Kategorie: Verschiedene Dinge

Den Herbst in der Tasche – goldbraune Apfeltaschen mit schokoladigem Kern

Apfeltaschen

Christinebloggt

Manch einer von euch wird es bestimmt nachvollziehen können: ich bin ein totaler Taschenfan. Ich habe große und kleine, bunte, gemusterte, unifarbene Taschen. Und irgendwie immer das Gefühl eine mehr könnte ich noch gebrauchen.

Nun hat die Taschensucht auch Einzug in meine Küche gehalten. Und zwar mit einem superleckeren Rezept, das ich nun schon zum zweiten Mal in einer Woche backe. Dank großer Nachfrage und extremem Leckersein. Apfeltaschen.

Inspiriert hat mich ein Beitrag von Miss Blueberrymuffin, die vor Kurzem ebenfalls Apfeltaschen gemacht hat. Das Rezept für den Teig hat sich so schön einfach und schnell gelesen. Und wie ich die Apfeltaschen füllen möchte, stand auch schnell fest.

Äpfel + Marzipan + Zartbitterschokolade = hmmmmm

Ja, so sah meine Gleichung aus und dank gut gefülltem Vorratsschrank fanden sich auch alle benötigten Zutaten ein. Also konnte die Backaktion beginnen und auch meine Küchenhelferin stand wie immer mit Kinderschürze und enormem Tatendrang in den Startlöchern.

Wer mit Kindern backt, dem sei an dieser Stelle gesagt, dass das Rezept super dafür geeignet ist, denn hier können Kinder tatsächlich bei ganz vielen Handgriffen helfen und schmecken tun sie nachher auch noch so toll. Meine kleine Küchenhelferin hat jedenfalls ganz fleißig ausgestochen, gepinselt, gerührt, gestreut… und nun fragt sie jeden Tag wann es denn endlich wieder die Apfeltaschen gibt.

Aber nun zum Rezept.

Apfeltaschen5

Apfeltaschen

Apfeltaschen1

Ihr braucht für ca. 12-14 Apfeltaschen:

Teig:

300 g Mehl

50 g Mandeln

200 g kalte Butter (in kleinen Würfeln)

150 g Schmand

60 g Zucker

Füllung:

2 Äpfel

1 TL Zimt

4 TL Zucker

100 g Marzipan

100 g Zartbitterschokolade

Zum Bestreichen:

1 Eigelb, etwas Milch und optional einige Löffel Apfelgelee

So geht es:

Wiegt alle Zutaten für den Teig ab und verknetet sie gut miteinander. Dann lasst ihr den Teig eine Stunde im Kühlschrank ruhen.

In dieser Zeit bereitet ihr die Füllung vor. Schält und entkernt die Äpfel und schneidet sie in sehr kleine Stücke. Das Marzipan wird ebenfalls in kleine Stückchen geschnitten. Hackt die Schokolade und vermischt alles miteinander. Über die Mischung gebt ihr die Hälfte von Zimt und Zucker und mischt noch einmal gut durch.

Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Rollt den Teig auf ein wenig Mehl ca. 3 mm dick aus und stecht Kreise daraus. Je nachdem wie groß ihr die Kreise stecht, erhaltet ihr mehr oder weniger als die vorgegebene Zahl an Apfeltaschen.

Verquirlt das Eigelb und die Milch miteinander und streicht damit die Kreise ein. Ich habe sie zudem vorher noch mit Apfelgelee bestrichen. Gebt auf die eine Hälfte der Kreise einen kleinen Löffel der Füllung und klappt die Tasche dann zu.

Mit einer Gabel drückt ihr die Ränder zusammen und stecht die Taschen noch zwei dreimal ein, damit die Luft beim Backen entweichen kann.

Dann streicht ihr die Eigelb-Milchmischung noch einmal auf die zugeklappten Apfeltaschen und bestreut sie mit der zweiten Hälfte des Zimtzuckers.

Nun kommen die Apfeltaschen für ca. 20 Minuten in den Ofen bis sie goldbraun sind.

Lasst sie kurz abkühlen und genießt sie gleich ofenwarm oder auch kalt.

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Unsere Apfeltaschen waren tatsächlich so blitzschnell aufgegessen, dass ich beim ersten Backen nicht einmal mehr Fotos machen konnte. Beim zweiten Backen habe ich mir dann vier Stücke direkt mal auf Seite gelegt um eine Chance zum Fotografieren zu haben.

Und weil ich mit meiner Begeisterung für Äpfel nicht alleine da stehe, nehme ich auch noch an dem Event von „Ein Keks für unterwegs“ teil. Da finden wir alle sicherlich noch viele tolle Rezepte und Inspirationen für die Apfelzeit.

Keks unterwegs

Zwei süße Buchtipps rund um die Gugl

Seit Wochen sind wir auf unserem Blog am Gugln und viele tolle Gastblogger haben uns nun schon ihre Varianten der kleinen Köstlichkeit vorgestellt. Was haben wir manchmal gestaunt, auf welche Rezeptideen ihr gekommen seid.

Für viele sind die beiden Bücher aus dem Südwest-Verlag sicherlich der Einstieg in die Welt der kleinen Kuchenpralinen gewesen. Zusammen mit den pinken Silikonbackformen bieten sie das perfekte Einstiegspaket.

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Feine Gugl und Feine Schokogugl heißen die beiden Grundlagenwerke, in denen man jeweils eine hübsche Sammlung an leckeren Rezepten findet. Einen besonders schönen Einstieg bieten die Bücher auch dadurch, dass in ihnen erklärt wird, wie es überhaupt zu den Gugln gekommen ist, denn hier kommt auch die Erfinderin Chalwa Heigl zu Wort.

Und dass sie den Mut hatte, ihre Idee in die Tat umzusetzen, ist sicherlich der Grundstein gewesen, der die ständig wachsende Gugl-Begeisterung ausgelöst hat.

Wie vielseitig sich Gugl variieren lassen, zeigt ein Blick in die beiden Bücher. Feine Gugl gliedert sich in die Oberkapitel

Sommerliche Leichtigkeit

Die Zeit der Aromen

Die klassische Phase

und Gugl hoch zwei.

Diese Einteilung ermöglicht einen Überblick über eher sommerlich-leichte Rezeptideen bis hin zu den winterlichen Aromen. Aber auch klassische Kuchenrezepte für die Guglvarianten finden sich hier.

Sehr gut gefällt mir, dass die einzelnen Rezepte immer von einigen persönlichen Sätzen eingeleitet werden. Auch die Bebilderung trägt dazu bei, dass die beiden Bücher auch optisch einfach toll anzuschauen sind. Alleine das Anrichten der Gugl ist schon sehr einladend und man möchte direkt nachbacken.

Speziell für Schokoladenliebhaber gibt es dann auch den Band „Feine SchokoGugl“. Hier unterscheidet man die Kategorien

Die ewige Lust

Eine Idee anders

Kids Club

und auch hier Gugl hoch zwei.

In der letzten Kategorie finden sich in beiden Büchern leckere Sauchen und Cremes, die sich wunderbar zu den Gugln kombinieren lassen.

Für Gugl-Freunde und diejenigen, die es noch werden wollen, sind die beiden Bücher eigentlich ein Muss. Denn sie bieten eine unglaublich breite Palette an Ideen. Viele verschiedene Zutaten und Varianten warten darauf von den Lesern entdeckt und nachgebacken zu werden.

Für mich war die Entdeckung der Gugl eine wahre Fundgrube an Rezeptideen. Ständig fallen mir mittlerweile neue Guglmöglichkeiten ein. Was ich generell an dieser Form so liebe ist, dass man sie wunderbar machen kann, wenn man tatsächlich auch nur mal etwas Kleines naschen möchte. Nicht immer kann man ja einen ganzen Kuchen essen.

Außerdem sind sie ein richtiger Hingucker und mit der mitgelieferten Form kann man auch sofort ans Werk gehen.

Solltet ihr also noch nicht zu den Gugl-Junkies gehören, dann kauft euch die Bücher und legt los! Ich bin sicher, bereits nach dem ersten Gugl werdet ihr süchtig sein!

Dem südwest-Verlag danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für das Bereitstellen der beiden Rezensionsexemplare und einiger Exemplare, die wir zur Zeit auf fb unter unseren Lesern verlosen.

Liebe Grüße

Christine

Minigugl

Traubenzeit oder: warum mein Mann glücklich in der Küche wirbelt

ChristinebloggtWer von euch einen eigenen Garten besitzt, kennt das Gefühl vielleicht. Ich nenne es einfach einmal Ernteglück. Da hegt und pflegt man monatelang Obst, Gemüse oder Kräuter und irgendwann kommt dann dieser wunderbare Moment, wenn man dann ernten kann.

Wir haben keinen großen Nutzgarten, ein paar Tomaten, viele Kräuter, Walderdbeeren, Himbeeren und einige Johannisbeeren und…

Trauben!

Die Trauben sind der ganze Stolz meines Mannes. Er umhegt und pflegt sie, dass man manchmal schon fast ein wenig neidisch über die ganze Aufmerksamkeit werden könnte. Noch sind unsere Weinstöcke ganz jung und tragen nicht viel. In ein paar Jahren ist das große Ziel, dass mein Mann ein paar Flaschen Wein keltern kann. Bis dahin wird jede Traube bewundert und in diesem Jahr konnten wir dann erstmal auch ein wenig ernten.

Wir hatten einen perfekten Spätsommertag. Goldenes Licht, Wärme und eine unglaublich eifrige Küchenhelferin, die an diesem Tag zur Gärtnerin wurde. Während ich träge in der Sonne dösen konnte (als frischgebackene Mama muss man schließlich jeden Moment der Ruhe nutzen), machten sich die Beiden ans Ernten. Einiges an Trauben kam dann doch zusammen und so dauerte meine Ruhe nicht allzu lange und ich half fleißig beim „Entbeeren“ mit.

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Was wir mit den Trauben gemacht haben (außer direkt welche zu naschen)? Das zu erklären und erläutern überlasse ich dieses Mal meinem Mann. Der ist übrigens Chemiker. Warum ich euch das schreibe? Lest einfach seine Rezeptanleitungen und ihr wisst, warum ich euch das verraten habe.

Herstellung von Traubensaft:

Nach der Weinlese werden zunächst alle Trauben abgebeert, dabei werden die schlechten Beeren aussortiert. Die daraus resultierenden Weinbeeren werden dann in einen großen Topf gegeben und mit einem Kartoffelstampfer grob zerquetscht. Der Topf wird dann für ca. 45 min. auf 80°C erwärmt und anschließend etwas abkühlen gelassen.

Nach dem Abkühlen wird eine kleine Weinpresse mit Presstuch mit dem Most befüllt und der Saft ausgepresst.

Ausbeute: aus 5 kg Weinbeeren wird ca. 3 kg Traubensaft erhalten.

Zubereitung von Traubengelee:

Dazu werden benötigt:

1,4 l Traubensaft

700 g Gelierzucker 2:1

Saft und abgerieben Schale von 2 Zitronen

3 Zweige Pfefferminze (gehackt)

In einem Topf wird der Gelierzucker zunächst im Traubensaft unter Rühren aufgelöst. Anschließend wird die Zitronenschale zugegeben und man lässt das Gemisch unter starkem Rühren 1 min. sprudelnd aufkochen. Anschließend von der Kochstelle entfernen, den Zitronensaft und die Pfefferminze kurz einmischen. Dann das Gelee randvoll in Gläser füllen, heiß verschließen und evtl. 10 min. auf den Kopf stellen.

Die Marmelade kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen. Sie ist ein Traum! Wir alle schwärmen davon und ich bin dankbar, dass mein Mann in diesem Jahr noch nicht genug Trauben zum Weinmachen hatte. Sie schmeckt herrlich nach Trauben und die Zitrone und die Minze verleihen ihr ein ganz besonderes Aroma.

Die Gläser und Flaschen die wir verwendet haben, habe ich übrigens von Flaschenland gesponsert bekommen. Auf der Seite findet ihr ein riesiges Angebot an Flaschen und Einmachgläsern. Ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr etwas aus diesem Bereich braucht!

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Wer guglt mit uns? Wir suchen Gastblogger!

Gastblogger

Seit einigen Monaten sind wir total begeistert von den wunderbaren, kleinen Kuchen. Minigugl! Aus unseren Küchen sind die pinken Silikonformen längst nicht mehr wegzudenken und wir haben uns bereits einige Gugl-Varianten einfallen lassen.

Seid ihr dem Reiz der kleinen Kuchenpralinen auch schon erlegen? Oder kennt ihr diesen leckeren Trend noch gar nicht?

Auf unserem Blog werden die Minigugl in den nächsten Wochen im Mittelpunkt stehen. Wir werden euch die Bücher vorstellen, leckere Rezepte posten und sogar ein paar Bücher mit Silikonformen unter euch verlosen. Klingt das gut?

Dass wir mit unserer Gugl-Leidenschaft nicht alleine da stehen, zeigen uns die Bilder und Posts von anderen Blogs, in denen ebenfalls der Minigugl in Szene gesetzt wurde.

Deshalb würden wir uns sehr freuen, wenn der ein oder andere von euch bei uns als Gastblogger aktiv wird. Was ihr tun müsst? Bewerbt euch und sendet uns ein Minigugl-Rezept mit Fotos, einer kurzen Vorstellung eures Blogs  und einem Link zu eurem Blog. Nachdem der Post bei uns veröffentlicht wurde, dürft ihr ihn natürlich auch mit Verlinkung zu uns auf euren Blogs veröffentlichen. Gerne dürft ihr auch das Banner in den Post einbauen.

Ihr habt keinen Blog? Gerne stellen wir euer Lieblingsrezept und euch auch einfach so in unserer Reihe vor.

Minigugl

Eure Beiträge schickt ihr an

christine_sinnwell@web.de       Betreff: Minigugl

Wir stellen euren Beitrag in den nächsten Wochen vor und haben am Ende sicherlich eine tolle Sammlung von leckeren Gugl-Rezepten.

Wir sind gespannt auf eure Ideen!

Liebe Grüße

Christine und Steffi

Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Partner für diese Aktion, den Südwest-Verlag, der uns die Bücher mit Form zum Verlosen zur Verfügung gestellt hat.

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Juli im September oder: warum es momentan so ruhig auf dem Blog ist und warum es jetzt auch noch ein Give-Away gibt

Christinebloggt  Ein paar Tage habe ich nun doch hin und her überlegt, wie viel Privates auf den Blog gehört. Aber da ich euch ja von Anfang an immer wieder in meinen Beiträgen ein wenig an meinem Familienleben teilnehmen lasse und erzähle, wo meine wunderbare kleine Küchenhelferin Elisa immer Hand anlegt, möchte ich euch den Zuwachs im Küchenteam nicht vorenthalten. Und ausnahmsweise gibt es auch ein Foto von dem „Neuen“.

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Noch wird es ein Weilchen dauern, bis er seiner großen Schwester dann helfen kann. Bis dahin freuen wir uns schon sehr darauf, was wir alles in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren erleben werden. Wir sind sehr, sehr glücklich unseren kleinen Juli ab jetzt im Team zu haben.

Ihr könnt euch also sicherlich denken, dass die Bloggerei nun ein wenig kürzer kommen wird. Zum Glück ist Steffi ja auch noch da und wird euch weiterhin fleißig mit Beiträgen versorgen. Und auch ich werde natürlich nicht komplett mit Backen aufhören. Wie gesagt, es wird einfach nur ein wenig ruhiger werden.

Und während ich hier am Schreiben bin und meine Glückshormone ununterbrochen Purzelbäume schlagen, überlege ich gerade, wie ich einen von euch auch noch glücklich machen kann. So ist das einfach: wenn ich glücklich bin, will ich auch andere froh machen.

Nachdem ich jetzt gerade durchs Haus bin und nach blauen Sachen gestöbert habe, gibt es was für euch zu gewinnen. Ein sehr spontanes Give-Away, farblich passend zu diesem Blogpost.

Give Away1

Wie ihr dieses blaue Set gewinnen könnt? Hinterlasst bis zum 23. Oktober 2013 einen Kommentar unter diesem Post und schreibt mir, was euch spontan zu Kindern einfällt. Einfach nur laut oder Geschenke des Himmels? Ich bin gespannt auf eure Kommentare. Unter allen Einsendungen verlose ich dann per Losverfahren das Set. Versendet wird innerhalb Deutschlands.

Ein Zusatzlos könnt ihr bekommen wenn ihr das Gewinnspiel auf fb teilt, ein weiteres Los gibt es, wenn ihr unserem Blog folgt und/oder uns bei fb geliked habt.

Schreibt das in euren Kommentar dabei, damit ich weiß, mit wie vielen Losen ihr dabei seid.

So und nun verabschiede ich mich wieder in die Familienzeit.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Christine

Die Gewinnerin steht nun fest. Bevor ich euch den Namen nenne: ein großes Dankeschön an euch alle. Wow, habt ihr viele schöne Kommentare hinterlassen. Und über euren vielen lieben Worte und Glückwünsche habe ich mich sehr gefreut. Nun ist Julian schon einen ganzen Monat alt und wir sind superglücklich! Die Nächte sind natürlich etwas kürzer. Aber dafür sind die Tage voller Glücksmomente (und gelegentlichem Quengeln, das gehört ja auch dazu).

Meine Glücksfee E. hat den Gewinner ermittelt. Gewonnen hat das Give-Away Alexa Kapi. Herzlichen Glückwunsch an dich! Bitte sende mir deine Adresse zu (christine_sinnwell@web.de) damit ich dir deinen Gewinn zusenden kann.

Und ihr anderen: bitte nicht traurig sein. Zu gewinnen gibt es ja immer wieder mal etwas. Vielleicht seid ihr das nächste Mal die Gewinner! Zur Zeit verlosen wir bei facebook ja tolle Gugl-Sets. Das wäre doch was!  Klick!