Schlagwort: Sahne

{Märchenzeit} Schwanentanz und Brandteigschwäne

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Heute habe ich einen ganz wundervollen Gastbeitrag zu unserem Märchenevent für euch. In unserer Märchenzeit dreht sich heute alles um Schwäne. Kennt ihr die Märchen von den sechs Schwänen? Ein ganz wundervolles Märchen der Gebrüder Grimm.

Meine frühere Grundschullehrerin Frau R., heute einfach Ilse, hat es sich nicht nehmen lassen, am Märchenevent teilzunehmen und hat sich dazu die Geschichte von den sechs Schwänen ausgesucht. Dazu passend hat sie Brandteigschwäne gebackt.

Kinder aus der Nachbarschaft hat sie zu sich eingeladen. Und ich durfte mit meiner Tochter auch einfach als Gast dabei sein. Dieser Beitrag ist für mich ein ganz Besonderer, denn neben meiner Mama die mich ganz früh für die Welt der Bücher und Geschichten entflammt hat, ist es sicherlich dieser wunderbaren Lehrerin zu verdanken, dass aus mir eine so große Leseratte geworden ist.

Ganze zehn Kinder hat Ilse zu sich eingeladen um vorzulesen und gemeinsam zu backen. Und ich habe auch direkt eine kleine Küchenpremiere gehabt. Zum ersten Mal habe ich gesehen, wie man einen Brandteig herstellt.

Das Rezept habe ich euch einfach abfotografiert und ein paar Eindrücke von „Backen, Vorlesen, Glücklich sein“ gibt es nun auch noch für euch.

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Na, sind die nicht toll? Die Kinder haben ganz viel mitgeholfen und jeder war so stolz auf seinen kleinen Schwan. In die Mitte des Tisches kamen übrigens ganz viele blaue Servietten, so dass die Schwäne erst noch ein wenig schwimmen durften, bevor es ihnen dann gnadenlos an die Gurgel ging.

Neben dem Backen stand übrigens dann noch ein kleines Bastelangebot und ein Spiel auf dem Programm.

Aus Tempotüchern wurden Schwäne gebastelt. Das geht so: ihr nehmt die Tempolagen auseinander und zerknüllt pro Schwan vorsichtig eine Lage und zupft sie etwas zum Schwan zurecht. Mit einem dünnen Faden bindet ihr den Leib etwas zusammen und aus einem Papier schneidet ihr den Kopf aus.

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Nun kommen die Schwäne in die Mitte des Tisches (jedes Kind hat einen Schwan) und dann wird gepustet. So bekommt man ein richtiges Schwanenbalett. Man kann die Schwäne aber auch von Kind zu Kind „schwimmen“ lassen. Wundervoll.

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Der Schwan meines kleinen Backfräuleins steht übrigens nun in ihrem Zimmer, so stolz ist sie auf ihn. Der Brandteigschwan indess wurde ganz schnell aufgegessen.

Die Idee aus Brandteig Schwäne zu backen finde ich ganz großartig, aber auch die Aktion an sich war wunderbar. Einfach einmal Kinder aus der Nachbarschaft einladen, ein Märchen lesen, backen, gemeinsam essen.

So einfach kann die Märchenzeit sein.

Liebe Ilse, wenn du diese Zeilen liest, dann fühle dich ganz fest gedrückt. Wie wunderbar ist es, wenn man solche Menschen wie dich um sich hat!

Ihr wollt mitmachen? Wir freuen uns sehr auf eure Back-Vorleseaktionen!

Märchenhafte Grüße

Christine

{Rosencupcakes} Für die wäre Dornröschen auch ohne Kuss aufgewacht

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Märchenzeit – Backen, Vorlesen, Glücklich sein!

Kennt ihr schon unser Märchenblogevent? Backen, vorlesen, glücklich sein ist das Motto und hier könnt ihr noch einmal nachlesen, worum es genau geht.

In den letzten Wochen geht mir ständig im Kopf herum, was man zu Märchen alles backen kann. Am Wochenende hatten wir Besuch und da in unserem Garten gerade so wundervoll die Rosen am blühen sind, dachte ich mir, dass ich diese doch einfach zur Dekoration verwende. Und da war auf einmal der Gedanke, dass diese Rosencupcakes Dornröschen bestimmt auch aus ihrem Schlaf befreit hätten. Mein kleines Backfräulein und ich haben also vor dem Backen (sozusagen zum Einstimmen) das Märchenbuch hervorgeholt, uns aufs Sofa gekuschelt und ich habe ihr mal wieder Dornröschen vorgelesen.

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Dann ging es ans Cupcakebacken und dekorieren. Das Dekorieren haben wir dieses Mal ganz schlicht gehalten. Einfach nur das Röschen oben drauf und fertig. Auch eine Malve (Stockrose) hat den Weg auf den Cupcake gefunden.

Wer einen Garten hat, weiß vielleicht das Glück zu schätzen, wenn man raus gehen und sich aus der Füllen an Pflanzen bedienen kann. Wir haben diese Woche auch viele Kräuter getrocknet, Teemischungen gemacht. Es ist eine wundervolle Jahreszeit und das Backfräulein fragt mich fast täglich, was wir aus dem Garten noch nehmen können.

Nun aber zurück zu unserer Märchenzeit oder vielmehr den märchenhaften Cupcakes.

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Rosencupcakes

Das Rezept dazu habe ich hier bei den Johannisbeermuffins schon einmal aufgeschrieben. Klick.

Statt dem Frosting gab es dieses Mal einfach geschlagene Sahne, die ich mit einer Sterntülle aufgespritzt habe. Ich habe Rama Creme fine verwendet, ein wenig Sahnefest und Vanillezucker dazugegeben, aufgeschlagen und fertig.

Und zuoberst dann einfach eine kleine Rosenknospe. Unsere Rosen haben wir von einem Rosenstrauch, den ich zur Geburt meiner Tochter bekommen habe. Das war eine wundervolle Geschenkidee und das Backfräulein ist so stolz auf ihre Rosen.

Über die Cupcakes habe ich ein wenig Rosenzucker gestreut. Rosenzucker lässt sich ganz leicht selbst herstellen.

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Trocknet über mehrere Tage einige Handvoll ungespritzter Rosenblätter. Je stärker die Blumen duften, desto aromatischer duftet nachher natürlich auch euer Zucker. Wenn die Blätter komplett trocken sind, zerstäubt ihr ca. 2 Handvoll mit 200-300 g Zucker (ich habe es mit meinem Allrounder dem Magic Butler gemacht). Dann füllt ihr den Zucker in ein Glas, etikettiert und verpackt es hübsch und habt ein wunderbares Mitbringsel oder ihr nutzt es in der eigenen Küche.

Kleiner Nachtrag: Nachdem ich die Cupcakes zum zweiten Mal gebackt habe, habe ich die Muffins mit Rosenwasser getränkt. Das gibt auch eine sehr feine Note.

Na, habt ihr auch Ideen für einen Märchenbeitrag? Ich würde mich freuen und bin gespannt auf eure Ideen.

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

Rosencupcakes - einfach märchenhaft

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So süß kann sauer sein: Zitronenkokos-Gugl mit Zitronenbuttercreme, Zitronenminze und blauem Krönchen

Sauer macht lustig! – Und in Guglform auch noch glücklich dazu!

Ihr mögt Zitronen? Gut! Ihr mögt keine Zitronen? Dann lest trotzdem weiter, denn vielleicht mögt ihr sie am Ende dieses Beitrages. Ich habe für euch mein bisher leckerstes Zitronenkuchenrezept aufgeschrieben, entstanden und erfunden am gestrigen sonnigen Mittag unter der großen Mithilfe meiner wundervollen kleinen Backhelferin.

Zitronenkokosgugl

Dass ich euch heute Zitronenkokosgugl serviere, ist kein Zufall. Die liebe Mara vom wundervollen Blog life is full of goodies steckt mit einem Zitronenkuchenaufruf dahinter, dem auch ich gerne gefolgt bin. Ehrlich gesagt habe ich bisher noch gar nicht so viele Zitronenkuchen gebackt. Eine klassische Variante mag ich total gerne, die ich euch demnächst einmal zeigen werde. Aber für Mara wollte ich es doch gerne ein wenig verspielter haben. Sie mag ja die ganzen kleine Kreationen so gerne, Macarons, Gugl, Cookies, Pralinen… Ich schaue mir immer zu gerne ihre leckeren Teilchen an.

Zitronenkokosgugl

Ich selbst liebe ja Minigugl unendlich sehr. Wer dem Blog schon länger folgt, kennt meine Begeisterung ja bereits. Und deshalb habe ich für euch und für Mara ein supersaftiges und dabei luftigleichtes Kuchenpralinchen erfunden. Zitrone gepaart mit Kokos, ein klein wenig Zitronenminze, eine zitronige Buttercreme und das ganze gekrönt von einem kleinen Katzenminze-Blümchen.

Ich habe mich ja so ein klein wenig in die Teilchen verliebt. Das merkt man glaube ich auch den Fotos an. Aber die inneren Werte zählen ja bekanntlich und man soll ja nicht nur auf das Äußere schauen. Aber soll ich euch was verraten? Hier stimmt beides.

Zitronenkokosgugl

Wer es also süßsauer mag, der sollte sich dieses Rezept auf jeden Fall merken. Mein kleines Backfräulein hat die Hälfte der Gugl dann auch gleich vernascht, die anderen habe ich heute als Seminarverpflegung zu einem wunderbaren Lesestart-Seminar mitgenommen.

Nun aber das Rezept für ca. 16 Minigugl für euch.

Zitronenkokos-Gugl mit Zitronenbuttercreme und minzigem Krönchen

Zitronenkokosgugl
Zitronengugl

Für die Gugl braucht ihr:

30 g weiche Butter

30 g Puderzucker

1 EL Kokossirup

1 Ei

20 ml Sahne

30 g Mehl

15 g Mandeln, gemahlen

1 EL Zitronensaft

1/2 TL Zitronenabrieb einer Bio-Zitrone

1/2 TL Kokosraspeln

Für die Zitronenbuttercreme:

50 g weiche Butter

40 g Puderzucker

1 EL Zitronensaft

wer mag: 2 kleine Zitronenminzeblätter, gehackt

Deko: Zitronenminzeblätter, ein wenig Zitronenabrieb, Puderzucker, kleine Blüten (ich habe die Blüten der Katzenminze genommen, Lavendel oder Zitronenmelisse stelle ich mir auch sehr passend vor)

Zitronenkokosgugl

So geht es:

Fettet die Gugl-Form ein. Ich nehme dazu inzwischen immer Backtrennspray, das geht ratzfatz und die Gugl lösen sich ganz einfach. Ansonsten buttert und mehlt ihr die Formen.

Heizt den Ofen auf 180° C Umluft vor.

Verrührt die Butter mit dem Puderzucker zu einer weichen Masse. Gebt das Ei hinzu und verrührt gut. Nun gebt ihr nach und nach den Kokossirup und die Sahne hinzu, anschließend rührt ihr den Zitronensaft ein (hier könnt ihr die Menge eurem Geschmack anpassen, je nachdem wie sauer ihr es mögt).

Vermischt nun Mehl, Mandeln und Kokosraspeln und den Zitronenabrieb miteinander und hebt die Mischung unter die Butter-Zuckermischung. Vermischt alles gut und gebt den Teig in die Förmchen.

Diese kommen nun für ca. 15 Minuten in den Ofen. Nach dem Backen lasst ihr sie in der Form auskühlen und löst sie dann vorsichtig heraus.

In dieser Zeit könnt ihr die Zitronenbuttercreme vorbereiten:

Dazu verrührt ihr die Butter mit dem Puderzucker und schmeckt auch hier wieder mit Zitronensaft ab. Wer mag, hackt ein oder zwei Minzeblätter fein und hebt diese unter die Creme.

Nach dem völligen Abkühlen der Gugl spritzt ihr die Buttercreme mit einer Sterntülle in die Mitte. Verziert mit Minzeblättchen und krönt die Guglpraline mit blauem Blümchen. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Ein wenig Puderzucker drüber gestäubt, fertig!

Ja, und dann müsst ihr ziemlich schnell sein, denn die Gugl sind wirklich allerschnellstens gegessen. Für einen warmen Sommertag genau die richtige Nascherei für zwischendurch. Vor oder nach dem Essen oder einfach immer! Und wenn ihr auf den Zitrusgemack gekommen seid, dann schaut euch auch meine Zitronen-Orangen-Törtchen an.

Ich sende euch ein Lächeln.

Christine

kleine Gugl mit frischer Zitronennote und feinem Kokosaroma

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Ein Grundteig – Zwei Gugl – Doppelter Genuss

1-februar142       ChristinebloggtVor einigen Wochen hat mich die liebe Tina vom Blog Praliné Surprise angeschrieben und gefragt, ob ich bei ihrer Geburtstagsaktion mitmache. Klar, gerne, dachte ich und habe seitdem überlegt, was ich für sie machen könnte. Doch das Was sollte dann gar nicht das Entscheidende sein. Vielmehr rückte auf einmal das Wann in den Mittelpunkt.

Die Backhelferin ist ja eigentlich immer direkt bereit mit mir den Schneebesen zu schwingen. Aber der zukünftige Backhelfer ist mit seinen nun schon sechs Monaten so gar nicht bereit auf die Aufmerksamkeit von Mama zu verzichten. Mama ist wunderbar und das rund um die Uhr. Und Mama soll deshalb nach Möglichkeit auch rund um die Uhr nach dem kleinen Herrn schauen.

Hui, da bekommt man auf einmal doch recht wenig im Haushalt erledigt. Denn wenn der Kleine schläft, steht ja erst einmal nicht nur der Haushalt an. Die kleine Backhelferin soll ja auch etwas von Mama haben. Und kaum aufgestanden, ist es momentan auch schon wieder Abend. Und die imaginäre Checkliste, die man sich morgens voller guter Dinge im Bett zurechtüberlegt hat, weist erstaunlich wenige Häckchen auf, von Dingen die erledigt sind. Dafür sind die Kinder glücklich. Der Berg Bügelwäsche etwas weiter angewachsen, die Staubschicht noch nicht beseitigt und die Zeitungen noch nicht entsorgt. Naja, die verlieren ja auch nicht die Geduld, der Nachwuchs allerdings schon.

Die ein oder andere Mama unter euch wird jetzt vielleicht den Kopf schütteln oder aber auch verständnisvoll nicken.

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Naja, jedenfalls bin ich nicht dazu gekommen fristgerecht etwas für das Pralinchen zu machen und so bekommt sie nun einfach ein paar Blitzgugl nachgeliefert. Per Expressversand sozusagen und Ratzifatzi gemacht. Nämlich einfach alles zusammengerührt und ab in den Ofen. Kein „Erst der Zucker und die Butter, dann die Eier einzeln“. Nee, dieses Mal nicht. Zack, rein in die Schüssel und ordentlich umgerührt. Fertig! Und dann aber total lecker! Und das ist doch schließlich das Wichtigste, oder?

Und hier kommen sie: die schnellsten Gugl aus der Little-Red-Temptations-Küche:

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Für 36 Gugl braucht ihr:

2 Eier

100 g Puderzucker

75 g Butter

120 g Birne (püriert)

100 g Mehl

30 g Mandeln gemahlen

30 g weiße Schokolade

80 ml Sahne

Für die zweite Variante:

1 TL Kakao

4 Amarettini zerbröselt

ein wenige gehackte Schokolade

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So geht es:

Bringt alle Zutaten auf Zimmertemperatur. Dann gebt ihr alle Zutaten bis auf die beiden letztgenannten in eine Schüssel und rührt alles ordentlich mit dem Handrührgerät durch.

Teilt den Teig in zwei Portionen. In eine der Portionen gebt ihr nun noch den Kakao und die zerbröselten Amarettini. Dann noch die Schokolade dazu und fertig.

Nun gebt ihr die beiden Teigvarianten in die Gugl-Formen und backt diese ca. 15 Minuten lang bei 180° C Umluft.

Lasst sie in der Form auskühlen und löst sie dann vorsichtig heraus.

Ich benutze seit Kurzem übrigens Backtrennspray um die Formen einzufetten. Das funktioniert ganz einfach und geht ruckizucki.

Süße Grüße

Christine

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Warum es manchmal gar nicht so schlimm ist, wenn man keine Ordnung hält: Schokoladenbecher mit Erdbeersahne

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2-DSC_9770Christinebloggt

In irgendeiner Zeitschrift habe ich vor Kurzem diese leckeren Erdbeerbecher gesehen. Es war Liebe auf den ersten Blick und ich musste direkt an Kirmeseis denken. Dieses wunderbare Sahneeis, das man immer an dem Eisstand auf der Kirmes bekommt. Oh, ich liebe es. Da werde ich direkt wieder zum kleinen Kind und bekomme leuchtende Augen. Karussellfahren war nie das Wichtigste. Das Sahneeis und dann noch ein paar Lose kaufen, die die Oma immer großzügig spendiert hat. Für eingesetzte 5 Mark bekam man dann am Ende einen Plastikring im Wert von 10 Pfennigen und glücklich war man.

Nun besagtes Rezept hat mich also direkt in meine Kindheit entführt und ich wollte die Becher auch gleich mal nachmachen. Beim nächsten Einkauf habe ich mir also vorsichtshalber schon einmal die kleinen Waffelbecher gekauft um die Becher bei Gelegenheit nachzumachen. Aber dann! Auf der Suche nach dem Rezept musste ich feststellen, dass die Zeitschrift irgendwie verschwunden war. Ich suchte alles ab. Die Plätze, wo ein Rezeptheft sinnvollerweise hingehört. Nix! Die Plätze, an die ein Rezeptheft nicht gehört, aber durchaus in Ungedanken abgelegt werden könnte. Nix! Und schließlich so ziemlich das ganze Haus. Ja, ihr kennt die Antwort. Nix! Das Heft war weg, das Bild der Sahnebecher vor Augen aber nicht. Also habe ich einfach wild drauflos experimentiert und mir die Becher zusammengebastelt.

Fazit: Es ist manchmal gar nicht so schlimm, keine Ordnung zu haben. Denn sonst wäre dieses Rezept ja nicht entstanden. Und es ist wirklich lecker geworden.

Ihr habt Lust bekommen, es nachzumachen? Dann bekommt ihr hier doch direkt einmal das Rezept dazu.

Für 16 Eistüten und vier Dessertgläser:

Kuchen:

75 g Zartbitterschokolade

2 Eier

25 g Zucker

1 Vanillezucker

40 g Butter

65 g Mehl

25 g Mandeln, gemahlen

1 TL Backpulver

 

Heizt den Backofen auf 180°C Umluft vor. Fettet eine kleine Kastenform gut ein.

Schmelzt die Schokolade vorsichtig über dem Wasserbad und lasst sie auf Zimmertemperatur abkühlen.

Vermischt Mehl, Mandeln und Backpulver miteinander.

Verrührt die Eier mit dem Zucker und der Butter zu einer schaumigen Masse. Gebt die Schokolade dazu und fügt dann die Mehl-Mandelmischung zu.

Gebt die Teigmischung in die Kastenform und backt den Kuchen ca. 20 – 30 Minuten lang. Jeder Ofen backt anders, macht also nach 20 Minuten einfach einmal die Stäbchenprobe.

Lasst den Kuchen vollkommen auskühlen und zerbröselt ihn dann.

Die Krümel füllt ihr nun in die Eiswaffeln.

Die übrigen Krümel habe ich mit der Crememasse zusätzlich in vier Dessertgläser gefüllt und als Schichtdessert serviert. (Ansonsten dürften es ca. 24 Eiswaffeln werden).

Dann bereitet ihr das Topping zu.

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Für das Topping:

250 ml Rama Cremefine zum Schlagen (kühl)

1 P Vanillezucker

2-3 EL Erdbeersirup (hier geht es zum Rezept)

So geht es:

Schlagt die Cremefine in einem Rührgerät steif, dabei lasst ihr den Vanillezucker einrieseln. Wer mag, kann auch noch ein halbes Päckchen Sahnesteif unterheben, aber ich finde die Sahne wird auch so schon schön fest. Unter die steife Masse hebt ihr drei Eßlöffel Erdbeersirup. Stellt die Creme noch einmal kalt.

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Die Creme füllt ihr in eine Spritztülle mit Sternaufsatz. Auf die Krümel spritz ihr nun einen ordentlichen Berg Sahne. Fertig! Wer mag, kann die Sahnebecher auch noch ein wenig dekorieren. Lecker ist z. B. kleingehackte Yogurette, frische Erdbeeren, Schokostreusel oder geschmolzene Schokolade.

Ich habe die Becher vor Kurzem in einer anderen Variante ausprobiert. Die werde ich auch demnächst verraten.

Und weil jedes Bloggerherz sich über Kommentare freut: verratet mir doch mal, ob es eine Leckerei gibt, die euch in eure Kindheit zurück versetzt!