Schlagwort: Biskuit

{Teatime} Wie wäre es mit einem Erdbeer-Oreo-Törtchen?

oreoerdbeertörtchen

Der erste Sonntag im Monat bringt uns in die nächste Runde der Teatime.

Auch im Juni dürfen Ilona vom süßblog und ich wieder einen Gast begrüßen, der mit uns an unserer Teetafel Platz nimmt. Dieses Mal ist es Lixie von dem herrlichfantastischen Blog photolixieous. Sollte es tatsächlich jemanden geben, der ihren Blog noch nicht kennt, dem rate ich doch sehr, das schnell nachzuholen und sie zu besuchen. Euch erwarten nicht nur unglaublich leckere Rezepte, nein – auch die Bilder sind einfach bezaubernd.

Dieses Mal dreht sich bei uns alles um Erdbeeren. Ich habe für euch ein Törtchen gebackt, Ilona hat Eclairs mit Erdbeeren und Lixie hat Cronuts für euch gemacht, mit Erdbeeren und Sahne.

Trinkt ihr eigentlich auch im Sommer Tee oder hebt ihr euch das eher für die kalten Herbst- und Winterabende auf? Ich starte ja bereits jeden Morgen mit Tee in den Tag, da ich ja so gar kein Kaffeetrinker bin. Und über den Tag verteilt trinke ich neben Wasser eigentlich ständig Tee. Viele Kräutertees und Roiboossorten sind es momentan.

Nur mit Früchtetees hadere ich so ein wenig. Und deshalb könnte ich euch beispielsweise auch keinen Erdbeertee empfehlen.

Eine Teeparty lädt ja auch immer ein wenig zum Plaudern ein und vielleicht möchte der ein oder andere von euch ja ein wenig von dem erfahren, was ich in meinen blogabstinenten letzten Wochen so gemacht habe? Ich dachte mir, ich nutze die heutige Teatime um euch ein klein wenig an meiner neuen Leidenschaft teilnehmen zu lassen. Manch einer von euch kennt es vielleicht auch schon: stampin´up.

Das erste Mal habe ich passenderweise durch Ilona von stampin´up erfahren. Sie hat mir einen unglaublich süßen Brief geschickt… ja ein richtiger Brief. Auf Papier, handgeschrieben, mit der Post versendet. Und ich liebe es ganz einfach Post zu bekommen. Wenn ich im Briefkasten neben den üblichen Rechnungen, Werbesendungen hin und wieder Briefe vorfinde, dann bin ich jedes Mal ganz glücklich und Ilonas Brief war etwas ganz Besonderes: eine Happy Mail, so hat sie ihn genannt. Jede Menge Kleinigkeiten waren darin, gestempelt, gestanzt, gefalzt, gefaltet… mittlerweile kenne ich die ganzen Techniken 😉 Damals dachte ich nur: wow, wie kann man so tolle Sachen herstellen? So erfuhr ich von stampin´up. Mein Mann weiß nicht, ob es Segen oder Fluch ist, ich weiß es manchmal selbst nicht (gerade jetzt, wo der neue Katalog draußen ist). Aber ich bastle gerade unglaublich viel und das natürlich nicht alleine sondern mit Tochter und Sohn, die beide total begeistert von Mamas neuen Sachen ist. Backen tun wir natürlich auch noch. Nur nicht mehr ganz so häufig und vor allem die Zeit am PC – die fehlt gerade.

Dafür stempeln wir Karten, basteln Verpackungen, Kästchen und vieles mehr. Julian alias der „Bastelbub“ bringt mir ständig Stempelkissen und Stempel und stempelt mit größter Leidenschaft Blätter voll.

stampin up verpackung stampin up karte stampin up verpackung

Und sowohl Ilona und ich haben Anfang des Jahres den Schritt zur Demo hin getan. Das heißt wir sind beide Demonstratorinnen bei Stampin´up und führen auf Kreativpartys die ganzen Sachen vor, basteln mit Mädels und haben dabei jede Menge Spaß. Ich bin jedes Mal aufs Neue ganz begeistert, was auf diesen Partys dann alles so entsteht und gewerkelt wird. Ach ihr merkt: ich bin stampinfiziert und das total. (Kleiner Hinweis an Stampin´ up: eine Gelddruckmaschine fehlt mir und meinen Bastlerinnen noch im Sortiment).

Doch neben der ganzen Plauderei möchte ich nicht vergessen, euch auch noch ein Törtchen anzubieten. Ich habe mich schwer ins Zeug gelegt und da dieses Mal ja Erdbeeren das Motto sind, gibt es für euch auch ein Erdbeertörtchen kombiniert mit Oreo-Keksen und einer feinen Vanillecreme. Da kann der Sommer kommen!

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Erdbeer-Oreo-Cake mit Vanillecreme

 oreoerdbeertörtchen

Zutaten:

100 g weiche Butter

50 g plus 125 g Zucker

2 Päckchen Vanillezucker

1TL Vanilleextrakt

1 Prise Fleur de Sel

2 Eier

100 g Mehl

50 g Mandeln

½ P Backpulver

3-4 EL Milch

75 g gehackte Mandeln

Einige Oreo-Kekse mit Milchcremefüllung

500 g Erdbeeren

500 g Magerquark

500 g Mascarpone

2 EL Zitronensaft

Zum Verzieren: Puderzucker, Melisse

Sowie etwas Zartbitterschokolade und eine Prise Tonkabohne

 oreoerdbeertörtchen

So geht es:

Heizt den Backofen auf 175° C Umluft vor und fettet zwei Springformen (16 cm) gut ein. Alternativ könnt ihr auch nur eine Form benutzen und den Boden anschließend halbieren.

100 g Butter, 50 g Zucker, 1 Vanillezucker und das Fleur de Sel werden miteinander cremig verrührt. Nacheinander gebt ihr die Eier hinzu und schlagt die Masse kräftig mit dem Schneebesen des Handrührgeräts auf.

Mehl, Mandeln, Backpulver vermischen und im Wechsel mit der Milch portionsweise unterheben. Gehackte Mandeln unterheben. 3-4 Oreokekse mit der Füllung zerbröseln und ebenfalls unter den Teig heben.

Teig in die Springform(en) streichen und ca. 20 Minuten lang backen lassen. Anschließend auskühlen lassen.

Erdbeeren in dieser Zeit waschen, putzen und halbieren (ich viertel sie auch, wenn die Früchte sehr groß sind).

Quark, Mascarpone, 125 g Zucker sowie 1 Vanillezucker sowie das Vanilleextrakt mit dem Zitronensaft kurz verrühren.

Um den ersten Tortenboden einen Tortenring legen und ein Viertel der Masse darauf streichen. Hälfte der Erdbeeren darauf verteilen und ein weiteres Viertel der Masse darauf schichten. Mit dem zweiten Tortenboden bedecken und diesen mit einem weiteren Viertel der Masse einstreichen.

Mit Erdbeeren und halbierten Oreokeksen verzieren. Tipp: die Cremefüllung nehme ich ebenfalls zur Dekoration und setze sie in kleinen Flöckchen zwischen die Kekse und Beeren.

Einige der Erdbeeren habe ich mit Schokolade überzogen. Dazu habe ich Zartbitterschokolade temperiert und mit einer Prise Tonkabohne verfeinert. In die Schokolade werden die Erdbeeren kurz getaucht, auskühlen gelassen und auf die Torte gesetzt.

Im Kühlschrank eine Stunde kalt werden lassen.

Tortenring vorsichtig lösen, das letzte Cremeviertel um die Torte herum streichen und wer mag, kann die Torte dann außen herum auch noch mit Oreos verzieren.

Zum Schluss ein wenig Melisse zur Dekoration hinzufügen und mit Puderzucker bestäuben.

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Die süßesten Grüße

Christine

{Kekskrümel und Kuchenduft} Ein Himbeerbuttercremetörtchen für die Backschwestern und LeseZeichen für den Kinder-Hospizdienst

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Ich liebe es Törtchen zu backen. Oder noch ausladender formuliert: ich liebe es zu backen. Ob Törtchen, Torte, Donuts, Muffins, Cupcakes, Kekse… das Kneten von Teig ist mein Alltagsyoga. Es entspannt mich total wenn ich Zutaten bereitstelle und abwiege, wenn ich Formen einfette und die fertigen Werke dekoriere. Ich liebe es Backhefte zu durchblättern und mir eigene Rezepte auszudenken. Auf anderen Blogs Rezepte und Bilder zu bewundern lässt mein Herz regelmäßig schneller schlagen.

Der ein oder andere von euch hat den vergangenen Wochen wahrscheinlich gemerkt, dass auf dem Blog nicht viel los war mit Alltagsyoga. Der März war backtechnisch gesehen sehr abstinent. Das hat nichts mit der Fastenzeit zu tun sondern vielmehr mit einem ausgefüllten Terminkalender.

himbeertorte

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Bücher, Bücher und noch mehr Bücher füllten den März aus. Denn seit Jahren veranstalte ich mit und für die Lese- und Schreibwerkstatt riesige Bücherflohmärkte. Vor einigen Jahren habe ich die Aktion „Bücher helfen!“ ins Leben gerufen. Der Sinn dahinter: Menschen spenden uns Bücher und wir verkaufen sie für einen sozialen Zweck weiter. Mit einem Teil des Erlöses bauen wir die Kinder- und Jugendbücherei weiter aus in der Kinder kostenlos Bücher leihen können, wir veranstalten Autorenlesungen, Lesenächte und vieles mehr. Und ein Teil wird eben immer gespendet. Wohin das Geld geht, entscheiden die Kinder und Jugendlichen der Gruppe.

In den Wochen vor dem Bücherflohmarkt steht mein Telefon dann nicht mehr still. Von überall rufen Menschen an, die Bücher spenden wollen und tausend Sachen müssen organisiert werden. Wer backt Kuchen, wer übernimmt Standdienste? Presseartikel werden geschrieben, Werbung muss gemacht werden und und und.

Da bleibt der heimische Backofen still, denn das Backfräulein und der kleine Backhelfer (ja, so langsam will er nun überall mitmischen) sollen ja auf keinen Fall zu kurz kommen.

In diesem Jahr gab es dann noch eine ganz besondere Premiere auf dem Bücherflohmarkt. Kurz vor knapp entstand in meinem Kopf dann nämlich noch die Aktion „Ein LeseZeichen setzen – Lesen mit Herz“. Mehr darüber habe ich hier schon geschrieben.

Und diese Lesezeichenaktion war wirklich unglaublich. Ich kann immer noch nicht fassen, wie viele tolle Bastlerinnen aus ganz Deutschland Lesezeichen für den Kinder-Hospizdienst Saar gebastelt haben. Wir haben bisher schon über 500 € durch die Lesezeichen eingenommen und haben die Spendensumme auf 1000 € aufgestockt.

Wer noch gerne Lesezeichen basteln möchte: gerne, gerne, gerne! Denn wir haben nun auch Buchhandlungen und Büchereien, die die Lesezeichen für den Kinder-Hospizdienst verkaufen wollen.

Im SR kam dann sogar ein Bericht über uns: Ein LeseZeichen setzen. Da könnt ihr mich dann tatsächlich mal „in Echt“ sehen und vielleicht entdeckt die ein oder andere Bastlerin sogar eines ihrer Lesezeichen!

Doch so ganz ohne Backen ging es dann doch nicht und so habe ich für meine Kolumne bei den Backschwestern dieses Himbeerbuttercreme-Törtchen gezaubert. Und es ist so lecker, wie es aussieht! Das Backfräulein hat das Törtchen gleich in „Mädchentörtchen“ umgetauft. Essen durften dann aber auch Papa und Bruder. Für die Kolumne zu backen, macht mich immer ganz besonders glücklich weil ich es einfach nur herrlich finde, neue Rezepte zu erfinden, Produkte zu testen und euch zu zeigen, was man mit den Backschwester-Produkten so alles backen kann. Für die nächsten Monate habe ich schon ein paar feine Ideen. Das Rezept findet ihr bei den Backschwestern. Lediglich ein paar Fotos habe ich für euch im Gepäck.

himbeertorte

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Der April bringt dann hoffentlich auch wieder mehr Backeinsätze mit sich und mir etwas mehr Entspannung. Nach den vielen Bücherkisten schleppen musste ich Anfang der Woche nämlich erst einmal zum Arzt weil ich mir eine fiese Blockade eingefangen habe. Aber das war es wert.

Und so ganz zum Schluss erinnere ich euch noch an unser Cookie-Event: das haben wir verlängert bis Mitte April und würden und wahnsinnig freuen, wenn der ein oder andere von euch die Gelegenheit ergreift und mit uns „Vier gewinnt“ spielt.

Banner Cookie Event

Die süßesten Grüße

Christine

{Happy Birthday, kleiner Juli im September} … das feinste Kokostörtchen für dich…

Kokostörtchen

… oder eher deine Gäste. Mit einem Jahr reichen ein paar Gemüsesticks und Kekse ja noch aus, um das Kinderbäuchlein glücklich zu machen.

Ein kleines Give-Away versteckt sich übrigens auch noch in diesem Beitrag.

Wo ist nur dieses Jahr hin? Es kommt mir vor, als ob es eben erst gewesen ist, dass ich meinen kleinen Jungen zum ersten Mal in den Armen gehalten habe. Und schwupp ist er ein Jahr, zieht sich an allen Möbeln noch, entzückt mich mit den ersten erkennbaren Worten (Maaaama, Miau, Ja) und ist mit seiner Schwester zusammen der Sonnenschein in unserem Haus.

Klar musste zu diesem besonderen Ehrentag auch ein feines Geburtstagstörtchen her. Nach eifrigem Stöbern in diversen Backzeitschriften bin ich auf ein wunderschönes Kokostörtchen gestoßen (Sweet Dreams Dezember 2013). Dieses habe ich mir zur Grundlage genommen, es dann aber doch relativ stark abgewandelt. Unter anderem habe ich zum ersten Mal eine Biskuit-Backmischung verwendet, die ich bei den wundervollen Backschwestern gewonnen hatte und die ich seitdem ausprobieren wollte. Eigentlich bin ich ja gar nicht so der Backmischung-Typ weil ich einfach viel zu gerne selbst alle Zutaten zusammenrühre und viele Backmischungen schmecken ja auch nach… fertigen Backmischungen eben.

Kokostörtchen

An dieser Stelle kann ich euch verraten, dass der Biskuit allerhöchstes Lob von den Gästen erhalten hat. Meine Schwägerin meinte sogar, dass es der beste Biskuit ihres Lebens sei. Locker, supersaftig.  Wow, liebe Backschwestern dieses Lob gebe ich hiermit an euch weiter! Und bei meinem nächsten Besuch werde ich für mich und die begeisterte Schwägerin doch tatsächlich noch einmal die Backmischung einkaufen.

Give-Away

Eine Backmischung darf ich übrigens an einen von euch verlosen. Als ich den Beitrag am Schreiben war (das ging in Etappen und hat sich tatsächlich über zwei Wochen hingezogen), ist mir die Idee zu einem kleinen Give-Away gekommen und die Backschwestern werden netterweise einem von euch eine Biskuitbackmischung zuschicken. Verratet mir doch einfach was ihr gerne mit Biskuit backt!

Die Backschwestern haben ihren Shop übrigens neu gestaltet. Kennt ihr ihn schon? Hier könnt ihr einen Blick rein werfen: Klick

Doch nun präsentiere ich euch das wirklich wunderwunderwundervollste Kokostörtchen das ich je gebackt habe.

Kokostörtchen

Kokostörtchen

Kokostörtchen

(für eine 24er Springform)

So geht es:

Die Backmischung  für den Biskuit habe ich nach Rezeptangaben zubereitet und dabei lediglich das Wasser durch Kokosmilch ersetzt.

Ohne Backmischung braucht ihr für den Biskuit:

150 g zimmerwarme Butter

150 g Zucker

4 Eier

100 g gemahlene Mandeln

50 g Kokosraspeln

80 g Stärke

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

Für die Füllung und Verzierung:

1 Päckchen Sofortgelantine

200 g gute         weiße Schokolade

150 ml Kokosmilch

700 g Sahne

50 g Kokosraspeln

16 Raffaellos

Kokostörtchen

So geht es:

Backofen auf 160° C Umluft vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen.

Die Backmischung wird einfach nur nach Anweisung zubereitet. Der alternative Biskuit geht so:

Butter und Zucker werden aufgeschlagen bis sie hellcremig sind. Jedes Ei wird einzeln kurz aber gründlich untergerührt. Mandeln, Kokosraspeln, Mehl, Salz, Stärke und Backpulver werden miteinander vermischt und dann kurz untergerührt.

In die Springform streichen und ca. 50 Minuten lang goldbraun backen.

Gelatine kurz anrühren. Schokolade hacken und bei schwacher Temperatur in der Sahne schmelzen. Die Gelatine in die Sahne einrühren. Kalt stellen.

Der Tortenboden wird einmal waagerecht durchgeschnitten. Die untere Hälfte wird auf eine Tortenplatte gesetzt und mit einem Tortenring umstellt.

600 g Sahne werden nun steif geschlagen und unter die Kokosmilch gezogen. Zwei Drittel der Creme kommen auf den Tortenboden. Nun wird der zweite Tortenboden aufgelegt und mit der restlichen Kokoscreme bestrichen.

2 Stunden kühl stellen und danach den Tortenring entfernen.

100 g Sahne werden steif geschlagen. Damit wird die Torten eingestrichen. Mit Kokosraspeln verzieren und mit den Raffaellos belegen.

Und in diesem Fall: eine 1 aus Zuckerperlen und eine Kerze drauf, Kerze an und ganz laut singen: Happy Birthday lieber Juli…

… und dann schnell noch ein Foto vom Anschnitt machen, denn ab dann wurde das Buffett rasant geplündert!

Kokostörtchen

Kokostörtchen

Kokostörtchen

Das Törtchen macht ordentlich was daher auf der Kaffeetafel. Und es schmeckt unglaublich lecker. Nach Sommer, nach Kokos, nach mehr!

Die süßesten Grüße

Christine

{Brombeertörtchen} Und der Grund, warum ich drei Anläufe brauchte, um diesen Post zu schreiben!

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Steffibloggt

Endlich ist es soweit: Ich habe Zeit zum Bloggen gefunden. Was habe ich es vermisst. Jeder, der einen Blog hat wird mich verstehen können.

Wenn man nicht bloggen kann, dann fehlt einem was.

Aber wer unseren Blog regelmäßig verfolgt, weiß, warum ich eine Pause gemacht habe.

Ein weiterer kleiner Küchenhelfer war unterwegs. Und am 04.06.2014 hat er, Matheo, dann das Licht der Welt erblickt und hält die Mama seit dem ganz schön auf Trapp. Essen, Schmusen, Schlafen steht auf dem täglichen Programm und vieles vieles mehr. Aber es ist einfach wunderschön.

Mama sein erfüllt mein ganzen Leben.

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Zum Backen fehlte einfach die Zeit. Aber der Blog wurde ja super weitergeführt.

Hier geht ein ganz ganz großes Lob an Christine. Sie führt den Blog mit so viel Liebe und ist wirklich fleißig (trotz zweier Küchenhelfer). Ich sollte mich schämen 🙂

Danke für dein Verständis, dass meine Babypause so lange gedauert hat.

Hier ein kleines Blümchen nur für dich!

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Nun musste ich mir aber Zeit zum Backen machen und auch hier habe ich gemerkt, dass ich es unheimlich vermisst habe.

Die Taufe stand vor der Tür und ich wollte alles selbst machen oder machen lassen.

Im Laufe, der nächsten Wochen werde ich euch immer wieder am Buffet teilhaben lassen.

Als Erstes habe ich mich endschieden euch mein Brombeertörtchen vorzustellen.

Und so gehts:

Zunächst braucht ihr ca. 250g Brombeeren, am Besten natürlich selbst geerntet. Bei mir hat das Matheos Papa übernommen. Sehr fleißig.

Ansonsten braucht ihr:

– 8 Eier

– 240g Zucker

– 1 Pck Vanillinzucker

– 250g Mehl

– 2TL Backpulver

– 200g Schlagsahne

– 250g Mascarpone

– 50g Zucker (je nach Geschmack)

Und eine 18er Springform. Ich benutze allerdings immer eine Silikonform, weil ich finde, dass die Böden sich darin besser lösen.

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Den Backofen auf 180Grad vorheizen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Zucker und dem Vanillinzucker schaumig schlagen.

Mehl und Backpulver mischen und löffelweise zu dem dem Rührgerät in die Eimischung schlagen.

Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.

Nun teilt ihr den Teig in drei Teile und backt sie jeweils für 20min (Stäbchentest!!).

Die Böden abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Sahne und Zucker steif schlagen und langsam die Mascarpone unterrühren.

Eine Hand voll Brombeeren legt ihr nun zur Deke beiseite.

Die restlichen Beeren mischt ihr mit dem Handrührgerät unter die Sahne.

Sind die Böden abgekühlt, gebt ihr auf den ersten Boden einen Teil der Sahne und legt den zweiten Boden darauf. Auf diesen gebt ihr auch Sahne und legt den Dritten darauf. Nun noch den Kuchen mit der Sahne einkleiden und die restlichen Beeren als Deko drauf.

Fertig ist mein neues Lieblingstörtchen!

Nun noch die Antwort auf die Frage, warum ich drei Anläufe brauchte.

Ein kleiner Küchenhelfer hat viele Bedürfnisse und alle wollten innerhalb der letzten halben Stunde befriedigt werden.

Jetzt ist er glücklich, liegt neben mir und brabbelt vor sich hin.

Das Leben ist schön!

Wir wünschen euch eine schöne Woche.

Cupcake-Shooter – Leckere Kuchen to go

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Im vergangenen Sommer habe ich bei einem Blogevent Cupcake-Shooter von rheinbags gewonnen. Etwas ratlos habe ich die Plastikteile erst einmal betrachtet und so richtig wusste ich erst nicht, wie ich sie anwenden soll. Nun, es war kurz vor der Geburt meines Sohnes und ich hatte eh keine Gelegenheit zum Backen und so sind die Shooter dann erst einmal in meinem Schrank eingezogen.

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Dort lagen sie einige Wochen. Ende des Jahres, an meinem Geburtstag, hat es mich aber dann doch gereizt, sie endlich auszuprobieren. Ich hatte einen kleinen Sweet Table geplant und da auch viele Kinder zu Gast waren, dachte ich mir, dass die Cupcake-Shooter eine leckere und lustige Spielerei für die Kleinen sind. Man drückt bequem den Teig hoch, die Hände verglibbern nicht und Spaß macht es auch noch.

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Die Kinder waren auch begeistert! Aber die meisten erwachsenen Partygäste waren es auch! „Das ist ja wie Ed von Schleck!“, diesen Ausruf hörte ich ganz oft und tatsächlich versetzen die Shooter wohl so manchen ein klein wenig in die Kindheit.

Auch wenn die Shooter nicht mit Eis, sondern mit Kuchen gefüllt sind!

Wer die Cupcake-Shooter noch nicht kennt, bekommt sie ganz kurz von mir erklärt: sie bestehen jeweils aus vier Teilen. Dem eigentlichen Gefäß für den Kuchen und die Creme (gibt es in verschiedenen Formen), einem Deckel, einem Holm zum Hochdrücken und einem kleinen Einsatz, den man unten in das Gefäß legt und mit dem der Kuchen dann nach oben gedrückt wird.

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Das ganze ist wirklich kinderleicht: aus einem Biskuit stecht ihr mit dem Gefäß Teig aus. Diesen legt ihr auf Seite. Je nachdem wie dick der Biskuit ist, könnt ihr zwei bis drei Schichten einlegen.

In das Füllgefäß legt ihr nun den kleinen Einsatz. Dann beginnt ihr mit einer Ladung Teig, darauf gebt ihr die Füllung (das geht am Besten mit einer Spritztülle, weil ihr so mittig die Füllung einspritzen könnt und der Rand nicht versaut wird). Dann wieder Biskuit, Füllung usw. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zuletzt immer Creme drauf geben und hier darauf achten, dass ich nicht zu hoch füllt, weil sonst der Deckel nicht mehr passt bzw. mit Creme verschmiert wird. Dann gebt ihr die Shooter in den Kühlschrank und lasst die Füllung schön fest werden (mache ich immer über Nacht). Ihr könnt sie auch ins Gefrierfach legen, wenn ihr es richtig kalt wollt).

Zum Essen nehmt ihr dann den Deckel ab und drückt mit dem Holm die Masse hoch.

Hier habe ich euch einfach schon einmal ein paar Rezeptvarianten aufgeschrieben, die ich ausprobiert habe. Inzwischen habe ich die Shooter nämlich schon einige Male im Einsatz gehabt. Die Menge lasse ich dieses Mal weg, weil es ja darauf ankommt, wie viele Shooter ihr befüllen wollt. Pie mal Daumen, sozusagen.

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Fotos habe ich ehrlich gesagt bei den ersten Shootern immer vergessen zu machen. Hier seht ihr die fruchtigen Shooter mit Himbeeren, auf dem Foto von meinem Sweet Table sind die Schwarzwälder Kirsch-Shooter und die Smarties-Shooter zu sehen.

Schwarzwälder Kirsch-Shooter

Dunkler Biskuit und eine Creme aus geschlagener Sahne mit Mascarpone und Puderzucker und etwas Kirschwasser, auf jede Schicht kommen ein paar Kirschen, auch oben auf die letzte Cremeschicht kommt eine Kirsche und darauf ein paar Schokostreusel

Smartie-Shooter (hat die Küchenhelferin erfunden, sollte eigentlich ganz anders befüllt werden)

Dunkler Biskuit und eine Creme aus geschlagener Sahne mit Nutella, auf jede Schicht haben wir ein paar Minismarties gelegt (diese immer schön am Rand, damit man sie im Shooter auch schön sieht)

Fruchtige Shooter

Heller Biskuit und Rama Creme fine Vanille, geschlagen (mit etwas Sahnefest), auf die mittlere Cremeschicht Himbeeren (oder Blaubeeren, ganz nach Geschmack), auf die obere Schicht ebenfalls Früchte oder etwas Zuckerdeko

Frankfurter Kranz-Shooter

Heller Biskuit, geschlagene Sahne mit Mascarpone und Puderzucker, Belegkirschen und Krokant für die Schichten und zum Belegen.

Das waren meine bisherigen Experimente und ich muss sagen, dass ich die Shooter wirklich sehr schätze wegen dieser Vielfalt an unterschiedlichen Möglichkeiten.

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Ich werde die Liste meiner Cupcake-Shooter-Rezepte fortsetzen. Vielleicht habt ihr ja auch schon damit experimentiert? Gerne dürft ihr den Link zu euren Blogs unter diesem Post einfügen.