Kategorie: Verschiedene Dinge

{Forscherparty} Kinder für Forschung begeistern

Forscherparty mit Experimenten, Ideen fürs Buffett und Partyspiele

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Eine Forscherparty für kleine Nachwuchswissenschaftler

Vor einigen Wochen ist mein kleines Backfräulein sagenhafte sechs Jahre alt geworden und wie in jedem Jahr durfte das Motto nicht fehlen. Die diesjährige Party sollte eine Forscherparty werden und so haben wir vorab viele Versuche zusammen gesucht, die für Kinder gefahrlos machbar und gleichzeitig auch unterhaltsam und auch ein wenig lehrreich sein sollten.

Da mein Mann ja Forscher ist, fand das Backfräulein „Forschen“ eh schon immer faszinierend und als wir im vergangenen Jahr mit der Lese- und Schreibwerkstatt eine Forscherlesenacht veranstaltet haben über die auch der SR berichtet hat, war ihre Begeisterung noch ein Stückchen mehr angefeuert. In der Lese- und Schreibwerkstatt sind wir zudem auch seit Wochen dabei, die Lust auf Bücher mit dem Interesse an den sogenannten MINT-Themen zu verknüpfen und so sind unsere Gruppenstunden auch stark von Forschergeist und Experimentierlust geprägt. Zu Kuhlmanns genialem Buch Lindbergh haben wir beispielsweise gerade in der vergangenen Woche Flugexperimente gemacht. Mehr dazu findet ihr auf der Lesenische.

Mich fasziniert momentan der Gedanke, wie wir mit Büchern eben auch den Forschergeist der Kinder reizen können, wie wir Bücher zum Anlass nehmen können, um sie fürs Forschen und Erfinden zu öffnen. Vielleicht wird die nächste Lesenacht eine Astronomie-Nacht werden. Da gehen mir gerade viele Gedanken im Kopf herum.

Forscherparty – denn Science Rocks!

Doch zurück zur Forscherparty und den zehn forscherfreudigen Gästen.

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Im Vorfeld haben wir uns Gedanken über das Buffett gemacht. Hier gab es weiße (Labor)Mäuse zum Naschen, eine themenorientierte Geburtstagstorte, die Steffi für mich gemacht hat (noch einmal vielen Dank an dieser Stelle). Besonders süß fand ich die Idee, den Namen in Form eines Periodensystems anzubringen.

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Es gab zum Beispiel Ascorbinsäure in Form von Obsttüten. Ja – es gibt tatsächlich mehr Kinder als man denkt, die frische Früchte dem reinen Geburtstagssüß vorziehen. Ich war selbst überrascht, wie gut die Ascorbinsäure-Fruchttütchen gefuttert wurden.

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Und auch Forscherkekse haben wir im Vorfeld angefertigt. Beim Verzieren hat mir meine Tochter zu jedem Forscherglas erzählt, welcher Forschertrank gerade hergestellt wird und was er bewirkt.

Ein paar Spiel- und Forscherideen habe ich aber auch noch für euch. Zuerst gab es das Spiel „Hilfe, die Labormaus ist entkommen“. Dabei habe ich eine weiße Schaumgummi-Maus im Garten versteckt und alle Kinder mussten sie suchen. Wer sie fand, durfte sie dann essen und die nächste Maus verstecken.

Experimente für die Forscherparty

Danach experimentierten wir, wie man einen Luftballon aufblasen kann, ohne eine Pumpe oder den Mund zu benutzen. Die Kinder füllten dazu Backpulver in eine Weinflasche, gaben Essig dazu und stülpten mit unserer Hilfe schnell einen Ballon über den Flaschenhals. Das entstehende Gas blähte den Ballon dann auf. Mein Mann erklärte den Kindern dann ganz genau, welches Gas da entstand und warum es den Ballon aufblähte.

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Danach spielten wir das Spiel „Bei Nuss ist Schluss“. Um den Bezug zur Forscherparty herzustellen, erklärte ich den Kindern, dass Forscher ja oft vergesslich sind und dass zum Beispiel die Brille vergessen wird. Ohne Brille kann man aber natürlich nichts sehen und muss sich auf seinen Tastsinn verlassen. (An dieser Stelle kann man auch abfragen, welche Sinne es denn noch gibt)

Und weil der Forscher nichts sieht (und im Spiel die Augen verbunden hat) muss er tasten: auf dem Tisch liegen viele Süßigkeiten die er einsammeln darf. Doch dazwischen liegen eben auch die Nüsse. Und sobald eine solche berührt wird, ist Schluss und der nächste Forscher ist dran.

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Auch bei dem Spiel „Supersauger“ ging es weniger ums Forschen selbst, sondern eher um den Spielspaß: ausgerüstet mit einem Strohhalm pro Kind und zahlreichen Smarties auf dem Tisch mussten die Kinder die Smarties mit dem Strohhalm ansaugen und in ihre Becher befördern 0hne dass diese auf dem Weg dorthin hinfielen.

Dazu habe ich als Einleitung erklärt, dass Forscher eben oft einen langen Atem haben müssen weil Forschung oft sehr langwierig ist und nicht immer beim ersten Mal klappt. Und dass wir nun testen, wer von ihnen den längsten Atem hat. Um auf so eine Hinführung zu kommen, braucht man übrigens auch Erfindergeist.

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Ein weiterer Versuch folgte. Dieses Mal haben wir die Forscher in zwei Forschergruppen eingeteilt, die gegeneinander antreten musste. Wir probierten die Ballonrakete aus. Dazu wird pro Team eine Schnur durch das Zimmer oder den Garten gespannt. Auf die Schnur wird ein Strohhalm eingefädelt und an diesen wird ein aufgeblasener, aber nicht zugebundener Ballon geklebt. Gleichzeitig lassen die Manschaften den Ballon los und es wird geschaut, welcher zuerst die andere Seite erreicht.

Hier kann man sehr schön das Prinzip des Rückstoßes erklären und Kindern zeigen wie beispielsweise eine Rakete startet oder auch wie ein Tintenfisch sich durchs Meer fortbewegt.

Mein persönliches Highlight war das Moleküle-Bauen. Hier haben wir den Kindern ganz vereinfacht erklärt, wie sich die Welt aus Atomen zusammen setzt und wie alle Stoffe aus Molekülen bestehen, die alle eine besondere Form haben. Nun gab es verschiedene Moleküle vorgegeben die die kleinen Forscher dann aus Gummibonbons und Zahnstochern nachbauen mussten.

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Und auch der abschließende Versuch der Chromatographie fand enormen Anklang bei den Partygästen. Hier haben wir das Prinzip der Chromatographie erklärt, indem die Kinder mit Filzstiften Punkte auf Filterpapier gegeben haben und diese Papiere in Wasser gelegt haben. Durch das durchziehende Wasser werden die einzelnen Farben die z. B. in Schwarz stecken dann auseinander getrennt und für Kinder ist das absolut faszinierend zu sehen.

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Ein Mitgebsel hatten wir dann auch noch für jeden Partygast: von Kosmos gab es für jeden ein kleines Experiment mit nach Hause. Unsere Kinder hatten am nächsten Tag sehr viel Spaß mit ihren Experimenten und ich werde mir nun auch immer ein paar Experimente als Mitbringgeschenke auf Seite legen.

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Und nun verabschiede ich mich mit den süßesten Grüßen und wünsche euch einen schönen Sonntag

Christine

Forscherparty mit Experimenten, Ideen fürs Buffett und Partyspiele
Forscherparty mit Experimenten, Ideen fürs Buffett und Partyspiele

 

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{Das erste Mahl} Und dazu delikate Zitronen-Orangen-Törtchen

Orangen-Zitronen-Törtchen3Ich bin ja ein kleiner Küchengeräte-Junkie und besitze ein ganzes Arsenal an technischen Hilfsmitteln. Angefangen von der Kitchen Aid-Küchenmaschine über Pürierstab, Handrührgerät, Schokoladenbrunnen, Waffeleisen und diversen Artikeln mehr bis hin zu einer Zuckerwattemaschine. Letztere ist zugegebenermaßen nicht oft im Einsatz. Aber immerhin: sie hat einen Platz im Regal.

Nun ist ein neues Gerät bei mir eingezogen und hat einen Platz an der pole position der Küchengeräte bezogen. Ich bin verliebt, das gebe ich ehrlich zu!

Seit einigen Wochen mahle ich mein Mehl selbst. Dazu habe ich mich vorab schlau gemacht in der Welt der Mühlen. Meine Freundin Melanie hat seit Jahren eine Mühle aus dem Hause hawos* und hat mir ihre Mühle wärmstens empfohlen. Hin und wieder, wenn ich bei ihr zu Besuch bin, durfte ich das Mehl mahlen und ich war jedes Mal aufs Neue begeistert. Körner oben rein und unten kommt das feinste Mehl heraus. Oder eben auch Gröberes. Denn die Mühle lässt sich auf verschiedene Mahlgrade einstellen und auch Gewürze kann man damit fein mahlen.

Für meine Kinder ist es der größte Zauber zu sehen wie aus Korn Mehl wird.

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Und ich teile ihre Begeisterung und ertappe mich dabei, wie ich bei jedem Mahlvorgang verzückt zuschaue wie der Weizen gemahlen wird. Die Mühle ist herrlich verarbeitet und ich bin von der Qualität begeistert. Genau so habe ich mir das Selbstmahlen vorgestellt. Schnell, fein, nicht zu laut.

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Dazu kommt die edle Holzoptik, die die Mühle auch optisch zum Hingucker macht. Ich habe mich schon erwischt, dass ich sie hin und wieder liebevoll streichle. Und einen Namen wird sie demnächst natürlich auch noch bekommen. Meine drei liebsten Küchengeräte sind ja allesamt im Laufe der Zeit getauft worden.

Wollt ihr wissen, was mein erstes Mahl (kleines Wortspiel) war? Ich habe Weizenmehl ganz fein verarbeitet und daraus unglaublich aromatische, delikate Orangen-Zitronentörtchen gemacht. Garniert mit karamellisierten Orangenscheiben. Das Haus: ein einziger Duft!

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Die Törtchen waren schnell von den Arbeitskollegen meines Mannes verzehrt und werden nach erfolgreicher Premiere ganz bald wieder gebacken und falls auch ihr diese süßen Verführer einmal nachbacken wollt, kommt hier das Rezept für euch.

Orangen-Zitronen-Törtchen

Orangen-Zitronen-Törtchen

Zutaten für ca. 12 Törtchen

200 g weiche Butter

3 Eier

1 Bio-Orange

1 Bio-Zitrone

150 g brauner Zucker

200 g Weizenvollkornmehl

25 g zarte Dinkelkornflocken (ich habe die von Kölln)

200 ml Milch

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Für den Guss:

150 g Puderzucker und etwas Zitrussaft

Für die karamellisierten Orangenscheiben:

1 Bio-Orange

100 ml Wasser

150 g Zucker

So wird es gemacht:

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Früchte heiß abwaschen. Die Schalen fein abreiben. Wichtig ist, dass nicht zu viel von dem Weißen unter der Schale abgerieben wird. Dann werden die Törtchen bitter.

Orange und Zitrone auspressen und 100 ml Saft abmessen.

Butter, Zucker und Schalenabrieb mit dem Handrührgerät cremig rühren und nach und nach die Eigelbe einrühren. Mehl, Dinkelflocken, 5 EL Zitrussaft sowie die Milch in die Masse einrühren und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.

Ich habe den Teig in kleine Papp-Muffinförmchen von dm gefüllt weil ich diese nach dem Backen gut ablösen konnte um die Form der Törtchen zu erhalten. Man kann natürlich auch normale Muffinförmchen verwenden.

Ca. 25 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen. Mit einem  Zahnstocher mehrmals einstechen und mit 3-4 EL Zitrussaft beträufeln und auskühlen lassen. Dann aus den Förmchen lösen.

Für die Dekoration:

Die Orange heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne Wasser und Zucker bei niedriger Temperatur erhitzen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat werden die Orangenscheiben dazu gegeben und kurz aufgekocht. Ca. 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln und hin und wieder umdrehen.

Orangenscheiben aus der Pfanne nehmen und abtropfen lassen.

Tipp: Den Rest des Orangensirups in der Pfanne aufheben und im Kühlschrank aufbewahren. Ich versüße mir damit zum Beispiel meinen Tee. Aber auch für andere süße Dinge ist es eine prima Grundlage.

Nun den Zuckerguss anrühren: dazu wird der Puderzucker gesiebt und mit etwas Zitrussaft glatt gerührt. Der Guss sollte zähflüssig und klümpchenfrei sein.

Guss über die Törten gießen und mit den Orangenscheiben dekorieren.

Wer mag, gibt noch eine essbare Blüte wie Kapuzinerkresse dazu.

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Und während ich diese Zeilen schreibe, überlege ich schon wieder, was ich denn noch schnell backen könnte, damit ich die Mühle wieder nutzen kann. So geht es übrigens auch meinem kleinen Backfräulein, das so gerne mahlt, dass es nun am Liebsten jeden Tag backen würde.

Ein großes Dankeschön noch einmal an die Firma hawos für den netten Kontakt.

Die süßesten Grüße

Christine

* Die Mühle 1 habe ich von der Firma hawos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Natürlich ist meine Meinung davon wie immer unberührt.

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{Sag die Wahrheit} Als Kandidatin beim SWR

Sag die Wahrheit

Copyrighthinweis: SWR/Peter A. Schmidt

Kennt ihr die montagabendliche Sendung „Sag die Wahrheit„? Ich habe sie ehrlich gesagt bis vor einigen Monaten nicht gekannt, denn

a) schaue ich nicht allzu viel Fernsehen.

b) bin ich um 22.00 Uhr in der Regel schon müde und meist mit einem Buch auf dem Sofa oder im Bett anzutreffen.

c) habe ich vorher einfach noch nie davon gehört.

Das änderte sich als ich vor einigen Monaten von einer netten Redakteurin eine Mailanfrage bekam ob ich mir vorstellen könnte in der Sendung aufzutreten. Ich als Kandidatin in einer Fernsehshow? Konnte ich mir ehrlich gesagt erst einmal so gar nicht vorstellen. Meiner Nachbarin erzählte ich davon und die geriet in großes Entzücken. „Sag die Wahrheit! Das guck ich jeden Montag, das ist so schön. Und die Kandidaten werden auch nicht lächerlich gemacht oder so.“ Nun war ich doch neugierig und auch einigen andere erzählten mir gleich, dass sie Fans der Sendung seien. Wenn meine über achtzigjährige Nachbarin die Sendung so liebt, dass sie jeden Montag aufbleibt um sie zu schauen,  muss ja irgendetwas dran sein dachte ich mir (gleichzeitig hatte ich aber auch Bedenken, weil sie auch alle möglichen Schlagersendungen toll findet).

Nun gut. Ich bin generell ein offener Mensch und lasse mich gerne auf neue Dinge ein. Udn ein wenig neugierig war ich ja schon. Und so setzte ich mich mit der Redakteurin in Verbindung und erfuhr, dass es ein Vorcasting geben wird bei dem auch getestet wird wie gut man eben die Wahrheit sagen oder schwindeln kann. Ich verrate euch hier natürlich noch nicht, in welcher Funktion ich in der Sendung zu sehen bin.

Aber dass ich das Vorcasting erfolgreich hinter mich gebracht und dann eben tatsächlich im Studio vor laufender Kamera gelandet bin, ist nun kein Geheimnis mehr.

Ich fand es sehr spannend hinter die Kulissen einer Fernsehshow zu blicken und mein Mann (der mich an den beiden Tagen begleitet hat) und ich waren total beeindruckt wie viele Menschen an einer solch kleinen Produktion mitwirken.

Copyrighthinweis: SWR/Peter A. Schmidt

Sag die Wahrheit

 

Meine Mitkandidatinnen waren sowohl sehr nett wie auch sehr interessant und wenn ihr wollt, könnt ihr hier in einem Kommentar ja euren Tipp abgeben, ob ich wohl die gesuchte Marmeladenfee bin oder nicht. Was meint ihr?

Sag die Wahrheit

Copyrighthinweis: SWR/Peter A. Schmidt

Wer also meinen ersten Fernseh-Show-Auftritt live sehen möchte, der darf morgen gerne „Sag die Wahrheit“ anschauen. Und wisst ihr was?

Mein Mann und ich verpassen nun tatsächlich keine Folge mehr und fiebern jeden Montag mit, wer von uns beiden den richtigen Kandidaten entlarvt.

Süße Grüße

Christine

 

 

 

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{Pancakes und ein Give-Away!} Mein erstes Backbuch ist draußen!

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Freu! Freu! Freu! Jetzt ist es endlich soweit: mein erstes Backbuch Pancakes ist im Bassermann-Verlag erschienen!

Was für eine Freude bereitet es mir, das Buch in den Händen zu halten und noch viel mehr, es aus den Händen geben zu können und es an Freunde, Bekannte, Verwandte weiterreichen zu können und zu sehen, wie glücklich ich damit mein Umfeld gerade mache (und mit jedem verschenkten und verkauften Buch werde ich gerade noch ein Stück glücklicher).

Viele Monate hat es gedauert von der ersten Idee – ein Buch über Pancakes zu machen – bis hin zu dem Ergebnis, das ich nun in meinen Händen halte und das mein Gesicht dazu bringt zu strahlen wie ein Honigkuchenpferd und nun hoffe ich sehr, dass es euch und den Pancake-Liebhabern dieser Welt gefällt.

Pancakes mit Downloadlinks zu Filmanleitungen von Christine Sinnwell-Backes
Pancakes mit Downloadlinks zu Filmanleitungen von Christine Sinnwell-Backes

Pancakes, Bassermann Verlag, ISBN: 978-3-8094-3614-0

Fotografie: © Bassermann Verlag/Udo Einenkel

In dem Buch findet ihr viele süße Rezepte mit passenden Sirup-, Kompott- und Rezeptvarianten, es gibt herzhafte Rezepte und ein Teil befasst sich mit Pancake-Art: also der Kunst aus Teig kleine Bilder in die Pfanne (oder den Crêpes-Maker) zu malen.

Im Buch findet ihr dazu neben den Rezepten auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen und zusätzlich jedes Mal ein kleines Video das ihr über QR-Code auf dem Handy oder Tablet anschauen könnt.

Ein kleines Pancake-Art-Video das nicht im Buch ist, habe ich hier auch für euch: sozusagen für meine fleißigen Bienchen die mich bei der Arbeit an dem Buch unterstützt haben:

Fleißigs Bienchen

Und jetzt geht es wie bei den Oscars zu und es folgt eine kleine Dankesrede:

Von Anfang an hat mich meine wundervolle Lektorin Anja Halveland auf diesem Weg begleitet und mir viele Tipps gegeben. Von Anfang an mussten durften meine Familie und Freunde die Rezepte die ich entwickelt habe, testen und bewerten. Dabei haben wir gemerkt, was direkt gut war, was ganz schnell verworfen wird (das war zum Glück nicht viel) und was man verändern kann.

Meine eifrigen Pancake-Girls haben sich mächtig ins Zeug gelegt um jedes Rezept mindestens einmal zu testen. Und ich danke euch an dieser Stelle so sehr für euren Einsatz: Steffi, Germaine, Verena, Sabrina, Cindy, Anne, Michaela, Tanja, Sigrid, Jenny, Isabel(l), Melanie (auch wenn die Vollwert-Pancakes es noch nicht zur Umsetzung geschafft haben). Und ich hoffe jetzt gerade sehr, dass ich hier nicht jemanden vergessen habe!

Neben meinen Testerinnen haben mich neben dem unglaublichen Udo Einenkel der die Foodfotos gemacht hat, aber auch gleich noch ein paar andere Fotografen und Filmer unterstützt. Von Annika stammen die kleinen Filme zur Pancake-Art die ihr per QR-Code abrufen könnt und auf youtube anschauen könnt. Carsten Schröder hat mir die Pancake-Art-Fotos gemacht und mir beim Pfannkuchenmalen mit seiner Kamera über die Schulter geschaut und Christel Gross hat mir dann das Autorenportrait und das Gruppenfoto gemacht. Schaut auf jeden Fall bei den Fotografen vorbei. Sie haben beide sehr sehr schöne Webseiten über ihre Arbeit.

Danke, danke, danke! Es ist ein unglaublich schönes Gefühl zu sehen, dass dieses Projekt eben nicht nur mir das Herz erwärmt hat, sondern dass sich so viele dafür begeistern konnten auf die unterschiedlichste Art und Weise Teil davon zu werden.

Oskar-Rede Ende

Wollt ihr mal einen Blick ins Buch werfen? Ein Rezept habe ich für euch ausgewählt.

Blaubeer-Polenta-Pancakes mit Chia-Samen

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Pancakes, Bassermann Verlag, ISBN: 978-3-8094-3614-0

 Fotografie: © Bassermann Verlag/Udo Einenkel

Hier könnt ihr das Rezept als pdf anschauen: Blaubeer-Polenta-Pancakes

Und natürlich könnt ihr mit etwas Glück eines von drei Büchern gewinnen. Dazu müsst ihr mir nur bis zum 10. Juli 2016  verraten, ob ihr gerne Pancakes esst und welche ihr besonders gerne mögt.

Wer mag, bekommt das Buch natürlich auch signiert.

Um mitmachen zu können müsst ihr über 18 sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern. Ein zweites Los gebe ich euch dazu wenn ihr den Beitrag bei fb, Instagram oder anderen Social Media-Kanälen erwähnt. Denn natürlich freue ich mich sehr über zusätzliche Werbung für das Buch.

Die süßesten Grüße

Christine

… die das Honigkuchenpferdlächeln einfach nicht mehr aus ihrem Gesicht bekommt (ich versuche es, ehrlich, aber es taucht sofort wieder auf)

 

{Weltbeste Marmelade und frische Scones} Rückblick auf eine aufregende Woche

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Eine spannende, witzige, vollgepackte und sehr schöne Woche liegt hinter mir. Manchmal passiert in einer Woche einfach mehr als sonst in einem ganzen Monat und auf eine solche Ein-Monat-in-einer-Woche-Woche blicke ich gerade zurück.

Und noch etwas war die Woche: süß! Denn um süße Leckereien drehte sich bei mir in den letzten Tagen ganz viel. Den Dienstag und Mittwoch haben mein Mann und ich in Baden-Baden verbracht und dort haben wir die Marmeladenfee Christine Ferber kennen gelernt. Was hinter dieser – nicht zufälligen – Begegnung stand, verrate ich euch an dieser Stelle noch nicht. Aber in einigen Wochen werde ich euch auf jeden Fall noch ein wenig mehr über diese wunderbare Begegnung verraten und dann erzähle ich euch auch noch ein wenig mehr über die Dritte auf dem Bilde Julia Buch (ganz rechts, Christine Ferber in der Mitte).

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Aber über Christine kann ich euch schon ein zwei Sätze schreiben, vielleicht kennt sie sogar jemand von euch denn sie hat schon einige Bücher geschrieben. Besonders bekannt ist ihre „Marmeladenbibel“. Die Elsässerin zählt nämlich zu den besten Marmeladenherstellerinnen der Welt und nachdem ich ihre Marmeladen kosten durfte kann ich nur bestätigen, dass sie unglaublich gut schmecken. Ihre Marmeladen werden in die ganze Welt verkauft und in Gourmetrestaurants gereicht. Und wenn ihr sie über Marmeladen sprechen hört: ach, aus jedem Wort schwingt da die Liebe zu ihrer Arbeit mit.

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Wieder zuhause angekommen hat mich dann auch gleich die Backlust überkommen und ich habe gleich eine Ladung frische Scones backen müssen zu denen die Marmelade perfekt passt. Für die Kinder gab es eine Ladung mit kleinen Schokotröpfchen darin, für mich gab es einige ohne, damit die Marmelade am Besten zur Geltung kommt.

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Scones sind wunderbar einfach und schnell zubereitet und als begeisterte Teetrinkerin finde ich sie herrlich passend zum Tee.

Das Rezept habe ich natürlich auf für euch an dieser Stelle notiert.

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Scones

Für ca. 10 Scones braucht ihr:

225 g Mehl

2 TL Backpulver

60 g kalte Butter

1-2 EL Zucker

150 ml Sahne

etwas Butter und Sahne zum Bestreichen

Optional:

50 g Schokotropfen

und/oder 2 EL Kaffeesirup (ich habe die Sorte Cookies von Monin verwendet)

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 180°C (Umluft) vor und legt ein Blech mit Backpapier aus.

Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver. Knetet mit den Händen die Butter (in kleinen Flöckchen) ein und gebt den Zucker und (wer mag) die Schokotropfen dazu. Fügt die Sahne dazu und knetet alles zu einem locker-klebrigen Teig. Wollt ihr mit Sirup etwas zusätzliches Aroma einbringen, lasst ihr von der Sahne ca 20 ml weg und ersetzt diese Menge durch 2 El Sirup.

Dann könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2,5 cm dick ausrollen und ihn in zehn etwa gleich große Teile schneiden. Ich steche immer mit einem kleine Glas Kreise aus.

Schmelzt etwas Butter und vermischt sie mit einem Schluck Sahne und pinselt mit dieser Mischung die Scones ein.

Dann gehen sie für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bis sie leicht gebräunt sind. Kurz abkühlen und am Besten noch lauwarm servieren.

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Scones waren übrigens eines der ersten Rezepte die ich gebloggt hatte und eben bin ich gerade über meinen alten Beitrag gestolpert und musste staunen, wie sich der Blog in dieser Zeit doch verändert hatte. Vor allem wenn ich die Fotos von damals und heute vergleiche! Hier könnt ihr mal in die Anfänge des Blogs springen klick.

Aber ich habe ja schon gesagt: die Woche war wirklich süß. Denn gestern habe ich noch einen Pralinenkurs bei den Backschwestern gegeben. Acht interessierte und supernette Teilnehmerinnen wollten die Grundlagen des Pralinenmachens beigebracht bekommen. Und in dem neuen und wunderschönen Seminarraum der Backschwestern wurde da ganz eifrig gewerkelt und am Ende hatte jede Teilnehmerin wunderschöne und noch viel wichtiger sehr leckere Pralinen gemacht und dazu natürlich viel darüber erfahren, was man bei der Herstellung beachten muss, welche Utensilien man braucht, wie man Schokolade temperiert und vieles mehr. Und ein paar Eindrücke aus dem Kurs zeige ich euch. Die Bilder hat Backschwester Andrea Juchem gemacht:

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Am 30. April gebe ich von 15-18 Uhr noch einen Zusatztermin und falls ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr euch hier anmelden.

Und nun tausche ich die Backschürze erst einmal gegen den Piratenhut, denn meine Kinder warten schon darauf, dass ich mich ins Piratenleben stürze und aus dem Kinderzimmer höre ich schon wilde Piratenlieder die mein Mann gerade am Anstimmen ist.

Süße Grüße und Ahoi!

Christine