Schlagwort: Mohn

Mohnfeen basteln

Aus Mohnkapseln entstehen mit Märchenwolle traumhaft schöne Mohnfeen.

Zauberhafte Gartenfeen

Vor einigen Wochen habe ich die Mohnkapseln aus meinem Garten getrocknet. Nun haben wir daraus Mohnfeen gebastelt. Meine Kinder sind ganz verzaubert von den zarten Feen und denken sich nun ständig Geschichten aus. Selbst der Bastelbub kann diesen doch sehr mädchenhaften Wesen so manche kreative Idee abgewinnen.

Aus Mohnkapseln entstehen mit Märchenwolle traumhaft schöne Mohnfeen.

Da gibt es die Schutzfee, die Kriegerfee, die Wasserfee und die Eisfee – die Gedanken schweifen und die Feen werden in ihrer Fantasie lebendig und entwickeln eigene Charaktereigenschaften.

Aus Mohnkapseln entstehen mit Märchenwolle traumhaft schöne Mohnfeen.
Aus Mohnkapseln entstehen mit Märchenwolle traumhaft schöne Mohnfeen.

„Warum schlafen die denn alle?“, fragte mich der Bastelbub und überlegte, ob es einen Schlafzauber gibt. „Vielleicht werden die nur nachts wach.“, grübelte das Backfräulein. Ja, und schon sind wir im Reich der Fantasie und überlegen, was wohl das Geheimnis der Mohnfeen ist.

Mohnfeen gestalten

Neben den getrockneten Mohnkapseln braucht man:

Märchenwolle

Acrylstifte (oder -farben)

Heißkleber

So wird es gemacht:

Zuerst werden die Samenkörner aus den Mohnkapseln geschüttelt. Die kleinen Körner kann man fürs nächste Jahr aufbewahren zum Einsäen.

Mit Acrylstiften werden die Gesichter gemalt. Dabei achte ich immer darauf, wie die Mohnkapsel geformt ist. Soll die Mohnfee eher nach oben oder nach unten schauen? Meine verträumten Feen haben die Köpfe eher nach unten geneigt.

Mit Märchenwolle forme ich Haare. Bevor ich klebe, zupfe ich sie in Form und überlege mir, wie sie das Gesicht umrahmen sollen. Mit Heißkleber werden sie dann fixiert.

Aus Mohnkapseln entstehen mit Märchenwolle traumhaft schöne Mohnfeen.

Fertig sind die kleinen Feen. Ich habe sie in einen Blumentopf gesteckt, den ich mit Steckmasse gefüllt habe. Aber auch in Blumenstöcken sind die kleinen Feen ein echter Hingucker.

Kennst du schon die kleinen Feen aus Eierkartons, die ich vor Jahren mit den Kindern gebastelt habe?

Ich sende dir ein Lächeln.

Chrissi

{WOW – We love it!} Der saftigste Apfel-Gugelhupf der je meinen Ofen verlassen hat

Apfelgugel       Das Backfräulein war krank. Eine richtige Sommergrippe mit mächtig viel Fieber, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Einfach-alles-tut-weh-Schmerzen und dem ersten Antibiotikum ihres Lebens. Fazit: Krank sein ist schrecklich, wer hat so was Blödes nur erfunden?

Tapfer hat sie Medizin geschluckt, Nasenspray bekommen, die Augen getropft bekommen (eine Bindehautentzündung kam auch noch dazu) und war sehr, sehr tapfer. So viele Ferienpläne sind in der Zeit ausgefallen und sie war oft ganz traurig, wenn ich Verabredungen und Aktionen absagen musste.

Deshalb habe ich mir doppelt und dreifach Mühe gegeben, ihr den Genesungsweg so angenehm wie möglich zu gestalten und ein paar feine Aktionen daheim zu planen, die sie nicht zu sehr anstrengten, die aber dafür sorgten, dass die Tage ausgefüllt mit Schönem waren. Warum ich euch das erzähle? Weil der heutige Kuchen Teil des Wer-schnell-wieder-gesund-Programms war.

Die Sonne schien, die Bienen summten, die Wespen waren überall, ein typischer Sommertag und wir mittendrin. Tags zuvor hatten wir Kräuter geerntet und zum Trocknen ausgelegt um Gartentee daraus zu machen. Ein paar wilde Brombeerranken hatten sich zwischen die Himbeeren geschlichen und trugen nun schwarzglänzende Früchte die ich für die Kinder pflückte. Doch der Hunger war groß und so bemerkte das Backfräulein etwas Rotgoldenes auf dem Wiesengrundstück neben unserem Haus.

Auf dem Nachbargrundstück steht unter anderem ein Apfelbaum der gerade fleißig Äpfel trägt. Zahlreiche lagen auf dem Boden und so dachte ich, dass wir ja ein paar sammeln könnten (Erlaubnis vom Nachbarn liegt vor). Ausgestattet mit einem kleinen Körbchen und zwei tatkräftigen Helferkindern machten wir uns auf und suchten unter dem Baum nach nichtmatschigen Äpfeln und schnell war das Körbchen gefüllt.

Apfelgugel

Die Kinder waren vom Sammeln so begeistert, dass ich nun schon überlege, was wir demnächst alles noch ernten können. Doch erst einmal mussten wir nun überlegen, was wir aus den Äpfeln machen wollten. Es waren eindeutig zu viele um sie alle zu verputzen und so befragte ich meinen besten Freund Pinterest nach Apfelinspiration. Ich liebe Pinterest und auch bei der Apfelsuche wurde ich nicht enttäuscht.

Julia von Kochliebe hat ein Rezept für einen supersaftigen Apfelkuchen gepostet, den ich als Grundlage für dieses Rezept nahm. Ihren Blog mag ich generell sehr gerne und kann euch nur sagen, dass sich ein Besuch bei ihr lohnt.

Ausgestattet mit unseren Äpfeln (das Backfräulein wagt die Behauptung, dass es die besten Äpfel sind, die sie je gegessen hat) schaute ich gleich nach, ob wir soweit alles im Haus hatten (hatten wir) und so gingen wir gleich ans Werk.

Vor allem der kleine Bruder des Backfräuleins war in äußerster Helferlaune und schon bald sah unsere Küche ein wenig chaotisch und die Kinder mehlweiß aus.

Apfelgugel

Wir haben zwei Kuchen aus dem Rezept gemacht: eine kleine Gugelform gefüllt und noch eine kleine Kastenform. Ich denke, das Rezept reicht allgemein für einen normalgroßen Gugel.

Und weil uns der Kuchen dann anschließend auch total begeistert hat, möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Es war wirklich WOW (der beste Apfelkuchen, den wir je gebackt haben meinte das Backfräulein).

Apfelgugel

Hier kommt also das Rezept für euch.

Supersaftiger Apfelgugel

Apfelgugel

Apfelgugel

Apfelgugel

Ihr braucht:
100g Butter
160g Zucker
1/2 TL Zimt
3 Eier
2 EL Mohn
150g Aprikosenjoghurt
200g Mehl
2 TL Backpulver
2 EL Milch
6 mittlere säuerliche Äpfel

etwas Puderzucker zum Bestäuben

So geht es:

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.
Butter mit Zucker und Zimtpulver mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Eier und Joghurt unterrühren. Mehl und Backpulver mit dem Mohn mischen und Milch dazugeben.
Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Unter den Teig mischen (wenn man sie mit Mehl bestäubt sinken sie nicht alle auf den Grund des Kuchens). In die Kuchenform füllen.
Im Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.

Blitzschnell gemacht und wahnsinnig lecker.

Apfelgugel

Apfelgugel

Und wenn ihr nun Lust auf noch mehr Apfelinspiration bekommen habt, hätte ich auch noch eine feine Apfeltarte für euch. Und was wir auch sehr lieben sind diese Apfelkompott-Cupcakes.

Welche Apfelrezepte lassen eure Herzen denn schneller schlagen vor Begeisterung?

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Am Ende des Tages stand übrigens folgendes Motto für mich fest:

1-img_5524