Kategorie: Cookies

Meine 5 besten Sommerrezepte

die fünf besten Sommerrezepte

Meine 5 besten Sommerrezepte

die fünf besten Sommerrezepte

Auf dem eigenen Blog zu stöbern, wenn man hungrig ist, kann spontan zu neuen Beiträgen führen. Während ich mit knurrendem Magen vor dem Rechner sitze und ein leichtes Sommerrezept am Suchen war, ist mir aufgefallen, wie irre viele Rezepte sich auf dem Blog doch mittlerweile tummeln. Im Laufe der Jahre hat sich eine schöne Sammlung meiner Lieblingsrezepte hier angesammelt. Und da ich ja dazu neige, Rezepte zu verlegen, verlieren oder zu verschludern, bin ich mehr wie froh, dass ich sie alle hier an Ort und Stelle gesammelt habe.

Es ist Sommer, es ist heiß und nicht wenige klagen zur Zeit schwer über die tropischen Saharawinde. Ein kühler Ort wäre für manchen ein dankbarer Zufluchtsort und deshalb nehme ich euch jetzt einfach einmal mit auf einen kleinen sommerlichen Spaziergang durch die Archivtiefen des Blogs. Stellt euch einfach vor, ihr befindet euch in einem kühlen Archiv, so ca. zehn Meter unter der Erde. OK, vielleicht ein wenig staubig hier, denn manche der alten Beiträge liegen schon ein Weilchen zurück. Umso besser, wenn sie nun einmal entstaubt werden.

Kommen wir zu meinen 5 besten Sommerrezepten:

Eines meiner absoluten Lieblingsrezepte ist diese fruchtige Tomatenquiche. Und manche Freundin hat sich dieses Rezept schon längst von mir geben lassen, weil sie  schnell zubereitet ist und dann auch noch total lecker ist. Mit dieser Quiche könnt ihr bei euren Gästen einfach nur für Begeisterung sorgen.

Fruchtige Tomatenquiche

Fruchtige Blätterteigtarte

Cookies gehen bei mir während des ganzen Jahres. Während ich selbst besonders die süßen Varianten mag und diese auch gerne einmal mit Frucht oder Schokolade, liebt mein Mann die herzhaften Varianten. Für ihn habe ich dieses Rezept ausprobiert.

Mediterrane Cookies mit Gruyere-Käse

Perfekt für den Sommer: mediterrane Cookies

Du magst es gerne kühl? Auf der Suche nach Abkühlung kann ich dir diese eiskalten Gugl empfehlen. Frozen Yogurt in Gugl-Form. Ich mache ja sehr oft und sehr gerne Gugl. In Eisform machen sie ganz besonders viel daher. Und für den Sommer kannst du sie wunderbar und mundgerecht zubereiten. Wenn der kleine Naschhunger kommt, kannst du dir schnell eins oder zwei oder alle aus dem Tiefkühlfach nehmen.

Blaubeer-Eiskonfekt

Sommerliches Eiskonfekt mit frischen Blaubeeren in Guglform

Cool ist auch dieses Törtchen. Mein Sohn hat beim Blogstöbern auf meinem Schoß gesessen und direkt verkündet, dass er zu seinem diesjährigen Geburtstag unbedingt ein Eistörtchen braucht. Den Gefallen werde ich ihm natürlich gerne machen. Nun muss ich überlegen, wie ich sein Dinomotto dabei umsetze. Vielleicht erfinde ich ein Eistörtchen in Form eines Vulkans? Und aus Keksen backe ich Dinos? Das hätte doch mal was!

Eistörtchen

fruchtiges Eistörtchen

Herzhafte Kleinigkeiten finde ich im Sommer perfekt. Gerade wenn die Tage sehr heiß sind, muss es nicht immer eine große Hauptmahlzeit sein. Oft snacken wir uns dann eher durch den Tag. Mit diesen Blätterteigsnacks verbinde ich zudem einen ganz  besonderen Tag. In dem Beitrag berichte ich euch von der Frankfurter Buchmesse 2016 und dem Erscheinen meines ersten Buches.

Herzhafte Blätterteigsnacks

Mit frischen Gartenkräutern zubereitete Blätterteigteilchen

Nun kennt ihr fünf meiner liebsten Sommerrezepte. Doch beim Stöbern sind mir natürlich noch viel mehr aufgefallen. Wenn ihr mögt, dann taucht doch selbst noch ein wenig in das Blogarchiv ein. Vielleicht endeckt ihr ja noch den ein oder anderen Schatz.

Für mich war das Hinabsteigen ins Blogarchiv eine kleine Zeitreise. Jeder Beitrag ist für mich mit Erinnerungen verbunden. Gleichzeitig sehe ich auch, wie sich der Blog verändert hat, wie Beiträge und Fotos im Laufe der Zeit Änderungen durchlaufen haben.

Ich sehe vor meinem inneren Auge die Kinder groß werden. Als ich mit dem Bloggen begonnen hatte, war ich zum zweiten Mal schwanger und nun wird mein Sohn bald vier. Ich erinnere mich an so viele Momente mit den Kindern in der Küche und stelle fest, wie viele kleine Momente und Einblicke in meinen Alltag ich im Laufe der Jahre mit euch geteilt habe.

Gibt es denn einen Lieblingsbeitrag, ein Lieblingsrezept auf dem Blog, welches euch besonders gut gefällt?

Ich sende euch ein Lächeln!

Christine

 

{Lesezeichen und Mitternachtscookies} Da können die Nächte ruhig kürzer sein

Schokoladencookies

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Zurück zum Start!

Springt ihr mit mir ins Jahr 2012? So kurz vor Silvester, so ziemlich genau zu meinem Geburtstag hin? Das war die Geburtsstunde dieses Blogs – nur wusste ich das damals noch nicht. Leicht sektbeschwippst und äußerst glücklich packte ich ein Geschenk nach dem anderen aus. Und blieb dann an einem hängen: „Klitzekleine Glücklichmacher“ von Foodbloggerin und Buchautorin Dani Klein. Ich war verliebt. Nicht in Dani. Aber in ihr Buch. Nachdem die Gäste weg waren, das Haus am nächsten Tag wieder wohnbar war und ich tiefenentspannt die Kuchenreste am vernichten, blätterte ich in Danis Buch und entdeckte eine für mich ganz ungewohnte Art des Backens: kleine, feine, süße Ideen. Total hübsch angerichtet und sooo schön fotografiert. Und dann bemerkte ich den Hinweis im Buch, dass Dani einen Blog hatte. Einen Blog? Ja, dass es Blogger gab davon hatte ich schon gehört. Gelesen hatte ich bis dahin noch nie einen. Aber ich war fasziniert und tauchte in die Welt der Foodblogger ein und das mit einer solchen Begeisterung, dass ich mit meiner Freundin gleich überlegte, selbst einen Blog zu beginnen. Mit ziemlich genau null Ahnung, Erfahrung und auch keinem Plan. Irgendwie wurde ein Name gesucht (da hätten wir mal besser ein wenig mehr Zeit rein investiert), die ersten Beiträge entstanden (und waren wirklich mies fotografiert), ach es fehlte uns eigentlich an allem.

Aber eines war direkt von Anfang an da: die Begeisterung. Mit der Zeit wurden die Texte länger, die Fotos besser (schlechter ging ja nicht mehr) und der ein oder andere Leser fand den Weg zu uns und noch ein Weilchen später schlichen sich auch andere Themen ein. Kreativ sein mit Stampin Up, Bastelprojekte mit Kindern und natürlich auch mein erstes Buch (ahhh, das zaubert mir noch immer ein Lächeln ins Gesicht). Nun wird der Blog bald schon vier Jahre, das Backfräulein kommt in diesem Jahr in die Schule und der kleine Bruder (der zu Beginn des Blogs noch in meinem Bauch herangewachsen war) wird im September auch schon vier. Wie schnell geht das?

Viele, viele Nächte waren in den vergangenen Jahren kurz. Die Mamas unter euch werden es vielleicht teilweise nachempfinden können. Seit einigen Monaten gibt es diese wunderbaren Nächte, die durchgeschlafen werden. Was für ein Luxus!

Doch als ein kleines Tribut an meine vielen durchwachten Nächte habe ich heute für euch Mitternachts-Cookies aus Danis zweitem Backbuch (so bekomme ich ganz elegant auch die Kurve zur Einleitung). Wenn die Nerven wirklich einmal Nervennahrung brauchen, dann gibt es kein besseres Cookie-Rezept, versprochen! Und für diejenigen, die gerne in schlaflosen Stunden (oder auch allgemein) ein Buch in die Hand nehmen, zeige ich euch noch ein Lesezeichen. Gute Literatur auf dem Nachtschrank hat mir schon manches Schlafdefizit versüßt und manches vielleicht auch verlängert.

Mitternachts-Cookies

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Für ca. 20 gaaanz leicht abgewandelte Cookies braucht ihr:

70 g Butter

140 g brauner Zucker

100 g Zartbitterkuvertüre

50 g Vollmilchkuvertüre

170 g Mehl

30 g Backkakao

1/2 TL Backpulver

1/4 TL Salz

1/2 Tonkabohne

1 Ei

etwas Puderzucker zum Bestäuben

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So wird es gemacht:

Butter, Zucker und Kuvertüre werden in einem Topf bei mittlerer Temperatur unter ständigem Rühren geschmolzen. Lasst die Masse etwas abkühlen.

Mehl, Kakao, Backpulver und Salz miteinander vermischen. Eine halbe Tonkabohne hinein reiben (z. B. mit einer Muskatreibe).

Das Ei in die lauwarme Schokoladenmasse einrühren.

Mit den Knethaken des Handrührgerätes (oder der Kitchen Aid) die Masse nach und nach zur Mehlmischung geben.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Dann aus dem Teig ca. 20 Kugeln formen und diese etwas flach drücken (Lieblingsaufgabe des kleinen Backhelfers in meiner Küche).

Für ca. 15 Minuten backen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und fertig.

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Lesezeichen und Keksverpackung deluxe

Die Wartezeit der Kekse könnt ihr übrigens dann wunderbar mit einem Buch überbrücken. Und wer Kinder hat, kann ganz herrlich vorlesen in dieser Zeit. So haben wir es gemacht. Eingekuschelt auf dem Sofa haben wir das momentane Lieblingsbuch „Loni lacht!“ vorgelesen und wer eine wirklich süße Geschichte für Kinder sucht, die sich ums Glück finden dreht, dem sei dieses schöne Buch wärmstens empfohlen. Auf unserer Lesenische haben wir auch Aktionen passend zum Buch und ihr könnt sogar ein signiertes Buch gewinnen.

Und wenn ihr eine Pause beim Vorlesen macht (z.B. um die Kekse in den Ofen zu schieben), dann schnell das Lesezeichen an die passende Stelle des Buches geschoben.

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Ich liebe diesen Spruch und habe schon ganz viel mit dem Stempel gemacht.

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Und für die Kekse habe ich mir dann noch eine Deluxe-Verpackung gewerkelt, denn ein paar dieser sündhaft leckeren Köstlichkeiten gab es dann als Geschenk für eine Freundin.

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Nun nutze ich aber die Gunst der Stunde und ziehe mich mit einem Buch und dem letzten geretteten (da heimlich versteckten) Keks aufs Sofa zurück.

Die süßesten Grüße

Christine

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{Süße Glückspilze} Denn das Glück liegt in den kleinen Dingen

Glückskekse mit Royal Icing

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Glücksparty

In dieses Jahr sind wir mit der vollen Ladung Glück gestartet. Kann man schließlich immer gebrauchen, so eine Extraladung Glück. Irgendwie hat seit Monaten immer irgendwer irgendwas in unserer Familie – angefangen von Husten, Schnupfen, Heiserkeit bis hin zu größeren gesundheitlichen Einschränkungen. Da wünscht man sich manchmal schon den Sommer herbei oder zumindest reichlich frische Luft und einen blauen Himmel. Aber frei nach dem Motto, dass jeder seines Glückes Schmied ist, suchen wir das Glück dann eben in den kleinen Dingen: sobald die Sonne scheint, heißt das „Raus an die frische Luft!“ Wenn nicht genug Schnee für einen Schneemann fällt, kratzen wir solange Schnee vom Boden bis zumindest drei vier Schneebälle dabei herauskommen und wenn kein Grund zum Feiern ist, dann machen wir uns eben einen. Und deshalb haben unsere Kinder gestern eine spontane „Neujahrs-Glücks-Party“ geschmissen mit reichlich kleinen Partygästen.

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Damit das Buffett auch glücksgerecht war, gab es Oma Annes beste Buttercreme-Torte in Glückskäferoptik, Schokomuffins mit selbstgestempelten Glückstoppern und von meiner wunderbaren Freundin Melanié (wenn du das liest: habe ich dich richtig geschrieben?) zwei Galette des Rois – also zwei Königskuchen. An Dreikönig ist dieser Kuchen in Frankreich Brauch und wer mehr über die schöne Tradition erfahren möchte, findet hier mehr Informationen darüber. Bei uns waren die Gastgeber dann tatsächlich selbst auch die Könige und die Krone wurde abends nach der Party noch mit Würde getragen.

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Glückskekse mit Royal Icing

Ich selbst habe dem Buffett meine ersten Kekse mit Royal Icing beigesteuert und bin nun hin und weg von dieser Art Kekse zu verzieren. Vermutlich werdet ihr in diesem Jahr also noch mehr von mir in dieser Art zu sehen bekommen.

Diesen Keksen liegt einmal ein normaler Plätzchenteig zugrunde. Das Rezept findet ihr hier. Ich habe aber noch eine zweite Portion hergestellt und wer es ganz fix mag, der greift zum Beispiel auf die Keksmischung von den Backschwestern zurück. Die gab es bei dem zweiten Blech.

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Für das Icing habe ich eine Icing-Mischung vom Pati-Versand verwendet. Beim nächsten Mal möchte ich es aber selbst herstellen.

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Einladungskarte zur Glücksparty

Natürlich haben wir dank extremster Stampin Up-Bastelausstattung auch Einladungen für die Party gebastelt. Die Kindereinladungen sahen ein wenig anders aus, ich zeige euch hier eine Geburtstagskarte, die der Prototyp für die weiteren Einladungen darstellte.

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Und dann muss ich euch noch Angel vorstellen. Das Schwein, das eigentlich die Glücks-Piñata sein sollte und sooo süß geworden ist, dass wir sie einfach nicht zerkloppen konnten. Meine Freundin Verena hat sich da mächtig ins Zeug gelegt und die Glückssau gezaubert. Ist die süß oder ist die süß?

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Ach ja, Karten basteln macht mit SU schon mächtig viel Freude und ich könnte ständig am Basteltisch sitzen. Aber ich könnte auch ständig mit den Kindern spielen, backen, basteln oder vorlesen. Ohne die Kinder könnte ich ebenfalls backen, basteln und lesen und natürlich kommt dann auch noch die Hausarbeit, die ja irgendwie nie weniger wird hinzu. So bin ich dankbar für jede kleine Zeitnische, die meinen diversen Freizeitvergnügungen gezollt ist und freue mich über jeden Anlass der mir einen Grund bietet, in mein Bastelreich abzutauchen.

Glückskerzen

Und einen glücklichmachenden Beitrag vom Basteltisch habe ich hier: seht euch mal die kleinen Glücksgoodies an: Die Kerzen darin enthalten ein nettes Geheimnis. Beim Schmelzen seht ihr eine geheime Glücksbotschaft auftauchen. Hier findet ihr eine Anleitung.

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Süße Grüße

Christine

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{Mit dem Zimtduft kommt die Weihnacht} Knusprige Kekse und knallige Boxen

Zimtschnecken kombiniert mit knusprigen Cookies

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Wo ist denn so plötzlich die Adventszeit her gekommen? Es war doch gerade noch Sommer Herbst. Ok, die Temperaturen passen eindeutig zum Winter und seit letztem Wochenende ist unser Haus auch vorweihnachtlich dekoriert. Aber dennoch kommt es mir so vor, als ob dieses Jahr einige Monate ausfallen gelassen hat, denn gefühlt kann dieses Jahr nie und niemer schon kurz vorm Ende stehen.

Doch am Adventskranz brennt seit heute die zweite Kerze. Die ersten Keksdosen sind gefüllt und die Weihnachtsstempelkiste ist aus dem obersten Regal hervor gekramt worden. Und es duftet nach Weihnachten. Das liegt mit Sicherheit an den zimtigen Cookies, die ich heute mit meinen Kindern gebacken habe. Die Grundidee für die Cookies habe ich bei Miss Blueberrymuffin gefunden, die ja für mich die heimliche Cookiequeen unter den Backbloggern ist. Was habe ich da schon herrliche Cookies entdeckt.

Weil ich mich nicht so ganz an das Rezept gehalten habe, habe ich hier auch meine Variante für euch.

Zimtschnecken-Cookies

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So geht es:

Teig
240 g Mehl
1 TL Backpulver
etwas Salz
170 g Butter
120 g brauner Zucker
1 Ei

Füllung
80 g brauner Zucker
2 TL Zimt
40 g weiche Butter

2 EL Backkakao

Guss
ca. 100 g Puderzucker
etwas Milch

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Mehl, Backpulver und Salz  miteinander vermischen. Die Butter mit dem Zucker cremig aufschlagen und das Ei unterrühren. Dann die Mehlmischung dazu geben und alles zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zu einer Kugel rollen und in Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 170° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Den kalten Teig dünn rechteckig ausrollen, dann mit der weichen Butter bestreichen und Zimt-Zucker-Kakao darauf verteilen. Teig einrollen und ihn in ca. 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese dann mit Abstand auf den Backblechen verteilen und leicht andrücken.
Ca. 12 Minuten backen.  Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Danach einen Zuckerguss mit etwas Puderzucker und Milch anrühren. Er sollte eine dünnflüssige Konsistenz haben. In einen Spritzbeutel füllen und eine kleine Ecke des Beutels abschneiden. Dann Streifen über die Cookies ziehen und fertig.
Ich fürchte ja, allzu lange werden diese Cookies bei uns nicht überleben. Sie sind so lecker wie sie auch schon beim Backen duften. Hmmm!
Eine kleine Bastelei habe ich aber auch noch für euch. Es ist eine kleine Explosionsbox, hier als Variante eines „Adventskalenders to go“. Ich habe aber auch eine Variante aus dem letzten Jahr als „15 Minuten Weihnachten„. Das ist übrigens der beliebteste Beitrag zur Zeit auf dem Blog.
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Mit meinen Kindern habe ich Teelichter ein wenig aufgewertet.
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Dazu haben wir runde Papierkreise in Größe von Teelichtern angemalt. Dann haben wir die Kerzen aus der Aluminiumhülle genommen, die Papierkreise auf den Boden gelegt und die Kerzen wieder darauf gestellt.
Beim Abbrennen erscheint dann irgendwann die Zeichnung (oder die kleinen Stempelbilder), die man vorher angefertigt hat. Das hat einen total überraschenden Effekt (vor allem wenn man es nicht erwartet) und wir haben schon einige der Überraschungslichter verschenkt.
Total einfach, aber ein sehr hübscher Effekt. Die Kinder sind jedes Mal auch total gespannt, welches Motiv erscheint.

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Nun gehe ich noch einen Keks oder vielleicht auch zwei drei naschen und wünsche euch einen ruhigen zweiten Advent.
Wie immer die süßesten Grüße
Christine

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{Herbst auf dem Blog} Kleine Igel, herbstliche Lunchbox und Feengärten

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Jetzt ist er da und ich freue mich ohne Ende: Spätsommer oder die ersten Herbsttage. Ich liebe diese goldenen Tage an denen es morgens schon empfindlich kühl ist, je nachdem wann man das Haus verlässt und die uns dann später mit Stunden voll von warmem Sonnenschein belohnen.

Auf einen solchen herrlichen Tag blicke ich heute zurück. Mit den Kindern waren wir wieder im Wald unterwegs. Ausgerüstet mit Bollerwagen und Essen (ja, selbst wenn das Mittagessen gerade erst vorbei ist, müssen meine Kinder Brotboxen für den Wald gepackt bekommen. Sobald sie Bäume sehen, fällt ihnen fast automatisch ein, dass sie ausgehungert sind), neuem Schuhwerk an meinen Füßen das heute eingeweiht wurde, konnte es los gehen und wir haben uns auf zu einem schönen Spaziergang gemacht.

Naja, so der Plan von meinem Mann und mir. Die Kinder haben leider meine äußerst ausgeprägten Sammelgene mitvererbt bekommen und so sieht dann tatsächlich ein Waldspaziergang aus.

Minuten 1 bis 5: ankommen, Bollerwagen aufbauen und Rucksack anziehen. Zehn Meter in den Wald gehen. Kind 1: „Ohhhh, da ist ja das Tannenzapfenparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Tannenzapfen gefunden.“  Kind 2 fällt das auch ein und die Minuten 5 bis 10 verbringen mein Mann und ich damit den Kindern zuzuschauen, wie sie uns massenhaft Tannenzapfen anschleppen. Ab Minute 10 versuchen mein Mann und ich dann einfach schon einmal langsam vorzugehen und nachdem die Kinder uns dann doch folgen, ertönt spätestens ab Minute 15: „Ohhh, da ist doch das Stöckeparadies. Da haben wir doch beim letzten Mal die tollen Stöcke gefunden.“ Ja, das haben wir und mein Mann und ich wissen schon, wie wir die nächsten fünf Minuten verbringen werden.

So geht das dann weiter. Unser Wagen füllt sich in rasender Geschwindigkeit mit Bucheckern, Ästen, Stöcken und irgendwann dann auch mit dem jüngsten Mitglied des Hauses B. Denn dem fällt dann ein, dass er nun dringend essen muss und das am Besten im Sitzen im Wagen kann. Der Tochter fällt natürlich auch ein, dass sie massiven Hunger hat und so werden zumindest die Vorräte weniger.

Irgendwann kommen wir dann tatsächlich in einen Spaziermodus und wenn mein Mann nicht hinschaut, bücke ich mich zwischendurch und sammle ein paar Buchecker, Tannenzapfen. Man weiß ja nie, wofür man die mal brauchen kann.

Bei so viel Herbst habe ich für euch heute auch ein paar ganz süße Kekse im Gepäck: kleine Igel, die doch perfekt in den Wald (und in die Bäuche der Kinder) passen.

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Rezept für 1 Backblech

Zutaten:

100 g Puderzucker

200 g kalte Butter, in Würfel geschnitten

250 g Weizenvollkornmehl

50 g gemahlene Mandeln

1 Ei

1 Prise Vanillepulver

Für die Dekoration:

150 g Vollmilchkuvertüre

etwas Zartbitterkuvertüre

100 g gemahlene Mandeln

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So wird es gemacht:

Verknetet die Zutaten für den Teig miteinander. Packt diesen in Frischhaltefolie und lasst ihn im Kühlschrank eine Stunde ruhen.

Heizt den Ofen auf 170°C Umluft vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.

Nun formt ihr aus dem Teig kleine Kugeln. Diese setzt ihr auf das Backblech, drückt sie etwas platt und formt mit Daumen und Zeigefinger die Augen/Nasenpartie. Dazu den Teig vorne etwas zusammendrücken und die Nase modellieren.

Die Igel lasst ihr ca. 13-15 Minuten backen, bis sie leicht braun werden. Nehmt sie aus dem Ofen und lasst sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Nun die Vollmilchkuvertüre hacken und schmelzen. Die geschmolzene Schokolade mit einem Pinsel auf die Igelkörper streichen und diese dann in die gemahlenen Mandeln tauchen.

Danach etwas Zartbitterkuvertüre schmelzen und damit Augen und Nasen aufmalen.

Die Kinder haben ein paar der Igel auch in ihre neuen Brotboxen von Monbento gepackt bekommen, zusammen mit allerhand Herbstlichem wie Brombeeren, Äpfeln und Brot mit selbstgemachter Aronia-Marmelade.

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Ich habe seit längerem nach einer guten Brotbox gesucht, die schadstofffrei ist, ein paar kleine Abteilungen für kleinere Essensrationen hat und dazu auch stabil ist. Und vor einigen Monaten bin ich auf Monbento gestoßen. Wir sind total begeistert von den Brotboxen und das Backfräulein liebt seine pinke Box heiß und innig. Vor allem weil man oben in den Deckel verschiedene Motive eindrehen kann.

Was für Kinder manchmal ausschlaggebend ist!

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In der nächsten Zeit werde ich euch noch ein paar weitere Ideen für Lunchboxen oder Bento-Boxen vorstellen. Im Moment interessiert mich das Thema sehr.

Ein Thema das hingegen meine Tochter sehr interessiert sind Feen: in Büchern, in Malheften und in ihrer reichlich vorhanden Fantasie. Und weil das ganze Zeug das wir von jedem Waldspaziergang heimschleppen ja auch verwendet werden muss, bauen wir unter anderem Feenlandschaften. Hier nur mal ein kleiner Ausschnitt davon:

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Aus dem dm haben wir kleine Feenfiguren die nun in die zauberhaftesten Landschaften gesetzt werden.

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Und kleine Häuschen haben wir aus dem neuen Stampin Up-Sortiment gewerkelt. Wir werden demnächst noch welche mit kleinen LED-Lichtern darin basteln. Hier aber schon mal ein Eindruck vom Prototypen.

feenhaus2

feenhaus1

Ach, dieser Beitrag war jetzt wirklich aus dem Alltag gegriffen: ein wenig was von allem was gerade so mein Leben ausmacht zwischen Kindern, Backen, Basteln und Draußen-Sein!

Und nun sende ich euch ein paar süße Sonnabend-Grüße.

Christine

PS: Danke an die Firma monbento die mir netterweise zwei tolle Boxen (die Zweite zeige ich bald) zur Verfügung gestellt hat. Natürlich entspricht das was ich über die Boxen geschrieben habe trotzdem meiner persönlichen Meinung.