Schlagwort: Schokolade

{Süßes und nix Saures} – ein feines Schokoladen-Blitz-Give-Away

chocri

Ihr liebt Schokolade? So richtig?

Ich bin ein kleiner Schokojunkie. Das gebe ich gerne zu. Ich essen zwar nicht die riesen Mengen. Aber ich genieße das zarte Schmelzen auf der Zunge. Die Geschmacksvielfalt. Ob Schokotafel, Kakao, Kuchen, Törtchen oder Dessert: Schokolade ist mir eigentlich in jeder Form willkommen.

Und ich bin mir sicher, ganz viele von euch sind ebenfalls dem braunen Gold der Inkas verfallen. Und genau für diejenigen habe ich heute ein sehr feines Give-Away. Ich habe nämlich eine ganz besondere Schokolade für euch im Angebot.

Eine ganz individuelle und wunderbare Tafel: Little red Temptation habe ich sie genannt (ja, ich weiß wahnsinnig kreativ war ich dabei nicht, aber es ist nun auch einfach die Schokolade für den Blog und da passt es einfach) und von chocri habe ich sie bekommen.

Kennt ihr chocri? Ich habe das Unternehmen auf einem anderen Blog gesehen der sich eine individuelle Tafel zusammen stellen durfte. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich ein wenig auf der Seite eingelesen. Was mich sehr begeistert hat, war das soziale Engagement der Firma an der Elfenbeinküste.

Gerade hatte ich mit meiner Lese- und Schreibwerkstatt ein Projekt an der Elfenbeinküste ins Leben gerufen und dort einen Partnerleseclub gefunden, der von dem engagierten Lehrer Olivier mit viel Liebe und Begeisterung betrieben wird.

Und da dachte ich mir, wie toll es für meine kleinen Leseratten wäre, wenn sie sich alle eine Tafel Schokolade zusammenstellen dürften. So quasi als Einstieg in das Thema Afrika und Elfenbeinküste. Denn die Elfenbeinküste ist einer der größten (wenn nicht sogar der größte) Produzent von Kakaobohnen.

Denn das ist das Besondere bei chocri. Ihr könnt euch eure Wunschtafel anfertigen lassen. Aus tausenden Kombinationsmöglichkeiten sucht ihr euch eure ganz individuelle Sorte aus. Das macht zum einen viel Spaß und zum anderen ist es auch ein besonderes Geschenk. Zudem sind die Zutaten alle sehr hochwertig. Die Idee finde ich ganz großartig.

Also hatte ich bei chocri nachgefragt, ob sie sich eine kleine Kooperation vorstellen könnten mit meiner Lese- und Schreibwerkstatt und dem Blog. Die Antwort übertraf meine Erwartungen dann bei weitem. Nicht nur, dass ich mir eine Blogschokolade aussuchen durfte, nein, für die Kinder bekam ich einen 50%-Code. So durfte sich dann tatsächlich jedes Gruppenmitglied eine Tafel basteln und ich kann euch gar nicht sagen, was für eine Freude das war. Die waren alle so begeistert. Die anderen 50% hat die Lese- und Schreibwerkstatt übernommen, so dass sich jedes Kind eine so einzigartige Schokolade leisten konnte.

Und der Einstieg ins Thema war wohl die süßeste Aktion, die man sich denken kann. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bedanken, für diese wundervolle Geste.

Ich selbst habe mir dann diese wunderbare Tafel mit Namen Little red Temptation ausgedacht. Die weiße Schokolade ist mit Echtgoldpulver, Knisterpops im Schokomantel, Haselnusskrokant, Bourbon-Vanille, Himbeeren und Esspapierherzen belegt.

chocri

Klingt gut? Schmeckt toll!

Und weil mein Kleiner mich in diesem Jahr doch sehr beschäftigt (vor allem nachts), habe ich kleiner Schusel sie seit einem halben Jahr hier für euch liegen. Schön kühl im Keller, damit sie frisch bleibt und dann komplett vergessen wird. Ja, ich schäme mich gerade ein wenig, denn nun neigt sich die Haltbarkeit dem Ende zu und deshalb haue ich sie jetzt auch ganz schnell an euch raus bevor sie abgelaufen ist. Lecker ist sie nämlich nach wie vor. Das weiß ich, weil ich eine gerade am Vernaschen bin, während ich diesen Beitrag für euch schreibe. Drei Tafeln habe ich nun noch für euch.

Verratet mir doch bis zum 02.11.2014 was eure Lieblingsschokolade ist und schon seit ihr im Lostopf drin. Mitmachen kann jeder mit deutschem Wohnort oder deutscher Postadresse. 18 Jahre müsst ihr alt sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben. Teilt ihr den Beitrag bei fb, twitter, etc. gibt es gleich noch ein Extralos dazu. Den Gewinner benachrichtige ich per Mail. Kommentiert ihr anonym brauche ich im Kommentar also eure Mailadresse.

Und nun werde ich mir noch ein Stückchen von meiner Tafel abbrechen, denn die habe ich ebenfalls im Keller vergessen und so hat sie bis jetzt überlebt. Mein Backfräulein hat ihre Tafel übrigens „Prinzessinenglück“ genannt und sie hat es richtig gemacht. Die Tafel war innerhalb von zwei Tagen gegessen.

Die süßesten Grüße

Christine

Und die Gewinner sind: Tortenwelt Viersen, Tatjana Schnug und Becky: herzlichen Glückwunsch euch dreien!

{Apfelkompott-Cupcakes} Herbstgeschmack pur

Apfelkompottcupcakes

Es gibt Rezepte, die schmecken nach einer Jahreszeit. Plätzchen schmecken nie so gut, wie im Winter. Der Duft der Gewürze, die Kombination aus Gerüchen und Geschmäckern und schon denkt man an die Weihnachtszeit.

Aber halt! Ich bin doch kein Supermarkt und fahre jetzt schon das Weihnachtsgeschäft auf. Nee, nee. Das hat mal noch ein wenig Zeit.

Deshalb habe ich heute erst einmal ein ganz wundervolles Herbstrezept für euch. Mit frischem Apfelkompott aus selbstgeernteten Äpfeln. Gekrönt mit einer leckeren Vanillesahne und vergoldet mit einem Toffifee (das Backfräulein hat eine riesige Packung geschenkt bekommen, die wir nun teilweise auch verbacken).

Da kann der Herbst gerne noch ein Weilchen länger bei uns bleiben. Ich bin ja eigentlich eh ein Herbstmensch. Die Blätter fallen von den Bäumen und leuchten in diesen unglaublichen Farben, die es einfach nur im Herbst gibt. Dieses Gemisch aus Gold, gelb, orange, rot und braun.

Die Zeit der Kerzen beginnt wieder und die Wolldecken werden aus ihrem Sommerlager herausgekramt und abends zum Familienkuscheln und Vorlesen genutzt.

Und dann erst der Tee. Nie schmeckt er mit besser, wie zur Herbstzeit. Ich trinke ihn kannenweise, zelebriere Teezeremonien, suche mir die Lieblingstassen heraus.

Ich kann jeder Jahreszeit viel Gutes abgewinnen, aber der Herbst ist einfach meine Zeit.

Apfelkompottcupcakes

Apfelkompottcupcakes

Nun bekommt ihr aber die versprochenen Apfelkompott-Cupcakes. Alleine beim Backen verströmen sie schon einen unglaublichen Duft.

Das Kompott habe ich selbst gemacht. Dazu habe ich einfach einige Äpfel geschält und klein gewürfelt und mit einigen Löffeln Wasser, etwas Zucker und Zimt weich gekocht und püriert.

Apfelkompott-Cupcakes mit Vanillesahne

Apfelkompottcupcakes

150 g Mehl

25 g Haselnüsse
1 TL Backpulver
1 TL Salz (Fleur de Sel oder Meersalz)

1 TL Zimt, gemahlen

125 g + etwas weiche Butter
150 g brauner Zucker
30 g Ahornsirup
2 Eier, Größe M
250 g Apfelkompott

Für die Sahne: 1 Becher Sahne und einige kräftige Umdrehungen aus der Vanillemühle

Wer die Sahne sehr steif mag, nimmt ein Päckchen Sahnefest und ein Päckchen Vanillezucker dazu.

Deko: Toffifees und optional etwas essbares Goldpulver sowie Schokoladendeko

Apfelkompottcupcakes

So geht es:

Legt ein Muffinblech mit Muffinförmchen aus und heizt den Ofen auf 180° C vor.

Vermischt die Butter, Eier, Zucker und den Ahornsirup miteinander und verrührt alles bis ihr eine weiche Masse habt.

Die restlichen trockenen Zutaten (Mehl, Haselnüsse, Salz, Backpulver und Zimt) vermischt ihr miteinander und hebt diese dann zusammen mit dem Apfelkompott unter die Butter-Zucker-Eimasse.

Noch einmal gut verrühren und in die Papierförmchen geben.

Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten (plus minus fünf Minuten) backen.

Auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen (man kann auch ein Päckchen Sahnefest und etwas Vanillezucker untermischen). Einige Umdrehungen aus der Vanillemühle über die Sahne geben und unterheben.

Die Sahne in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf die Cupcakes spritzen.

Kurz vor dem Servieren die Toffifees auflegen und mit etwas Goldglitzer bestäuben. Ich habe zudem noch eine kleine Schokodeko hinzu gefügt.

Tipp: Die Vanille kann man statt in die Sahne zu geben auch nach dem Aufspritzen der Sahne drüberstreuen.

Und dann habe ich doch glatt noch ein Event gefunden, das den goldenen Herbst zum Thema hat. Wenn das nicht mal passt. Auf Küchentratsch findet ihr mehr zum Event. Klick.

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{Teatime} Teegebäck und einer feiner Gast: die Tafel ist gedeckt

Herzlich Willkommen! Der Tisch ist gedeckt, Tee ist gekocht. Und der erste Gast hat auch bereits an unserer Teetafel Platz genommen.

Es ist Tea Time, und zwar die Erste.

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Bereits im September haben Ilona und ich euch von unserem Plan, an jedem ersten Sonntag im Monat gemeinsam zur Teatime zu laden erzählt. Voller Vorfreude haben wir den September genutzt, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, haben einen wunderbaren Gast zu uns eingeladen und uns ein erstes Motto überlegt, zu dem dann sowohl Ilona, unser Gast und ich etwas backen.

Doch warum eine Tea Time? Ilona und ich haben irgendwann herausgefunden, dass wir beide total gerne Tee trinken. Tee hat für mich eine ganz besondere Eigenschaft: er entspannt mich fast augenblicklich. Trinke ich eine Tasse Tee ist das wie eine kleine Atempause vom Alltag. Der warme Duft steigt mir in die Nase. Ich atme tief ein und habe einen Moment für mich. Kann dabei ganz viel ausblenden und mich auf Wärme, Duft, Aroma konzentrieren. Schon vorher, wenn es darum geht, eine Sorte auszusuchen konzentriere ich mich, wäge ab, was ich in diesem Moment möchte, suche mir eine der Lieblingstassen aus. Eine richtige kleine Zeremonie.

Doch nun verrate ich euch unser erstes Motto.

Teekekse und Teegebäck, lautet es in diesem Monat ganz klassisch. Und sehr gerne dürft ihr bis zum ersten Sonntag im November auch etwas Passendes dazu backen und unter diesem Beitrag verlinken und kommentieren.

A propos Kommentieren: wir würden uns total freuen, wenn ihr uns verratet, wie euch die Idee unserer Teatime gefällt.

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Doch nun möchte ich euch unseren Gast erst einmal vorstellen. Lustigerweise haben wir uns eine Nicht-Teetrinkerin zur Tea-Time eingeladen. Stephie von „Meine Küchenschlacht“ ist bekennende Kaffeetrinkerin, backt aber so unglaublich tolle Dinge – für uns auch Teegebäck – dass wir ihr das Kaffeetrinken einfach verzeihen und sie mit einer wahrhaft unglaublichen Backkreation bei uns Willkommen heißen. Was sie für uns gezaubert und mich damit ganz und gar verzaubert hat, erfahrt ihr bei ihr: Klick.

Auch Ilona hat auf ihrem Süßblog eine feine Leckerei zur Tasse Tee gereicht. Mandelgebäck serviert sie euch und verrät euch auch ein wenig über ihre Lieblingstees.

Und auch ich habe euch natürlich noch eine Kleinigkeit gebacken und serviere euch Biscottini mit drei Sorten Schokolade zum Tee. Denn Schokolade ist für mich auch ein ultimativer Glücklichmacher. Tee und Schokolade: da kann der Tag eigentlich nur gut werden.

Biscottini mit drei Sorten Schokolade und Haselnüssen

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(für ca. 50 Stück)

200 g Mehl

60 g Kakao

3/4 TL Backpulver

1/4 TL Salz

150 g feiner Zucker

60 g dunkle Schokolade, gehackt

3 Eier

1 TL Vanilleextrakt

100 g Haselnüsse, gehäutet

50 g weiße Schokolade

So geht es:

Heizt den Backofen auf 180°C vor.

Um die Haselnüsse zu häuten, gebt ihr sie für 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen. Dann packt ihr sie in ein rauhes  Tuch und reibt kräftig. So lassen sich die Schalen ganz einfach entfernen.

Gebt alle Zutaten bis auf die Haselnüsse und die weiße Schokolade in eine Schüssel und vermischt alles zu einem groben Teig. In diesen knetet ihr von Hand nun die Haselnüsse ein.

Den Teig teilt ihr in vier gleich große Stücke. Jedes Stück rollt ihr nun bis es ungefährt 30 cm lang und 2,5 cm dick ist.

Legt die Rollen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Nun werden die Rollen 25 Minuten lang gebacken. Dann kommen sie aus dem Ofen und ihr lasst sie etwas abkühlen, bis sie lauwarm sind.

Mit einem Sägemesser schneidet ihr nun schräge Stücke von der Rolle. Diese sollten ca. 1 cm breit sein. Die Scheiben kommen noch einmal auf Backbleche und wandern für weitere 15 Minuten in den Ofen.

Lasst sie anschließend auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Nun könnt ihr die weiße Schokolade schmelzen und mit einer Gabel ein Muster drüber tröpfeln (dazu die Gabel in die Schokolade tauchen und schnell über den Biscottini hin und her bewegen).

Die Biscottini kann man bis zu zwei Wochen aufheben. Sie halten sich in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur schön frisch.

(Dieses Rezept habe ich aus meiner Fingerfood-Bibel: Fingerfood, leicht und raffiniert von Eric Treuillé und Victoria Blashford-Snell)

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Und nun bitte ich euch an unserer Tafel Platz zu nehmen.

Der Tee ist serviert.

Ach, und ein wundervolles Geschenk haben wir für einen unserer Gäste ja auch noch. Kennt ihr schon den wirklich allertollsten Shop für Cake-Stands den es gibt? Home of Cake heißt der Shop und bereits beim ersten Besuch haben Ilona und ich uns in die vielen herrlichen Cake-Stand verliebt. Und die Art und Weise wie sie dort präsentiert werden. Man merkt der Seite an, mit wie viel Liebe sie betrieben wird.

Für unsere Tea-Time haben wir von Jörg Benecke, dem Shopinhaber und Cake-Stand-Liebhaber drei ganz wunderschöne Cake-Stands bekommen. Ilona und ich durften uns beide eine aussuchen und eine dritte haben wir nun noch für eine von euch.

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Wir haben diese klassisch-weiße Form für euch ausgewählt und hoffen, sie gefällt euch. Sie ist etwas ganz besonderes und wird in einer portugiesischen Manufaktur extra für Home of Cake hergestellt.

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Wie ihr sie gewinnen könnt? Verratet uns bitte euren Lieblingstee. Habt ihr da eine Sorte die es euch so richtig angetan hat? Schreibt uns bis zum 31.10.2014 einen Kommentar (entweder bei Ilona oder bei mir) und schon seid ihr im Lostopf drin. Wer mag teilt diesen Beitrag bei fb und bekommt dafür noch ein zweites Los. Kommentiert ihr anonym, dann gebt eure Mailadresse an, damit wir euch im Fall des Gewinnes auch kontaktieren können.

Mitmachen könnt ihr wenn ihr über 18 Jahre alt seid und in Deutschland wohnt oder eine deutsche Adresse habt, an die der Gewinn geschickt werden kann. Aus allen Kommentaren die bei uns beiden eingehen werden wir einen Gewinner auslosen. Den Gewinner werden wir per Mail informieren.

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Goldige Schokoladentarte mit knusprigem Mandelboden

Toffifeetörtchen

       Heute hat meine Mama ihr 60. Wiegenfest gefeiert. Runde Geburtstage sind etwas Besonderes. Natürlich ist man noch der Gleiche wie einen Tag zuvor und doch denke ich oft, dass die runden Geburtstage uns auch zum Innehalten anregen.

Man blickt vielleicht etwas intensiver auf sein Leben zurück. Schaut auf die schönen Momente, erinnert sich auch an traurige oder schmerzhafte Erlebnisse. In sechzig gelebten Jahren gibt es viele Erinnerungen, die einem an einem solchen besonderen Fest deutlich vor Augen stehen.

Meinen Mama ist einer der wunderbarsten Menschen die ich kenne. Und weil ich sie so liebe und unendlich schätze (wenn du das liest Mama: du bist einfach die Beste!), habe ich mir für ihr Fest auch sehr viele Dinge überlegt, die ihr diesen Tag zu einem wirklich wunderbaren Erlebnis werden ließen. Ich werde euch demnächst noch ein wenig mehr dazu erzählen.

Toffifeetörtchen

Heute blicke ich nun auf einen herrlichen Festtag zurück. Die Kuchen sind gegessen, die Kinder im Bett, die Fotos in der Kamera. Und für euch habe ich nun ein total leckeres Rezept im Gepäck. Wenn ihr schon nicht live mitfeiern könnt, dann gibt es zumindest eine (virtuelle) Runde Kuchen für euch.

Vorher aber noch einen Gedanken mit auf den Weg für euch: niemand kann sagen, wie alt wir werden. Wie viele Tage uns geschenkt sind. Wie viele Feste wir feiern können. Aber wir können aus jedem Tag den wir leben ein kleines Fest machen und vielleicht ist das eines der Geheimnisse eines glücklichen Lebens.

Lasst uns nicht auf die großen Feste und Glücksmomente warten, sondern das Glück tagtäglich finden und unser Leben feiern. Das denke ich mir oft, heute aber ganz besonders und nun sage ich euch: das Kuchenbuffet ist eröffnet!

Toffifeetörtchen

Toffifeetörtchen

Für das goldige Törtchen braucht ihr:

540 g (gute) dunkel Schokolade 1 TL Zimt 600 g Sahne 180 g Mandelgebäck 2 EL Butter einige Toffifees optional: essbares Goldpulver und Dekoblüten

Toffifeetörtchen

Und so geht es:

Hackt die Schokolade grob und gebt sie in eine Metallschüssel.
Kocht die Sahne und den Zimt in einem kleinen Topf auf und gießt sie über die Schokolade.
Kurz stehen lassen und dann kurz aber gründlich mit einem Schneebesen verrühren, bis man eine feine Schokoladenmischung hat.
Eine kleine Springform (Durchmesser ca. 20 cm) mit Backpapier auskleiden.
Die Kekse fein zerkrümeln, die Butter schmelzen und mit den Keksen vermischen.
Keks-Buttermischung fest in die Springform drücken.
Zimt-Schokoladen-Sahnemischung darüber gießen und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden fest werden lassen. Nach ca. 2 – 3 Stunden die Toffifees oben drauflegen (leicht schräg gestellt, sehen sie besonders schön aus).
Wer mag kann nun mit etwas essbarem Goldpulver die Toffifees vergolden und obenauf die Schokoladendecke ebenfalls mit einem leichten Goldschleier versehen.

Toffifeetörtchen
Ich habe zudem essbare Blüten (Brunnenkresse) aus dem Garten als Deko in die Mitte gelegt.

 Toffifeetörtchen

Süße Grüße an euch

Christine

{Es geht rund} Donuts II – Süß und ganz schnell aufgegessen

Donuts

Ihr wisst ja, dass ich seit einiger Zeit ein Donutblech besitze und auf der Suche nach leckeren Rezeptideen bin. Weil mein Backfräulein meine Donutleidenschaft mit mir teilt, haben wir nun wieder ein Blech voll gebacken und kaum waren die Kringel fertig dekoriert, da waren sie auch schon wieder blitzeschnell verschwunden. OK, ein paar durfte ich mir noch fürs Fotografieren auf die Seite legen. Aber sobald das letzte Foto geschossen war, sind dann auch meine kleinen Modells im Bauch meiner hungrigen Familienmitglieder verschwunden.

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Draußen, im Garten, in der Sonne, auf der Picknickdecke. Vor einigen Tagen war da ja noch so etwas wie Sommer. Während ich diesen Beitrag schreibe, prasselt der Regen wild gegen die Scheiben und von einem Picknick kann ich deshalb gerade nur träumen (naja, da es auf 10 Uhr am Abend losgeht, wäre auch das ein Grund, das Picknick erst einmal aufzuschieben – wobei: so ein Mondscheinpicknick in einer warmen Sommernacht, das hätte doch auch mal was).

Dabei ist ein Picknick einfach eine herrliche Art im Sommer zu essen. Wir blenden die kleine Ameisen und hungrigen Wespen aus, die unsere Mahlzeit zu gerne mit uns teilen wollen. Stattdessen lenken wir den Blick gekonnt auf die vielen Leckereien, die ein feines Sommerpicknick mit sich bringt. Ideen dafür habe ich immer viele. Und deshalb hat mich das neue Sommerblogevent von Stephie auf ihrem wunderbaren Blog Meine Küchenschlacht  auch ganz besonders gefreut. Ein Picknickevent!

Da steuere ich doch gerne diese wunderbar saftigen Donuts bei. Die Schokoladenfinger sind vielleicht nicht ganz so praktisch, aber wozu hat man denn einen Mund der die Finger wieder sauber leckt (oder die Picknickdecke, die danach eventuell ein paar braune Streifen aufweist)? Da hat mein Backfräulein keine Probleme mit.

Und bevor ich mir jetzt vorstelle, was es bei unserem nächsten Picknick alles geben wird, schreibe ich euch erst einmal auf, was ihr für ein Blech (oder hatte ich bei diesen nur ein halbes?) dieser Donuts braucht:

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Zutaten:

80 g Mehl

30 g Zucker

80 ml Milch

1 TL Vanilleextrakt

1 Ei

2 EL Öl

1 TL Backpulver

Für die Glasur:

Schokolade nach Geschmack (ich habe den Süßigkeitenschrank ausgemistet und einen Osterhasen und etwas Zartbitterschokolade eingeschmolzen)

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So geht es:

Fettet das Blech ein (Ich habe das Backtrennspray von Städter verwendet).

Heizt den Ofen auf 160° C Umluft vor.

Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und verrührt alles, bis ihr einen cremigen Teig habt.

Teig mit Hilfe eines Spritzbeutels oder mit einem Löffeln in die Vertiefungen des Blechs verteilen.

Backt die Donuts ca. 12 Minuten lang.

Löst sie aus der Form und lasst sie vollständig auskühlen.

Nun schmelzt ihr die Schokolade vorsichtig über einem Wasserbad und taucht die Donuts hinein. Kurz abtropfen lassen und dann mit der Zuckerdeko bestreuen.

Variante: Statt Zuckerdeko eignen sich auch Kokosflocken ganz gut. In dem Fall gebe ich in den Teig ein wenig Zitronenschalenabrieb, weil ich den Geschmack Kokos/Zitrone gerne in Kombination esse.

Kleiner Tipp: Besonders schön glänzt die Schokolade, wenn ihr ein kleines Stück Palmin mit hineingebt, wenn ihr sie schmelzt.

Zweiter kleiner Tipp (wow, heute werf ich damit ja nur so um mich): beim Temperieren von Schokolade ist es wichtig, sie nicht zu heiß werden zu lassen, weil sie sonst einen unschönen grauen Schimmer bekommt: deshalb: immer erst 2/3 schmelzen und dann den Rest dazugeben und gut rühren und keinesfalls die Temperatur zu hoch werden lassen).

Die süßesten Grüße

Christine

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