, die Aprikosen ergänzen das Aroma der Blaubeeren sehr gut.

Auch gekühlt schmecken diese Törtchen ganz wundervoll und werden so zu einem leckeren Sommerkuchen.

Auf eines der Törtchen habe ich übrigens ein wenig Gold (Lebensmittelfarbe) gegeben. Dieses habe ich mir vor Kurzem gekauft und musste es gleich einmal ausprobieren. Sozusagen das Königstörtchen das Joffrey vielleicht serviert bekäme (auf dass es ihm im Halse stecken bleibt!).

blaubeertörtchen

GIVE AWAY

Ja, und nun zu dem versprochenen Give-Away. Der Zauberfeder-Verlag hat mir netterweise ein Buch für euch zum Verlosen gegeben und das möchte ich nun auch tun. Wie ihr das Buch gewinnen könnt:

Verratet mir in einem Kommentar, was euch an der Serie oder an den Büchern gut gefällt (gerne dürft ihr mir auch euren Lieblingscharakter verraten).

Wer die Serie nicht kennt, aber gerne das Buch gewinnen würde, darf mir aber alternativ einfach sein Lieblingsbuch (kann auch ein Backbuch sein 😉 mit Begründung nennen. Denn ich freue mich auch immer, neue Bücher zu entdecken.

Das Gewinnspiel geht bis zum 22.06.2014, danach lose ich unter allen Kommentaren aus. Der Gewinn wird dann als Büchersendung von mir an euch verschickt. Der Gewinner wird per Mail benachrichtig. Kommentiert ihr anonym, müsst ihr mir also eure Mail dabei schreiben.

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr den Beitrag bei fb (oder twitter etc.)  teilt, Bedingung ist es aber nicht.

Liebe Grüße

Christine

Und nun kommen wir endlich zur Auflösung. Gewonnen hat die Tina von Faltmanufaktur:

faltmanufaktur

OOH, da versuche ich gerne mein Glück! Ich habe sowohl die Bücher gelesen (gehört) als auch die Serie geguckt und mir gefällt besonders, wie komplex und real die ganze Welt wirkt. Es gibt so viele Handlungen, die alle zu igrendwas führen und so viele Geheimnisse, die man beim 2./ 3./ 4. Mal lesen (hören) noch herausfinden kann. Backen tu ich sowieso gerne und ich bin mir sicher, dass man in diesem Buch mehr als die 08/15 Cupcake, Pie und Tart Rezepte findet. Und ich würde soo gerne mal Hot Pies Schattenwolf-Gebäck nachbacken. 🙂
Liebe Grüße!
Tina

Herzlichen Glückwunsch an dich und für alle anderen: wer GOT wirklich liebt, für den könnte das Buch wirklich genau die richtige Anschaffung sein. Es ist etwas Besonderes.