Das ABC der Leckerbissen – D wie Donauwelle

Christinebloggt

Manchmal hat man Geistesblitze, die so schön sind, dass man sie einfach umsetzen muss. Steffi von dem Food-Blog Baking and Cooking with Love hatte vor einigen Wochen eine solch schöne Inspiration. Sie stellte sich ein ABC vor, bei dem jeder Buchstabe einem leckeren Gericht zugeordnet wird. Und die einzelnen Buchstaben werden an viele Blogger vergeben. So entsteht ein

Für dieses delikate ABC habe ich den Buchstaben D zugewiesen bekommen und weil ich ja ein bekennender Schokoladenliebhaber bin,  habe ich mir aus diesem Grund auch etwas Schokoladiges ausgesucht. Der Buchstabe D hat mich zu einer Donauwelle inspiriert. Ein Kuchen, den meine Mutter schon Jahrzehnte backt und genau so lange wird er auch schon von der Familie verschlungen. Kein Wunder, dass ihr Rezept dann auch in mein Backbuch gewandert ist. Und nun gebe ich es an euch weiter. 

Donauwelle

Für den Teig braucht ihr:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier
  • 1 Fläschchen Rumaroma
  • 350 g Mehl
  • ¾  Päckchen Backpulverhen
Aus diesen Zutaten macht ihr einen Rührteig (also Butter und Zucker schaumig rühren, Eier und Rumaroma dazugeben, Mehl und Backpulver vermischen und unterheben). 
Die Hälfte des Teigs streicht ihr auf ein großes Backblech. Unter die andere Hälfte rührt ihr einen Eßl Kakaopulver und gebt ihn darüber. 
1 Glas Schattenmorellen lasst ihr gut abtropfen, dann verteilt ihr die Kirschen über den Teig. 
Im vorgeheizten Backofen bei 180° 30 Minuten lang backen und anschließend abkühlen lassen.
Für die Buttercreme braucht ihr:
  • 250 g Butter (zimmertemperatur)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 3 EL Zucker
  • 500 ml Milch
Den Pudding kocht ihr nach Packungsanleitung mit der Milch und dem Zucker. Lasst ihn anschließend auf Zimmertemperatur abkühlen. Dann verrührt ihr ihn gut mit der Butter. Die Creme streicht ihr auf den vollkommen ausgekühlten Kuchenboden. 
Zum Schluss wird ein Päckchen Kuvertüre geschmolzen und über die Buttercreme gestrichen. Das typische Donauwellenmuster bekommt ihr hin, indem ihr mit der Gabel wellenförmig über die noch weiche Schokolade streicht. Schokolade fest werden lassen. 
Fertig!
Neugierig geworden, was sich hinter den anderen Buchstaben verbirgt? Jeden Mittwoch wird ein weiteres Gericht veröffentlicht. Schaut doch einfach mal auf Steffis Blog vorbei!
 
 

Unser erster Gastbeitrag: Marmorbrötchen mit Rotkornweizen

Heute freue ich mich sehr, dass ich unseren ersten Gastbeitrag anmoderieren darf. Gestern habe ich ja mit Melanie zusammen vomelaniellwertig gebackt. Für mich eine Premiere. Für sie ist es Alltag, denn sie ist als Gesundheitsberaterin richtig fit in allen möglichen Ernährungfragen. Klick. Während sie mir also die Besonderheiten der Vollwertbäckerei erklärt hat, habe ich ihr im Gegenzug die Grundlagen der Cake-Pop-Herstellung erläutert. Dazu bald mehr, jetzt gebe ich das Wort ab an Melanie (und muss sie bald auch noch fragen, wo man die Weizensorten bekommt).

Melanie

Ich hab mich als Vollwertköchin und Bäckerin riesig auf Christine gefreut um mit ihr und den kleinen Küchenhelferinnen vollwertige Cake-Pops auszuprobieren. Ich finde, sie sind super geworden, das könnt ihr bei Christine auch bald nachlesen!

Als Nebenprodukt sind diese wunderschönen Marmorbrötchen entstanden und Christine konnte mich für einen Gastbeitrag begeistern 😉

Es werden dafür zwei Teige angesetzt:melanie1

Erster Teig

300 g Kamut, sehr fein gemahlen

8 g Meersalz im Mehl verteilen

60 g Sahne

110 g warmes Wasser

10 g Hefe, im Wasser auflösen

Zweiter Teig

300 g Rotkornweizen, sehr fein gemahlen

8 g Meersalz im Mehl verteilen

60 g Sahne

110 g warmes Wassermelanie2

10 g Hefe, im Wasser auflösen

Die beiden Teige getrennt ansetzen und ca 2 Stunden zugedeckt ruhen lassen. Dann den Kamutteig ausrollen auf ca. 40×40, den Rotkornteig ebenso und dann die Teige aufeinanderlegen. Die Teigplatte wird dann zu einer dicken Rolle aufgerollt und in etwa 2 cm dicke Scheiben geschnitten. Ihr könnt die Scheiben auch direkt abbacken. Schön sieht es aber auch aus, wenn ihr die Scheiben halbiert und dann zusammensteckt. Bei 250°C Ober-Unterhitze 15 bis 20 Minuten mit Wasserdampf backen.

Für den Wasserdampf eine Backblech auf der untersten Schiene mit aufheizen und sobald die Brötchen im Backofen sind eine Tasse Wasser darauf geben. Nach 8 Minuten den Dampf wieder ablassen.

Abkühlen lassen und fertig.    melanie3 melanie4

Muttertag: Törtchen und Briefe aus der Lese- und Schreibwerkstatt

Zwei große Leidenschaften verbinden Steffi und mich. Das ist einmal die Lese- und Schreibwerkstatt, in der wir seit 2005 in unserer Freizeit Kinder und Jugendliche für die Welt der Bücher und Geschichten begeistern wollen und zum anderen das Backen, das wir seit einigen Wochen nun auf diesem Blog auch mit euch teilen.marmor3

Wie schön war es für uns an diesem Samstag, dass wir diese beiden Leidenschaften miteinander verbinden konnten. Denn dieses Mal haben wir uns für Muttertag kleine Kuchen überlegt, die wir mit den Kindern gemeinsam backen wollten. Die Begeisterung war groß und mit viel Tatendrang ging es ans Werk. Während Steffi die Küche unter ihrem Komando hatte, habe ich den Bastel-/Schreibteil übernommen: die Aufgabe neben dem Backen: kleine Dekorationen für die Minikuchen herstellen und einen Brief für die Mamas schreiben, ob Text, Brief, Gedicht – das war jeder Leseratte selbst überlassen und schon bald füllten sich die leeren Seiten mit den schönsten Ergebnissen.

marmorSicherlich werden einige Mamas sehr, sehr glücklich beim Lesen sein. In der Zeit halfen abwechselnd immer zwei bis drei Leseratten Steffi in der Küche beim Teig machen und vorbereiten. Während die Kuchen am Backen und abschließend am Abkühlen waren, hatte jeder die Gelegenheit vorzustellen, was er in dieser Zeit geschrieben oder gebastelt hatte.

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Und dann das Wichtigste: das Dekorieren! Genau das ist das Schöne, wenn man mit Kindern arbeitet – tausend Ideen sind auf einmal im Raum und nix ist genau gleich. Inspiration in der Luft!

Kein Wunder, dass da lauter kleine Kunstwerke entstanden sind. Liebe Mamas: genießt eure Kuchen und lasst euch feiern! Und wenn ihr das Rezept nachbacken wollt, hier folgen die Angaben. Die Menge reicht für einen Marmorkuchen oder eben für viele kleine Kuchen oder Muffins.

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Marmorkuchen oder: Muttertagstörtchenmarmor2

400 g Butter

350 g Zucker

6 Eier

400 g Mehl

1 P. Backpulver

1 Becher Sahne

Rumaroma (wenige Tropfen)

Kakao nach Gefühl

Zum Verzieren: Kuvertüre und Deko nach Lust und Laune

So geht es:

Butter schaumig rühren und den Zucker hinzufügen. Eier einzeln hinzugeben und gut unterrühren. Backpulver und Mehl vermischen und unterheben, dann die Sahne zugießen. Teig aufteilen und in eine Hälfte Kakao und Rumaroma einrühren. Von jedem Teig in die Form geben und mit einem Schaschlikspieß miteinander vermischen, so dass der Marmoriereffekt entsteht.

Bei 180° im vorgeheizten Ofen backen (als Marmorkuchen 1 Stunde in einer 28er Form, die kleine Kuchen oder Muffins brauchen 15-20 Minuten).

Abkühlen lassen, mit Kuvertüre überziehen und verzieren.

Backen und Bücher – eine gute Kombination!     marmor4  marmor6

Sauereien im Internet – meine erste Schweinetorte

ChristinebloggtAch geben wir es doch zu. Diese Torte führt uns doch, nicht nur was Wortspiele angeht, in Versuchung. Schon einige Male habe ich Fotos von diesen Schweinchentorten gesehen und jedes Mal habe ich mich aufs Neue in sie verliebt. Sieht aber auch zu schön aus!

Nun habe ich endlich die Gelegenheit genutzt (30. Geburtsttag meines Bruders) um sie einmal nachzubacken. Lustigerweise hatte Steffi fast zeitgleich die gleiche Idee und wir staunten nicht schlecht, als wir uns gegenseitig von unseren Backplänen fürs Wochenende erzählten. Und obwohl wir die gleiche Torte planten, ist dann doch zweimal alles ganz anders, was die einzelnen Komponenten angeht. Lest euch also ruhig beide Posts durch!schwein

Das Innenleben meiner Torte bildet ein Schokomandel-Kuchen. Gebackt habe ich ihn in einer 20er-Form und mit großen Kitkats verkleidet. Das Schlammbad ist eine Ganache, die Schweine sind aus Marzipan geformt.

Ihr braucht:

2-3 5er-Packungen von den großen Kitkats

100-150 g Marzipan und ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe für die Schweine

Für dich Ganache:

300 ml Sahne

80 g Butter

250 g Zartbitterkuvertüre

Für den Teig:

225 g Zartbitterschokolade

1 EL Wasser

150 g brauner Zucker

175 g weiche Butter

30 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

5 Eier getrennt

100 g gehackte Mandeln

So geht es:

Am Tag vorher bereitet ihr die Ganache zu, da diese über Nacht im Kühlschrank durchkühlen muss. Die Sahne wird dazu aufgekocht, dann kommt die Butter und die Schokolade hinzu. Alles verrühren bis die Schokolade vollkommen geschmolzen ist. Abkühlen lassen.

Die Schweine können auch schon einen Tag vorher vorbereitet werden. Dazu wird das Marzipan mit der Lebensmittelfarbe rosa eingefärbt. Anschließend nach Lust und Laune Schweine (Beine, Popos…) formen. Wer mag, kann den Schweinen mit etwas geschmolzener Kuvertüre auch noch Augen und einen Mund malen. schwein1

Der Teig: Eine Springform (20er) wird gefettet, der Ofen auf 180° vorgeheizt.

Die Schokolade wird im Wasserbad geschmolzen (mäßige Hitze, ständig Rühren). Zucker hinzugeben und rühren bis er sich aufgelöst hat, Butter hinzufügen und unterrühren. Topf vom Herd nehmen und nach und nach das Mehl, das Backpulver und die Mandeln unterrühren (diese drei Zutaten vorher miteinander vermischen).

Eier trennen. Eigelbe nacheinander unterrühren. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Schokomasse heben. Die gehackten Mandeln zum Schluss unterheben und alles in die Springform geben.

Im Backofen ca. 45 Minuten backen, bis der Kuchen fest ist (er platzt beim Backen auf). Mindestens 30 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen geben.

Die Schweinchentorte:

Der ausgekühlte Kuchen wird nun mit der Ganache bestrichen. Die Ränder müssen genug Creme haben, damit die Kitkats gut halten. Oben dient die Ganache als Schlamm, in dem die Schweine versinken. Die Kitkats brecht ihr jeweils in zwei Riegel und klebt diese dann fest, indem ihr sie an die Ganache drückt. So umrandet ihr den Kuchen. Ich habe zum Schluss eine Schleife herum gebunden. Sieht schön aus und fixiert das Ganze nochmal.

Zum Schluss die Schweine im Trog drapieren und fertig! Bis zum Verzehr kalt stellen und dann genießen. Und auf keinen Fall an die Kalorien denken! Das wäre ne Schweinerei!   schwein2

Ein Keks sagt mir als tausend Worte – Muttertagscookies

ChristinebloggtHui, schon steht der Muttertag wieder vor der Tür. Geschenke gekauft, gebastelt oder gebackt? Zusammen mit meiner wunderbaren kleinen Küchenhelferin E. habe ich in diesem Jahr kleine Kekse gebackt. Vor einiger Zeit hatte der Tchibo Keksstempel im Angebot und seitdem habe ich auf eine Gelegenheit gewartet, Kekse damit zu bestempeln.

Für den Keksteig habe ich ein klassisches Rezept aus meiner Weihnachtsplätzchen-Sammlung genommen. Zwei Bleche voller Kekse erhaltet ihr.

Zutaten:MamaKeks

150 g Mehl

50 g gemahlene Mandeln

150 g weiche Butter

70 g Puderzucker

40 g Speisestärke

3 Eigelb

einige Tropfen Zitronen- und Vanillearoma

evt. etwas Kuvertüre zum Verzieren

So geht es:

Butter, Zucker und Eigelb rasch miteinander verrühren. Die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Dieser kommt ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Ofen auf 180° vorheizen

Arbeitsfläche mehlen und den Teig ca. 5 mm dick ausrollen. Plätzchen ausstechen und mit dem Keksstempel (ich liebe ihn!) bestempeln). Bleche ca. 10 – 15 Minuten in den Ofen geben (die Ränder der Kekse sollten sich leicht bräunen). Vollständig auskühlen lassen und nach Belieben noch verzieren.

Kleiner Tipp: Eine Etagere für die Kekse lässt sich ganz leicht aus einer Kaffeetasse und einem Unterteller improvisieren (kann man auch mit mehreren Tassen in die Höhe stapeln). Gerade wenn die Kaffeetafel schon voll ist, lässt sich hier ein wenig Platz schaffen.  MamaKeks1