Kategorie: Verschiedene Dinge

{Backs(t)age bei Städter} Ein ganz besonderer Tag in einer ganz besonderen Firma

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Es ist schon ein ganzes Weilchen her, da bekam ich ein ganz besonderes Päckchen. Gerade aus dem Urlaub zurück gekommen, sortierte ich die Post in den Stapel den man direkt wegwirft (der Größte), in den, den man sich später anschaut um nicht direkt die Urlaubsstimmung zu verlieren (Rechnungen etc.) und in den kleinen Stapel an Poststücken, die interessant aussehen. Dazu zählte auch besagtes Päckchen.

Nach dem Auspacken hielt ich eine Einladung der Firma Städter in der Hand. Liebevoll in ein Gazésäckchen waren zwei Ausstecher gepackt, beiliegend ein kleiner Brief mit einer Einladung für den ersten Städter Bloggertag.

Ich war unglaublich glücklich und ja, auch ein wenig stolz, dass mein kleiner Blog von Städter eingeladen wurde. Das ist ja schon irgendwie ein kleiner Ritterschlag, wenn man für eine solche Veranstaltung ausgewählt wird.

Nachdem geklärt war, dass ich für die Kinder an diesem Tag die Großeltern hatte, konnte es für mich auf die Reise nach Allendorf gehen, denn dort befindet sich der Firmensitz. Auf der Fahrt dorthin, fragte ich mich natürlich ob ich jemanden kennen würde und wenn ja, wen.

Dort angekommen sah ich dann gleich tatsächlich ein bekanntes Gesicht: der Kuchenbäcker Tobi stand mit Elena vom Blog Elena isst vor der Tür. Tobi kenne ich fast seit Beginn meines Blogs, denn wir haben fast zeitglich angefangen zu bloggen und so habe ich mich sehr gefreut, dass wir uns an diesem Tag auch persönlich kennen gelernt haben. Elena und ihren Blog lernte ich an diesem Tag kennen und seitdem folge ich ihrem schönen Blog auch. Mareike von der Biskuitwerkstatt und Silvia vom Blog Zucker, Zeit und Liebe stießen dann gleich darauf zu uns. Die Beiden waren schon am Tag vorher angereist. Kurze Zeit später, mittlerweile von der äußerst gut gelaunten Frau Ketteler empfangen, stießen dann noch Silvia von Filines Testblog und Melanie von Mel`s Cake`n Partys zu uns.

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Sehr liebevoll war für jeden Blogger ein Tischset, ein Namensschild und ein kleines Tagebuch gestaltet worden. Und diese Liebe zum Detail merkte man dem ganzen Tag an. Hier wurde mit wirklich sehr viel Herzblut überlegt, was man uns Bloggern an Programm bietet.

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Gleich zu Beginn wurden uns die beiden Köche Stefan Streicher und Benjamin Köhler vorgestellt, die mit uns allerlei Kulinarisches vorhatten.

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Mit ihnen durften wir herzhafte Muffins herstellen, Pralinen fabrizieren und verzieren, eine Rose mit Icing spritzen. Es war lehrreich, lustig und zugleich sehr locker. Vor allem die Pralinenherstellung faszinierte mich sehr und in dieses Thema vertiefe ich mich zur Zeit auch (dazu bald mehr auf dem Blog).

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Aber auch das Arbeiten mit Icing fand ich sehr spannend. Ich hätte mich niemals an eine solche Rose gewagt. Mit Stefans Erklärungen war es dann aber doch gut umsetzbar. Für eine richtig schöne Rose hinzubekommen, muss man allerdings doch noch etwas länger tüfteln.

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Neben den Leckereien aus der Küche gab es dann aber auch eine sehr interessante Werksführung. Und das hat mich sehr beeindruckt. Die Prokuristin der Firma Frau Reichelt, führte uns persönlich durch den Betrieb und beantwortete alle unsere Fragen.

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Wir lernten ein Unternehmen kennen, das sehr auf die Mitarbeiter ausgerichtet ist. Es war schon beeindruckend, wie sehr sich die Firma bemüht, auf ihre Mitarbeiter einzugehen. Das ist in der heutigen Zeit sicherlich nicht selbstverständlich. Aber genau so liebevoll wie wir Blogger empfangen wurden, wurden auch die Mitarbeiter gewürdigt. Toll!

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Gegen Ende konnten wir uns dann in der Runde noch austauschen und danach gab es für jeden von uns eine Tasche voller wunderbarer Produkte aus dem Hause Städter.

Im Shop habe ich diese Taschen dann noch weiter gefüllt und bin nun in meiner heimischen Küche städterisiert. Und ich kann euch sagen, dass mich bisher jedes ausprobierte Produkt überzeugt hat. Ich habe Donuts ausprobiert (Klick) und (Klick), die Streudeko verwendet und ganz bald werde ich in die Pralinenproduktion einsteigen. Das hat es mir nämlich wirklich angetan.

Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Firma Städter für diesen wundervollen Tag bedanken. Aber auch meinen Mitbloggern sage ich noch einmal Danke, denn es war ein wahnsinnig schöner Tag mit euch.

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{Märchenzeit} Schwanentanz und Brandteigschwäne

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Heute habe ich einen ganz wundervollen Gastbeitrag zu unserem Märchenevent für euch. In unserer Märchenzeit dreht sich heute alles um Schwäne. Kennt ihr die Märchen von den sechs Schwänen? Ein ganz wundervolles Märchen der Gebrüder Grimm.

Meine frühere Grundschullehrerin Frau R., heute einfach Ilse, hat es sich nicht nehmen lassen, am Märchenevent teilzunehmen und hat sich dazu die Geschichte von den sechs Schwänen ausgesucht. Dazu passend hat sie Brandteigschwäne gebackt.

Kinder aus der Nachbarschaft hat sie zu sich eingeladen. Und ich durfte mit meiner Tochter auch einfach als Gast dabei sein. Dieser Beitrag ist für mich ein ganz Besonderer, denn neben meiner Mama die mich ganz früh für die Welt der Bücher und Geschichten entflammt hat, ist es sicherlich dieser wunderbaren Lehrerin zu verdanken, dass aus mir eine so große Leseratte geworden ist.

Ganze zehn Kinder hat Ilse zu sich eingeladen um vorzulesen und gemeinsam zu backen. Und ich habe auch direkt eine kleine Küchenpremiere gehabt. Zum ersten Mal habe ich gesehen, wie man einen Brandteig herstellt.

Das Rezept habe ich euch einfach abfotografiert und ein paar Eindrücke von „Backen, Vorlesen, Glücklich sein“ gibt es nun auch noch für euch.

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Na, sind die nicht toll? Die Kinder haben ganz viel mitgeholfen und jeder war so stolz auf seinen kleinen Schwan. In die Mitte des Tisches kamen übrigens ganz viele blaue Servietten, so dass die Schwäne erst noch ein wenig schwimmen durften, bevor es ihnen dann gnadenlos an die Gurgel ging.

Neben dem Backen stand übrigens dann noch ein kleines Bastelangebot und ein Spiel auf dem Programm.

Aus Tempotüchern wurden Schwäne gebastelt. Das geht so: ihr nehmt die Tempolagen auseinander und zerknüllt pro Schwan vorsichtig eine Lage und zupft sie etwas zum Schwan zurecht. Mit einem dünnen Faden bindet ihr den Leib etwas zusammen und aus einem Papier schneidet ihr den Kopf aus.

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Nun kommen die Schwäne in die Mitte des Tisches (jedes Kind hat einen Schwan) und dann wird gepustet. So bekommt man ein richtiges Schwanenbalett. Man kann die Schwäne aber auch von Kind zu Kind „schwimmen“ lassen. Wundervoll.

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Der Schwan meines kleinen Backfräuleins steht übrigens nun in ihrem Zimmer, so stolz ist sie auf ihn. Der Brandteigschwan indess wurde ganz schnell aufgegessen.

Die Idee aus Brandteig Schwäne zu backen finde ich ganz großartig, aber auch die Aktion an sich war wunderbar. Einfach einmal Kinder aus der Nachbarschaft einladen, ein Märchen lesen, backen, gemeinsam essen.

So einfach kann die Märchenzeit sein.

Liebe Ilse, wenn du diese Zeilen liest, dann fühle dich ganz fest gedrückt. Wie wunderbar ist es, wenn man solche Menschen wie dich um sich hat!

Ihr wollt mitmachen? Wir freuen uns sehr auf eure Back-Vorleseaktionen!

Märchenhafte Grüße

Christine

{Rosencupcakes} Für die wäre Dornröschen auch ohne Kuss aufgewacht

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Märchenzeit – Backen, Vorlesen, Glücklich sein!

Kennt ihr schon unser Märchenblogevent? Backen, vorlesen, glücklich sein ist das Motto und hier könnt ihr noch einmal nachlesen, worum es genau geht.

In den letzten Wochen geht mir ständig im Kopf herum, was man zu Märchen alles backen kann. Am Wochenende hatten wir Besuch und da in unserem Garten gerade so wundervoll die Rosen am blühen sind, dachte ich mir, dass ich diese doch einfach zur Dekoration verwende. Und da war auf einmal der Gedanke, dass diese Rosencupcakes Dornröschen bestimmt auch aus ihrem Schlaf befreit hätten. Mein kleines Backfräulein und ich haben also vor dem Backen (sozusagen zum Einstimmen) das Märchenbuch hervorgeholt, uns aufs Sofa gekuschelt und ich habe ihr mal wieder Dornröschen vorgelesen.

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Dann ging es ans Cupcakebacken und dekorieren. Das Dekorieren haben wir dieses Mal ganz schlicht gehalten. Einfach nur das Röschen oben drauf und fertig. Auch eine Malve (Stockrose) hat den Weg auf den Cupcake gefunden.

Wer einen Garten hat, weiß vielleicht das Glück zu schätzen, wenn man raus gehen und sich aus der Füllen an Pflanzen bedienen kann. Wir haben diese Woche auch viele Kräuter getrocknet, Teemischungen gemacht. Es ist eine wundervolle Jahreszeit und das Backfräulein fragt mich fast täglich, was wir aus dem Garten noch nehmen können.

Nun aber zurück zu unserer Märchenzeit oder vielmehr den märchenhaften Cupcakes.

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Rosencupcakes

Das Rezept dazu habe ich hier bei den Johannisbeermuffins schon einmal aufgeschrieben. Klick.

Statt dem Frosting gab es dieses Mal einfach geschlagene Sahne, die ich mit einer Sterntülle aufgespritzt habe. Ich habe Rama Creme fine verwendet, ein wenig Sahnefest und Vanillezucker dazugegeben, aufgeschlagen und fertig.

Und zuoberst dann einfach eine kleine Rosenknospe. Unsere Rosen haben wir von einem Rosenstrauch, den ich zur Geburt meiner Tochter bekommen habe. Das war eine wundervolle Geschenkidee und das Backfräulein ist so stolz auf ihre Rosen.

Über die Cupcakes habe ich ein wenig Rosenzucker gestreut. Rosenzucker lässt sich ganz leicht selbst herstellen.

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Trocknet über mehrere Tage einige Handvoll ungespritzter Rosenblätter. Je stärker die Blumen duften, desto aromatischer duftet nachher natürlich auch euer Zucker. Wenn die Blätter komplett trocken sind, zerstäubt ihr ca. 2 Handvoll mit 200-300 g Zucker (ich habe es mit meinem Allrounder dem Magic Butler gemacht). Dann füllt ihr den Zucker in ein Glas, etikettiert und verpackt es hübsch und habt ein wunderbares Mitbringsel oder ihr nutzt es in der eigenen Küche.

Kleiner Nachtrag: Nachdem ich die Cupcakes zum zweiten Mal gebackt habe, habe ich die Muffins mit Rosenwasser getränkt. Das gibt auch eine sehr feine Note.

Na, habt ihr auch Ideen für einen Märchenbeitrag? Ich würde mich freuen und bin gespannt auf eure Ideen.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Rosencupcakes - einfach märchenhaft

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{30 Glücksmomente} Lasst uns das Glück doch einfach teilen!

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Gerade eben habe ich mit meiner Tochter angefangen, ein Glückstagebuch für den Monat August zu führen. Der Grund ist ein nicht ganz so glücklicher: seit gestern ist die Kleine etwas krank. Fieber (schon wieder weg), Husten (ein wenig), Schnupfen (auch ein wenig) und eben im Ganzen einfach geschwächt. Da das Backfräulein ein unglaublich gutes Imunsystem hat, ist sie heute Abend schon so gut wie gesund. Trotzdem müssen kleine Patienten ja bei Laune gehalten werden und da habe ich mir Folgendes überlegt. Wir haben ein schönes leeres Buch ausgesucht und angefangen, unser Glückstagebuch zu führen.

Das Buch hat sogar einen Namen (nein, nicht Glückstagebuch) und wir werden Dinge darin festhalten, einkleben, malen, die uns glücklich machen.

Wenn man so viel darüber nachdenkt, was einen glücklich macht, haben die Erkältungsviren wohl einfach keine Chance um schlechte Stimmung zu machen. Und ich bin sicher unsere geballte Ladung Glücklichsein hat sie so schnell vertrieben.

Beim Schreiben und Malen kam mir das Sprichwort in den Sinn „Glück ist das Einzige, was sich vermehrt, wenn man es teilt.“

Ich liebe Sprichwörter und wenn ich mir Matheformeln so gut hätte merken können, wie Sprichwörter und Zitate, hätte ich es im Matheunterricht sicherlich um einiges leichter gehabt.

Sei es drum.

Heute bekommt ihr von mir also kein Rezept, sondern die Einladung ein wenig Glück mit mir zu teilen.

Ich dachte mir das gerade so:

dreißig Tage lang gebe ich jeden Tag ein Stichwort hier bekannt und wem dazu etwas einfällt, der kommentiert es einfach.

Habt ihr einen passenden Link dazu (wenn ich z. B. nach Lieblingskuchen frage), verlinkt ihr.

Alles klar? Dann hoffe ich einfach, dass euch diese Aktion Freude machen wird und bin gespannt, was uns in den nächsten dreißig Tagen erwartet.

Auf Instagram bin ich ja noch neu (auch als Littleredtemptation). Aber das lässt sich doch dort bestimmt integrieren?

Hashtag: Gluecksteiler

Na, seid ihr dabei?

Die süßesten Grüße

Christine

Das erste Stichwort zu dem ihr mir schreiben könnt, was euch dazu zum Thema Glück einfällt lautet:

Tag 1: Sommer

Auch wenn ich ein Herbstmensch bin, macht mich der Sommer total glücklich. Draußen sein, Sonne, im Garten liegen mit den Kindern spielen, abends grillen (schwenken, wie wir Saarländer sagen), Urlaubszeit, es ist lange hell, ja, Sommer ist schon eine fantastische Jahreszeit.

Tag 2: Bücher

Bücher und ich: das ist eine große Liebesgeschichte. Absolute Glücklichmacher für mich! Eintauchen in fremde Welten. Die Wohnung mit Wänden voller Bücher tapezieren. Kindern vorlesen… Ja, das ist definitiv Glück für mich!

Tag 3: Kinder

Kinder machen das Leben: intensiver, chaotischer, lebenswerter, tiefer, bunter, dreckiger, lustiger, anstrengender, fröhlicher, schneller (plötzlich rasen die Jahre und es stimmt, was man immer erzählt bekommen hat: die Zeit vergeht einfach schneller), abenteuerlicher…

Meine Kinder sind das größte Glück für mich.

Tag 4: Musik

Was wäre das, ein Leben ohne Musik? Gar nicht denkbar. Mein Mann spielt in zwei Bands, meine Tochter singt und musikziert ständig, mein Sohn fängt an zu Wippen sobald er irgendwo Musik hört (selbst wenn ich singe).

Es gibt so viele Lieder, die mich beim Hören sofort glücklich machen, die dafür sorgen dass sich meine Mundwinkel nach oben biegen.

Tag 5: ein eigener Garten

Wir im Saarland sind ja doch recht ländlich geprägt und viele haben ein eigenes Haus mit Garten. Wir auch und für mich ist mein Garten ein großes Glück. Ich komme zwar kaum zum Gärtnern und manches wuchert wilder als mir lieb ist, aber ich liebe es Kräuter aus dem Garten zu ernten, Himbeeren oder Erdbeeren zu pflücken, den Fischen im Teich zuzuschauen…

Tag 6: Stifte und weißes Papier

Oft komme ich nicht zum Malen. Aber wenn ich ein weißes Papier sehe, dann juckt es mich in den Fingern und ich will das Blatt füllen, drauf los kritzeln, etwas schreiben oder Ideen skizzieren.

Tag 7: Abendstille

Mit kleinen Kindern hat man tagsüber selten Ruhe. Und das ist ja auch gut so. Ich finde es herrlich, wenn viel Leben um mich herum ist. Fast immer. Denn abends, wenn ein langer Tag hinter mir liegt, gibt es diesen besonderen Moment der mir gehört. Die Kinder sind im Bett und es kehrt Stille ein. Im Sommer setzte ich mich dann gerne auf die Terrasse mit meinem Mann (wir kommen nicht allzu oft dazu), sehen zu wie sich der Tag langsam verabschiedet. Um uns leises Vogelgezwischter (müssen die nicht irgendwann auch einmal schlafen?), Grillenzirpen. Ein kostbarer Moment.

{Sweet Kisses Give-Away} Warum ich die Welt knutschen könnte und an der dm-Kasse fast geweint hätte

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Momentan passiert so viel um mich herum, dass ich manchmal innehalten muss um vor lauter Freude nicht gleich ohnmächtig zu werden. Das sind zum Einen natürlich meine Kinder, die mir jeden Tag wunderschöne Momente schenken (zugegeben, manchmal könnte ich abends dann aber auch vor Erschöpfung ohnmächtig werden), das sind aber auch ganz viele kleine, besondere Glücksmomente die mir momentan widerfahren und die mich so absolut glücklich machen.

Wie neulich im dm, an der Kasse: mein Backfräulein und ich stehe in der Schlange und beladen gemeinsam das Band (das kann man mit vier Jahren nämlich schon ganz toll). Meine Kleine legt also alles auf und kommentiert dazu auch ausführlich: „Und mit dem Deo wird der Papa auch nicht stinken, das ist damit man immer gut riecht. Ich brauch das ja noch nicht, wir Kinder riechen ja immer gut.“ Soweit der O-Ton meiner Tochter. Vorangegangen war am Regal die Frage, wofür man Deo braucht. „Damit man nicht stinkt.“

Sie kommentiert also unseren ganzen Einkauf und ich mache mir in Gedanken einen Kommentar was ich künftig am Besten nicht kaufe, wenn sie dabei ist, da geschieht es: wir haben kleine Jahreszeitenpüppchen gekauft mit denen ich in meiner Lese- und Schreibwerkstatt im Herbst mit den Kindern arbeiten möchte und die meine Tochter nun mit passender Erklärung aufs Band legt: „Mama, sind das Puppen die wir für Märchen in der Lese- und Schreibwerkstatt holen? Und dann erzählen wir damit Geschichten und die großen Kinder schreiben Märchen und ich male ein Bild?“ Ich bejahe es. Die Verkäuferin schaut mich an und meint, ob ich zwei Minuten warten könnte. Klar habe ich die zwei Minuten und wundere mich nur.  Nach kurzer Zeit kommt sie zu mir zurück und meint: „Die Puppen sind für Ihr Projekt, richtig?“ Wieder bejahe ich. Die Verkäuferin kennt mich und mein Projekt, weil ich bei dem dm-Projekt „Helferherzen“ mitgemacht habe und ein wenig davon erzählt habe, was ich jede Woche mit den Kindern so mache. Nun zückt sie ihren Geldbeutel und meint: „Die Puppen kaufe ich Ihnen für das Projekt.“ Dann drückt sie mir noch fünfzig Euro in die Hand und meint: „Für Ihr Projekt. Menschen wie Sie braucht diese Welt.“ Wow!

Was da in diesem Moment in mir vor sich ging, kann ich euch nicht beschreiben. Noch jetzt bekomme ich ganz feuchte Augen wenn ich daran denke. Auch ich denke hin und wieder bei Menschen, wie toll das ist was sie machen. Aber oft spricht man es nicht aus. Und wenn ein Mensch einem dann auf einmal so ganz direkt sagt, wie wertvoll er ihn schätzt, dann sind wir wirklich sprachlos (und das kommt nicht oft bei mir vor). Ich habe tatsächlich fast geweint vor Rührung und habe mir zuhause auch gleich Gedanken gemacht, wie ich diesen besonderen Menschen auch glücklich machen kann.

Etwas Selbstgemachtes aus der Küche sollte es sein, denn Selbstgemacht zeigt doch immer, dass es von Herzen kommt. In das Körbchen wanderten selbstgemachte Marmelade mit weißer Schokolade und Erdbeeren, Bodysrub, eine Brownie-Backmischung, Johannisbeer-Knusperkekse, Käsekeksherzen und diese Zuckerküsschen, die ich euch heute auch als Rezept schreibe.

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Die Idee für letztere habe ich übrigens von der unglaublich kreativen Andrea und ihrem tollen tollen Blog „Zucker im Salz“. Kennt ihr noch nicht? Dann müsst ihr sie einfach einmal dort besuchen. Die Fotos, die Texte, die Rezepte, die… naja, eben alles!

Verpackt habe ich es unter anderem mit den wundervollen Materialien von der Casa die Falcone, einem meiner absoluten Lieblingsshops. Stundenlang könnte ich dort stöbern und habe eine ganze Schublade voll mit schönstem Verpackungsmaterial (was ich besonders liebe, sind die personalisierten Aufkleber).

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Und nun zu den versprochenen Zuckerküssen, fast… Bevor ich euch verrate, wie die gehen habe ich aber noch ein Give-Away für euch. Gerade in diesem Moment in meinem Kopf entstandene Spontanidee. Weil ich gerade so glücklich bin, möchte ich ein Stück Glück auch an einen von euch weitergeben. Ich habe mir nun Folgendes überlegt: für einen werde ich ebenfalls eine kleine, feine Kiste packen. Liebevoll gebacken, liebevoll verpackt schicke ich sie an einen von euch. Was genau drin ist, weiß ich noch nicht (dazu ist das jetzt zu spontan, aber ich werde mir was Feines einfallen lassen).

Alles was ihr machen müsst, um die Kiste zu gewinnen ist Folgendes: lasst mir einen Kommentar zu diesem Beitrag da (Kommentare machen mich wiederum so glücklich) und verratet mir doch einfach einen Glücksmoment, den ihr in der letzten Zeit erlebt habt oder generell etwas, was euch glücklich macht. (Die Glücksidee) Teilen auf fb, instagram etc. dürft ihr natürlich auch gerne, ist aber kein Muss.

Zeit habt ihr bis Sonntag, 10.08.2014. Weil ich dann auch schon fast im Urlaub bin, würde ich die Kiste im September zubereiten und versenden. Dann ist es auch vielleicht nicht mehr ganz so heiß und auch etwas Schokoladiges könnte mit dabei sein. Unter allen Kommentaren lose ich dann einen Gewinner aus.

Jetzt schmeiß ich aber wirklich eine Runde Küßlein für euch!

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Für ca. 30 kleine Baisers braucht ihr nur:

1 Eiweiß

50 g Zucker

25 g Puderzucker

1 Tl Speisestärke

etwas Lebensmittelfarbe (ich habe Pastenfarbe verwendet)

So geht es:

Heizt den Ofen auf 80°C Ober- und Unterhitze vor. Legt ein bis zwei Bleche mit Backpapier aus (bei mir hat eines gereicht).

Das Eiweiß wird mit den Schneebesen des Handrührgeräts steif geschlagen. Dabei wird nach und nach der Zucker zugegeben. Wichtig ist hier, dass ihr eine absolut fettfreie Schüssel verwendet. Das kann eine ganze Weile dauern. Der Eischnee muss richtig steif sein.

Nun siebt ihr den Puderzucker und die Speisestärke einmal durch ein feines Sieb und hebt diese Mischung vorsichtig aber doch sehr gründlich unter den Eischnee.

Als Nächstes könnt ihr die Masse nun einfärben. Wenn ihr Pasten(Gel)farben verwendet, nehmt ihr mit dem Zahnstocher eine kleine Menge und verrührt diese mit dem Eischnee. Nicht verwenden dürft ihr flüssige Farben weil durch die Flüssigkeit der Eischnee seine Konsistenz verliert.

Die gefärbte Masse gebt ihr nun in einen Spritzbeutel mit Tülle. Ich habe eine Sterntülle verwendet, Andrea hat eine noch viel schönere Tülle verwendet (welche, könnt ihr bei ihr nachlesen).

Nun spritzt ihr kleine Klekse auf das Backblech und gebt die Baisertupfen für 2 Stunden in den Ofen. Danach lasst ihr sie auf einem Backgitter auskühlen und fertig sind sie.

Ein paar Küsse habe ich dann an mein kleines Backfräulein verteilt, das diese Küsse sooo süß fand, dass wir sie bald wieder einmal machen werden. Die anderen sind, wie schon erwähnt, für einen besonderen Menschen verpackt worden.

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Und dann habe ich doch gestern tatsächlich noch ein Blogevent gefunden, das so perfekt zu diesem Beitrag passt, dass ich es einfach einbinden muss. Liv von Thank you for eating hat ein so wunderschönes Blogevent gestartet: handgemacht von Herzen. Wenn das nicht mal auf diesen Beitrag passt. Schaut doch mal bei ihr vorbei und schaut, was die Anderen sich dazu haben einfallen lassen. Ich habe da schon ein paar ganz tolle Ideen entdeckt.
Handgemacht von Herzen vom 01.07.-31.07.2014

Und nun die süßsten Grüße für euch!

Christine

Die Kiste gewonnen hat Karin Lorenz. Herzlichen Glückwunsch! Schreib mir schnell eine Mail, damit ich weiß, wo das Päckchen hingehen soll.