Schlagwort: Kuchen

Eis am Stiel-Kuchen – Perfekt für den Kindergeburtstag

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

Kuchen für den Kindergeburtstag

*Dieser Beitrag enthält Werbung.

Alle Jahre wieder überlege ich, was ich den Kindern am Kindergeburtstag mit in die Schule oder den Kindergarten gebe. Oft passe ich es gerade an die Mottoparty an. Im Fall meiner Tochter, die in diesem Jahr eine drei ??? Party feierte (Bericht folgt in Kürze), hatte ich aber nicht so recht Lust das Motto auch in Kuchenform für die Schule umzusetzen.

Es war ja so unglaublich heiß in diesem Sommer und im Saarland haben die Ferien sehr früh begonnen und waren dann im August auch schon wieder vorbei. Am Liebsten hätte ich den Kindern Eis mit gegeben. So kam die Idee ein Eis am Stiel in Kuchenform zu backen. Bei Pinterest habe ich mal Bilder dazu gesehen. Auf meinem Funny Food-Board findet ihr die Ideen die ich entdeckt habe. Auf diesem Board sammle ich für mich oft schräge, lustige und oft sehr kindgerechte Rezeptideen. Manchmal auch einfach welche, die ich auf eine ganz bestimmte Art interessant finde.

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.   Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

Das sah ja wirklich nicht schwer aus, dafür aber sehr witzig. Bunt, Zuckerperlen drauf, Schokokuchen als Grundlagen: dass sich mit dieser Mischung Kinder leicht begeistern lassen, war mir sofort klar. Ich selbst war ja direkt hin und weg von der süßen Idee!

Als Grundlage braucht ihr einfach nur ein Rührkuchenrezept. Je nachdem ob ihr Schoko- oder Vanilleeis machen wollt, sucht ihr euch ein entsprechendes Rezept aus. Ich habe dieses genonmmen. Im Grunde braucht ihr ein Rezept, das nicht zu weich ist. Es ist auch gar nicht so schlecht, wenn ihr den Kuchen schon einen Tag vorher backt. Zumindest muss er wirklich gut ausgekühlt sein, damit er euch beim Schneiden nicht zerfällt. Also wählt nicht eurer fluffigstes Rezept für die Eis am Stiel-Kuchen aus. Wert mag, kann natürlich auch einen fertigen Kastenkuchen kaufen. Die sind von der Konsistenz wahrscheinlich auch supergut geeignet.

Eis-Cake-Pops? Cake-Pop-Kuchen-Eis? Eis am Stiel in Kuchenform?

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

Ich habe übrigens echt überlegt, wie ich die Eis am Stiel nennen soll. Ein Cake-Pop ist es nicht. Ein Muffin nicht. Gar nicht so einfach. Aber mit Eis am Stiel in Kuchenform (klingt auch ganz schön schräg) wisst ihr zumindest was gemeint ist. Da seht ihr mal, was für Probleme wir Blogger manchmal haben.

Wie hättet ihr die kleine Kuchen/Cake-Pops denn genannt? Ich habe mich letztendlich entschieden für:

Eis am Stiel-Kuchen

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

Grundlage: ein Kastenkuchen

Du brauchst:

farbige Candymelts oder

Sehr viel!!! weiße Schokolade / Kuvertüre

eventuell Lebensmittelfarbe

bunte Zuckerdeko

Eisstiele z. B. diese

So wird es gemacht:

Schneide den Kuchen in nicht zu große Eisportionen. Je nachdem wie der Kuchen aufgegangen ist, muss dabei der Rand oder die Oberfläche weggeschnitten werden (prima Nascherei für die Kinder).

Wichtig ist hierbei, dass du die Stücke eher etwas dicker schneidest. Schneidest du sie zu dünn, zerfallen sie leicht, wenn der Stiel hineingesteckt wird. Denn das ist der nächste Schritt:

Stecke in jedes Eisstück einen Stiel. Dieser sollte mindestens bis in die Mitte, eher sogar noch weiter in den Kuchen gesteckt werden.

Nun werden die Candymelts oder die Kuvertüre über dem Wasserbad geschmolzen. Ich habe dir hier keine Mengenangabe gesetzt, weil es natürlich ganz davon abhängt, ob du einen kleinen fertigen Kastenkuchen hast oder einen großen Rührkuchen gemacht hast. Ich hatte eine normale Kastenform und habe 5 Packungen weiße Kuvertüre gebraucht.

Nun werden die Eisstücke zu ca. 3/4 mit der Schokolade/Zuckerglasur bestrichen. Anschließend werden sie mit Zuckerdeko verziert.

Kleiner Tipp: ich habe die ersten Stücke komplett in die Schokolade getaucht. Aber: das war mir  zu anstrengend, denn dann musst du jedes Stück natürlich auch lange abtropfen lassen und zum Trocknen hochkant aufstellen. Diese Variante ist super, wenn du die Eisstücke nachher auch hochkant präsentieren magst.

Da ich sie alle auf einen Kuchenteller gelegt habe, war die Unterseite eh nicht zu sehen. Da geht dann auch die Bestreichen-Methode. Damit man die Pinselstriche nicht sieht, habe ich dieses Mal reichlich Schokolade auf jedem Stück verteilt und dieses einfach nur zart mit dem Löffel verteilt und am Rande runterlaufen lassen.

Dann sind sie fertig: deine Eis am Stiel-Kuchen.

Und sie waren der absolute Renner. Das Backfräulein hat sie ganz stolz mit in die Schule genommen und mittags verkündet, dass noch nicht ein Krümel mehr übrig geblieben ist.

Zum Glück haben wir für den Backhelfer morgens schon ein Eis auf Seite gelegt, das er dann nach dem Kindergarten essen durfte. Denn niemand, absolut niemand, liebt Eis in sämtlichen Formen mehr, wie mein kleiner Sohn.

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept. Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

Na, wie gefallen euch die kleinen Kuchen? Und was gebt ihr bei Kindergeburtstagen so mit? Der Renner waren bei uns auch mal diese Dino-Kekse die ratzfatz weg waren.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Folgt mir doch gerne auch auf Pinterest, Instagram (da gibt es oft einen Blick hinter die Kulissen und in den Stories nehme ich euch hin und wieder auch live mit wenn ich neue Ideen ausprobiere) oder facebook.

Perfekt für den Kindergeburtstag: Eis am Stiel in Kuchenform. Lustiges Funnyfood mit Rezept.

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Der einfachste und saftigste Zitronenkuchen

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Einfach mal einfach machen

Einfach mal einfach machen – so lautet mein Motto für dieses fast noch unbeschriebene Jahr. Ich gehe es locker an. Feste Vorsätze habe ich schon vor Jahren abgeschafft nachdem ich irgendwann einmal festgestellt habe, dass es immer die gleichen halbherzigen Themen waren, die wahrscheinlich jeder Zweite genauso unmotiviert wie ich mit durch das Jahr geschleppt hat: gesünder Essen, mehr Sport und so weiter.

Also wenn ich mir mehr Schokolade essen und mehr Bücher kaufen vornehmen würde – ich bin sicher: ich würde meine Vorsätze so was von locker einhalten.

Aber das Schöne am Nichtvorsatz ist, dass ich mich auch niemals schlecht fühlen muss weil ich mein Ziel nicht erreicht habe. Das heißt nicht, dass ich keine Ziele habe, aber die sind anders gesetzt und weniger verbindlich.

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Im Hier und Jetzt leben, glücklich sein, viel Zeit mit den Kindern (und natürlich dem besten Ehemann von allen) verbringen und es mir einfach machen.

Das im Hier und Jetzt leben zeigen mir meine Kinder ja am besten und ich habe vor, mir von ihnen eine  Scheibe Gelassenheit abzuschneiden. Mein Backfräulein ist ja so ziemlich der tiefenentspannteste Mensch den ich kenne. Sie lebt Achtsamkeit praktisch, was morgens beim Fertigmachen für Schule und Kindergarten für mich dann allerdings schon mal in Stress ausarten kann. Ich glaube innerlich ist sie von einem allgegenwärtigen Ommmmm erfüllt, das sie relaxt durch den Tag gehen lässt.

Wie viele Menschen zahlen viel Geld für Kurse, die sie in diesen Zustand kommen lassen? Und wenn ich meinen Backhelfer auf der Couch herumturnen sehe, in allen möglichen Positionen denke ich auch häufiger darüber nach, dass ich sehr viele seiner spielerischen Verrenkungen im Yoga wieder mühselig erlerne. Vielleicht sollte ich ihn mir da auch zum Lehrmeister nehmen.

Für euch habe ich heute einen tiefenentspannten Zitronenkuchen. So einfach und schnell zubereitet, dass ihr danach noch ganz viel Zeit zum Entspannen habt. Für ein gutes Buch, eine Tasse Tee oder was immer euch gut tut.

Backen mit Kindern

Backen mit zwei helfersfreudigen Kindern per se hat ja nicht immer eine grundsätzlich entspannende Wirkung auf uns Mütter. Manchmal habe ich beim Backen das Gefühl gar nicht genug Hände zu haben um alles gleichzeitig irgendwie festzuhalten, richtig abzuwiegen und ja darauf zu achten, dass nicht einer aus Versehen mehr machen durfte wie der andere. Und teilt drei Eier mal gleichmäßig unter zwei Kindern auf (wir teilen dann immer Mama, Backfräulein, Backhelfer – dann klappt das).

Wie die Küche danach aussieht – davon sprechen wir am besten gar nicht. Doch zurück zum Zitronenkuchen.

In unserem Freundeskreis gilt dieser Zitronenkuchen nur als der leckereste Zitronenkuchen der Welt. Das Rezept habe ich von meiner Mama, die es wiederum von einer Freundin hat. Glück verdoppelt sich ja bekanntlich wenn man es teilt und sauer macht lustig und so.

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Ich verspreche euch: wer saftigen, zarten Zitronenkuchen liebt, der wird hier sein persönliches Glücksrezept gefunden haben! Ehrlich! Wir alle wollen ihn bei keiner Feier mehr vermissen. Und das Beste: Ihr könnt ihn wunderbar locker zwei Tage vorher backen. Das finde ich bei der Planung von Feiern immer sehr wichtig, denn so kann mein einige Rezepte (dazu zählen auch die besten Nussecken der Welt) einige Tage vorher zubereiten und hat am Tag vor dem Fest ein gutes Stück weniger Arbeit. Oh, und wenn ihr Zitronen liebt, dann empfehle ich euch auf jeden Fall mal noch auf meinen anderen zitrusfrischen Rezepten zu stöbern.

Zitronenkuchen

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Zutaten für ein großes Blech

350 g Butter (weich)

350 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker oder einige Umdrehungen aus der Vanillemühle

6 Eier

Abrieb von zwei Biozitronen

350 g Mehl

3 EL Backpulver

2 EL Zitronensaft

Für den Guss:

250 g Puderzucker, gesiebt

4-5 EL Zitronensaft

evt. Zuckerdeko

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.

Rührt die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät cremig. Nacheinander rührt ihr die Eier ein. Fügt den Zitronenschalenabrieb und Zitronensaft hinzu.

Mehl und Backpulver vermischen und kurz unter den Teig rühren.

Teig auf das Backblech streichen und für ca. 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen bis der Kuchen leicht braun wird.

Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Tipp: wer es besonders zitronig mag, sticht den ofenwarmen Kuchen mehrmals mit der Gabel ein und tränkt ihn mit einigen Teelöffeln Zitronensaft.

Aus einigen Eßlöffeln Zitronensaft und dem Puderzucker einen Zuckerguss herstellen und den Kuchen damit bestreichen. Wer mag, dekoriert mit Zuckerstreuseln.

Variante: wer Kokos mag, kann auch Kokosstreusel auf den Zuckerguss streuen.

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

Mit diesem frischen Zitronenkuchen starte ich das Blogjahr und ich kann euch sagen: ich habe sooooo viele Ideen für dieses Jahr. Wer dem Blog regelmäßig folgt hat gerade im letzten Jahr gemerkt, dass sich die Richtung vom reinen Foodblog weg entwickelt hat, hin zu viel mehr DIY-Ideen und anderen kreativen Beiträgen. Das wird auch in diesem Jahr den Schwerpunkt ausmachen, aber auch eine neue Blogreihe wird euch über das Jahr immer wieder begleiten und ich bin schon soooo gespannt, wie euch diese neue Reihe gefallen wird. Mehr dazu im Beitrag am kommenden Sonntag.

Verratet ihr mir, was euch an Themen auf little. red. temptations. besonders interessiert oder über was ihr gerne mehr lesen würdet?

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

Ach, und einen Spruch muss ich am Ende auch noch raushauen:

Passend zum Zitat habe ich den weltbesten Zitronenkuchen auf dem Blog.

Zitronenkuchen vom Blech: dieses Rezept ist supereinfach, superlecker und herrlich saftig und fruchtig. Wir lieben dieses Zitronenkuchenrezept total.

{Duplo-Massage für tiefenentspannte Mamas} und dazu ein saftiger Mascarpone- Orangen-Gugelhupf

Orangengugelhupf mit Mascarpone

orangengugelmitguss

Kinder, Haushalt und der ganz normale Wahnsinn

Ommmmm! Ich bin gerade so etwas von tiefenentspannt.
Stell dir Folgendes vor: du bist den ganzen Tag im Einsatz, so mit Haushalt, Kindern, Wäschebergen (es ist mir ein Rätsel wie die immer so schnell entstehen können), Kuchen backen, basteln und Kindern. Letztere hatten wir schon? Ja, die sind ja auch bei allem irgendwie dabei oder dazwischen oder die Verursacher (z. B. von 3/4 der Wäscheberge). Und nun ist es 15.00 Uhr (gefühlte 23.00 Uhr) und du sehnst dich nach einer heißen Tasse Tee und einer Massage (von letzterer  wird man ja wohl noch träumen dürfen). Kinder: „Mama, was spielen wir jetzt?“ Ich, gefangen in meinen Träumen: „Wie wäre es mit Massagestudio?“ Kinder begeistert: „Wie geht denn das?“ Ich: „Die Mama legt sich hin und ihr massiert ihr den Rücken.“ Dann das Wunder! Zwei total begeisterte Kinder überschlagen sich fast mit Ideen, wie man das Massagestudio einrichtet, womit man massiert (hier kommen die Duplosteine aus der Überschrift zum Einsatz) und wer anfängt. Wir legten Entspannungsmusik ein, nachdem wir den kleinen Bruder überzeugt hatten, dass Volbeat und die Ramones nun nicht unbedingt der musikalischen Atmosphäre eines Massagestudios entsprechen, machten Duftlampen an, bastelten Eintrittskarten (die basteln wir für alles mögliche wie Zirkus, Teeparty und diverse andere Rollenspiele) und dann hieß es: „Bitte hinlegen!“. Und das tat ich natürlich umgehend. Ahhh, liegen. Ruhig und entspannt mitten am Nachmittag.

Die Massage kann beginnen

Oder fast: erst musste noch geklärt werden, wer der Chef im Massagestudio ist, wie dieses heißen soll und wer zuerst massieren darf. Aber dann im zweiten Anlauf. Ruhe, Stille und zwei Kinder die ihr gefühltes Kinderzimmerinventar auf meinem Rücken ausprobierten, nachdem ich erklärt hatte, dass die Wirbelsäule selbst nicht geknetet werden darf. Auf mir fuhren Spielzeugbagger – kann ich übrigens sehr empfehlen, vor allem die mit den dicken Rädern, Flummis durften auf mir hüpfen – eher weniger sinnvoll, weil sie nach dem zweiten Going meistens unter dem Sofa verschwanden und dann wieder hinausgefischt werden mussten und der Duplo-Bauernhof wurde auf mir ausprobiert. Und das fast eine Stunde lang. Danach ein heißer Tee für mich und für die Kinder warmen Kakao und für uns alle: ofenfrischen Mascarpone-Orangen-Gugelhupf den wir zuvor gebacken hatten.

Schneller Gugelhupf

Am Vormittag haben wir alle spontan Lust auf Kuchen bekommen. Und da heute kein Kindergarten war und dadurch massig gemeinsame Zeit vorhanden war, inspizierten wir Kühl- und Vorratsschrank auf der Suche nach Zutaten. Heraus kam dieser spontan zusammengemischte fruchtige Gugelhupf. Ihr könnt ihn auch in einer einfachen kleinen Kastenform backen.

orangengugel1

orangengugel

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Mascarpone-Orangen-Gugelhupf

saftiger-orangengugelhupf

Für eine kleine Gugel- oder Kastenform

Zutaten:

200 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Bio-Orange

125 g weiche Butter

120 g brauner Zucker

2 Eier, Größe M

150 g Mascarpone

100 g Mandeln, gehackt

2-3 EL Milch

Für den Guss:

150 g Puderzucker

1-2 EL Orangensaft

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor und fettet eure Kuchenform gut ein.

Nun schabt ihr die Schale der Orange vorsichtig ab. Wichtig: in der weißen Schalenschicht stecken die bittren Stoffe. Diese also bitte nicht mit abreiben. Presst den Saft aus.

Die Butter wird mit dem Zucker zu einer cremigen Masse mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine (bei mir kommt immer die Kitchen Aid zum Einsatz) aufgeschlagen.

Eier hinzufügen und unterrühren. Dann das Mehl mit dem Backpulver vermischen und zusammen mit dem Orangenschalenabrieb zu der Teigmasse geben und unterheben.

Vom Orangesaft zwei Löffel abnehmen (braucht ihr für den Guss). Den Rest zusammen mit der Mascarpone zu dem Teig geben. Zuletzt zwei Drittel der Mandeln hinzufügen (besonders aromatisch sind sie, wenn ihr sie vorher in einer Pfanne kurz anröstet.

Ist der Teig sehr zäh, gebt ihr noch etwas Milch hinzu.

Nun füllt ihr den Teig in eure gefettete Form und gebt sie für ca. 60 Minuten in den Ofen. Macht danach die Stäbchenprobe um zu sehen, ob der Kuchen gut ist. Gegebenenfalls fünf bis zehn Minuten länger backen.

Auskühlen lassen, aus der Form stürzen und den Zuckerguss mit dem Orangensaft dickflüssig anrühren und über den Kuchen gießen. Mandeln darüber streuen und mit etwas Puderzucker bestäuben.

Hier findet ihr das Rezept zum Ausdrucken. mascarpone-orangen-gugel

Li(e)belleien und jede Menge Bastelliebe

libellenkarte

Beim Kuchenbacken kam dann noch die Idee eine Karte für die Oma zu basteln. Diese Libellenkarte habe ich kürzlich für eine meiner Uplines gebastelt und meine Tochter wollte sie seitdem auch werkeln und so kamen dann noch diverse Stempel, Stanzen und Stempelkissen zum Einsatz. Ich staune immer wieder, wie viel Zeug man für eine Karte doch so verwendet. Unglaublich! Der Tisch sah aus! Aber wir hatten Spaß und ich war ja wie gesagt tiefenentspannt. So ungefähr wie es den Libellen im Sommer am Teich geht, wenn sie träge auf den Seerosenblättern sitzen.

libelle

Die Entspannungsmusik lief den weiteren Nachmittag hindurch in Endlosschleife, die Duftlampen verbreiteten einen wunderbaren Geruch, der nur noch vom Orangenduft des Kuchens übertrumpft wurde.

liebelleienUnd wenn die Kinder nachher im Bett sind, werde ich vielleicht sogar noch eine Runde Yoga machen um diesen Tag perfekt abzurunden.

Verratet ihr mir eure Tipps und Tricks um im Alltag spontan auch einmal abzuschalten?

Ich schick euch ein Lächeln!

Christine

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{Was für ein Weihnachtsdessert!} Rentierbrownies

rendeer brownies

rentier-brownies

Alle Jahre wieder… kommt die Weihnachtszeit und schließlich ganz plötzlich der Weihnachtsabend. Irgendwie ist es doch immer wieder überraschend, wie schnell 365 Tage vorbei gehen können. Seit die Kinder da sind, glaube ich manchmal, dass mein Leben in den Turbogang geschaltet hat, so flott vergehen Tage, Wochen und Monate.Also: wieder Weihnachten!

In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal bei meinem Bruder mit unseren Familien gefeiert und ich war für das Dessert zuständig. Wir teilen die Gänge (das klingt ein wenig übertrieben: es ist einfach eine Vor-, eine Hauptspeise und ein Dessert) untereinander auf, so dass es für niemanden zu viel Arbeit ist. Und da ich ja wahnsinnig gerne die süßen Dinge zubereite, fiel mir die Wahl des Ganges sehr einfach.

Ich wollte etwas machen, was die Kinder toll finden, was aber auch für die Erwachsenen klasse ist. Einfach nur Brownies machen fand ich ein wenig langweilig, hatte aber schon seit Längerem die Idee eines supersaftigen Brownierezeptes im Kopf: schokoladig, supersoft, auf der Zunge zerschmelzend und einfach hmmmmm… Dann habe ich auf Pinterest irgendwo mal einen Rentierkuchen gesehen und das Bild kam mir wieder in den Sinn. Und so kam mir die Idee, die Grundvariante des einfachen Schokobrownies ordentlich aufzumotzen.

Ihr könnt die Brownies also einmal ganz einfach machen:

Für die einfache Variante nehmt ihr statt Muscovadozucker normalen oder braunen Zucker und lasst die Tonkabohne weg. Zudem könnt ihr die Mandeln auch durch Mehl ersetzen. Und am Ende kommt einfach Schokolade über die gebackenen Brownies.

Oder ihr macht die Weihnachtsdeluxe-Variante:

Rentierbrownies deluxe

rentier

(für zwei kleine 15er Springformen)

125 g Butter

150 g Zartbitterkuvertüre

100 g Muscovadozucker

100 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

3 Eier

etwas Tonkabohne

optional: 3 EL gehackte Mandeln

Für die Dekoration:

einige Brezeln

rote Smarties (Mini) für die Nasen

Zuckeraugen

etwas Puderzucker

So wird es gemacht:

Heizt den Ofen auf 150° C Umluft vor und fettet zwei kleine Springformen (oder eine große) mit etwas Butter (ich schwenke die gefetteten Formen noch einmal in Semmelbrösel).

Hackt die Zartbitterkuvertüre und schmelzt sie zusammen mit der Butter vorsichtig über dem Wasserbad. Nun reibt ihr etwas Tonkabohne hinein (ich nutze dazu eine Muskatreibe).

Ist alles geschmolzenen, nehmt ihr die Schokolade vom Herd und gebt den Zucker dazu. Rührt ihn gut unter. Mandeln und Backpulver vermischen und ebenfalls unter die Mischung rühren.

Wer mag, röstet einige gehackte Mandeln und fügt diese unter den Teig.

Nun rührt ihr nacheinander die Eier in die Masse und füllt den Teig in die Formen.

Ca. 30 Minuten im Ofen backen. Der Teig darf ruhig noch klebrig sein.

Dann aus dem Ofen nehmen und vollständig in der Form auskühlen lassen.

In Stücke schneiden und zu Rentieren verzieren:

Dazu den Puderzucker mit einigen Tropfen Wasser zu einem festen Zuckerguss verarbeiten. Mit diesem Augen und Nase aufkleben. Brezeln vorsichtig auseinanderbrechen und als Geweih verwenden.

Variante:

Statt Rentieren könnt ihr die Brownies natürlich auch einfach in einer rechteckigen Form backen und anschließend in Rechtecke geschnitten servieren.

Oder ihr übergießt den Kuchen mit Schokolade und verziert z. B. mit Keksen etc. Hier habe ich zum Beispiel eine Oreo-Variante für euch:

oreo-brownies

Mein Sohn liebt sein Rentier mit frischer Schlagsahne besonders gerne:

rentier-kuchen

Oder hier umgeben mit den 1,2, 3-Blitz-Lebkuchenkugeln, aus dem letzten Beitrag.

brownie-kuchen1

Und weil Weihnachten nun so gut wie vorbei ist, nutze ich den Blogbeitrag als kleine Erinnerungsstütze für mich und mögliche Inspirationsquelle für euch, indem ich meine diesjährigen Weihnachtskarten mit euch teile.

baum-der-worte

Dies war in diesem Jahr meine erste Weihnachtskarte. Bereits im Spätsommer habe ich die Inspiration dazu bei Stempeltier Danny gefunden und war gleich ganz verliebt.

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flockenzauber

Diese Karte ist mein persönlicher Favorit: gefunden habe ich sie bei Bastelinna und war gleich so verzaubert, dass ich sie nachwerkeln musste. Ich habe noch ein uraltes Gebetbuch (von 1906) und daraus habe ich die Liedtexte genommen.

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Die erste Weihnachtskarte in diesem Jahr habe ich von Ilona bekommen und musste sie ebenfalls gleich nachwerkeln:

weihnachtskarte

Diese Karte ist beim Basteln mit meiner Tochter entstanden. Sie liebt die Weihnachtsmäuse und aquarelliert total liebevoll.

weihnachtsmause

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest 2016.

Wie immer die süßesten Grüße

Christine

weihnachtskarten

 

{Vernasch mich!} Mit dieser Karte geht Liebe tatsächlich durch den Magen

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Erinnert ihr euch an die Esspapierdeko, die ich kürzlich für mich entdeckt habe? Mittlerweile ist es so, dass ich das Esspapier genau so toll finde wie meine Kinder. Und deshalb kam mir diese Woche der Gedanke, eine essbare Karte zu basteln – für meine Tochter, die sooo gerne Post bekommt und gleichzeitig sooo gerne Esspapier nascht.

Und gerade beim Erstellen der Karte habe ich festgestellt, wie schön es sein kann, zwei Interessen miteinander zu verbinden. Denn ich habe sowohl einiges an Material aus meinem Bastelsortiment verwendet als auch in meinem Backschränkchen gewühlt.

Und hier habe ich für euch das Ergebnis: einen essbaren Valentinsgruß.

Wenn es euch interessiert, wie das Ganze funktioniert und worauf ihr achten müsst, habe ich hier die Anleitung:

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Vorab: die Grundkarte könnt ihr nicht essen. Da habe ich ein Papier in Aquamarin genommen und in Flüsterweiß eine Lage darauf geklebt, die ich zuvor mit dem Timeless Textures Set von SU bestempelt habe.

Doch der Rest ist komplett zum Knabbern geeignet.

Ich habe ein rosafarbenes Esspapier mit Herzen geprägt. Dann kam das Blooming Heart-Framelite-Set zum Einsatz. Mit diesem habe ich das Herz und die Blume ausgestanzt. Auch den Schmetterling habe ich so mit der Big Shot ausgestanzt. Diesen habe ich in der Mitte ganz zart mit einem scharfen Messer angeratzt, so dass ich die Flügel ganz leicht nach oben biegen konnte. Die Buchstaben wurden ebenfalls ausgestanzt. Mit der Itty-Bitty-Herzstanze kamen die kleinen Herzen hinzu. Und dann ist die Karte auch schon fast fertig und muss nur noch zusammen gesetzt werden und hier könnt ihr natürlich keinen normalen Kleber verwenden. Die Lösung war in meinem Fall essbarer Kleber, den ich zum Zusammenkleben verwendet habe. Aber alternativ könnte auch ein sehr steifer Puderzuckerguß funktionieren (das versuche ich demnächst einmal aus.

Ja, und so wie ich in meinem Bastelschrank jede Menge Perlchen und Glitzerzeugs habe, habe ich in der Küche tausende Nonparailles und Kuchendeko und damit habe ich dann die kleinen essbaren Glitzerakzente gesetzt. 3-DSC_7852

Worauf müsst ihr achten? Esspapier ist natürlich schneller zerrissen wie das bei normalem Papier der Fall ist, deshalb muss man einfahc etwas zarter mit dem Papier umgehen. Und ihr dürft nicht zu viel Kleber nehmen, weil das Papier sonst etwas aufweicht. Das solltet ihr auch immer im Hinterkopf haben, wenn ihr Esspapier auf Torten etc verwendet. Am Besten erst kurz vor Verzehr in die Creme stecken.

Nun bin ich gespannt, ob mein kleines Backfräulein die Karte tatsächlich isst oder ob sie neben der Pancake-Katze in ihrer Sammlung stehen wird.

Wie gefällt euch denn die Idee mit der essbaren Karte? Eure Meinung würde mich sehr interessieren.

Süße Grüße

Christine