Sommerlich-herzhaft: Crêpes gefüllt mit Schinken und Frischkäse

Fingerfood für Sommerpartys

Heute wird es herzhaft! Ich habe ein Finger-Food-Rezept für euch, das ich immer wieder gerne zubereite, denn es ist zum einen richtig lecker und einfach zu machen und sieht zum anderen auch noch optisch schön aus. Dass ich dieses Rezept gerade jetzt wieder ausgegraben habe, liegt an dem schönen Blogevent von „Schätze aus meiner Küche“. Dort werden zur Zeit sommerlich-herzhafte Gerichte gesucht. Die Crêpes habe ich schon auf so mancher Gartenparty herumgereicht, ein wirklich netter kleiner Snack für warme Sommerabende.

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ich liebe Fingerfood. So fein, so klein und man kann so viele verschiedene Sorten probieren. In meinem Freundeskreis wissen alle eh schon wer in der Regel der Erste am Buffet ist und deshalb ist mein Fingerfood-Teller auf jeder Party auch direkt gut gefüllt. Mit kleinen Kindern kann man ja immer die Ausrede benutzen, dass die Kinder sooo großen Riesenhunger haben.

Nein, Spaß beiseite. Ich scheine ernsthaft das Talent zu besitzen, immer dann am Buffet zu stehen, wenn es eben gerade eröffnet wird. Ok, vielleicht drücke ich mich auch dezent um die Leckereien herum bis es soweit ist.

Aber wenn doch alles so lecker ist! Was seid ihr denn für Buffet-Gänger? Wartet ihr erst einmal den ersten Ansturm ab oder heißt es bei euch: wer zuerst kommt, isst zuerst?

Wenn ihr herzhafte Fingerfoodsnacks mögst, dann habe ich auch hier sehr feine und herrlich knusprige Blätterteigteilchen für euch. Blitzschnell gemacht und leicht zu variieren. Und was auf Sommerpartys bei mir auch nie mehr fehlen wird, ist dieses knusprige Last-Minute-Fladenbrot.

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Crêpes gefüllt mit Schinken und Frischkäse

Zutaten für ca. 5-6 Crêpes (die dann jeweils ca. fünf  Häppchen ergeben)

120 g Mehl

1/2 TL Salz

2 Eier (geschlagen)

300 ml Milch

50 g Butter

So geht es:

Gebt das Mehl und das Salz in eine Schüssel. Drückt eine Vertiefung in die Mitte und gebt die geschlagenen Eier hinein. Vorsichtig vermischen und unter ständigem Rühren die Milch hinzugeben. Ein dünnflüssiger Teig entsteht, den ihr 30 Minuten lang abgedeckt ruhen lasst.

Die Butter wird in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zerlassen. Füllt die Butter in eine kleine Schüssel und stellt diese neben dem Herd bereit.

Mit einer kleinen Schöpfkelle gebt ihr Teig in die Pfanne (möglichst dünn) und lasst den Teig eine Minute backen bis er leicht braun ist. Anschließend wendet ihr die Crêpe und backt die Rückseite ebenfalls für ca. 30 Sekunden. Nehmt die Crêpe aus der Pfanne und stellt sie zum Abkühlen auf Seite. Mit dem restlichen Teig wiederholt ihr den Vorgang.

Füllung:   Crepes

ca. 125 g Frischkäse

1 TL Senf

1 TL Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Oregano

5-6 Scheiben Schinken (je nach Geschmack roher oder gekochter)

So geht es:

Verrührt den Frischkäse mit Senf, Tomatenmark und den Gewürzen (bei den Gewürzen kann man nach Herzenslust auch ein wenig experimentieren. Wer den Geschmack von Estragon mag, kann z. B. auch diesen dazu geben).

Dann werden die Crêpes dünn mit der Masse bestrichen, mit Schinken belegt und aufgerollt. Mit Alufolie oder Frischhaltefolie eng umwickeln. Am Besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Beim Aufschneiden werden die Enden abgeschnitten und die Röllchen dann immer schräg und gerade im Wechsel geschnitten.

Wunderbar als kleine Finger-Food-Häppchen zu servieren!

Ich schicke euch ein Lächeln!

Christine

… die gerade feststellt, dass sie gaaaanz dringend neue Fotos zu dem Beitrag machen muss. Was habe ich mir nur bei diesem rosa Rahmen damals gedacht?

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Ein prickelndes Vergnügen: Brausepulver homemade

  Christinebloggt

Was haben wir in den vergangenen Wochen den Sommer herbei gesehnt und tatatataaaaa: da ist er: 34° C. Das Thermometer steigt! Wie auch nicht gut? Zu heiß? Für alle, die bei den aktuellen Temperaturen nun doch ins Schwitzen geraten (und für alle, die einfach gerne Brause trinken), habe ich eine kleine Erfrischung: Brause. Selbstgemacht. Kalt, prickelnd, sauer-süß – ein Stück Kindheit das man beim Trinken wieder auf der Zunge spürt.

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Gesehen habe ich selbstgemachte Brause zum ersten Mal bei Jeannys Zucker, Zimt und Liebe. Und sofort ist der Experimentiergeist in mir erwacht. Und nicht nur in mir. Mein Mann, ein Chemiker, war selten so begeistert in der Küche zu Gange um mir zu helfen. Schnell sah unser Küchentisch dann auch wie ein kleines Labor aus, mit Zitronensäure, Natron und Mörser. Und auf für Kinder ist es superspannend die Brause zuzubereiten und dann zu trinken.

Aber nun genug der Worte. Schnell, einfach, lecker! Lasst eure Zungen prickeln!Brause

Brausepulver

 

Du brauchst:

Puderzucker, gesiebt

Zitronensäure

Backpulver oder Natron

Wackelpuddingpulver in verschiedenen Geschmack-srichtungen (muss zum Kochen sein, nicht Instant)

 

So geht es:

Das Wunderbare an der Brause ist, dass man selbst einfach austesten kann, welches Mischungsverhältnis einem gut schmeckt. So ähnelt die Küche auch schnell einem kleinen Labor. Folgendes Mischverhältnis habe ich genommen:

 

3 EL Puderzucker

1 TL Zitronensäure

½ TL Natron

2,5 TL Wackelpuddingpulver

 

Alles gut vermischen und luft- und vor allem wasserdicht verpacken. Mit Wasser je nach Geschmack auffüllen. Kalt schmeckt es besonders gut.

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Sandkuchen extra krümelig – oder Urlaubsgrüße vom Brombachsee

ChristinebloggtZwei Wochen lang bleibt mein Ofen kalt. Denn seit einer Woche ist Faulenzen und Urlauben angesagt. Und da meine kleine Küchenhelferin E. und ich das „Backen“ ja dann doch nicht so ganz lassen können, gibt es hier für euch einen kleinen Urlaubsgruß. Einen extrem krümeligen Sandkuchen. Mit viel Liebe und noch mehr Spaß gebacken. Ganz ohne Ofen, nur mit Solarenergie: besonders umweltfreundlich!

Was ihr braucht:

einen Strand (ein großer Sandkasten tut es auch)

ein paar Muffinförmchen und eine kleine Schippe

Steine, Stöcke, Muscheln zum Dekorieren

und etwas Wasser, damit euer Teig auch die richtige Konsistenz bekommt

So geht es:

Der Sand wird mit dem Wasser zu einer matschigen Pampe verrührt. Hierzu könnt ihr ruhig die Hände nehmen und einmal gut durchkneten. In die Förmchen füllen und einmal bei 25-30° C umdrehen. Förmchen vorsichtig entfernen. Nach Herzenslust verzieren.

Solltet ihr den Kuchen essen wollen, dann am Besten eine große Flasche Wasser bereit stellen. Es könnte etwas knackig im Mund werden.

In diesem Sinne sende ich euch viele Urlaubsgrüße!

Christine

Sandkuchen

Sahneschnittchen – Himbeerkuchen mit Mascarpone

Steffibloggt

Muttertag ist ja schon ein Weilchen her und ich habe euch dazu schon ein paar Rezepte vorgestellt. Diesen Kuchen habe ich gemeinsam mit einer Freundin für ihre Mutter gebacken. Diese mag Himbeeren sehr gerne6. In einer Zeitschrift habe ich dieses Rezept gefunden und etwas auf unseren Geschmack angepasst. Also haben wir uns getroffen, die Schürzen angezogen und losgelegt. Und das könnt ihr jetzt auch, denn so gehts:

Zutaten:

– 200g Butter

– 350g Zucker

– Bittermandelaroma

– 4 Eier

– 125g Mehl

– 150g gemahlene Mandeln

– 2EL Kakao

– 2TL Backpulver

– 5EL Milch

– 200g Nuss-Nugat

– 200ml Sahne

– 2Pck Sahnesteif

– 500g Magerquark

– 250g Mascarpone

Backofen auf 180Grad vorheizen. Butter, 250g Zucker und einige Tropfen Bittermandelaroma cremig schlagen.2 Eier einzeln unterrühren. Mehl, Mandeln, Kakao und Backpulver mischen. Mehlmischung mit der Milch in den Teig rühren.

Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes  Backblech streichen.3 Auf der mittleren Schiene ca. 40Min backen (Stäbchentest). Herausnehmen und abkühlen lassen.

Nuss-Nugat über dem Wasserbad verflüssigen und auf dem abgekühlten Boden verteilen.

Inzwischen Sahne mit Sahnesteif und 2EL Zucker steif schlagen.

Quark mit Mascarpone und 100g Zucker glatt rühren. Sahne und Himbeeren (50g zur Dekoration bei Seite stellen)  unterheben und auf dem Boden verstreichen.

Der Kuchen muss jetzt 2Std. kühl gestellt werden.

Nun könnt ihr nach Lust und Laune dekorieren. Wir haben zu den Himbeeren noch Schokoblumen und Schokoraspel zur Dekoration verwendet.

9 Wir wünschen euch viel Spaß und guten Hunger.

Herzige Erdbeerscones

 ChristinebloggtNeulich hatten wir Gäste zum Brunch. Für mich die Gelegenheit, endlich einmal diese kleinen süßen Teilchen auszuprobieren. Herzhafte Scones-Varianten habe ich schon gelegentlich gemacht. Doch dieses Mal wollte ich sie süß und beerig. Und da ich ja eine bekennende Erdbeerverehrerin bin, habe ich mich für die roten Beeren entschieden (eigentlich wollte ich zwei Varianten: eine mit Erdbeeren und eine mit Himbeeren: aber die Himbeeren sind dann doch direkt nach dem Waschen im Bauch von meiner kleinen Küchenhelferin E. gelandet).

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Scones sind wunderbar einfach zu machen und lassen sich auch schon gut einen Tag vorher zubereiten. Für den Brunch wird dann nur noch schnell der Belag frisch hergestellt.

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Zutaten für 10 Scones (ergibt aufgeschnitten 20 Stück)

175 g Mehl

1 1/2 TL Backpulver

1 Prise Salz

45 g Butter

2 TL Zucker

1 Ei (geschlagen)

60 ml Sahne

Für den Belag:

125 ml Sahne

1 P Sahnefest

1 P Vanillezucker

2 EL Zucker

10 Erdbeeren (halbiert)

Puderzucker zum Bestäuben

So geht es:

Der Backofen wird auf 200° C vorgeheizt. Mehl, Backpulver und Salz  werden miteinander vermischt. Butter in die Mischung kneten, Zucker hinzufügen, Ei und Sahne dazugeben und kneten bis ein weicher Teig entsteht. Auf einer bemehlten Fläche ca. 2 cm dick ausrollen und 10 Herzen mit einem Ausstecher ausstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und ca. 10 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

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Die Scones halbieren und Sahne mit Vanillezucker und Sahnefest steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen und drei kleine Rosetten auf jede Sconehälfte spritzen.

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Mit einer Erdbeerhälfte dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.

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Tja, und dann heißt es nur noch Mund auf und Genießen!

Liebe Grüße

Christine