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Ein kleines Stück vom Sommerglück – Hugo im Guglformat

Woran denkt ihr, wenn ihr auf den Sommer zurück blickt? Urlaub, Hitze, Badestrand? Und zum Abkühlen vielleicht einen kühlen Hugo? Wenn ihr das Getränke auch so gerne mögt, wie wir, dann ist das Rezept von unserer heutigen Gastbloggerin Madeleine genau das richtige für euch. Sie hat die kleinen Gugl hugotauglich gemacht und wir können uns vorstellen, dass man ein kleines Stück Sommer schmecken kann, wenn man ihre leckeren Gugl probiert.

Was meint ihr? Wir denken: Nachbacken und dazu einen Hugo trinken! Vielen Dank liebe Madeleine für deinen superleckeren Beitrag. Uns hast du auf jeden Fall ein wenig Urlaubsfeeling geschenkt!

Hallo ihr lieben Backfreunde,

meine Name ist Madeleine, ich bin 38 Jahre jung und komme aus dem schönen Niedersachsen.

Backen war eigentlich nie wirklich meine Leidenschaft, das änderte sich erst mit dem Einbau meiner neuen Küche. Sie ist so wunderschön und hat mich voll in ihren Bann genommen und damit fing alles an. Erst „einfache“ Kuchen, wie Käse- oder Apfelkuchen, die auch sehr lecker waren. Dann machte unsere Kindergärtnerin eine Barbietorte und kurz danach eine Bekannte von mir im Sommer einen Lightning McQueen Torte und ich war begeistert. Ich wusste bis zu dem Tag noch nichtmal, dass man solche Torten zaubern kann 🙂 Und das hat mir dann auch keine Ruhe gelassen. Die Konfirmation meines Neffen stand an und für ihn wollte mir dann was Besonderes überlegen und schuf meine 1. Fondanttorte und somit war es um mich geschehen. Kurz darauf entstand auch meine Backseite auf Facebook unter Madeleines Tortenfarm.  Dann folgte ein Geburtstag nach dem anderen, und immer zauberte ich Fondanttorten, aber das reichte mir nicht, also kamen dann auch noch Muffins, Cupcakes und natürlich die MiniGugls dazu. Ich finde die kleinen Gugl total toll und es gibt so unheimlich viele Rezepte.

Im Sommer habe ich Hugo-Gugls gemacht, einfach köstlich. Das Rezept ist eigentlich für Cupcakes gedacht (die ich auch gemacht hatte), aber ich hatte noch soviel Teig über, dass ich aus dem Rest dann MiniGugls gezaubert habe. Die Backzeit hab ich natürlich verringert und ganz wichtig dabei die Stäbchenprobe.

madeleine

Hier das Rezept

(gefunden bei: http://tassenkuchen-baeckerei.blogspot.de/2012/07/nachtrag-zum-sonntagssu-das-hugo.html)

(die Zutaten reichen für für etwa 14-16 Cupcakes)

Für den Teig:

80 g weiche Butter

120 g Zucker

250 g Mehl

3 TL Backpulver

1 Prise Salz

Abrieb einer unbehandelten Limette

1 EL gehackte Minzeblätter

2 Eier

200 ml Sekt oder Prosecco

140 ml Milch

2 EL + 6 TL Holunderblütensirup

Für das Frosting:

150 g weiche Butter

100 g Frischkäse

100 g gesiebter Puderzucker

2 EL Holunderblütensirup

1 EL Limettensaft

Abrieb einer halben unbehandelten Limette

Für die Deko:

je ein schwarzer Strohhalm

1/2 unbehandelte Limette

grüne Zuckerkristalle

je ein Minzblatt

Zubereitung:

{Teig} Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Butter und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver sieben und mischen. Limettenreste, Salz und gehackte Minze untermischen.

Eier, Sekt, Milch und Sirup verrühren, anschließend abwechselnd mit der Mehlmischung zur Butter-Zucker-Masse geben.

Den Teig in die Förmchen füllen und etwa 20-25 Minuten backen.

Die Muffins nach der Backzeit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

{Frosting} Die weiche Butter mit dem Puderzucker cremig rühren. Den Holunderblütensirup, den Limettensaft und die Zesten mit der Butter vermischen. Den Frischkäse glatt rühren und vorsichtig mit einem Löffel oder Teigschaber unter die Butter rühren. Nicht schlagen, da die Masse sonst gerinnt und unbrauchbar wird.

Das Frosting auf die ausgekühlten Muffins spritzen und mit einem Strohhalm, einer Limetten-Ecke, einem Minzblatt und den Zuckerkristallen dekorieren. Werden die Cupcakes nicht direkt verzehrt, sollten sie kühl stehen. Fertig!

Viel Spaß beim Nachbacken 🙂

Liebe Grüße

Madeleine

Minigugl

Abschied vom Erdbeerland! Süßes aus der Flasche und aus dem Eisfach

ChristinebloggtWas bin ich glücklich mit meiner Einkochbibel. Ich würde das Buch am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Gerade da ich neu aufs Einkochen gekommen bin, hält das Buch jede Menge Tipps für mich bereit. Zur Zeit verarbeite ich fleißig die letzten Erdbeeren, da die Saison ja so gut wie abgeschlossen ist. Und ein Rezept das mich beim Lesen direkt begeistert hat, war der Erdbeersirup.

Ich stellte mir Sekt, Eis, Pudding vor – übergossen mit herrlich aromatischem Erdbeersirup. Hmmm, lecker!

Also habe ich mich an den Sirup gewagt und kann euch schon einmal verraten, dass das Ergebnis einfach nur köstlich ist. Ich habe es schon auf Vanilleeis und im sommerlich-kalten Getränk versucht: köstlich!

Wenn ihr euch den Sommergeschmack noch etwas verlängern wollt, habe ich hier das Rezept für euch:

Zutaten:

1 kg frische Erdbeeren

Saft von 2 Limetten

7 Pfefferminzblätter

600 g Kristallzucker

Und so geht es:

Schneidet die Erdbeeren nach dem Waschen klein und gebt sie mit dem Limettensaft und den Pfefferminzblättern in einen Topf und erwärmt alles auf ca. 80°C. Haltet die Temperatur für 5 Minuten.

Den heißen Fruchtbrei lasst ihr anschließend durch ein feines Tuch abtropfen. (Das war für mich der schwierigste Schritt: ich habe mich etwas schwer damit getan, die heiße Fruchtmasse durch das Tuch zu filtern und habe wohl auch zuviel ausgedrückt. Dadurch ist der Saft dunkler geworden).

Der filtrierte Saft wird nun mit etwas Wasser auf 1/2 l aufgefüllt und zusammen mit dem Zucker auf ca. 85°C erhitzt. Wenn sich der Zucker gelöst hat, füllt man den heißen Sirup in Flaschen und verschließt diese zügig. Die Flaschen legt man zum Auskühlen um, damit die heiße Masse den Deckel berührt und diesen so sterilisiert. Nach dem Abkühlen kann der Sirup kühl und dunkel bis zu drei Monaten gelagert werden.

Erdbeersiurp

Angebrochene Flaschen werden im Kühlschrank aufbewahrt.

Ich freue mich schon sehr darauf, auszutesten, wozu ich diesen wunderbaren Sirup noch nutzen werde.

erdbeersaft

Und manchmal führen im Leben ja die Zufälle zu den schönsten Ergebnissen. So habe ich die wohl schönsten Eiswürfel, die ich in meinem Leben bisher angefertigt habe, der Eisbegeisterung meiner kleinen Tochter zu verdanken. Denn wie so oft war meine kleine Küchenhelferin auch in der letzten Zeit wieder fleißig mit mir in der Küche am werken. Seit sie eine eigene kleine Schürze hat, würde sie am Liebsten den ganzen Tag backen, kneten und kochen. Vor einigen Tagen haben wir ja bereits Eiskonfekt hergestellt, gestern dann Minzeeiswürfel und so fragte sie mich, ob wir den Sirup (sie sagt Erdbeersaft dazu) auch zu Eis machen. Warum nicht, dachte ich. Leider waren alle Eiswürfelformen bereits belegt. Dann sah ich die Gugl-Form und dachte „Warum nicht?“, wenn die Küchenhelferin doch so gerne Erdbeereiswürfel hätte. Das Ergebnis seht ihr hier:

erdbeer3

Ich fürchte nur, dass sie äußerst schnell verschwunden sein werden, denn sowohl mein Mann als auch meine Tochter haben großen Gefallen an den roten Eisgugln gefunden.

Erdbeergugl

Wenn euch die Gugl gefallen, kann ich euch übrigens noch einen ganz tollen Blog empfehlen. Viele von euch werden ihn schon kennen, wer das aber nicht tut, sollte ihm schleunigst einen Besuch abstatten: Lisbeth´s Cupcakes & Cookies. Die liebe Karin hat dort nicht auch schon tolle Strawberrygugl gemacht, sondern auch ein herrlich leckeres Rezept für Gugl aus weißer Schokolade erfunden, welches mir wirklich das Wasser im Munde zusammen laufen lässt.

Und einen weiteren schönen Blog mit einem Rezept für geeiste Gugl habe ich dann gerade eben noch entdeckt: Sandra´s Tortenträumereien. Dort findet ihr total leckere Eiskaffeeeis-Gugl. Die sehen auch sehr verführerisch aus.

Und weil die Küchenplausch-Community gerade ein Erdbeerevent veranstaltet, habe ich hier noch einen Link für euch: Wer die Community noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall einmal vorbei schauen. Nette Menschen und tolle Rezepte erwarten euch!

Erdbeer Rezepte auf kuechenplausch.de