Kategorie: Verschiedene Dinge

{Nachwuchs in der Küche} Die rote Zora bekommt einen großen Bruder

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Gehört ihr auch zu der seltenen Spezies Mensch, die ihren Küchengeräten Namen geben? Bis vor etwas mehr als einem Jahr war bei mir der Mixer der Mixer, der Handrührer der Handrührer und das war es. Funktional, praktisch, gut.

Doch dann zog die Kitchen Aid Artisan bei mir ein und es war um mich geschehen. In Empire Rot (klar, wer das rot schon im Blognamen und im wirklichen Leben auf dem Kopf trägt, der entscheidet sich für ebendiese Farbe) bekam sie einen Ehrenplatz in meiner Küchenlandschaft und schon bald war die Taufe: seitdem gibt es in meiner Küche eine rote Zora.

Ich liebe sie und habe sie so oft im Einsatz und natürlich habe ich auch längst das ein oder andere Zubehör für sie.

Vor einigen Wochen hat mir meine Freundin und Mitbloggerin Steffi erzählt, dass es von Kitchen Aid den Cook Processor (kurz CP) gibt und ich war mehr wie begeistert davon und begann mich im Internet einzulesen.

Bei fb gibt es beispielsweise eine sehr nette kleine Gruppe in der fleißig Tipps und Rezepte geteilt werden. Und Fragen werden dort ganz schnell beantwortet.

Zudem gab es in dem Kaufhaus meines Vertrauens (die Saarländer kennen sicherlich den pieper in Saarlouis) an einem Wochenende eine Vorführung mit einer Werbedame von Kitchen Aid und dort ließen das Backfräulein und ich uns das Gerät dann wirklich ganz genau erklären und vorführen. Die Abteilungsleiterin hatte mir im Vorfeld von der Vorführung erzählt und ich war ihr sehr dankbar, denn es ist ein perfekter Einstieg in die Kochwelt des CPs wenn man ihn direkt schon einmal live erleben kann. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle auch an das sehr freundliche und engagierte Team von pieper, das mir die Kaufentscheidung dann auch ganz leicht gemacht hat.

Kurz vor Weihnachten ist er dann bei mir eingezogen: der Neue, natürlich auch in rot. Noch hat er keinen Namen, aber bezahlt gemacht hat er sich schon allemal, denn ich liebe ihn und arbeite so gerne damit.

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Ähnlich wie beim Thermomix, der ja bereits einen weitaus größeren Bekanntheitsgrad hat, kann man mit dem CP alles mögliche machen: über Teig, Suppen, Gulasch (das kocht gerade darin  wurde inzwischen mit großer Begeisterung verspeist), Dipps und Süßspeisen. Der CP kann sehr breit eingesetzt werden. Man kann mit ihm kneten, kochen, garen, dämpfen…

Ein Kochbuch liegt bei und zusätzlich gibt es eine App die ständig erweitert wird und die einen dann Schritt für Schritt durch die Rezepte führt.

Warum ich mich für das Gerät entschieden habe, obwohl ich sonst auch sehr gerne koche und mit Töpfen und Pfannen wirbele kann ich euch gerne kurz erzählen. Vorab kann ich euch aber versichern, dass ich natürlich nach wie vor auch immer wieder einmal noch gerne „herkömmlich“ koche.

Wer meinem Blog schon länger folgt, der weiß, dass ich zwei kleine Kinder habe. Täglich frisch kochen mit Kindern ist nicht immer so einfach im Alltag. Meistens muss ich meine Tochter gerade dann aus dem Kindergarten abholen, wenn der Kleine müde wird. Kommen wir zuhause an, dann lege ich ihn erst hin. Dann fange ich an zu kochen. Oder ich koche vor und wärme dann wieder auf und gleichzeitig will mindestens einer mithelfen. Der Kleine hat zudem eine Vorliebe dafür entwickelt, am Herd herumzuwerkeln und ich versuche die vorderen Herdplatten momentan nicht zu nutzen.

Der CP bietet hier für mich den größten Vorteil: kindersicher, kinderleicht und ich muss weniger auf die einzelnen Schritte aufpassen. Ich gewinne einiges an Zeit, weil ich nicht ständig rühren muss. Meine Kinder sind begeistert von den Knöpfen und sind hin und weg wenn sie da mithelfen können: Tasten drücken, Zutaten hinzu geben.

Und wenn ich nun vor dem Kindergarten koche, kann ich die Warmhaltefunktion nutzen, die mir alles wunderbar auf Temperatur hält ohne dass ich den Ofen anlassen müsste (was ich nie tun würde).

Aber auch die Optik spricht für sich, denn gerade wenn man schon ein anderes Gerät von Kitchen Aid hat, fügen sich die Geräte in der Küche zu einem Gesamtbild. Und Kitchen Aid steht einfach auch für absolute Qualität.

In den vergangenen Wochen habe ich verschiedene Teigarten hergestellt, Eintöpfe und Nudelgerichte gekocht und natürlich auch Suppen gemacht.

Eine Suppe habe ich heute für euch dabei.

Karotten-Süßkartoffelsuppe mit Frischkäse

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Zutaten:

500-600 g Karotten

500 g Süßkartoffeln

1 rote Zwiebel

1 Knoblauchzehe

750 ml Wasser

2 EL Gemüsebrühe

1 EL Tomatenmark

100 g Frischkäse

1 EL TK Kräuter (oder auch frische)

Salz, Pfeffer

Wer mag: Mettwürstchen oder Wiener

So geht es:

Den Mixtopf mit dem Multiblade-Messer bestücken, die Zwiebeln vierteln und zusammen mit dem Knoblauch in den Topf geben. Deckel schließen und für 5 Sekunden Pulse drücken.

Karotten und Süßkartoffeln schälen und klein schneiden (Karotten in Scheiben und Kartoffeln in kleine Würfel).

Deckel öffnen, alle Zutaten bis auf den Frischkäse, Salz und Pfeffer hinzugeben, Deckel schließen und Kochen P1 wählen. Manuell 35 Minuten einstellen und Start drücken.

Dann Warmhalten deaktivieren indem ihr auf Abbrechen geht und Frischkäse, Salz und Pfeffer hinzufügen.

Auf Start drücken und schrittweise die Geschwindigkeit erhöhen, so dass eure Suppe nun passiert wird.

Wichtig ist, dass ihr hier nicht gleich mit einem hohen Intervall startet, weil euch sonst die Suppe zu viel spritzt.

Dann abbrechen und den Deckel öffnen.

Wer mag, erwärmt noch Würstchen und schneidet sie in Scheiben hinein.

Zum Beispiel mit einem Blättchen Basilikum garnieren und fertig.

So seid ihr heute durch den Cook Processor doch tatsächlich einmal wieder zu etwas Herzhaftem hier auf dem Blog gekommen. Sonst bin ich ja eher für die süßen Sachen zu haben.

Auch ja und einen kleinen Blogtipp habe ich auch noch für euch. Ganz neu bloggt Christiane für euch über ihre Erfahrungen mit dem CP. Ihr Gulasch habe ich ausprobiert und fand es toll. Hier geht es zu ihrem Blog.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

Und weil ich ja doch etwas neugierig bin, frage ich einmal in die Runde wer von euch den CP kennt (oder ihn vielleicht sogar hat) oder wer einen Thermomix benutzt?

{Silvester-DIY} Last Minute Geschenke für die Silvester-Party

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Ende Dezember bricht bei uns immer eine ganz schön turbulente Zeit an. Nach Weihnachten habe ich gleich Geburtstag, einen Tag darauf ein guter Freund von uns und heute – an Silvester – hat meine Schwiegermutter Geburtstag.

Langweilig wird es zwischen den Tagen also nicht bei uns. Mit meinen Kindern habe ich in diesem Jahr viel gebastelt, denn das Christkind hat mir viele stampin up-Sachen gebracht. Und natürlich mussten diese Sachen gleich einmal ausprobiert werden. In den nächsten Tagen zeige ich euch die ersten Karten.

Doch heute habe ich zwei kleine feine Basteleien für euch, die schnell gemacht sind und die ihr ganz wunderbar zu einer Silvesterparty mitbringen könnt.

Einmal habe ich Glückskekse aus Papier gewerkelt die wirklich supereinfach nachzumachen sind. Und dann habe ich noch Wunderkerzen verpackt. Die gab es für meine Gäste an meinem Geburtstag als kleines Goodie.

Eine Anleitung für die Glückskekse habe ich hier:

und Sprüche zum Ausdrucken gibt es zum Beispiel hier.

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Gerade bereite ich meinen nächsten Stempelworkshop vor. Am 09.01.2016 starte ich um 15.00 Uhr mit einem Workshop bei dem ich aus dem neuen SU-Katalog basteln werde. Wenn du dabei sein magst, dann melde dich per Mail an (info@papierverziert.de). Der Workshop kostet 5 € (Materialkosten und Getränke).

Und bald wird hier auch wieder die ein oder andere Leckerei aus meinem Ofen gebloggt.

Kommt gut ins neue Jahr.

die süßesten Grüße

Christine

 

 

 

{Basteln und backen} Donuts und eine explosive Box

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In diesem Jahr bin ich in der Küche gar nicht so aktiv wie in den vergangenen Jahren. An der Plätzchenfront war es bisher verhältnismäßig ruhig. Aber was nicht gebacken wird, kann auch nicht gegessen werden und bei den Bergen an Süßigkeiten die irgendwie ununterbrochen ins Haus kommen, wenn man zwei Kinder hat, finde ich es auch gar nicht so schlimm, denn Süßkram ist momentan tatsächlich mehr wie genug vorhanden.

Ist das bei anderen auch so? Ohne, dass ich selbst Schokoladennikoläuse und diverse Weihnachtssüßigkeiten kaufe, türmen sich nach Nikolausfeiern in Familie, Schule, Kindergarten, Turnverein etc hier die Süßigkeiten. Da hilft nur eines: essen, essen lassen, backen und einen Teil der Nikoläuse direkt für die Glasur einschmelzen und einen weiteren Teil weiterverschenken. Ja, so mach ich das. Denn wenn ich meinen Kindern (und zugegeben auch mir) alles lassen würde, müssten wir uns bald wohl rollend vorwärts bewegen.

Das Backen wurde teilweise in diesem Jahr auch durch massives Basteln ersetzt. Wir basteln für alle möglichen Freunde, Trainer, Kindergärtnerinnen, die Familie und und und. Und dann natürlich noch Sterne und Schneeflocken für die Fenster, es wird viel gemalt.

Eine Kleinigkeit, mit der wir manchen lieben Menschen beschenken, zeige ich euch heute. Es ist eine Explosionsbox unter dem Motto „15 Minuten Weihnachten“. Der ein oder andere kennt die Grundidee bestimmt. Es gibt da ja jede Menge Varianten.

Bei der Explosionsbox ist ein kleiner Zettel dabei, der den Sinn der Kiste erklärt und der Inhalt erschließt sich durch diese kleine Information auch direkt. Man bekommt Schokolade, Tee, ein Teelicht und eine Geschichte geschenkt und gönnt sich eben eine kleine Auszeit.

Explosionsbox

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Die Geschichte, die ich in meiner Box habe, habe ich vor einigen Jahren geschrieben und hier einmal verbloggt. Gerne könnt ihr den Text haben, wenn er euch gefällt.

Und wer für Silvester noch eine Idee sucht, für den wäre das „Glück im Glas“ vielleicht auch etwas!

Nachtrag: Weil sich so viele für die Anleitung interessieren, habe ich sie für euch nun einmal aufgezeichnet:

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Den Spielkreis-Mamas habe ich eine Variante der Box geschenkt, die nicht ganz so aufwendig zu basteln ist:

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Und zum Spielkreis habe ich dann auch die Donuts die ich euch heute als Rezept mitgebracht habe, mitgenommen. Hui, das war eine Ruckzuck-Aktion. Morgens fiel mir gegen 6.30 Uhr ein, dass wir ja irgendetwas besonders Leckeres zum letzten Termin für dieses Jahr mitbringen sollten.

Da war Improvisation gefragt und das kleine Backfräulein mit kleinem Bruder waren überaus begeistert davon, gegen 7.00 Uhr die Rührschüssel mit Zutaten zu füllen. Ja, die Zutaten: Kühlschrank auf und geschaut was noch da ist und dann schnell drauflos gemischt. Ich habe heute alles flott in die KitchenAid gewogen und dann einmal schnell gerührt. Nix mit erst die Butter, dann das Ei. Nee. Zack rein damit, an das Teil und fertig. Ich schreibe euch aber auf, wie ich es gemacht hätte, wenn ich nicht alles schnell schnell gemacht hätte. Wobei das Ergebnis wohl recht lecker war, die Teile waren fast so schnell alle wie sie gemacht waren.

Und hier das Rezept für ein (Donuts)Blech voller Ratzi-Fatzi-Donuts

Wer kein Donutblech hat, kann auch Muffins backen. Es werden jeweils 12. Bei den Donuts habe ich zudem etwas Teig übrige gehabt und noch ein paar kleine Mini-Gugl vom Rest gemacht.

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Zutaten:

150 g Butter

150 g brauner Zucker

1/4 TL Vanille (z.B. von Alnatura)

2 Eier, Größe M

200 g Mehl

2 TL Backpulver

150 g Mascarpone

1 Prise Meersalz

ca. 50 ml Milch

Für die Deko:

200 g Vollmilchkuvertüre

Zuckerstreusel, Schokoperlen…

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So wird es gemacht:

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Gebt die Butter mit dem Zucker in eine Rührschüssel und schlagt sie mit dem Handrührgerät cremig auf.

Vanille und die Eier dazu geben und unterrühren.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen und zusammen mit der Mascarpone unter den Teig heben. Ist der Teig zu trocken (er sollte ruhig etwas nasser und klebriger sein), Milch hinzugeben.

Ein Donutblech fetten und mehlen (oder ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen) und den Teig einfüllen. Das geht besonders einfach, wenn man den Teig in einen Spritzbeutel füllt und mit diesem dann die Mulden ca. halbvoll füllt.

Ca. 20 Minuten in den Ofen geben, danach kurz im Blech auskühlen lassen und dann vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Kuvertüre schmelzen und die Donuts halb eintauchen und dann nach Belieben verzieren.

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Variante:

Dem Teig könnt ihr mit Gewürzen ganz unterschiedliche Geschmäcker verleihen: ersetzt die Vanille beispielsweise durch Orangenschalenabrieb oder in der Weihnachtszeit durch Zimt und andere weihnachtlichen Gewürze oder gebt ein paar gehackte Mandeln oder Nüsse unter den Teig.

Auch bei der Dekoration stehen euch alle Möglichkeiten offen. Ob ihr lieber Zuckerdeko, Schokoladenstreusel oder natürliche Deko wie Kokosraspeln (machen sich übrigens auch gut im Teig) oder Mandelblättchen verwendet, bleibt euch überlassen.

Und nun wünsche ich euch einen schönen vierten Advent.

Süße Grüße

Christine

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{Teatime} Plätzchenduft liegt in der Luft

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Gerade habe ich doch mit leichtem Erschrecken festgestellt, dass mein letzter Beitrag mit Rezept gleichzeitig auch die Teatime des vergangenen Monats war.

Der November war vollgepackt und ich bin gerade sehr dankbar, dass mein Dezember in diesem Jahr mit nur wenigen Terminen bepackt ist. Doch gerade wenn die Tage nur so dahin rasen, ist es bekanntlich ja oft besonders wichtig, inne zu halten und durchzuatmen und mir gelingt das immer besonders gut mit einer Tasse Tee.

Und damit habe ich die Kurve zur aktuellen Teatime genommen. Denn auch im Dezember haben Ilona vom süßblog und ich wieder zur virtuellen Teetafel geladen. Plätzchen wollen wir euch in diesem Jahr servieren. Ilona hat für euch feines Stollengebäck.

Wer von euch hat denn schon die Weihnachtsbäckerei betreten? Mein kleines Backfräulein mit Backbrüderchen und ich haben bisher erst eine kleine Stipvisite dorthin unternommen und zwei schnelle Bleche voll Plätzchen gebacken.

(Solltet ihr also bei euch zu Hause einen akuten Plätzchenüberhang haben, nehmen wir im Hause S. gerne Plätzchenspenden entgegen *hüstel)

Doch auch wenn es plätzchenmäßig noch etwas mager bei uns aussieht, setzt so langsam die Weihnachtsstimmung bei uns ein. Heute werden die letzten Fenster geschmückt und sämtliche Weihnachtslieder singen wir schon seit geraumen Wochen. Naja, hin und wieder wird auch im Sommer bei uns ein „Oh Tannenbaum“ geschmettert, denn meine Kinder finden Weihnachtslieder während des ganzen Jahres singenswert (so sind sie aber auch tatsächlich äußerst textsicher, wenn der Tannenbaum dann tatsächlich steht).

Zwei  weihnachtliche Päckchen haben wir für euch übrigens auch schon geschnürt. Wir haben wieder zwei tolle Sponsoren für die Teatime, die euch feine Teesachen bereit stellen.

Der ars vivendi Verlag stellt einen literarischen Teekalender für euch bereit:

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Aromatischer Zauber: genussvolle Einblicke in die vielfältige Welt des Tees, pure Entspannung mit harmonischen Fotografien und tiefsinnigen Zitaten! Mit Rezepten, Tipps und Wissenswertem rund um den Tee. Literarischer Wochenwandkalender mit 53 farbigen Blättern.

Na, klingt das nicht wunderbar?

Und dann hat auch der Teewicht für euch noch ein Give-Away:

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Was es dort zu gewinnen gibt, erfahrt ihr bei Ilona.

Wie ihr gewinnen könnt: verratet uns doch in einem Kommentar was bei euch in der Vorweihnachtszeit weihnachtliche Gefühle auslöst.

Doch was wäre Weihnachten ohne Plätzchen? Ich habe für euch zwei Rezepte im Gepäck. Eines davon habe ich allerdings fremdgebloggt und ihr findet es in meiner aktuellen Kolumne „Kekskrümel und Kuchenduft“ die ich für die Backschwestern schreibe. Wer gerne einmal in die syrische Backstube spitzen möchte, ist dort in diesem Monat genau richtig aufgehoben.

Ich habe für euch Kekse, die mein kleines Backfräulein heute in der Lese- und Schreibwerkstatt mit Steffi und ganz vielen anderen Leseratten zusammen angefertig hat. Sie sind Teil eines ganz besonderen Projektes, das wir in der Vorweihnachtszeit dort haben:

Das Weihnachtsmaus-Projekt.

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Hier findet ihr in den nächsten Wochen jede Menge Bastel-, Back- und andere Ideen rund um das wundervolle Gedicht „Die Weihanchtsmaus“ von James Krüss. Zu gewinnen gibt es für Kinder übrigens auch etwas. Schaut also gerne dort vorbei.

Heute wurde dann in unserer Lese- und Schreibwerkstatt gleich der Ofen angeworfen und es gab kleine Weihnachtsmauskekse.

Ihr braucht einfach nur ein Mürbeteig- oder Butterplätzchenrezept und macht dann aus Puderzucker und Eiweiß eine Icing-Glasur für darauf. Ein paar Herzlein und Zuckerperlchen für die Augen und fertig sind eure kleinen Mäuslein.

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Das Backfräulein ist hin und weg von den Mäusen und äußerst stolz darauf und der kleine Nachwuchsbäcker fand sie auch sehr lecker.

Einen wunderbaren zweiten Advent für euch.

Christine

{Wow! Der Deutsche Lesepreis!} Ein paar Gedanken über die Bedeutung des Vorlesens

Stiftung Lesen. Deutscher Lesepreis. Preistraeger und Laudatoren

Stiftung Lesen/Amin Akhtar

Seit Mittwoch strahle ich wie ein Honigkuchenpferdchen. Denn ich habe in Berlin einen ganz besonderen Preis verliehen bekommen: den Deutschen Lesepreis, der von der Stiftung Lesen und der Commerzbank Stiftung jährlich verliehen wird. Dieser Preis zeichnet innovative Leseförderungsmaßnahmen in verschiedenen Kategorien aus.

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Hin und wieder erzähle ich euch hier ja immer wieder auch ein wenig von der Lese- und Schreibwerkstatt in der ich Woche für Woche in meiner Freizeit mit Kindern und Jugendlichen in die Welt der Literatur eintauche und das mittlerweile schon seit einem ganzen Jahrzehnt. Für all die vielen Projekte die dort rund um Bücher und Geschichten entstehen, habe ich nun in der Kategorie „Herausragendes individuelles Engagement“ den ersten Platz überreicht bekommen. Und diese Ehrung macht mich tatsächlich nicht nur sehr sehr glücklich (ich sag nur Honigkuchenpferdchen) sondern sie bringt mich auch dazu, über die vielen Stunden in der Schreibwerkstatt besonders nachzudenken.

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Kindern vorzulesen, ihnen einen Zugang zur Literatur zu ermöglichen – aber auch Aktionen rund um Bücher zu erfinden und durchzuführen ist so in meinem Alltag und meiner Denkensweise verankert, dass ich da eigentlich gar nicht groß mehr darüber nachdenke. Es passiert einfach: wir gehen zum Beispiel im Wald spazieren und ich fange an Steine zu sammeln (werden Geschichtensteine) oder ich finde Zaubernüsse. Meine Tochter bückt sich mittlerweile auch schon nach allerlei. Mein Mann tut mir manchmal recht Leid, denn in unserem Keller stapeln sich Kisten, Kästchen, Boxen und vieles mehr weil ich irgendwo alles gebrauchen kann um Geschichten zum Leben zu erwecken. Entsetzer Ausruf Herr B.: „Was willst du denn mit der alten Spielzeugangel? Die brauchst du doch im Leben nicht?“ Ich: „Doch, genau so eine hab ich schon ewig gesucht. Damit angeln wir Gefühlsfische.“ Aber er erträgt die Sammelwut sehr tapfer und nun in Berlin war er so stolz, dass er mir in Zukunft wohl nachsieht, wenn sich die ein oder andere Kiste voller Erzählgegenstände (O-Ton Herr B.: Krempel) in unseren Keller einschleicht.

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Kindern vorzulesen, ist eines der einfachsten und doch nachhaltigsten Geschenke, die wir ihnen mit auf den Lebensweg geben können. Wenn wir uns die Zeit nehmen und mit ihnen Bücher betrachten, Geschichten vorlesen oder Märchen erzählen, dann ist es nicht nur die gemeinsam verbrachte Zeit.

Wir schenken Nähe, Geborgenheit. Wir geben Kindern die Möglichkeit ihren Wortschatz zu erweitern, wir ermöglichen ihnen eine positive Einstellung zum Lesen. Wir geben ihnen die Möglichkeit Fantasie zu entwickeln und lassen Geschichten in ihren Köpfen entstehen.

In Büchern finden Kinder Identifikationsmöglicheiten und Lösungsideen bei Konflikten. Wir kommen mit ihnen ins Gespräch und zeigen ihnen, dass uns ihre Meinung und ihre Gedanken wichtig sind.

Es gibt ein Zitat, das ich sehr liebe:

Du öffnest ein Buch. Ein Buch öffnet dich.

Dieses Zitat von Dschingis Aitmatov sagt mit wenigen Worten so viel darüber aus, was Bücher bei uns bewirken können. Bücher öffnen uns und unsere Kinder auf so vielfältige Art und Weise. Und leider ist es so, dass viele, viele Kinder nie in den Genuss kommen werden, von Büchern geöffnet zu werden: weil im Elternhaus nicht vorgelesen wird. Weil sie in diesem wichtigen Kleinkindalter nicht erfahren, wie wundervoll diese herrlichen Welten zwischen den Buchdeckeln sein können. Weil sie Bücher oft erst in der Schule kennen lernen und dort auch eine leistungsorientierte Art und Weise, die häufig mit Frust verbunden wird.

Deshalb ist es so wichtig, dass es Einrichtungen wie die Stiftung Lesen gibt, die eben auch Kindern aus lesefernen Familien die Chance geben, sich von Büchern öffnen zu lassen. Das Engagement der Stiftung Lesen beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Leseförderung bei Kindern. Aber gerade für diese bietet sie unglaublich viele Möglichkeiten und Ideen. Und wer selbst aktiv werden möchte und zum Beispiel gerne als Vorlesepate aktiv werden möchte, der findet speziell im  Netzwerk Vorlesen viele Informationen.

Wenn ich an meine Kindheit denke, dann fällt mir fast direkt eine Erinnerung verknüpft mit einem Gefühl ein: ich liege eingekuschelt in meinem Bett, fest im Arm von meiner Mama die mir vorliest. Absolute Geborgenheit in diesem Moment! Wie oft habe ich die Geschichten im Anschluss weitergeträumt. Die Zeit, die meine Mama mir Abend für Abend geschenkt hat, um mir vorzulesen war so kostbar.

Nun, da ich selbst zwei kleine Kinder habe, sehe ich erst wie wertvoll diese Zeit ist, die sich Eltern fürs Vorlesen nehmen. Die Tage sind ausgefüllt und irgendwie scheint es auch nie genug Stunden für alles zu geben, was man erledigen möchte. Abends ist man selbst auch immer hin und wieder müde.

Und deshalb ist es tatsächlich ein Geschenk, das wir unseren Kindern machen, wenn wir uns trotz alledem die Zeit nehmen zum Vorlesen. Sie in den Arm nehmen, zusammen ein Buch aussuchen und gemeinsam in diese faszinierende Welt zwischen den Buchdeckeln eintauchen.

Ein Geschenk ist es für mich auch, Woche für Woche die Ideen die mir rund um die Welt der Bücher kommen, in der Lese- und Schreibwerkstatt mit meinen Leseratten umsetzen zu können. Wenn ich sehe, wie eine Geschichte in der Gruppenstunde lebendig wird oder wenn ich erlebe, was alles im Anschluss daran aus den Büchern heraus entsteht, bin ich jedes Mal fasziniert und ja… ganz einfach glücklich.

Der Deutsche Lesepreis, der nun in meinem Regal steht, ist für mich ein wundervolles Zeichen der Anerkennung aber auch der Anlass, mir Gedanken zu machen, wie ich die vielen Ideen die bei uns entstehen, noch besser weitergeben kann an Menschen, die ebenso gerne wie ich Geschichten, Zeit und Liebe an Kinder weitergeben und sie mit Büchern öffnen.

Seit ich aus Berlin zurück bin, füllen sich die Seiten in meinem Ideenbuch mit vielen neuen Möglichkeiten und Projekten und ich kann euch an dieser Stelle sagen, es wird in den nächsten Jahren wohl nicht langweilig werden.

Diesen Blogbeitrag möchte ich meinen kleinen und großen Leseratten und meinen wunderbaren Helfern widmen. Behaltet euch die Liebe zur Literatur bei!

Und ganz besonders sage ich an dieser Stelle dir Mama Danke, denn du hast mir  den Weg in die Welt der Literatur gezeigt und die ersten Schritte dorthin habe ich an deiner Hand unternommen.

Sollte zufällig eines der Jury-Mitglieder jemals über diese Zeilen stolpern, so sage ich ganz herzlich Danke! Ich bin sehr gerührt, dass mir diese Auszeichnung verliehen wurde.

Ich wünsche euch allen einen schönen ersten Advent.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

Und ein abschließendes Dankeschön an Ulrich Commerçon, unseren saarländischen Minister für Bildung und Kultur. Spontan am Flughafen getroffen, habe ich gleich die Gelegenheit genutzt um ein Foto mit Minister und Preis zu machen.

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