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{Pralinenwoche} Heute mit einem Buchtipp: Praline & Konfekt

pralinenundkonfekt Nun haben meine Gastblogger und ich euch in den letzten Tagen ja schon ein paar feine Pralinen vorgestellt. Und vielleicht ist der ein oder andere von euch nun in Versuchung geraten, auch einmal Pralinen selbst machen zu wollen.

Ich selbst habe mich in den vergangenen Monaten durch manches Pralinenbuch gelesen. Da habe ich ein paar ganz tolle Bücher im Bücherregal, die alle nach und nach auch hier vorgestellt werden.

In meinen Pralinenkursen habe ich auch immer ein wenig Literatur dabei, damit die Teilnehmer einen Überblick gewinnen können, was sie auf dem Büchermarkt zum Thema finden. Und was die Teilnehmerinnen dort besonders oft greifen, ist das kleine Büchlein „Pralinen & Konfekt“ aus der Reihe GU Küchenratgeber. Deshalb dachte ich, dass ich mit diesem Buch einfach einmal den Anfang mache. Ich habe mir das Buch in einem Set gekauft, in dem direkt auch schon drei Pralinengabeln und Papierförmchen dabei waren (finde ich übrigens auch eine schöne Idee für Weihnachten).

Das Buch besteht aus 64 Seiten und diese sind tatsächlich randvoll mit tollen und sehr abwechslungsreichen Rezepten und auch vielen Tipps.

Sehr gut beschrieben ist wie ihr Schokolade richtig temperiert. Das ist ja das A und O, wenn ihr mit Schokolade arbeitet und gerade bei der Pralinenherstellung eine absolute Grundlage. Auch hier kann ich mich wieder auf meine Kurse berufen: das Temperieren von Schokolade hat alle meine Teilnehmer sehr interessiert.

Die Autorin Karin Ebelsberger hat gleich zu Beginn ein paar Erfolgstipps zusammengestellt, die in kurzer Form zeigen, worauf man generell beim Pralinen machen achten sollte. Eine kurze Geschichte zur Karriere der Praline folgt am Anfang ebenso wie die Erklärung der wichtigsten Küchenutensilien.

Dann kommt das Herzstück: die Rezeptauswahl. Unterteilt sind die Rezepte in die Kategorien: Fruchtige Verführung, Würzig und fein, Mit Schuss und Kaffee sowie Nussig und knusprig. Am Ende gibt es zudem noch einige sehr süße Ideen, was man mit Resten machen kann wenn man z. B. Ganache oder Kuvertüre übrig hat. Das fand ich klasse.

Ich habe schon manche Praline ausprobiert und finde die Beschreibung der Rezepte sehr gut. Ihr findet immer die Auflistung der Zutaten, die benötigten Arbeitsutensilien sowie die Menge und Arbeitszeit aufgelistet. Das macht die Vorbereitung sehr einfach.

Schritt für Schritt seht ihr dann, wie das Rezept funktioniert.

Dabei sind einfache, exotische, auch etwas aufwendigere Pralinen vertreten. Kurz: gerade für Neueinsteiger ins Thema bietet das Buch den perfekten Einstieg.

Ich würde es tatsächlich als erstes Grundlagenbuch immer empfehlen. Die Grundidee zur Teepraline, die ich euch bei der Tea-Time im November mitgebracht habe, stammt z. B. aus diesem Buch.

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Wenn ich Sternchen vergeben würde, dann bekäme dieses Buch tatsächlich fünf von fünf.

Habt ihr selbst denn Bücher zum Thema Pralinen in euren Schränken? Und wenn ja, gibt es da einen Favoriten aus dem ihr gerne Rezepte verwendet?

Die süßesten Grüße

Christine

 

Buchtipp: Die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni

Christinebloggt

Es gibt Bücher, die nimmt man in die Hand, schlägt sie auf und weiß, dass man einen wahren Schatz gefunden hat. Einen solchen Schatz stellt sicherlich die Einkochbibel von Ulrich Jakob Zeni dar.

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Das im Löwenzahnverlag erschienene Buch sticht alleine schon durch seinen Umfang aus der Masse der Einkochbücher hervor. Aber auch was den Inhalt angeht, setzt die Einkochbibel sicherlich neue Massstäbe, was Vielfalt, Hintergründe und Genauigkeit angeht. Gut über 300 Seiten umfasst das Buch. Einen Großteil davon nehmen natürlich die Rezepte ein, die alphabetisch aufgelistet sind. Aber auch eine sehr gründliche Hinführung zum Thema Einkochen findet sich. Es finden sich Kapitel, wie man Gläser und Flaschen sterilisiert, wie man die fertigen Produkte richtig lagert oder auch wie man kandiert. Alles ausführlich ohne ausufernd zu werden. Und immer in Verbindung mit vielen wunderbaren Fotos.

Zu allen gängigen Früchten, zu Kräutern und Gemüsen finden sich in der Regel mehrere Vorschläge, wie man sie weiterverarbeiten kann. Man findet viele klassische Rezepte und auch die Zutaten beschränken sich meist auf einige wenige.  Das finde ich persönlich sehr gut.

Man merkt Zeni an, dass er ein großes Hintergrundwissen mitbringt und weiß, wovon er schreibt. Der Autor ist in der Tat seit über 10 Jahren als Fachberater für Obstverarbeitung an der Landwirtschaftskammer in Tirol tätig. Er gibt Seminare über die Verarbeitung von Obst und Gemüse und hat schon unzählige Fragen zum Thema Einkochen beantwortet.

Ich bin verliebt in dieses Buch!  Schon kleben auf vielen der Seiten kleine Markierungen und die ersten beiden Rezepte habe ich auch schon daraus ausprobiert. Weitere werden im Laufe der Zeit mit Sicherheit folgen.

Ich kann euch die Einkochbibel einfach nur ans Herz legen. Es lohnt sich, den Preis für das Buch auszugeben, denn man erhält ein unglaubliches Sammelsurium an Tipps und Rezepten.

Dem Löwenzahnverlag danke ich für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplar. Ein Besuch auf der Verlagsseite lohnt sich auf jeden Fall, denn dort findet man noch so manches tolle Kochbuch.

Rezepte, die ich bereits nachgekocht habe:

Erdbeerkonfitüre mit Minze

Erdbeersirup

Ein Tipp fürs Bücherregal: Annik Wecker – Geschenke aus meiner Küche

ChristinebloggtEs gibt Bücher, die nimmt man in die Hand, schlägt sie auf und weiß dass man sie nie mehr wieder hergeben möchte. So ging es mir, als ich zum ersten Mal „Geschenke aus meiner Küche“ in der Hand hielt. Das im Dorling Kindersley-Verlag erschienene Buch stammt von Annik Wecker und ist voll mit wunderbaren kleinen und großen Rezeptvorschlägen.

Geschenke aus meiner Küche

Optisch sehr ansprechend sind die vielen Fotos, die ein Sammelsurium an Verpackungsideen enthalten. 200 Ideen, was man in der Küche an Geschenken zaubern kann, finden sich in dem Buch versammelt. Eingeteilt ist diese Ideenvielfalt in folgende Kategorien:

Für Naschkatzen

Für besondere Anlässe

Für kleine und große Kinder

Für Genießer

In letzter Minute

Darüber hinaus finden sich zwei Kapitel dazu, wie man richtig einpackt und einige Arbeitstechniken werden noch einmal gesondert erklärt.

Aus dem Buch habe ich schon einiges ausprobiert und fand die Beschreibungen immer sehr gut. Zu jedem Rezept finden sich Angaben darüber, ob es einfach oder kompliziert ist, welche Menge es ergibt, aber auch welche Haltbarkeit zu beachten ist. Varianten und Tipps runden die Rezepte ab.

Als kleine Zugabe gibt es in jedem Buch ein paar hübsche Etiketten, mit denen man ein paar Geschenke direkt auch schon aufhübschen kann.

Kauft euch das Buch, wenn ihr selbstgemachte Geschenke mögt. Und dann stöbert und stöbert und stöbert! Mein Buch hat mittlerweile so viele Markierungen an den Seiten, wie es nur ganz wenige meiner Back- und Kochbücher haben.