Schlagwort: Mehl

{Das erste Mahl} Und dazu delikate Zitronen-Orangen-Törtchen

Orangen-Zitronen-Törtchen3Ich bin ja ein kleiner Küchengeräte-Junkie und besitze ein ganzes Arsenal an technischen Hilfsmitteln. Angefangen von der Kitchen Aid-Küchenmaschine über Pürierstab, Handrührgerät, Schokoladenbrunnen, Waffeleisen und diversen Artikeln mehr bis hin zu einer Zuckerwattemaschine. Letztere ist zugegebenermaßen nicht oft im Einsatz. Aber immerhin: sie hat einen Platz im Regal.

Nun ist ein neues Gerät bei mir eingezogen und hat einen Platz an der pole position der Küchengeräte bezogen. Ich bin verliebt, das gebe ich ehrlich zu!

Seit einigen Wochen mahle ich mein Mehl selbst. Dazu habe ich mich vorab schlau gemacht in der Welt der Mühlen. Meine Freundin Melanie hat seit Jahren eine Mühle aus dem Hause hawos* und hat mir ihre Mühle wärmstens empfohlen. Hin und wieder, wenn ich bei ihr zu Besuch bin, durfte ich das Mehl mahlen und ich war jedes Mal aufs Neue begeistert. Körner oben rein und unten kommt das feinste Mehl heraus. Oder eben auch Gröberes. Denn die Mühle lässt sich auf verschiedene Mahlgrade einstellen und auch Gewürze kann man damit fein mahlen.

Für meine Kinder ist es der größte Zauber zu sehen wie aus Korn Mehl wird.

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Und ich teile ihre Begeisterung und ertappe mich dabei, wie ich bei jedem Mahlvorgang verzückt zuschaue wie der Weizen gemahlen wird. Die Mühle ist herrlich verarbeitet und ich bin von der Qualität begeistert. Genau so habe ich mir das Selbstmahlen vorgestellt. Schnell, fein, nicht zu laut.

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Dazu kommt die edle Holzoptik, die die Mühle auch optisch zum Hingucker macht. Ich habe mich schon erwischt, dass ich sie hin und wieder liebevoll streichle. Und einen Namen wird sie demnächst natürlich auch noch bekommen. Meine drei liebsten Küchengeräte sind ja allesamt im Laufe der Zeit getauft worden.

Wollt ihr wissen, was mein erstes Mahl (kleines Wortspiel) war? Ich habe Weizenmehl ganz fein verarbeitet und daraus unglaublich aromatische, delikate Orangen-Zitronentörtchen gemacht. Garniert mit karamellisierten Orangenscheiben. Das Haus: ein einziger Duft!

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Die Törtchen waren schnell von den Arbeitskollegen meines Mannes verzehrt und werden nach erfolgreicher Premiere ganz bald wieder gebacken und falls auch ihr diese süßen Verführer einmal nachbacken wollt, kommt hier das Rezept für euch.

Orangen-Zitronen-Törtchen

Orangen-Zitronen-Törtchen

Zutaten für ca. 12 Törtchen

200 g weiche Butter

3 Eier

1 Bio-Orange

1 Bio-Zitrone

150 g brauner Zucker

200 g Weizenvollkornmehl

25 g zarte Dinkelkornflocken (ich habe die von Kölln)

200 ml Milch

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Für den Guss:

150 g Puderzucker und etwas Zitrussaft

Für die karamellisierten Orangenscheiben:

1 Bio-Orange

100 ml Wasser

150 g Zucker

So wird es gemacht:

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Früchte heiß abwaschen. Die Schalen fein abreiben. Wichtig ist, dass nicht zu viel von dem Weißen unter der Schale abgerieben wird. Dann werden die Törtchen bitter.

Orange und Zitrone auspressen und 100 ml Saft abmessen.

Butter, Zucker und Schalenabrieb mit dem Handrührgerät cremig rühren und nach und nach die Eigelbe einrühren. Mehl, Dinkelflocken, 5 EL Zitrussaft sowie die Milch in die Masse einrühren und anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.

Ich habe den Teig in kleine Papp-Muffinförmchen von dm gefüllt weil ich diese nach dem Backen gut ablösen konnte um die Form der Törtchen zu erhalten. Man kann natürlich auch normale Muffinförmchen verwenden.

Ca. 25 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen. Mit einem  Zahnstocher mehrmals einstechen und mit 3-4 EL Zitrussaft beträufeln und auskühlen lassen. Dann aus den Förmchen lösen.

Für die Dekoration:

Die Orange heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne Wasser und Zucker bei niedriger Temperatur erhitzen. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat werden die Orangenscheiben dazu gegeben und kurz aufgekocht. Ca. 10 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln und hin und wieder umdrehen.

Orangenscheiben aus der Pfanne nehmen und abtropfen lassen.

Tipp: Den Rest des Orangensirups in der Pfanne aufheben und im Kühlschrank aufbewahren. Ich versüße mir damit zum Beispiel meinen Tee. Aber auch für andere süße Dinge ist es eine prima Grundlage.

Nun den Zuckerguss anrühren: dazu wird der Puderzucker gesiebt und mit etwas Zitrussaft glatt gerührt. Der Guss sollte zähflüssig und klümpchenfrei sein.

Guss über die Törten gießen und mit den Orangenscheiben dekorieren.

Wer mag, gibt noch eine essbare Blüte wie Kapuzinerkresse dazu.

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Und während ich diese Zeilen schreibe, überlege ich schon wieder, was ich denn noch schnell backen könnte, damit ich die Mühle wieder nutzen kann. So geht es übrigens auch meinem kleinen Backfräulein, das so gerne mahlt, dass es nun am Liebsten jeden Tag backen würde.

Ein großes Dankeschön noch einmal an die Firma hawos für den netten Kontakt.

Die süßesten Grüße

Christine

* Die Mühle 1 habe ich von der Firma hawos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Natürlich ist meine Meinung davon wie immer unberührt.

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Knuspriges Weizenbrot: Mein erster (erfolgreicher) Brotbackversuch

Weizenbrot

Der Hefeteig und ich: wir mögen uns nicht so besonders. Woran das liegt, kann ich gar nicht sagen. Ich von meiner Seite bin immer sehr nett zu ihm. Gebe ihm ordentlich Gratismassagen und knete ihn gut durch, lasse ihn gehen wenn er das möchte und wenn er sich aufplustert und den Dicken macht, freue ich mich sogar und bin gar nicht beleidigt.

Aber irgendwie will er sich oft gar nicht aufplustern und bleibt ganz bescheiden klein in seiner Schüssel. Was habe ich schon probiert. War das Wasser nicht warm genug oder zu warm für die Hefe? War der Ort zum Gehen lassen nicht gut genug temperiert?

Oder zickt der Teig einfach so herum, weil er mich nicht mag?

Naja, auf jeden Fall habe ich mich jetzt doch einmal wieder an die Hefe gewagt und im Rahmen der Game of Thrones-Wochen ein knuspriges Weizenbrot gebacken. Und soll ich euch etwas verraten? Es hat geklappt. Der Teig und ich: wir sind tatsächlich miteinander warm geworden. Bei dem Wetter ist das ja auch einfach. Ordentlich Sonne am Himmel, da konnte die Hefe wohl einfach nicht anders und der Teig ist endlich schön aufgegangen. Fast schon zu gut, denn er ist dann direkt übers Ziel hinausgeschossen und hat sich auf dem Gartentisch breit gemacht.

Es war aber noch genug übrige um zwei kleine sehr leckere und vor allem lockere Brote daraus zuzubereiten. Was bin ich gerade glücklich.

Weizenbrot

Weizenbrot

Das Rezept stammt aus dem wunderbaren und sehr ungewöhnlichen Kochbuch „A Game of Thrones – Das offizielle Kochbuch“. Zwischen meinen eher hellen Backbüchern kann ich dieses edle schwarze mit der herrlichen Goldprägung auch immer gleich herausgreifen.

Für Fans der Serie: Das Brot ist der Mauer zugeordnet.

„In der Großen Halle von Winterfell hing dichter Rauch und es duftete nach geröstetem Fleisch und frisch gebackenem Brot.“

(A Game of Thrones)

Wer dieses vielseitige und einfach nur herrliche Koch- und Backbuch gewinnen möchte, erfährt hier wie er das tun kann.

game of thrones

Ist eigentlich der ein oder andere Brotbäcker unter euch? Habt ihr vielleicht ein paar Anfängertipps für mich? Gerne dürft ihr unter diesem Beitrag einen Link zu passenden Blogbeiträgen setzen. Es würde mich sehr interessieren, ein paar Brotbacktipps zu bekommen.

Nun zurück in die Welt von Westeros.

Knuspriges Weizenbrot

Weizenbrot

Ihr braucht für zwei kleine Brote:

2 Päckchen Trockenhefe

1-2 EL Honig

700 ml warmes Wasser

800 g Mehl

1 EL grobkörniges Salz

40 g Maismehl

So geht es:

Gebt den Honig und die Hefe in das warme Wasser und verrührt alles ordentlich miteinander. Wenn die Hefe sich nicht vollständig löst, ist das nicht schlimm. In einer großen Schüssel vermischt ihr Mehl und Salz miteinander. Nun gießt ihr die Hefemischung darüber und fangt an das Ganze zu verkneten. Gebt die Mischung auf eine bemehlte Arbeitsfläche und knetet sie ungefähr fünf Minuten lang immer wieder gründlich mit den Handballen auseinander und zusammen. Ist der Teig sehr klebrig, gebt ihr Mehl hinzu. Der Teig sollte anschließend eine homogene Masse sein.

Nun fettet ihr eine (sehr) große Schüssel mit ein wenig Butter ein und gebt den Teig dort hinein. Deckt die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lasst den Teig zwei Stunden ruhen.

Hat der Teig seine Größe mindestens verdoppelt, teilt ihr ihn in zwei Teile. Diese Stücke formt ihr nun zu runden oder ovalen Laiben und legt diese auf ein Backblech das ihr mit Backpapier ausgelegt habt. Bestäubt sie mit Mehl und schneidet sie mehrmals mit einem scharfen Messer ein. Streut das Maismehl darüber (wer mag kann auch ein paar feine Haferflocken darauf verteilen) und lasst die Laibe ohne Abdeckung noch einmal 40 Minuten gehen.

Heizt den Ofen auf 230° C Umluft vor. Füllt eine Auflaufform mit 500 ml Wasser und stellt sie auf das Grillblech ins untere Drittel des Backofens. Backt die Laibe ca. 30 Minuten. Sie sollten ein wenig hohl klingen wenn man auf die Kruste klopft.

Ein wenig abkühlen lassen. Und dann am Besten ganz dick mit Butter bestreichen, ein Glas Milch dazu und ich bin glücklich!

Yeah! Mein erstes eigenes Brot!

 Weizenbrot

Weizenbrot

Weizenbrot

Süße Grüße

Christine

 

Ein Kekstrio zum Bloggeburtstag – wenn Mumien und Rentiere um die Geburtstagskerze tanzen

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Wer meine Beiträge verfolgt weiß, dass ich viele Blogs sehr gerne mag und diese auch immer mal wieder gerne erwähne und verlinke. Ein Blog der mir ganz besonders am Herzen liegt ist der wundervolle Blog von Stephie „Meine Küchenschlacht„. Nicht nur dass mich ihr Name immer an meine Küche nach dem Backen erinnert, nein, da ist jemand der seinen Blog mit ganz viel Leben und Seele füllt und aus oft einfachen Zutaten die fantastischten Kreationen zaubert. Kreativ und immer wieder ganz besonders.

Also fast schon selbstverständlich, dass ich für ihr Blogevent einen Beitrag beisteuern möchte. Gewünscht hat sich Stephie einen Beitrag, der zu ihrem Blog passt und vielleicht sogar auf einem ihrer Rezepte basiert. Und eine kleine rosa Kerze sollte dann auch noch ins Bild gezaubert werden.

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Ich habe ein ganz einfaches Rezept gewählt und vielleicht wundert sich der ein oder andere (oder Stephie selbst) warum ich solch simple Kekse beisteuere. Aber ich finde gerade hier zeichnet sich die Besonderheit von Stephie eben aus. Sie schafft es, aus einem einfachen Grundteig etwas so Tolles wie die Mumienkekse (s.u.) zu erfinden. Genial! Und dass man noch mehr aus dem gleichen Ausstecher machen kann, habe ich dann im Internet gefunden: herausgekommen sind diese wunderbaren Rentiere. Tja, und ein paar kleine Fans  von Stephies Blog in Form von Pfefferkuchenmännern habe ich dann auch noch gebackt.

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Diese kleinen Gingermänner (und -mädchen) durfte dann die kleine Küchenhelferin E. mit äußerst viel Liebe dekorieren. Ganz toll hat sie das gemacht und die rosa Perlchen werde ich nun erst einmal wieder auffüllen müssen.

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Ein Grundrezept und ein Ausstecher und drei so unterschiedliche Möglichkeiten, was man daraus zubereiten möchte. Und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was man noch machen kann. Genau deshalb habe ich dieses Rezept ausgesucht, um es als Beitrag einzureichen.

Naja, und natürlich auch, weil es sich gut mit einer Küchenhelferin umsetzen lässt und selbst dann noch backbar ist, wenn man den zukünftigen Backhelfer im Tragetuch vor sich gebunden hat.

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Wie es geht? Ihr braucht für zwei Bleche voll Pfefferkuchenmänner/Mumien/Rentiere:

260 g Mehl

125 g Butter

125 g Zucker

1 Ei

1,5 TL Backpulver

für den hellen Teig der Mumien: Abrieb von einer Biozitrone und für die Deko 3 Packungen Zitronenglasur sowie einige Minismarties

für den dunklen Teig der Rentiere und Mumien: 1 – 2 EL Kakao und für die Deko weiße Zuckerschrift, Smarties und Minismarties und Deko nach Belieben

So geht es:

Für den Teig mischt ihr alle Zutaten bis auf die Deko zusammen und knetet ihn gut durch bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Diesen legt ihr eine Stunde in den Kühlschrank.

Bereitet zwei Bleche vor, indem ihr sie mit Backpapier auslegt. Dann heizt ihr den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Rollt den Teig ca. 3 mm dick auf einer mit Mehl bestäubten Fläche aus und stecht große und kleine Figuren aus. Für die Mumien verändert ihr die Glieder des Pfefferkuchenmannes, indem ihr sie etwas in die Länge drückt.

Gebt diese auf die Bleche und backt sie für ca. 10 Minuten (+/- 2 Minuten) und lasst sie kurz abkühlen. Zum Auskühlen legt ihr sie aufs Kuchengitter und verziert sie nach dem Erkalten nach Herzenslust.

Bei den Mumien gebt ihr die Zitronenglasur mit einer Lochtülle auf die Kekse, indem ihr erst quer und dann längs Streifen auftragt.

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An dieser Stelle sage ich noch einmal Happy Birthday, liebe Küchenschlacht. Stephie überrasch uns noch mit vielen tollen Rezepten.

Küchenschlacht

Traumstücke – Auch mich haben sie zum Träumen gebracht

Einfaches und schnelles Rezept für Traumstücke - zarte Plätzchen mit Puderzuckerhaube

Kekse zum Träumen fein

„Traumfresserchen, Traumfresserchen!
Komm mit dem Hornmesserchen!
Komm mit dem Glasgäbelchen!
Sperr auf dein Schnapp-Schnäbelchen!“

Der ein oder andere von euch kennt diesen Spruch vielleicht noch aus seiner Kindheit. Er stammt aus der Geschichte „Das Traumfresserchen“ aus der Feder von Michael Ende. Ich habe diese Geschichte geliebt. Wenn ich nachts Angst hatte, habe ich mir gerne vorstellt, dass es ein kleines Traumfresserchen gäbe, das meine bösen Träume einfach auffrisst. Was das mit dem heutigen Post zu tun hat?

Nun auch mich hat die Begeisterung für die Traumstücke erwischt, die seit einigen Wochen viele Blogger gepackt hat. Vor einigen Tagen habe ich zum ersten Mal von den kleinen Leckerbissen gelesen und musste mir das Rezept gleich mal ausdrucken. Schnell gemacht, einfach und meine kleine Küchenhelferin kann ganz viel mithelfen. Perfekt!

Einfaches und schnelles Rezept für Traumstücke - zarte Plätzchen mit Puderzuckerhaube

Auf der Seite von Karens Backwahn  habe ich das Rezept gesehen. Klick!

Diese hat es wiederum auf der Seite von Nancy von dem Blog Samt und Sahne entdeckt.

Die beiden Blogs zu besuchen lohnt sich übrigens nicht nur wegen der Traumstücke! Beide sind toll gestaltet, geschrieben und fotografiert.

Gestern habe ich dann die Traumstücke in Angriff genommen und während Küchenhelferin E. und ich bei der Arbeit waren, ist mir die Geschichte vom Traumfresserchen wieder eingefallen. Ich bin sicher, dem kleinen Traumfresserchen hätten diese leckeren Teilchen auch gut geschmeckt. Auch wenn es sonst ja eher auf Alpträume steht. Meine Tochter hat die Geschichte im Anschluss ans Backen direkt einmal erzählt bekommen und vielleicht kramt der ein oder andere von euch ja auch die Geschichte wieder hervor.

Traumstücke

Das Hornmesserchen und das Glasgäbelchen aus dem Gedicht haben mich dann wiederum inspiriert, einen Teil der Traumstücke zu verpacken und zu verschenken. (Ich hatte zwar nur ein Holzlöffelchen und -gäbelchen aber die Idee war geboren) Denn bei Karen wird nicht nur gebackt, zur Zeit findet auch ein wundervolles Blogevent statt, bei dem es darum geht, Gebackenes schön zu verpacken und zu verschenken. Klick

Der Aufforderung sind wir dann nachgekommen und haben die Dekoschublade fleißig durchstöbert. Wenn ein dreijähriges Mädchen mit dir die Verpackung gestaltet, dann ist die Farbwahl eigentlich von Anfang an klar. Und da die Küchenhelferin sonst nicht an Mamas Dekoschublade darf, wurde dann so richtig aus dem Vollen geschöpft und alles was rosa war, sollte mitverpackt werden. So ist letztentlich ein ganzes Set entstanden, in das wir die Traumstücke verteilt haben. Das Ergebnis seht ihr auf den Bildern. Ich selbst liebe es ja total zu verpacken und habe mittlerweile ein ganz schönes Sortiment an Bändern, Tüten, Stempeln, Masking Tape zusammengekauft. Wie sieht das denn bei euch aus? Verpackt und verschenkt ihr auch so gerne?

Hier noch das Rezept zu den Traumstücken. Es reicht für zwei Bleche.

Traumstücke

Zutaten:

500 g Mehl

5 Eigelb

250 g Butter

2 P Vanillezucker

150 g Zucker

Puderzucker (ca. 200 g)

So wird es gemacht:

Legt zwei Bleche mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf Ober- und Unterhitze 180°C vor.

Gebt alle Zutaten bis auf den Puderzucker in eine Rührschüssel und verknetet sie mit den Knethaken eures Handrührgerätes. Anschließend knetet ihr den Teig mit den Händen noch einmal ordentlich durch. Verpackt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn eine viertel Stunde in den Kühlschrank.

Von dem kühlen Teig nehmt ihr nun portionsweise Teig ab und formt in zu Rollen. Je nachdem wie groß eure Traumstücke werden sollen, wählt ihr die Dicke eurer Teigrollen aus. Schneidet jeweils 1 cm breite Stücke und legt sie auf das Backblech. Das macht ihr so lange, bis der Teig alle ist.

Die Traumstücke werden ca. 12-15 Minuten gebackt bis sie goldbraun sind. Lasst sie kurz abkühlen und gebt sie lauwarm in eine Schüssel mit Puderzucker. Bestäubt sie von allen Seiten mit dem Puderzucker und dann…

… einfach genießen und träumen!

Die traumhaften Tortenspitzen habe ich übrigens von der Papierfabrik in Berlin bekommen. Schaut dort doch mal vorbei, wenn ihr Muffinförmchen, Tortenspitzen und ähnliches braucht.

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

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Gastbeitrag – Sprudelkuchen mit Stevia und Vollkornmehl

Heute habe ich wieder einen ganz tollen Gastbeitrag der lieben Nicole für euch. Sie backt sehr viele gesunde Kuchen und möchte ein Rezept heute gerne mit euch teilen.

Genug der vielen Worte, ich gebe das Wort ab!

Liebe Grüße

Steffi

 

nicole3Hallo ich heisse Nicole (33J), ich backe schon seit Jahren gerne und probiere immer wieder etwas neues aus. Backen entspannt mich und macht mir riesigen Spass.

Im Moment experimentiere ich gerne mit gesunden Dessers oder Kuchen. Viel Spass wünsche ich euch beim nachbacken 🙂

 

 

 

 

Heute habe ich

Sprudelkuchen mit Stevia und Vollkornmehl

Nicole

Zutaten:
5 Eier
1 Tasse Stevia (Nevella)
11/2 Tasse Sprudel
1 Tasse Öl
2-3 Tassen gemahlene Nüsse
3 Eßl Kakao
1 Tasse Buchweizenmehl
1 Tasse Roggenmehl
1 Backpulver
1 Tl Vanillearoma

Füllung:
600ml Sahne

2 P. Vanillezucker

4 Bananen
evtl Sahnefest

Eier und Stevia solange schlagen bis eine weiße Masse entstanden ist. Übrige Zutaten nach und nach dazu geben und unterrühren.
In eine Springform füllen und backen.

175 Grad (Heißluft) ca 1 Stunde

Nach dem Abkühlen den Kuchen bis zum Rand aushölen.
Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Bananen längs halbieren.
Das Ausgehöhlte zerkrümeln und unter die geschlagene Sahne ziehen. Auf den ausgehölten Boden die Bananen legen und mit der Masse füllen.

Wenn ihr möchtet könnt ihr die Krümel noch auf der Masse verteilen (siehe Foto)

Viel Spaß!

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Unser Blogevent nicht vergessen!

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