{Mit den Kindern einen Hasen schlachten} Feenglück und die besten Schokoladencupcakes

schokocupcakes

Osterhaseninvasion

After-Osterwoche. Berge von Süßigkeiten türmen sich in der Casa B. Der Osterhase war bei uns so was von fleißig und hat die Kinder überhäuft mit Schokoeiern und -hasen. Dabei habe ich selbst genau Null! Schokolade gekauft. Aber das sind eben Hasen: einmal kurz nicht aufgepasst, vermehren sie sich blitzschnell und schon stehst du vor der (Oster)haseninvasion!

Da hilft nur eines: schlachten! Gnadenlos! Und das haben wir getan. Als Familie. Alle zusammen. Aber weil wir so viele Hasen gar nicht alle essen können (die Kinder könnten schon), wird nun auch so mancher Hase in feinste Ganache verwandelt oder beendet sein Leben als superschokoladiger Cupcake. Und bevor ich euch nachher noch mit zu den Feen und in den Orient nehme, verrate ich euch doch gleich das Rezept für 12 dieser schokoladigen Sünden. Schokocupcake

Schokocupcakes

(PDF zum Ausdrucken: Schokocupcakes)

Zutaten:

Für den Teig:

60 g Butter

150 g Zucker

2 Eier

175 g Mehl

30 g Kakaopulver

1 TL Backpulver

½ TL Zimt, gemahlen

125 ml Milch

1 kleinen Osterhasen (oder ca. 50 g Vollmilchschokolade), klein gehackt

Für die Ganache:

200 ml Sahne

200 g Vollmilchschokolade

Für die Deko:

Zum Bestreuen: weiße Schokoladenraspeln

schokoladencupcakes

Und so geht es:

Gebt Papierförmchen in ein Muffinblech und heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Die Butter wird schaumig geschlagen. Dann gebt ihr den Zucker hinzu  und verrührt alles ordentlich mit dem Schneebesen des Handrührgerätes. Gebt nach und nach die Eier hinzu und rührt diese gründlich in den Teig ein.

Vermischt Mehl, Kakao, Backpulver und Zimt miteinander und hebt diese Mischung dann nach und nach unter den Teig. Gebt dann die Milch dazu. Zum Schluss rührt ihr die Schokolade unter.

Verteilt den Teig in den Förmchen und lasst sie ca. 20-25 Minuten backen. Nach dem völligen Auskühlen dekoriert ihr sie mit der Ganache.

Und diese geht so:

Erhitzt die Sahne in einem Topf. Hackt die Schokolade klein. Wenn die Sahne anfängt zu kochen, nehmt ihr sie vom Herd und rührt die Schokolade unter bis diese vollständig geschmolzen ist.

Die Ganache muss nun abkühlen bis sie Kühlschranktemperatur erreicht hat. Dann wird sie noch einmal mit dem Handrührgerät aufgeschlagen bis sie eine cremige Konsistenz bekommt.

Gebt die Masse in einen Spritzbeutel und verziert die Cupcakes dann ganz nach Belieben.

Frühlingserwachen mit Blumenelfen

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Nach Ostern haben wir eh genug von Hasen. Und deshalb muss auch die Osterdeko nun rasch weichen und gegen frühlingsfrische Ideen ausgetauscht werden. Die liebste Idee meiner Tochter zeige ich euch heute einmal. Denn wir haben kleine Feen gebastelt. Die Idee dafür habe ich irgendwann einmal bei Pinterest entdeckt. Auf Antjes Rappelkiste findet ihr die Originale. Zauberhaft oder?  Also: Ran an die Restekiste, Eierkartons sind nach Ostern eh in großen Mengen vorhanden und schon ging es los: jede Fee einzigartig zusammengesetzt aus Draht, Perlen, Garn, Glitzerstaub, Märchenwolle… selbst mein kleiner Sohn war mit seinen drei Jahren tatkräftig dabei, die Eierkartons zu bemalen.

Eierkarton

blumenfee

blütenelfe

blumenfeen

In größeren Mengen sind die Feen schon ein wenig zeitaufwendig zu gestalten, weil das Befestigen von Armen, Kopf und Beinen nicht ganz so einfach ist. Aber dafür haben wir am Ende dann einen ganzen Strauch voller Elfen gehabt (und einige Eierkartonkleidchen liegen noch bereit um daraus Feen zu machen, aber das muss ich in einem ruhigen Moment nachholen). Und eine der Feen ist dann gerade auch noch zu der Challenge von Kreativ durcheinander gehüpft.

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frühlingsfee

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Ausflug in den Orientpalast

Kreativ ging es bei mir auch am Basteltisch zu. Die Zeit dafür habe ich gezwungenermaßen durch ein paar Tage ohne Stimme und mit ordentlich Heiserkeit „geschenkt“ bekommen. Da ich weder vorlesen, noch groß reden konnte, hat mein Mann mir ein wenig Zeit zum Basteln ermöglicht und mit den Kindern wilde Piratenschlachten und Rockpartys veranstaltet.

So konnte ich viel früher als erhofft doch gleich das neue Orientpalast-Set von Stampin Up ausprobieren. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn ich etwas Neues habe (sei es zum Basteln oder zum Backen, von ungelesenen Büchern ganz zu schweigen), dann kann ich es kaum abwarten, es endlich auszuprobieren (im Fall der Bücher natürlich in die Welt zwischen den Buchdeckeln einzutauchen).

So bin ich gestern dann das erste Mal in die Welt des Orientpalastes abgetaucht und habe mich gleich in die Vielseitigkeit des Sets verliebt.

Für die Bastlerinnen unter euch: das Set wird es im Mai vorab zum neuen Katalog in zwei unterschiedlichen Sets geben und die Wartezeit auf den Katalog ein wenig verkürzen. Anfang Mai gibt es dann auch einen orientalischen Bastelworkshop bei mir. Ideen, was man mit dem Set so alles werkeln kann, habe ich hier für euch auch schon gesammelt.

Hier mein erstes Austesten des Sets.

eastern palaceorientpalaststampin Up Orientpalast

Man sagt ja, dass selten im Leben etwas so schlecht ist, dass nicht auch etwas Gutes dabei heraus kommen kann und in diesem Fall bin ich ja fast dankbar, dass mich die Heiserkeit so dermaßen erwischt hat. Dank literweise Salbeitee bekomme ich heute auch die ersten halbwegs ungekrächzten Sätze wieder heraus.

Verratet ihr mir zum Schluss, ob der Frühling bei euch dekorationsmäßig schon Einzug gehalten hat? Tipps gegen Heiserkeit sind ebenfalls willkommen!

Ich sende euch ein Lächeln

Christine

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{Belles Cupcakes und rockige Gitarrenklänge} Die Schöne, das Biest und der Rocksänger

Belles Cupcake

Märchen schreibt die Zeit…

Kennt ihr noch den alten Disneyklassiker „Die Schöne und das Biest“ nach dem ursprünglich französischen Volksmärchen? Von allen Disney-Heldinnen war mir Belle stets die Liebste. Klug und tapfer, das Herz am rechten Fleck und ein Buch (!) in der Hand. Heldinnen, die ein Buch gleich zu Beginn des Films glücklich an sich drücken, muss ich einfach lieben und so hat Belle auch gleich einen Platz in meinem damals noch ganz jungen Herzlein bekommen.

Belles Cupcakes

Nun war ich zum ersten Mal seit Jahren kinderlos nur mit zwei Freundinnen im Kino, in ebenjener Neuverfilmung. Keine Kinder dabei. Vorab einen Tee im Teeladen getrunken und dann ganz gemütlich in die Kinosessel gekuschelt. Und dann die wunderbaren Lieder hören. Das war so entspannend, dass ich fast eingeschlafen wäre, ohne eben besagte Kinder im Kino die mich sonst mit: ich brauche mein Trinken/Essen/Taschentuch doch bei jedem Film sehr fit halten.

Rockstar-Party

Wo wir gerade beim Thema „Fitness“ sind. Da habe ich in dieser Woche ganz ungeplant ein Programm ausprobiert, das garantiert mehr Kalorien verbrennt wie jeder Spinning-Kurs im Fitness-Studio. Du machst Aerobic um dich fit zu halten? Vergiss es! Mein Sohn hat ein besseres Aktionsprogramm zum Fitwerden mit mir ausprobiert. Man nennt es „Rockkonzert im Wohnzimmer mit Mama.“

Alles begann noch recht harmlos mit einer Bitte meines Sohnes, der mit seinen stolzen drei Jahren immerhin schon äußerst bewandert in der Geschichte der Rockmusik ist. Meinem Mann sei es in erster Linie gedankt.

An besagtem Morgen waren wir daheim, weil sich besagter Rocker Junior in einer akuten Genesungsphase einer Bindehaut-Entzündung befand. Wieder auf dem Weg der Besserung wurden diverse Musikwünsche eingefordert, bis mich folgender Wunsch erst einmal in tiefe Verwirrung stürzte: „Jetzt will ich Gewänau hören.“ forderte mich mein Junior-Rocker auf. „Gewänau?“ Ich war überfordert, aber bereit mich der Herausforderung anzunehmen. Sind wir mal ehrlich: englische Songs können einem manchmal schon wie eine eigene Sprache vorkommen, je nachdem wer sie singt. Ich also: „Von wem ist denn Gewänau genau?“

Die Antwort kam promt: „Von den Red Hot Chili Peppers. Die hab ich mit dem Papa gehört!“. Erratet ihr es? Bei mir hat es in Kombination mit der Band Klick gemacht und ich konnte den Musikwunsch erfüllen: „Give it away“ und wer den Refrain von dem Lied noch im Ohr hat, muss zugeben: so weit weg ist da Gewänau nun auch nicht.

Und während im Wohnzimmer die Red Hot Chili Peppers rockten, rockten wir Beide aus tiefster Seele mit und spielten die unglaublichsten Luftgitarrensolos, hüpften durch die Wohnung, schleuderten die Haare und nach drei Minuten stellte ich fest, dass das Rockstarleben anstrengender ist wie jeder Zumba-Kurs.

Mädels! Ran an die Rocksongs, wenn ihr fit werden wollt. Beim ultimativen Moschen und Pogen werden wirklich sämtliche Muskeln durchgeschüttelt, die im menschlichen Körper vorhanden sind.

Wahrscheinlich gehen Festivals deshalb auch nicht länger wie drei Tage. Viel länger dürfte der durchschnittliche Festivalbesucher es wahrscheinlich gar nicht aushalten, so abzufeiern (vom Alkohol- und Drogenkonsum, der in unserem Wohnzimmer natürlich fehlte, einmal ganz abgesehen).

Meine Hochachtung, ein solches Programm zwei Stunden durchzuhalten und dabei noch zu singen!

Ich war danach schwer fertig und beschloss das Extrem-Rocken dann doch den Rockstars zu überlassen.

Aber Spass hat es gemacht! Meinem Sohn auch, der abends stolz dem Papa verkündet hat: „Papa, die Mama kann auch rocken!“ Yeaaah, Baby, und ob ich das kann! Und am nächsten Tag Muskelkater haben von drei Minuten Durchschütteln: das kann ich auch!

Da lob ich mir doch gleich noch mal so viel eine ruhige Ballade wie sie uns die Teekanne in „Die Schöne und das Biest“ vorträgt. „Märchen schreibt die Zeit“

Märchenhaft sind auch die Cupcakes dazu, die ich meiner Freundin zum Geburtstag gebacken habe. Eben

„Belles Cupcakes“

Dazu habe ich dieses Rezept verwendet und das Frosting mit gelber Lebensmittelfarbe eingefärbt.

Marzipanrosen und -blätter darauf, ein wenig Perlendeko für Belles „Kleid“. Fertig.

Belles Cupcakes mit Rose

Die Schöne und das Biest

Das Frosting ist sehr süß. Meinem Sohn schmeckt es wunderbar. Ich selbst mag es eher schokoladig. Und für die Schokoholics unter euch kann ich sagen: die Muffins, die sich unter der Cremehaube verbergen, schmecken auch solo unglaublich lecker und wahnsinnig schokoladig. Wer es also nicht ganz so süß mag, kann auch einfach nur auf die Muffins zugreifen.

Die Schöne und das Biest 1Die Schöne und das Biest Cupcakes

Meiner Tochter habe ich übrigens beim Schauen des Zeichentrickfilms erklärt, wie wichtig es ist, ein gutes Herz zu haben. Viel wichtiger als das Aussehen eines Menschen. Daraufhin meinte meine Tochter sehr ernst: „Mama, was ist es doch dann für ein Glück, dass ich nicht nur ein gutes Herz habe, sondern auch noch so süß aussehe.“

Nun, wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Verratet ihr mir denn auch eure liebsten Disneyhelden? Ich bin gespannt! Und sollte jemand den Rockstar-Wohnzimmer-Workshop ausprobieren, lasst mich wissen, wie es euch danach geht!

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

{Happy Birthday kleines Backfräulein} Schokoladiges zum 6. Geburtstag

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Wie schnell ein Jahr vergehen kann (oder auch eben mal sechs) sehe ich gerade wieder, wenn ein Geburtstag ansteht. Nicht irgendeiner: das Backfräulein höchstpersönlich ist sechs Jahre alt geworden und wie immer erinnere ich mich am Abend vorher noch genau, wie das so war, als sie auf die Welt gekommen ist. Fast meine ich noch spüren zu können, wie ich ein kleines Baby im Arm halte.

Nun ist aus dem kleinen Baby ein sechsjähriges Mädchen geworden, mit ersten Zahnlücken, einem gut gefüllten Bücherregal und einer großen Freude am Backen (und Basteln und Malen und Tanzen und…).

Die Zeit geht so rasch vorbei und ich denke oft wie wichtig es ist, dass wir sie nutzen. Bewusst. Mit all unseren Möglichkeiten. Ach, da werde ich doch glatt ein wenig nostalgisch.

Unsere Zeit nutzen wir im Moment übrigens für die ersten Vorbereitungen für den Kindergeburtstag am nächsten Wochenende. Da steht eine Forscherparty an und wir machen schon fleißig Pläne über Experimente, das Mottobuffet etc.

Für den Kindergarten haben wir diese Woche schon gebacken. Da zum Glück ganz einfach und simpel aber dafür doch besonders lecker. Es gab Knuspermuffins mit meinem momentanen Lieblingsmüsli. Ich werde von Zeit zu Zeit von Kölln mit leckeren Produkten eingedeckt und bin ja ein absoluter Müslifreund. Und neben dem morgendlichen Müsli backe ich im Moment auch gerne mit den verschiedenen Flocken. Und dieses Mal habe ich festgestellt, dass man auch Muffins sehr schön mit dem Schokomüsli dekorieren kann.

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Das Rezept reicht für 2 Muffinbleche voll. Wenn ihr nicht so viele braucht, halbiert also die Mengen.

Knuspermuffins

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Für 24 Stück

300 g weiche Butter

300 g Zucker

1/2 TL Vanillepulver

6 Eier

2 EL Kakao

300 g Mehl

1 P. Weinsteinbackpulver

50 g Knuspermüsli Schoko (ich habe das von Kölln „Feinherb)

1/4 l Haferdrink Schoko

Zur Dekoration:

200 g Vollmilchkuvertüre

Schokodeko nach Wahl

evt. rote Candymelts

50 g Knuspermüsli Schoko

(für die Kindergartenvariante reichlich bunte Zuckerdeko)

So wird es gemacht:

Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Muffinsbleche mit Muffinförmchen auslegen.

Butter, Zucker und Vanille schaumig aufschlagen mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine (ein Hoch auf die Kitchen Aid).

Die Eier trennen und unterrühren.

Kakao, Backpulver, Mehl miteinander vermischen und abwechselnd mit dem Schokodrink in dein Teig einrühren.

Zum Schluss das Knuspermüsli unterheben und den Teig in die Muffinförmchen füllen so dass diese zu 2/3 befüllt sind.

Im Ofen ca. 25 Minuten backen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Kuvertüre hacken und schmelzen und die Muffins damit bedecken.

Nach Belieben mit geschmolzenen Candy Melts, Knuspermüsli oder Zuckerdeko verzieren.

Variante:

Den Haferdrink kann man auch durch Milch oder Rotwein ersetzen und zum Beispiel einen Rotweinkuchen statt der Muffins daraus backen. Dann muss der Kuchen für ca. 60-70 Minuten bei 180° C Umluft gebacken werden.

Beim Fotografieren habe ich dann direkt auch schon einen kleinen Gast bekommen. Ob der Besuch an den Muffins oder der Blume lag: es wurde beides verkostet.

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So und nun werde ich noch ein wenig im Experimentebuch blättern und schauen, was die Forscherparty bringt. Ich werde euch bald berichten.

Süße Grüße

Christine

P.S.: Noch heute könnt ihr eines von drei meiner „Pancakes“-Büchern gewinnen.Wer mag, auch mit Signatur.

 

{Lasst noch ein paar für den Geburtstag übrig!} Superleckere Blaubeermuffins

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In der Little red Temptations-Küche wurde fleißig gebacken. Ein Geburtstag stand an für den ich mit den Kindern etwas Feines beisteuern wollte. Vorgabe meines Bruders alias des Geburtstagskindes: mach einfach was Trockenes, was die Kinder gerne essen.

Da liegen Muffins ja bekanntlich nahe, da a) einfach b) aus der Hand zu essen und c) es ja nicht mein Haus ist das verkrümelt wird (kleiner Scherz).

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Die Kinder hatten beim Einkaufen die Beerenabteilung wieder massiv geplündert und im Kühlschrank herrschte ein großes Angebot an Erd-, Him- und Blaubeeren. Für letztere entschieden wir uns, dazu brachte ich Kokos ins Spiel und diese Mischung: ach, ich sage euch: einfach köstlich. Und das meine ich im doppelten Sinne, denn sie sind auch tatsächlich total einfach zuzubereiten, selbst wenn man zwei kleine eifrige Backhelfer hat, die zeitgleich bei jeder Zutat mitanpacken wollen (ja, man kann ein Ei auch mit sechs Händen trennen), mit einem jeweiligen Probierlöffel ausgestattet sind, der abwechselnd mit Zucker, Mehl oder Kokosflocken befüllt wird.

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Was soll ich sagen? Ich habe Übung darin bekommen. Und die Küche sieht nach einem solchen massiven Helfereinsatz auch nicht mehr jedes Mal so aus, als ob ein Einbrecher massiv gewüstet hätte oder ein spontaner Tornado durchs Fenster hineingeweht wäre.

Außerdem habe ich zum ersten Mal Kokosblütenzucker verwendet. Den habe ich neulich im dm entdeckt, der ja sein Biosortiment zur Zeit stark umbaut. Ich bin schwer begeistert von den Neuerungen und von dem feinen Zuckergeschmack auch.

Doch nun komme ich zum Rezept für euch.

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Kokos-Blaubeermuffins

(es werden ca. 18 Muffins)

175 g Mehl

50 g Haferflocken (ich nehme die blütenzarten von Kölln)

25 g Kokosflocken

2 TL Backpulver

40 g Kokosblütenzucker

140 g feinster Backzucker

2 Eier, Größe M

300 g griechischer Joghurt

150 g weiche Butter

200 g Blaubeeren

Zur Dekoration: Puderzucker und optional Kokosflocken

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So wird es gemacht:

Ofen auf 180° C vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen ausstatten.

Vermischt Mehl, Backpulver und Kokosflocken miteinander in einer Schüssel.

Gebt Zucker und Butter in eine Rührschüssel (bei mir in die rote Zora alias die Kitchen Aid) und rührt sie cremig. Nun die Eier trennen und hinzufügen und noch einmal kräftig unterrühren.

Den Joghurt und die Mehlmischung unterrühren und zuletzt vorsichtig die Blaubeeren (gewaschen und entstielt) unter den Teig heben.

Den Teig portionsweise in die Muffinförmchen füllen. Dabei nicht höher wie 2/3 einfüllen, da der Teig beim Backen noch aufgeht.

Für ca. 25 Minuten im Ofen backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker und eventuell mit einigen Kokosflocken bestäuben.

Ich habe mittlerweile ein zweites Muffinblech weil ich oft größere Mengen backe, so konnte ich in einem Durchgang backen. Ansonsten den restlichen Teig anschließend verbacken.

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So einfach, so lecker. Die Kinder mussten direkt testen als der frische Backduft durch das Haus zog und ruckzuck haben die beiden gleich fünf! Muffins verputzt. Ich war sprachlos! Wenn das nicht mal bedeutet, dass das Rezept gelungen ist. Und auch die Geburtstagsgäste haben die Muffins in Rekordzeit dezimiert.

Zudem kann ich euch nun auch sagen, dass Kokosblütenzucker ein ganz besonderes Aroma verleiht. Ein wenig wie bei braunem Zucker oder Rohrzucker verleiht er einen würzigern Geschmack als es normaler Zucker tut. Sehr köstlich!

Und damit sende ich euch süße Grüße

Christine

{Orange Ostergrüße} Ohhhhh, diese Orangenmuffins!

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In meinem letzten Beitrag hatte ich euch ja erzählt, dass mich eine Grippe ziemlich umgehauen hat und es hat tatsächlich noch einmal ein paar Wochen mehr gedauert, bis ich nun endlich ein wenig Zeit und Ruhe finde, wieder etwas für euch zu bloggen.

Aber es wäre schlichtweg eine Sünde von mir euch diese sensationell saftigen Orangenmuffins vorzuenthalten. Und wenn man krank ist, muss man schließlich jede Menge Vitamine zu sich nehmen.

Aber Spaß beiseite: als ich mich wochenlang so total erledigt und einfach kraftlos durch den Alltag geschleppt habe, habe ich auch darüber nachgedacht, wie wertvoll ein gesundes Leben ist. Ich lebe nicht ungesund aber in den vergangenen Monaten habe ich doch oft nicht genug Obst und Gemüse am Tag gegessen, oft nicht genug Schlaf bekommen (aber Daumen drücken: der kleine Küchenhelfer schläft nun fast immer durch) und wie schnell schleicht sich dann direkt ein Defizit an Vitaminen und Spurenelementen ein.

Nun hatte ich gezwungenermaßen mehr Zeit über solche Dinge nachzudenken, als mir lieb war. Und diese Zeit habe ich genutzt um meine Batterien doch wieder ordentlich aufzuladen. So bekommen wir nun zum Beispiel jede Woche eine tolle Obstkiste in Bioqualität direkt vor die Tür geliefert. Fast direkt im Nachbarort gibt es einen sehr guten Biobetrieb, der auch einen Lieferdienst für frisches Obst und Gemüse und allerhand anderes in Bioqualität hat. Pauls Frischekiste bereichert nun auch unser Familienleben um einiges an Vitaminen und daraus stammen auch die superaromatischen Orangen die ich für meine Orangenmuffins benötigt habe. Die Orangen haben uns so herrlich entgegen geleuchtet, dass mein Backfräulein und ich gleich beschlossen haben, daraus eine sonntägliche Leckerei für die Kaffee- (oder in meinem Fall: Tee-)Tafel zu backen.

Das Rezept ist sehr einfach und sehr lecker und selbst zwei Tage später schmecken die Muffins noch richtig schön saftig und aromatisch nach Orangen. Ein klein wenig Sommer zwischen dem regnerischen Grau, das sich heute durch den Tag zieht.

Und wer weiß? Bei so viel frischem Obst werde ich euch in den nächsten Monaten vielleicht auch extraviele fruchtige Rezepte vorstellen. Vielleicht inspiriert mich ja die ein oder andere Frischekiste für die nächste Backaktion.

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Hier nun für euch aber das Rezept für 12

Orangen-Muffins

Zutaten:

2 Bioorangen

150 g weiche Butter

100 g Zucker

50 g brauner Zucker

1 Prise Vanillepulver

2 Eier, Größe M

150 g Mehl

2 TL Backpulver

50 g gemahlene Mandeln

1 Prise Meersalz

20 g gehackte Mandeln

20 g blütenzarte Haferflocken (ich hab die von Kölln)

Für die Deko:

Puderzucker und Orangenzesten

So geht es:

Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Ein Muffinblech mit zwölf Papierförmchen auslegen.

Die Orangen heiß waschen und mit einem Sparschäler dünn schälen (die gesamte Schale braucht ihr für das Rezept nicht, aber ich finde sie viel zu schade zum wegwerfen. Deshalb hier ein Tipp: trocknet euch die Schalen von Biofrüchten und mahlt diese dann mit Zucker und ihr erhaltet einen feinen Orangenzucker.  Oder ihr mahlt euch die puren Schalen nach dem Trocknen fein und könnt damit immer schnell auf Orangenaroma zurückgreifen).

Die Orangen auspressen und 200 ml Saft abmessen.

Butter, Zucker, Vanillepulver mit dem Schneebesen des Handrührgerätes aufschlagen bis die Masse hell und cremig wird. Nun die Eier einrühren.

Die restlichen Zutaten miteinander vermischen und zusammen mit dem Orangensaft in den Teig einrühren.

Den Teig in die Muffinförmchen füllen und im Ofen bei ca. 20-25 Minuten backen.

Herausnehmen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und mit Orangenzesten garnieren.

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Wollt ihr wissen, wofür ich die zusätzliche Vitaminpower gebraucht habe? Unser großer Bücherflohmarkt von der Lese- und Schreibwerkstatt hat am vergangenen Sonntag stattgefunden und wir hatten fast 15.000 Bücher die wir zum Verkauf angeboten haben.

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Und ich war mehr wie erleichtert, dass ich passend zu diesem Tag auch wieder richtig fit und energiegeladen war, denn die Organisation des Bücherflohmarktes ist schon ganz schön kräftezehrend und anstrengend. Aber die glücklichen Gesichter der Bücherfreunde zu sehen, das ist ein unglaublich schönes Gefühl. Wir hatten so viele Helfer, so viele Lesezeichenbastler (an dieser Stelle euch allen ein so großes DANKESCHÖN!). Es war unglaublich.

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So, und nun wünsche ich euch frohe Ostern und sende euch wie immer

süße Grüße

Christine