Schlagwort: Buchtipps

Monstermäßiger Lesespaß – all hallows read germany 2020

Monster- und Drachenaugen basteln

Buchtipps zu Halloween

Mit dem Oktober startet nicht nur der Herbst so richtig durch mit Regen, Kälte und immer kürzer werdenen Tagen. Auch Halloween rückt unweigerlich näher. Auf Instagram, fb oder Pinterest bekomme ich zur Zeit schon unfassbar viele Halloween-Ideen gezeigt. Mein Sohn fragt mich währendessen sorgenvoll, ob Halloween in diesem Jahr wohl stattfindet. Und ehrlich: so richtig vorstellen kann ich mir ja gerade nicht, dass Kinder in der Corona-Zeit in diesem Jahr von Haus zu Haus gehen. Nichts desto trotz wird hier schon für Halloween gebastelt. Mein Sohn ist im totalen Monsterrausch und belagert seit Tagen den Esstisch mit Stiften, Schere, Kleber und Karton.

Gerade haben wir auch ganz viele Monsterbücher wieder aus den Regalen gekramt und lesen uns eingekuschelt auf dem Sofa durch jede Menge Geschichten von Monstern, Hexen und anderen Unholden. In Kinderbüchern sind sie ja oft gar nicht mal so unholdig.

Vor einigen Wochen hat mich die Autorin Tanja Karmann gefragt, ob ich bei der diesjährigen allhallowsreadgermany-Aktion dabei sein mag und ich habe so gerne zugesagt. Über Bücher zu sprechen oder zu schreiben mache ich so unfassbar gerne und ich finde es wunderbar, sich speziell für Halloween dann gruselige Bücher zu empfehlen. Ich selbst habe früher so viele Horrorbücher und Thriller gelesen und bin ja ehrlich gesagt seit einigen Jahren so ein Angsthase geworden. Meine Genres haben sich total verändert. Gleich geblieben ist dagegen die Liebe zu wunderbaren Kinder- und Jugendbüchern. Bei der Aktion geht es darum, an Halloween ein Buch zu verschenken. Und ehrlich: ich bin davon überzeugt, dass es für jeden Anlass ein passendes Buch gibt, das man verschenken kann. Damit ihr eine schöne Auswahl habt, haben alle Teilnehmer einen Buchtipp für euch, der zum Halloween-Thema passt.

Zwei Kinderbücher die ich sehr mag, habe ich euch heute herausgesucht. Und pssst! Bei der Aktion gibt es auch etwas zu gewinnen. Schaut dazu auf jeden Fall bei den anderen Teilnehmern vorbei und merkt euch die Buchstaben! Bei Tanja seht ihr übrigens auch, was es für unglaublich tolle Pakete es zu gewinnen gibt!

Von ganz bösen Büchern

Für die Stiftung Lesen hatte ich auf youtube vor ca. zwei drei Jahren mal einige Bücher für die Leseclubs vorgestellt und bin bei der Vorauswahl über das böse Buch gestolpert. Die Aufmachung hat mir gleich so gut gefallen. Es sah so finster aus und als ich den Text auf der Rückseite gelesen habe, musste ich so schmunzeln. Denn der Verlag warnt davor, dieses Buch zu lesen. Klar, dass Kinder oder Jugendliche da gleich sehr motiviert sind, das Buch anzulesen.

Die Geschichte selbst hat mittlerweile mehrere Fortsetzungen gefunden, die alle in sich abgeschlossen sind. Immer agiert das Buch (das wirklich sehr böse ist) mit dem Leser direkt. Die Buchreihe gehört zu den interaktiven Büchern, bei denen der Leser immer auch selbst aktiv werden muss: Rätsel lösen, manchmal Codes knacken… die Aufgaben, die das Buch vorgibt sind vielseitig.

Für jüngere Kinder ist das kleine böse Buch ein sehr schöner Einstieg. Mich haben die Bücher aus der Welt der tausend Abenteuer von Jens Schumacher dazu verführt, mich mit interaktiven Büchern auseinander zu setzen. Ich liebe solche Geschichten.

Monster unterm Bett

Ja, und dann muss ich euch aber noch ein Buch vorstellen, mit dem meine Monsterkinderbuchleidenschaft (ja, das Wort gäbe Punkte beim Scrabble) geweckt wurde. Auch hier wieder ein dunkles Cover und dann der bunte Titel: „Ich brauche mein Monster“. In dem Bilderbuch erzählt uns Tom von seinem Problem. Sein Monster unter dem Bett hat Urlaub genommen und ohne Schleim, eklige Kratzgeräusche und den ganzen Monster-unterm-Bett-Kram kann er abends einfach nicht einschlafen.

Wunderbar sind hier die kindlichen Monster-im-Zimmer-Ängste auf den Kopf gestellt. Nach und nach stellen sich andere Monster als Urlaubsvertretung vor. Aber keines ist so schaurig-gruselig wie Toms Monster.

Ehrlich! Ich liebe dieses Buch. Die Geschichte ist so perfekt um gemeinsam zu lachen, aber auch um über Einschlafängste zu sprechen. Leider gibt es das Buch nur noch gebraucht zu kaufen. Es ist aber ein ganz ganz großer Tipp für alle, die Kindern gerne vorlesen!

Noch mehr Monstertipps für Kinder habe ich auf der Lesenische, denn im Lauf der Jahre sind da so manche Gruppenstunden zusammen gekommen. Und natürlich findet ihr hier auch immer passende Kreativaktionen.

Monsteraugen basteln

Und so ganz ohne kleines Kreativ-DIY kann ich ja einfach kein Buch vorstellen. Deshalb zeige ich euch eine kleine Idee wie ihr aus Glasnuggets ganz einfach Monsteraugen (oder auch Drachenaugen) gestalten könnt. Die Nuggets gäben sicherlich auch schöne Kettenanhänger oder Broschen ab.

Dazu habe ich mit einem Acrylstift zuerst die Pupille auf die flache Seite des Glasnuggets gemalt. Dann mit Gold oder Silber den Pupillenrand ein wenig verziert und zum Schluss mit glänzender Farbe (ich habe diese aus dem Muschelkettenbeitrag) die Rückseite einmal eingepinselt.

Trocknen lassen und fertig sind die Monsteraugen.

all hallows read germany Teilnehmer

Klickt euch am Besten gleich einmal durch die wunderbaren Buchtipps der anderen Teilnehmer. Da gibt es so Spannendes zu entdecken.

Cookiespengler

Deborahs Bücherhimmel

Phantastisch Lesen

thebootedkat

Magischer Bücherwald

geeksantiques

Fantastische Bücherwelt

Robert Corvus

Kapitel 11

Seid ihr dabei? Verratet mir doch gerne, wie euch die Idee gefällt zu Halloween ein Buch zu verschenken. Ich habe auf einem der Blogs tatsächlich sogar gleich ein Buch gefunden, das meine Kinder von mir geschenkt bekommen werden.

Ich sende euch ein Lächeln.

Chrissi

{Pralinenwoche} Heute mit einem Buchtipp: Praline & Konfekt

pralinenundkonfekt Nun haben meine Gastblogger und ich euch in den letzten Tagen ja schon ein paar feine Pralinen vorgestellt. Und vielleicht ist der ein oder andere von euch nun in Versuchung geraten, auch einmal Pralinen selbst machen zu wollen.

Ich selbst habe mich in den vergangenen Monaten durch manches Pralinenbuch gelesen. Da habe ich ein paar ganz tolle Bücher im Bücherregal, die alle nach und nach auch hier vorgestellt werden.

In meinen Pralinenkursen habe ich auch immer ein wenig Literatur dabei, damit die Teilnehmer einen Überblick gewinnen können, was sie auf dem Büchermarkt zum Thema finden. Und was die Teilnehmerinnen dort besonders oft greifen, ist das kleine Büchlein „Pralinen & Konfekt“ aus der Reihe GU Küchenratgeber. Deshalb dachte ich, dass ich mit diesem Buch einfach einmal den Anfang mache. Ich habe mir das Buch in einem Set gekauft, in dem direkt auch schon drei Pralinengabeln und Papierförmchen dabei waren (finde ich übrigens auch eine schöne Idee für Weihnachten).

Das Buch besteht aus 64 Seiten und diese sind tatsächlich randvoll mit tollen und sehr abwechslungsreichen Rezepten und auch vielen Tipps.

Sehr gut beschrieben ist wie ihr Schokolade richtig temperiert. Das ist ja das A und O, wenn ihr mit Schokolade arbeitet und gerade bei der Pralinenherstellung eine absolute Grundlage. Auch hier kann ich mich wieder auf meine Kurse berufen: das Temperieren von Schokolade hat alle meine Teilnehmer sehr interessiert.

Die Autorin Karin Ebelsberger hat gleich zu Beginn ein paar Erfolgstipps zusammengestellt, die in kurzer Form zeigen, worauf man generell beim Pralinen machen achten sollte. Eine kurze Geschichte zur Karriere der Praline folgt am Anfang ebenso wie die Erklärung der wichtigsten Küchenutensilien.

Dann kommt das Herzstück: die Rezeptauswahl. Unterteilt sind die Rezepte in die Kategorien: Fruchtige Verführung, Würzig und fein, Mit Schuss und Kaffee sowie Nussig und knusprig. Am Ende gibt es zudem noch einige sehr süße Ideen, was man mit Resten machen kann wenn man z. B. Ganache oder Kuvertüre übrig hat. Das fand ich klasse.

Ich habe schon manche Praline ausprobiert und finde die Beschreibung der Rezepte sehr gut. Ihr findet immer die Auflistung der Zutaten, die benötigten Arbeitsutensilien sowie die Menge und Arbeitszeit aufgelistet. Das macht die Vorbereitung sehr einfach.

Schritt für Schritt seht ihr dann, wie das Rezept funktioniert.

Dabei sind einfache, exotische, auch etwas aufwendigere Pralinen vertreten. Kurz: gerade für Neueinsteiger ins Thema bietet das Buch den perfekten Einstieg.

Ich würde es tatsächlich als erstes Grundlagenbuch immer empfehlen. Die Grundidee zur Teepraline, die ich euch bei der Tea-Time im November mitgebracht habe, stammt z. B. aus diesem Buch.

teepralinen

Wenn ich Sternchen vergeben würde, dann bekäme dieses Buch tatsächlich fünf von fünf.

Habt ihr selbst denn Bücher zum Thema Pralinen in euren Schränken? Und wenn ja, gibt es da einen Favoriten aus dem ihr gerne Rezepte verwendet?

Die süßesten Grüße

Christine