Schlagwort: Buch

{Ist das jetzt Vintage oder Shabby Chic(k)?} Zwischen Recycling und Upcling

stampin up Karte coloriert gestempelt im vintage look, cards

Hello Chick

Vintage oder Shabby Chic?

Zugegeben: ich kann so in etwa fast genau circa ungefähr definieren was sich hinter Vintage oder Shabby Chic verbirgt. Aber auch nur solala fast genau eben. Denn wenn ich jetzt sagen sollte, in welche Richtung ich gerade am Basteltisch vor mich hingewerkelt habe, dann fällt mir auf, dass ich dann doch nicht so genau weiß, wo der Unterschied zwischen Vintage und Shabby liegt.

Aber so Pi mal Daumen würde ich sagen, dürften diese Karten irgendwo dazwischen angesiedelt sein. Während die Familie osterträge auf dem Sofa liegt und einen Film schaut, habe ich am Basteltisch gewerkelt und ein paar Karten hergestellt.

Vintage Karten

Die Hühnchen/Chicken (ist das dann Shabby Chick(en)?) waren in diesem Jahr für die Familie die Osterkarten und wurden von meiner Tochter und mir schon in den vergangenen Tagen hergestellt. Ihr wisst ja, dass in meiner Brust ein Sammlerherz schlägt und wenn ich euch jetzt verrate, wie lange ich die Federn schon habe, weil ich irgendwann einmal was damit machen könnte, dann lacht ihr wahlweise oder schreit entsetzt auf: es sind sage und schreibe über 15 Jahre vergangen, seit ich mir die Federn gekauft und ins Bastelregal gepackt habe.

Aber das ist das Wundervolle an Stampin Up: seit ich SU für mich entdeckt habe, verwende ich so viel Bastelkram. Zugegeben: dafür kaufe ich aber noch viel mehr Bastelkram. Es ist also eigentlich eine Milchmädchenrechnung mit der ich mich eher selbst froh mache.

Aber ist das nicht auch ein Talent? Sich selbst das Leben schön reden?

Ran an die Restekiste!

Bei mir reichen da schon ein paar 15 Jahre alte Federn, etwas Papier und Stempelschnickschnack und ein fast hundertjähriges Buch, das ich für diese Karten am Zerreißen bin (und das ohne schlechtes Gewissen, denn es ist ein unglaublich schnulziger Heimatroman das im Verbasteln sicherlich seinen qualitativsten Zweck gefunden hat). Die neuen Aquarellstifte dazu, ein wenig Glitzerkleber: und ich bin im Glück zusammen mit meinem Backfräulein, das ebenso wie ich sehr, sehr gerne aquarelliert.

Einige Karten zeige ich euch einfach mal. Und wer wegen des Buchzerstörens ein schlechtes Gewissen hat: ihr könnt noch Reste der Geschichte entziffern. Na, was meint ihr? Besser verbastelt als gelesen, oder?

Karte VintageKarten VintagestyleLi(e)belleienLibellen Karte Stampin UpOsterkarteVintage Stampin UpVintagekarte

Das Papier ist zum Aquarellieren perfekt geeignet und sollte jemand von euch ein paar Seiten gebrauchen und kein altes Buch zur Hand haben, dann meldet euch. Ich habe noch so ca. 150 Seiten.

Ich hoffe, eure Osterfeiertage waren schön und ihr konntet die Zeit mit lieben Menschen und gutem Essen verbringen. Könnt ihr euch noch bewegen? Ich fühle mich so rund wie ein Osterei. Vielleicht liegt das daran, dass mir irgenwie ständig kleine Schokoeier in den Mund gehüpft sind. Als Mama muss man ja dafür Sorge tragen, dass die Kinder nicht zu viele Süßigkeiten essen. Unsere Osternester kamen pinterestinspiriert in diesem Jahr übrigens ganz hasenstylemäßig daher:

Osterhasenverpackung

Die zweite Variante im Smoothie-Becher habe ich euch ja bereits hier vorgestellt. Und wer mir jetzt noch den Unterschied zwischen Vintage und Shabby Chic erklärt, der macht mein Glück gerade vollkommen!

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

 

 

{Lesezeichen und Mitternachtscookies} Da können die Nächte ruhig kürzer sein

Schokoladencookies

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Zurück zum Start!

Springt ihr mit mir ins Jahr 2012? So kurz vor Silvester, so ziemlich genau zu meinem Geburtstag hin? Das war die Geburtsstunde dieses Blogs – nur wusste ich das damals noch nicht. Leicht sektbeschwippst und äußerst glücklich packte ich ein Geschenk nach dem anderen aus. Und blieb dann an einem hängen: „Klitzekleine Glücklichmacher“ von Foodbloggerin und Buchautorin Dani Klein. Ich war verliebt. Nicht in Dani. Aber in ihr Buch. Nachdem die Gäste weg waren, das Haus am nächsten Tag wieder wohnbar war und ich tiefenentspannt die Kuchenreste am vernichten, blätterte ich in Danis Buch und entdeckte eine für mich ganz ungewohnte Art des Backens: kleine, feine, süße Ideen. Total hübsch angerichtet und sooo schön fotografiert. Und dann bemerkte ich den Hinweis im Buch, dass Dani einen Blog hatte. Einen Blog? Ja, dass es Blogger gab davon hatte ich schon gehört. Gelesen hatte ich bis dahin noch nie einen. Aber ich war fasziniert und tauchte in die Welt der Foodblogger ein und das mit einer solchen Begeisterung, dass ich mit meiner Freundin gleich überlegte, selbst einen Blog zu beginnen. Mit ziemlich genau null Ahnung, Erfahrung und auch keinem Plan. Irgendwie wurde ein Name gesucht (da hätten wir mal besser ein wenig mehr Zeit rein investiert), die ersten Beiträge entstanden (und waren wirklich mies fotografiert), ach es fehlte uns eigentlich an allem.

Aber eines war direkt von Anfang an da: die Begeisterung. Mit der Zeit wurden die Texte länger, die Fotos besser (schlechter ging ja nicht mehr) und der ein oder andere Leser fand den Weg zu uns und noch ein Weilchen später schlichen sich auch andere Themen ein. Kreativ sein mit Stampin Up, Bastelprojekte mit Kindern und natürlich auch mein erstes Buch (ahhh, das zaubert mir noch immer ein Lächeln ins Gesicht). Nun wird der Blog bald schon vier Jahre, das Backfräulein kommt in diesem Jahr in die Schule und der kleine Bruder (der zu Beginn des Blogs noch in meinem Bauch herangewachsen war) wird im September auch schon vier. Wie schnell geht das?

Viele, viele Nächte waren in den vergangenen Jahren kurz. Die Mamas unter euch werden es vielleicht teilweise nachempfinden können. Seit einigen Monaten gibt es diese wunderbaren Nächte, die durchgeschlafen werden. Was für ein Luxus!

Doch als ein kleines Tribut an meine vielen durchwachten Nächte habe ich heute für euch Mitternachts-Cookies aus Danis zweitem Backbuch (so bekomme ich ganz elegant auch die Kurve zur Einleitung). Wenn die Nerven wirklich einmal Nervennahrung brauchen, dann gibt es kein besseres Cookie-Rezept, versprochen! Und für diejenigen, die gerne in schlaflosen Stunden (oder auch allgemein) ein Buch in die Hand nehmen, zeige ich euch noch ein Lesezeichen. Gute Literatur auf dem Nachtschrank hat mir schon manches Schlafdefizit versüßt und manches vielleicht auch verlängert.

Mitternachts-Cookies

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Für ca. 20 gaaanz leicht abgewandelte Cookies braucht ihr:

70 g Butter

140 g brauner Zucker

100 g Zartbitterkuvertüre

50 g Vollmilchkuvertüre

170 g Mehl

30 g Backkakao

1/2 TL Backpulver

1/4 TL Salz

1/2 Tonkabohne

1 Ei

etwas Puderzucker zum Bestäuben

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So wird es gemacht:

Butter, Zucker und Kuvertüre werden in einem Topf bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren geschmolzen. Lasst die Masse etwas abkühlen.

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Eine halbe Tonkabohne hinein reiben (z. B. mit einer Muskatreibe).

Das Ei in die lauwarme Schokoladenmasse einrühren.

Mit den Knethaken des Handrührgerätes (oder der Kitchen Aid) die Masse nach und nach zur Mehlmischung geben.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Dann aus dem Teig ca. 20 Kugeln formen und diese etwas flach drücken (Lieblingsaufgabe des kleinen Backhelfers in meiner Küche).

Für ca. 15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und fertig.

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Lesezeichen und Keksverpackung deluxe

Die Wartezeit der Kekse könnt ihr übrigens dann wunderbar mit einem Buch überbrücken. Und wer Kinder hat, kann ganz herrlich vorlesen in dieser Zeit. So haben wir es gemacht. Eingekuschelt auf dem Sofa haben wir das momentane Lieblingsbuch „Loni lacht!“ vorgelesen und wer eine wirklich süße Geschichte für Kinder sucht, die sich ums Glück finden dreht, dem sei dieses schöne Buch wärmstens empfohlen. Auf unserer Lesenische haben wir auch Aktionen passend zum Buch und ihr könnt sogar ein signiertes Buch gewinnen.

Und wenn ihr eine Pause beim Vorlesen macht (z.B. um die Kekse in den Ofen zu schieben), dann schnell das Lesezeichen an die passende Stelle des Buches geschoben.

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Ich liebe diesen Spruch und habe schon ganz viel mit dem Stempel gemacht.

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Und für die Kekse habe ich mir dann noch eine Deluxe-Verpackung gewerkelt, denn ein paar dieser sündhaft leckeren Köstlichkeiten gab es dann als Geschenk für eine Freundin.

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Nun nutze ich aber die Gunst der Stunde und ziehe mich mit einem Buch und dem letzten geretteten (da heimlich versteckten) Keks aufs Sofa zurück.

Die süßesten Grüße

Christine

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{Pancakes und ein Give-Away!} Mein erstes Backbuch ist draußen!

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Freu! Freu! Freu! Jetzt ist es endlich soweit: mein erstes Backbuch Pancakes ist im Bassermann-Verlag erschienen!

Was für eine Freude bereitet es mir, das Buch in den Händen zu halten und noch viel mehr, es aus den Händen geben zu können und es an Freunde, Bekannte, Verwandte weiterreichen zu können und zu sehen, wie glücklich ich damit mein Umfeld gerade mache (und mit jedem verschenkten und verkauften Buch werde ich gerade noch ein Stück glücklicher).

Viele Monate hat es gedauert von der ersten Idee – ein Buch über Pancakes zu machen – bis hin zu dem Ergebnis, das ich nun in meinen Händen halte und das mein Gesicht dazu bringt zu strahlen wie ein Honigkuchenpferd und nun hoffe ich sehr, dass es euch und den Pancake-Liebhabern dieser Welt gefällt.

Pancakes mit Downloadlinks zu Filmanleitungen von Christine Sinnwell-Backes
Pancakes mit Downloadlinks zu Filmanleitungen von Christine Sinnwell-Backes

Pancakes, Bassermann Verlag, ISBN: 978-3-8094-3614-0

Fotografie: © Bassermann Verlag/Udo Einenkel

In dem Buch findet ihr viele süße Rezepte mit passenden Sirup-, Kompott- und Rezeptvarianten, es gibt herzhafte Rezepte und ein Teil befasst sich mit Pancake-Art: also der Kunst aus Teig kleine Bilder in die Pfanne (oder den Crêpes-Maker) zu malen.

Im Buch findet ihr dazu neben den Rezepten auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen und zusätzlich jedes Mal ein kleines Video das ihr über QR-Code auf dem Handy oder Tablet anschauen könnt.

Ein kleines Pancake-Art-Video das nicht im Buch ist, habe ich hier auch für euch: sozusagen für meine fleißigen Bienchen die mich bei der Arbeit an dem Buch unterstützt haben:

Fleißigs Bienchen

Und jetzt geht es wie bei den Oscars zu und es folgt eine kleine Dankesrede:

Von Anfang an hat mich meine wundervolle Lektorin Anja Halveland auf diesem Weg begleitet und mir viele Tipps gegeben. Von Anfang an mussten durften meine Familie und Freunde die Rezepte die ich entwickelt habe, testen und bewerten. Dabei haben wir gemerkt, was direkt gut war, was ganz schnell verworfen wird (das war zum Glück nicht viel) und was man verändern kann.

Meine eifrigen Pancake-Girls haben sich mächtig ins Zeug gelegt um jedes Rezept mindestens einmal zu testen. Und ich danke euch an dieser Stelle so sehr für euren Einsatz: Steffi, Germaine, Verena, Sabrina, Cindy, Anne, Michaela, Tanja, Sigrid, Jenny, Isabel(l), Melanie (auch wenn die Vollwert-Pancakes es noch nicht zur Umsetzung geschafft haben). Und ich hoffe jetzt gerade sehr, dass ich hier nicht jemanden vergessen habe!

Neben meinen Testerinnen haben mich neben dem unglaublichen Udo Einenkel der die Foodfotos gemacht hat, aber auch gleich noch ein paar andere Fotografen und Filmer unterstützt. Von Annika stammen die kleinen Filme zur Pancake-Art die ihr per QR-Code abrufen könnt und auf youtube anschauen könnt. Carsten Schröder hat mir die Pancake-Art-Fotos gemacht und mir beim Pfannkuchenmalen mit seiner Kamera über die Schulter geschaut und Christel Gross hat mir dann das Autorenportrait und das Gruppenfoto gemacht. Schaut auf jeden Fall bei den Fotografen vorbei. Sie haben beide sehr sehr schöne Webseiten über ihre Arbeit.

Danke, danke, danke! Es ist ein unglaublich schönes Gefühl zu sehen, dass dieses Projekt eben nicht nur mir das Herz erwärmt hat, sondern dass sich so viele dafür begeistern konnten auf die unterschiedlichste Art und Weise Teil davon zu werden.

Oskar-Rede Ende

Wollt ihr mal einen Blick ins Buch werfen? Ein Rezept habe ich für euch ausgewählt.

Blaubeer-Polenta-Pancakes mit Chia-Samen

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Pancakes, Bassermann Verlag, ISBN: 978-3-8094-3614-0

 Fotografie: © Bassermann Verlag/Udo Einenkel

Hier könnt ihr das Rezept als pdf anschauen: Blaubeer-Polenta-Pancakes

Und natürlich könnt ihr mit etwas Glück eines von drei Büchern gewinnen. Dazu müsst ihr mir nur bis zum 10. Juli 2016  verraten, ob ihr gerne Pancakes esst und welche ihr besonders gerne mögt.

Wer mag, bekommt das Buch natürlich auch signiert.

Um mitmachen zu können müsst ihr über 18 sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben. Ausgelost wird unter allen Teilnehmern. Ein zweites Los gebe ich euch dazu wenn ihr den Beitrag bei fb, Instagram oder anderen Social Media-Kanälen erwähnt. Denn natürlich freue ich mich sehr über zusätzliche Werbung für das Buch.

Die süßesten Grüße

Christine

… die das Honigkuchenpferdlächeln einfach nicht mehr aus ihrem Gesicht bekommt (ich versuche es, ehrlich, aber es taucht sofort wieder auf)

 

{Weltbeste Marmelade und frische Scones} Rückblick auf eine aufregende Woche

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Eine spannende, witzige, vollgepackte und sehr schöne Woche liegt hinter mir. Manchmal passiert in einer Woche einfach mehr als sonst in einem ganzen Monat und auf eine solche Ein-Monat-in-einer-Woche-Woche blicke ich gerade zurück.

Und noch etwas war die Woche: süß! Denn um süße Leckereien drehte sich bei mir in den letzten Tagen ganz viel. Den Dienstag und Mittwoch haben mein Mann und ich in Baden-Baden verbracht und dort haben wir die Marmeladenfee Christine Ferber kennen gelernt. Was hinter dieser – nicht zufälligen – Begegnung stand, verrate ich euch an dieser Stelle noch nicht. Aber in einigen Wochen werde ich euch auf jeden Fall noch ein wenig mehr über diese wunderbare Begegnung verraten und dann erzähle ich euch auch noch ein wenig mehr über die Dritte auf dem Bilde Julia Buch (ganz rechts, Christine Ferber in der Mitte).

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Aber über Christine kann ich euch schon ein zwei Sätze schreiben, vielleicht kennt sie sogar jemand von euch denn sie hat schon einige Bücher geschrieben. Besonders bekannt ist ihre „Marmeladenbibel“. Die Elsässerin zählt nämlich zu den besten Marmeladenherstellerinnen der Welt und nachdem ich ihre Marmeladen kosten durfte kann ich nur bestätigen, dass sie unglaublich gut schmecken. Ihre Marmeladen werden in die ganze Welt verkauft und in Gourmetrestaurants gereicht. Und wenn ihr sie über Marmeladen sprechen hört: ach, aus jedem Wort schwingt da die Liebe zu ihrer Arbeit mit.

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Wieder zuhause angekommen hat mich dann auch gleich die Backlust überkommen und ich habe gleich eine Ladung frische Scones backen müssen zu denen die Marmelade perfekt passt. Für die Kinder gab es eine Ladung mit kleinen Schokotröpfchen darin, für mich gab es einige ohne, damit die Marmelade am Besten zur Geltung kommt.

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Scones sind wunderbar einfach und schnell zubereitet und als begeisterte Teetrinkerin finde ich sie herrlich passend zum Tee.

Das Rezept habe ich natürlich auf für euch an dieser Stelle notiert.

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Scones

Für ca. 10 Scones braucht ihr:

225 g Mehl

2 TL Backpulver

60 g kalte Butter

1-2 EL Zucker

150 ml Sahne

etwas Butter und Sahne zum Bestreichen

Optional:

50 g Schokotropfen

und/oder 2 EL Kaffeesirup (ich habe die Sorte Cookies von Monin verwendet)

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 180°C (Umluft) vor und legt ein Blech mit Backpapier aus.

Das Mehl vermischt ihr mit dem Backpulver. Knetet mit den Händen die Butter (in kleinen Flöckchen) ein und gebt den Zucker und (wer mag) die Schokotropfen dazu. Fügt die Sahne dazu und knetet alles zu einem locker-klebrigen Teig. Wollt ihr mit Sirup etwas zusätzliches Aroma einbringen, lasst ihr von der Sahne ca 20 ml weg und ersetzt diese Menge durch 2 El Sirup.

Dann könnt ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2,5 cm dick ausrollen und ihn in zehn etwa gleich große Teile schneiden. Ich steche immer mit einem kleine Glas Kreise aus.

Schmelzt etwas Butter und vermischt sie mit einem Schluck Sahne und pinselt mit dieser Mischung die Scones ein.

Dann gehen sie für ca. 12-15 Minuten in den Ofen bis sie leicht gebräunt sind. Kurz abkühlen und am Besten noch lauwarm servieren.

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Scones waren übrigens eines der ersten Rezepte die ich gebloggt hatte und eben bin ich gerade über meinen alten Beitrag gestolpert und musste staunen, wie sich der Blog in dieser Zeit doch verändert hatte. Vor allem wenn ich die Fotos von damals und heute vergleiche! Hier könnt ihr mal in die Anfänge des Blogs springen klick.

Aber ich habe ja schon gesagt: die Woche war wirklich süß. Denn gestern habe ich noch einen Pralinenkurs bei den Backschwestern gegeben. Acht interessierte und supernette Teilnehmerinnen wollten die Grundlagen des Pralinenmachens beigebracht bekommen. Und in dem neuen und wunderschönen Seminarraum der Backschwestern wurde da ganz eifrig gewerkelt und am Ende hatte jede Teilnehmerin wunderschöne und noch viel wichtiger sehr leckere Pralinen gemacht und dazu natürlich viel darüber erfahren, was man bei der Herstellung beachten muss, welche Utensilien man braucht, wie man Schokolade temperiert und vieles mehr. Und ein paar Eindrücke aus dem Kurs zeige ich euch. Die Bilder hat Backschwester Andrea Juchem gemacht:

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Am 30. April gebe ich von 15-18 Uhr noch einen Zusatztermin und falls ihr Zeit und Lust habt, könnt ihr euch hier anmelden.

Und nun tausche ich die Backschürze erst einmal gegen den Piratenhut, denn meine Kinder warten schon darauf, dass ich mich ins Piratenleben stürze und aus dem Kinderzimmer höre ich schon wilde Piratenlieder die mein Mann gerade am Anstimmen ist.

Süße Grüße und Ahoi!

Christine

{Ein eigenes Backbuch!} Vorfreude und Pancakes satt

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Was wären wir Menschen ohne unsere Wünsche und Träume? Eine große Macht liegt in unseren Wünschen verborgen, denn sie tragen uns manchmal im Leben auf ein gewisses Ziel zu oder lassen uns anfangen von Dingen zu träumen.

Für mich war ein solcher Wunschtraum zum Beispiel immer, dass ich einmal ein eigenes Buch schreiben möchte. Für einen Buchmenschen wie mich gar kein so ungewöhnlicher Gedanke den sicherlich viele andere auch hegen.

Ehrlich gesagt wusste ich auch nie so wirklich was ich für ein Buch schreiben möchte. Ich habe schon die ein oder andere Kindergeschichte geschrieben und in der Schublade liegen, kleine Kurzgeschichten sind in einigen Anthologien erschienen, doch letztendlich ist mein erstes „richtiges“ Buch dann ein Backbuch geworden. Im Juni wird es erscheinen und inhaltlich geht es um Pancakes. Süße Pancakes, herzhafte Pancakes und auch ein wenig Pancake-Art. Dabei zeige ich dann zusätzlich in kleinen Videos wie das Ganze funktioniert.

Ich bin supergespannt und natürlich auch aufgeregt, wie es angenommen wird. Bei den großen Online-Buchhändlern kann man es schon sehen und vorbestellen.

In den vergangenen Monaten haben mich die Pancakes also sehr beschäftigt und ich habe unzählige Rezepte entwickelt. Ein großes Glück für mich waren dabei meine Pancake-Girls: Freundinnen und Bekannte die sich bereit erklärt haben, die Rezepte für mich zu testen. Die Mädels waren super, haben geschaut, ob die Rezepte verständlich sind, ob sie funktionieren und vor allem natürlich ob sie auch schmecken.

All die Tipps und Rückmeldungen haben mir dabei geholfen ein (hoffentlich) schönes, rundes und vielfältiges Buch über Pancakes zu erstellen.

Befreundete Fotografen haben für mich dann noch Autorenfoto, Gruppenfotos und den Rezepteteil mit den Pancake-Art-Fotos fotografiert. Eine Freundin hat die kleinen Filme mit mir gedreht. Danke euch allen!!!

Meine Familie war zudem gerne bereit als Testesser herzuhalten und auch hier konnte ich dann an den Gesichtern direkt ablesen, ob ich ein Rezept fürs Buch gefunden hatte oder ob ich die Rezeptur lieber noch etwas bearbeite.

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Zudem habe ich eine ganz wundervolle Lektorin, die mit viel Zeit und Liebe dem Buch den letzten Schliff verliehen hat und mir auch währenddessen so viele Tipps und Hilfen gegeben hat. (Vielen lieben Dank an Anja Halveland vom Bassermann-Verlag an dieser Stelle)

Und dann der Food-Fotograf: da habe ich dann gleich noch einmal ein großes Glück gehabt: der Food-Fotograf, Koch und verhinderte Rockstar Udo Einenkel hat die Fotos gemacht und meine Rezepte unendlich schön in Szene gesetzt. Die Bilder sind so toll geworden! Erst nach ein paar Telefonaten habe ich übrigens herausgefunden, mit wem ich da telefoniere: Der Mann ist ja ein richtiger Name in seinem Metier. (Udo, ich bin so begeistert, wie du die Rezepte ins rechte Licht gerückt hast).

Ja, und wenn ich euch jetzt so viel über Pancakes erzähle, dann bringe ich euch doch einfach auch das Rezept mit, das ich heute Morgen für meine Familie ausgetüffelt habe. Wir haben nämlich alle befunden, dass es zu lecker ist, um es geheim zu halten und ins Buch kann es ja nicht mehr rein.

Kokos-Pancakes mit frischer Erdbeer-Soße

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Für ca. 12-14 Pancakes mit einem Durchmesser von ca. 10 cm

Zutaten:

3 Eier

100 ml Milch

125 g Mehl

25 g Kokos (wer mehr Kokosgeschmack mag, verdoppelt die Menge und gibt etwas mehr Milch dazu)

200 g griechischer Joghurt

3 EL Zucker

1 Prise Meersalz

Einige Umdrehungen mit der Vanillemühle

Optional: einen Teil der Milch durch Kokosmilch ersetzen)

Öl für die Pfanne

Für die Erdbeersoße:

500 g Erdbeeren*

60 g Zucker

1 Prise Vanillepulver

3-4 EL Wasser

Zum Garnieren:

Puderzucker, frische Früchte, Kokosflocken

So wird es gemacht:

Den Ofen auf 50 °C vorheizen und einen Teller hineinstellen. Die Eier schaumig aufschlagen und Zucker, Salz und Vanille unterrühren. Milch und Joghurt hinzufügen, Backpulver, Mehl und Kokosflocken miteinander vermischen und alles unterrühren bis ein relativ dünnflüssiger Teig entsteht.

Nun etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Teig portionsweise hineingeben, so dass ca. 10 cm große Teigfladen entstehen. Backen lassen, bis sich auf der Oberseite Blasen bilden, wenden und von der anderen Seite zu Ende backen.

Fertige Pancakes im Ofen abgedeckt warm halten.

Für die Soße die Erdbeeren waschen und vierteln. In einem kleinen Topf mit den übrigen Zutaten zum Kochen bringen und ca. zehn Minuten köcheln lassen.

Dann jeweils drei oder vier Pancakes übereinander stapeln, mit etwas Soße übergießen und eventuell noch mit Puderzucker und Kokosflocken gestäuben.

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Wenn keine Erdbeersaison ist, könnt ihr auch Tiefkühlfrüchte zurück greifen.

*Wenn keine Erdbeersaison ist und ihr habt beim Einkaufen zwei erdbeerverrückte Kinder im Einkaufswagen sitzen, kann es aber auch sein, dass auch schon außerhalb der Saison zwei Körbe Erdbeeren ganz gegen eure Überzeugung in den Einkaufswagen hüpfen.

Zweijährige sind in solchen Fällen auch nicht mit Argumenten zu überzeugen: die verlockende Röte der Früchte überwiegend in diesem Fall alles und Mütter sind geneigt, ihre innersten Überzeugungen in solchen Momenten auch einmal zu beugen, denn die Alternative sieht Tränen kurz vor der Kasse vor begleitet von bitteren Schreien nach Erdbeeren.

Aber in letzterem Fall hätte es ja dieses Rezept auch nicht gegeben und so muss ich wohl dankbar dafür sein, dass ich eine Familie habe, die Erdbeeren so lautstark liebt.

Und so sieht dann auch die Kinder-Variante auf dem Teller aus:

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Wie immer die süßesten Grüße für euch

Christine

{Pralinenwoche} Heute mit einem Buchtipp: Praline & Konfekt

pralinenundkonfekt Nun haben meine Gastblogger und ich euch in den letzten Tagen ja schon ein paar feine Pralinen vorgestellt. Und vielleicht ist der ein oder andere von euch nun in Versuchung geraten, auch einmal Pralinen selbst machen zu wollen.

Ich selbst habe mich in den vergangenen Monaten durch manches Pralinenbuch gelesen. Da habe ich ein paar ganz tolle Bücher im Bücherregal, die alle nach und nach auch hier vorgestellt werden.

In meinen Pralinenkursen habe ich auch immer ein wenig Literatur dabei, damit die Teilnehmer einen Überblick gewinnen können, was sie auf dem Büchermarkt zum Thema finden. Und was die Teilnehmerinnen dort besonders oft greifen, ist das kleine Büchlein „Pralinen & Konfekt“ aus der Reihe GU Küchenratgeber. Deshalb dachte ich, dass ich mit diesem Buch einfach einmal den Anfang mache. Ich habe mir das Buch in einem Set gekauft, in dem direkt auch schon drei Pralinengabeln und Papierförmchen dabei waren (finde ich übrigens auch eine schöne Idee für Weihnachten).

Das Buch besteht aus 64 Seiten und diese sind tatsächlich randvoll mit tollen und sehr abwechslungsreichen Rezepten und auch vielen Tipps.

Sehr gut beschrieben ist wie ihr Schokolade richtig temperiert. Das ist ja das A und O, wenn ihr mit Schokolade arbeitet und gerade bei der Pralinenherstellung eine absolute Grundlage. Auch hier kann ich mich wieder auf meine Kurse berufen: das Temperieren von Schokolade hat alle meine Teilnehmer sehr interessiert.

Die Autorin Karin Ebelsberger hat gleich zu Beginn ein paar Erfolgstipps zusammengestellt, die in kurzer Form zeigen, worauf man generell beim Pralinen machen achten sollte. Eine kurze Geschichte zur Karriere der Praline folgt am Anfang ebenso wie die Erklärung der wichtigsten Küchenutensilien.

Dann kommt das Herzstück: die Rezeptauswahl. Unterteilt sind die Rezepte in die Kategorien: Fruchtige Verführung, Würzig und fein, Mit Schuss und Kaffee sowie Nussig und knusprig. Am Ende gibt es zudem noch einige sehr süße Ideen, was man mit Resten machen kann wenn man z. B. Ganache oder Kuvertüre übrig hat. Das fand ich klasse.

Ich habe schon manche Praline ausprobiert und finde die Beschreibung der Rezepte sehr gut. Ihr findet immer die Auflistung der Zutaten, die benötigten Arbeitsutensilien sowie die Menge und Arbeitszeit aufgelistet. Das macht die Vorbereitung sehr einfach.

Schritt für Schritt seht ihr dann, wie das Rezept funktioniert.

Dabei sind einfache, exotische, auch etwas aufwendigere Pralinen vertreten. Kurz: gerade für Neueinsteiger ins Thema bietet das Buch den perfekten Einstieg.

Ich würde es tatsächlich als erstes Grundlagenbuch immer empfehlen. Die Grundidee zur Teepraline, die ich euch bei der Tea-Time im November mitgebracht habe, stammt z. B. aus diesem Buch.

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Wenn ich Sternchen vergeben würde, dann bekäme dieses Buch tatsächlich fünf von fünf.

Habt ihr selbst denn Bücher zum Thema Pralinen in euren Schränken? Und wenn ja, gibt es da einen Favoriten aus dem ihr gerne Rezepte verwendet?

Die süßesten Grüße

Christine

 

Themenwochen: Cookies – frisch aus dem Ofen und soooo lecker

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Cookies – wir lieben sie! Und weil sie immer öfter in unseren Öfen sind, wollen wir nun mit zwei  Themenwochen eine kleine Liebeserklärung an die runden Kerlchen aussprechen.

Und mit dieser Liebe sind wir nicht alleine. Wir haben ein paar tolle Gastblogger gefunden, die uns in ihre Küchen mitnehmen und für euch ebenfalls leckere Cookies gebacken haben. Darüber hinaus haben wir zwei absolute Cookieexperten zu Wort kommen lassen. Die Jungs von knusperreich haben uns ein tolles Interview gegeben und haben euch sogar noch eine Kostprobe ihrer köstlichen Kekse mitgebracht. Einer von euch kann eine Packung der leckeren Bio-Kekse sogar gewinnen. Doch es gibt noch mehr!

Seit einigen Tagen ist nun ihr erstes Cookiebuch auf dem Markt und der Südwest-Verlag hat uns netterweise ein Exemplar zum Rezensieren gegeben. Ein weiteres Buch könnt ihr gewinnen. Wie? Das erfahrt ihr in den nächsten Tagen!

Und damit ihr schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf dieses richtig schöne Buch bekommt, habe ich direkt schon einmal eine Ladung Cookies für euch in den Ofen geschoben. Ausgesucht habe ich mir die Sorte mit frischen Heidelbeeren und Erdbeeren. Schön fruchtig und frühlingsfrisch! Dabei noch ganz einfach und schnell zubereitet!

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Für ca. 16 Erdbeer-Heidelbeer-Cookies braucht ihr:

70 g Erdbeeren

35 g Heidelbeeren

170 g weißer Zucker

95 g Butter

1 Prise Meersalz

1 Prise Vanille

1 Ei (Größe L)

225 g Weizenmehl

1 Prise Backpulver

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Und so geht es:

 Heizt den Ofen auf 180° C Ober- und Unterhitze vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus. Auf ein zweites Blech könnt ihr die Cookieform stellen.

Putzt die Beeren und wiegt die Hälfte der Erdbeeren ab. Diese püriert ihr mit dem Stabmixer. Die andere Hälfte viertelt ihr.

Vermischt Zucker, Butter, Meersalz und Vanille miteinander. Gebt das Ei dazu und verrührt alles bis ihr eine schaumige Masse habt.

Vermischt Mehl und Backpulver miteinander und hebt es unter den Teig. Nun gebt ihr die pürierten Erdbeeren dazu.

Die restlichen Früchte hebt ihr vorsichtig mit dem Löffel unter (oder drückt diese von Hand in den Teig, wenn ihr diesen auf den Blechen verteilt habt).

Formt mit Hilfe eines Esslöffels Teigkugeln und gebt acht Kugeln in die Cookieform, die anderen acht gebt ihr auf ein Backblech.

Drückt die Kugeln besonders an den Seiten flach.

Nun backt ihr die Cookies 15 Minuten lang im unteren Drittel des Backofens (ich habe beide Bleche gleichzeitig gebackt und habe sie nach der Hälfte der Zeit einmal getauscht und die Zeit um zwei Minuten verlängert).

Lasst die Cookies abkühlen und löst sie nach ca. 15 Minuten aus der Form bzw. nehmt sie vom Blech.

Schmecken lauwarm genauso gut wie vollständig ausgekühlt! Hmmm!

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Na, wer hat nun Lust auf eine Runde Cookies? Verratet ihr uns eure Lieblingssorte? Gerne dürft ihr Links zu euren liebsten Cookierezepten posten!

Wir freuen uns sehr mit euch in die Cookie-Wochen zu starten!

Christine und Steffi

 

 

 

Buchtipp: Die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni

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Es gibt Bücher, die nimmt man in die Hand, schlägt sie auf und weiß, dass man einen wahren Schatz gefunden hat. Einen solchen Schatz stellt sicherlich die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni dar.

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Das im Löwenzahnverlag erschienene Buch sticht alleine schon durch seinen Umfang aus der Masse der Einkochbücher hervor. Aber auch was den Inhalt angeht, setzt die Einkochbibel sicherlich neue Massstäbe, was Vielfalt, Hintergründe und Genauigkeit angeht. Gut über 300 Seiten umfasst das Buch. Einen Großteil davon nehmen natürlich die Rezepte ein, die alphabetisch aufgelistet sind. Aber auch eine sehr gründliche Hinführung zum Thema Einkochen findet sich. Es finden sich Kapitel, wie man Gläser und Flaschen sterilisiert, wie man die fertigen Produkte richtig lagert oder auch wie man kandiert. Alles ausführlich ohne ausufernd zu werden. Und immer in Verbindung mit vielen wunderbaren Fotos.

Zu allen gängigen Früchten, zu Kräutern und Gemüsen finden sich in der Regel mehrere Vorschläge, wie man sie weiterverarbeiten kann. Man findet viele klassische Rezepte und auch die Zutaten beschränken sich meist auf einige wenige.  Das finde ich persönlich sehr gut.

Man merkt Zeni an, dass er ein großes Hintergrundwissen mitbringt und weiß, wovon er schreibt. Der Autor ist in der Tat seit über 10 Jahren als Fachberater für Obstverarbeitung an der Landwirtschaftskammer in Tirol tätig. Er gibt Seminare über die Verarbeitung von Obst und Gemüse und hat schon unzählige Fragen zum Thema Einkochen beantwortet.

Ich bin verliebt in dieses Buch!  Schon kleben auf vielen der Seiten kleine Markierungen und die ersten beiden Rezepte habe ich auch schon daraus ausprobiert. Weitere werden im Laufe der Zeit mit Sicherheit folgen.

Ich kann euch die Einkochbibel einfach nur ans Herz legen. Es lohnt sich, den Preis für das Buch auszugeben, denn man erhält ein unglaubliches Sammelsurium an Tipps und Rezepten.

Dem Löwenzahnverlag danke ich für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplar. Ein Besuch auf der Verlagsseite lohnt sich auf jeden Fall, denn dort findet man noch so manches tolle Kochbuch.

Rezepte, die ich bereits nachgekocht habe:

Erdbeerkonfitüre mit Minze

Erdbeersirup

Bücherzeit: Let´s bake von Cynthia Barcomi

Christinebloggt

Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Büchermensch bin. Während sich im Lauf der Jahre zahlreiche Bücher aus sämtlichen Bereichen der Belletristik in meinen Regalen versammelt haben, schleichen sich in den letzten Monaten nun auch immer mehr Backbücher  und -zeitschriften hinein und bilden dort so langsam eine eigene kleine Sammlung.  Meine neueste Eroberung ist das Buch „Let´s Bake“ von Cynthia Barcomi. Viele von euch kennen sie und ihre Bücher.barcomi

Ich selbst bin erst beim Lesen und Stöbern in verschiedenen Backblogs immer wieder über ihren Namen gestolpert. Bisher kannte ich sie gar nicht und nun möchte ich das schnell nachholen. In der Buchhandlung habe ich gestern bereits in einigen ihrer Bücher gestöbert, bevor ich mich für dieses entschieden habe. Gestern Abend hatte ich dann eine kulinarische Abendlektüre und ich kann nur sagen: Lesen im Bett kann ganz schön hungrig machen!

Das liegt mit Sicherheit an den tollen Rezepten, die ich in „Let´s bake“ gefunden habe, aber auch an den fantastischen Fotos und den schönen Texten der Autorin. Wow! Meine Fingerspitzen kribbeln vor lauter Vorfreude aus diesem Buch etwas nachzubacken. Was mir direkt schon ganz gut gefallen hat, war die Idee Vanilleextrakt selbst herzustellen. Das werde ich ganz schnell mal ausprobieren.

Das Buch ist sehr schön aufgegliedert und man findet viele verschiedene Backideen, was mich sehr angesprochen hat: von allem ein wenig, ob Kuchen, Pancakes, Waffeln oder Scones. Diese Vielseitigkeit fand ich klasse. Auch die Tipps im Vorwort werden mancher Backfee das Nachbacken sicherlich einfacherer machen. Generell sind immer wieder viele Tipps zu den Rezepten zu finden und auch Variationen für herzhafte und süße Rezeptänderungen finden sich häufig.

Ich bin begeistert und freue mich schon sehr darauf, bald das ein oder andere Rezept nachzubacken.

Liebe Grüße

Christine