Schlagwort: Experimente

Forschergeburtstag – Spiele, Rezepte und Experimente

Forschergeburtstag: Ideen, Experimente, Spiele, Rezepte und Einladung: alles was du für einen spannenden Forschergeburtstag brauchst.

Forschergeburtstag planen


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Endlich habe ich wieder einen Kindergeburtstag geplant und ausgerichtet. Und das Motto war denkbar spannend: ein Forschergeburtstag zum zehnten Geburtstag.
Klar, dass da Experimente nicht fehlen durften. Aber auch Spiele und Rezepte für die Party haben wir uns natürlich ausgedacht.
Wenn du gerade einen Forschergeburtstag planst, dann findest du neben meinen Ideen auch einige kostenlose Vorlagen, die du dir gerne ausdrucken kannst.
Ich selbst plane wahnsinnig gerne Kindergeburtstage. Aber ich weiß auch, dass sich manche Eltern davor gruseln und mit Grauen an die nächste Kinderparty denken. Was mir immer sehr hilft, bei Kindergeburtstagen entspannt zu bleiben, ist das schrittweise Aufteilen von Aufgaben.
Forscherparty – Schritt für Schritt


Die Einladungen
Zuerst stehen natürlich immer die Geburtstagseinladungen auf dem Programm. Hier überlege ich mir passend zum Motto eine Möglichkeit, wie ich die Einladung gestalten kann. Für die Forscherparty habe ich mir eine Vorlage erstellt und als besonderen Gag ein Reagenzglas mit M & M´s mit doppelseitigem Klebeband daran befestigt. Diese Einladungen sind ruckzuck gemacht und haben bei den Kindern für totale Begeisterung gesorgt.

Vorbereitung der Aktivitäten

Für jeden Geburtstag überlege ich mir eine Mischung aus wilderen und ruhigeren Elementen. Je jünger die Kinder sind, desto mehr eher bewegungsintensive Spiele baue ich ein.
Bei dem Forschergeburtstag haben wir beispielsweise ein Forscherquiz gespielt, das in der Art von 1, 2 oder 3 die Kinder zur richtigen Antwort laufen lässt.

Was alle Kinder lieben, sind thematische Bingos. Neben dem Forscherbingo, das du dir hier downloaden kannst, habe ich auch schon Bingos zu Ostern, Silvester oder zur Kommunion erstellt.
Bei der Forscherparty selbst haben dann die Versuche und Experimente natürlich im Mittelpunkt gestanden. Aber ich habe in der Regel immer zwei, drei Spiele in der Hinterhand.

Hier kannst du dir die Bingovorlage downloaden:


Neugier wecken
Buttons mit Namen darauf und Forscherkittel haben dafür gesorgt, dass jeder Gast sich gleich ein wenig mehr wie ein Forscher fühlt.
Für die Forscherplätze habe ich Tischsets ausgedruckt auf die Namen und Forschernotizen eingetragen werden konnten.

Rezepte für den Forschergeburtstag
Stressfreie Geburtstage bedeuten auch immer, dass man gerade beim Buffet darauf achtet, dass man nicht alles am letzten Tag vorbereiten muss. Deshalb habe ich quasi immer Mottokekse dabei. In diesem Fall habe ich mir Vorlagen gemalt und Reagenzgläser ausgeschnitten. Diese Kekse kann man quasi schon zwei Wochen vor dem Geburtstag backen.
Dann habe ich oft auch ein Blätterteigrezept dabei. Denn Blätterteig geht ratzfatz. Hier haben wir die Nutellastangen einfach „Doppelhelix“ genannt und schon haben wir einen Bezug zum Forschen.
Oder was wäre mit ein paar Vitaminen in Form von Obst? Dann nennt man das Vitamin-C-Depot. Diese Idee hatte ich bei der Forscherparty vor vier Jahren schon einmal aufgegriffen.
Nussecken lassen sich auch bereits einige Tage vorher backen. Aus Gründen von Allergien mache ich sie in der Regel immer mit Mandeln statt Nüssen. Bei dem Forschergeburtstag habe ich sie Geodreiecke genannt. Bei der Dinoparty waren sie auch schon Stegosaurierschuppen.

Und auch die Geburtstagstorte (traditionell immer von Oma Anne gebacken) bekommt mit passenden Toppern ganz schnell den Bezug zum jeweiligen Partymotto.
Seit der Opa eine Donutswand gebastelt hat, dürfen auch Donuts nicht mehr fehlen. Hier haben wir sie „Die Ringe des Saturns“ genannt, denn schließlich ist die Astronomie auch eine Wissenschaft.
Für den herzhaften Teil gab es Hotdogs aus dem IKEA, einfach, schnell und individuell anpassbar. Mit dem Forscherbezug haben wir uns hier tatsächlich am Schwersten getan.
Für die Getränke habe ich Banderolen entworfen, die man um Flaschen wickeln kann. Hier könnt ihr sie euch ausdrucken. Einsteins – das kann einfach nur Wasser sein, genauso gut kann man es aber mit Sirupen auch farbenfroher gestalten. Ein kleiner Tipp: Erlenmeyerkolben etc können hier auch super eingesetzt werden, um darin bunte Getränke zu servieren.

Die Frage nach der Mitgebseltüte
Ehrlich, diese Frage spaltet uns Mamas doch in zwei Lager. Halten die einen gar nichts davon, geben die anderen gerne jedem Gast noch eine Tüte mit.
Im Laufe von zahlreichen selbstgefeierten Kindergeburtstagen oder von welchen, die meine Kinder besucht haben, kann ich sagen, dass ich mich inzwischen bemühe auf den Inhalt zu achten.
So viele Tüten haben meine Kinder schon angeschleppt die gefüllt waren mit reichlich Süßigkeiten und mit Spielzeug, das in der Regel nach fünf Minuten kaputt war, dass ich mir selbst fest vorgenommen habe, mit zu den Mitgebseltüten wirklich Gedanken zu machen und nach Möglichkeit etwas Sinnvolles mitzugeben. (Immer gelingt mir das auch nicht so ganz)
In diesem Fall gab es für jedes Kind ein Kristallset, das ich von Kosmos zum Ausprobieren gesponsert bekommen habe mit.
Die Kinder waren damit superglücklich und auch ich muss gestehen, dass ich das Set so richtig schön passend zum Forschergeburtstag fand.

Die Mitgebseltüte haben wir in Form einer Tombola verteilt. Drinnen war überall das Gleiche, aber das wussten die Kinder ja nicht und so mussten sie sehr lachen, als bei der Öffnung der Tüten dann doch der gleiche Inhalt überall drinnen war. Neben dem Kristallset habe ich zwei Ausgaben von dem kostenlosen Heft Forscher dazu gepackt. Das Heft wird von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung herausgegeben und ist wirklich spannend.

Der Forschergeburtstag – Experimente und Versuche

Am Tag des Kindergeburtstages hatten wir die Tische schon forschergerecht vorbereitet. Für jeden Gast lag alles für die ersten Versuche bereits an seinem Platz.

Jedes Kind hatte einen Forscherplatz mit

ausgedrucktem Tischset

Button

Kittel

und Petrischale

Wir haben uns überlegt, mit den Kindern Moleküle zu bauen. Das war bei der ersten Forscherparty schon der totale Hit.

Dazu hatte mein Mann auf eine Tafel das jeweilige Molekül gemalt und dazu kurz etwas erklärt.

Die Kinder haben aus Süßigkeiten (ihr könnt aber auch Knete oder weiche Erbsen nehmen) und Zahnstochern verschiedene Molekülstrukturen nachgebaut. In meinem ersten Bastelbuch habe ich übrigens auch ein supertolles Rezept um Knete selbst zu machen. Das wäre übrigens auch ein toller Versuch und im Grunde sogar eine total schöne Idee um jedem Kind in einem leeren Marmeladenglas selbstgemachte Knete mit nach Hause zu geben!

Danach haben wir ein Experiment aus unserem neuen Forscherbuch ausgewählt (vorbestellbar ist es auch schon): Zuckersonnen. Wir lieben das farbenfrohe Experimente und den Kindern hat es auch total viel Freude gemacht zu beobachten, wie der Zucker aufgelöst wird und die Farbpigmente mit auf die Reise durchs Wasser nimmt.

Den nächsten Versuch findet man ebenfalls in unserem Buch. Hier haben wir mit den Kinder überlegt, wie man Pfeffer auf der Wasseroberfläche in die Flucht schlagen kann.

Danach wurde dann erst einmal das Kuchenbuffet gestürmt! Hier ein kleiner Tipp: die Getränke haben wir in kleinen Flaschen serviert und mit Etiketten versehen. Aus Reagenzgläsern haben wir farbige Sirupe eingefüllt und mit Sprite oder Wasser gemsicht.


Weiter ging es mit unserem Wissensquiz. Beim 1, 2 oder 3 konnten sich alle einmal austoben.

Danach haben wir die Sets vom Kosmosverlag aufgebaut und die Kinder in kleinen Gruppen individuell forschen lassen.

Für superviel Begeisterung sorgten die selbstgemachten Flummis. Die durfte sich jeder Partygast am Ende natürlich auch mit nach Hause nehmen.


Und die Magnete haben die Kinder wirklich sehr fasziniert. Auch nach der Party haben meine Kinder noch so viel mit dem Set experimentiert!

Bei den Neon-Leuchten haben wir im Vorfeld bereits etwas vorbereitet, weil manche der Versuche etwas länger dauern oder man das Ergebnis erst nach Stunden sieht. Hier haben wir für jeden Gast eine Leuchtkreide gegossen, die dann im dunklen Zimmer ausgetestet werden konnte.
Hier haben wir das Kinderzimmer abgedunkelt und darin die Forscherwerkstatt mit Leuchtelementen stattfinden lassen.

Ja und für die Glibberorgane hatten wir dann doch glatt keine Zeit mehr. Die werden demnächst auf jeden Fall noch getestet.

Ein großes Dankeschön an den Kosmosverlag, der diese Party mit seinen tollen Forschersets unterstützt hat. Das Flummiset wird bei uns auf jeden Fall in Zukunft des Öfteren an Kinder verschenkt werden.

Und hier habe ich noch einDownload rund um die Deko:

Und wer noch mehr Experimente mag: Hier ist unser neues Experimentierbuch mit wirklich vielen schönen und einfachen Versuchen. Gerne signieren wir euch auch ein persönliches Exemplar.

Ich sende euch ein Lächeln.

Chrissi

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Der Kosmosverlag hat mir Experimentierkästen zur Verfügung gestellt, die ich an der Party benutzen konnte.

Zuckerkristalle züchten

Anleitung, um bunte Zuckerkristalle einfach selbst zu züchten.

Farbenfrohes Experiment

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Ein wirklich farbenfrohes Experiment habe ich heute für euch. Und dieses Mal war ich selbst ausnahmsweise der passive Part. Denn beim Forschen und Experimentieren ist mein Mann auch sehr gerne im Einsatz. Als promovierter Chemiker sind solche Experimente wie Zuckerkristalle züchten, ja quasi sein Heimspiel.

Als ich ihm sagte, dass ich mit den Kindern gerne mal ausprobieren würde, wie man Kristalle züchtet, hat er gleich angeboten, mich abzulösen und selbst aktiv zu werden. Und so verwandelte ausnahmsweise mein Mann unsere Küche dann in ein Farbenschlachtfeld. Sonst bin für Chaos ja eher ich verantwortlich.

Zuckerkristalle züchten

Anleitung, um bunte Zuckerkristalle einfach selbst zu züchten.

Material:

1200 g Zucker (kann auch mehr werden)

Holzstäbchen wie Schaschlikspieße

500 ml Wasser

Wäscheklammern

Lebensmittelfarbe (Mein persönlicher Tipp sind diese Farben von Wilton)

Gläser (Marmeladengläser gehen, wir haben Sektgläser verwendet)

So wird es gemacht:

Zuerst werden die Holzstäbchen bis zur Hälfte mit Wasser befeuchtet und im Zucker gewälzt. Danach müssen sie vollkommen durchtrocknen. Wichtig! Sind sie nicht genug getrocknet, fällt der Zucker nachher in der Lösung ab und das Experiment geht schief!

Das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker nach und nach darin auflösen bis sich kein weiterer Zucker mehr auflösen lässt.

Das Zuckerwasser etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig in die Gläser füllen. Sollen die Zuckerkristalle bunt werden, kann man nun Lebensmittelfarbe in die einzelnen Gläser einrühren.

Anleitung, um bunte Zuckerkristalle einfach selbst zu züchten.

Nun befestigt man pro Glas einen der vorbereiteten Holzstäbe wie auf dem Foto abgebildet. Wichtig dabei ist, dass der Stab frei im Glas hängt und weder Boden noch Glaswand berührt.

Nun heißt es Geduld haben: die Zuckerkristalle brauchen eine gute Woche um schön zu wachsen.

Wir finden, das Geduldigsein lohnt sich. Denn die Kristalle sind wirklich schön geworden und die Farben leuchten so herrlich.

Anleitung, um bunte Zuckerkristalle einfach selbst zu züchten.

Ich liebe solche wundervollen Glitzersachen. Das Schöne ist ja, dass ihr die Zuckerkristalle auch tatsächlich essen könnt. Oder im Tee auflösen! Gerade überlege ich, ob ich in diesem Jahr die Zuckerkristalle auch in der Adventszeit züchte und dann verschenke. Selbstgemachte Geschenke wie die Blütenkerzen stehen hier ja immer ganz hoch im Kurs.

Wie gefallen euch die Kristalle? Und würden euch mehr dieser Experimente interessieren?

Ich sende euch ein Lächeln.

Chrissi