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{Buchtipp} Feines Naschwerk – ich werfe eine Tüte Pünktchen-Bonbons an einen von euch

Pünktchenbonbons

Es gibt Bücher, in die verliebt man sich. Sofort und auf der Stelle. Ich bin ja durch und durch ein Büchermensch und würde am Liebsten in einem Bett aus Büchern schlafen (wenn es nur nicht so hart wäre), und so verliebe ich mich auch immer wieder und sehr oft in einzelne Bücher.

Auch heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das schon beim ersten Anblick mein Herz schneller schlagen ließ. „Feines Naschwerk“ heißt es und stammt von Annie Rigg. Auf dem Cover lacht uns eine Box prall gefüllt mit süßen Leckereien an und alleine dieser Anblick ließ mir das Wasser im Mund zusammen laufen. Erschienen ist es in der Edition Michael Fischer.

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Und dann das Innenleben! Das Buch ist herrlich! Ich kann es kaum noch aus der Hand legen, so randvoll gefüllt mit ausgefallenen, raffinierten und teilweise auch ganz einfachen aber trotzdem sehr eleganten Rezepten ist es.

Jede Menge gelbe Klebezettel verzieren in meiner Ausgabe schon die Seiten. Ich werde in nächster Zeit sicherlich noch das ein oder andere Rezept aus dem Buch vorstellen. Neben der Einführung in einige Grundlagen finden sich folgende Kategorien in dem Buch (bevor ihr sie lest: habt ihr etwas Süßes neben euch stehen? Denn wenn ihr gleich erfahrt, was es alles gibt, dann wollt ihr sicherlich eine Nascherei in Griffweite haben).

Pünktchenbonbons

Schokolade: Pralinen und mehr

Marshmallows

Fruchtiges

Karamellbonbons aller Art

Nugat, Nüsse und Honeycomb

Bonbons, Lollis und mehr

dazu noch einen kleine Kategorie: Geschenke verpacken sowie Tipps und Bezugsquellen.

Und alles so herrlich fotografiert. Zudem wird sehr gut erklärt und jedes Rezept wird vorab kurz anmodiert, oft auch mit kleinen zusätzlichen Tipps.

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Für die aktuelle „Schokokuss und Zuckergruß“-Tauschrunde habe ich auch eine Beigabe fürs Tauschpaket aus dem Buch: Pünktchen-Bonbons. Einfach, bunt, vielfältig ohne Ende und so lecker! Mein Backfräulein und ich schwärmen und beim Auftupfen der nahezu 700 Pünktchen hat mich das Backfräulein mit Spritzbeutel bewaffnet auch kräftig unterstützt. Fast ein Viertel der Pünktchen hat sie in liebevollster Arbeit aufgetupft.

In nächster Zeit werde ich euch noch das ein oder andere Rezept vorstellen. Beginnen möchte ich nun aber mit den Pünktchen-Bonbons:

Ihr braucht für ca. 700 Pünktchen:

8 g Eiweißpulver (z.B. von Städter)

250 – 275 g Puderzucker

natürliche Aromen (ich habe Orange verwendet)

verschiedene Lebensmittelfarben

So geht es:

Legt drei Bleche mit Backpapier aus.

Gebt das Eiweißpulver in eine Schüssel und fügt 50 ml kaltes Wasser und den Großteil des Puderzuckers hinzu.

Nun schlagt ihr diese Mischung bis ihr eine dicke, geschmeidige Masse bekommt.

Dass sie die richtige Konsistenz hat merkt ihr, wenn sie ein fluffiges Häufchen bildet wenn sie vom Löffel fällt. Hat sie ein spitzes Häubchen dann gebt ihr etwas mehr Wasser dazu, ist sie zu flüssig, dann kommt etwas mehr Puderzucker dabei.

Nun gebt ihr einige Tropfen des gewünschten Aromas dazu und rührt dieses unter.

Jetzt könnt ihr die Mischung entweder auf vier Gefäße verteilen und jede Mischung anders einfärben oder (so habe ich es gemacht): ihr nehmt einen Teil der Masse ab und färbt ganz zart in einem Farbton ein und spritzt die Pünktchen auf.

Dann wieder einen Teil der Masse nehmen und etwas mehr Farbe dazu geben und so weiter…

Ich hatte drei Farben mit der gleichen Lebensmittelfarbe bekommen und zusätzlich noch eine zweite Farbe dazu genommen für den letzten Rest der Masse.

Den Spritzbeutel, in den ihr die Masse füllt, sollte nur eine winzige Öffnung haben. Das reicht vollkommen aus für die kleinen Tupfen.

Über Nacht lasst ihr die Bonbons an einem kühlen und trockenen Ort fest werden. Dann könnt ihr sie ganz wunderbar verpacken und verschenken.

Pünktchenbonbons

Pünktchenbonbons

In einem der letzten Beiträge habe ich euch ja schon verraten, dass ich stampin up für mich entdeckt habe und nun jede Menge bastle.

Gerade für Verpackungen kann man mit den Stempeln und Stanzen die tollsten Dinge machen.

Hier habe ich zwei Ideen, wie man die Pünktchen-Bonbons in Szene setzen kann.

Na, wer mag sie mal nachmachen? Ich würde mich sehr über eure Bilder und Geschmacks- und Farbideen freuen. Ich selbst werde bald mit Orange und Gelb einfärben und dann Zitrone nehmen. Und Amaretto kommt auch noch dran und…

ach ich liebe diese Bonbons.

stampin up

stampin up

Auch fb habe ich übrigens ein kleines Tütchen unter den Kommentaren verlost und weil ich so viele Tüten gebastelt habe und so viele Bonbons aufgetupft habe, werde ich auch hier noch eine Tüte verlosen.

Schreibt mir doch einfach, welche Farbe und welchen Geschmack ihr gerne einmal ausprobieren würdet.

Kommentieren könnt ihr bis Sonntag, den 18. Januar 2015. Ich lose unter allen Kommentaren aus.

Die süßesten Grüße

Christine

Das Buch ist mir vom Verlag netterweise zur Verfügung gestellt worden. Dieser Beitrag entspricht aber wie immer hundertprozentig meiner eigenen Meinung und wurde nicht gesponsert.

Und hier die Gewinnerinnen:

Auf dem Blog hat Jennifer Bartels gewonnen, bei den fb-Kommentaren Samantha Provenzano-Luikard.

Bittel meldet euch und schickt mir eure Adressen per Mail an christine_sinnwell@web.de

{Tea Time} Scharfes Shortbread, ein Give-Away und die neue Lieblingsteetasse

Shortbread

Es ist der erste Sonntag im Monat und regelmäßige Blogleser wissen es schon: wir haben Tea Time! Wir? Das sind Ilona vom Süßblog und ich und immer auch ein Gast, den wir uns an die virtuelle Teetafel einladen. In diesem Monat ist Steffi vom Blog Cupcakewerk unser Gast und wir freuen uns sehr, dass wir sie bei uns begrüßen dürfen. Sie hat sich etwas Feines zum monatlichen Motto ausgedacht.

In diesem Monat haben wir uns dem Shortbread gewidmet. Shortbread ist ein traditionelles Gebäck aus Schottland und ist dort und auch in England ein fester Bestandteil der täglichen Teatime. Dabei gibt es unglaublich viele Varianten des Gebäcks. Ganz klassisch beträgt das Mengenverhältnis 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl.

Es erinnert stark an unser Mürbegebäck und wird oft als Shortbread Fingers oder auch in runder Form serviert. Ich habe mich passend für die Teatime für Teekannen entschieden, denn ich habe seit Monaten einen wunderschönen Ausstecher, der endlich einmal eingeweiht werden wollte.

Scharfes Shortbread

Shortbread

Ihr braucht:

260 g Mehl

125 g Butter

50 g Zucker

25 g Schoko-Chili-Zucker-Mischung*

1 Ei

1,5 TL Backpulver

Deko: entweder etwas Zuckerschrift oder farbigen Fondant und einen Lebensmittelstift

shortbread

So geht es:

Ofen auf 160° C vorheizen.

Rührt die Butter mit dem Zucker cremig. Dann gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und verknetet alles miteinander.

Eine halbe Stunde in den Kühlschrank (in Frischhaltefolie gewickelt) geben und anschließend einmal kurz durchkneten.

Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die Teekannen ausstechen.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (bzw. zwei Bleche) legen und ca. 10-12 Minuten bei 160° C Umluft backen. Jeder Herd heizt anders. Sobald die Plätzchen leicht goldbraun werden, ist es Zeit sie raus zu nehmen.

Vollständig auskühlen lassen.

Entweder gleich essen, kühl aufbewahren oder nach Lust und Laune dekorieren.

Ich habe einige Kekse mit farbigem Fondant aufgepeppt und mit einem schwarzen Lebensmittelstift auf das Fondant Muster bemalt. Sieht ein wenig aus wie Aladdins Wunderlampe.

Shortbread

In einer anderen Variante habe ich mit weißer Zuckerschrift Kekse beschriftet und bemalt.

Shortbread

Die Chilis geben eine sehr feine Würze ab, die den Geschmack der Kekse ganz besonders macht.

Den Teekannenausstecher habe ich von der Firma Städter. Solltet ihr jemals auf der Suche nach Ausstechern sein, dann schaut unbedingt bei ihnen vorbei. Sie haben ein unglaublich großes und schönes Sortiment.

*Ich habe die Mischung schon fertig geschenkt bekommen. Die Idee fand ich so schön, dass ich sie aber auch schon selbst nachgemacht habe. Dazu habe ich etwas Zartbitterschokolade fein gehackt und etwas getrocknete Chilischote (ebenfalls sehr fein gehackt) unter normalen Zucker gemischt. Je nachdem wie scharf die Zuckermischung sein soll, wählt ihr die Menge der Chilis aus. Ich würde eher sparsam damit umgehen.

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Die leichte Schärfe der Kekse habe ich dann mit einem passenden Tee kombiniert. Diesen hatte ich zum Geburtstag bekommen. I-Stick-Chai – ein Rooibostee mit würziger Orange-Sahne-Note und Ingwersticks darin. Sehr fein. Doch noch feiner ist meine neue liebste Lieblingstasse, die ich von räder** bekommen habe. Das Porzellan ist so fein und die Form ist einfach nur edel. Ich nutze sie nur, wenn weder Kinder noch Katzen in der Nähe sind.

Shortbread

Und nun zum GIVE-AWAY:

räder hat Ilona und mich jeweils mit einem kleinen sehr feinen Paket speziell für die Tea Time versorgt. Und wir sind beide total entzückt von den Artikeln.

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Sowohl Ilona als auch ich haben einen Artikel für euch zum Verlosen. Dafür müsst ihr uns verraten, ob ihr Shortbread mögt, ob ihr es schon einmal gegessen habt oder ob ihr Lieblingsrezepte dazu habt.

Ich verlose einen edlen Porzellanlöffel mit Teezitat und einer Teepostkarte, Ilona hat ein allerliebstes Teesieb für euch.

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Das Gewinnspiel läuft bis Samstag, den 07.02.2014. Ihr müsst 18 Jahre oder älter sein und eine deutsche Versandadresse haben und schon seid ihr dabei.

Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen hat Becky. Herzlichen Glückwunsch!

**Die Tasse und die anderen Artikel wurden mir von räder kostenlos zur Verfügung gestellt. Dass ich mich sogleich in sie verliebt habe, wurde aber nicht vergütet sondern entspricht der Tatsache, dass räder traumhafte Dinge herstellt!

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{Donut-Love}Ein doppelter Geburtstag an dem es rund geht

Minidonuts

Noch gar nicht so lange her ist es, dass mein kleiner Junge auf die Welt ein Jahr geworden ist. Wow, wie kann das sein, dass wir schon seinen ersten Geburtstag gefeiert haben? Ich staune noch immer.

Ein Jahr vergeht schnell, manchmal viel zu schnell, und es gibt Momente, da würde ich die Zeit gerne anhalten oder sie bitten, ein wenig langsamer zu werden.

Doch das geht natürlich nicht und deshalb denke ich, dass ein Schlüssel zu einem glücklichen Leben darin liebt, all die kleinen Momente ganz bewusst wahrzunehmen, in denen uns Dinge glücklich machen. Das muss oft nichts Großes sein, ich versuche eigentlich aus jedem Tag das bestmögliche herauszuholen. Das gelingt natürlich nicht immer, aber doch oft.

Den ersten Geburtstag meines Kleinen haben wir auf jeden Fall ordentlich gefeiert und ihn unter der Kategorie Wundervoller Tag verbucht. Einen üppigen Sweet Table gab es auch. Und ich finde es herrlich, dass ich für ihn auch andere Farben nutzen kann, als für das Backfräulein, das ja doch eine ausgeprägte Leidenschaft für rosa-pink-glitzer hegt.

Blau, türkis stellten an diesem Tag eine willkommene Abwechslung dar.

Minidonuts

Und da ich einen Blog ganz neu für mich entdeckt habe, an dem gerade auch ein kleines Blogevent läuft, in dem es um Leckereien in Türkis oder Mint geht, möchte ich diesen Blogbeitrag dem Chèvre Culinaire Anne widmen, deren Blog ebenfalls das Einjährige feiert.

Minidonuts

Freut ihr euch auch immer so, wenn ihr einen neuen Blog entdeckt und beim Stöbern direkt merkt, wie gut es euch dort gefällt? Ich staune oft, wie viele tolle Blogs es gibt, die ich noch gar nicht kenne.

Deshalb dürft ihr eure Blogs (für die Blogger unter euch) heute auch gerne in einem Kommentar unter diesem Beitrag verlinken. Vielleicht lernt auf diesem Wege, der ein oder andere Leser euch kennen und findet den Weg zu euch?

Minidonuts

Nun gibt es jedenfalls eine ordentliche Portion Mini-Donuts für euch. Nach einem Rezept, der fabelhaften Andrea von Zucker im Salz, einem Blog den ich ebenfalls liebe. Andrea hat tolle Rezepte und ist zudem die Weltrekordhalterin im … (Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen machen). Wer ihren Blog kennt, weiß was ich meine, wer ihn noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen.

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Menge ergibt ca. 40 Mini Donuts

Ihr braucht:

ca. 80 g Heidelbeeren

6 EL weiches Vanilleeis
1 Ei
4 EL Zucker
10 EL Milch
3 TL geschmolzene Butter

100 g gesiebtes Mehl

60 g Mandeln, gemahlen
1 TL Backpulver

für die Glasur:

gesiebter Puderzucker (ca. 6 leicht gehäufte EL)

etwas Wasser oder Zitronensaft

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Minidonuts

So geht es:

Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen.

Das Donutblech einfetten.

Gebt das geschmolzene Vanilleeis, die Milch, den Zucker, die geschmolzene Butter und das Ei in eine Schüssel und verrührt alles ordentlich mit dem Handmixer. Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver und den Mandeln und hebt diese Mischung unter den Teig. Kurz verrühren.

Nun füllt ihr den Teig in die Mulden des Donutbleches (das geht besonders gut wenn ihr den Teig in einen Spritzbeutel füllt und damit den Teig direkt in die Vertiefungen gebt.

Auf jeden Donut kommen drei Heidelbeeren und ab geht es für 12-15 Minuten in den Backofen.

Vollständig auskühlen lassen.

Puderzucker mit etwas Wasser oder Zitronensaft glatt rühren. Dann die Donuts hineintauchen und mit Zuckerdeko nach Lust und Laune verzieren.

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Und dann müsst ihr schnell sein, die Kerlchen sind verdammt lecker und hüpfen ganz schnell in die Münder der Gäste (also am Besten heimlich vorab ein paar aufseite stellen und wenn keiner hinschaut vernaschen).

Süße Grüße

Christine

{Märchenzeit} Mit Hänsel und Gretel im Wald

Ich freue mich, dass ich euch heute wieder einen Beitrag zu unserem Märchenblogevent vorstellen kann. Märchenzeit – Backen, Vorlesen, Glücklich sein heißt unser Motto.

Anne hat sich eine ganz wundervolle Aktion in diesem Rahmen ausgedacht und was sie und ihr Sohn zusammen mit ihrem Besuch erlebt haben, könnt ihr nun nachlesen. Seid ehrlich, da wäre man doch gerne zu Gast gewesen, oder?

Liebe Anne, an dieser Stelle danke ich dir ganz herzlich, dass du unserer Einladung zur Märchenzeit gefolgt bist.

Hänsel und Gretel

Am Montag war es endlich so weit. Jannik hatte sich schon sehr lange darauf gefreut. Am Sonntag haben wir alles vorbereitet für unseren Märchennachmittag. Zwei Wochen vorher hat der kleine Mann selbständig unseren Gast per Telefon eingeladen. „Hallo Marlene hier ist Jannik! Ich lade Dich zu einem Märchennachmittag bei uns zu Hause ein. Ich freu mich auf Dich!“ Stolz war ich auf den kleinen Mann. Nach dem Anruf haben wir uns ein Märchen ausgesucht. Und am Sonntag vorher unseren Kuchen für das Haus gebacken, denn in unserem Märchen sollte es ein Haus aus Kuchen geben. Dann schmückten wir unsere Wohnzimmertür noch passend dazu. So sah sie aus:

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Und, welches Märchen wollten wir erzählen?

Genau, Hänsel und Gretel.

Am Montag klingelte es um 15:00 Uhr an unserer Haustür. Jannik war schon ganz aufgeregt und öffnete die Tür. „Hallo Marlene!“ Er konnte es kaum erwarten und führte Marlene zu unserem Kuchenhaus. Dort durfte sich jeder etwas von dem Knusperhäuschen aussuchen. Es gab Kuchen im Glas und gekaufte Brezeln.

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Rezept von unserem Käsekuchen im Glas mit Kirschen

Für den Boden

200g Mehl

1 gestrichenen Teel. Backpulver

75g Margarine

1 Päckchen Vanillezucker

1 Ei

2 Teel. Backkakao

Für die Käsemasse

500 g Quark

150 g Zucker

3 Eier

1 Päckchen Vanillezucker

etwas Zitrone

200 ml Milch

1 Päckchen Vanillepuddingpulver oder 1 Päckchen Käsekuchen Hilfe

evtl. Sauerkirschen

1. Bodenzutaten zu einem Knetteig verarbeiten. 2/3 des Teigs in ca. 5 Weckgläser (3/4l) verteilen (am besten eine Kugel formen und plattdrücken, dann ins Glas legen)

2. Käsemassezutaten mit einem Mixer verrühren. Dann auf den Teig verteilen. evtl. Sauerkirschen dazu legen.

3. Den Rest des Teigs auf die Käsemasse verteilen.

4. backen bei ca. 175°C ca. 30 – 40 Minuten

abkühlen lassen und kalt servieren.

Jetzt endlich das Märchen.

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Es waren einmal zwei Kinder…

Und danach natürlich das Lied, das mein Sohn voller Stolz sang. Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald…

Und unserem Gast fiel dann gleich auch noch ein, dass es einen Hänsel und Gretel Tanz gab. „Brüderchen komm tanz mit mir…“

Jetzt war aber eine Stärkung notwendig. So dachte ich mir. Aber mein kleiner Küchenheld wollte nun erst noch sein eigenes Knusperhäuschen herstellen.

Knusperhäuschen selber machen

Zutaten:

Jeweils 3 Butterkekse, mit oder ohne Schokolade

Jeweils 1 Marshmallow oder anderer Schokoladewürfel

120 g Staubzucker/Puderzucker

1 EL Zitronensaft

div. Süßigkeiten zum Verzieren (Schokolade, Gummibären, Smarties usw.)

Zubereitung:

Aus dem Staub/Puderzucker und dem Zitronensaft einen Zuckerguss anrühren, er sollte nicht zu dünnflüssig sein. Die Deko bereitstellen.

Ein Butterkeks in die Hand nehmen, etwas Zuckerguss mittig darauf verteilen, den Marshmallow in die Mitte setzen und vorne die Gummibären als „Hausbewohner“ drauf kleben.

Während die „Bodenplatte“ trocknet, können die zwei Dachkekse mit Zuckerguss bestrichen und mit Süßigkeiten beklebt werden.

Wenn alles ein wenig angetrocknet ist, die Bodenplatte am Rand mit Zuckerguss bestreichen, den Dominostein bestreichen und die Dachkekse schräg aufgestellt drauf kleben. Auf den „Giebel“ weiteren Zuckerguss streichen. Wenn der runter rinnt, ist das überhaupt nicht schlimm.

Alles gut trocknen lassen und entweder gleich vernaschen oder – falls es als Mitbringsel gedacht ist – in Klarsichtfolie verpacken, dann bleibt es auch knackig.

Das taten wir dann auch gemeinsam und hatten viel Freude dabei. Wir überlegten auch, wen wir vielleicht auch noch mit so einem kleinen Knusperhäuschen glücklich machen konnten und Jannik machte dann noch eins für seine Patentante Gabi und Marlene eins für ihre Gabi.

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In der Zeit, in der die Häuschen trockneten, machten wir uns über den Kuchen in Gläsern her.

Danach wurden die Dachziegel des Hauses erobert…

Viel zu schnell verging der Nachmittag und Jannik und ich beschlossen, dass wird nur der erste Märchennachmittag gewesen sein, der Zweite wird noch folgen. Es war ein sehr schöner Nachmittag mit unserem lieben Gast Marlene.

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Anmerkung von Christine: Falls ihr auch gerne ein Märchen vorlesen und dazu backen wollt: denkt euch was Feines aus, kramt die Märchenbücher hervor und macht mit! Wir freuen uns auf eure Ideen und sind gespannt, was euch noch einfällt.

{Es geht rund} Donuts II – Süß und ganz schnell aufgegessen

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Ihr wisst ja, dass ich seit einiger Zeit ein Donutblech besitze und auf der Suche nach leckeren Rezeptideen bin. Weil mein Backfräulein meine Donutleidenschaft mit mir teilt, haben wir nun wieder ein Blech voll gebacken und kaum waren die Kringel fertig dekoriert, da waren sie auch schon wieder blitzeschnell verschwunden. OK, ein paar durfte ich mir noch fürs Fotografieren auf die Seite legen. Aber sobald das letzte Foto geschossen war, sind dann auch meine kleinen Modells im Bauch meiner hungrigen Familienmitglieder verschwunden.

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Draußen, im Garten, in der Sonne, auf der Picknickdecke. Vor einigen Tagen war da ja noch so etwas wie Sommer. Während ich diesen Beitrag schreibe, prasselt der Regen wild gegen die Scheiben und von einem Picknick kann ich deshalb gerade nur träumen (naja, da es auf 10 Uhr am Abend losgeht, wäre auch das ein Grund, das Picknick erst einmal aufzuschieben – wobei: so ein Mondscheinpicknick in einer warmen Sommernacht, das hätte doch auch mal was).

Dabei ist ein Picknick einfach eine herrliche Art im Sommer zu essen. Wir blenden die kleine Ameisen und hungrigen Wespen aus, die unsere Mahlzeit zu gerne mit uns teilen wollen. Stattdessen lenken wir den Blick gekonnt auf die vielen Leckereien, die ein feines Sommerpicknick mit sich bringt. Ideen dafür habe ich immer viele. Und deshalb hat mich das neue Sommerblogevent von Stephie auf ihrem wunderbaren Blog Meine Küchenschlacht  auch ganz besonders gefreut. Ein Picknickevent!

Da steuere ich doch gerne diese wunderbar saftigen Donuts bei. Die Schokoladenfinger sind vielleicht nicht ganz so praktisch, aber wozu hat man denn einen Mund der die Finger wieder sauber leckt (oder die Picknickdecke, die danach eventuell ein paar braune Streifen aufweist)? Da hat mein Backfräulein keine Probleme mit.

Und bevor ich mir jetzt vorstelle, was es bei unserem nächsten Picknick alles geben wird, schreibe ich euch erst einmal auf, was ihr für ein Blech (oder hatte ich bei diesen nur ein halbes?) dieser Donuts braucht:

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Zutaten:

80 g Mehl

30 g Zucker

80 ml Milch

1 TL Vanilleextrakt

1 Ei

2 EL Öl

1 TL Backpulver

Für die Glasur:

Schokolade nach Geschmack (ich habe den Süßigkeitenschrank ausgemistet und einen Osterhasen und etwas Zartbitterschokolade eingeschmolzen)

Zuckerdeko

So geht es:

Fettet das Blech ein (Ich habe das Backtrennspray von Städter verwendet).

Heizt den Ofen auf 160° C Umluft vor.

Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und verrührt alles, bis ihr einen cremigen Teig habt.

Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels oder mit einem Löffeln in die Vertiefungen des Blechs verteilen.

Backt die Donuts ca. 12 Minuten lang.

Löst sie aus der Form und lasst sie vollständig auskühlen.

Nun schmelzt ihr die Schokolade vorsichtig über einem Wasserbad und taucht die Donuts hinein. Kurz abtropfen lassen und dann mit der Zuckerdeko bestreuen.

Variante: Statt Zuckerdeko eignen sich auch Kokosflocken ganz gut. In dem Fall gebe ich in den Teig ein wenig Zitronenschalenabrieb, weil ich den Geschmack Kokos/Zitrone gerne in Kombination esse.

Kleiner Tipp: Besonders schön glänzt die Schokolade, wenn ihr ein kleines Stück Palmin mit hineingebt, wenn ihr sie schmelzt.

Zweiter kleiner Tipp (wow, heute werf ich damit ja nur so um mich): beim Temperieren von Schokolade ist es wichtig, sie nicht zu heiß werden zu lassen, weil sie sonst einen unschönen grauen Schimmer bekommt: deshalb: immer erst 2/3 schmelzen und dann den Rest dazugeben und gut rühren und keinesfalls die Temperatur zu hoch werden lassen).

Die süßesten Grüße

Christine

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