Spontanes Muttertagstörtchen

SteffibloggtKennt ihr das? Ihr wisst einfach nicht, was ihr eure Mutter schenken sollt? Sie hat schon alles oder möchte nichts. Aber Arbeit abnehmen kann man ihr doch immer. Also was tut man? Man macht ihr Frühstück, spült das Geschirr oder übernimmt die Bügelwäsche. Natürlich darf aber auch etwas ganz wichtiges nicht fehlen: Das Muttertagstörtchen.

Ich habe mich dieses Jahr für Himbeeren entschieden. Herzküchlein mit Vanilleglasur! (Aber natürlich wird es noch etwas Anderes geben, was meine Mutter nicht hier im Blog vorher schon lesen kann!)

Und das braucht ihr:

(reicht für 2 kleine Herzchen ca. 10cm Durchmesser)

– 60g Himbeeren (frisch)

– 80g Butter

– 80g Zucker

– 1 Ei

– 120g Mehl

– 1/4Pck Backpulver

– 2EL Himbeermarmelade

– 1Pck Vanillekuchenglasur

Zunächst fettet ihr die Förmchen ordentlich ein. Anschließend legt ihr ca 5-6Himbeeren zur Seite und pürriert den Rest mit etwas Zitronensaft. Nun verrührt ihr Ei, Zucker und Butter mit dem Handrührgerät und gebt Mehl und Backpulver (vorher bereits gemischt) nach und nach dazu. Den Teig in zwei Hälften teilen und unter die Eine die pürrierten Himbeeren rühren. Ich musste bei den anderen Hälfte noch etwas Sahne unterrühren, da der Teig recht fest war. Nun gebt ihr abwechselnd je 1TL Teig in die Förmchen. Das Ganze für 20min in den Ofen.Muttertag1

(Fotos sind leider etwas verschmommen)

Die fertigen Küchlein lasst ihr gut auskühlen (am Besten auf einem Kuchengitter). Sind beide Kuchen ausgekühlt, schneidet ihr sie glatt und bestreicht die eine Seite mit der Marmelade und legt die Andere ordentlich darauf.

Die Kuchenglasur müsst ihr nun im Wasserbad (nach Packungsanleitung) schmelzen und auf den Kuchen geben. Die restlichen Himbeeren nach Geschmack auf die noch feuchte Glasur setzen. Ich habe noch mit Zuckerschrift Muster auf die Glasur gemalt.

Auskühlen lassen und der lieben Mama schenken.

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Cookie-Lutscher

ChristinebloggtVorab muss ich es gestehen. Die Idee für die Lutscher stammt leider nicht von mir. Vielmehr habe ich diese wunderbare Leckerei auf dem fantastischen Blog von Miss Blueberrymuffin entdeckt. Klick. Als ich die schönen Fotos gesehen habe, war ich absolut inspiriert. Zudem haben die süßen Teilchen auch gar nicht so schwer ausgesehen. Für meinen Bruder war ich auf der Suche nach einem kleinen selbstgemachten Mitbringsel für seinen Geburtstag. Und da er ein großer FC Bayern-Fan ist, lag die Entscheidung nahe, dass die Farbgebung für die Lollies blau-rot werden sollte.

Was braucht ihr für die Cookies? (Bei mir sind es 10 geworden)teig6

125 g Butter

125 Zucker

1 P. Vanillezucker

1 Ei

220 g Mehl

30 g Mandeln

Lebensmittelfarbe

Lolliestiele oder Schaschlikspieße.

Wie wird gemacht?

Die Butter rührt ihr mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig, dann gebt ihr das Ei dazu und rührt es gut unter. Fügt das Mehl und die Mandeln hinzu. Knetet den Teig solange durch, bis er schön geschmeidig in euren Händen ist. Dann teilt ihr den Teig in zwei Hälften.

Da ich mich wunderbar an Miss Blueberrymuffins Schritt-für-Schritt-Fotos orientiert habe, habe ich dieses Mal ebenfalls die nun folgenden Arbeitsschritte fotografiert:

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Backt die Lollieschnecken bei 180° für ca. 12 – 15 Minuten bei Ober- und Unterhitze. Achtung! Die Stiele werden noch nicht mitgebackt. Dreht diese vorsichtig in die Cookies, sobald diese aus dem Ofen sind. Die Cookies dürfen nicht abgekühlt sein, denn sonst brechen sie euch. Lasst sie auf dem Backblech anschließend auskühlen.

Die Cookies lassen sich wunderbar anrichten und sind ein richtiger Hingucker. Für meinen Bruder habe ich sie in ein verpacktes Stück Styropor gesteckt, dass fußballmäßig umklebt und dekoriert war.

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Der Frühlingsklassiker mal anders – Erdbeer-Marmorkuchen

Steffibloggt

Ihr habt bestimmt schon festgestellt, dass ich Erdbeeren einfach sehr sehr gerne mag. Ich konnte also mal wieder im Laden nicht daran vorbei gehen. Früher habe ich mit meinen Eltern oft Erdbeerkuchen gemacht und da ich einen schnellen Kuchen wollte, habe ich mich auch diesmal dafür entschieden, aber etwas anders. Und ich kann euch jetzt schon eins versichern: So schnell ging es gar nicht.

Und los geht`s:

Zuerst geht es an den Boden. Er ist ähnlich dem meines Geburtstagskuchen .

Zutaten:

– 3 Eier

– 125g Zucker

– 0,5 Fläschchen Bittermandelaroma (oder anderes) erdbeerkuchen0

– 125ml Öl

– 150g Mehl

– 120ml warmes Wasser

– 1Pck Backpulver

– 3EL Kakaopulver

Eigelb, Öl, Aroma und Zucker mit dem Handrührgerät cremig rühren. Eiweiß steif schlagen, dass Spitzen entstehen. Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem Wasser unter die Zuckermischung rühren. Den Teig auf höchster Stufe 3min schlagen. Zum Schluß hebt ihr das Eiweiß unter.

Nun fettet ihr eine Springform ordentlich ein.

Teig in zwei Hälften teilen. Unter die eine Hälfte rührt ihr vorsichtig den Kakao.Beim Befüllen der Form könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Entweder ihr gebt erst den kompletten hellen Teig in die Form und dann den Dunklen. Oder ihr macht ein Zebramuster (wobei ich das noch immer nicht schön hin bekomme) oder ihr macht es wie ich und „spielt“ ein Bisschen. Ich habe ein paar dunkle Kreise gezogen, dann helle und dass bis die Teige aufgebraucht waren. Das Ganze wandert nun für  50 – 60min in den Ofen.

erdbeerkuchen2In der Zwischenzeit könnt ihr schon ein Schälchen Erdbeeren waschen und halbieren.

Ist der Boden ausgekühlt, löst ihr ihn aus der Springform und setzt ihn in einen Tortenring. Jetzt braucht ihr 0,5l Milch, 1Pck Vanillepuddingpulver und 5EL Zucker und bereitet den Pudding nach Packungsanleitung zu. Den Pudding gebt ihr direkt auf den Tortenboden und lasst ihn auskühlen.

Ist er abgekühlt, legt ihr die Erdbeeren kreisförmig von aussen nach innen auf den Pudding. Ein Päckchen klaren Tortenguss nach Anleitung zubereiten und löffelweise auf die Erdbeeren geben. Den Kuchen noch mindestens 30min abkühlen lassen, bevor ihr den Tortenring löst.

Fertig ist ein leckerer Erdbeerkuchen!

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Unser Blog in der BILD-Zeitung

„Wir würden gerne einen Artikel über Ihren Food-Blog bringen!“ – Wow, das war schon ganz schön aufregend, als der Anruf von der BILD-Zeitung kam. Und superglücklich waren wir natürlich auch darüber. Denn noch sind wir ja gar nicht soooo lange am bloggen und freuen uns über jeden, der den Weg zu uns findet.

Doch zuerst einmal stand ja das Interview und eine kleine Fotosession an. Zwei Stunden lang beantworteten wir die Fragen der Reporterin und erzählten, wie wir dazu gekommen sind, einen Blog zu eröffnen, was wir damit vorhaben und vieles andere mehr. So einiges davon könnt ihr nun auch im Artikel selbst nachlesen.

BildZeitung

Die Veröffentlichung hat uns tatsächlich jede Menge neue Besucher gebracht. Ein schönes Gefühl! Denn gerade der Austausch mit anderen Bloggern, Hobbybäckern ist das, was uns am Bloggen so besonders gut gefällt.

Goldgelb auf den Wiesen – Löwenzahnhonig selbstgemacht

ChristinebloggtVor einigen Jahren hat mir eine Arbeitskollegin gezeigt,  wie man aus Löwenzahnblüten einen wunderbaren Sirup herstellt. Jedes Jahr stellt sie mit Kindern diesen leckeren Sirup her. Die Kinder sammeln die Löwenzahnblüten und dann ist es gar nicht mehr schwer, daraus den süßen Honig zu gewinnen. In diesem Jahr habe ich mir am 1. Mai meine kleine Küchenhelferin geschnappt und wir sind ebenfalls in unserem Garten auf Löwenzahnjagd gegangen. Zur Zeit blüht er ja überall und bringt die Wiesen zum Leuchten.löwenzahn

Schnell haben wir ein Sieb voller Blüten gepflückt. Und so wird daraus der Sirup gewonnen: Die Blüten werden mit einem Liter Wasser zum Kochen gebracht. Man lässt sie einmal kräftig aufwallen, dann lässt man den Sud über Nacht stehen. Am nächsten Tag gießt man die Blüten ab und drückt sie über einem Sieb noch einmal kräftig aus. In diesen Sud kommt eine halbe Zitrone in Scheiben (wenn es eine Biozitrone ist, dann mit Schale, ansonsten wird die Schale entfernt). Ein Kilo Zucker wird eingerührt und dann wird der Sud bei kleiner Hitze (Stufe 1) erwärmt, damit die Vitamine darin enthalten bleiben.löwenzahn1

Ich lasse den Sud ca. 2 Stunden ohne Deckel vor sich hin köcheln. Dann lasse ich ihn abkühlen und wiederhole das Ganze ein bis zweimal, so dass ein klarer Sirup entsteht. Man merkt beim Erkalten, ob der Sirup noch zu dünnflüssig ist. Ist dies der Fall, erwärmt man ihn noch einmal. Hat er die richtige Konsistenz, kommen die Zitronenschalen raus und der Sirup wird in Gläser abgefüllt.

In diesem Jahr ist mein Sirup etwas dickflüssiger geraten, beim 2. Aufkochen habe ich der kleinen Küchenhelferin E. zwischendrin zu lange vorgelesen und habe vergessen,  nach dem Sirup zu sehen. Deshalb ist er uns dieses Mal etwas kristallisiert. Die Geschmacksprobe hat er allerdings bestanden. Sehr lecker!

Also: ab nach draußen zum Löwenzahnernten!  löwenzahn3