Schlagwort: Basteln

{Ostervorbereitungen} Zwischen Hasenmasken und Ofendonuts

Rezept für Donuts aus dem Ofen gebacken

Donuts aus dem Ofen

Ostereiersuche mit Hasenmasken

Die ersten schönen Frühlingstage haben wir so was von ausgenutzt! Wir waren draußen im Garten, haben viel gespielt und gemalt und gebastelt. Und hin und wieder war der Osterhase auch schon im Garten und hat das ein oder andere Ei versteckt. So zum Üben sozusagen.

Wir nennen das Ostereier-Versteckspiel und können uns damit eine Stunde und länger beschäftigen. Eines der Kinder oder ich verstecken zwei drei kleine Schokoladenostereier und die anderen müssen dann suchen. Dann geht das Ganze mit verteilten Rollen weiter.

Der Jüngste im Team mit seinen drei Jahren macht es uns dabei immer noch besonders leicht, weil er neben seinem Versteck in der Regel stehen bleibt und aufgeregt auf und ab hüpft (das Hüpfen macht er tatsächlich sehr osterhasenmäßig).

Vor zwei Jahren hatte ich mit meinem damals noch kleinen Backfräulein diese Hasenmasken gebastelt.

Hasenmaske

Die haben wir dann eines Mittags wieder herausgesucht und das Spiel dann so variiert, dass der Hase beim Verstecken auch immer gleich die passende Maske anhatte. Aus einem Pappteller, etwas Karton und einem Papierstrohhalm sind die superflott gemacht.

Osterhasen Maske

Osterhasenmasken

Donuts zur Stärkung

Und bei so viel Versteck-Action haben wir natürlich auch ständig Hunger. Ich weiß gar nicht, wo wir all die Sachen immer hinstecken, die im Laufe eines Nachmittags (neben ein paar Schokoeiern) in unseren Bäuchen landen. Berge an Obst, belegte Brote… wusch! Alles verschlungen! Und Donuts! Seit unser Rewe-Markt eine Donuttheke hat, landen die bunten Kringel auch des Öfteren als kleiner Snack auf unseren Tellern.

Mir selbst sind sie zum Selbstbacken meist zu aufwendig. Und das Fritieren in heißem Öl mache ich auch eher ungern. Deshalb suche ich schon ewig nach einem Rezept, mit dem man Donuts im Ofen mit einer Donutsform backen kann und die dann nicht nur der Form her als Donuts erkennbar sind, sondern auch den typischen Geschmack einigermaßen beibehalten und nicht nur wie runde Rührkuchen schmecken (wobei das natürlich auch durchaus lecker sein kann – ich hatte vor einer kleinen Ewigkeit zum Beispiel mal diese pinken Donuts gepostet).

Nun habe ich beim Herumstöbern auf Pinterest irgendwann einmal ein Rezept von Bloggerin Nina für „Muffins, die wie Donuts schmecken“ gefunden und das habe ich – leicht abgewandelt – in eine „Donuts, die wie Donuts schmecken“-Variante umgewandelt.

Donuts

Ofendonuts

Und es ist wirklich wirklich lecker! Besonders frisch aus dem Ofen, noch leicht warm sind die Donuts ein Gedicht und bei uns waren sie auch ratzfatz aufgegessen. Dazu sind sie noch blitzschnell gemacht. Ob ihr sie als Muffins oder Donuts backt, ist vom Geschmack her total egal. Ihr habt Lust auf Donuts bekommen? Dann habe ich hier das Rezept für euch.

Ofen-Donuts

PDF zum Drucken: Ofendonuts

Donuts frisch aus dem Ofen

Zutaten:

210 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

etwas Muskatnuss

1 Prise Zimt

1 Ei

120 g Zucker

70 g Pflanzenöl

180 ml Milch

 

Zum Verzieren

150 g feinster Zucker

1 TL Zimt

100 g Butter, geschmolzen

Variante:

Natürlich könnt ihr die Donuts auch mit Kuvertüre überziehen und verzieren. Sehr lecker ist es auch wenn man den Zimt im Teig durch Tonkabohne ersetzt.

So wird es gemacht.

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor und fettet ein Donutsblech gut ein.

Vermischt die trockenen Zutaten miteinander. In einer zweiten Rührschüssel vermengt ihr Ei, Zucker, Öl und Milch miteinander. Nun gebt ihr das Mehlgemisch dazu und vermischt noch einmal alles zu einem glatten Teig.

Diesen füllt ihr nun in das Donutsblech (Achtung! Er geht ordentlich auf!) und stellt dieses für ca. 2o – 25 Minuten in den Ofen.

Vermischt Zimt und Zucker miteinander und schmelzt die Butter.

Kommen die Donuts aus dem Ofen werden sie direkt einmal in die Butter getaucht und dann im Zucker gewendet.

Im Anschluss lasst ihr sie auf einem Kuchengitter auskühlen oder esst sie direkt lauwarm oder wie wir im warmen Garten. Das war natürlich perfekt.

Und weil wir gerade im Ostermodus laufen, meinte meine Tochter auch gleich: eigentlich wären diese Donuts doch super Osternester für ein paar Schokoeier oder ein großes Frühstücksei.

Wer weiß? Vielleicht probieren wir das demnächst einmal aus!

Unsere Osterdeko aus dem letzten Post ist übrigens mit in den Garten gewandert. Vor dem Gartenhaus wird dort an schönen Tagen mit den Hasen und Hühnern fleißig gespielt. Das nennt man dann wohl Freilandhaltung.

Hase aus KlopapierrollenHasen aus ActimelflaschenHuhn aus Eierkarton

Steckt in einem von euch auch ein kleiner Homer Simpson der genüßlich „Doooonuts“ seufzt wenn er welche sieht? Mir persönlich fällt es tatsächlich schwer an der Backtheke standhaft zu bleiben.

Ofen Donuts

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

OsterhasenMaske

{Oster-Basteln mit Kindern} Einfache DIY-Ideen mit Hasen und Hühnern

Basteln mit Kindern für Ostern

Huhn aus Eierkarton

Oster kann kommen

Wir sind bereit in diesem Jahr! Aber so was von bereit für die Osterzeit! Die Kinder und ich basteln uns gerade durch die bunte Osterwelt. An unserem EssBasteltisch entstehen Salzteighasen, Stoffreste und Klopapierrollen werden zu Hasen verbastelt, aus Eierkartons werden Hühner.

Hase aus Klopapierrolle

Mülltrennung war gestern! Heute recyclen bzw. upcyclen wir den halben Hausmüll, so kommt es mir zumindest vor. Keine Klopapierrolle ist vor uns sicher, leere Eierkartons werden direkt im Bastelschrank zwischengelagert und seit wir vor einigen Tagen angefangen haben morgens einen Trinkjoghurt zu trinken, werden auch diese Flaschen sofort ausgespült und verbastelt.

Osterhasen aus Actimelflaschen

Kennt ihr noch Mac Gyver? Ehrlich gesagt habe ich die Sendung nie gesehen. Als sie in den 80ern lief, war ich

a) noch zu klein und

b) zu viel Action war es mir auch.

Aber natürlich kenne auch ich die sagenhaften Fähigkeiten des Titelhelden der  aus allem möglichen Schrott die tollsten Sachen herzustellen imstande war. Laut Wikipedia besitzt Mac Gyver die Fähigkeit aus alltäglichen Gegenständen mithilfe von Ingenieur- und Naturwissenschaften die sagehaftesten Dinge zu bauen.

Denken wir uns die Ingenieur- und Naturwissenschaften weg, dann könnte ich mich tatsächlich so ein klein wenig als weiblichen Mac Gyver sehen. So eine Art Mum Gyver.

Die Kinder wissen nicht was sie tun sollen? Fünf Tage Regenwetter hintereinander? Ein akuter Ausbruch von Scharlach mit heftigesten Halsschmerzen? Ein Fall für Mac Sinnwell – wagemutig durchsucht sie den Papiermüll und findet Eierkartons und Klopapierrollen. Die Rettung? Ja! Denn nun geraten wir alle in einen legendären Bastelrausch: Langeweile? Vergessen! Halsschmerzen? Noch da, aber Kind ist abgelenkt! Regenwetter? Kann uns egal sein, denn wir befinden uns im akuten Osterbastelwahn und nehmen den Regen gar nicht mehr war. Wer braucht da schon Sonne?

Yeaaahhh! Gebt uns Müll und wir machen Kunst daraus!

Ostern Basteln mit Kindern

Ich gebe es ja zu: ich sammel alles! Kistenweise lagern bei uns Bastelsachen. Wir haben ganze Sammelsurien von Hölzern, Muscheln und anderen Schätzen die wir von Wanderungen oder aus Urlauben mit nach Hause bringen. Und ich danke meinem Mann jeden Tag dafür, dass er uns drei Sammelmonster mit ruhiger Gelassenheit (fast immer) alles sammeln lässt. Wie ein Waldspaziergang bei uns meistens endet, habe ich euch im September ja schon einmal erzählt. Manchmal kommt es mir so vor, als ob die Kinder und ich in uns eine Art Hunde-Gen haben, nur dass wir eben keine nicht nur Stöckchen anschleppen sondern alles was auf dem Waldboden liegt nach Nutzbarkeit sondieren. Wäre unser Geruchsinn besser ausgeprägt, könnten wir eventuell sogar Trüffelschweinen noch Konkurenz machen und den Erdboden nach Nützlichem durchwühlen.

Nach jahrelangem Horten bin ich zurzeit aber tatsächlich auch am Entrümpeln. Über meine Bemühungen Ordnung ins Haus zu bringen, werde ich euch demnächst einmal ausführlicher berichten. Denn ich habe gemerkt: Ordnung kann ich auch. Macht nur nicht so viel Spaß und verlangt viel mehr Disziplin.

Osternester und Hasenkekse

Unter anderem finde ich beim Räumen dann allerdings auch wieder Sachen die sich verbasteln lassen: alte Knöpfe und andere Kleinigkeiten. Aber auch Ostersachen aus den letzten Jahren, wie beispielsweise das Osternest aus Eierkartons vom vorletzten Jahr.

Solltet ihr neben kreativen Ideen noch auf der Suche nach einem kleinen Ostergebäck sein, kann ich euch übrigens verraten, was die Kinder und ich letzte Woche wieder einmal gebacken haben: Zitrus-Hasen. Osterhase: wir sind bereit für dich!

Verratet ihr mir in einem Kommentar wie ihr euch  selbst einschätzt: schlummert in eurer Brust eher ein Sammlerherz oder könnt ihr euch gut aufs Wesentliche beschränken und seid der aufgeräumte Typ? Und habt ihr in diesem Jahr schon etwas österliches (oder sagt man osterliches) gemacht?

Zum Schluss verrate ich euch noch etwas: letztendlich hat sich das Sammeln gelohnt, denn ich arbeite gerade an meinem nächsten Buchprojekt. Und dieses Mal bleibt der Ofen aus! Dafür wird es kreativ! Gaaaanz kreativ!

Also: her mit den nächsten Klopapierrollen!

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

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{Kleines Give-Away und ein sprudelndes Badevergnügen} Happy Birthday to me

Windowbox Libellen Stampin Up

badepralinen

Badepralinen als Wichtelgeschenk

Zwischen den Feiertagen Geburtstag zu haben fand ich schon immer fies: da gibt es einmal im Jahr dann gaaaanz viele Geschenke. Dafür aber zwischendrin nix mehr.

Und das Schlimmste für einen totalen Post- und Briefliebhaber wie mich: kombinierte Geburtstags- und Weihnachtsgrüße. Wisst ihr wie gerne ich extra zu Geburtstag manchmal Post bekommen würde? Zugegeben: das ist jetzt Jammern auf hohem Niveau, denn damit komme ich zum Guten wenn man am 29.12. geboren ist. Man kann immer auf den Tag feiern, denn 95 % der Gäste hat frei und das ist natürlich klasse. Und ich kann die Partyverköstigung draußen lagern. In ebenfalls 95 % der Fälle ist es da nämlich kalt genug.

Heute wird also ordentlich gefeiert und gleichzeitig habe ich aber auch was zu verschenken. Für meine wunderbaren Blogleser verlose ich zwei meiner „Pancakes“-Bücher. Wer mag, bekommst seines auch gerne signiert und eine selbstgebastelte Karte bekommt ihr auch dazu.

Und zum Thema „selbstgemacht“: in diesem Jahr haben wir in der Lese- und Schreibwerkstatt als Team beschlossen selbstgemachte Dinge zu wichteln. Und weil wir das heute an meinem Geburtstag gleich tun werden, kann ich euch jetzt schon verraten, was ich für meine Wichtelpartnerin gemacht habe. Von Stampin Up habe ich zu Weihnachten das Set mit den Libellen bekommen und mich gleich ganz heftig verliebt und so habe ich ein wenig was damit zusammen gestellt: Lesezeichen, Karte, Notizblock und eine kleine Verpackung. Darin befinden sich selbstgemachte sprudelnde Badepralinen.

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Meine Kinder haben letztere schon in der Badewanne getestet und waren sehr begeistert. Die Badepralinen sprudeln richtig klasse und die Haut wird schön gepflegt durch die Kakaobutter.

Hier habe ich das Rezept für euch. Die Menge reichte bei mir für drei Silikonformen mit kleinen Motiven.

Sprudelnde Badebomben

sprudelndebadepralinen

200 g Natron

100 g Zitronensäure

50 g Speisestärke

70 g Kakaobutter

1 – 2 TL Lavendelöl (oder ein anderes hochwertiges Duftöl)

Wer mag: etwas Lebensmittelfarbe

So wird es gemacht:

Vermischt Natron, Zitronensäure und Speisestärke miteinander.

Über dem Wasserbad schmelzt ihr vorsichtig die Kakaobutter und fügt dann das Öl hinzu. Wichtig: die Butter darf nicht zu heiß werden!

Solltet ihr die Badepralinen einfärben wollen, fügt ihr nun auch die Lebensmittelfarbe hinzu.

Die geschmolzene Kakaobutter über die übrigen Zutaten schütten und alles gut vermischen. Die Masse drückt ihr nun in kleine Silikonformen und stellt diese zum Trocknen für eine Stunde in den Kühlschrank.

Danach vorsichtig aus den Formen lösen und trocken und wasserdicht aufbewahren (z. B. in einer Plätzchendose aus Metall).

Pro Bad könnt ihr 3-5 Badepralinen verwenden.

Und bevor gleich die ersten Gäste kommen, verrate ich euch noch, wie ihr in den Lostopf gelangt. Verratet mir doch bitte in einem Kommentar, welche Ideen ihr für ein „Selbstgemacht“-Wichteln hättet. Ihr habt bis zum 05.01.2017 Zeit zum Mitmachen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr den Beitrag in euren social media-Kanälen teilt. Welcher Blog freut sich nicht über etwas Werbung hin und wieder?

Und ein paar Badepralinen lege ich den Büchern dann auch gerade noch bei.

So, let´s Paaaarty!

Süße Grüße vom Geburtstagskind

Christine

Die Gewinner stehen fest: jeweils ein Pancake-Buch haben gewonnen:

Birgit und Johanna

Bitte sendet mir eure Adresse zu und schreibt mir, wenn ihr die Bücher signiert haben möchtet, für wen ich sie signieren soll!

dragon-fly

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{Was für ein Weihnachtsdessert!} Rentierbrownies

rendeer brownies

rentier-brownies

Alle Jahre wieder… kommt die Weihnachtszeit und schließlich ganz plötzlich der Weihnachtsabend. Irgendwie ist es doch immer wieder überraschend, wie schnell 365 Tage vorbei gehen können. Seit die Kinder da sind, glaube ich manchmal, dass mein Leben in den Turbogang geschaltet hat, so flott vergehen Tage, Wochen und Monate.Also: wieder Weihnachten!

In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal bei meinem Bruder mit unseren Familien gefeiert und ich war für das Dessert zuständig. Wir teilen die Gänge (das klingt ein wenig übertrieben: es ist einfach eine Vor-, eine Hauptspeise und ein Dessert) untereinander auf, so dass es für niemanden zu viel Arbeit ist. Und da ich ja wahnsinnig gerne die süßen Dinge zubereite, fiel mir die Wahl des Ganges sehr einfach.

Ich wollte etwas machen, was die Kinder toll finden, was aber auch für die Erwachsenen klasse ist. Einfach nur Brownies machen fand ich ein wenig langweilig, hatte aber schon seit Längerem die Idee eines supersaftigen Brownierezeptes im Kopf: schokoladig, supersoft, auf der Zunge zerschmelzend und einfach hmmmmm… Dann habe ich auf Pinterest irgendwo mal einen Rentierkuchen gesehen und das Bild kam mir wieder in den Sinn. Und so kam mir die Idee, die Grundvariante des einfachen Schokobrownies ordentlich aufzumotzen.

Ihr könnt die Brownies also einmal ganz einfach machen:

Für die einfache Variante nehmt ihr statt Muscovadozucker normalen oder braunen Zucker und lasst die Tonkabohne weg. Zudem könnt ihr die Mandeln auch durch Mehl ersetzen. Und am Ende kommt einfach Schokolade über die gebackenen Brownies.

Oder ihr macht die Weihnachtsdeluxe-Variante:

Rentierbrownies deluxe

rentier

(für zwei kleine 15er Springformen)

125 g Butter

150 g Zartbitterkuvertüre

100 g Muscovadozucker

100 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

3 Eier

etwas Tonkabohne

optional: 3 EL gehackte Mandeln

Für die Dekoration:

einige Brezeln

rote Smarties (Mini) für die Nasen

Zuckeraugen

etwas Puderzucker

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 150° C Umluft vor und fettet zwei kleine Springformen (oder eine große) mit etwas Butter (ich schwenke die gefetteten Formen noch einmal in Semmelbrösel).

Hackt die Zartbitterkuvertüre und schmelzt sie zusammen mit der Butter vorsichtig über dem Wasserbad. Nun reibt ihr etwas Tonkabohne hinein (ich nutze dazu eine Muskatreibe).

Ist alles geschmolzenen, nehmt ihr die Schokolade vom Herd und gebt den Zucker dazu. Rührt ihn gut unter. Mandeln und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die Mischung rühren.

Wer mag, röstet einige gehackte Mandeln und fügt diese unter den Teig.

Nun rührt ihr nacheinander die Eier in die Masse und füllt den Teig in die Formen.

Ca. 30 Minuten im Ofen backen. Der Teig darf ruhig noch klebrig sein.

Dann aus dem Ofen nehmen und vollständig in der Form auskühlen lassen.

In Stücke schneiden und zu Rentieren verzieren:

Dazu den Puderzucker mit einigen Tropfen Wasser zu einem festen Zuckerguss verarbeiten. Mit diesem Augen und Nase aufkleben. Brezeln vorsichtig auseinanderbrechen und als Geweih verwenden.

Variante:

Statt Rentieren könnt ihr die Brownies natürlich auch einfach in einer rechteckigen Form backen und anschließend in Rechtecke geschnitten servieren.

Oder ihr übergießt den Kuchen mit Schokolade und verziert z. B. mit Keksen etc. Hier habe ich zum Beispiel eine Oreo-Variante für euch:

oreo-brownies

Mein Sohn liebt sein Rentier mit frischer Schlagsahne besonders gerne:

rentier-kuchen

Oder hier umgeben mit den 1,2, 3-Blitz-Lebkuchenkugeln, aus dem letzten Beitrag.

brownie-kuchen1

Und weil Weihnachten nun so gut wie vorbei ist, nutze ich den Blogbeitrag als kleine Erinnerungsstütze für mich und mögliche Inspirationsquelle für euch, indem ich meine diesjährigen Weihnachtskarten mit euch teile.

baum-der-worte

Dies war in diesem Jahr meine erste Weihnachtskarte. Bereits im Spätsommer habe ich die Inspiration dazu bei Stempeltier Danny gefunden und war gleich ganz verliebt.

elch-weihnachtskarte

flockenzauber

Diese Karte ist mein persönlicher Favorit: gefunden habe ich sie bei Bastelinna und war gleich so verzaubert, dass ich sie nachwerkeln musste. Ich habe noch ein uraltes Gebetbuch (von 1906) und daraus habe ich die Liedtexte genommen.

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lebkuchenmannleintannen-stampin-uptannenkarte

Die erste Weihnachtskarte in diesem Jahr habe ich von Ilona bekommen und musste sie ebenfalls gleich nachwerkeln:

weihnachtskarte

Diese Karte ist beim Basteln mit meiner Tochter entstanden. Sie liebt die Weihnachtsmäuse und aquarelliert total liebevoll.

weihnachtsmause

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest 2016.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

weihnachtskarten

 

{Herbst auf dem Blog} Süße Igelkekse

igelkeks

Herbst in der Luft

Jetzt ist er da und ich freue mich ohne Ende: Spätsommer oder die ersten Herbsttage. Ich liebe diese goldenen Tage an denen es morgens schon empfindlich kühl ist, je nachdem wann man das Haus verlässt und die uns dann später mit Stunden voll von warmem Sonnenschein belohnen.

Auf einen solchen herrlichen Tag blicke ich heute zurück. Mit den Kindern waren wir wieder im Wald unterwegs. Ausgerüstet mit Bollerwagen und Essen (ja, selbst wenn das Mittagessen gerade erst vorbei ist, müssen meine Kinder Brotboxen für den Wald gepackt bekommen. Sobald sie Bäume sehen, fällt ihnen fast automatisch ein, dass sie ausgehungert sind), neuem Schuhwerk an meinen Füßen das heute eingeweiht wurde, konnte es los gehen und wir haben uns auf zu einem schönen Spaziergang gemacht.

Naja, so der Plan von meinem Mann und mir. Die Kinder haben leider meine äußerst ausgeprägten Sammelgene mitvererbt bekommen und so sieht dann tatsächlich ein Waldspaziergang aus.

Minuten 1 bis 5: ankommen, Bollerwagen aufbauen und Rucksack anziehen. Zehn Meter in den Wald gehen. Kind 1: „Ohhhh, da ist ja das Tannenzapfenparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Tannenzapfen gefunden.“  Kind 2 fällt das auch ein und die Minuten 5 bis 10 verbringen mein Mann und ich damit den Kindern zuzuschauen, wie sie uns massenhaft Tannenzapfen anschleppen. Ab Minute 10 versuchen mein Mann und ich dann einfach schon einmal langsam vorzugehen und nachdem die Kinder uns dann doch folgen, ertönt spätestens ab Minute 15: „Ohhh, da ist doch das Stöckeparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Stöcke gefunden.“ Ja, das haben wir und mein Mann und ich wissen schon, wie wir die nächsten fünf Minuten verbringen werden.

So geht das dann weiter. Unser Wagen füllt sich in rasender Geschwindigkeit mit Bucheckern, Ästen, Stöcken und irgendwann dann auch mit dem jüngsten Mitglied des Hauses B. Denn dem fällt dann ein, dass er nun dringend essen muss und das am Besten im Sitzen im Wagen kann. Der Tochter fällt natürlich auch ein, dass sie massiven Hunger hat und so werden zumindest die Vorräte weniger.

Irgendwann kommen wir dann tatsächlich in einen Spaziermodus und wenn mein Mann nicht hinschaut, bücke ich mich zwischendurch und sammle ein paar Buchecker, Tannenzapfen. Man weiß ja nie, wofür man die mal brauchen kann.

Bei so viel Herbst habe ich für euch heute auch ein paar ganz süße Kekse im Gepäck: kleine Igel, die doch perfekt in den Wald (und in die Bäuche der Kinder) passen.

Igelkekse – fast zu süß zum Vernaschen

Schokoladen-Mandel-Igel

igelkekse

Rezept für 1 Backblech

Zutaten:

100 g Puderzucker

200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten

250 g Weizenvollkornmehl

50 g gemahlene Mandeln

1 Ei

1 Prise Vanillepulver

Für die Dekoration:

150 g Vollmilchkuvertüre

etwas Zartbitterkuvertüre

100 g gemahlene Mandeln

igel

So wird es gemacht:

Verknetet die Zutaten für den Teig miteinander. Packt diesen in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank eine Stunde ruhen.

Heizt den Ofen auf 170°C Umluft vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.

Nun formt ihr aus dem Teig kleine Kugeln. Diese setzt ihr auf das Backblech, drückt sie etwas platt und formt mit Daumen und Zeigefinger die Augen/Nasenpartie. Dazu den Teig vorne etwas zusammendrücken und die Nase modellieren.

Die Igel lasst ihr ca. 13-15 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. Nehmt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Nun die Vollmilchkuvertüre hacken und schmelzen. Die geschmolzene Schokolade mit einem Pinsel auf die Igelkörper streichen und diese dann in die gemahlenen Mandeln tauchen.

Danach etwas Zartbitterkuvertüre schmelzen und damit Augen und Nasen aufmalen.

Ab in die Brotbox – Funny Food für den Kindergarten

Die Kinder haben ein paar der Igel auch in ihre neuen Brotboxen von Monbento gepackt bekommen, zusammen mit allerhand Herbstlichem wie Brombeeren, Äpfeln und Brot mit selbstgemachter Aronia-Marmelade.

lunchbox

brotbox

Ich habe seit längerem nach einer guten Brotbox gesucht, die schadstofffrei ist, ein paar kleine Abteilungen für kleinere Essensrationen hat und dazu auch stabil ist. Und vor einigen Monaten bin ich auf Monbento gestoßen. Wir sind total begeistert von den Brotboxen und das Backfräulein liebt seine pinke Box heiß und innig. Vor allem weil man oben in den Deckel verschiedene Motive eindrehen kann.

Was für Kinder manchmal ausschlaggebend ist!

monbento

In der nächsten Zeit werde ich euch noch ein paar weitere Ideen für Lunchboxen oder Bento-Boxen vorstellen. Im Moment interessiert mich das Thema sehr.

Ein Thema das hingegen meine Tochter sehr interessiert sind Feen: in Büchern, in Malheften und in ihrer reichlich vorhanden Fantasie. Und weil das ganze Zeug das wir von jedem Waldspaziergang heimschleppen ja auch verwendet werden muss, bauen wir unter anderem Feenlandschaften. Hier nur mal ein kleiner Ausschnitt davon:

feengarten1

Aus dem dm haben wir kleine Feenfiguren die nun in die zauberhaftesten Landschaften gesetzt werden.

feengarten

feenhaus

Und kleine Häuschen haben wir aus dem neuen Stampin Up-Sortiment gewerkelt. Wir werden demnächst noch welche mit kleinen LED-Lichtern darin basteln. Hier aber schon mal ein Eindruck vom Prototypen.

feenhaus2

feenhaus1

Ach, dieser Beitrag war jetzt wirklich aus dem Alltag gegriffen: ein wenig was von allem was gerade so mein Leben ausmacht zwischen Kindern, Backen, Basteln und Draußen-Sein!

Und solltest du noch ein paar weitere Keksideen brauchen: weitere Ideen für verrückte, süße und leckere Kekse gibt es hier.

Und nun sende ich euch ein paar süße Sonnabend-Grüße.

Christine

PS: Danke an die Firma monbento die mir netterweise zwei tolle Boxen (die Zweite zeige ich bald) zur Verfügung gestellt hat. Natürlich entspricht das was ich über die Boxen geschrieben habe trotzdem meiner persönlichen Meinung.

Funny Food: diese süßen Igelkekse sind nicht nur im Herbst der Renner. Kleine süße feine Plätzchen die schon fast zu schade zum Vernaschen sind. Das Rezept gibt es auf dem Blog.

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